Indiana Tribüne, Volume 9, Number 28, Indianapolis, Marion County, 17 October 1885 — Page 2

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F?schein fKtg'ffö, tz?ZcVtl:S n. ?5s?tsgs. Cffon öS A5arvlLndst?. k?i :IIvÄ Zitiäi.i &r; l2xZ Ur. i-r5c13 ptt ZZc$t, d? öoijr;acS irifcSat" CiBtl x, j!cii. Tiiti z s,v?en 1J ff MS, ve? iEHlil ! fcr:25;iC5:si'j. ii ti SU. Indianapolis, Ind., 17. Ociobe? 18S5. o: icbe und Vitriol. Auf einem bereits nicht rneSr unge vöhnlichcn Wege" hat sicb disciage in San Francisco eine verladene Maittefse in ihrem ehemaligen (ösli?r: n zu rächen sucht. Uzber die Vorgeschichtt und die sinzelhei:cn der SchreckenZthat roirdnun Folgende von dort geschrieben: Vor zwei Jahren trennte sich der BanZ 2ssire? Martin Fülle? vsn seiner zanksüchtigen Frau, ohne dcj$ jedoch eine Scheidung stattgefunden hätte; die Frau ,og z ibren Verwandten nach Mafsachu setts. Füller hatte eine gute Stellung inb fühlte ein lebhaftes Bedürfniß, seine Einnahmen mit einem gefälligen weibli $cn Wesen zu theilen. Ein solches fand iich auch alsbald in der Person der May Jackson, einer reizenden Alon hin?. Die Ärt, wie Beide ihr Verhältniß zu nnandcr auffaßten, war aber eine sehr Verschiedene. Füller wollte lediglich eine Lesellschafterin zum Zeitvertreib haben ind ihre Gunst entsprechend bezahlen; :r rnach!e May auch gar kein Hehl daraus, daß der beiderseitige Verkehr nur :ine gewisse, luenn auch vorerst untre ftimmbare Zeit dauern solle. May aber faßte allmälig eine tiefe und' glühende öeidensckiaft für Füller. Vor Kurzem wurde Füller der Jackson iberdrüssig, und da er merkte, daß diese äch nicht so leicht fortschicken lassen würde, !o nahm cr seine Zuflucht zur List. Er kündigte dem Mädchen an, daß er zu seiner Erholung für ein paar Wochen ms das Land geben werde und nicht in ser Lage sei. c mitzunehmen. In der !hat verließ er die Stadr, theilte abcr iay nicht mit, daß er in einem anderen tadtthcil eine neue Wohnung gemiethet zatte, die er nach seiner Rückkehr zu be .iehen gedachte. Vor einigen Tagen kam er zurück und jlaubte nun, ec st; das Mädchen für imner los. Das w aber ein verhäng' tißvoller Irrthum. May hatte noch am dag seiner Abreise erfahren, daß Mar in gleichzeilig umgezogen war, und die stachrich: machte sie ganz rasend. Es bunte gar kein Zweifel darüber herrschen, aß Martin vor ihr auskneifen wollte, im, wie sie sich in ihrer Wuth ausmalte, dnt andereHerzensgöttin auf den Thron zu Theben. Sieg oder fürchterliche Rache!" chwcr May Jackson. Sie wußte nicht, vo Martin nun wohnte, aber sie trieb ich beständig vor den Plätzen herum, vo er immer mit Vorliebe verkehrt hatte. wichtig tauchte er eines Tayes wieder in Franks Spelsehaus auf. Jetzt faßte sie hren Plan. Am anderend Äbend putzte U sich möglichst heraus, verbarg unter hren Kleidern eine Flasche Vitriol und xegab sich dann in Begleitung ihrer Schwester Lizzie an den letzterwähnten platz. Wirklich traf sie den Ausreißer, der gerade in Gesellschaft eines Freundes im Kaffee saß. und rief ihn in em ande S Zimmer. Dort fragte sie ihn bün zig, ob der Umzug gleichbedeutend mit m Aufgeben des beiderseitigen Verhält nsses sei. Füller bejahte die Frage ohne lLeiteres. Schon war er wieder aus lern Zimmer getreten, als ihn die Wläb hen noch einmal riefen. Was jetzige chah, vermag der Unglückliche nicht qt tau anzugeben. Er fühlte plötzlich im Besicht einen so rasenden Schmerz, als tb ihm geschmolzenes Blei darauf ge lüften worden wäre. Im nächsten 2lu ;enb!ick stürzte er mit einem Schrei, zu öoden und wand sich in den entsetzlichsten Dualen. May und ihre Schwester aber nnten schleunigst die Treppe hinab und juchten das Weile. - Auf das Stöhnen FullerS, der nicht nnmal mehr fähig war, einen artikulir n Laut von sich zu geben, aerieth das zame Haus in Aufregung. Drei Aerzte, Ne sofort herbeigeholt wurden, erklärten ne Verletzungen für äußerst gefährlich. Zuller wurde nach seinem Hotel gefahren ; tl dauerte lange, bis er soweit zu sich zekommen war, um eine Erklärung aeben p können. FullerS Freunde erhoben ?eim Districtsanwalt eine Klage gegen zie Maitreff?, und Letztere wurde sammt ihrer Schwester festgenommen; . May urde des verbrecherischen Angriffs, und öizzie der Beihilfe dazu beschuldigt, und ' veide unter je $5000 Bürgschaft ge jtellt. Der Verwundete bietet einen schauer lichen Anblick ; das Vitriol ist über das ganze linke Gesicht und tief den Halö hinunter geströmt und hat überall die haut und das Fleisch verbrannt ; das knke Auge wird von den Aerzten erkoren gegeben, während daS rechte zwar gleichfalls von einigen Tropfen des heimlichen FluidumS verletzt, aber roch wahrscheinlich zu retten ist. Das Besicht ist für alle Lebenszeit verstüm ciekt und wird nach erfolgte? Heilung ticl schlimmer als gebranomarkt aus fthen. Oia übertrumpfte? Spielteufel. OuS den früheren Tagen von Denver, EL. wird ein Geschichtchen eriäblt. daS eine aewine Aebnlickkeit mit dem be rühmten Tom Davis-Fall in New Fork bat. Hier wie dort fand ein berüchtigter ümmelblättchen vittter und Äauernfan ttt endlich leinen Meister. Zu den verrufensten Spielhöllen in ernannter Stadt aeborte damals die von .Bill" und Hy Ford" betriebene. Hier binde nur il!oker aesvielt. und Qunderte von Spiellustigen wurden im Laufe der Zeit um ihre ganzeHaoe georacht.Lle mei st Ttaffr batte ein aewisser5errv LewiS eufzuweisen, ein noch sehr junger, aber V . . . r m Ctf allen unctn aeö5t?r Äurise, u

sen einzige Welt diese Spielhölle war. Derselbe pflegte Jeden, der sich mit ihm einließ, zu einem ungestörten" Spiel in einem besonderen Zimmer aufzufordern. Ueber diesem Zimmer befand sich ein Kumpan Jerrys, und zwischen beiden Hallunken bcstand eine Art telegraphischer Verbindung. Durch Un Boden sowohl wie durch -die Decke des Zimmerö waren Löcher ge bobrt. durch welche Drähte und Schnüre nach dem oberen Zimmer gingen. Mit tels derselbe, konnte man sich nicht nur aeaenseitia Sianale aeben, sondern auch

von der oberen tube aus Karten vom pieltisch drunten entfernen oder andere hinlegen. Die Slgnale gab Jerry mit seiner reckten Fußsohle. iLlnes Taqes ergatterte J?rry emen stämmigen Teraner, der L40,000 bei sich trug. Wie gewöhnlich, ging das Spiel anfangs ohne specielle Gaunerei von Statten. Der Texaner erwies sich als sehr gewiegter Spielbold und brachte Jerry immer mehr in die Hintergaffe. Endlich machte Jerry von seinem ge wohnten System Gebrauch und ge wann" den 2,'cammon des ,exaners vls auf 85000. Auch diese wurden noch auf daS Spiel gesetzt, und Jerry vperirte abermals wacker mit der Fußsohle. Dem Texaner siel es auf, daß einige seiner Karten plötzlich verschwanden, ohne daß Jerry sie genommen haben konnte. Eine furchtbare Abnung stieg in ihm auf: er erhob sich, sah sich nach allen Richtungen deS Zimmers um und riß einen geladenen Revolver aus der Tasche. Etwas ist hier faul," rief er Jerry zu, i r r . r i i c c . - r .vars laz vurcy oie Nennung oa orooen chießen, he?" Ehe Jerry auch nur chreien konnte, war der Schuß abgefeuert. droben hörte man einen Sturz und ein Stöhnen. In der nächsten Sekunde hielt der Texaner den Revolver unter JerryS Nase und zog nicht eher ab, als bis derselbe die H35,000 wieder herausgegeben hatte. Sine ElaSrevolution. Der Verdienstvolle Ersinder Friedrich Siemens hat kürzlich eine neue wichtige Ersindung: an der er schon lange arbei beitete, zum Abschluß gebracht. Es han delt sich dabei um eine Methode, mittels deren man dem Glas bei dessen Herstel lung einen beliebigen Grad von Härte verleihen kann. Dies wird einfach dadurch erreicht, daß daS Glas zuerst gleichmäßig abge kühlt wird. Der Gedanke ist nicht neu, doch konnte man ihn bisher nicht erfolg reich ausführen. Denn der Proceß er wies sich stets äußerst schwierig, und bei der geringsten Ungleichmäßigkeit indem Wärmezustand des betreffenden Glases platzte dasselbe. Wie leicht dergleichen eintritt, davon kann sich Jeder Überzeu gen, indem er heißes Waffer in ein kal tes Trinkglas gießt; das GlaS wird um so eher springen, je dicker es ist. Nach der neuen Methode wird nun diese Gefahr dadurch vermieden, daß nur Strahlhitze angewendet wird, und daß die äußeren Flächen des Glases mit einem elgenS dafür präparnten Metall umge ben werden, welches bewirkt, daß die Hitze aus diesen äußeren Flächen nicht schneller entweichen kann, als auS den übrigen Theilen. Die weiche, gleichmäßig heiße GlaSmaffe kommt zwischen Platten aus diesem Metall, kühlt sich hier gleichmäßig ab und erhält gleichzeitig die gewünschte Form und Größe. Letzteres ist unbedingt nöthig; denn daS auf solche Art hergestellte Glas ist so hart, daß man es nicht einmal mit Dia mant durchschneiden kann. Die bis jetzt hergestellten Proben sind drei bis viermal so hart, als gewöhnliches Glas; wie aber versichert wird, läßt sich der Härtegrad ganz nach Bedürfniß noch weiter erhöhen. Für manche Zwecke soll das neue GlaS noch dauerhafter sein, als Gußstahl. Ueber die Herstellungskosten dieses Glases ist noch nichts Genaues bekannt ; doch können sich dieselben keinesfalls hoch belaufen. Die Bestandtheile des neuen GlaseS sind nämlich: etwa 15 Proc. Pottasche, 75 Proc. Silex (.Sand) und kleinere Zusätze von Kalk und Alumin, sowie von einigen andern Stoffen. Pottasche kommt nicht sehr hoch, und die üb rigen Bestandtheile kosten fast nichts." Das erforderliche Heizungsmaterial aber kann keinesfalls hoher kommen, als das zum Schmelzen von Eisenerz. Der all gemeinen Verwendung dieser Ersindung stände somit nichts im Wege. ES liegt auf der Hand, daß die neue Glasart eine kolossale Umwälzung sowohl auf dem Gebiete der Glasfabrik tion, als auch auf vielen Gebieten des häuslichen und industriellen Lebens her beiführen muß. Bereits werden Fuß boden Platten, BahnwaggonS und noch viele andere Gegenstände im Bau und Kunstfach, für die man bisher sich deS Holzes und des Metalles bediente, auS dem neuen Glase bergestellt und befried: gen alle Sachverständigen. Das GlaS scheint wirklich berufen zu sein, in der Zukunft eine Rolle zu spielen, von der sich selbst die jüngsten Genera tionen nlchtS träumen ließen. Wir kön nen es ckm Ende noch erleben, daß viele Leute in Glashäusern-wohnen, ohne fürchten zu müffen, daß ihnen dieselben mit Steinen eingeworfen werden. DaS steinerne Zeitalter ist langst entschwun den, desgleichen daS bronzene, daS eiser ne, das goldene und daS stählerne ; unser gegenwärtiges Zeitalter ist daS papierene genannt worden, daS nächste aber wird wohl daS gläserne heißen. Und dann? Jüdisch. christliche Kirche. In New Jork wurde dieser Tage eine Kirche eingeweiht, welche die erste ihrer Art in Amerika ist. Dieselbe ist näm. lich für Hebräer christlichen Glaubens bestimmt und soll die Massenbekehrung der Juden fördern. So erfolglos sich aucb die Judenmis sionen bis jetzt allenthalben erwiesen haben, so eS giebt doch.namentlich inEng land und hier, noch immer ein paar san guinische Missionäre, welche sich dieser Aufgabe unverdroffen widmen, die Pri vatwohlthäthigkeit unausgesetzt in An spruch nehmen und trotz der anscheinen den Rückschritte der Bewegung allen Ern ftes großartige Erfolge für die Zukunft prophezeien. Etwa zwei Jahre-lang wurde die New Lorker Judenmisston in einer gemietheten

Halle betrieben und war tlc:s d unveöeutend, daß die meisten New Yorker gar nichts von ihrer Existenz wußten. Die neue Kirchs wird indeß schon durch ihre oortheilhafte Lage (am St. Marks Place, in nächster Nahe des Eoöper - Instituts) die Mission wenigstens allgemeiner be kannt machen. Der Gründer der Kirche ist der Rev Jacob Freshman, deffen verstorbener öater, Charles Freshman, ehemals jüdi scher Rabbiner und später Aaptistenpredi.er wär. Hr. Frejhmann hat Jahre

hindurch Gelder für diesen Zweck gesam' I melt und, wie man hört, glucklich L5000 . zusammenzebracht. 2)as angekaufte Ge bäude tobtet indeß 520,000, und für die Einrichtung sind etwa $4000 zu bezahlen. Unter solchen Umständen dürfte es noch sehr lange dauern, bis die Kirche auch nur schuldenfrei ist.' Das Kirchengebäude ist ein dreistöcki aeS Backsteinhaus. DaS Erdgeschoß ist für eine Sonntagsschule sowie für ein Lesezimmer bestimmt, im ersten StockWerk sindzt der Gottesdienst statt, und die übrigen Räumlichkeiten sind theils als Wohnung für Pastor Freshman und seine Familie ausersehen, theil sollen sie vermiethet werden. Auf einem schwarzen Schild befindet sich in englischer und hebräischer Sprache die Inschrift He bräisch Christlich Kirche", sowie die Worte : Denn mein Haus soll ein Bet hauö genannt werden, für alle Völker." Herr Freshman huldigt dem baptisti sehen Glauben, ist aber klug genug, der neuen Kirche keinen bestimmten Sekten charakter zu verleihen. Bei der Einwei hung predigten baptistische sowie schor tisch - presbyterianische Geistliche. Die Gottesdienste werden meist in englischer, zum Theil aber auch in deutscher Sprache stattfinden. . In seiner Eröffnungsrede machte Hr. Freshman die Bemerkung, die Juden hätten dem Unternehmen Feindschaft, und die Christen nur ziemlich laue Sym pathie entgegengebracht, und forderte die christliche Bevölkerung aller Confessio nen zu reichen Geldbeiträgen auf. Die Einweihung hatte sich Morgens eines spärlichen, Nachmittags und Abends da gegen eines mittelmäßigen Besuches zu erfreuen. Darnach läßt sich ungefähr ermeffen, wie groß das Jntereffe an der Sache sein wird, sobald der Reiz der Neuheit geschwunden ist. Vom Inland e. Die verbältni ßmä ßig noch junge Stadt Butte in Montana besitzt bereits 7 Zeitunzen und drei weitere sind im Entstehen begriffen. Ein einnger Chinese iuii ist in West Point zu finden. ES ist dies der Koch des Col. Andrews, der den Lehrstuhl für moderne Sprachen inne hat. Sport", dasPferd, welches Gen. Grant zur Zeit der Belagerung von Aicksburg, Miss., geritten haben soll, ist durch Kauf in die Hände der Circusbe sitzer Gebr. Sells übergegangen, die es sehen laffen wollen. Eine fashionable Dame in New Jork würde sich, wie ein dortiges Blatt bemerkt, einer schauderhaften Bla mage ausfetzen, wenn sie Hutfedern trü ge, die weniger als $275 per Stück ko sten. Im Osten confiruirt man jetzt sogar Rollsch litten. Es ist dies eine Erfindung, die das weibliche Geschlecht mit Freuden begrüßt, während das männliche nicht eben viel Grund hat, sehr erbaut darüber u sein. Daser gnügen wird zur Chimäre und die Av beit" tritt in ihre Rechte ein. Senator John A. Logan kaufte vor etwa 3 Monaten in Washtng ton für $20,000 ein Wohnhaus, für wel ches ihm dieser Tage 540,000 geboten wurden. Logan zog einen Grundeizen tbumsagenten zu Rath?, welcher ihm den öiath gab, das Haus nicht zu verkaufen, da daffelbe vor Ablauf eines Jahres L 00,000 werth fein werde. Logan verkauft einstweilennicht. Ein alter Deutscher Na menS Karl Adolph auS New Albany, Ind., gräbt seit längerer Zeit nach einem verborgenen Schatze, und zwar auf der IttcholaS Court'schen Farm, wo früher ein großes Hotel stand. Die Sage geht, in den ersten Pionierzeiten seien Mord und Raubthaten in jenem Hotel verübt und das gestohlene Geld vergraben wor den. Adolph behauptet, eine Offenba rung in Bezug auf den angeblich ver grabenen Schatz zu besitzen und gräbt emsig nach demselben. Natürlich ist's im Oberstübchen des Mannes nicht ganz richtig. Er ist bereits 70 Jahre alt. Wieder ist auf einemMary lander Austernschiffe ein deutscher Ange stellt, der Grausamkeit eines Schiffs führerS zum Opfer gefallen. Er hieß Friedrich Wehrer und sein Vater wohnt in Baltimore. Erst vor einigen Tagen ließ sich der dreiundzwaniigjährige junge Mann anwerben und schon ist er als Leiche aus der Chesapeake Bay gesischt worden. Capitän Taylor aber von der Austernschaluppe Nearing" ist verbaf. tet ; denn Zeugen sind bereit, zu beschwö ren, daß der unglückliche junge Mann von dem brutalen Capitän gewaltsam über Bord geschleudert worden sei. Ein hübsches Geschichtchen wird auS Chicago gemeldet. Ein Fahr, gast bewundert das ungewöhnlich gute und frische Aussehen eines Droschken gauls. Ja," schmunzelt der Kutscher, sehen Sie, daS Pferd gehört dem reichen Mr. W., der jetzt nicht hier ist. Sein Kutscher, der Jim, borgt mir dann jedes mal seine Pfade, wofür ich ihm $5 per Woche bezahle." Der arme Jim wurde eine Stunde später aus dem Dienst ge jagt, denn der Fahrgast, dem der Drosch kenkutscher so offenherzig seine Geheim niffe anvertraute, war der eben von einer längeren Reise heimzekehrte Mr. W. Folgender, der Schildbür ger würdiger Streich, wird auS der Stadt Mexico gemeldet : Die Regierung hatte dieUebersührung deS an der Käthe drale besestigten aztekischen Kalenderstei neS in'S National'Museum angeordnet. Nach monatelangem Arbeiten hatte man den Stein 5toloß glücklich bis an die Thür des Museums-Gebäudes gebracht. Aber, o weh, da stellte eS sich heraus, daß das Portal viel zu enge war, um den Kalender hindurch zu laffen. Jetzt ilt man nun auwunaen, einen Theil der

Mauer einzureihen, damit der aienoe- j

stein das ihm zugedachte Unterkommen sinden kann. Ueber die Operationen der sogenannten Montana Jmvrovemenr Co." einer Schwindelgesellschafr.' die unter Contrakt mit der ökordpacisie Ei senbahn Co. die Vundeedon'.aine inMontana und Jdaho ihrcs werthoollsten Bau Holzbestandes beraubt, hat der Reaierungs Ägent M. I. Halev von Räth, drum. Jcaho, an das General Landamt in Washington einen Bericht erstattet, woraus erhellt,' dad die genannte Raub gesellschaft von Bundeöländcreien 45 Millionen Fuü BaubolZ, 4.744 Eisen öabnscbwellen. 15,400,000 Dachschindel. 32,035 Klafter Brennholz und 20,000 Cederpfosten im Gesammtwerthe von , über Lü00,000 entwendet bat, worüber . pi ii f r . i i 31 verschiedene Anklagen erhoben worden sind. Die spärliche Bevölkerung jener Gegend war so stark in das Jntereffe jener spitzbübischen Gesellschaft gezogen, daß sie der Untersuchung des RegierungS Agenten die größten Hinderniffe in den Weg legte, wonach das angegebene Resultat derselben keinenfallS auf Vollstän digkeit Anspruch machen kann. Ein merkwürdiger Kunde ist der Schneider Abraham Cohn . aus Jer sey City. Demselben blieb neulich beim Mittageffen eine Fischgräte in der Spei seröhre stecken. Anstatt aber ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, litt er lie ber die größten Schmerzen. Sein Ge stöhne während der Nacht störte die übrigen Hausbewohner derartig, daß sie einen Arzt holen ließen. Frau Cohn wies demselben aber die Thüre und ge stattete ihm noch nicht einmal, ihren Gatten zu sehen. Auf Betreiben deö Arztes erschien indeffen eine Ambulanz vor dem Hause, doch weigerte sich Frau Cohn, den Doktor herein zu laffen und derselbe sah sich gezwungen, polizeiliche Hilfe zu requiriren. Cohn, deffen Hals in ganz entsetzlicher Weise geschwollen war, wurde nach dem Hospital gebracht, wo er in Bewußtlosigkeit verfiel. Die Luftröhre des Mannes wurde geöffnet, und eine silberne Röhre eingesetzt Cohn gilt jetzt als gerettet. Ueber eine wunderbare Rettung melden Brooklyner (N. I.) Zei tungen Folgendes : Ein junger Mann Namens Henry Ruffel fuhr mit einigen Freunden auf der Straßenbahn über die Riesenbrücke. Die jungen Leute, die auf der Platform standen, fingen an, sich zu necken und zu stoßen, als plötzlich, wäh rend der Wagen sich etliche Fuß jenseits des Brooklyner Brückenthurmes befand, Ruffel wider die eiserne Pforte siel. Letztere gab dem ungewöhnlichen Drucke nach und Ruffel stürUe zum Entsetzen der Umstehenden in die Tiefe. Zwei Freunde des letzteren, Newman und Morris, eilten bei der Ankunft in Brooklyn, so schnell ihre Beine sie zu tragen vermocht ten, nach dem Stationshause und mach ten devl wachthabenden Sergeanten von dem vermeintlichen Unglücksfalle Mit' theilung. Letzterer schickte sich an, einig seiner Leute, mit einem Tragkorb Verse hen, an die bezeichnete Stelle zu senden, um die Ueberreste des verunglückten" Ruffel einzusammeln, als dieser zum all gemeinen Erstaunen munter und gesund, Wenn auch etwas blaß und angegriffen, in ihre Mitte trat. Er erklärte, daß es ihm wunderbarer Weise im Fallen ge lunzen sei, einen der eisernen Querbal ken zu crgreisen und sich mit Aufbietung all' seiner Kräfte wieder auf das Geleise zu schwingen, worauf er dann glücklich und wohlbehalten wieder auf die fest Crle gelangte. Vom Ausland. Eine neue französiscbe Mode erscheint geeignet, die Fleischtöpfe armer Poeten zu füllen. Die junge Prinzessin Marie von Orleans, welche gegenwärtig am dänischen Hofe zu Besuch weilt, trug auf einer der letzten AbendUnterhaltungen ein weißes Linnenkleid, in deffen Bäuschen kleine Felder eingesetzt, auf welchen artige Äerse aus alten Minnelledern abgedruckt waren. Setzen sich nur einmal die Gedichte an den Llök ken eleganter Damen sest, dann kommt auch gewiß die Dichtkunst der Neuzeit zu Ehren. I m Socialistenprozeß, der in den letzten S'eptembertagen wegen Zuständigkeit' dc5 Haup'angeklagten v. Bollmar nach Mittweida vor dem Land.t,rirff tr sTAtnrtifa iorfrtrSTf InnrVi. u:zr:ii:i r 'rr v a iut y uituw k at A I A AM AMA AaI. m Ms .V II I lVyiiV 144 VMll UV7 VMIV4 UUV ,,IUU19 feindlichen" Verbindung auf ein Beweis Material von 120 socialdemokratischen Auölaffungen, die in fünf Gruppen geschieden sind. Hiervon behandelt die erste die allgemeine Organisation der So cialdemokratie. Man habe es hier nicht bloß mit einer politischen Partei, also mit einer Mehrzahl neben einander hin gehender, in ihrer Gesammtheit ein und dieselbe politische Richtung verfolgender GesinnungSgenoffen, sondern mit einer auf einen dauernden Bestand berechne ten, bestimmte einheitliche Zwecke und Ziele verfolgenden, zu eine? festgeglicderten Organisation zusammcngeschloffencn Patteiverblncung zu thun. Die zweite Gruppe beschäftigt sich mit der Verfassung dieser Paitei und deren Geldmitteln, bez. der Art und Weise, wie letztere aufge bracht werden. Die dritte Gruppe fuhrt den Nachweis der Geheimhaltung, also desjenizenPunltes, der für die Anziehung des m R.-Str.-G. von besonderer Wichtigkeit ist. Es wird ausgeführt, daß die letzten Zwecke der Parteileitung nicht nur vor der Staatsregierung, sondern auch vor einem großen Theil der Social' demokraten selbst geheim gehalten wer den.. In der vierten Gruppe werden die ungejetzlichen Mittel und Zwecke'" be tont, namentlich die fortgesetzte Einfuhr und Verbreitung verbotener Schriften. Endlich wird bezüglich der Theilnahme bemerkt, daß nicht jeder Socialdemokrat der näher bezeichneten staatsgefährlichen Verbindung angehöre, sondern daß nur die Besucher der Congresse (Kopenhagen und Wvden) im Sinne des 123 ver dächtig seien, wie schon daraus hervor gehe, daß den Parteigenossen die Ge heimhaltunz der Ramen dieser Eongreß besuche? dringend empfohlen wurde. Auf diesen Congressen sei die Consolidirung jener geheimen mit der socialdemokrati ! schen Partei als solcher nicht gleichbedcu ' aV. ..t. v..' r , . . ienrri! eivinoung eriolgr. ueortgens L. T - . t ni 5 . . , wurden sämmtlich Angkttagtt, toi da,, eljenötete. knlPÄZ,

In der Presse .war vor Kurzem das Gerücht von einem Attentat erwähnt, das in Kopenhagen gegen die Person des Czaren verübt worden wär?. Ueber diesen angeblichen Vorfall gehen

nun dem Pariser National" von einem Vetcrsburger Korrespondenten folgende .1 r. ' ... rv . V bend gebe ich wieder, was er mir als reine .Wahrheit erzählte. Der Czar muß ' auf Llnratben seines Arztes jeden Morgen lange 'Spaziergänge zu Fuß machen, ! r . ; , . venn ich einiger rnininr leine Be leibtheit zu. ür befolgt sogar die BanA' 1A . ..L. :. r r tmg-Cur" und nimmt nur eine Mahl zeit im Tage, um Mittag, und Abends um 7 Uhr genießt cr nur Thee ohne Geback, n redensborg ging der Czar in T I l. I f i v crn I r , Civil jeden Morgen aus, nur begleitet von seinem Adjutanten und seinem Sohne, dem Großfürst-Thronfolger Nikolauö Alexandrowitsch. Seine Spaziergänge erfolgten in der Umgebung des Schlosses. Am 14. September begab sich der Czar, nachdem er sich im Schloß garten'ergangen, nach einem kleinen Ge holz, etwa 20 Minuten von da entfernt. Er sprach lebhaft mit seinem Sohne, als er plötzlich einen Schrei ausstieß, schnell mit der Hand nach der linken Seite fuhr, wo er einen heftigen Schmerz fühlte. In demselben Augenblicke hörte man ein schwaches Knallen. Der Czarewitsch eilte seinem Vater zu Hilfe. Der Czar hatte seinen Rock zerrissen, das Gilet war durchlöchert und die Uhr, die sich in ei ner Seitentasche befand, hatte den An prall aufgehalten ; am Boden fand man eine kleine Kugel von einem Kaliber von 5 min. Rasch von seiner Aufregung erholt, kehrte der Czar in größter Eile nach dem Schlöffe von Fredenborg zurück. Von einer vereitelten Hochzeit wird aus Constantinopel be richtet. Es sollte die Vermählung' der jüngsten Tochter deS Prinzen Halim Pascha, Großonkels des Khedive, mit de ren Vctter, dem Prinzen Mehemed Ali Pascha, stattsinden, und halten die Gäste sich bereits im Hause der Braut versam melt. Plötzlich erschien ein Kammer diener und kündigte zur allgemeinen Ueberraschung an, daß die Hochzeit nicht stattfinden könne, weil die Prinzessin ihr in Utn MiUt9tS. frti4liaflot Nicht erhalten habe. Die Vermählung I. VM..V WVMVV IUtil(ilVttetVtV llvu, werde daher erst in einem Monate vor sich gehen. DaS schon zubereitete Hochzeitsmahl mußte an die Armen der Stadt verschenkt werden. Als jüngst ein Zug voll Reservisten auf dem Danziger Bahnhof zur Abreise bereit stand, bemerkte man dicht an einem derWaggons ein hübsches junges Mädchen mit rothgeweinten Augen, ein allerliebstes Kind auf dem Arme tragend, in sehr tiefem Gespräche mit einem der entlaffenen Soldaten, Die Vahnhofsglocke ertönt zum zweiten Mal, daS Mädchen reicht dem Scheidenden noch einmal das Kind, damit er noch einen Kuß auf die zarten Wangen dessel ben drücke. Er nimmt es, es lächelt ihn so freundlich an, als ob es Papa" sa gen wollte da pfeift die Lokomotive ! Hier Louise, das Kind !" Aber Louise ist verschwunden, und der Äteservist dampft mit ihrem jungen Ebenbilde der Heimatb u. Anzeigen Betrug!!! ist zur Sitte geworden den Anfang eiaeö Arnkels iha eleganter, wteressauter Art zu schreiben. .Und ihn dann in eine Anzeige auslau fen zu lassen, wir vermeiden dies lind machen nur auf die Vorzüge von H?p fen BlttcrS aufmelksam, in so einfacher ehr licher Sprache als möglich ,Um die Leut zu veranlassen, fQi zu probiren, va ihren Werth so beweisen muß, daß sie nie etwa anderes mehr gebrauchen. Das Heilmittel ist in allen Zeitunge so voriheilhast genannt. in lklig o;n sowchl, alö in anderen, wird dülsach vcikauft und verdrängt olle anderen. Die V'rtbeile der Hopfevpssanzen können nicht in brede gestellt werben und rie Eigen tdümer von Hopfen.Bltlerö haben givße Mug heil Und FSbigkeit an den Tag geleat, Eine Medi in einzuführen, der Güte Jecem so offenbar in die Augen fällt. Starb Sie? ein! Sie schleppte sich leidend dahin Jahre lang. D'e Aerzte halfen ihr nicht. .Sckli ßliZ, wurde sie durcd eopfen.BittS kuri't, woiüder die Zeitungen so viel berichtrten. .mim. mxm .Wie tankbor vir für V 1 wir für die Medizin sein sollten. Einer Tochter Elend. Unsere Tochter litt elf Jahre auf dem Kran kenbette Von einer Verbindung do Nieren-, Leber, rheumatischen und N.rvknliden. Unter der Ovhut der besten Aerzte. Die ibrer Krankeit allerhand Namen gaben ohne sie zu heile. Und fetzt i sie un gesuud dieerg'grben durch die einfache Medizia Hopfei Bittern, deren Ge 'rauch wir jahrelang gescheut haben. D i e S l t e r n. Wenn Du beim votheker öovfen Bitter erlangst und r gl'bt Dr etwas nderel als eine Flasche mit weißer E:lqu tte und da,aut ein glüne vopsenbundel, so vrk age ihn megen Betrug und wir wilden Dich Uberul belohnen. Tbe Foint SÄoon Ecke Pine, Harrison Straße, und English Avenue. George Kienzle, Eigenthümer. Feine Weine, Llanore und Cigarren. Freur Lunch Morgens und Abend?. CttQKKl Wie sind Taube und Schwerhörige zu heilen ? Diese Frage beantsortet mit wobnter Klarheit da alle und bewährte Heu , ... rvi .1 rai . i ! -r - j . c.r , iniiuiii in Dicro &cri in eine cicijatv fctctnrtica 'und ortrefstichea Werkchen. (. erbesseNe Aus ' iaae). In mnsteryaner rutqt vewttst ut9 zucy, daß die meisten Fälle von Taubheit und ,a)weryortgre: n rurjereii jennii weroen rönnen, euenre, namenmcy zole. weise von zucriaver, z,avruamea von eoer Oelen, Ohrtrommeln u. s.. w. auf die schwach vollste We tie) betrogen worden siad.sollteu sich khve m liiCIlUJ C da oruefffiche Buch kommen lassen. 0 PreiS 20 btS. tu Zj-osrmcrrlen der Silber, frei trfanbr. dressi : Q BaSSSSÄT'

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