Indiana Tribüne, Volume 9, Number 24, Indianapolis, Marion County, 13 October 1885 — Page 4
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nROK y fcsZ TMK- - oi-. laA'..".' lKT ti J2i"!!Mr -a ' , 7. r "O- . , 7 . - w 1 3st ta5 6:iie Heilmittel cfcten die der- j Z ichZiden Leiden der'Lungs und Kehle, L wt v m "" P ciijt V5 UjuiivUiig, üwic jjujui vtt w ersten Gwcc der Schmndsucht und zur & E?Ieicht,'rrnzschw:nv;2chtizer Aranken. lj rann Die ic rcnrneit laon tiefe in schritte ctrnt hat. PruZ. L5 CentS. i S Sle große Atlantic uuä Pacific Tell Ä0MMNY. Importeure don Thee und Kaffee ! 1 VateS Honse Block, und lß 1 OS Wasbington Gtzafie. Wholesale und Retail. 1 tt Lad in den Ver. Staaten. j3 .Gzssigs Indianapolis, Ind., 13. Oktober 1335. An unser Leser! Wir ersuchen unsere Leser alle Unregelmäöigkeiten in Bezug aus Ablieferung der .Tkidük! uns so föneU &. mög lich mitzutheilen. Civllttandöreglfter. . 4t')n a, ftnV .W fftatttf d der Mut:.) Geburten. ElZz; H. SymsnZ. ttnbe, 9. Oktober. TdomzS oiter. Mädchen. 11 Okt. William B irth, ttnabe, 26. Oktober. . Mary Eming. Knabe. 4 Okt. B. W. Ritler. Kaabe. 27. Sept. v e i r a t d e n. F. P. Emmerich mit Florence Eck. Michael White mit Anna Dekanen. Todesfälle. PzÜy Wood. 27 Jahre. 11. Okt. Vrdet Curran, 80 Jahre. 11. Ott. NeZie McAinnlS, 5 Jabre. 11. Okt. Mzly Jodnfon, 47 Jihre. 11. Okt. William Bennion. 55 Jahre. 10. Okt. ENen. 40 Jahre. 11. Ott. E)2,a:d Iiszeral), 60 Jahre, 10. Okt. O2:e Selinan, 27 Jahre. 11. Okt. Odaleich cir tZglich lören. .er lollie mit Eold oufzemogen werden,- so b t er siH dock allenihalben für die ttuinztt von 25 CentS elstehen. Dr. Bull' tzustcn Eurup. Gzstern Adend sollte die regel mäs'ge Si&and deS Vsard os Aldermen statiftadkn, aber eS Um kein Quorum zusammen. Ralston und Co. verkaufen alle HzuS.K'NkichtungZ. Gegenstände aeam le'SZe AdschtagLzahlung. 275 bis 231 Ost Wasöington istr. 23 Die Lyra hat Einladungskarten zu idre am Sceitaz, den 16. Oktober stzlisidenden Zconzert ausgeschickt. (juc eine wunderbare Arzenei wird mit Nicht der große Tchmerzenstiller St. Jakods DA ton vielen Leuten gehalten. JameZ E. Eller verklagte die C. H. Y. Elsendahn auf Z10.000 Scha deneriv. Er hat a!Z Bremser der ge anten Geseuschaft eine Hand eingebüßt. Unübertreffliche AuZwahl von Klei delsteZfei, zu HerrenAnzögen bei Jodn Rozenoerg. ?to. 196 Oft Washington . StroLe. . EZ kann nicht oft genug aieder holt werden, daß dir gegen die .Tribüne" insz?n,e:e Boycolt das Werk der einseitl. gen Clique an der S. Delaware Str. ist. Die VilkZufllchkeit eine? Artikels zeugt am besten für den Werth desselben Die Attdrcitunq der berühmten Dr. August LZö.i'tt's Hamburger Tropfen nimmt mit jedem Jahre zu. Sie werden allenthalben für tui auSgezeichneteSBlut reinigungSmittel halten. es- Wir beginnen heute mit einer neuen Erzählung betitelt : Großbeeren und macken unsere Leser und Leserinnen darauf ausmerksam. Wenn man Dir alle die wunderba ren durch AthlopdoroS bewirkten I? nen von AhkumaliZlNuS undNturalgia vorzählen lS.inke, So würdest Du an Dei ner Hkilung nicht vesjezfeln. Jemand, der lange an sich selbst exverimentirle, um den NhtUm.ztiZmus zu dezwinaen. veifikl aus Atdloph oros. Noch nicdk zufrieden mit der an sich gemachten Vcobe. problrte er es an Anderen bis er überzeugt war endlich ein mächtige? Eigerimittrl zu seiner VtZsügung zu da b?n. Sthr posZend bekam eö den Titel Atblovhoro S siegreiche Heilmittel V3r Mit dem Organ der Einseitigen rnu eS wirklich schnell abÄSktS gehen, meinte otfrrn ein bekannter hiesiger Bürger, wmn seine Setzer im ttampfe zwl schen Sein oder N'chtie'n zu solch' ge meinen Lgen ihre Zuflucht nehmen. Der .Red Croö Aase Burner der von Ralston 6c Co. gegen Abschlags zabluna verkauft wird, ist der schönste und b'ste Ofen, der in der Stadt zu haben
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E:?lülung. Um allensalMgen Mißverständnissen
vorzubeugen erklären die Unterzeichneten hiermit, daß der Boycott gegen die .Jndiana Tribüne" nicht von den Schristsehern diesks Blattes, sondern von denen dS .Telegraph- ausging, und dafe zwischen den HerauSgkdetn und den Schriftsktzern der Tribuns vollständige Eintracht und Halmoriie blstcht. Die Sch'ifzskder der .Tribüne." -IVoiicoI - To urevent misunderstandins ihc undersigned liereby dcclarc, that the boveott airainst the ixdulna teicdne has not been caused by the printers os the tkicünf, but by lhoso os the qenmax TELtGEApn and that there is, and alwava haa beca Dersect harraony betweeu the publ:sher3 qi the iDIANX TRIBUNE Und US. TELE PKIXTEB8 IX TUE TRIBÜNE OFFICE. Der Boveot. DaS Botzcot Comite war gestern an der Arbeit und besuchte eine Anzahl Ge schästtteute im nordöstlichen Stadlheil. hat aber soweit keinen Erfolg gehabt Ein Comite von deutschen Arbeitern und Bürgern wird in einigen Tagen einen ähnlichen Aufruf erlassen, wie ihn die Sozialisten bereits erlassen haben. Unter den Mitgliedern der Möbel schreiner Union, sowie unter den deutschen Arbeitern überhaupt herrscht grobe Ent rüstung über die Sache. Man siebt eben ein, daß der Boycott blos von dem Organ der Einseitigen au?geht. da? darin daS letzte Mittel steht, um stch selbst vor dem Untergange zu retten. Für die Beweise der Theilnahme. selche uns bis jetzt geworden, sind wir sehr dankbar. Die Anhänglichkeit und Freundschast sür unS, welche sich so weil unter den deutschen Arbeitern für uns kund gab. ist außerordentlich befriedigend sür unS. Eine Anzahl Arbeiter hat unS schon daS Anerbieten gemacht, einen Ami' Boycott in Szene zu s'tzen, und durch Cirkulare die Namen oller Desjenigen zu veröffintlichen, welche sich verantassrn lassen, die Tribüne abzubestellen, oder ihre Anzeige zurückzuziehen, und ihre Collegen vor solchkn Personen zu war. nen, aber wir haben an sie daS Ersuchen gest'llt. dttS vorläufiz zu unterlassen. Zwei Geschäftsleute saglen unS gtstern. sie würden ihre Anzeige sofort au dem i,Labor Signal" nehmen, da diese Boy cotierei ihnen vollständig trnha&t sei. Dem Organ der Einseitigen drücken wir hiermit unser tiesstiS Beileid darüber auS.'dak eS zu einem Boycott seine Zu flucht nehmen muß. ES muß doch traurig bei ihm aussehen. yrnudeigeuthumS . Uedertragnnges. Mary A. Tausler an'Nancy I. Wood Uird, LotS 17 und 13 in tteewson und Myer'S Add. zu University Place in Ir vington. 1300. Charles Ellerbusch an Mary A. Ney noldS. Lot 42 in F. C. Greenleas'S erste Add. zu Brightwood. 560. Susan Leonard an Eomard Z5. Lo nard. Lot 23 in Bradshaw'S Subd. von Outlot 50. $2000. Jsaac'B. Hill an Caroline Woodruff. Lots 29 und 30 in John H. Master's Subd. von LotS oder Blocks 51-56 in Tkmvie' C. Harrijon Co.'S Add. I250. William Wallack, R ceiver, an JameS Ptden. Lot 63 in Cllffard Place Add. ISO. William Wallsce. Rceeiver, an Jacob Gaffga, LotS 46 und 47 in I. . SharpeS Woodside Add. 5150. Bryan Lynch an Emma D. Sulher land. Lot 33 in Outlot 12. $1400. Azel B. Brown an William A. et cham. Lot 5 in William H. Morrison's Sud. von LotS 22 und 23 in Samue Henderson'ö Add. 52c00. Louisa AdamS an Patrick Conlen. Lo 9 in Woodruff Plsce. $550. Jlabella Allmon an Joieph R EvanS, Theil von Outlot 33. 51150. Die elektrische Lamve ist bei fton 6z Co. gegen Abschlagszahlung zu haben. W. F. Mali & Co. van New Vork haben die Verwaltung der Wollen spinnerei zu Valparaiso, Ind., auf vor gestreckte Gelder im Betrage von 513 000 verklagt. tr TbomaS McDonald, dem demo kratifchen Comitemann daS 2. Prcci, kirö d?r 15. Ward rird nachgesagt, dab er sich Müe gab, TlcketS für den rrpublikani schen MayorSeandidaten an den Mann zu bringen. Wollene Jacken billiaer als sonstwo bei J.)hn Rosenderg. No. 196 Ost Wajh Strak. SST Ein Blatt, daS zur Erhaltung seiner Clistknz seine Ssfter veranlagt, ein anderes Blatt unter dem scheine einer Arbeiterbewegung zu ' boycotten. spielt die denkbar traurigste Rolle. Zu den besten ffeuer-VekstcherungS-Gesellschaften deS Westen gehört unbe dingt die .granklin von Indianapolis Ihr ÄermSgen beträat 5320.000. Diese Compagnie reprüsentirt die Northwestern National- von Milmaukee. Vermögen 51.007.193 92 und die .German Ameri can" von New Pork deren Vermögen über 3.095 029.59 beträgt, fferner reprüsentirt sie die .ffire Association of London. Vermögen 51(X0 Cttl und die .Hannover of New Vori" mit einem Ver mögen von 52,700.000. Die .ffrankiin' ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten bat. sondern weil auker den reaelmätzigen Raten. auch bei großen Verlusten kein Aus. schlag erfolgt. Herr H e rm a n T. Brandt, m Agent sür die hiesige ui&öi UNS UOzegess.
(Eingtsandt.) Geehrte Redaktion! IM Labor Signal" von letzter Woche.
in welchem sltzt b,kannt!ich aus allgemei' NeZ Verlangen dkg Telegraph" ein paar Spalten in deutscher Sprache zu sinden sind, steht, dod ein Dreier-Comite, da. unter auch ein Skk?r der .Tribüne," mit Herrn Nappaport cor.fcrirte. und ihn rr suchte seinen Ardeitern die gleichen Vreise zu bezahlen wie sie im Telkf.rcph-de zahlt werden und die Platten auö seinem Blatte ganz oder tdeilweise zu en'.scrncn Ferner heißt e?, dak Herr Rappiport seine Gehilfen theilweise ousdisserle und versprach auf der ersten und vierten Seite keine Platten zu gebrauchen. Dann heit e, daß er wiederholt betonte, daß er die Platten aus der 2. und 3. Seite nicht abschaffen könne, weil die geringe Circulation seines Glattes dies unniöglich zulasse. Hieraus kann ich als einer deS Dreier' Comites sagen, daß Herr Rappaport die Lohnerhöhung seiner Arbeiter, u?ie eö von der Union verlangt wurde, ganz und nicht tbttle!se bewilligte. In Bezug auf die Platten der 1 und 4. Sei'e sagte Herr Nappaport, daft er jeden Tag eine brstimmte Zahl Platten bekäme und es den Setzern schließlich gleich sein könnte. ob er die Platten auf der Aukensrlte und die Anzkizen aus die Innenseite stelle. oder umgekehrt. Von den Platten aus der 2. und 3. Seite soll Herr Rappaport gesagt haben, das; er wegen der geringen Cilculation seines Blattes dieselben nicht abschaffen könne. Hierauf mnk ich be merken, dab e? eine niederträchtige Ber teumdung ist, wenn das Labor Signal sagt, daß Herr Rappaport da? Wort .geringen" gebrauchte.D& die Setzer der Tribüne, seitdem sie aus der Union ausgetreten, (die Gründe ihres Austritts wurden in der !nbüe" bekannt gemacht) von den Setzern des .Telegrop" mit "Rate," "Tiaitors', und anderen Schmeichkleien überhäuft werden, will ich Ihren geehr ren Lesern ein treues Bild der Setz?r am .Telegraph" vorlegen und Ihnen Männer entschuldigen Sie, ich wollte nie' derträchtige Creaturen sagen zeigen, welche anständige Männer Ratten schim psn. Der Erste ist ein junger Mann der sich .Junior schreibt und vor zebn Jahren, als ein Slrike im .Telegraph' im Gange war, als unvxrdeiratheter Mann von einer NachbarSstadt. wo er Beschäftigung hatte, hierher kam und eine Stelle im .Telegraph- annahm und jetzt, aus allgemeines Verlangen feiner Arbeitgeber eine groke Rolle im Boycott spielt. Dann ist einer da, der da sagte, dafe er im Falle einrSStrikeS am .Telegraphnicht mitmachen würde. Dieser ist ein sehr .gelahrter" Mann, der seinen Collegen Buchstaben im Satz umdreht, dafe sie mehr Fehler in der Correktur bekom men, wie er. Er ist nicht weit von .Constantin" zu Hause. Auger der erstgenannten old Urne rat sind noch andere da, die ich aber wegen threZ AlletL nicht näher erwähnen wetde. Auer den Odengenannten ist noch ein Jndividi-.Bum- da. welches nicht am .Telegraph- arbeitet und auch kein Rat aber ein schrecklicher Boycotter ist. Wer dieses Jndividi'.Bum gerne kennen lernen möchte, der suche blob Denjenigen auS den verschiedenen Comiteen heranS, der drei Tage vorher und drei Tage nachher, wenn er seine Pflicht a!S Comi temitglied verrichten soll, nicht arbeiten kann, weil er sich die nöthigen fräste sammeln muß., und diese Zeit verwendet er nicht, wie mancher Leser glauben könnte, mit Fische essen. W. H e i d e n r e i . Um 3 U)r heute Nachmittag. DaS grobe Gebäude. 37 Süd Meridian Str., X aus fünf Tage gemiethet worden tür d.n Verkauf eiruS Atsianee-Laaers von feinen Keioungsstücken, Hüten und Herrenartiklln, welches einer großen En aroS Frrma, welche am Broadway, iem Vork, fallirte. gehörte. Dtejer große ÄtNgneeVerkauf wnd beute. D t e n st a g. u m 3 Uhr Nachmittag, in dem grotzen Gebäude. 37 Sud Mm dlan lratze, an der Ostseire zwrlchen Washlngton und Maty'.and hitau, In oianapolis, beginnen. AUeS wnd 45 Prozent unter Postenpreis verkauft. da der ganz? Vorratv ln fünf z.agen ausvirrauft wcreen mutz. 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V die derrschrn Arbeiter.
Im Auftrage der Jndianopoliser Sek tion der sozialistischen Akbeilkkpktki vkr öffentliche ich diermit folgenden Aufruf und folgende Beschlüsse, welche am N.dS. in einer fehr gut besuchten Geschüftöver sammlung der Sektion einstimmig ange nomen wurden : . Deutsche Arbeiter! Mit großem Bedauern sehen wir, daß die Central Labor Union aus Veranlas sung der deutschen typographisch! Union die .Jndiana Tribüne" boycotlet. Wir bedauern dies, weil wir nach Ver nehmung der Sachlage, zu der Ueber zeugung gelangt sind, daß der Boycott ein ungerechter, und bloß durch Concur renzneid eine? anderen Blattes veranlaßter ist. Wir bedauern e? ferner, weil die .In diana Trrdüne- ein Blatt von strikt arbeitetsreundlicher Tendenz, und eines der venigen deutschen Blätter ist. welche auslichtig die Interessen der Arbeiter ver treten. Sie hat sich stets energisch und furchtlos der Sache der Arbeiter und der Unterdrückten angenommen, sie vertritt daZ Recht des Arbeiters auf eine men schenwürdige Er'stenz, und vertritt die humane Anschauung unserer Zeit, daß die Früchte des FleißeS dem Fleiße gehören. Deutsche Arbeiter ! Wir können nicht zugeben, daß ein solches Blatt geschädigt wird. Es ist Eure Pflicht der .Jndiana Tribüne" im Kampfe gegen Unrecht bei zustehen. Wir können die Anwendung einer folch' gefährlichen Waffe, wie der Boycott, welche oft dem Unschuldigsten am Wehesten thut, nicht empsehlen, wenn der Fall nicht ein ertremer ist, wenn der Boycott nicht vollständig gerecht ist. Ein Boycott wie dieser kann nur schädlich sür die Sache der Arbeit sein, kann Arbeiter Organisationen nur in Mißkredit bringen. Deutsche Arbeiter! Es wäre eine Schande sür daS ganze Deutschthum, wenn eö gelänge, die .Tribüne- zu schä digen. Wir forderen Euch auf, sie dadurch zu schützen, daß Ihr nur solche Lokalitäten besucht, in welchen die .Tribüne- gehal ten wird, daß Ihr Eure Einkäufe in Ge schästen macht, welche in der .Tribüneanzeigen, deß Ihr Eure Frauen veran laßt, ebendaselbst einzu aufen. Wenn Ihr Etwas zu kaufen habt, sebt Euch in der .Tribüne- um. ob ein Geschäftshaus da den Artikel führt, in der .Tridünk anzeigt, und kauft dann daselbst. Und sorgt dann auch dasür. ba die Geschäftsleute v.ssen, warum Ihr zu ihnen kommt. Wo Ihr in einem öffentlichen Lokal die .Tribüne- nicht vorfindet, verlangt, daß man sie Halle. Die .Tribüne-ist daö Blatt des Arbeiters, und wer sie zu schä digen sucht, ist ein Feind des Arbeiters . Es wurde serner Beschlossen, den Sekretär zu bkaustra gen. diesem Ausruf die größtmöglichste Publizität zu geben, eine Abschrift davon an die Central Labor Union zu schicken, und dieselbe ebenfalls den Herausgebern d?r .Jndiana Tribüne- zur Benützung nach bestem Ermessen zuzustellen. Im Auftrage der Sektion. a r l Haupt. Sekr. To tlxo German WorkInfamen At a well attended busirrcssmeeting of tbe Indianapolis Sectioa of the Socialistic Labor Party held on the llth inst, it -was unanimously retolycd to igsue the following dddress : "WOBKINGMEXl Wo notice with yery much regret that the Central Labor Union at the instance of the German Typographica Union is boycotting the "Indiana Tribune'1. Wo reglet it, becauie alter looking into the matter, we became conyinced, that this boycott is unjust and only caused by the envy and trickery o a competitive newspaper.' We reret it furthermore because the "Indiana Tribune'' is a paner friendly to the causc of labor, is one of the lew uerman papers. which has always advocated tho interestof labor and has ahvavs without fear or hesitancy placed itselfon the Lide of the lahorer and the oppressed The Tribune has always advocated the principle that the fruits cf diligenco nd indnstry should belong to diligence and Iiidustry, Workingmen! We can not all ow such a paper to be injured It is your duty to protect the Tribune Again8t wrong. Wo cannot recommend the use of as dangerous a weapon as the boycott, which yery lrequently .liurts the most mnocent. unless it be in extreme cases of great i AS J 1 . A , . . liijusiice aoue j voycvn iiko ims is miurious to the.cause of labor and will bring discredit to ' the labor movement German workinsrmen ! It would be a 6hame and a disgracc for you if you would lloy the "Tribune" to be injured Wo ask you to protect it Visit only such localities where the "l'ribune" i? kept. buy only from merchant8, ivho advertise in tho "Tribune, teil your wives before they go out to make purchases. to loofc into tho Tribune' and find the merchant who advertiseg in it. And then take care, that tho merchant will f?ud out, why you patronize him. if you cotne to a public place and you do not find the "Tnbunc" ask that it bo kept The Tribune" is the German workit gmnn's paper, and whoever attempts to iujuro it, is the workingman 8 cnemy At the said meeting it was also resolved, that tho Secretary be ordered to deliver a copy of this addre?s to tho CcntralLabor Union, to give thisaddreßs the greatest Publicity nd to furnish ihe pubiishers of the 'Tribune', with a copy, to be used by them in any manner they see fit KlML IUUPT, ßtl'j. '
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