Indiana Tribüne, Volume 9, Number 30, Indianapolis, Marion County, 19 October 1885 — Page 3
DhIMÄAgenUs .BUg0 'v M
M MHW s MM fXäSri l - - C vl Yl i tvvii lch'M'MM ?.'S
WNM, ÄMtÄZ lU-ii 679 Tan Vv SV raa "21 Iä-jH.-tW,s N S.KU Gegen Vlutkrattkhöttett, Leber- und Magenleiden. NnJreitiz da? beste Mittel. reZZ. 50 Cent oder fünf Flaschen $2.00: in allen Lpotdelen z haben. Fär ö.oo erden ziosls Flaschen kostenfrei versandt. MMZS ' . .W S H;,t -cJ s-fvfs--'M tHEE triwi pf gen alle ?räull,eiten der Vrust, Lungen u. der Kehle. Nur in Orizinal-aZetzn. PniZ. 25 CetZ. In allen Apotheken zu haben, oder wird nach Empfang e Lkcage frei erfandt. A!an adrejstre: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Marland. üdtßch. Xit kürzte onb dkAe Ssfa nech Louisville, Nahill5 Memphis, Chat tancoga, Atlanta, Savannah, Jackeonville, ilohiln and New Orleans. I ist dsrtheildaft für besiegtere nach deu Säden, ine btreüe Rsnte zu edrr.en. Palsft, SZ:laf, naö Par!orWl'.flen jtrifät:?. Chicago und LonitmUr nn-- St Loni uns Louisdille od BagraBeäfel. Komfort, SchNklli?ketl nnd Siderdri'. d'.eke' ixt ,3tjf die alte z?Y?i'Kssig? 55. M. & B. M. 5X. tt. Xorlnr, Äffttter.t Oieneral Sakssgier-Sae'st. utoeHIie ßa'jirgton und CJOtnoiJ fftr., Jndvl S. W. 2IcKenx4, Superiiitentföiit. .V ':;,";;QrtSv!r?3 AMtWWV -iifH Invalids' Hotel and Surgical Institute, latientcB.gotft und Chirurgische Snslaltt, Suffaw, $l. V. CittfieHAtct mit einen voUftänblsen StaU von sünszeZzn vorzüglichen Aerzten und Shirurgcn zur Aehanvlung aller EhroüZschcn Srankhcttcn. ie Behzrluvz vi:!er Tsene? von Flllsp jknöen Irauen rntbümlichk Krankheit im Jnvalitt' Hotel und Lurgieal Institute hat ?rs?e (Zr'c:b?unz im richtigen Verordnen von Arzneien für ihre Hetinz gewährt, und Dr. PIERCE'S "MM PRESCRIPTION," (L!ebNngA,Vnordnuns), ist das lZrzebniß dieser greßzrtiz Erfahrunz. Ele ist ein mächtiges wiederberstellenreS Stärkung, und NervnkäftizunzSittel, verleiht dein Organismus LpSlitikraft nd Starke und kurnt Oie durch Zauber Leneorrhoea oder weihen ZVluft. übermäkia, Ichmerzhafte Menstruation, widernatürliche lnterdrütkungen, ProlapsuS oder fallen der ttebärmutter, Rückeuschwäche, Vorwärts, uns ükwärtS,Verrükuns. niederziehende fühle, chronischen Blutandrang, Entzündung ad Lchwärung der Gebärmutter, Entzündung, Vchmerz uns Empfindlichkeit in ren lkierltöt?en, innerliche Hitze und allgemeine Schwache. JsTonte PreBcription verursacht die Aufsauznnz d Beseitigung von Geschwülste aus der S, dckrmutter und merzt krediartize Llnlszen und Sut schliqe aus dem OrzautSmu auS. Sie lindert und beilt schleunig Uebelkelt und da schwache, Verdauungsleiden, Vnsgedu senheit, Nervenerschlaffuns und echlaslosti teit bei beide Geschlechtern. Ei ift bei Lvothkkkrn unter einer bestimmten Sa ti ja haben. TU Vedingunzen kann nu aus dn Umschlag jeder Flasche ersehen. Preis $1.00, KTOT fnf ttKn lTT-fl In 9ri martin fAv k iawM Im n w .. v w,i 1 V mit viele Hewcdvtttea und eolcrinen Abbilruvzea tllu m . i - MC-vr. A C o... U7X.il vzauttiinz usts jcautuutvcuca. W atresstre : VcriJ's Dispensar Hsdlcal Ässcclalioa, CC3 CJala etr Buffalo, 5i. ) avcq's Kleine öäsät iTitrs wvdaUvo eöts Ptllen. Nervöses Kopfueh, VttiöseS Kopfweh, Schwindel. Hartleiblgkeit, Berdauungsieiden undgal liae Anfalle, schleunig turnt durch Ir. Pirre PleMitit PnrtratlTf Pellet schmacttafte SbsührxilZchen). 25 SentS die Fische, bet Slsotb, ke?n. Joseph Ernst, Stulatcur, IPIastoror. Z?o. DavtZ Straße. tt,ft,!z, , I3if ud i trayt liefert.
HA
C7-M
f??- s.
vvfTS
."i'u- fcTsa.fc
mMWm
-t . ryr
V -V
WSUffSz. fitiix ' j rl f'
öRUST.
JI&IRR
lin'i i
1 AsrrSir'
P'MVWÄVHW! tMWKMWMZWW!
MMUWMMMM k'S ks&ftTift tll lsTI " ' Jr-. -j -.. -'.'rn n i i y ji . - I . v-i'Cv-? -iv.UH f- - "Tty3 r t-t r;- T
VXN
r W
r
ZA ww
Giostbere. Erzählung d?u Wilhelm Berg er. .
(Fortsktzung.) während dcr langen Fahrt hatte Mühsal s:ch nicht enihatten können, der Velchnttgcn gedenken, die er zu Leben ccii Uttlcrhielt. Wie es sich für einen sterbenden geziemt, halte er dieselben .crne ordentlich abgeschlossen. Richt oas; seine irdische Habe groß gewesen väre. eigentlich bezahlte der Jlimig vollauf seine geringen Bedürfnisse. 2ju3 den kleinen eiutmiftcn, die ihm sein Vermögen zubrachte, beslritt er die kosten, die ihm einige wissenschaftliche Liebhabereien verursachten. Wer diese Einkünfte nach ihm beziehen werde, war ihm gleichgiltig gewesen. Wohl hatte er, als er in's Feld zog, an die naheliegende Möglichkeit gedacht, daß er nicht zurückkehren tonnte. Aber er hatte sich leicht bei dem Gedanken beruhigt, daß für seine Habseligkeiten sich der richtige Erbe schon finden iverde. öiun ward er doch inne, daß diese ()leiÄgiltigkeit aus dem unbewußten Glauben an die Erhaltung seines Lebens entsprungen war; denn die Verfügung über seine Hinterlassenschaft wurde ihm jetzt zu einer wichtigen Angelcgcnheit. Äiahe Verwandte hatte Mühsal nicht und mit keineui der entfernteren Verwandten stand er in naher Beziehung. Aber er hatte von den verstorbenen Ellern einen alten Diener übernommen. di.'r dem jungen Herrn in aufrichtiger riebe zugethan war. Albert war Mich' sal 's Mann für Alles ; sogar die Liebhiv bcrei für botanische Studien theilte er mit ihm. Diesem treuen Gehilfen hätte Mühsal sein kleines Vermögen zuwenden müssen. Bittere Vorwürfe machte er sich nun über seinen Mangel an Voraussicbk und er fragte sich, ob es nicht noch mög; lich sei. das Versäumte nachzuholen. Seine Wohnung war nahe, der Alte wahrscheinlich, wie fast Jedermann, auf der Straße. Wenn er einen raschen Vesuch in seinen Zimmern machte, dort sei' ne ' Werthpapiere zusammenraffte, eine Schenkungsurkunde beifügte, und. dann Alles, unter der Adresse des Dieners eingesiegelt, wieder in seinen Schreiotisch verschloß ? Würde nicht solche letzte willige Verfugung, trotz der mangelhaften tform, von den Erven respektirt werden i In der eigenthümlichen Lage, worin sich Mühsal befand, wo er, der als todt gelten mußte, dennoch alö Lebender zu spuken genöthigt worden war, schien ihm schließlich dieser abenteuerliche Plan leicht ausführbar, und er schlug den Weg zu seiner Wohnung ein. Im schlimmsten Falle, meinte er, werde ihn seine Verkletdung vor dem Erkamttwerden schützen. Ein Ofjicier in Civil gebt schon fast incognilo umher ; der Ossicier in Bauernkleidern ist ganz unkenntlich. Außerdem werde ihm die herrschende Aufregung zu statten kommen. Inzwischen war die unoe von dem Siege Bülow's bei Großbeeren in dte Hauptstadt gelangt. Wie sie gekommen war, wußte 'Niemand. Dennoch rief sie der me dem Andern zu ; von den Platzen und großen Straßen flog sie in die Gassen; die entlegensten, ärmlichsten Häuser horten davon, vilesengroß war die Thatsache in der lakonischen Form, wertn sie von UUimo zu Aluno ging ; ste hätte' sofort ein Brausen des Jubels aus den furchtentlastcten Herzen in die Lüfte reißen müssen. Aber gerade das Erfreulichste wird von der zagenden Seele mit bangem Zweifel aufgenommen. Wie die Mutter sich an dem Anblicke des todtaeglaubten Sohnes Nicht genügen lant, sondern erst die Person deö geliebten Kin ¬ des betatten muß, ehe jle wagt, zu glauben und ihrer Freude freien Lauf zu lasscn, so war auch die Menge mit der Botschaft allein nicht zufrieden; sie mußte denjenigen sehen, der sie gebracht hatte, und erst als der ofsicielle Bote einige Straßen willfährig hinabgerittcn war, wich der Alp des Zweifels völlig aus den Gernütbern und Jubelgeschrei erfüllte die Lust. Nicht der Letzte, dessen Hurrah erscholl, war Mühsal. In hundertfacher Stärke hatte er die Qualen der Uebrigen erlitlcn. Auch er glaubie endlich, und die Thränen stürzten ihm aus den Augen. Gott sei aelobk und gepriesen ! Er hatte sich doch nicht umsonst geopfert ! Leicht ward ihm um s .yerz. 'Jiu i wurde auch das leyte Geschäft, welches ihm noch oblag. glücklich von statten gehen. Und wirtlich! Unbehelligt gelangte er in die kleine Reihe seiner Zimmer. Alles war am gewöhnlichen Plade, sogar das Licht und Feuerzeug. Slasch setzte er sich an den Schreibtisch, um das Nöthige zu erledigen, klx bemerkte nicht, wah rend er hastig schrieb, daß die Flamme des Lichtes sein Profil in sauberem Schattenriß auf den nahen Fenstervor hang zeichnete Albert, der Diener, hatte gegen Adcnv das Haus verlassen, um Nachrichten über den Verlauf der Schlacht einzuziehen, in Welcher er auch seinen Herrn engagirt glauben mußte. Als er von dem glück lichen Ausgang überzeugt war, hatte er sich va Mühsal's Braut begeben, um ihr, der Patriotin, die Nachricht mitzutheilen. Henrictte, in der Hoffnung, durch irgend einen Zufall etwas über das Schicksal ihres Verlobten zu erfahren, bat den Alten, sie in die Straßen zu begleiten und es traf sich, daß die Beiden an der Wohnung Mtihirs vorüberkamen, wah rend derselbe dort anwesend war. Wie erschrak Henriette, als sie in dem auf dem Vorhange hin und her schwankenden Schattenbilds die Züge ihres Verlobten erkannte! Sie faßte Albert bei der Schulter und wies sprachlos hinauf. Dem alten Diener begannen die Knie zu schlottern, als er sah, was er für einen Sput halten mußte. Kaum fand er die Kraft, Henriette zu folgen, als diese die Treppen erstieg. Und selbst Henriette, obgleich von Natur beherztund jrei von den abergläubischen Neigungen der Zeit, mußte sich zusammen nehmen, ehe sie den Muth gewann, die Hand auf die Klinke von Mühsal'S Wohnzimmer zu legen. Denn wenn sie gleich geii)iß war, daß sie darin ein Wesen von Fleisch und Blut antreffen werde, so konnte doch der Grund' von Mühsal's Anwesenheit an diesem Orte, u dieser Zeit, nur ein außerordentlicher lein, und
nur selten, so yatte sie genugsam crfal)ren, ist ras Außerordentliche zugleich das Gute. Mit einem Schrei fuhr Mühsal auf, als er plötzlich in der geöffneten Thür Henriette erscheinen sah. Als ob sie eine schreckliche Erscheinung sei, ein entseylichcs Gespenst, streckte er ihr, wie in Abwehr, beide Hände entgegen. Dann schwankte cr zurück auf den Stuhl wie betäubt und das Haupt sank ihm auf die Brust. Henriette, tief bestürzt, hemmte den raschen Schritt, womit sie eingetreten
ivar. Dte seltsame Verkleidung Mühsal's, sein verstörtes Aussehen, sein angstticher Blick erzeugten im Nu m ihr cmc fürchterliche Vermuthung. Sie zog die bür binter sich zu, wollte reden und konnte nicht. Das Herz bebte ihr, die stehle war ihr wie zugeschnürt. So vergingen einige unendlich lange Sccunfrvn Endlich fand Henriette die Stimme toiedcr. Heinrich," sagte sie, bist Du hier im Dienste des Königs V Llme aufzuschauen, schüttelte Mühsal den Kops. Nicht ?" schrie Henriette auf. Unmöglich ! Ich muß es hören von ir, eh' ich 's glaube! Sprich, Heinrich, um Gotteswillen ! Du wärest Du Llst " Nicht mehr im Dienste des Königs," sagte Mühsal tonlos. Ein Deserteur !" Henriette griff zur Wand, um sich zu halten. Tu ! Un erhört, unmöglich ! Sag' es noch einmal, sag' cö selbst, das widerwärtige Wort, damit ich es fasse, das unsägliche Elend, das über Dich und mich hereingebrochen ist ! Nein, sag' es nicht. Ich kann's nicht hören. Es ist etwas in mir, das mich zwingen würde. Dich Lügen zu strafen. Dich selbst! Es ist nicht, eö kann nicht sein !" Mühsal entgegnete nichts. Ohne aufzusehen, winkte er Henrietten, sich zu entfernen. Ich soll gehen?" erwiderte Hen-. nette. Kein Wort der Erklärung hast Tu für mich? Tu hast Recht. Es gibt Handlungen, deren Häßlichkeit durch jede Erklärung wächst. Aber ich begreife nicht, wie Du Dich noch hierher hast schleichen mögen, hierher, zu einer Zeit, wo das Herz Berlins im Siegesjubcl aufjauchzt ! Unseliger, kannst Du das Brausen der erregten Menge hören, ohne vor Scham zu vergehen 'i Empfindest Tu nicht. Unglücklicher, daß jenes Volk da draußen nicht mehr Dein Volk ist, daß seine Freude Deine Schmach ist ? Vor dem triumphirenden Schritte des Sieges von Großbeeren hast Tu Dich feige zur Flucht gewandt. Tu, ein preußischer Hauptmann,Tu, mein Bräutigam! Nein, eS ist unfaßbar, es ist ein abscheulicher Traum ! Sage mir, Heinrich, daß ich träume ! 9!ufe mich an, daß ich zu mir komme !" Laß ab von mir !" stöhnte Mühsal. Tu.wcißt nicht, wie Du mich marterst! Geh' Deines Wegs und Gott sei mit Dir ! Mich wirst Du nicht wiedersehen!" Ich soll meines Weges gehen ! Met nes Weges ! Wenn ich nur wüßte, wo dieser Weg ist ! Mdne Gedanken verwirren sich, wenn ich an diesen Weg denke. Er muß an einen Ort führen, wohin die Kunde nicht dringt, die unbegreifliche Kunde, daß mein Bräutigam die Fahne seines Königs verlassen hat zu einer Zeit, wo Knaben und Greise weinen, weil sie ihr nicht folgen können ! Er muß an einen Ort führen, wo die Mensche kein Vaterland haben, wo sie nichts licben als das eigene elende Leben, wo jeder Held ein Narr ist, und jede große That eine Lächerlichkeit! O, Heinrich ! Wärst Tu doch gefallen, mit der Todeswunde in der stolzen Brust ! Den Todten zu beklagen, wäre mein heiliges Recht geWesen ; wie ein köstliches Gut hätte ich meinen Schmerz getragen; aber wie soll ich des Lebenden hinfort gedenken V' Ein mitleidiger Blick Mühsal's stahl sich zu Henriette binüber. Kirmes Äädchen !" sagte er. Warum wolltest Tu fliehen ? Ich bin gefallen, gefallen im Dienst des Königs. In einem Torfe jenseits Großbeeren, in einem Torfe, Namens Trebbin, hat mein Leben geendet. Dort an der Kirchhofsmauer erlegte mich der Feind. Taß ich hier sitze, ist eine Täuschung. Tu zweifelst? Tu siehst mich an, als sei ich wahnsinnig ? Geh' hin, und warte auf die Listen ; Du wirst es lesen; Tausende werden es mit Dir lesen; Niemand lvird Dir die Thränen und das schwarze Gewand der 'Wittwe verkümmern !" Es ahnt mir," erwiderte Henriette, Tu hast einen ungeheuren Betrug verübt ; mit einer unerhörten Lüge mas. kirst Tu Deinen schimpflichen Abgang. Und mir muthest Tu zu, an diesem sieoelhasten Spiele Theil zu nehmen ? Wider mein besseres Wissen soll ich mit öcr schmählich angeführten Nation den großen Todten beklagen, der vielleicht unterdessen niit rasch gefundenen Kumfanen das Ringen seines Vaterlandes als eine erbärmliche Farce verlacht, in der nur 'Narren Gut und Blut cpfern ? O, fy'ui !" Mühsal sprang auf. Madchen, hüte Deine Zunge !" rief er. So verächtlich bin ich mir selbst noch, lange nicht, daß ich mich schon von den tlcinsten Kläffern Hetzen ließe ! So ohnmächtig liege ich noch lange nicht am Boden, daß ich mir jeden Fußtritt gefallen lassen müßte !" Henriette sah ihn groß und verwundert an. Du hast über mir zu Gericht gesessen," fubr Mübsal fort. Dein Spruch ist gefüllt, der Sünder ist verdammt. Nun nitt i.rc hf. reu Armen unbehelligt iKi0.ii. V;iiil iTit der Tortur zu un tetwersen, ziemt deiner boben Tugend nickt!" Wie ein gereizter,grollenderL?we sprach Mühsal. Unsicher heftete Henriette den Blick auf den rätselhaften Mann. Wie Wetterleuchten fuhr eine neue Erkenntniß vor ihr auf. Langsam, zögernd, trat sie ihm einige Schritte näher. Du verbirgst mir etwas, Heinrich," sagte sie. Ein gefallener Geist sprüht nicht solche Funken!" Ein Weib, das liebt, glaubt gegen das Zeuaniü ihrer eigenen Hinne !"
Nun iubelte Henriette auf.
Heinrich, Du bist nicht schuldig," rief sie. Schwankendes Rohr!" erwiderte Mühsal bitter. Ich bin's und bin eö aucb nicht. Ich that Schimpfliches. Meine 3 Ehre ist dahin. Aber beim ewigen Gotte! 1 wenn ich zehn fleckenlose Wappensilder !j gehabt hätte, ich hätte sie mir alle in l Stücke schlagen, eins nach dem andern, ehe ich nicht gethan hatte, was ich gethan habe !" st', .f. . . s. n: j. . r i u yiua; versiege ia; ia; nia;i, rer ; iftt .0,'iirit'ttl' 9ItSi'r ich iitSn Kift 3 y V jfmrwW -y V V f ich Dich bewundern und beweinen nuiu tc ließ sich auf einem Schemel zu Mühsal's Füßen nieder, schmiegte sich an seine Kniee und sah fragend und bittend zu ihm auf. Fast warst Du mir lieber in Deinem Zorn, Mädchen," sagte Mühsal, als Tu mir jetzt in Deiner Sanftrnuth bist. Ich wollte. Tu wärest davongegangen in Deinem grausamen Irrthum !" Nicht doch, Heinrich ; laß mich. Ich bin stark. Hast Du das 'Rechte getban, so kann ich die Folgen mit Dir tragen." Das ist eben Dein Irrthum, Jettchen. Siehst Tu, Kind, Du taugst nicht mehr in meine Gesellschaft. Ich sagte Dir ja doch, ich sei ehrlos. Und nun, da Du mich wieder kennst, weißt Du auch, daß ich nicht derjenige bin, der ein ehrloses Leben stumpfsinnig weiter schleppt. Blicke mich nicht so entsetzt an ! ch bin nur ein Todter, der ein Grab sucht. Die Strahlen aus Deinen Augen wärmen mich nicht mehr. Deine Hand faßt auf Eis, Deine Lippen suchen Verwesung ! O Mädchen, ivaruin muß uns auch dieser Abschied noch auferlegt wer den !" Kein Abjchied, Heinrich !" rief Henriette leidenschaftlich. Laß mich mit Dir gehen ! Es stirbt sich leichter zu zweien !" Armes Kind, Du sieberst !" erwi' derte Mühsal traurig und strich ihr sanft über das dunkle Haar. Was ficht die Rosti an, daß der Eiche folgen will, die der Sturm in die Tiefe wirbelt?" Schweigend wandte Hentiette das Antlitz nach oben. In den schonen Zügen keuchtete es aus wie eine Offenbarung. Glaubst Du nicht, Heinrich," sagte sie leise, daß ein Engel mich zu dieser Stunde hierhergeführt hat?" - Schwärmerin !" Tu lieber, düsterer Mann hast den Blick zu Boden gesenkt. Du siehst nur den einzigen Weg. den Du gewählt hast. Gebunden sind Deine Gedanken, starr ist Dein Sinn. Willst Du Dir die schweren Lider von mir heben lassen 'i Darf ich Dtr etnen anderen Weg zeigen i tooll ich versuchen. Dir Sinn und Gedanken zu lösen?" Versuch' es immerhin, ich wehre Dir nicht. Wohl konnte ich denken, daß mir dieser Versuch nicht erspart werden würde." Nur der Stolz sucht den Tod, die De muth wäblt das Leben." Ein bitteres Wort, Mädchen !" Der Stolz." fuhr Henriette unbeirrt fort, flicht vor dem Schreckbild der Schmach in die Vernichtung des eignen Selbst ; die Demuth nimmt das Kreuz der Schande auf sich und trägt es geduldig, bis es mit dem erlöschenden Leben in eine Glorie schwindet. Vor den Menschen hast Du gesündigt,nicht vor dem höheren Richter, der unsere Thaten mit richtigem Gewichte wägt. Harre aus, bis Er Dich zur Rechenschaft vor sich fordert !" Es ist wahr," sagte Mübsal tonlos. Stolz, nichts als Stolz !" Hat die Erde nicht stille Thäler genug. worin wir verschwinden könnend" Henriette erhob sich. Laß uns fliehen, ehe der Morgen graut ! Laß uns ausscheiden aus dem Getümmel, das uns ärgert und in seliger Verscholleuheit unsere Tage abspinnen !" Sie stand mit leuchtenden Augen vor Mühsal. Er betrachtete sie lange, dann schüttelte er wehmüthig das Haupt und sagte: Verführerisch schön ist dieser Plan; süßer wie Sirenensang ist diese Lockung ! Wenn nur die Erinnerung nicht wäre, wenn nur das Gewissen schweigen wollte oder sich eine neue Melodie einlernen lassen ! Siehst Du, Jettchen," fuhr er ich einer Pause fort, mit Deiner Rede vo.n Stolz hast Du mich soeben schwer getrc'fen. Ja, ja. Du hattet Recht: gebunden waren meine Gedanken. Sorgsam glaubte ich alle Pflichten gegeneinander abgewogen zu haben und hatte doch die höchste vergessen : die Pflicht zu leben. Sei es denn. Hans Ätühjal, der 'Neugeborene von gestern,der Bauer von Nirgendher, nimmt fein Kreuz auf sich und wandert. Aber allein muß er wandern, hörst Du, Henriette ? Denn er mag sich nennen wie er will und weilen wo cr will, er ist und bleibt doch eine ehrlose Ereatur und es schickt sich nicht für ihn, Bande zu knüpfen wie Andere, die alle Qualitäten eines Menschen ba ben." Du allein wandern, armer Hans Mühsal?" versehe Henrictte. Was ivürde wohl aus Dir werden Der armseligste Mwsch, der auf den Bettel des Erwerbs ausgeht, ist doch mit Flügeln der Hoffnung ausgerüstet. Was hättest Du wohl, um Dich über Kummer und Elend hinwegzutragen ?" Das Gefühl der . icht," antwortete Mühsal ernst. Harter, unbeugsamer Mann !" sagte Henriette. Willst Du denn nichts von der Gnade wissen? Ist nicht alles Gute, was wir genießen, ein Geschenk von oben, und der eine Empfänger so unwürdig tvie der andere 'i Was bin ich anders, mit Allem was ich habe, als ein solches Geschenk der Gnade an Dich?" Diese Wendung ist Deiner würdig. Madchen," erwiderte Mühsal. Aber ich würde mich verachten müssen, wenn ich dieses Geschenk annähme. Ich Dich zum Weibe nehmen 'i Ich die Hände ausstrecken nach dem Köstlichsten, was mir die Erde bieten kann ? Als ob ich nur den 3!amen gewechselt hätte, wie eine Figur in der Komödie ! Als ob die ungeheure Schuld, die i h trage, nur ein Federchen wäre, das tut Hauch, ein Gedanke nur in die Lüfte vläst : Nimmer mtfr!"
Du verschmähst v.vt Du drängst wiö von Dir. Ich verstehe Dich. Selbst die Seligkeit wäre mit dem Preise der cel'. 'iachuutg zu theuer bezahlt. Doch, mein Lieber, v'cnn Du Deine Schritte mit Deiner Pf-icht tcctrt, s? darf ich mich wohl unter freu Schul) ccr mcinigen stellen. Ich derf Ti'nicht verlassen. Das iväre eine niedrige, kleinmü' thige, unechte Liebe, die nur Alles bcgchrt oder niebts." Was sinnst Du. Henrictte? Mit welch' :u".:er rn'brunz willii Du den arme:: Ö.i:: Muoial bcttiören V Aus ungewöhnlichen Verhältnissen kann sich nur Unaewöbnlichcs cntwik-
keln," antwortete Henriette und blickte niit dem Ausdrucke unbeugsamen Willens dem (Vcsährtcn voll in's Antlitz. Dein Weib soll ich nicht, kann ich nicht werden. Aber keine Satzung, die vor Gott Bestand hat, verbietet mir. Dein Schicksal zu theilen. Vergessen sei fort an die Gestalt, die ich trage, veraessen von mir, von Dir! Ich bin nur Geist wie c?.. cy r. rrv.- t v "i.". OW vul OVIll JUllIltlUU, AJK Freund. Und Freunde, Heinrich, theilen Alles miteinander ; hörst Tu, Heinrich, Alles ! Wenn dem einen dasjenige gebricht, was der Ändere m ulle besitzt, so nimmt er davon, tvie von seinem Eigenthum. Eine Freundschaft, so hoch wie sie uns Beieen gemäß ist, kennt nicht die kleinliche Schranke von Mein und Dein, woran untergeordnete Naturen ängstlich verbarren." . So seltsam kühn war dieser Entschluß deS hochherzigen Mädä'ens. daß Aiuhsai ihn zuerst gar nicht zu saizen vermochte. Und als er ihn endlich in seiner ganzen Tragweite begriff, da war es wieder der alte Stolz, der sich dagegen auflehnte, daß er einem Weibe Alles u danken haben sollte, einem Weibe, das, o Wunder! nichts dafür begehrte, als reine, geschlechtlose Freundschaft ! Es folgte noch ein langes, hartes Ringen zwischen ihm und ihr; aber wer den Sieg erstreiten würde, kvnnte nicht zweifelhaft sein. Draußen im Vorzimmer hatte der alte Diener einen Imbiß bereit gestellt und wartete auf die Klingel, die ihn rufen würde. Aber kein Zeichen kam, daß man feiner Dienste bedürfte. Unaufhörlich schivirrte durch die geschlossene Thüre das Summen von Rede und Gegenrede an des Alten Ohr, wie zwei Melodien, welche die Vereinigung nicht finden ko:rnten. Die "Nacht rückte vor; ruhig war's auf den Straßen geworden ; die Schwingungen des Enthusiasmus hatten in den Herzen der Menge ausgezittert. Sch'.a'rig wurde Albert und wieder wach, und noch immer begehrte seiner nienia.id.. Endlich, als es schon anfing zu d.'im mern, trat das Paar Hand in Hand heraus. Befremdet ruhte der Blick des Dieners auf der Verkleidung des Herrn, wie fragend suchte er das. Auge Henriette's. Da sah er auf der rechten Schläfe des Fräuleins inmitten des reichen dunkeln Haars eine singerbreite Strähne in silbernem Grau schimmern. Henriette bemerkte das - Staunen des Alten, sie trat zum Spiegel und erblickte die Wunde, die der Kampf dieser Nacht ihrer Jugend geschlagen hatte. Lächelnd wies sie darauf hin. Siehst Du, mein Freund," sagte sie zu Mühsal, wie auch ich schon anfange, ein neuer Mntsch zu werden !" Mühsal wollte die weiße Stelle küssen, aber Henriette wehrte ihm. Tu vergißt, wer ich bin," sagte sie bedeutungsvoll. Ich werde es nie wieder vergessen," erwiderte Mühsal. Nun galt eS, den gefaßten Entschluß in die That umzusetzen. Unaufhörlich reisten die Boten vom nahen Herre ab und zu ; Verwundete wurden eingeliefert, einiZe Officiere kamen zu flüchtigem Besuch. Wahrscheinlich war in diesem Augenblicke schon die Nachricht von Muhial's Tod in der Stadt vom Hauptquartiere aus, geflissentlich verbreitet. Es war die höchste Zeit, das; er sich entfcrnte. Albert erfuhr einen Theil des Geheimnisses ; er wurde angewiesen, zu bleiben, bis über den 'Nachlaß des Herrn in aller Form verfugt worden war. Inzwischen würde auch Heimelte ihre Angelegenheiten geordnet haben, und der alte Diener sollte sie dann zu Mühsal begleiten, dessen Geschäft es sein mußte, ein passendes Asyl für sich und den erwarteten Freund und Lebensgefährten zu ermitteln. (fforttttzung folgt.) Bau- nnd UnterlageIikzl Zwei nnd dreifaches Tachater!kl. Dach-Fllz, Vech, Koblen-Tbeer, Dach-Farben :e. SIMS & SMITHEll, 169 Well Marykand Str. Many a Lady is beautiful, all but her skin ; and nobody has ever told her how easy it is to put bcauty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. j. tt. PARSONS, ZezchN' MvzN Io. 30 Z55. VasYlngignflr., über her. .Nkk.Vlsiee. TC3IS PAPIER msLV be scrana o rni ac ueo. trROWLLL A CO'S Kewspvpcr Adrertirlng Eureau 10 ?V7uo W'S?sMl'? ynnrf
o.
Haltcil Sie Ihre Hand m einen Schraubstock, drehen Sie an der Schraube bis Ihnen der Schmerz unerträg lich erscheint, und daö ist Ähcumatiömus; geben Sie der Schraube eine weitere Umdrchung, und das ist Neuralgie. Diese Desiniticn dieser beiden Krankbcitcn gab ein Professor in einem medizinischen College seinem Auditorium und er fügte hinzu: Meine Herren, die Medizin kennt keine sichern Heilmittel für keine derselben." Letz t?re Angabe ist jeht nicht mehr wahr, denn es ist wieder und wieder erprobt worden, daß
mTfW i n$w
555 Beide Idlcn wird ! C. F. Tilwir. Freepo, Zll., ein Lckomr:söhrer der C. & N. Ö. Eisenbahn, schreibt : ..FLnfzkbn Jahre lang neu ich mt RbeumariSm pkp'.agt und ich war einst rier Menate la,g an' Hau gefesselt. Ich dal'k zwet Flasche Ui ttlla !orS gcbrauit und scheine rolliz gkdcilt zu sei. Zch kann diese Äedijiu nicht genug leden." Wenn Sie AtölopboroS nicbt in Ihrer Apotheke er galten können, werd? wir Ihnen, nach Empfang des regulären Preises ein Tollcrr per Flasche da,sell,e per Erpreß franco zusenden. Wir sehen eZ lieber, wenn Sie es von Ihrem Apotheker kaufen, aber trenn er dasselbe nicht führt, lasten Sie sich nicht überreden, -etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen Sie so lort bei unF, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Aork. n MMfc.fc "II cv--j A.EOECKE,jr., Atuls-Z, Bank Haus, ecke 8. und Viae Streßt, OluoirniHtl, O. WslZuzaeÄten nach Deutschland, Oesterreich d der Schweiz gefertigt. ConftsZaLlsche tglaubizungen kessret. Vrbschafte . s. . prompt und fichek eiskasfirt. K3T Lkrtreter w rdianavettZ : ?K!!ip Züppaport) fo. 12 Oft Marhland Straß,. te t i Vz-:jT??.:-t-&jjM-mitf Golden Rio gebrannt, - Z" - 2G Cts. per Pfd. hcraögcsctzt. 11 Nnsllsr. 200 OH Wasblnqton Ctt., Ecke New Jerse? Skaße. F'lkpgon 987. Base Burner, alle SottlN l Heizöfen, Ranges, Kochöfen, zu den Niedrigste?, Preisen - bei iLdT .11"" V..f (TIENiWT 62 Oft Washington Str. TJDsrfay Dampf-Wäscherei, 160 Mrd Z)elaware Str., nah der Massachusetts As. JOHN KIDD, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Abli'feruug! T. W. IirNN, Geschäftsführer. 7 Lxitzn,Vrh!ing Vkdn nach deu tue ften Verfahren gereinigt, ustritg xer iprcfc er MR sofort aulgeführt. Teierdon 183. Dr. C. C. Everts, DeuisHerZahnarzt. (5!achfoig,k bor C)al. . rrt.) Zi,Z3r-Cdt Qashingtim u. Veunsylvanta tstr. afctiaia'tl
MMMV
K GEHABDY'S
rocery No. 228 Ost Washington Straße. Nachfolger dsu WM X,IT,2E2Fir3L.IPT. Ncue Schmuck-Waaren! Toilette - Artikel, Hand. Tasche Korb, und Slas.Waaren, Seidens Regenschirme, Spiel - Waare! Qh&sM&yw 2L und 32 Wcft WashlUllton Straße. IfJTWiJF&ttfjä Den cinzilscn Weg lWanMsklöllgSniizhkkznIIelIk.I , ' t vnd selbst die fisetnhrr K?k,a Cn. 'Geschlech'.ZKaukheiten sttrr und lamtt ia kfiPi!?t. f rnf n s,.? acm..! 1 frv piHMUi MU UttiUUjl itVC lAIIJlli kcrttitl Weiöltchkeit l Ehe l Htudenktge dn. :1Wm .W r. -n . . . " l'1'"" Vriinnj, ,e:gk ras gertegene Uch. IT??kttunzA,a'kr;"2ö.Äuf)eeiter Nlttjadlreick? irhtrr&tynrt ,k. TOA I.' 2)cutsd& oder Englisch gezenEwsenduug ve2S' 'Cents in CM:?.tamci. r?,s. c.k ittrjantt. r ' ,"B'"4" I Wbrtf si: Deutschet HeninstItut.1tCImtol ' uroaaway. New York, N. Y. J. Klkx. H. CoLxuur. KLEE & COLEMAH, Fabrikantk don Mineral - Wassev, Sparkling Champeign Cider n. Little Daish. Sbeasa alleinige Agenten dou Velfaft Sig uns Selzer-Wasser. gntainen werden jederzeit auf esilß lefii.'t Fontaine werden auch erithet. : 220, 223 L5 2L0 Süd Delava Ott. Idtna,,lk,Ind. M. TL. 8tyr, Vltmiget BKMyHM' ' x lfe. ersreti?:, Eisenbahn .Zelt-Tabelle. nkunst und Abgang der Elstndahnzüge in Jndlanapolil.an und nach Sonn tag, den 24 Mai 188S. Seffersondille, Vadisou üb Jrülsosz kisenbabn. Abgang: ' knft: öd sr tag. ,.. 1.10 i z,dKn.dnau ms m moo cc... 5 ia r 3ntoteft tScin.it nh Stab Wail 3 M rn I p st 5,. T.00 tltcvtip Ufl. 45 fla t 8 jataiii.o Vandaliu Line. RiUtrats .... 7.15 Cot kag rr. 9 U uOSu Ccrx Haut e. 4.m ?i Coclflt fft 0.4 'rIISout 9nb Er 8 15 m I eth e?dr 4.tVv, ch,I, 1J9 Ca Rail undee...ius tafl rxnß . .. IJX Km l nnblcc... Lsutd , Anb'rl, 9t... etbenb3ffs Tlevelaad, lolnrntnl, Cinetultati onl 9ku nopolil iseudahu e Liue.) ?8li,.. 4 0 Bil6t2ti I.MCa Inttrjon K(...1010Cm 0 St 3 tx .11.2 st ton Cl 15 I nderf (... SjOf ttm Vat... 7 20 im i 8 3 k sta ti s.ii ra A wm m . .. . I i . o 3 wocn jj j;a 3 y tu Cj. 10.15 ! vrightwood Didifiou, C. C.E. und 3. gang täglich. 4. 00b. I0.1U m 11.05 Bm 1.15 täglich. s.jo R tlgllch. fica 1155 täm JUXm CJSa alt. IM. täglich. 7.1 Kai ttgUch.10.li Ctnritmatt, Iodiauaolik, St. LsniZ ThieagO Sistudahu. Tineinnati Did'sion. OLouilv.F. 4.lX) j Andlaa, Rk'.. 1U ncti'natt St, m j tftfc'pib Ira, tl.fl iincinnaii t.. 11.15 öiftern tt 2) Sa C. x ? c. S..4 ftn 1 1 et 8 Eine. See 5 m , tSait c c. IM m Chicago Didtstok. Po Bnrl i(. 7.l0n tjtcflfio aU p.:3.10 bm Aftern 9i 5.10 S täglich I i c ii CMC Lo B. täglich icul.. 3.38 B SfayU cc .. CiiStUpc. IX) Km tinctunat kcc. Um Puttburg, f inciunati & St. Loit OiUsbai VPQVHP Fttchm Ku iil Zltllguch 4.10 sal geno Sonst. 1.40 Cai DA4jttuice- Jiittso nomrntnConnt.il 10 Cb i 9; täglich 11,49 AäO iccaufa. A v auf. Cot.itta- 4.00 antaa .... 4. Kv j y V täglich I d.. I ttfi ftavton 9 auig eonnt 5.4 Vm V Pi P i tagi'ch IS. Ka Duts 9t auf, eoanugi 7.00 Ca Chicago Staute dia Aokomo. khicag Schnei ,ug Hg '.l.tk Ehago rrn,. 11.00 ii Jud'I 0. tüutütun... IM jncfl'i 88. 3Ji JLm - . SSabash, St. fcouii & Pacific. tet 15:c iXaii 7.15 Kai dick :täg 8.00 , i 3.15 4.01 ÜtUtt.. 10.45 ßm tliÄDtichj k C 7.15 N in uidaait. Slfctt 4.0 D Jndianapsliß nnd Uiacenntl Sisenbah. Katl M mM9 01 8.15 ! Mncinnel Acc.10 40 a Cincnnl Au . 4a0 Um Kati tatst. iJQjtm Tiuet2aati,Hamtltonä:ZudiallapolitSisekdahs. BDp etuouti 4.1Ä) Cn aoaucloUilec M Ba Oub4piU(.cc 4.3) 9ic; Mail. liu-üta .ndSkiuet. 11.1 'Um Znd, tLut10 5O G.NktNNati cc iJOß Um ftin., D..3t.4) .idtin Sndiana, ioomingio a&t&cttcra isendTh. AuUt:l.. 8JlK' jfiern 6 ti. Än ttx 8 a 5.u5 5ka täglich 3.45 Ba traateifii.Uc. 9iu Cint V?k 1103 $n Cu Jx tSgll.10 Hm KUaatic iD. 4.33 fta St. fccail Didisis. RoiefltUÄcc... 4 2) tm Äecht 9 JJQ Ca aii u iao.j. tt.3; Viaü u Xig (.ltf.45 a siecht i 11.10 m wen fiel Nc.. 5.30 läa Oeftliche Division. Oeftl.ExNaU....4.1 , Pacifte roreZ... 7 45a T-gl Erpreß... .11 üm n 3 j 10 35 a ÄUanttc 4iV.... 4 4sm Heftern jp .... 4ta Jndianapslit und St. Lonts kisentahn. Tag 9itxt, cc. tflfiitch 7.10 0 Bort u Ct 2 5.30 Ka R u St d r täglich l u t.t0.Um 9 tt 6 9 1 U cc 3.ttBrn locai Passen, .liMU) Km Da, k c tügl tXiBn ?ndiapoU Cc 34Ä Louidille,?tev Llbanh & Chicago. Str-Lise dag 1 tgl..llOR Ld eag, j. tgl.. 3.356a snon ftcc i.QjXm I on Cc lsa tch u, Ti)icag. i :ch. tt, m hie. -l Matl UMXm j ftaO. Lüg mit r. c. ehnfefsel?, mit iH Schlaf,. mit 9. yuwitu rntt y., jti
V .J-
L
