Indiana Tribüne, Volume 9, Number 33, Indianapolis, Marion County, 22 October 1885 — Page 3
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1 " r rY . . V 'Ji -yW AÄ W t W. MÜK T.fA I MMMWMWM . -v Das beste Ritte! s-zen Rheumatismus, Rr1tv in Oeilfit, nrtem'.&fn, Fl!töklen, Sicht. bk?knschk. renzakh uS püftcnlrtm. RiiöenschnmM, ver?aochgka, GUlfcn DcsJe Quetlchnngea. Brninngen, Frische Wnvök. LchnittÄnnde. Zahuschmerzen, Veschviklene VrLstr, Kapkwkh, vralldSLsLe, nsgesVrnngkve PÄUe, lSklenkichmrrien, OhrenÄrh. und 2 S4erzen.welZ,e ei äußerliches Mittel benöthizen. Farmer und Viehzüchter fttien in dem St. IakodZ Del ein unübertreffliche Heilmittel gegen die ttebrecken bei V'ehstandei. Eine FlasSe Zt. JekattOel kostet 50 Gent? (fflnf ?!ascden für $.00). Ist in leb Sootheke iu haben. Eilr 33.00 erden psZls nlasch'n s r e t nach ellen 2ljeU n d Ler. Staaten versandt. Man adressire: Tho Charles A. Voeler Co. Laltimcre, Narzland. üvlich. R Die ttrzeAk aö deSe BaZn ach lx:svillo. X5dv!Ns. Alolliplliki, ()?lä! noo?a, .IsntQ. SäVn.'vkx ,Jac' Koaville, Mobile and Novr Orleana. s iJ donhiilhaft s?r Passagi? nach den. Säd", eiue Zi:e?te TzU gn ncfcrn:. Valafl-, SSlaf. nö ParlorWagtn zwifchrr. Hieags und Löuiöv:!lt un- St ?onis unk Louisdill odu Vaztuw.'ckskl. Comfort, SchJelliflii uud -ihett d? öle .Je?" die all? zuverlässige 3. M. & D. M. M. II. I. Doriup 1f.lent ?ti?tal Paffagir.gnt, ?Hr!tll' IZtngtsn und Jllins Tt?., Jndvlk . W. McKkvna, Superintendent. (Goldene Medlzimsche Entdeckung) Heilt alle Ausschlage von rtnn geöinNchen ?xinne ebnr Blatte? BIS zu tfo i61inntlea Ekroseln. Salzfluß. eschvüre, Sckinppigkeit oder Siaulxit der Haut, kurz alle durch unreines Blut rerurwchten jirankdeite werte durch dikse inachlige. reiaigente unv stSrkknve Armet eberwunden. Unter ibrem ircbltbitiqen Cinstusie teilen Stoße fressende schwüre rasch. Jbre Kraft hat ch namenttich in der e;hing von Schwindflechte, ose,Ras!,. Vlutschwärcn. Karbunkeln, wun, den fluten, skrksulscn tteschwürcn und eschwültten. HüttaclenkrKrankkeit. Knie Jchwamm. SixoV ccer dickem Hals und erwei erten Drüsen ezeizt. Man seare kha Lenti t Briefmarken für eine mit cclonrten NbbUdunze au? Jestatiete Abhandlung über Hautkrankheiten, rter den, klden Let?-z für die Äbhanttunz über Skrcfelleiden. 5a Cint ijt das brn." Mau reinige ti rundlich twJ den Eebrauck vo rtr Plnrc' f.nAn IeJirni iiscopry, urd qute Verdauung, ine aen,re,e aut. srtss,er Muth, Zöedens nergie und tLesnndhett der Sonftitutio er reu tasuxq $c:jcitui. Die Schlöindsucht, " V HCIUI 1)1, lUlUl b:ese SetteSzabe ren einem Heilmittel llncQ und sier in ihrem fiortfritt gesmmt und geheilt, trenn daS Mittel eingenommen utro. eüe tai beiden die letzte Stakien errcickt. ?I?ezcn ihrer unterdcren Macht der . i - r t r . . ... . . " mr 9rVff VvVfiI O 1 LlA l . ticie lareuiicce lacui.e ;(raiu;ei: rat vr. i te ree, al? r diese letzt be:2di?-.e ?ziei uerst dem Publikum dar, Im fr msr r.trnn .F.ik ii nm i-iw.....!. -r i" m A.. Fiinii vti t lim fum ii7rfn4iihfiit4jS4lmittf . i d .4 w w Hf v- v iv' lifcti in VUI UVl ( diese Namen fallen lassen eil derselbe zu beschrank für etne Zrznei. n?elje infolge ihrer wunderbaren Der einiging tonischer oder stärkender, Iterativer oder sÄfte, rervcnernrer, an:it!t.ter, vru,:t0jender und nährender lZtzeiNchaftev eh t lZle.qen lt. nicht nur cli ein Heil mit. gez!N Langenschwlnlsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten der Leber, des Blutes und der Luuge, Zen Tn Tich matt, schläfriz, sn?ach fühlst. H& A ,1 Wl i M A C V . F . W & m. m-enm auijarrc ccn gcioua) vraune (Vieaen tm tse ficht oder am Leibe hc:st; ntttn Xu hänngea Scxffchmer, fit ScictnM. l!kb,lzeZ,n,F - r -ri H'Ze oder Zristeln. ebmeckselnd mit heißem Wutandranz, la'1; rcna Dn nZererze'chlzzen nd ron düstern Dr. M Afcf.Vt BTinV.t flit. M-lnM :. . 1 IV. . A . . - I i ',"'( icrm nnregeiinamz und die Zunge tcl?It ist. dann leidest Du an tt dgSdschwrden. Tyspepsie und Leber krankheit ocer Galligkeit. Ja rillen Fallen spürt man our eiai?e dieser eu:nrtcne. AIS ein Heilmittel ,eu alle solche ll ist Dr. Pltrie's Oolden Xedical liivoTery ccnc en. Gegen Lungcn schwache, Vlutspeien, cturi Mtktniaknt. usträkrenenttü,, uu en Huste. Schwindsucht und rersandte deu ist sie ein unfehlbares ßeilin'.tul. Man send ,ehn ents in Tri-smarke sü? Vr. TZieree'5 Buch silex GchuLidsucht. Bei Apotheker I qaera Preis $1.00, l95n VorU's DIspensary M:i Association, Eigenthümer, CC3 Main Str., OnffaK, ZU Y. $500 Selohzmng trird ron den Eiaentbümern rca Ör. Eaqe' Catarrh Remedv für eine natarrhfall. rselcheu sie nicht kurtreu kennen, euSzeioten. v f H Wen man einen ekelbafte ode? -m iß anderen AuSffuh aui der Nase, theil. yV eisen Verlust te SeruchZ. Se ' f rn-l :, ir. . - , fckl VC)tlO, VlUkt UvjlU, dunrzfen Cchmer, oder drückende Gefühl im Sopfe bat, PJ J?3?. ÄalaR Tausende solcher Falle ende t Echtrtndsucht. " Dr-eaze'.atarrb Rem'd y' bellt die schlimm, fteu alle a'arrh. opferkaltung uad ka tANhale Kopfschmer,. 50Lent. Joseph Ernft, Stulatcnr, l?Ia8tror.1 No. DttiZ , Slraße. ,!tt ist (Bt Itiixn.
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Al xandcrhof. tloxan l,zn I d. Vrun Varssv. (BottMjusfl.) Weiht Tu. kcöhaib mich Papa zu sprachen wünscht, !crtrns 'S" Ja. Äsnitösse, ist wegen der Vcr m:clytt!'.z. Ich dielt es für meine Pjlicht, dcm Hcrrn Grafen davvn !ittheil'.'.;-.g zu :nac!',." cttviderte der alte Dicner, in
chrcrdietiJcrEntfernung nach demchlsffe folgend. - Du thatest recht daran, cZ Papa zu f.iuc. ral;jn er cs aus V ",Tc? .'öc;r Graf waren sclbstverständ-, lich sehr .-.ufzeracht darüber. ist aber ' aucy eine loslnopoluisa) oce von rau , Susanne gewesen," setzte viertens hinzu, ! der sich oft, wenn auch nicht immer, rich tig, gelehrter Ausdrücke und Fremdwörter bediente, hier aufAlexanderhof einZimnier u vermiethen."' Sie halten unterdeß das Schloß erreicht und trafen am Eingangs mit ei nem kleinen, inageren Herrn zusammen, der es soeben vertieft. Er grüßte über aus höflich, wurde aber von deromteffe nur mit einer kurzen opsneigung abge fertigt. Herr Daniel lange bei Papa?" fragte sie, als sie mit )!e'tenS die Örci treppe emporstieg. Ja, leider," gab Mertens seufzend zu. Der Herr Graf haben sich nach der Unterredung mit ihm sehr angegriffen in die Bibliothek zurückgezogen, in der ich wegen des lervensrostes, welcher ihn wieder schüttelte, trotz der draußen Herr Ichenden Hltze, ern Zkammseuer machen mußte. Ist dieser Anfall schwer V rief die junge Komtesse bekümmert. Diese aufregenven Unterredungen müssen Papa'S . -, ii ervemeloen ja Daia;iimmcr. DaS müssen sie," gab Zkertens mit einem neuen Seufzer zu und össnete das Vorzimmer zur Bibliothek. Florence begab sich zu ihrem Vater, um mit demselben die Miethsangelegenheit näher zu besprechen. Sie hatte eingesehen, daß man dem Assessor den Stuhl nicht vor dieThüre setzen konnte und es gelang ihr auch, den alten stolzen Vater von dieser )!othwendigkeit zu überzeugen. Der Graf licv sich sogar dazu herbei dem Assessor durch den Kammerdiener mittheilen zu lassen, daß ihm Sternau's Besuch erwünscht sei. Trotzdem war der jungen Dame dle Miethangelegenheit überaus peinlich. Sie überhäufte Susanne aufs ?!eue mit Vorwürfen und rief schließlich ernstlich dose aus : Jcb begreife Dich nicht, Susanne, mag Papa in seiner öioblesse zu weit ge hen, so thust Du wirklich, als hätten wir nicht einmal mehr die Mittel, die aller gewobnlichste Gastfreundschaft zu üben und Tu ein ökecht, diese zu hintertreiben. Ich wette sogar, Duopponirst auch gegen einen Besuch unserer Verwandten, den Tante mir für die nächste Zeit in Aus sicht gestellt hat." Das hat sie?" rief die Kci.stcllanin im Tone deö Schreckens. Du lieber Gott, sie sollte doch wissen, daß wir auf Alexan derhof für verwohnten Stadtbesuch nicht eingerichtet sind und vor allem das Geld dazu nicht haben." ,,Jm Gegentheil, Tante Mirian mein te, d:e reichen Waldungen und Jagdrevle'.e müßten glänzende Ncvenuen ein dringen." Schöne Nevenuen, bei der Art wie hier Alles seinen alten Schlendrian geht und man den Gläubigern ihre Prozente aus. den Wäldern schlagen läßt. Ueber die A!chr oder Mindereinnahme küm mert sich der Herr Graf ebensowenig wie um die massenhafte Veruntreuung seiner Beamten. Unsereins dreht im Haus halte für die nothwendigsten Ausgaben eine Äiark zehnmal um und Schwindler bringen den Herrn Grafen um Taufen del" Die würdige Frau hatte sich bei ihren Auslassungen in einen solchen Eifer hineingeredet, daß sie die wachsende Pein und den Ausdruck der Ungeduld in den Wie nen und Bewegungen Florence's gar nicht beachtete, mit der sie endlich zu Worte kommend, erklärte: Ich bitte Dich, Susanne, unterlasse solche Anschuldigungen gegen meinen ax men, unglücklichen Aater. Das Geschick ist hart genug mit ihm verfahren, so daß . ? s. , . .. man mit seiner oelillaymlonglett lcaa) sicht üben sollte." Das klingt recht brav und töchterlich und lacht Jdrcm Herzen, Komtesse, alle Ehre, aber unscrclns können Sie es nicht verdenken, wenn er die Verhältnisse anseht, wie ne nno und dle orge um jyre Ulunst dabei Nicht unterdrücken kann." Meine Iukunfr? ), um diese ist mir nlcht bange." Das sagen Komtesse, weil Sie noch nichts von der Welt wissen und die wirk liche Noth des Gebens noch nicht kennen gelernt haben. Ich aber kenne sie. Bis zu meinem fünsundzwanzigsten Jahre, wo ich in den Dienst Ihrer Großeltern trat, habe ich mich als arme Waise unter fremden Menichen durchschlagen und drei kleine Gejchwlfter mit meiner Hände Ar beit kümmerlich ernähren müssen. Sie sind zwar eine hochgebo'.ene 5lointesse, welche im t'othfall bei Ihren Verwandten eine Zuflucht siuden kann, aber je vornehmer der Stand, je bittere? schmeckt das Brod der Abbänaiakelt." Ich werde dieses Brod bei meinen envandten nie essen, sagte Floren ler se aber bestimmt. Frau Susanne überbörte in ihrem Ei ser diesen leisen Einwand und fuhr, von der Ueberzeugung geleitet, daß eö ihre Psllcht fei, ein emuges Mal klar und of fen ilber die Gegenwart und Zukunft zu fprechen, levyast fort: Sie wissen, Komtesse, daß nach deS Herrn Grafen Tode Alexanderhos in die Hände Ihres Herrn Vetters kommt, aber Sie wissen nicht, was mir der alte Mertens vertraute, daß ein sicheres Papier nach dem andern in die Hände der Gläu biger und dieser Charlatane von Spiriti sten wandert und so Ihr rechtmäßiges Erbe dadurch immer mehr verkürzt wird. Es mag unrecht scheinen, daß ich Ihnen, Komtesse, alles das so unumwunden sage, aber einmal müssen Sie klar scben; denn Sie sind kein unmündiges Kind viebr und die Einüük, welche auf Un
Herrn Grafen einigen Irwins Yak. Wir," darunter , verstand sie Mertens und sich, i!r Mann war seit mehreren Jahren todt, haben uns zwar durchweg einer wohlwollenden Behandlung zu erfreuen und bei einem ganz unterthäniz gemachte:: Vorschlag o:er einer Bitte in versprechen der Herr Graf auch nicht, aber cc thut' doch nachher das, was er will." Florence wußte, daß ihre Rathschläge wie Bitten dasselbe Schicksal theilten, aber sie gab das nicht zu, wie sie in ihrer kindlichen Pietät nicht zugeben i.'o.'lte. ' das; Susanne in Alle:', was
sie sagte, voll'cinmen recht hatte. Sie ' sah daher nur sehr kummervoll aus und ' meinte, daß sie bei ihrem Vater, so weit eö in ihren Kräften stände, den ge ! wünschten E::'.j!'.il; ausüben wollte, da bei rsann sie sich aleich;eitia den Kopf, wie sie bei dem bevorstehenden Besuch ihrer Verwandten Susanne, ohne daß sie deshalb ihren Vater um Geld an ' .V nnv if.ff.fuf f . : X l ging, dle Zwmyfl?as!öiorgv cucuyiccn tonnte. Als die Kastellanin die junge Kom tesse verlassen, traf sie im Korridor mit viertens zusammen, der soeben Assessor Sterttau bei Graf Hülshof angemeldet hatte. DaS bat auch noch bei allen Sorgen und Aergernissen gefehlt, daß der Herr Graf den Besuch dieses unangenehmen Menschen annimmt," bemerkte die Kastel lanln. Ich könnte mlch über dle e er miethung geradezu ohrfeigen." Sie war allerdings febr unüberlegt," gab Mertens kopfschüttelnd -tu. Freilich war sie es, aber Sie wissen es ja, weshalb ich's gethan, und nun muß noch zu diesen Sorgen um'S elende Geld Komtesse Florence den Besuch ihrer Ver wandten in Aussicht stellen; ich hoffe nur, der Herr Graf sind mit diesem nicht ein verstanden. . ..DaS erwarten Sle rncht. Hat der Herr Graf auch für die Baronin nicht viel übrig, umsomehr aber für ihren Stiefsohn, Graf AlfonS, der ja auch einmal das Majorat, also den Alerander Hof erbt." Die arme Komtesse.! Es ist dies eine schreiende Ungerechtigleit gegen sie. Das sagen Sie nicht. In den meisten Adelsfamitien ist daS so, daß die Frauen auS der Erbfolge bei Akajoratsgütern ausgeschlossen sind." Bleibt trotzdem eine Ungerechtigkeit !" beharrte Frau Susanne. ' )cun, ich denke, die gnädige Komtefje heirathct den zukünstigenMajoratsherrn," beruhigte sie MertenS. Ich fürchte, darin hat unsere Komtesse ihren eigenen Kopf." DaS fürchte ich nicht. Die gnädige Komtesse hat große Pietät für die Wünsche ihreS Vaters und weiß so gut lvie wir, daß diese Verbindung mit Graf Alfons zu seinen Wünschen gehört. Doch ich verschwatze mlch hier und vergesse ganz den Besuch deS Assessors beim gnädigen Herrn Grafen, er kann jede Minute fortgehen. Wie benahm sich denn der Assessor bei der Ankündigung, daß sein Besuch dem Herrn Grafen erwünscht sei?" hielt Frau Susanne ihn noch einenAugenblick zurück. ,,9!u, benommen hat er sich dabei eigcntlich wie ein Prinz, der selbst eine Ehre ertheilt, wenn er der Ausforderung zu folgen geruht." Ich sagte es Ihnen ja gleich, Mertens, dieserAssesjor ist der eingebildetste Mensch, den ich kenne, nebenbei halte ich ihn für einen ganz richtigen Sozialdemokratcn, bei dem Titel und Wurden nichts gelten." Underdeß befand sich der, zum Sozial demokraten avancirte Sternau in lebhaf ter Unterhaltung mit dem Grafen. Die ruhige Sicherheit Sternau's, welche selbst der feierlich zeremonielle Empfang des gräflichen Malthesers nicht zu erschüttern , vermochte, nöthigte diesen unbewußt, aus seiner vornehmen Lteserve herauszutreten und wie ein natür licher Maisch sich zu zeigen und zu spre chen. Er bot ihm mit zuvorkommender Hof lichkeit einen Sessel ihm gegenüber an und nachdem Sternau mit großer Gewandtheit das heikle Vermiethungsthema so zu tvenden gewußt, daß, trotzdem er mit großer Liebenswürdigkeit an sei nen Verpflichtungen festhielt, der Graf doch bei alledem das Gefühl einer gna dig gewährten Gunst behielt, liefen sie in das Fahrwasser einer unbefangenen und lebhaften Unterhaltung ein. ' .Der lang entbehrte Genuß, von den Vorgängen der Außenwelt zu hören, die anregende und belebte Art, wte Sternau Konverfa tion zu machen verstand, hatte eine flüchtige Rothe der Gesundheit in das bleiche Gesicht des Grafen gebracht und ihn se bst Wider Willen aus dem be schränkten Jdeenkreise seiner Gedanken herausgerissen. Graf Hülshof sah jetzt nicht wie ein hoher Siebziger, wie ihn Sternau anfangs taxirt, sondern wie ein Mann Anfang der sechziger aus, der er auch war, was aber seine von Kum mer gebeugte Gestalt nicht vermuthen ließ. In jüngeren Jahren mußte er ein ausfallend schöner Man gewesen sein, das sah Sternau, tvie er auch bemerkte, daß eine unverkennbare Ähnlichkeit in dem Gesichte des Grafen mit dem seiner Tochter war und er sich noch eine wunderbare Frische der Farbe bewahrt hatte. ,,Meine Tochter," bemerkte Graf Hülö Hof einer kurzen Pause, die Sternau in ihrer Unterhaltung hatte eintreten lassen, um sich zu empfehlen, erzählte mir, daß Sie ihr nicht fremd seien und ihre Bekanntschaft in einer Gesellschaft bei dem Präsidenten Selchow gemacht hätten." Ganz richtig, ich hatte dort die Ehre." So kennen Sie jedenfalls auch meine Schwägerin, Baronin von Schilding? Sie war in erster Ehe mit einem jüngeren Bruder von mir verbeirathet und zu jener Zeit eine viel umworbene, gefeierte Schönheit." Sternau gab mit auffallender Zu rückhaltung, welche einem weniger mit sich beschäftigten Mann, wie dem alten Grafen, zu denken gegeben hätte, zu, daß er die Dame kannte, und erhob sich. Ich hosse, sagte Graf Hülshof beim Scheiden, Sie machen mir und meiner Tochter die Freudewenn Sie nichts Bes
fercs für morgen Rvens voryaoen, cai hee bei uns zu trinken." Assessor Stein.iu, der im Gründe ge nomnlctt, es liettr gesehen, wenn diese Einladung nicht an ihn ergangen, r.ahur sie dankend an. Ich bin ein passionirter Schachspieler," nieinte der alte Herr, vielleicht," setzte er mit einer Miene ninzu, als ertheile er Sternau eine ganz besondere Auszeichnung, lachen wir zusammen eine Partie." Mertens, der bei diesen Worten ge räuschlos cmgctrcten, um, mit der Wurde eines gräflichen Kammerdieners unv ZcrmonienmeisterS in einer Person, Etcrnau lci seiner Berabschieduna das
feierliche Geleit zu geben, war von ; dlcjer Auszeichnung auch so durchdrun gen, daß er mit einem tiefen Bückling vor dem Assessor die Thüre aufriß und ihn durch das Vorzimmer bis zur sreitreppe begleitete, um ihn dort mit einer wie derholt tiefernsten Verbeugung zu verab schieden. Die Dämmerung war bei dem mit grauen Regenwolken bedeckten Himmel heute früher als gewöhnlich angebrochen. Einzelne Lichter aus der nahen Stadt tauchten bereits in der dunstigen Atmos phäre auf, als Komtesse Florence, dicht verschleiert und hastigen Schrittes, im Schutze der hereinbrechenden Dunkelheit längs den grünen Hecken, welche die Ge höfke vor der Stadt umgaben, derselben zueilte. Die scheue, ängstliche Hast, mit der sie vorwärts strebte und ohne den des Weges daherkommenden Sternau zu erkennen, an ihm vorüberschritt, weckte seine Aufmerksamkeit, da sein scharfe? Blick, trotz des Sckleiers, sie sofort er 'aiint hatte. In einer Anwandlung von Neugierde folgte er ihr in einiger Entfer nung. Strape auf Straße wurde in derselben athemlosen, furchtbaren Hast Pas' sirt, der A!arktplatz überschritten, eine enge, dunkle Seitenstraße, die älteste vielleicht der Stadt, eingeschlagen, und jetzt war die schlanke Gestalt plötzlich in einem breiten Thorwege verschwunden, neben dem aus einem Fenster zur ebenen Erde ein heller Lichtstrahl aus. die ausge tretenen Steine des schmalen Trottoirs siel. Sternau hatte diese Gegend wie die Straße noch nie betreten, wußte daher auch nicht, daß hier der erste Juwelier der Stadt wohnte. Sein Geschäfts das sich fünf Generationen hindurch vom'Va ter auf den Sohn vererbt hatte, gehörte noch zu jenen alten, soliden Firmen, die vermöge ihrer einfachen Gewohnheiten, ihrer anspruchslosen Wohnung nicht reich scheinen und doch reicher wie die reichsten nicht verdiente. Er hielt nach dem Tode des Vaters diese alte Wohnung wie den Laden nur noch zum Schein und aus ei nem gewissen Aberglauben fest, hatte aber bereits seit Jahren eine im luxuriö festen Stile erbaute Villa und eine Filia le seines Geschäfts in der Älesidenz, die ihm bei Weitem weniger einbrachte, als ihm seine hierbei nothwendigen Reisen, wie sein Leben in der großen Stadt kosteten. Er war einer der Hauptgläubiger des Grafen, was Komtesse Florence nicht wußte, und wenn sein Vater aus alter Anhänglichkeit an die gräsliche Familie, durch die er in früheren Zeiten manches glänzende Geschäft gemacht, sich mit ei nem mäßigen Prozentsatze begnügt, so wußte sich sein Sohn um so besser die Bedrängniß des alten Grafen zu Nutze zu machen. Assessor Sternau schritt langsam an dem Hause vorüber, ein Blick in das er leuchtete Schaufenster genügte um hin ter den in ihm aufgestellten Schmucksa chen die Gestalt der jungen Komtesse zu erkennen. Sie stand vor dem Juwelier, der durch geschärfte Gläser ebenso das junge Mädchen, als den Werth einer Schnur Perlen, die er in seiner Hand hielt, zu tarircn schien. Dabei sagte er etwas, wobei ein Ausdruck schmerzlicher Enttäuschung über ihr Gesicht flog und sie unter heipem Erröthen einige Worte erwiederte, nach denen er ihr achselzuckeild die Perlen wieder zurückgeben wollte. Sie nahm sie aber nicht, sondern erklärte sich nach einigem Besinnen mit dem Preise einverstanden. Langsam entnahm er darauf einem zfache eine Hand voll Gold und Silberstücke und zählte sie ihr hin, wobei er eine Bemerkung machte, für die ihn cul zorniger, erstaunter Blick traf, worauf die juilge Dame so hastig daS Geld zusammenschob, zu sich steckte und den Laden verliep, daß Sternau sich zu beeilen halte, um aus dem Lichtkreise des Schaufensters sich in den dunklen Schatten eines in der Nähe befindlichen Thorweges zu flüchten. Immerhin hatte er bei der langsamen Aufzählung des GeloeS gesehen, daß damit die Schnur Perlen weit unter der Hälfte ihres Wer thes bezahlt worden war, und daß nicht die Enttäuschung darüber die Nöthe der Verlegenheit, den Blick des ZorneS in ihre Augen gerufen, sondern die Enttäu schung über irgend eine dreiste Bemer-" kung dieses impertinent blickenden Juive lierS. Wäre er dem augenblicklichen Impulse gefolgt, so hätte er nicht allein die Perlenkette zurückgekauft, sondern ihn 'auch für seine Impertinenz zur Rechen schast gefordert, so aber sagte er sich, dag Komtesse Florence unter den gegebenen Verhältnisjen dieser Ritterdienst auf's Peinlichste berühren und verletzen könnte, und so begnügte er sich, als eine Art Schutzgeist gegen mögliche Zudringlich, leiten der Vorübergehenden, ihr in ange messene'- Entfernung wieder zu folgen. Endlich lag der stille, einsame Alexander Hof im tiefen Abendschatten vor ihr. Ge spensterhaft ernst erhoben sich gegen den dunklen Himmel die eckigen Mauern des alten Schlosses, hinter welchen die Gipfel der Föhren wie warnende Ausrufungs zeichenaior dem schweigsamen Moore stan den und mächtige Pappeln gleich alten Grenadieren vor dem Eingang des Schlos ses Wache hielten. Auf einmal wurde die.tiefe Stille durch das Rollen von Wa genrädern unterbrochen, erschrocken be schleunigte Florence ihre. Schritte und verschwand in einer kleinen Seitenpforte deS Schlosses, indeß dicht vor Sternau ein hochbepackter Reisewagen vorüber fuhr und am Hauptportal still hielt. Lich ter wanderten gleichzeitig in der Front deS Schlosses unruhig hin und her, daS Portal öffnete sich und ein neugieriger Lichtstrahl drängte sich zuerst den Änkom menden eilten. In ihmerschienen.
ihrer Konturrenren fino. genon oas allgemeine Vertrauen, obgleich sein jetzi ger Besitzer, ein noch junger Mann, cS
nachdem die Reisenden den agen rcr- !-
lassen und lnschlclZ getreten, der HauSdiencr und Kätbe. das Stubenmädcben, und halfen die Koffer abladen und in i I schloß schaffen, dann rollte der Wagen , wieder rasselnd fort. Als Sternau räch kurzem Draußenver.reilen das Vestibül ! b.'liat, verrieth nichts mehr die Ankuilft ' der unerwarteten Gäste, die Koffer waren bereits in die Fremdenzinime? geschafft, und nur die Mittelslainzne der großen Hängelampe brannte noch, die anderen I h.i t nIi l..vs,,Trt ft.sl ? ' 5 ( yM4V V V f V.iV VVHthtUltUt JHt anzünden lassen. Guten Abend !" siigie plötzlich eine Stimme neben ihm. Wie von eine? Naüe? gestochen, fuhr Sternau zusalumen und wandte sich der St:::'.::'.e zu. Eine schlanke, mittelgroße rauengeitalt u schwarzem Grenadlnekleide, das spanische Spitzentuch graziös über das krause, schwarze Haar gesclun' izen, die dunklen Augen mit diabolischem Heuer aus ihn gerichtet, stand vor ihin. Nicht wahr, daS ist eine Ueberra schung V Das ist sie allerdings!" gab Sternau zu, und begegnete ihrem heißen Blick mit eisiger Kälte. Eine sehr große l" Und noch dazu diese Begegnung im Hause meiner Verwandten," lachte ste leise in sich hinein. Wer hätte das gedacht. Ja, ja, dr Zufall fpielt oft seltsam." Oder der Mensch läßt ihn spielen und macht ihn Mittel zum Zweck," warf Ster nau gleichniüthig hin. Auch darin mögen Sie, unverbesserlicher Realist, recht haben. Jedenfalls tlzar es' aber ein Zufall," kicherte sie höh nend weiter, daß ich Sie im Dunkeln unter den Pappeln stehend, bei unserer Ankunft gleich bemerken mußte. Ich be rechnete, wie Sie sehen, ganz richtig, daß Sie bald darauf das Vestibül betreten würden und so schützte ich, auf meinem Zimmer angekommen,den Verlust meines Shawls vor, den ich hier im Vorsaal lie gen gelassen und fand ihn natürlich nicht, aber Sie der sie lachte vor Freude über den nun kommenden Witz laut und herzlich auf, mich schwerlich warm halten wird." Es wäre auch schade darum," sagte er trocken. Ein Zornesblitz der schwarzen Augen traf ihn; aber er zündete nicht. Und waS beabsichtigen Sie mit diesem projektirten Rencontre auf Alexanderhof V setzte er in demselben trockenen Tone hinzu. Sie wissen, ich verstehe mich durchaus nicht auf das Versteckspielen und bin zu schwerfällig dazu. Was ich beabsichtige?" Sie trat näher an ihn heran. Ich beabsichtige, den Maim ohne Herz und Gewissen auch hier ju entlarven." 24 din Ihnen außerordentlich vervun den dafür. Doch g'auben Sie, daß sich hier irgendJemand für mich so interessirt, daß dieses Ihnen den geringsten Triumph bereiten koiinte '" Nun, es hat Ihnen doch endlich das Entree in dieses Städtchen erschwert. Meines Wissens fand der neue Gerichts assessor nur hier durch die Eigenmächtigkeit einer Herrschsüchten Kastellanin im Schlosse nach langer, vergeblicher Woh nungssuche ein Unterkommen." Dachte ich cs mir doch, daß dieser Pfeil nur von Ihrer intriguanten Hand hatte abgeschossen werden können." Er hat gut getroffen," höhnte sie über seinen Angriff hinweg. Schade aber," setzte sie hinzu Sie haben bei alledem noch unverdient viel Glück ; denn" . Sie verstummte. Schritte näherten sich dem Vestibül, und lautlos, wie sie gekom men, mit katzenariiger Behendigkeit hatte sie sich uilfichlbar gemacht und Sternau verlassen. Langsam strich sich dieser daS Haar aus der Stirn zurück. DaS fehlte auch noch !" dachte er ticfaufathmend, daß dieser Dämon mich bis hierher ver folgt," und stieg die Stufen der Thurm treppe, die nach seinem Zimmer führten, hinauf. (ffortikbung solgt ) Bremen nachJndianaPolis $23.00. Hamburg nach Indianapolis FRENZEIjR0S. Merchanfs National Bank, S.W.Ecke Washington und Meridianstr. Neue SHmuö-Waaren! Toilette Artikel, Hand . Taschen, Korb und Glas'Waaren, Sei dene Regenschirme, SpielWaaren! C&M&y&r&Go. 2S nnb 81 West Washington Suche. Th6 Eclipse. WringerS, Flnt'rS, Ubren, Lebvstüble, , Yatentlrte etallene Spriagsedervatratzkn. Passei für ide Bett kelle, ftjnft keine an. dkrk,'he Ihr die kipse" g'fth n hobt.. Auf mSentttch' Abzahlungen bei Agenten oder in dr Osfice. Ageute d 'klangt. W. TP. QRiVKiTICT?, Geschäft, sührer. 5ko. 80 Ost Obls OteaSe. i
Mi (sie 5Me -? -r i.i c;:;:n croitcnc :r c.l cm r? Schraube c-isucn t:r 6cfnerj i:nert:g lich erscheint, m:d da ist :'!hcvm.'H, ; geben Sie der Sch:ube ehe eitere r.w; rrchima, und daö ist Neuralgie. Zu finiiicn dieser deid?.i Krankheiten ein Professor in einem r.(d?-.'.üschiT. 2cllcfl: seinem Auditor:, ur.b er sägte hmza: ..M?ine Herren, die Mediz-n Liini xcir.: sichern Heilmittel für !e.: d:rse?n." .? ler: Anzale ii jci nicht irrr :c?v.-. eö ist ir.ccer . r.d wer :.",..b! worden, cuf i Beide betten wlrb!-M ' C. F. Tiltoü, FrkkVort. Zll., kl? 2ohmfo sihrer der C. & N. W. Eisendah, schreibt : ..FLnfztbn Iahn lang war ich mit Rbmatim erlagt und ich war xinst Vier iSlenm lag aa't 4?anl gkfeiselt. Ich dade zivt ?lascht Ui lUIfl Shwnl grdranZit und schrine vSViz gktilt z sna. :) sann diese Metiji nicht grunz lobea." Wenn Sie fltfildifjorol nickt in Ihrer Apotheke er Balten können, werden wir ?ihnn. nach Empfang be regulären Preise ein Dollar der Flasche dasield er Srvreß franro zusenden. Wir fehen Z lieber, wenn rie es den Ihrem Lvotbeker kaufen, aber wenn r daffelbe nicbt führt, lassen Sie sich nicht Lberreden, etwas Ander zu versuchen. fonXrn defteLeu St so fort bei unF, wie angegeben, Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Bork. pW""? 0 A.SBINECEB, jr., Imlschtt Banö -- Haus, Qdt 8. und Viae Straße, ?iQinnnri, O. WoAmachten nach Deutschland, Oefterretch d bei chwet g'serttgt. L Sottsularischc elubtguge besorg. Erbschaften . s. . xromrt und sicher eiokasfki. Zty Vertreter in Jndiaxltk.: Y1 , 'MM, lNHIIN K7HlftnMT,. U II r f 7 ty Ho, 120 Oft Varizland Stiaßt. kl " , ... :;:x,äv,r-'& Jtinfttv Golden Rio gebrannt, - zu - 20 Cts. per Pfd. hcrabgcsktzt. Irnil Mueller, 300 Ost Wasbinqtvn Ctc. Eck New Jnsey Sttaße. TetiS 87. Base Buraer, alle Sortin l Heizöfen, NangeS, Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen - bei - Q0roür ' (Senmtt 62 Oft Washington Str. Dampf-Wascherei, 160 Zekaare Str., nah der Vaffachusett Zvt. iTOIIXV KIDD, . Eizeuthümer. Vorzügliche Arbeit ! P?omvte Ablieferung k T. W. Rinn, GeschüftSfübrer. Lxitzen'Lorhng werden nach dem neu fien verfahren geretntt. ufträge per Erprei er den fosoit ausgeführt. ?elepdo 135, Dr. C. C. Everts, DentskherZahnarzt. (nachfolgn ,S. 6. Ttltert.) Cl,'C3,50cPe Washington u. Venusvlvania Qtt. Sdl,n,:i
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E.k.eud 2. 6ö0ngiaja. 4.0 3s. 10.1V (Sei lUßCttt 3 14 " tZ(lii). 3.M ttzNch. 4 liUCl iJülftn j nm Usttch. ixt Kn m m tSflUA. 7.1ia I Kiich.iU.l)Cai Cincinnatt, Snttatajoül, Et. ?cnii n. t)uß &i(r-.hi kifirlnKA1! Tlv.is5 iuvuyM. iMtiii)Uti Jivii0 touU. ?s 8. 4.00 I JndtLnap f. ltf M Bi iinctrnatl ftf Bm 4ü's;ii t i. tl.Vjfti iptttinati ,...11 15 Öttern z.... f2jßa y C. 3.. 4! R I 4 t Ü g g 4ine. cc tt.t et t U(it)tiitc. UKi Ehiiazs Didisisu. Cto M utl x. 7.1'jn bu bfiU ft. ttz cago RaN t..2A0 Gestirn z b.1vs ck S tkgNch rc ll.JJJRa ragNch i cl.. rn Hintut (C..10ttCsi 4 L Mail c . Jim 4iatinr.a:i h 44 5i!Ndurg, CineiÄnati & St. tonH Ztfeubech Mlfii04$ I Kich ftec itajUch 40 Cm I geno n,t..u r dcksl aulg. m,nE,,nt.lt 10S , ( tflglio) 111 Da DCC0U9. I . ioimtOjl 4.uo xtt sonntags .... UiK V l to 10 O tft glich 4 h.. 4 55 Vaausa aulg Sonnt ftiOiBm m 0 tagt ch 10.301 ttUH ti IKl, 5oanug T.Ct Ehieags Äo&tc &ta Kokomv. hiea, chneti. Jnd's Un. g tag 11.15 8m I ea)Rfuf... 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