Indiana Tribüne, Volume 9, Number 30, Indianapolis, Marion County, 19 October 1885 — Page 4

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Ein Irlslunistlr drgzZzt Selrstmsrd.

David E Mi!cs ein Insasse drS Irren '1y!S. hat gks:?sn Ngchm:llLg um 4 Uhr Skltstrnord bepanakn. Er da'te sich rräbrcnb dkS starken Ae qrnS in daS reur Kesselbaus deg?den und dort war es. wo er die Tbat aufführte Er benutze dazu ein 14 Zsll lange 5;rck Bindfaden, das nicht dicker wie ein Tel'gk'phkNdrabt war. Er hatte den Bi::dfd?n an li-ikm Q'etbalk.n oigk' bracht und i$ ans diese Weise crdrrsiel', oenn des Genick tst nicht gtdrochcn Der Bindfaden hatte sick tief in den HalS einaeschnitten. Die Leiche wurde gegen 5 Uhr lbenk'S von einern der Angestellten aufgesundkn. MlleS ist von Laporte und wurde vor etwa 14 Tagen in der Anstalt ausgenom wen. Der Irrsinn scheint in seine? Familie erdlich zu sein. Sein Vater hat in einem Anfall von Irrsinn Selbstmord begangen, und seine Schwester ist zur Zeit irrsinnig. Er selbst hat schon früher zwei Selbstmordversuche gemacht. Er bildete sich ein. daß er ein ähnliches LeiVen wie General Grant habe. Körperlich war er sehr sink, erwog 160 Psund. Er war etwa 43 Jahre alt und seine Frau und sein lljähtigeS Kind wohnen in Laporte. ?tne v.rung ückte Jagd. Eines TageS letzter Woche begab sick geeund Frank KceiS mit mehreren Br (innren auf dre Jagd, um Vüel und andere? rütz'.icheS Getdit? zu schießen fli sich die Jünger NlmrodS drauben im U wald befanden. n dem eine ziem!iche Anzahl Bäume st.ind. da si-l eS Freund KreiS ein, daß er B'lo spielen und Indianer schieben n.Schre. Er entfernte sich von feinen Kameraden und eS dauerte nicht lange, da fand er sie und sie ihn nicht wieder. Nach langem Suchen gin gen feine Kameraden heim, glaubend, daß Frank um ihnen einen Streich zu spielen, sich langst auch auf den Heimwege gemacht habe. Frank ober war sechs Stunden umhergeirrt, ohne seinen Weg zu sindzn, bis ibn endlich spät am Abend ein Country Squire heimbrachte. Fiank hat allen Geschmack an Buffalo Bill-Abenteuern verloren. Lttdeckranz. Gestern Abend fand wieder eine jener Liedeekranz Unterhaltungen statt, die sich in so hohem Mae der Gunst deS Publikums erfreuen. Trotz deS schlechten WetterS war dielLiederkranzhalle diS zum letzten Winke! besetzt und die Anwesenden schienen alle die beste Laune mitgebracht zu baden. Sämmtliche Vortrüge wurden mit viel Beifall aufgenommen,namentlich gut ha! da Couplet des Herrn Weißhaar ge fallen. Herr Zwicker deklamirte, die Herren K'ööler und Wohllebe zeigten sich wieder als Komiker und die Herren Mack, Zaiser. Klein und Rtxroth fanden mit der Auf führung der Gerichtöszene verdienten Beifall. Diese Sonntagöunterhaltungen deS Liedeikcanz sind in der That ganz dazu angethan, den Besuchern einen vergnüg ten Abend zu bereiten. QnS den SeritdtSvöseu. S uve ?io? Court. Zimmer No. 3. Emma H. Fad gegen Jodn B. Fay. Scheidung bewilligt und 125 Alimente zugesprochen. Criminal-Gericht. m?k x. o.:..x:.ift..f HUil LlUUi U19 19 Uil geklagt wurde zu $1 Strafe und 30 Tage Haft verurtheilt. Wm. Richardson desielben Vergehens angeklagt, erhielt ein Iah? Zuchthaus. Charles Müller war von der Grand Jury wegen Einbruchs augeklagt worden. Heute gelang es dem Manne zu beweisen, daß e? sich in de? Nacht in welche? der Einbruch verübt wurde, wegen int Rausches in der In! befand. Na ürllch wurde ee enllosien. P.liz.t G. rrcht. Harrision Taökell. dkS Verbrechen? der Nothzucht angeklagt, wird morgen pro zejstrt. William Lilly und John Richardson wurden vegkn eine? Kkilerei um je tzö und Kosten vestraft. CvalteS Fischiger erhielt wegen AuSschanks nach 11 Udr am Samstag Adens die üdllche Strafe zudiktir,. tz25 XiQ und Kosten. David McAlestor und JameS McAlestor wurden Beide wegen JriedenSstSrung bestraft, ebenso Henry WilkinS. DaS einsacke Mittel um sich von Ksps oder Zahnschmerz'n zu befreien, ist eine Flasche Valvation Oel. Alle Apo theker verkaufen eS für 25 Cent?. Die Bethe! African Methodist EpiScopal Cburch hat heute die Louisville New Albany & Chicago Eisenbahn Ge sellschaft auf 51.000 Schadenersaö ver. klagt, weil dieselbe bei einer nach West field arrangirten ßicursion ihren Contrakt verletzte. ? Zu den bejZn F?ue?VerstcherungS' Gesellschaften deS Westen? gehört unbedingt die .Franklin" von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt 320.000. Diese Compagnie repräsentirt die Northwestern National- von Milwaukee. Vermögen tzl.007.193 92 und die .German Ameri can- von New York deren Vermögen über $3.095 029.59 beträgt. Ferner re vrüsentirt sie die .Fire Asiociation os London Vermögen $1,0C0(X und die .Hannover of New York" mit einem Ve? mögen von 52,700.000. Die .Franktinist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Aus. schlag erfolgt. Her? H e r m a n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.

Hunar und Litbe.

Dortrag von Phil. Napp aPort. (Fortsetzung. Es kommen auch in dln grcßen S'äd ten Amerikas Fälle vor. in denrn Mn schen Hangers sie, den. Solche Fälle sind freilich selten, sie sind auch in Europa s'llen. Wie es sich mit dem Veibungern verdält, da k.rnn ich Jdnen nickt besier schildern. alS indem ich L .sillc'S Worte gebrauche : Hungerflerben lirn in einem dcvp'lten Sinne genommen werden. Ja, so im Augenblick hinfallen, todt sein im Mo menl vor Hunger, da? geschieht scd' selten; aber wenn man fortdauernd eine größere Verausgabung von ttiüsten vornimmt, als man in Folge zu schlechter LedenSmirtel und einer zu schlechten Le bensweise überhaupt wieder ersetzen kann, wenn also die Ausgabe von Krüsten be ständig die Einnahme überschreitet, so stirbt man auch HungerS im . Lause der Zeit. Nur daß dteleS Hungersterben dann gerade so lanpe dauert, daß man vollauf Zeit hat, ttind:r in die Welt zu setzen. So vermehrt sich die Bevölkerung und die Albeiterklaffe und der Proceß d.S HungersteedenS ist demnach ein permanenter." Um feine Sache zu beweisen, führt Lasialla nun folgende Zahlen an : In England ist die mittlere durch' sitznitliche Lebensdauer nach McCulloch 34,' Jjhre. Ade? in den Fabrilstätten. mo dre Arbtiterbevülkerung überwiegt, da steht die Sache ganz anders; in Leeds st der Durchschnitt der mittleren Lebens dauer 21 Jahre, in Manchester 20. in Liverpool gar nur 17 Jahre. In Preston stilbt unter den Reichen und HSHerenBe 'mten je einer von 47, un ter den kleineren Giwerbsl.uten jährlich einer von 32. unter den Lohnarbeitern aber jährlich einer von 13. In Brüssel unter den höheren Ständen je einer jährlich von 50. unter den kleinen Ge w!rbleuten einer von 27, und unter den Tagelöhnern einer von 14 Im zweiten Atondisiementvon Paris, einem reichen Stadtviertel, kommt jährlich ein Todesfall auf 74 Bewohner, im 12. Arondisiement, dem ärmsten Stadtviertel, 1 auf 44. Eine Berliner Statistik hat ergeben, daß Rentiers und ParticulierS ein Durch schnittSalter von 6S Jahren, Buchbin der von bloß 35 Jahren und Tabakspin ner von nur 31 Jahren erreichen. Der französische Statistiker Willerme berechnet, daß die Hälfte der Kinder der Spinner, Weber und Schlesier in MühlHausen vor dem vollbrachken zweiten LebenLlahre stirbt. Der französische Statistiker Ducpetiaux sagt : DieHälfte der Spinnerkinder flilbt. ede sie da erste abr zukückaelegt haben, während bei Unternehmern und Kaufleuten die Hälfte der Ktnde? das Alter von 20 Jahren er reickt. Wenn Ihnen Ihre Kinder sterben, fügt Lasialla hinzu, so glauben Sie, das sei ein Zusall. ES ist kein Zufall, wie Sie sehen. eS ist ein eisernes statistisches Ge setz, wurzelnd in Ihrer schlechten Lage Eine kürzlich vom Schweizer Bundes' rath aufgenommene Statistik zeigt so! gende Zahlen. Im Alte? bis zu 15 Jahren starben unter Gelehrten und Kaufleuten2j.2 Proz-, unter Handwerkern 45 3 Proz. un'er Fabrikarbeitern 43.9 unter Bauern und Tagelöhnern 40.5. Im hohen Alter ist das Verhältniß natürlich umgekehrt. Ein Alter von 70 bis 100 Jahren erreichen unter Gelehrten und LLaufleuten 25 3 Pro,., unter Hand merkern nur 12 9 Proz , unter Fabrikar beitern gar nur 4.6 Prozent und unter Bauern und Tagelöhnern 23 6 Prozent. Wir haben leider füc unser eigenes Land keine derartige Statistik, wir würden sonst auf ähnliche Zahlen stoßen. In dem Berichte deS Bureau'S für ArbeitS statistik von Ohio finde ich jedoch einige belehrende Z rhlen in Verbindung mit der Wohnungsfrage. Dabei beißt eS, daß in Crrcinnati stebenzia Prozent aller TodeS fälle in Tenementbäufern vorkommen, und daß v"n zwei Dingen eines der Fall fein muß. Entweder wohnt die große Mehrheit der Bewohner der Stadt in Tenemenlbäasern, oder die Zihl der Todesfälle in Tenementbäufern ist außer ollem Verhältniß groß. Nun, reiche. o?er auch nur wohlhabende L:ute wohnen bekanntlich nicht in Tenementbäufern. Die verhältnibmSßsg große Zahl der Todesfälle wird auch nicht von den schlechten Wohnungen allein herrühren. Man ist anzunehmen berechtigt, daß schlechte Ernährung, besonders der Säug linge ebensoviel Schuld daran trägt. Wenn auch der amerikanische Arbeiter etwa besser daran sein mag, als fein europäischer College, so sind doch die Er zählunzen von der guten Lage deö ameri kanischen Arbeiters lediglich Märchen. Wie mancher Arbeiter verdient nicht mehr als 6. 7 oder 8 Dollars die Woche und hat damit eine Frau und mehrere Kinder zu ernähren. Wie das möglich ist, von Arbeitslosigkeit und Krankheit ganz ab gesehen, ist fast unbegreiflich. Und doch ist eS möglich, aber fragt mich nur nicht, wie? Und bis Kleider. Schuhe. Licht. Heizung, Miethe u. f. w. bezahlt ist. dann reicht da?, wa? übrig bleibt, um dem Körper die verbrauchte grast miede? zu ersetzen, gewiß nicht uS, um die Delikatesten de? Saison zu beschaffen. Dazu kommt noch ein andere? Umstand, ein Umstand, de? von dem Pharisäer, dessen Wissen ihn selbst nicht um Haaresbreite übrrragt. stet? dam benutzt wird, dem Arbeiter dtUige Moral zu predigen. (Forltevung folgt. Der .Red Croß Bafe Burner der von Ralston & Co. gegen Abschlags abluna verkauft wird, ist der schönste und bche Ofen, der !n der Stadt zu haben tft.

Der ach.stü' dkge Arbeitötag.

Zu der Versammlung der Sozialisien q.stcrn Abend, welche den Z veck darrp, dre Agitation süe di, E'r.s'.ihkuna dk ach stündiaen ArdtitstageS zu deip'kchzn. vatte sich trotz deS schlechten WetterS ein g'ößereS Publikum emgefanden, das nahezu zur Hälfte ouS Damen bestand. Die Versammlung wurde durch Vor t'Se des sozialistischen Sängerbundes eröffnet und gescklosi5. Die Herren Grummann und B'own be'ük'nokletkn die Einführung de acht stündigen ArbeiiSiaaeS; die Herren Ben der und Janke sprachen dagegen. Letz terer betonte hauptsächlich, daß durch die Einführung dS achisiündigen ArbeitS tageS nicht auf die Dauer geholfen sei, daß er auch gar nicht einsehe, wie ge genwärtig die Einführung desselben durchgesetzt werden könne, und daß für die Einführung durchgreifende? Maßre geln dem Arbeiter noch daS Verständniß fehle. Ihm entgegnete Herr Rppoport, daß gerade, weil der Arbeiter so wenig Ver stSndniß für feine Lage habe, kürze, e Arbeitszeit nöthig sei. Denn bei zehn ständiger Arbeit bleiben heute nach Ab zug der Zeit für Schlafen, Esin, An kleiden u. f. w höchstens 23 Stunden zur Erholung übrig, und da könne sich der Arbeiter nicht viel mit seiner Bildung beschäftigen. Eine zeitweise Besserung der Lage deS Arbeiters ist auch dem all gemeinen Forlschritt dienend, denn ein verarmtes Volk ist nicht mehr im Stande eine große Umwälzung 'herbeizuführen. Man lebe auch nicht, um zu arbeiten, sondern arbeite, um zu leben, und das Leben sollte so angenehm, wie möglich grstaltet werden, zehn Stunden einsörmi ger anstrengender Arbeit sind der Gtfund heit nicht zuträglich. Daß die Löhne sich bei allgemein:? gleichzeitige? Einführung deS kürzeren Arbeitstages Heden müssen, ist längst er sannt. Es gab eine Zeit in welcher man keine Maschinen hatte, und doch Alleö hatte, was man brauchte. Man sollte nun glauben, büß mit der Einführung von Mafchinen, man nicht mehr so lange arbeiten müsie. Statt jedoch die Arbeit?' zeit de? Einzelnen zu verkürzen, setzt man so und so viel Leute außer Arbeit. Durch die Concurrenz der Arbeitslosen mit den Beschäftigten wird der Lohn herunterge drückt. Wird jedoch di: Arbeitszeit verkürzt, so müssen mehr Leute beschäftigt werden, und die Cor.currenz unter den Arbeitern wird kleiner. Herr Rappaport bemerkte ferner, daß er selbst nicht glaube, daß die Arbeiter eö durchsetzen, die? würde jedoch dazu die nen. zu zeigen, daß unter dem gegenwär tigen Versahren die Arbeiter ohnmächtig seien, und daß sie einen andern Weg ein schlagen müssen. Nach Schluß der Versammlung meldeten sich mehrere der Anwesenden zum Beitritte als Mitglieder der Sektion. Mäunerchor. Folgendes ist das Programm für das nächsten Mittwoch stattfindende Konzert: rster Theil. l. Ouvertüre: .Freischu. Weber. Orchester. S. Loreleh: Coli und gemischter Chsr..HilleI a) Chor der N'rea und Rebengeister. b) Solo der Lorelei. c) Chor der Nizen. d) Lorelei und öhor. e) Solo. FischerZ?nabe und Chor. f) Duett. Lorelei Fi'cher.Kaabe. g) Chor der Rebengeister. h) Lorelei und Chor. Lor.lei: Frau I. P. Freezel. Fischerkaabe: Herr H C. Lcvi. Piano: Miß A. C. Wilcox. Zweiter Theil. I. Ouvertüre: Stumme von Pl'riici..Auber. 4, .TilberneS Bach ein ...... .Jsenmarm. Mäunerchor. ö. Secne: Arie aut Freischütz Weber. Frau I. P Frenzel . Pia'Solo: Im Grünen ttullack. Frl. A. C.Wilcor. 7. Quartett au .Die Puritaner. . .Vallini. Frl Lottie Ädami, Herren H. C Levi, I. P. Frenzel und Aug. Vennerscheidt, 8. Frühliag-Walzer ...Wilde. Chor und Orchester. SruudetgeuttzumS Uebertragnageo. ChaS. S. ttcegelo an ChaS. Test Wbiltsett, Theil von Lot 2 in Outlot 3. tz5000. Thomas P. MiUS an Rosen R. Ham mond, Lot 39 in McKernan k Vande? Sud. von Oullot 1 von Drake 5c May hew'S 2. Add. 1500 Nancy Bridgeford. Vormund, an Rar.y Fr. Theil des südöstl. H von See 4. Tp. 16, N. von R. 3 E , enthaltend 12tf AcrrS. ferner Theil des nordöstl. K des südöstl. X von See. 4, Tp. 16, N. von R 3 E.. enthaltend 13 Acre. $735 48. Goodlet & Thornton an Millard Clark. Lot 8 in Goodlet & Thornton'S Sud. von Theil von Block 2 in Holmes' Westend Add. $100. Goodle & Thornton an Richard Daw fon. Lot 20 in Goodlet & Thornton'S Sud. von Theil von Block 21 in Holmes WestendAdd. $110. ChaS. E. Cosfin. Trustee an Jame? Goodlet. Block 23 in Theil von Block 17 in HolmeS Westend Add. $1600. Mary S. Tucker an die JndianaoliS Cradle WorkS-, Theil von Lot 14 in Block 3. $S50. Julia C. Harding an Susan A. JoneZ Lot 53 in Bruce Place Ostend Addition. $290. . Verlangt Mucho'S "Lo,t Havanna Cigara". Ralston und Co. vttkaustkl alle HauS'EinrichtungS. Gegenstände gegen leichte Abschlagezahlung. 275 bis 231 Oft Washington Str. '

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