Indiana Tribüne, Volume 9, Number 25, Indianapolis, Marion County, 14 October 1885 — Page 3

LSM

14 S BURp X --vrv'i . r l?v: Y'l MZV u 3 v:;y" "i j ite '.s-'v hvj f 3V".VL7y -7VV "v5 . VV z - yy TROPFEN ----'- Gegen Blntkrankheiten, Leber- und Magenleiden. Nnftreiti da beste Mittel. PrelZ, 50 Gen oder nf Flaschen 82.00; in allen Apotheken haben. Für $5.00 erden jroöli Flasche kostenfrei versandt. MLWÄKokniK ege alle Vrantheiten der Brust. Lungen u. der Kehle. ur in OnzZnal-PaZeten. PreZZ. 5 Cents. I aZen Apotheken zu haben, oder wird nach Empfang bei Vetragei frei versandt. Man adressire: Th9 Charles A. Vogeler Co.. Laltiere, Maryland. JI&IR R Die kürzeste nn Itüt vaZ nach Louisville, Naahville, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Savaniiah, Jackson ville, Mobile and New Orleans. 4 13 bfltttjeilljaft far Passagiere nach den Säden, eine dttette R?ute zn nehmen. yalaft-, Schlaf, und Parlor-Wagku zwischer. Ehieaao und Losiv:üe uud St Louii unt Louisdills oh. WaffenweHsel. Tomfort, SchneÜi?!eu and Verteil bisset Sie j3t$M die alte znv'üss.ge D. M. & M. M. H. R. Doriiiß:. sfiftent General Vafsagt,r.gent, ftuk! ic BaftinflUn und IStno tt., Jndvtt E. W. AIcKiNKAi Superintendent, r ,. ...'! . f.m' .. j j'i.ir?' i'.'Ji'JU w ferT'-lWni SÖISSI Ci Invalid Hotel and Surgical InstiMe, (Vstrstts$ott( nab rizirargische AoftalV, Snffaloz Zl. N. CtafirriAttt it einem vollständigen Stab von fünfzehn vorzüglichen Aerzte un Chirurgen zur Behandlung aller Chronischen Krankheiten. Sie Deljasilusz vieler Taufe z.U ton gW?o enetd rauen tzrnrjänckiche Krankheiten im Jnvalidi' Hotel und 8rgfeal Institut hat grohe lZrszbrunz im richtige Lrrdn on Lrzneie s2r ihre Heilung genachtt, und Dr. PIEROE'S "FAV0R1TE PRESGRIPTIOH" (LtebllngA'Verorvnung), iAdsZErzekniß dieser greßarttzea ldfahrusz. CU 13 ei mlii.aeS iedrrbkrste?ede5 Stlrfanaf nt en, Kättiann a Smittel. verleibt dem O?animul mkatt und Starke und kurnk wie durch Zauber Leueorrhsea oder weißen Flufz, übermäkia cher,hfe Menftruatio, widernatürlich m.. rn e.?.. M n uvicroruaunurc. !4ubiu vrr tTuucu wc bärmutter, enschwache. Vorwärts, nd kwart'Verrütkuns. niederziehend fahle chronischen Blutandrang, Entzündung d wStung rer edärmutter, Vzunoa, 43chrnu und Empfindlichkeit in den SierftSeen, tnerlicke Sine und allaemeine Schwäch. TTonte mcrit)tion ctrurfait die Zlufsaunsl d Veseiiignng von schwülsten aus d? Vrtrer unv menk rrersarttze ulzzeu uao u schlage at dem Orza:Smui aus. ' et lindert und heilt schleuuia Uebelkeit und Na zenschwäche, Vrdauungsletsen, ufgedun zytk, rv,neria,zanung uns chUtftostg iiit bet beid eschlechtern. Sie ist bei Lvothekern vuter einer bestimmte Sa Utti in habe. Die Bedingungen kau a aus Ma umichlag lerer uiq eqt?ea. yreis $1.00, '"MW" CJn (als Ikia Centl ia Vrittn?k sä? die nke tt iIe Hl,schvtlte und eolcriNen Llbbilrunzen Ulu fxttU dhsuttung der srauenrrankzeue. Vtin cdressire : ücrli's Dispsnsary UA:z Asssclation, SS Rala St? Vusfalo, ZÜ I. Kleine C y VoasaTvt Leber- , vSkAMa vöVoxs Pillen. sV Nervöses Kopstveh, DittöseS Kopsveh, Schwindel. Sartleiblakelt, Vrdauuniltden und aal. lig nsälle, schleunig kunrt durch lr. Virr'n Fleistnt Parratl Pellet ischmackhaftk vioTuprptachrn). 23 uentö ll Slascfce, bei Axoih kerll. Joseph Ernst, Stiikatcur, ?lktrr.1 No. i Davis Sttaße. CZi CiJuSjf rniitn !!g und wart tftl?

MM

MKoemli

Im

k

it

i

V-v

I

föa

ls. Vi.Vtri fTl s. l A ? V- 7.-4 tsflÄ-A'Ail VL7vj,

H l.i II Tk. ÄrtJ

B fyjfo iifSwoC Brüst, TlflBE

&mtm

4p iiii!re ' ' -WrZ

MIMMÄMZ

TS-Tr't f'?BP .fefc

r

jcrn '"y

C

Zufalllgkcitltt.

Novklle in zwei Lkbenibil?krn von I. v. Brun B arn o v. (For.sebung. 3 cd glaube Nlcht," kam Mary aus sei? ne Frage mit Anstrengung zurück,- fcmjj if) den kennen irgend eine vcacbnc&t über mich erwünscht ist. Ich schrieb vor nie nigcn Monaten an sie, als ich gänzlich rath- und mittellos war, erhielt aber fei ne Antwort. Vielleicht ist sie verloren gegangen; denn nach meiner letzten Unterredung mit Ihrem Vater kann ich kaum annehmen, daß er an seiner Härte, die seinem biede ren Charakter so entgegen, sest gehalten hätte." Möglich, daß die Antwort verloren gegangen erwiderte sie matt. Ich überlasse es Jhnen, setzte sie, ohne zu ihm auszublicken hinzu, in diesem Punkte zu handeln, wie Sie es für gut finden." und ne reichte bei dem letzten Wort mit einigem Zögern ihm die Hand hin. Er nahm sie und führte sie abermals in seine Lippen. Sie entzog sie ihm nicht, doch sank d:e Hand, von seinem Trua oesreit, scheinbar empnnöungslos ihr wieder zur Seite. Ohne ein weiteres Wort, einen einzigen Scheideblrck von ihr zu erreichen, verabschiedete sich jetzt Herr li uthold auch von mir. Ich begleitete ihn hinaus. Seien Sie unbesorgt, sie wird- genesen von den Lei den tiefster Seelenqual, schmerzlichster Demüthigung," trottete ich den lies Er fchütterten, in dessen Gesicht ich diese vonnuna mcht las. AOch steht die Er innerung daran zu lebendig vor ihrer cele. Jede Krankheit hat ihre Krisen, auch die seelische. Ist erst diese überttan ven, ist die Heilung gewiß." I i, wenn d.c!.e Krise nicht zum Tode. führt " erwiderte ernst und entmuthigt mein junger Freund. Nicht wahr, Sie geben mir Nachricht über Mi& Mary. Sie kennen ja meine MesieJch versprach ihm daZ. Noch emZ, Herr Leutholo. Eme ' lnnere Stimme sagt mir, daß Sie derjenige sind, der aus das vor einigen Wochen erschienene Inserat in unserm Lokalblatt der unglücklichen Verfasserin 400 Mark überwiesen ? Woher willen Sie das? Nun, errathen Sie denn nicht, wer die Verfasserin ist und wodurch ich mit der armen Mary in Berührung gekommen bin V Ein aufsteigender Gedanke ließ mich allerdings unter der Verfasserin Miß Mary vermuthen und ich war .enttauscht, als mir der Administrator des Blattes jede nähere Auskunst über sie mit dem Bemerken verweigerte, dazu erst die Ge nehmigung derselben einholen zu müssen. Heute nun setzte er zerstreut, in trübes Smnen verloren hinzu, vergaß ich das Alles. Ich drückte ihm stumm die Hand und fo trennten wir unS: Als lch ln daS Z'mmer zurück kam. sand ich Mary mit Spuren von soeben vergossenen Thränen auf ihren Wan gen. .Sie wemen ?" Ich erfaßte ihre Hände und hielt sie theilnehmend fest. Ihnen geht dieses Scheiden nahe? Liebe Mary, es wäre Ihnen so leicht geworden, ihu. noch zurückzuhalten." Sie befreite sich fast unwillig von mei ner Hand und rief, ihre Lethargie ganz verleugnend, in einem Tone, der ihren ganzen leidenschaftlichen, selbstständigen, rechtlichen Charakter enthüllte : Und glauben Sie, daß ich daS ge wollt?' Ich möchte eS glauben wandte ich, doch etwas außer Fassung dadurch gebracht, verlegen ein. Nein, nein, glauben Sie das uicht ! Glauben Sie, wie auch meine Vergangen heit sein mag, nimmermehr, daß ich den Mann, der mich liebt, so uneigennützig liebl, wie Herr Leuthold, und von dem ich in meiner Verblendung einem Elenden mich zugewandt und diesem das beste Kleinod einer Frau, meine Ehre geopfert,' an mein verfehltes, unglückliches Schicksal ketten möchte?" Mag Ihr Schicksal sagte ich, er schütten durch ihre Worte und doch nicht überzeugt, daß das der richtige Weg der Buße sei, den sie für sich gewählt, ..ein verfehltes, ein unglückliches sein, so sin det die Alles versöhnende.Natur bei Men scheu, die das Unglück nicht entwürdigt, sondern geläutert, einen Ausgleich und diesen suche ich für Sie in der demüthi gen Hinnahme einer Liebe, die, wie bei Herrn Leuthold, groß u.i Verzeihen, er haben in ihrer Selbstlosigkeit ist." Eben diese Selbstlosigkeit ist eö," gab Mary zu, die ich nimmermehr mißdrau chen darf und will. Der Ausgleich, wel chen die Natur hartgeprüften Menschen bringt, gilt in meinen Augen nur für diejenigen,. denen eine höhere Hand Heim suchungenPrüsungen geschickt, nicht aber für, die, welche durch eigene Schuld al lcs Elend über sich selbst heraufbesKwo ren haben. Solche Menschen tragen daS Kainszeichen auf der Stirn, das nimmer mehr auszulöschen ist.1 Ich fühlte, daß es hie? vergeblich sein würde, irgend ein Zugeständniß zu Gun sten meines jungen Freundes zu erreichen und gab daher den Versuch dazu vor läusig auf, eine? günstigere Zei5 dasür ab wartend. - So ginaen Wochen, ja Monate dahin. Mary Lee war noch immer bei mir. . Ich hatte sie llcb gewonnen und eine Tren nung von ihr wäre mir schwer geworden ; daher sah ich mich nach keiner passenden Stellung sür sie um, und zeigte mich auch r , rnn. ! !l ! C . inazi aus tyre Villen oereu, um iyc er eint Schritte dafür zu thun. Die Neugier meiner Bekannten, meine englische Freundin kennen zu lernen, wie ich gegen sie Mary'Z Erwähnung gethan, war befriedigt worden. Doch da sie siq aiistl im näheren Verkehr stets zurückhal tend, schweigsam und ernst, zeigte, und jede Einladung ablehnte, hatten Sie es aufgegeben, mit ihr bekannter zu werden und beobachteten gegen sie zuletzt selbst eine Zurückhaltung, die mir bewies. daS eik'zewe Gerüchte über meinen Schützling nicht grade zu seinen Gunsten auch den Weg zu ihnen gesunden hatten. . Wir waren jetzt mi'ten in den trüben Novembertagen. Briefe von Herrn Leut hold waren eintrogzn mit den legten

aucy emer von Mary's Vater. sie y?e't ihn lange in den zitternden Händen, ehe sie ihn öffnete und überreichte ihn mir zu letzt mit der Bitte, ihr ihn, da sie zu er regt sei, laut vorzulesen. Es war ein in kurzem, geschäftsmäßigen Tone ver saßter Brief. Ohne jeden Rückblick auf die Vergangenheit, aber auch ohne jeden Borwurf, erschien derselbe bei seinem Mangel väterlicher Herzlichkeit weniger an eine Tochter, mehr an eine entfernte Bekannte ger chlct, über die zu hören man längst ausgegeben, ja kaum

nocy erw'rlel yane. ver nries Mop Niki dem Bemerk, dan es ibm somobl. wie hrer Mutter zur Befriedigung gereiche, j durch Herrn Leuthold, den er hoch achte, zu hören, daß es ihr gut gehe und hoffte er, das cs auch in Wahrheit so sein und bleiben möchte. Mary Gibzon hatte, wie eö ihre Ge vohnheit war, wenn sie etwas besonders aufregte, die Augen während meines Vor trag geschlossen, 'Unter den gesenkten Lidern stahlen sich langsam schwere Thrä nentropfen hervor und rollten über ihr blaffes Gesicht, indem ihre Lippen leise noch den Schluß des Briefes wiederhol ten. D;ß es in Wahrheit so sein und blei ben möchte. O mein Vater, Du hast wohl veraeben, aber nicht veraessen und zweifelst, daß eS so bleiben konnte ! Mein Gott, wie elend, wie unglücklich bin ich kann denn nichts die schwere Ver gangenheit vecgeffen machen!" und sie barg laut ausschluchzend ihr Antlitz in ihre Hände. Arme Mary ! Ich nahm die Wei nende liebevoll an mein Herz Sie dürfen diese Worte Ihres Vaters sich nicht so zu Gemüthe nehmen. Es wird für Sie bald die Stunde kommen, wo. ine liebende Hand den Balsam für diese schwere Vergangenheit Ihnen reicht, ia, der bereits sür Sie gefunden, wenn ein falscher Stolz Sie nicht bis zu dieser Stunde blind gegen das Mittel gemacht, mit dem nicht allein Ihre Familie, nein. oor Allen Sie, liebe Mary, mit der Ver zangenheit für immer verlöhnt werden können. Sie wissen suhr ich ermuthigt durch ihr Schweigen fort, wie theuer Sie dem Manne sind, von dem Ihr Vater mit der größten Hochachtung spricht und daß. Vcnn Sprechen Sie nicht weiter flehte Mary und trocknete hastig ihre Thränen, indem sie mit aller Kraft sich zu einer ru higen Entgegnung zwang. Ich weiß, welche Hoffnung Sie aussprechen wollen, iber ich darf diese nicht theilen, darf nie mals mein verfehltes Leben an dasSchick sal eines edlen Mannes knüpfen, ihn De müthigungen aussetzen, die ihm in einer Verbindung mit mir nicht erspart blieben; es wäre das ebenso selbstsüchtig als gewis senlos. Bitte als ich eine lebhafte Be wegung des Widerspruches machte, ver sucr.en Sie in Ihrer Herzensgüte nicht, mich in dem, was ich als meine Pflicht :rkannt, wankend zu. machen, zu meinem Verderben bin ich der Stimme n. eines Herzens einst gefolgt, ein zweites Mal soll sie mich nicht von dem Wege des Rechtes ablenken können und die Zukunft und das Glück eines theuren Menschen dadurch in ssraae stellen (Sckluß folgt.) Grofzbccrctt. Erzählung von Wilhelm Berg er. (Fortsetzung.) Ich schied aus dem Schloßcyen mn Früchten bepackt und mit' einer Ein ladung, so oft wiederzukommen, wie ich wolle. In einer exaltirten Stimmung pilgerte ich nach Hause. Das so lange gesuchte Abenteuer hatte sich endlich finden lasten, und das fest erwartete Ungewöhnliche war mir hinter den Akauern des SchlöpchenS entgegentreten. . Als ich beim Abendbrot den Eltern mein Er lebniß mittheilte, ward ich leider inne, daß mein Enthusiasmus über die neue Bekanntschaft keineswegs von denselben getheilt wurde. Zwar liege kein Grund vor, bemerkte mein Vater, mir die Erlaubniß zu weiteren Besuchen zu versagen, da mein Oheim sich für die Nespe? tabilität der Bewohner des Schlößchens verbürgt habe; aber eS sei doch ein ge tvisses Mißtrauen gegen einen Ä!ann wie Herrn Mühsal gerechtfertigt, der sich vor jedem Besucher versteckt halte nnd nicht einmal den Pfarrer seines Wohnortes vor sich lasse. Meine gute Mutter war als eifrige Gärtnerin von meinen Schilderungen der gesehenen Alumenpracht ganz angethan. Sie wäre, glaube ich,am liebsten gleich hinüber gelaufen, um Stecklinge und Wurzelbrut zu holen. Aber sie äußerte nur, es sei schade, daß Die Nute sich hielten,als ob sie ein schreckliches Geheimniß zu hüten hätten. . Sie, die Pastorin, könne unklare Bcrhältniffe nicht sanctioniren, auch nicht auf die Au torität ihres Bruders' hin, obgleich derselbe Amtmann sei und wohl hinter die Coulissen geblickt haben werde. Mich wolle sie nicht abhalten zu gehen ; ich könne doch, wie eS den Anschein habe. Manches lernen.' Ueber diesen Auseinandersetzungen wurde ich ziemlich kleinlaut. Da erschien mir Hilfe. Nämlich der Oheim Amt mann kam, wle er häusig Abends zu thun pflegte, wenn ihm in seiner Junggesel icnwohnung die Zcit zu lang wurde. Dieser Oheini, der Bruder meiner Mutter, war für uns Kinder eine große Respects person. Wenn wir ihn während unserer Spiele auf der Straße heranschreiten saben, die mächtige Gestalt kerzengerade gestreckt und bis um üalse in einen langen Nock eingeknöpft, mit spiegelblank geputzten Stulpenstiefeln an den Beinen, die Arme mit den fleischigen Händen auf den Nucken gelegt, dann pflegten wir Knaben hinter die nächste Hecke zu schlüp fen und unsere Unterhaltung in Flüster tönen weiter zu führen, bis der Gefürch tcte vorüber war. Einen nennbaren Grund, aus dem zwar wortkargen, sonst aber wohlwollenden Mann einen Ogcr zu machen, hatten wir nicht. Mir, sei nem ältesten Neffen, zeigte er sogar eine gemessen freundliche Zuneigung. Aber seine hochragende Gestalt, sein altmodischer Anzug, seine Stellung an der Spitze deS Gemeinwesens flößten uns dummen Jungen eine unbestimmte Furcht vor ihm ein.. Dazu- kam, daß deS Oheims Augen, sobald derselbe in Erregung gerieth, ein cisentbümliches Schillern zeigten uniu

gieicy vurcy leichtes schielen einen f!echenden Ausdruck erhielten. Die gewöhnlichcn Leute, denen' noch uralte Mären vw'n bösen Blick, heimlich von Geschlecht auf Geschlecht vererbt, in den Kopsen spulten, hatten mehr Furcht vor den Augen des Ämtmanns, als vor der Macht des Staats, die er in seiner -Person darstellte, und trugen sein übrigens gercch. tes und mildcSkegiment wie ein Schicksal, dem mit Mcnschcnwitz nicht zu entgehen war. Daß ich in dem Schlößchen freundlich

aufgenommen worden war, und sogar I die Bekanntschaft scincs Besitzers ge' macht hatte, schien dem Lcheuii ein vx lebniß von großer Wichtigkeit. Er nahm mich ordentlich in. eine Art Verhör. Nicht genug, daß ich daS Aussehen des Herrn Mühsal mehrere MU umständlich schildern mußte, auch jedes seiner Worte wurde mir geschickt aus den Winteln meines Gedächtnisles hervorgeholt, wie Eontrebande auS einem unterirdischen Versteck. AlS ich ganz kahl und bloß war, trommelte der Oheim eine Weile mit allen zehn Fingern auf dem Tisch.wie er zu thun pflegte, wenn er in Gesellschast seinen eigenqz Gedanken nachhing, bis ihn meine Mutter mit einem vorwurfsvollen Aber, Moritz !" zu uns zurückrief. Aus der nun sich entspinnenden Unter Haltung erfuhr ich, daß mein Oheim der geschäftliche Berather der Jungfer Hcnnette war, und in seinen Händen die Verwaltung eines nicht unbeträchtlichen Vermögens lag, wovon er nicht anzugeben vermochte, wem es eigentlich angehöre, ob dem ihm unbekannten Herrn Mühsal, oder der Jungfer, die in seinem Geschäftszimmer darüber mit ihm zu conferiren und Zinsen und Gefälle durch seine Vermittelung einzuziehen pflegte. Von Jungfer Hcnriette sprach er mit großer Hochachtung und in auffallend gewählten Ausdrücken. Er habe als junger Mann mancher hochgeborenen Dame die Hand geküst, sagte er unter Anderem, und in den Zeiten der Befreiungskriege, als die schöne Begeisterung der Vaterlandsliebe alle Eemiither zu einem selbstlosen Gut finden emporhob, si er vielen edlen Frauen nahe getreten. Dennoch habe er bei keiner Frau einen solchen Adel der Gesinnung, solche Zartheit des Gefühls, solche natürliche Feinheit der UnigangSformen gefunden, als bei dieser dienenden Jungfer. Mein Vater machte eine etwas spöttische Anmerkung über die muthmaßliche Art dieser Dienstbarkeit, worauf die Augen deS Oheims zu glitzern begannen und seine rechte Hand auf dem Tisch einen heftigen Trommelwirbel intonirte. Mit einer gewissen Hast befahl mir die Mutter, gute Nacht zu sagen, und während einer langen Zeit wurde dies Thema nicht Wieder in meiner Gegenwart berührt, wenn der Oheim bei uns zum Besuche war. - Ich war zu schüchtern, um den gestat' teten Zutritt zu den Mysterien des Schlößchens häufig zu suchen. Indeß kam ich doch allmälig dazu, in Garten und Haus alle möglichen Freiheiten zu genießen. Mir blreb aber die Empsindung, als ob ich in eine fremde Zone versetzt sei, wenn icb die Schwelle des ThorS überschritt. Die Atmosphäre deS HauseS war von einem schwachen Aroma erfüllt, das ich unwillküllich mit morgcnländischen Spezereien in Verbindung brachte, von denen ich nur die Namen kannte. Die Formen des kostbaren Hausraths gehörten einer Geschmacksrichtung an, die auf die Erde gekommen war wie ein seltsamer Traum, und davongegangen, ohne der neuen Generation einen Schlüssel zur Deutung zurückzulaffen. Im Schlößchen dämpfte ich meine Schritte, verlangsamte ich meine Bewegungen. Ja, meine naturwüchsige Sprache, deren ich mich draußen unbedeutlich gegen Jedermann bediente,schien mir innerhalb der Schloßmauern wie ein gemeiner Arbeitskittel, dessen sich der Träger schämt, wenn er unter Akenschen geräth, die alle Galakleider tragen. Peinlich kam mir meine jugendliche Tölpelhaftigkcit zum Bewußtsein, und meine Anstrengungen, fein unh manierlich zu werden, lvaren so energisch, daß ich darü ber die Freundschaft meiner bisherigen Spielkameraden größtentheils verlor und mir einen ehrenden Spitznamen zuzog. Auf mein Aeußeres verwendete ich jetzt eine Sorgfalt, die sogar meiner guten Mutter manchmal übertrieben schien, so sehr dieselbe auch alles Adrette lobte. In jener Zeit meines Verkehrs im Schlößchen bildete sich in mir ein Widerwillen gegen alles Nachlässige in Kleidung, Haltung, Sprache und Sitten aus, der mich seitdem nie verlassen hat, so sehr auch um mich her das ungenirte Sichgehenlaffen Mode geworden ist. Wie an einem Kloster dasjenige, was das Leben der meisten Menschen ausfüllt, als eine Reihe ferner Wolkenbilder still vorüberzieht, ohne die Herzen darin zu bewegen, die in einer anderen, selbsterschaffenen Welt weilen, so erschien auch in dem Schlößchen Alles, was ich draußen von den Erwachsenen lebhaft erörtern hörte. Alles, was mit der Tagcszeschichte zusammenhing, wie blaffe Kunde aus einem unendlich entlegenen Gleiche. Fast Umqls hörte ich Herrn Mühsal oder. Jungfer Hcnriette im Gespräche . irgend etwas berühren, Was im Städtchen den Inhalt der Unterhaltungen zu bilden pflegte. Dagegen kamen Werke aus den Literaturen aller Völker zur Erörterung, Kunstreliquien des Alterthums wurden besprochen, als ob sie greifbar" um uns den Zlaum füll ten, wissenschaftliche Fragen aus dem Gebiete der Naturkunde gaben Anlaß zu eingehendem Gedankenaustausch. Lange oft murmelte das Gespräch hin, während ich, ein verwunderter Lauscher, ver geffen daneben saß. Wieviel ich aus jeneu Stunden als unverlierbaren Schatz des Wiffens, des geläuterten Geschmacks gewonnen habe, bin ich erst später inne gelvorden. Ich glaube, mein Oheim übte eine Art von Controlle über meine Besuche im Schlößchen. Wenigstens war es mir auffallend, daß er mir häusig auf meinem Heimwege wie zufällig begegnete. Er pflegte sich mir dann anzuschließen, wußte es an der Schwelle unseres Hauses mich jedesmal von diesem Thema abzubrin gen. Bald sing er an, mir bei diesen Be gegnungen kleine beschenke zuzustecken : 4 iÄUinLi2tI.Lr;tö. eu

Lupe, einen Zirkelkasten, ein fcitencs Mineral für meine Sammlung. Frohen HerzenS fackts ich.diese schönen Dinge ein; mit der Zi.'it ahcr kam ich auf die Vermuthung das; ick damit für meine vcrtraulichen Mittheilungen, belohnt werden sollte. Ich wurde sozusagen al Spion benutzt. Mern Ehrgefühl rebcllirte und fortan schlich ich auf den seltsamsten Umegen nach Hause. Doch entging ich damit dcr Ncügicrde des Oheim nicht. Die Mutter, als ob sie mit ihm im (5omplott wäre, entsandte mich alle paar Tage mit irgend einer Bestellung zur AmtSstube. Vorsichtig genug behandelte der schlaue Oheim Amtmann den widerwilligen Zuträger, und es gelang ihm mcistens doch, mirdieZunge zu losen. Wenn ich nur gewußt hätte, weshalb der wunderliche Mann so erpicht darauf war, Kundschaft aus dem fremden Hause zu erhalten ! War es die Magistraispcrson, die einem Geheimniß nachspürte ? War es ein persönliches Interesse an Mcnsehen, die seine Theilnahme erweckt hatten? Und warum ging er nicht einfach hinaus? Das Gartenpfortchen würde sich ihm so zut öffnen wie mir, und die Leute waren so gut und lieb, daß sie an den großen Stiefeln und dem altmodischen Nock des Oheims keinen Anstoß nehmen würden ! Endlich that dcr Oheim Moritz doch, waS er meiner Äceinung nach längst hätte thun sollen. .Unter meinem Schul) begab er sich eines Tagc nach dem Schlößchen. Er trug eiiun blank polirten Kasten bei sich, üver dessen Inhalt er mir nichts sagte. Fast schien cs mir, als ob cr vor dcr Pforte iicch gcrn umgekehrt wäre. Wenizstenö stand cr einige genblicke davor und feine breite Brust hob und senkte sich wie ein Blasebalg, ehe er sich straff aufrichtete u::d so detcrminirt in den Hof schritt, als ob eS gälte, eia paar arge Storcr der cffcnll.ch; Ruhe mit eigner Hand sofort zur ast zu bringen. . Wir trafen Jungfer Hcnriette am Einaange des Gartens, und ich, dcr ich den dbeun Amtmann nunmehr N'rhl geborgen glaubte, lief wohlgemuth davon uns suchte Herrn Mühsal auf, um ihm mttzutheilen, uhM) seltener Bogtl sich in den Zauderl.etzcn des Schloßchens gr fangen habe. Herr Mühsal, den ich am Traubenspalier sand, erjchrak sichtlich, als ich meines großen Schutzlingö erwähnte, imd ein scheuer Blick aus seinen bleichen Augen flog nach dem Theile des Gartens hinüber, wo die hohe Gestalt des Amtmanns neben der zierlichen Jungfer fichtbar war. Herr Mühsal machte sogar, eine Art Fluchtversuch, aber ich bl eb an seiner Seite, und in meiner Angst, daß dcr Oheim den vermeintlichen Zweck seines Besuches gar nicht erreichen werde, entwarf ich ein höchst schmeichelhafte Bild meines älteren Verwandten und übernahm gewiffermchcn die Garantie dafür, daß derselbe sich untadelhaft aufführen werde. HerrMAHsal lächelte über meinen Eifer, hemmte seine Schritte und ging endlich dem langsam nahenden Oheim sogar eine kleine Strecke entaeaen. (Fort)edung folgt.) VrcmkNttachJndianapolis

$23.. Hamburg nach Indianapolis $21.6. FBENZEL BR03. Mcrchants National Bank, S.W.Ecke Wafbmzton und Meridirstr. Ncue'Slhmuck-Wakrcn! Toilette Artikel, Hand - Taschen, Korb und Glas-Waaren, Seidene' Regenschirme, ' Spicl-Waareu! 8tak2foyr&C Vw M mW eil Wcft WashiniZtöN Straß?, ffiloaurl MaEIe ! No. 27 & 33 Süd Deln,src Straße. Das größte, schönste n. älteste Lokal iu der Cladt Sttriinke aller Art. som'e satte rrcises. Vo? Ugltt S diknurg. Die xrachtvvlle eingerichtete Ha? fi'bt Ver'i-er, )j.tn und P Tatn utl&lt) .Itana r.o i äin.?on Irrten un t, f anrnlurgin unter liberal Jbtti gangen jut Lerfüzuvg. Jaoob Boa, Hesckästtführer. OfiFaiOHr2KD Wie sind Tenöe und Schwerhörige , IU keilen 7 Disse z?raae l eentlvcrtet mit g' roohuter Llhn! daS alle und bewährte Heil- ' instltut in New Jork i einem vielfach verbesserten ' und vortresiltchen Lerien (. vervenerte am 1 la). In Mkistcrhsfter Weise beweist ties Vuch, da die meisten yaue von Tauvyezt und Schweryörigke t tn kurzer Zeit geheilt Werden können. Leidende, namentlich solche, melche voa Queklsalbern, Fabrikanten von Gehör Oelen, Obrtrommela u. . ro. auf die schmach ollste Weise betrogen werden sind,solltea sich rhne Berzuz daS vortreffliche Buch kommen lujscn. Pre:S2a (US. in Poftma, ea oder SUber, fm versandt. Ndressire : Deutsches Hcii-institut, ll Clinton piace, . c&rBrus.-lway, New York, N. Y. Many a Lady is beautisul, all but her skin ; and nobody has ever told her hov easy it is to put bcautyon theskin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn.

Was Diejenigen sagen, die an Rbeumatisniiis i-nd Neuralgie gelitten haken. Lauling. Ja.. 10. Axril l;?i. ..ZltSloPIiZrzz bat m:r gut tt!?an. Ich muß eine Flasche la-.'kn stet, an Hans baden, da mein Rdeu nialismus chronischer 5atnr ist; und wenn es auch keine rollte Heilung tcir.rkk. s? dat ti mir wenig ftcns scl'r .r?r? Erleichttrunz verschafft wcsdald ich tasste rccii ..! xslen ka:in." Zos. Nrmersdach. Frau Jvhn D. Nucting, North Sreek. N. F., schreibt: ..Ick! da?t NthlodKorsS in einer Llazatt von gälen von chronischem Rbeumatikmus mit rcunrer?oUkl Erfrlge angewandt. Ich glaube, etjat m;UpgaraJ rare ich ein jirMvr.ef." Solche Zeugnisse, welch sagen, waS

fgn fcü MM lj m a fft l 'ri tvJ ;it tl ITßEa vj

crtfccm bat, sind der beste Betoeiö für da, lsas ti für Clc hu wird. Frau I. Nelson Iordon von EllSworth, Tit.. schreibt: ..La ich ein Jabr lang schreer an Skbeurnariirnn nd Neuralgie gelitten, versuchte ich tizliphirok. Ich bade fa'i ine gan; lösche aenomme nnd e bat rrich gestärkt und mir ein ei lenkdömliche Gefüdl, be sonder im Korfe erschafft ; aber wenn lch iuerst die Medizin aenemmen datte rnd dann aufgesotten Worten wäre, fiir dieselbe $50.00 zu bezablei,. würde ich mich nicht peireizn-t raten. Zch muß mebr ra . ton baden, .'l'i'fiii iVarrn und meine al:e Mutter sollen dasselde auch nebrnen.Wenn Sie Atbl-pftoroS nlt in Ikrer Slvotbeke er kalten können, werden wir Idnen. nach Empsana bei regulären Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per Exvres sranco zusenden. Wir scden 5 lieber, trenn ie es von Ibren, votbeker kaufen, ober wen er dasselbe nicht führt, lasten Sie sich nickt überreden, etwas Anderes ?u verfüchen, sondern bcstelle Eie so fort bei uns, wie auzcgcben. . . Athwyhsros Gs. 112 Wa'l Wir., New FZork. 'Ä Ä.SEIKECKE, jr., ?nlsök BanL -- Saus, Q&t 8 und Vinc Ttrcßk, Ut.lt,r xmt,tf O. j Bol!knHtn ach Deutschland. Oesterreich, ai der chwet, i gefertigt. ; GsnfttieZvtsiHe eglaudtlzungtn besorgt. Erbschaften . s. . rrornpt und sicher tntasftN. K R2T Lettreter in Jntiae:t : ?k!1ip Itüppaport, ' o. 1! Oft Mailand Straße. jfia;rr:a7Biaaffiü! tinstt? Golden Rio gebrannt, i 20 Cts. per Pfd. hcrabgcsctzt. ML Muellor, 200 Ost Washington Str., Ecks New Jrrsey Straße. ' , FeskpSon m BWRBY; alle Sottm 1 SskzSfsu, Attges, . - Kochöfek?, ju ten Niedrigste greifen bei f fJTOM r miH f t (tjEnriETT 62 PflffittftilnatBn gtL 1Dn-ay Dampf-Wäscherei, 160 Aord ?ekaware Str., ahe der Nassachusktt Ar. JülEIlV KIDD, . SigeMiHümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung! T. W. Rry, GeschäflSsübrer. tZT Lxitzen'Vorhänge roerden nach dem neue pen Verfahren gereinigt. uftrZge per Erpreß wer en sofort usgesllhrt. Ttlevbon 135. vr. C. C. Everts, DeRtfHerZahNsrzt, (achfolger ooh h. 6. lagert.) Zl.Z3.'-Qdt Washington u. Vennsvlvauta Qtr. at' in

8

N. GERABDY'S

rocertz No. 22S Cji Washington Straße. Nachfolger d,n . Wivr PFiEFFLTN, tfjrttXLi f. - --- j t n äiscnbötzn-Z.cit. Tabelle. Ankunft und Tdgangtr iktsnbahn,igi in Jndianavolit.an und nsch Sonn ta?. Un 24. Mai I86. Zkisersondille. Nadisou enl JkNapolU T.seubada. . Abgang: kvist: feil x ag. .. 10 b j .ob ad ee... 8 15 rm 1 ;WttnctrtflnuCm .nd ÄUid Wcu .1 Ut m iKPjm M 7 .Icb Idtnd xr tag . 45 ..v fi JflfctJtiO.O Vaudaliu Line. YUUttaiK .... 7.fi v." ?0 9xv. T .... IJ0 krr Ha vct. . f 2:ife Cl "Z. MIout5 Ben o Gz 1 5 m I ttjrbi Uoelant, .r(uc.al. en,u,,I , fta I ant U. t . W Tofl rrrrt.... ?. , ir-M;ur2w... tU1 ISotit ntz .nd'rl SJSttm ?thA'Nd.1S MjC.nriui aal- Anbis. uopoIi iienb. hu (See Linc.i. etit 4o-r tncerjo c.lO 11 ira ?ion kl tj .Un Cm 7 ro fim SÄ 5 Osten 2iZ.Hi S. 4 k t.iCfrm 93 j ij.il J-.K nderson . IJtHu 0., itil 5 r. 6 i y o.iZttghUvooH Dibifton, 4. ..und- Z Ong lij;. , Qto.i .! . I tl,ili i;u mm ...... t.u nw JB .11 B Cm I 115 tUitfch. 3.30 1 I täglich. 7.15 tttgU . SM -.4ftl 1 Itll chineinnati, Zndiauapslis, Et. Senil n. Chiek tienvayu. .tncinnan tvinon. l Lkomtv. S. 4.1)0 Cai , Indien tc. !0 11 f Cinctrnatt ftf Cm Diue$. tl'A. iimnnan 15 a . faettltn 85.. . 30 . a 1 ? c. I c a itne, cc k.dö M , taglich u k . l !k m Chicago Divisiou. flutl fj. 7.iuBrn CDU g 8. täglich c u .. J.39 tm ftafaveu fttc.luOta filSatlpc. IM Cm lhlcago all x. .Z 10 Rn lltftern 5.10 An 4 6 X täglich I r c 11 Ära inctnnatt Tee. (Uxi VMsdkrg, tincinnatt Sc vt. konis Clseutati VPilSiöV i ich ee Qk tagttch 4.10 Cm I en ,n,t. . LckTrauge iPUixG nommknSonnt.il 10 L , tögltch 1141 Ca ÄDcaulo. a 1 . Sonatag 4.00 . eonrntogl .... 4.li H $ V t)S 8 p Vtt K ztaaliiD I a.. 4.35 rt .tagl'ch I0)f5a SD)U 4tj eonnug 7.00 6 Carton G aufg Connt 5.40 L Chicago Koute bia Stolot&o.htcago Schnell. I Jnk b ufl zög U.15 N I SchneLi... T U C3 Tytcago rrrei.ii. 1 Jnvxt' ui. I Vaiash, St. Louii & Pacific. Det dU all 7.15 rn 4. & X 5 2.15 rn 5h.5U.ch r t cr 7.15 m Di(9 x tS I.00 20l ftU (..10.45 cs u CH Uail. u 4Ai Jndiauapoli und Vineeunes Sisenbad. UM Jt 4airo $1 8.15 Bm , xjmtinnel ee..l0 40 ttn inecanel ckee . JüO Um SMail ,lr. UOM Cwcinnatt,HaWilkekZultanapoliZSifeudah. Jdx etfcomt 4.uU Cm woaM(iloiU(CC 4.15 Um dxli uSt. v 11.11 m gm.,$.Z.)l.y ttM tim onr.eio;itt 80 Km aiL 110 6m Jnd, u t&ctll0.5d m aincinnitt cc öX k. Jndiaua, Bloomiugton ndWefteru vtfenbTtM. P txru Vail.. s.id x anck Ter F Lee 5.05 Si irarosrdo.,ee. Su 3 9t tSgll.lv rn aer G 9x, Uzlich 3.45 Ca Cinc xe 11. OJ Mm tlantt l IM tmt 6t. Louis Dldisu. Uorefi'ld 4Zim I at, l Cm featl u afl.j. .i, rn I Viau u Xaä t.RUM acht 9i ll)Sioi j ÄSkkU i(C. Oeftliche Divisiou. Oeftt.rl....4.I m ! Paeistc IrpreZ... 7 4 Isgi sprei....li V 4i .....10 35 Uantic 4 tsttta .... tiJUl Jndiüksrsli nnd ct. SuU Eifeikh. 703 uiet.ee. 2 L T. tSg t?6üch :.I3E st I.U 8 itz'i - ?t L Sl b.iü x iotl v-noa.lAt0R Ji S u et k i( : üa ; c U.: .lSta taaltä I a rc.l0.b5 r,ntanepoU tft 5JR Loaisville, Ne tihan'q & Chicago Vik.Line. Chicago Qi tgl.. li El) cago r. tgl.. Äiouon vtcc i O'Va1 iU..9r.Sc U.UV0 ich Silo 5i)i(Zs. I iT.tt. 5'1 H Siie. n . . r -v - I . 9 V, au 4. JViin I JMM....... 2.15 t quh mit k. c. 2v,Nii' it f., ss.al.i7.z?5. -. r. k.iT. ? -: T.r0HI0 INDIANA MICHIGAH' ßtt mtA &i 1 -

V

.. , w

mmmSv

m

ii

BU

ri zt

RffiBHTFßn i jC 9 1 M 1 1 I I I l l

THE BUSINESS MAN TTfcen he travcls vnnts to go Quick, want t9 btj coiafortablc, wuuU to arrive at deutinatlCMi on tiine, in fuct, wants & itrlctly busineaa trip, nnd conscqucntly takes the populär AV'ubash Honte, fecling that he is sure to rnf lüi enaemeots and continu to prosp tzA be Happy. . -THE TOURIST TTos long slnce chosen the Wabuh ts lavorite j-nutotoaUthe suiutncr resortaof thm Kast, Nortli and West, and W int er Ueorta cc the South aa the Compan y has for vcan pro Tidcd bettcr aecommodations and tnora r tractions than any of its cornpetitors for thla c'assof traTcl. Touris t Tickets can bo ba4 at 1 educed rate at all principal oficcc cl t3s3 Company. THE PARMEB ' In acarch of a nevr hom, whnr lim cmn t curebetter returns for hlslabor, should x. memberthat the Wabash is tbarnostüirecl route to Arkansaj, Texas, Kansa , Kebraka, and all points South, West, antlNorthweM, and that round-trip land-explorer ticket atvery lowrates are alwayi on aale atth ticket Offices. Descriptive advertltlng at tcr of Arkansas nd Texas sent free to al applicants by addrc3Sing th Gtztnl Tt senjer Agent. THE INVALID Will find the Wabash the tnost OtWfRtet route to all of the noted bealth resort oi llliuois, Missouri, Arkansas and Texas, and that tho extensive throngh car syetera ans superior accommodatlona of thi populär line will add RTeatly to bis comfort irhlia route. ramphlets descriptive of the mt-77 celebratedmineral tprings of tho Wct Lj Soatb sent free on application. THE CAPITALIST Can fret the Information necesaaryto eeeem eafe and profitable Investments in agrloul ture, stock-ralsinp, mlnine, lnxnberlng. ) any of tlie many Inviting Leids tarouake the South and West, by addressln ike caderslgned. . P. CHANDLEH. . ? CcserrasMrulTlcxetlrcr!,; UCa C. vUINOIS-IOWA-MiSSOUn