Indiana Tribüne, Volume 9, Number 32, Indianapolis, Marion County, 21 October 1885 — Page 1

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( 4i A & ÄvdAM ma m 11 SshrgWg 9. OZsiee : Ko. 120 OS. MarLinud Tttgße. KsÄAer 32. .Jndlanpo!kS, Jndiäna Mittwoch, deu 21. Oktober 1885 .r-

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ta diktt Ssatte soweit- Mefesbtn icht Ce fchäftsauzeig siud uö d RSM dl drei LeL nlt uSnsteig, vnd ü e u t g e l t. l ich auszSQn:eu. . Diefett bleib 5 Tage stehen; ttunen ab söschrAa!t nneant p erden. nieig, totlitt MI Mittag!'! Ulx abge. ixbtz derd, find noch am selbig Tage Llnfuah. Werlsngt rlnt nlxi tln .et dchet in,, kl'inen Uic fctn guten 2&-i. E,llkz , Hme nn. fltlitt: trt ant !'Skn für HaniardeU. fjaufragtn 5tt)5ltti 23ctt trtje. t'ct ücrtantt: 3ln BUVten fJr tzanittbkit. ttrxjn 138 Seft fBf!tnjt.t ötrofr. i'?oe Biittn t tt fit Ridch:u in in t aal bret flftfontn dftnn ftautltc. Guter Pietz. 4ten,n r O'ste dl. ui. .-- 11 1 Stellegesuche. aiUAt mirs G:tH im üt M''A ,nn. bet ant tt Pkrd,n ,b kann. Rachjusragen Ho. 62 crati traf. itvdt irb S'.tHe bo einem Vildchen. bi In ultm bliif iäti ibfitn aut beoaabttt ist. 9786 rtiln htr Dfftti fei Ul. Üb Zu vermiethen imlf (Sin tin I 3ntl 3rontitmuf t. fl. fc tfcrtifa fttrfltf. '39t tmetben: Je! sckft, Z,v'r V, fftatn bei ug. Jbl, 6c SScJau? an Ila ruxt ,.. 12öt ,ri,h' : inn Stall, welch:? au sür , s, nb Qia,n bat. , tnartchlt. a.kkrRaentfeerOsss:e tl. 9$Uitcl. Bild ttiniiti n: tnc N,ahl 145nt lernst Wtt 'llen 5?alem?,ch!eln in Dsnke.Watters Oft Oassingion Sira,k. da Zu verkaufen Km ttanfcR abovcrtcufcficn: 20 See Uni. autel ßittl und Statt, l etUn von righ' ob; I1B13. a.U.Wärglr,7X Oft i3aSinßtfl ectaft. Wer den Werth des Geldes schätzt, sollte seine Hüte und Sap? pen bei ZämdöWr kaufen. Bei diesem wohlbekannten Ge schäftZmann siedet man die größte AusWahl von Wintertzüten und Kappen, zu Preisen, welche einen wirklich anlachen. . LamborKör, C?o 16 tf WasbinqtonNc. s. THEODORE A, VMG1EB Office: Zimmer No. 8 gleicher 55 Sbarpe'S Block, Sxrkchftunfet: 1? Vorgenß. . i-Nachmittag!. , .78 Hbcnbl. dnntsgl nur von 21 Uhr iRach mittag!. Qshez: Ecke l5llege und Houe Nvk. 5 Ttlephsu 843. Tke Voint Saison Qdi Pine, Hariison Straße, und English Avenue. George Kienzle, Eigenthümer. ZZelue Weiue, Llanore und Cigarre. ZZreikr Lunch Morgens und Abends. Neue Slhmuck-Waaren! Toilette - Artikel, Hand . Taschen, Korb und GlaS-Waaren, Seidene Regenschirme, Spicl'Waareu! tMsZ.I.ss6s. 29 unt öl Wcs! WasölUgton Straße. Bremen nachJndianaPolis .ÄV. 1 Hamburg nach Indianapolis S2i!., .SW. Z?RLÄ2LI.LK0Z. McrcliMiU Naüonal Bank, . tI.W.Lcke Washington und Muidianftr.

NeneS per Telegraph.

WettruSfichten. 53 a s h i n g l o n. D. C.. 21. Oktober. Hübsche Wetter, leichter Froft morgen fc:'h, daraus wärmeres Wetter. Schlechte Aussichten. Minne ap oli ö, .21. Okt. Der Verein der Müller hat beschloffen. Segen der hohenWei,enpreise und hohen Fracht raten orn 1. November die Mühlen außer Betrieb zu setzen. Schnee. C b i e a a o. 21. Okt. AuS dem nord westlichen Mickiaan wird Schneesall von 1 uk berichtet, so dak die Eisenbahnen blocket sind. ' " ' Im Die rumelischeFraae. So nst antin op e l, 21. Oktober, Die Pforte hat beschlossen, ohne Einver stöndnik mit den Grokmächten keine Truppen nach Numelien zu schicken. Der Nebelle Riel. London. 2l.'. Okt. Der Fall de Rebellen Riel wurde heute vor dem Plivy Courcil verhandelt. Die Entscheidung wird morgen ersolgen. Sie wird wahr, scheinlich ungünstig süe Riel ausfallen. 4VlflJ.ml f HrVlilUltUlItn Noch sind die Wahlbetrügereien in Chicago srisch im Gedächtnisse und schon kommen Berichte desselben Charakters auS Cincinnali und ColumbuS. Die telegraphischen Nachrichten der letzten Tage meldeten auS den genannten Städten WaK'betrüaereten skkckiie? Art. ES ist naturlick. dak die drssre- Qesellsckaf: , - 1 iick darüber enlsekt und sich bekreuiiat. " " " ' I hni a, hn llntHonn dk,R,llKIik Hrn. " " I rituu unb nit Lkck. de, Simmkl, und h,r irhifAen usti. aus die fcflurn der -I Schurken beradklebt. Die sittliche Ent. '-" t I rüstung giebt stch kund in der Bildung von Ausschüssen, welche alauben AlleS nthnn nt hnhtn tnn ttUhnn yntrhrn n.-" n-" kann, wenn sie ein vaar erbärmliche Lumpe in'S Zuchthaus bringen, ohne zu m I bedenken, dak die Sauvtschurken sich stetS in salviren wissen. ' ' l An die Ursachen der trauriaen Erschei. ' " " I nung denkt jedoch kein Mensch. Die I Nteien lasten ihre SckmnKbatte. rieen auf einander loS. und eS steht w ' " V I Keiner, oder eS will Keiner seben. dak dadurch die Degeneration unserer volitiscben Berdältniste st reckt klar t ' " " dara.leat wird. Erscheinungen, wie solch' freche WahlW " 1 bktküaettien find unausbleiblich. VkNN die Bo!it,k,u einer blöken Beutevoliiik berabiink!. Die beiden aroken Varteien. m.irfi inAnh.r n.fi.n " l baben keinen Indalt mehr. Da wird lIMf U)VBMW I die Wahl nicht mehr durch Grundsätze entschieden, da ist nicht mehr die beab stcktiate Wzklsabrt des Volkes makae. bend, da kommt durch die Wahl keine politische Anschauung mehr zum AuS trag; da handelt eS stch bloß noch da rum, welche Partei durch Anwendung von Cp'tzsiidigkeiten und Schwindeleien. durch Slimmenschacher und Betrug die selten Aemter sür stch gewinnen und da durch ihre PzrteiangehSrigen belohnen kann Man sagt stch. daß für das Wohler gehen des Volkes nichts gewonnen und nicht? verloren ist. ob die eine oder die andere Partei gewinnt. So lange nicht ein anderer Geist in die Politik kommt, werden derartige Eceig. niste stch wiederholen. Wahlseldzüge wer den immer mehr zu Raubzügen werden. und die schlechtesten Motive und der Ab schäum der Gesellschaft werden die Wah. len entscheiden. Was das Ende vom Liede sein wird, wissen wir nicht. Ob Verminst eder Wabn steaen wird, wissen wir nickt. Das aber wissen wir. dak die aeaenwär. ttaen 'Zustande im hoch ten Vraoe anekelnd stnd, und nichts Gutes bedeuten. DraytnaHriHten. Die Wahlschwindeleien in O b i 0. Einc'nnati. 20. Okt. Die osfi. zielle Zahlung von Hamilton Eounty gelangte heute bis zur 12. Ward. Für da? Hunderter Comite wurden bis letzt Z8000 gezeichnet. Das Gericht verweigerte die Berufung einer Ertra-Grandjury. weil die Zeit toi zum Zusammentritt der regelmäbigen Grand Jury nur noch sehr kurz ist. In de MandamuS'Berfahren gegen die Wahlrichler in Precinct E der 13. Ward, wurden heute Zeugen verhört. Der Bericht auS dem Precinct war nicht unterzeichnet und nicht versiegelt. Die Zeugenaussagen ergaben, daß nachdem M 4 4 fllnfaS (Ss I l M lAfidM M MGG 7 . o . 7 1 ! einige Männer rn daS Lokal erndranaen und dem einen der Wahlrichter da Re

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gistrirungöuch uegvahmen. Wahlrich ter Thompson sa nachher einen Mann sieben Mal unter verschiedenen Naaeo stimmen, und obaohl er dagegen proteftirte, erlaubten die andern Wahlrichter dem Manne doch zu stimmen. Um 6 Uhr ging Zeuae Heia, und alS er.vieder kam, ließ man ihn ? nicht ein. Den Stimmkaften sah er gestern Morgen wieder. Derselbe war gewaltsam erbrochen. Ein Bürger von Eovington sagte auS, dak er zwei Jungen beobachtet . habe, welche in einem Khne über den Flug fuhren, an verschiedenen Plätzen stimm ten und in dem Khn wieder zurück fuhren. in anvtttt Jkuge ,ah tolkS Voyle im Begriffe zu stimmen. Er hatte ven '"den kurz voryer ln einem anoern l , w 0-. , strikt stimmen sehen, r wollte ihn am Stimmen verhindern, aber zwei Männer hielten den Arm Doyle'S fest, der Wahl richte? nahm ihm den Slimmz?ttel auS der Hand und steckte ihn in den Stimm kästen. Bismarck und die Deutsch' Amerikaner. New B ork. 20 Okt. Eine Speztaldepesche von Washington besagt, daß der Gesandte Pendleton sehr damit be schasugt sei. eme vernünsiige Auslegung des Bancroft Aertkages zu erzielen. ES najcinr, vs lsmaru Dcaonajugr, ven w crxtm tri x v Vertrag ws immer es möglich ist. zu umgehen. ES heißt, daß solche Deutsch Amerikaner, welche noch nieMilltürdienst geleistet haben, nach kurzem Aufenihall ausgewiesen werden sollen, und dab an Verschiedenen schon amtliche Aufforde rung ergangen sei, in kurzer Zeit daS Land zu verlosten. M 9 W merrranr,. cr . . m nn rr ; . o :ii V h zu. wu. wie tfurnuicn m w w rn t r . w -.-? "uoi uno toran in Hiouootipsia uno binachbikt und dksltundel. Elaudi ha. I. . M nen eisiayrtgen öoqn uno rown ine ,.,,. . . n. jr . ... ilMttge vomier, um amstag Abend fehlten Beide beim Abendiffen. kamen auch später nicht nach HauS, und lOnnltn QUQ trotz QlleN suchen die m m, ... . v v a Nacht llbtt dicht gefunden werden. .-w . rv M nn onniag morgen sano rown rn 'einem Vlksla,ltn einen gellet von seiner - w r n . iri vi . . . .oajicr, oqb iir mir lauoi noa) e,ey . .. . r . . . "y gegangen sei. um ho zu veryelra . I . rrs. . ..t. m . . . w IC ouotn xai mgren nu oern .n rr T . . . n t tr... na,ren i,enoaonzuge na Jttfiy ..... m. . , und trafen tyre mver tn Thränen auf gk!ost am Bahnhos daselbst. ES ergab stch. daß nachdem die beiden v. mi. lnoer meyrer. Viunoen ,n vy"aoeipyta l. m rt M . . yttUMgelaUseN SttN, stt UM BayNhVs erfuhren, dak t verpacht kein Lug meh T rm 9 . . m 0. , .. m "o"ieu "gkye. ie uoernaa, teten in einem Hotel, wo sie unter sa! 'en amen als V.fchwister ernleyrten UNS aeirenrtte Zimmer oeramen. AM r m ' ndern Tag fuhren ste nach Jersey Etty. DaS Geld und die Courage war ihnen ausgegangen, und so waren ste froh, als ihre ASter ste wieder nach Hause nahmen Ver Qabel. Die rumelische Frage. London, 20. Okt. Fürst Alexin der hat die ganze bulgarische und rume llsche Miliz zur Vertheidigung des Lan des ernberusen. - Ein Telegramm von St. Petersburg meldet, daß Rußland Vorbereitungen ge troffen innerhalb 24 Stunden 90.000 Mann nach der bulgarischen Hauptstadt Verna zu schicken. Eandla, die grötzte Stadt aus der In W Ereta, hat stch durch Abstimmung sür den Anschluk an Griechenland erklärt, die Bevölkerung will sedoch nicht reooltiren. khe Griechenland den r,eg erklärt hat. Die Regierung von Rumänien hat die AuSsuhr von Pferden verboten. Den russischen Offizieren in Odessa wird jeder llrlaud verweigert. Die serbischen Truppen in der Nähe von Widdin nehmen eine drohende Stel lung ein. Fürst AUrinder hat einen formellen Protest dagegen erlösten. Revolution in Aussicht. .Eo pen Hage .20. Okt. In Folge der Weigerung deS König daS Ministe rium Estrug zu entlasten, und ln Folge de? Erhebung von Steuern trotz der Ver werfung de Budgets, haben hier große aufrührerische Demonstrationen stattge funden. Der Ausruhr beschränkt stch nicht aus Copenhägen allein, und der AuSbruch einer allgemeinen Revolution steht bevor. Eine Aiizahl politischer Verhaftungen wurde vorgenommen, wo durch die revolutionäre Stimmung noch intensiver wurde. m t m ' OcttffSnagrtctttn. Glasgow, 19. Oktober. Angekommen: Dampfer .Sarmatian" von Montreal. New York, 19 Okt. Angekom nun: Dampfer .Eireasfla- von GlaS gow. London, IS. Okt. Angekommen :

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Flrisch, Slhinkcu, Spcö, der Sohn Sigmund zu 7, seine Schwester Anna und deren Mütter zu je ö Jahren Zuchthaus verurtheilt wurden, ist im Zuchthause gestorben. Der Hutmacher Anton Ortner in Wien hat seine Geliebte, die Kunststepperin Auguste Gattermeer erschoffen. Im Bezirk Bözen hat der Hagel einen Schaden von 1,287,139 fl. angerichtet. Sieben Brände legten in der Ortschaft Bnzrniwi; 18 Häuser sammt Nebengebäuden in Asche. Die lljäh rige Franziska Burian wurde als Brand stifterin eruirt, AuS Liebesgram töd teten sich der Maler Karl Strauß und Franziska Sätran in Graz. Der katho tische Pfarrer Eouard Theimer aus Jo hannestdal wurde wegen Sittlichkeits Verbrechens zu 13 Monaten schweren Kerkers verurtheilr. Der pensionirte Stuhlrichteramtsdiener Galambowski in Lemschau, 96 Jahre alt, har sich mit ei ner öojahrigen Wittwe vermählt. In Windijchgarten, im sog. Wirthschmieds Haus, brach Feuer ans, welches 26 Hau ser sammt Nebengebäuden und Erntevor räthen verzehrte. Der Major a. D. Maver v. Hodenfeld in Pilsen hat sich erschossen. Ein merkwürdiger Pro zeß hat sich in diesen Tagen in Krakau abgespielt : Zum dritten Male fand da selbst die Schwurgerichtsvcrhandlung ge gen den Kaufmann MoseS Ritter, dessen Ehefrau Gittel, sowie dessen Nachbarn Marzell Stochlinski wegen Mordes oder Beihilfe zum Morde statt. Zweimal war das Urtheil cassitt worden und nun wurde zum dritten Mal das Schuldig" ausgesprochen. ES handelte sich um die Er mordung einer Dienstmagd auS eigennützigen Gründen. Die That ist nach dem Urtheil des Gerichts von den oben genannten Personen begangen worden, und die Töchter des Moses Ritter sind behilflich gewesen, die Ermordete im Kel ler beiseite zu bringen. Merkwürdig ist, daß seitens der vorwiegend israelitischen Zuhörerschaft sowohl bei Verlesung des Spruches der Geschworenen als auch deS Urtheils heftiges Zischen laut wurde. Die Vertheidiger meldeten wiederum die Nichtigkeitsbeschwerde an. Die Ausweiusngen frem der Staatsangehörigen polnischer Zunge aus Preußen nehmen ihren Fortgang und souen oereus emen seyr vergütenden Umsang erreicht haben.' Besonders soll jetzt Ares lau der Schauplatz dieser Maß nahmen sein. Ein Kaufmann in Ares lau kündigt u. A. den Verkauf seines ganzen Waarenlagers wegen erhaltener Ausweisungsordre au. Ferner theilt man der allerdings nicht unparteiisch da stehenden Schles. Volksztg." mit, daß in Breslau selbst über tausend Personen auf der Ausweisungsliste stehen. Min destens 500 Personen dürften in Kürze mit Ausweisungsbefehlen versehen wer den. ES wurde seitens der Polizei behörde bei sast sämmtlichen jüdischen Bewohnern der Goldenen Nadegasse und der umliegenden Straßen von HauS zu HauS, von Familie zu Familie nach polnisch sprechenden" Leuten nichtpreu ßischen Ursprung geforscht. Großes Aussehen erregt eS, daß de? polnische Graf LadislauS Zamoyski, einer der reichsten Grundbesitzer der Provinz Pysen. ebenfalls von der Ausweisung be ttogen worden ist.

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