Indiana Tribüne, Volume 9, Number 26, Indianapolis, Marion County, 15 October 1885 — Page 3

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DsS beste Witte! zgen Rheumatismus, Hellen i eilöt. GHearrTelfeen, FxsjZdkulkN, Eicht, Hksknsckuß. . SrkuzÄkduuöpüsteuleide. Rückenschmerzen, Lga4nsen. Gleisen HalZ, Quetschungen. Brühunge, Frische Wuedeun. Lchuit5ude. Zahnschmerzen, efchtoaflene Veuste. J?afSocS. VranökiuaSrn, usgesprnngeue p4noe Gelenkschmerzen, Ohrendeh, und o2e Schmerzen. welche ein äußerliches Mittel benöthizen Farmer und Viehzüchter finden in dem Ct. IakobZ Oek ein unübertrefflich! Heilmittel gegen die Gebrechen des L'ehstandeS. Eine FlakKe Lt. Jakobs Cel kostet 60 Cent (fUnf ?!aschen s2r $2.00). I't in jeder Apotheke ßu haben, fcür $5.00 ja erden zwölf Flaschen frei nach allen 25 eU Un der Ler. Staaten versandt. Man adressire: Th9 Charles A. Vogeler Co., Baltimore Mailand. ödlkch. JM&I.RR Tt kürzeste uud bePe LaHu nach Louisvillo, Nashvillc, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. 91 Ist bsrtheühakt für Passagle nach den: Süden, tiue direkte Staute zn nehmeu. Palast, Schlaf, und PL?rWagen zwischen Chicago und LsmSdMe unc Tt Louis unk Lontsdille obr Wagenwechsel. Eomfort, Schnelligkeit uno Sicherheit biete' die ,3cf die alte zuverlässige s. M. & a. M. M. XI. Xfc. Dorlnj;, Ssftftknt General Pafsagier.Vgent, ttrbofif ie ISashingto und OCtnoU Str., Jndvll E. W. ilcKiNNA, Superintendent, aC , ftrf" I SLiv . JMW n Ufsrir- ,?r lM fc (Goldene AedizinisHe Entdeckung) Deilt alle Ausschlage von einer möhnliLen Zlnne oder Blatte? ki? in den schlimmsten Skrofeln. TalzfluK, beschwüre. Schuppigkeit rcer ökaul,eit der Haut, kurz alle durch nreineS Blut reruriachtea Krankheiten erden durch diese mächtige, reinigende und stärkende Armet überwunden. Unter ibrem chlthätigen Einflüsse betten ?rvhe sreffenve schwüre rasch. Ihre Kraft bat ch namentlich in der Heilunz den Tchwindflechte, SioseSiash. Blutschwüren. Karbunkeln, wun, den ugen, skrofulösen schwüren und Geschwülsten, ü,tgelenk;Krankheit. Knie, chwarnrn, ttrops oder dickem Hals und erwei icrten Trüsen ezciqt. Man sende ?hn CentS in Briefmarke für eine mit eilerirten Nbtildunzen aui aeNttttt Äbhantwnz über Hautkrankbetlen, oder den selden Betrag für die Abhandlung über Skresetteiden. .Vas 5Zlut ikt das Leben.- Man retnize ti nkltch durch den Sebrauch roa Dr. Pierce's Golden lfdir.il 1)jjovh7, und qute Verdauung, eine sleckenfreke aut. frischer Muth, ebenS energie und Gesundheit der Konstitution wer den dacurch hezestellt. Die Schwindsucht, die eine Lkroselkrankheit der Lua ist. wird durch dies SctteSzade von nem Heilmittel iänell und sicter in ihrem Fortschritt gehemmt und gebeilt, wenn daS Mittel eingenommen u?iro. ebe das beiden die letzt Stadien erreicht. ZLeqen tbrer N'uuderbsren Macht uder diese schreckliche tödllicd Krankheit bat Dr. P te ree, al tx diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum darbet, im örnst daran gedacht. i,e eine ,l'ongunittIon kTchTvindsuchts-HeUmittel, zu nennen, bat aber diese Namen fallen lassen, eil derselbe zu beschrankt ix eine Arznei, rrelche infolge ihrer wunderbaren Ter, inigunz tonischer oder stärkender, Iterativer eder säste rnbefferuder, annbiiivser, brnstlösender und nährender Eigenschaften ebne Weichen ist. nicht nur alt ein Heil cUl:l gezen Lilllzenschlstuksucht, sondern gezeu alle Chronischen PrankheZte Leber, des Blutes und der Lunge. Zenn b Tich matt, schläfrig, Frosch fühlst. Ha? eUliche Hautfarbe cder gelblich braune Flecken im Se, icht oder mLeibe Best; wenn Tu häufigen Scpfschme der Schswdel. Ucl'elges.mack im Munde, innerlich -.i.-i.f.. - J. C -1 . s . , r n.. . und it Zunge lele't ijt, dann leidest 2a an Kett nreaeimäkt dauungsdeschwcrden.' Ttzspepst und Leber krankyeit ocer Galligkeit. In rirlen Fällen spürt man nur einige dieser Symptome. AIS ei Heilmittel iezen alle solche Zvälle isn I)r. Pit-rce's Golden Jledlcäl litroTenr ebne Ekelten. Eegea Lnngenschwäche, Blutspkn, urL athmigkeit, Luftrörirenentzündung, schlim en idusten. Schwindsucht und verwandte Lelde ist sie in unsehldareZ Hrilinitrel. Man sende zehn lentS in Briefmarken für Dr. Vierer' Buch üder Cchuikts.lcht. Bei Apotheken, vl haöen Preis $1.00, cstt 7or!ss Dispsnsary Hsdlca! Association, Eizenthümer, CC3 Mai Str., Saffal, Vt Y. $500 Selohnung wird roa den Eigenthümern von Dr. Sage'S Latarrh Remedy" für ine Katarrhfall. welchen sie nicht kurtren kcnnen. aSgeboten. Wen man inen ekelTiaste oder anderen Jusfluh auZ der S'ake, theil kreisen Verlust deZ SenichS, Qt innr(l or,A

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Zufalligkeitkn.

Novelle in zwei Lebensbildern von I. v. Vrnn Barnov. (Fortsetzung und Schlub ) Jcy jch!v:eg, wenn ich auch nicht davon überzeugt ivar, daß ihre hier falsch ange brachte Selbstverleugnung und Festigkeit öes Willens den richtigen Weg gewählt hatten. Es war an einem Nachmittage - we nige Wochen nach dieser Aussprache, ich kehrte von einem Besuche beider Baronin W. zurück und stand soeben im Begriff, in mein Haus zu treten, als ich meinen Namen lebhaft erregt nennen hörte. Ha stig wandte ich mich um und stand Herrn Leuthold gegenüber. Er sah blaß und übermüdet aus und trug einen Trauer flor um seinen Hut und Arm. ,Was sührt Sie in die Heimath zu rück V fragte ich, besorgt, Mary könnte glauben, ich hätte ihn durch meinen letzten Br.ies, in dem ich, auf ihre Bitte, ihm jede Hosjnung aus ihren Besitz nehmen sollte, vazu ermuthigt. Eine sehr traurige Pflicht; ich kam auf den Wunsch meines sterbenoen Onkels, der mich vor seinem Ende noch zu sehen wünschte." Sie haben Ihren Onkel verloren ?" fragte ich, ihm theilnehmend meine Hand entgegenreichend. Wie schmerzlich für Sie, von dem ich weiß, wie innig sich in den letzten Jahren Ihre verwandtschaftli chen Beziehungen gestaltet hatten." Wir waren bei diesen Worten langsam die Treppe zu meiner Wohnung empor gestiegen. Plötzlich blieben wir beide stehen. Die weichen, vollen Töne einer schönen Alt stimme drangen an unser Ohr. Erst lei se, zaghaft einsetzend, dann immer mäch tiger anschwellend, jedes Wort, jede Note zu uns führend. Es war der Nachruf Beethovens an die Geliebte, welchen die Stimme mit ei nigen Veränderungen im Texte sang. Der letzte Ton des Nachrufs war ver klungen. Ich wandte mich Herrn Leut hold zu. Er stand seitwärts von mir in dem Schatten der hereinbrechenden Dämme rung, und so konnte ich den Ausdruck in seinen Zügen nicht erkennen. Leise legte ich meine Hand auf seinen Arm. Wie aus weit, weit abgehenden Gedanken ge weckt, suhr er hestig zusammen. Sie wissen, wer die gute Sängerin ist V Wie soljte ich nicht !" Seine Stimme klang rauh unter der mühsam bekämpften Ausregung hervor. Ich hörte diese Stimme vor Jahren." . Ich horte sie heute zum ersten Mal," sägte ich, versucht, gleichgültig zu sprechen, um seine Erregung dadurch heradzustim wen. Ist es Ihnen recht, treten wir unbemerkt ein, möglich, sie smgt. noch mehr." Er machte eine stumme, zusagende Be wegung. Ich steckte vorsichtig denDrücker ins Schloß, dieThür öffnete sich geräusch los und wir traten in das Vorzimmer, hier legte ich den Hut undMantel ab und bat meinen Freund, ein Gleiches zu thun. Ei gehorchte und mechanisch, nur unter dem Einflüsse des Liedes stehend, immer wartend, daß sie noch stngen möchte, aber sie sang nicht mehr. Beunruhigt durch die eingetretene tiese Stille öffnete ich lautlos die Thür nach dem Wohnzimmer, meinen jungen Freund bittend, noch zu rückzubleiben. Am Instrument, die Hände noch aus den Tasten ruhend, das blaffe schwer müthige Gesicht. den Strahlen der sinken den Abendsonne zugewandt,die Augen in einem nie gesehenen Glänze leuchtend, die Lippen fest geschloffen, als hätten sie mit diesem Liede ihren Schwanengesang gesungen und würden sich nie, nie wieder zu einem neuen öffnen, saß Mary Lee da, Sie war in diesem Moment des tiefsten Seelenfchmerzes,der höchstenBegeisterung, schön zu nennen,. aber mich beängstigte diese verklärte, durchgeistigte Schönheit und ihre vollständige Abwesenheit der Ge danken. Ich rief ihren Namen. Sie er wachte wie aus 'linem Traume, sprang hastig empor und mit einer grellen Diffo nanz glitten ihre Hände von den Tasten, kehrten ihre weit abschweifenden Gedanken in die für sie kalte,- verdunlelte Gegen war: zurück, und sie sagte wie entschuld! gend, daß ich sie am Instrumente getrof sey: . ' .Ich versuchte einmal wieder zu spie len." Und zu singen." fügte ich hinzu. Mary, ich möchte Sie schelten, daß Sie mir niemals erzählt, welche schone Stirn .me Sie haben." Sie hörten mich singen V rief sie verlegen. Ja, ich und ein Anderer!" Ihre Blicke richteten sich über mich hin weg scheu nach der Thür. Ich trat zu rück und ließ ihr die Aussicht frei. Im Rahmen der Thür stand Hen Leuthold. Sie wechselte die Farbe und blieb einen Moment unentschloffen, was sie thun sollte. Herr Leuthold trat aus sie zu und reichte ihr die Hand entge gen. Sie nahm die Hand nicht, sondern wandte sich wie hilfeflehend mir zu. Aber ich übersah absichtlich diesen Blick und wollte ihr keine Hülfe leisten. Die steife kalte Haltung, mit der sie den Mann be grüßte, der nicht allein der Fürsprecher für sie bei ihren Eltern gewesen, .sondern von dem sie auch wußte, wie er sie lieble, är gerte mich. Es war ein falscher, irrege leitete? Stolz, mit dem sie sich und ihn zu schützen suchte gegen Angriffe, Demüthi' gungen. die für sie u. ihn aus ihrer Liebe möglicher Weise erwachsen konnten. Sie vergaß dabei vollständig,daß dieserMann, der so viele Proben von der Selbstlosig keit seiner Liebe gegeben, wahrlich jegli chem Angriff der Welt gewachsen war und es nicht dazu eines Opfers bedürfte, das ihn von der Frau, die er liebte, trennte um ihn und seine Liebe gegen solche An griffe zu schützen. Herrn Leutholds Blicke trafen sich jetzt mit den meinen. Vielleicht war er bis zu dieser Stunde doch nicht ganz sicher gewesen, ob ich in Wahrheit sei, und die Mürtyrerrolle, die sich Mary zur Buße auerlegt, gut heiße. Und da er das in meinen Augen, in meiner Haltung lesen mußte, mit der ich Mary meinen Beistand 'in dieser Sache versagte, übersah er voll ständia ibr scheues ZurückweiHen vor iöm r -

und erfaßte ihre beiden Hände, d e er auch in den seinen behielt, als er mit eindring lichem. aber ruhigem Tone sagte: Mary, ich kam mit der Absicht, Ihren Wünschen gerecht zu bleiben und Ihnen nur noch einmal ein herzliches. Lebewohl zu sagen." Ich sah, wie ihre Gestalt bei diesen Worten ein Zittern durchflog, er mußte es auch in ihren Händen fühlen ; denn es schien, als wollte er die bebende Gestalt ohne weitere Worte an sichziehen, er beherrschte sich aber und 'that oas nicht. Da hörte ich Ihr Lied. Mary, ich habe in früherer Zeit, in dem Hause Ihrer Tante, Sie oft singen hören, Sie wiffen, wie nichts mich mehr beglüte, als ein Lied aus Ihrem Munde so wie heute haben Sie aber nie gesungen. Bisher glaubte ich, daß Ibr zu tief - vom Schick sal heimgesuchtes Herz liebesunfähig ge worden, ich meine für jene Liebe, die Mann und Weib Eins macht in Zeit und Ewigkeit. Es war dieser Gedanke, der sich trennend zw schen uns gestellt und mein Herz, meine Wünsche zum Schweigen brachte. Jetzt aber, wo ichSie singen ge hört, da weiß ich; daß dies ein Irrthum gewesen, und mit dieser'Ueberzeugung hat kein Zweifel an unsererVereinigung mehr Raum und ich trete mit meiner Werbung frei hervor. Und daher Matt), frage ich Sie: ist diese Liebe mein? Ist sie groß genug, um in ihr jede Unbill der Welt, der Menschen, des Schicksals, welche einst Ihnen das eigene, schwache 5erz bereitet hat. zu vergessen?" Sie antwortete nicht. Aufschluchzend, überwältigt von seiner ernsten, einfachen Werbung, lag sie in seinen Armen, war jeder Widerstand gegen daS eigene Herz gebrochen. Und sie wurden Mann und Weib und fanden im gegenseitigen Besitz ihrer Liebe ein dauerndes, nur mit dem Tode enden des Glück, daS weder ein Zufall zerstören, noch ein Mangel an Vertrauen an das Walten einer gütigen Vorsehung beein trächtigen konnte. (Ende.) Großbeeren. Srjählung von Wilhelm V erg er. (Fortsetzung.) dennoch hatte die erste Begrüßung der beiden Männer etwas AengstlicheS für mich. Jeder erschien mir plötzlich in ei nein ganz neuen Eharatter. . Mein Oheim Amtmann, der Schrecken von Alt und Jung auf zwei Meilen in der Stunde, der nie Bedenken trug, eiu derbes Wort in seine 3!ede einzujlechten, auch wenn ein zarteres ' besser am Platze gewesen wäre, der bei meinem Vater im Verdacht stand, Ansichten zu hegen, wie sie bei weiland Ziobesvierre und seinen Genoffen im Schwange waren, dieser Oheim stand da wie eine Art von Bettelmann, und seine 3!ede kam so stotternd heraus, wie diejenige eines ängstlichen Schuttnaben. Hinwiederum hatte die schmächtige, etwas zusammengesunkene Figur des Herrn

Mühsal eine grade, stolze Haltung ange-. nominen und der milde, sreunduche, wenn auch müde Ausdruck in seinem Gesicht, war einem andern gewichen, der mich an einen der Imperatoren und großen KriegsHelden Roms erinnerte, dessen Büste ich kürzlich gesehen. Wie ich nun aus den Worten meines Oheims entnahm, enthielt daö Kästchen ein Mikroskop, das er sich erlauben wollte, Herrn Ä!ühsal zur Benützung anzubieten, da er zufälligerweise von mir vernommen, daß dem naturkundigen Besitzer dieser herrlichen Anlagen ein solches Instrument fehle, und er bei dem Augenübel, das ihn plage, seiner eigenen Liebhaberei, den Wundern der Natur im Kleinen nachzuspüren, habe entsagen muffen. Ich war auf das Höchste erstaunt über Alles, was der Oheim vorbrachte, denn ich war fest über zeugt, er hatte weder jemals die uns unsichtbare Welt des Kleinen feiner Aufmerksamkeit gewürdigt, noch dies Mikroskop, das er in seinen Händen trug, langer besessen als höchstens ein paar Tage. Auch die Erwähnung des Augenübels war mir verdächtig. Der Amtmann sah genau so scharf, wenn nicht schärfer, als der helläugigste Apfeldieb im Orte. Aber wenn der kluge Mann beabsichtigte, dem ungünstigen Eindruck vorzubeugen, den das gelegentliche Verdrehen und Funkeln seiner Augensterne etwa auf den neuen Bekannten machen möchte, dann war die kleine Lüge von dem Uebel darin unstreitig so geschickt erfunden wie angebracht. Natürlich hütete ich mich wohl, die di plomatischen Schachzüe des Oheims durch eine vorlaute Aeußerung zu stören. Zu meiner großen Befriedigung nahm die Unterhaltung zwischen den beiden Herren einen friedlichen Verlauf. Nur mußte ich mir meinen Oheim wiederholt darauf ansehen, ob er's auch wirklich war, denn all' die kleinen Borsten und Stacheln, mit denen er sonst Freund und Feind unsanft die Haut zu putzen pflegte, waren eingezogen, und er war so fein und schmiegfani, als ob er alle lauschenden Kreaturen von seiner Harmlosigkeit überzeugen wollte. Ich sprang bald davon und traf später die kleine Gesellschaft bei einem Glase Wein wieder an, äugenscheinlich im besten Einvernehmen. Als wir' Abschied nahmen, begleitete uns Herr Mühsal bis zur Grenze seines Llei' ches und lud meinen Oheim ein, feinen Besuch bald zu wiederholen, indem er bat, daß ihm die Erwiderung desselben erlassen werden möge. Der Oheim ging von nun an seine Wege zum Schlößchen immer ohne mich. Ostmals indeffen traf ich ihn dort. Auf den Einsiedler übte der neue Verkehr offenbar einen günstigen Einfluß. Das Gedämpfte in seinem Wesen verlor sich allmälig. Lebhafter, klangreicher kamen die Worte auS feinem Munde. Schien es früher, als ob nur ein Stück von ihm an den Außendingen Antheil nähme und in dem Nest seiner Person ein Heer von wehmüthigen Gedanken un ablässig bin und wieder marschire, so war er setzt meistens voll und ganz bei der Sache. Dadurch verjüngte sich sein j Aussehen. Aehnliche Beobachtungen wie j ich müßte auch Jungfer Henriette wohl machen, denn ich bemerkte, daß sie bei solchen Anlässen ihn mit einem Blick be ' trachtete, worin es von Freude und Glück ordentlich aufleuchtete. . Darüber wurde sie ;uweilen von meinem Obeim

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de zu richten pflegte, und die Jungfer gcrieth dann jedesmal in eine leichte Verwirrung. In meinem Oheim Amtmann war. eine Veränderung vorgegangen, seit er im Schlößchen verkehrte. Erzeigte bei uns eine Heiterkeit, die von seiner früheren gewohnheitsmäßigen Griesgrämigkeit vortheilhaft abstach. Daß der Oheim eine Stimme zum Singen mit auf die Welt bekommen habe, erfuhr ich nun auch. Lieblich freilich war sie eben nicht; aber es klang doch lustig, wenn er seine rommelübungen zuweilen mit dem Bruchstück eine fräi'nen Studentenldes begleitete. Auch sein Augenübel hatte sich gebeffert. Nur zuweilen zeigte sich noch das alte, unheimliche Funkeln, namentlich wenn meineiutter sich in dunklen Anspielungen auf gewisse Leute erging, die, längst im Schwabenalter stehend, dem Heng, Thorheiten zu begehen; entwachsen sein sollten, die aber dennoch Tag für Tag sich zum Schlößchen ziehen ließen. !v!ein Oheim pflegte sich übrigens rasch zu faffen. Er strich mit der Hand über die Augen, und begann dann, mit schalkhafter Miene der Jungfer Henriette ein solches Loblied zu singen, daß meine gute Mutter sich bald die Ohren zuhielt und mit einem Seufzer über die unverbefferlichen Männer daö Feld räumte. Nachdem der Oheim im Schlößchen festen Fuß gefaßt hatte, vergingen, einige Jahre, . ohne daß sich etwas mix merkwürdig Erscheinendes ereignete. Ich verließ meinen Heimathsort, um auswärts die höheren Elaffen eines Gymnasiums zu absolviren und siedelte später nach einer süddeutschen Universität über. Es war dies im Anfang der vierziger Jahre. Junge Leute, die von der Schulbank weg in eine politisch bewegte Zeit eintreten, haben eine natürliche Neigung,, mit den radikalsten Parteien an allem Bestehenden eine maßlos abfällige Kritik zu üben. Unbekannt mit den unendlich vielen, vermittelnden Zugen historischer Entwickelung, die Stärke und Zähigkeit der festen Theile von Staat und Gesellschaft unterschätzend, scheint ihnen der Aufruhr das harmloseste Mittel, einen Zustand höchster Glückseligkeit herbeizufuhren. Gerade damals hatte eine Anzahl kühner Denker daö Christenthum als einen ungeheuern Betrug aufgewiesen; die wohlwollendste Negierungsart wurde als eine unerträgliche Tyrannei gebrandmarkt; der Einzelne beanspruchte ein überschwängliches Maß von Freiheit. In diese Strömung wurde icl hineingeriffen. Wenn ich in den Ferien zu Hause kam, was übrigens möglichst selten geschah, so konnte mein brausender Sinn sich in die beschränkte 3luhe der Geister nicht finden. Die Gesellschaft im Schlößchen, wozu ich den Oheim Amtmann zu rechnen hatte, der fast allabendlich dort zu sinden war, sah mich wie aus todten Au gen an. Es war eine Eolonie von Mnmien, in denen nach tausendjährigem Schlaf ein längst verwirktes Leben sich in seltsamen galvanischen Zuckungen darstellte. Was sie beschäftigte, schien mir kindisch, was sie empfanden, verstand ich nicht mehr, noch versuchte ich eö zu verstehen. Wie ein breiter Abgrund lag es zwischen mir und ihnen, ls war sür mich die Zeit, wo man den Inhalt des Bündels, das liebende Hände dem jungen Wanderer vorsorglich für die Lebensreise bereitet haben, als albernes Kinderfpielzeug auf die Straße streut, um dafür glitzernde Steine aufzunehmen,, von Fremden geschliffen und geputzt, und dieselben als Diamanten weiter zu schlepp:n. Immer seltener besuchte ich das Schloßchen. Mit halbem Ohr vernahm ich, daß auch meine Eltern dort Zutritt gefunden hatten. Ich hatte kein Arg darau daß sie im Tone eines sanften Mitleids von den mir einst so lieben Menschen sprachen. Ich bemerkte nicht, daß derOheim weder trommelte noch sang und seine Augen das alte Funkeln ganz eingestellt hatten. Unverändert crschienen mir Alle. Nur daß diese Leute aus der alten Zeit durch ein geheimnißvoll inniges Band miteinander verbunden waren, daß sie fortwährend unter sich eine zarte Schulung ausübten, dap sie angstlicher noch als früher alleö von ihren Gesprächen ausschloffen, was ihnen die Harmonie des gemeinsamen Genusses der schleichenden Zeit stören konnte, fiel mir auf. Im Stillen erboste ich mich darüber. Wie konnten sich diese Menschen herausnehmen, die herrlichen neuen Ideen unbeachtet über ihren Köpfen dahinrauschcn zu lassen i Woher kam ihnen die Vermessenheit, sich in einem Thal abseits einzuspinnen, während auf der Heerstraße eine jubelnde Ä!enge den Hügeln eines neuen Zion zuzog t Und ich, der Apostel jener im Morgenroth aufdämmernden Aeradcr Glückseligkeit.mupte im Schlößchen Lied und Predigt in der stürmenden Brust verschließen und mit artiger Aufmerksamkeit der verblichenen Weisheit einer abtretenden Generation lauschen ! Widerwillig begab ich mich einmal in den Ferien wieder nach Hause. Ich hatte keine Eile, den Bann der altmodischen Geistestrachten zu erreichen, wo mein eigenes funkelnagelneues Geisteskostüm den Leuten ein geckenhafter Aufputz schien. Das Ztänzel auf dem Jiücken, schlenderte ich langsam durch den uralten. Sonnenschein und suchte in dem wogenden Hal menmeere am Wege, in den röthlich aus verstaubtem Laube blinkenden Früchten Offenbarungen der 3!atur im Sinne meines vorgefaßten Evangeliums. Mit der nahen reichen Ernte fröhlich beschäf tigt, traf ich die Landleute. Wichtiger als alle Verfassungen von Grönland bis China war diesen beschränkten Geschöpfen das Wachsthum vielfältiger Frucht auf den ererbten liegenden Gründen, das rechtzeitige Kalben der schwarzweißen Kühe, die Höhe der Gemeindeabgaben und die Versorgung der heranwachsenden Buben und Mädchen. Der gelangweilte Wanderer, der in den Ruhezeiten dem Gespräch mit Wirth und Gästen nicht entgehen konnte, mußte die behagliche Schwatzhaftigkeit von Leuten über sich ergehen lassen, welche hinter wenigen lauten - Wünschen eine Menge stiller Zufriedenheit in Miene und Haltung kundgaben. Traf ich einmal irgendwo einen Burschen, der d selbstbewußte

Sicherbeit des angefege Bauernftar?

mes i.'ill elNlgen jener vollSvegltickenden Ideen zu erschüttern versuchte, wie ich sie selbst schockweise im Kopfe bei mir trug, so mußte ich zu meinem Leidwesen erfahren, daß ich mich des Genossen im Innern schämte, ja, daß mich der Vortrag meiner eigenen Gesinnungen aus fremdem Munde an solchem Orte und vor solchem Auditorium förmlich verletzte. Ich bekam diese mißlichen Erfahrungen endlich satt und suchte ihnen schteunigst zu entgehen, indem ich endlich den nächsten Weg zu meinem Heimathsorte einschlug. Alter Gewohnheit treu, nahm ich mcinen Eours derart, daß ich am Schloßchen vorbei meinen Einzug hielt. Es war spät am Nachmittage, als ich die Pforte erreichte. Dieselbe fand ich zu meiner großen Verwunderung weit offn. Im Hofraume stand eine Anzahl von Kindern aus dem Orte umher. Die kleine Bande hatte sich zu dreien und vieren aneinander gedrängt. Die Größeren flüsterten heimlich miteinander, die Kleineren schauten mit aufgesperrten Mäulchen zum Hause hin. Auch dort war die Thüre geöffnet. Hinter den Ferkstern hingen die Vorhänge ivie im Taumel .umher, zu ungleicher Höhe aufgesogen, mit schiefstehenden Stöcken. Das ordentlichste aller Häuser war in eine unschickliche Verwirrung gerathen und sah aus wie Jemand, der, aus dem Bett zu einem wichtigen Geschäft berufen, mit halber Aufmerksamkeit eiligst in seinen Anzug geschlüpft ist. Nochmals die Fen ster musternd, glaubte ich in der Tiefe eines Zimmers meinen Vater wie einen Schatten vorübergleiten zu sehen. So&ar meinte ich die weißen Bäffchen an seinem Hälse unterschieden' zu haben, was darauf schließen ließ, daß er in der Amts, tracht zu feierlicher Handlung gegenwärtig sei. Indem ich rasch in den Hof hineinschritt, verspürte ich in mir ein Ge' fühl der Beklemmung. ES war mir ge wiß, daß'ich gerade in Zeiten gekommen war, um bei irgend einem schmerzlichen Vorgang noch den letzten Zuschauer abzugeben. Es war mir zu Wiuthe, als ob man mich bisher auf einem nach Laune und Willkür gewählten Spaziergange duldsam habe gewähren lassen,als ob mir nun aber hinter der nächsten Wegesecke das Schicksal auflauere, um mir fernerhin eine feste Straße gebieterisch anzuweisen. In der Hausthüre trat mir oer Oheim entgegen, fahl, nlit gespannten Zügen. Lebhast funkelte es in seinen tiefliegenden Augen. Mtt der einen Hand winkte er mir, zurückzugehen; die andere legte er auf die Lippen. Als ich befremdet, erschrocken, stille stand, kam er heran, legte seinen Arm in den meinen und führte mich sachte zum Thore hinaus, dem Orte zu. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen Betrug!!! Ei ist zur Sitte geworden den Anfang eines Artikels ihn eleganter, interessanter Art zu schreiben. Und ihn dann ia eine Anzeize auölaufea zn lassen, wir vermeiden dies Und machen nur auf die Vorzüge von Hp fen B'.tters aufmerksam, in so einfacher ehr llcher Sprache I möglich Um die Lcut'zu veranlassen, Es zu probiren, wa ihren Werth so beweisen muß, daß sie nie etwa anderes mehr gebrauchen. Daß Heilmittel ist in allen Zeitung so vorllzeilhast genannt. in tel'g ös.'N sowohl, als in anderen, wird diilfach verkauft und verdrängt olle anderen. Die V?rsbeile der Hopfenpssanzen können nicht in Zibrede g'stellt werben und kie Eigen tdümer von Hopfeu-VitterS habe gioße Mugheit ' Und FSb'gkeit an den Tag gelegt, Eine Medien einzuführen deren Eüte Jerem so offenbar in die Augen fällt. Starb Sie? Nein ! Sie schleppte sich leidend dahin Jahre lang. D'e A'rzle halfen, ihr nicht." Schli'ßiiH wurde sie durch HopfenBittet kuri't, woiüder kie Zcitungen so diel berichteten, Wirklich, Wirklich ! Wie dankdor wir für die Medizin sein sollten. Einer Tocbter Elend. Unsere Tochter litt elf Jahre auf dem Kran kenbette Von einer Verbinduuz von Nieren-, Leber-, rheumatischen und N.rvenl-iden. Unler der Ovhvt der bchen Aerzte. Die ihrer Krankeit allerhand Namen gaben ohne sie zu h'ileu. Und tetzt i'i sie unS gesund wiederg'gebcn durch die einfache Medizin Hopsea - Bittern, deren Ge irauch wir jhrlang gescheut haben. D i e E I t e r n.

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Was Diejenigen sagen, die an Rheumatismus und Neuralgie gelitten haben. Lau sing. Ja.. 10. Axril 1SS4. ,.s!Mattsros bat mir gut gethan. JZ muß eine Flasche raro stet an Han, daben. da mein Rdeu rnatiemus chrenischer ?!stur il: und wenn tt auch keine völlige Heiiunz deirkk. so tat ti mir wenig stknt sedr i-rxe Erleichterung rerschaffk wescald ich dasselbe irrtl empfahlen kann." gs. Urmersbach. Frau John D. Nuttinz. North Ereek. N. D.. schreibt: ..Ich dabe ttthlopSsraS in einer Anjadl von Zölle ron chronischem Rdeumatiömu? mit iruntervollem Erfelge argewandt. Ich glaube, ohne ttzl..xSeroF wäre rch :in Krüppel." . Lolche Zeugnisse, welche sagen, waA

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gethan hat, sind der beste LeveiZ für daS, teat ti für Cie thun wird. Frau I. Nelson Iordon von CllSworth, Vtt., schreibt: ,,T ich ein Jabr lang schrcer an Nbeumakiömu md Neuralgie gelitten, ersuchte ich Ihlod&tjntf. Hch bade sitz ine ganze Jlakcke genommen und e bat mich gestärkt und mir ein eizenkdümliches Sesüdl, de sondert im Koxfe verschafft; aber wen tchuerjt die Medizin genommen beirre und dann ausgeferdert erden are. sür dieselbe 50.1X u dezablen. würd ich mich nicht an?e!aert baden. Ich muß mebr da von baden. Mein ?Z."an und eine alte Mutter sollen dasselbe auch nedmen.Wenn Sie kliklspbzreS nicht in Ihrer Äxotheke er halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang des regulären Preises ein Tellur per Flasche dasselbe per Exvre franeo zusenden. Wir seden s lieber. Kenn Sie es von Ihrem Apolbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht sühn, lassen Sie sich nicht überreden, tttoal Anderes zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei und, wie angegeben. Athwphsvos Co. 112 Wall Str., Sdew Aork. A.SEIffECKE,jr., ZXnlsq Bank - Haus, Eck 8. und Vine Ctraße, ?IzIa, O. flSoümafyten ach Deutschland, Oesterreich und der kZchwei, gefertig. Gonsulasifche veglaubigungen bescret. Erbschaften . s. . rromxt und sicher einkassirt. Lertrettk in JndianaxoliZ.: Fhilip Rappaport, Ao. 120 Oft Marhland Straße. '"V T 1 i , iii , i -jriShM--1-- r Dewstes Golden Rio gebrannt, - su 2 Gts. per Pfd. hcradgesrtzt. rnil Mullsr, 200 OS Washington (Str., Ecke New Jersey Straße, ffergon 987. Bas Buraer, alle Sottm ! Heizöfen, Ranges, x Kochöfen, zu den Niedrigsten Preisen - bei 9 $TGN 62 Oft Washington Str. nrVnrcDy Dampf-Wascherei, 160 Kord Delaware Str., nah der afsachusett Zlv. JOHN KIDD, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung! . T. W. Rynn, GeschällMW. tZT Sxitzen.vorhäng erden nach dem nee, sien Versahren gereinigt. Lufträge per Sftreft votx Mn sofort aukgefkhrt. Telephon 135. Dr. C. C. Everts, DentscherZahusrzt, (achfolger von ia. . ?aert.) ttvES.-Ccfe Washington u. vennsvlvania (Ztr. at,.ti

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