Indiana Tribüne, Volume 9, Number 24, Indianapolis, Marion County, 13 October 1885 — Page 3
77 w im-kto vj j I t t. .Uf 3VSff Sfl-'i2N - ::iIV.-V HjMfSV V'JÄ vl f.'A V -,- n 4 - -t -r - j t j-:. i t -Tt' -:?.' IV-O" r-, 'TJV ItVt-'iw--: e 5Dal ift SUttel fan Rheumatismus, tiZ w Sesiit. ttetmeii, FroKtenle. Sicht. fcerettfchnft. ttrcujvcd H jpäftrnleiDra. Rüöenschmerzen, 3ttjU$raa, Steif Hal?, Qiktichnnge. Lrnisug, Frische We. SchitSe Zahnschmerzen, elchwalene vriZke. ffrtftae), Srsnsdznnöt, nfgesiirnng Pinie, Eelekschmer,e. Clrentnet, ch o2 Echmttzm. welch ein öusniichei SUtttf benöthtzen. SSföftnr iitth 3ttTtftrftton - w j " Ihuen in dem 6t, Jakob Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die ebreche b3 Biedstanoe. Cine Flasche Ct. Jakobs Ctl kostet S0 EentZ (fünf Zkaschen für ta.W). Ist in jeder Apotheke zu haben. 'Aät $5.00 werden zSls Flaschen f r e i nach eilen Un der er. Staaten versandt, an adressire : Tha Charles A. Vogeler Co., Q3 f cm.!.f utiiiilVsr, wikuymnv. EZSdiZch. JI&IER Sie kürzefte ks) deSe ßaja sch Louisville, Nashville, Memphis, Chat Unooga, Atlanta, Savannih, Jackson ville, Mobil o and New Orleans. l lü dsrtheilhaft fcr Pasiagi nach dem ftien, eise diiette ftouU zu aeduien. Valaft, Schlaf, und VarrWsgen zwifcheu Chicago und Lonisville un St cui pd suitdille ohk. Waoenwechse!. TsQfsrt, Tchuelligkeit und Sicherötil diet,l Kt, eff die alte znvnläsflge S. Ml. Ä. M. M. .k, ., m AUf ssiftent lleneral Passagier., ftttoft Btftingtfln u, IlinoiZ Str., ZndslI L. sV. LuperintenSeni. n Q 'ZWMW (Goldknx Mcdizinifche Entteckung) eilt alle Ausschlage Ivo in anvöhvNche Zfinne od Vlatt bis t Xn schllmmstku Skrofeln, alzfiufz, schwüre. Zchuppigkeit vier Raulzeit der Haut, kurz alle fcrech nretaes Blut eruriachtea Krailkheiteu erden Horch diese mächtige, reinigende und stärkend Annei üdermonden. Unter ibrrm i?chlthätige Einflüsse teilen fttbt srefsend Geschwüre rasch. Jbre Sraft bat fch amevNlch in der HeUung von Lchwindflechte, seVZaski. Vlutschwttre. Karbunkeln, wun ttu Vuqen, skrofulösen Geschwüren und Äeschwülsten, idüstgelenk-ttrankdeit, nie, fchloamm, ttrops oder diesem HalS und rwei ten Trule gezeigt. , Mkan sende zehn Lenti tu Vriefmarken für eine mit eolonrttn Abbildungen auS eNattete Abhandlung tbtx Hautkrankheiten oder den selde Betrag für die Abhaadluvz üdtr Skrofelleidea. JDtt Hlut ist das ttbttu" Man reinige tl andltch durch den Cedrauch von Dr. PlereVfl Golden Jlediral Dincorery, und Ute Bervaunna, eine Vkefrei Haut, frischer Muth. ebenS rtuxqit und esnndhett vonstttnti er den daturch heizesttlU. Die Schwindsucht, die eine Skroselkrankdelt der Lunge ist. wird durch dies SotteSzad von einem Heilmittel schnell und sicher (4 ihre Fertsckritt gebemmt und gebetlt, trenn da Mittel eingenommen wird, ebe daS Leide die letzten itatitn txrtiAt. TZeze ihrer ndnba Macht ubrt l-icl schrecklich tödttiche raakhett bat Dr. P te rre, als liest jetzt tnübmte Arznei zuerst dem Publikum fcs Bet. rät Ernst daran gekackt, sie ine l'nnaurnptlo Cw" ednHntfuchtiöeUmUteIi gn rennen, hat ab tta Namea fallen Izsse. eil derselbe zu tcfirlnft fCu eine Arznei, welche insolze ihrer wunderbare Ver rinizunz tonischer et et stärkender, lterattver ober safte Vnbesjnnder, antibiltöser, brustUsealer und uahrendex Eien)chafte, ebne vleicke ist. nicht ne als ein Heil müuiu gegen Luu.enschwintsucht, sondern gegen all Chrlmzschen VrankheZim Leber, des Blutes und der Lunge. In D Dich matt, schläfrig, schwach süblff, blaß Qliche Hantfarbe oder gelblich braune Flecken im S, ficht oder m Leib haft: wen In häufige orsschme oder Schwindel, Uebelzesck'ma im Munde, tunerliche - t c der Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, haü: wenn Du ntedergeschlazen und von düstern vor .zefublen erfüllt bist: wen lvvetit uregelmaßiz und die Zuuge belegt ist, dann leidest Du an Ver, -BugSbeschwerdn. Thsdepsle und Leier kraukhett oder aUtgkeit. I vtcleu Falle spürt -rn, nur einige dieser Svmxtome. U et Heilmittel mrz iZt solche 5älle ist Dr. Fkrce'i (JolJen MedJcal 'ülMorerr ohne Qleicken. Segen Lungenschwöch,. Vlutspele, ue, thmtzkett, uftrShrenent,ündung, fchltm, mtn Hüften, Schwindsucht und ersaabte Leid, $ht in unfehlbares Heilmittel. Van send da Cent in BTicfmarken f2r Dr. Ximfi Buch er Schwikblucht. Bti Vpythefer haben. Hreis S1.00, "Öffi Ucrii's illspsnsary lledical Asscclalloa. Eizenthu?, CCJ Main Crr., Onjal, XU f). $500 gelohnung Kd'voa den Eiaentbümen ro vr. Sag' Eatarrb Remedv" für einen Katarrhfall, elche sie nicht kurtre kennen, auözeboten. Wenn man einen ekelbaft ode? anderen kluiffuß au der Nase, theil, eise Verlust tek Geruch, Se, schmaekZ der Sebör. blöd Zluae. cknurvse, echmer, oder druckende Gefühl tm opf bat, Sr hat man Katarrh. Tausend solch? Fall end -fc, echwtnttucht. Dr. je .tarrbRemedy-beilt die schlimm. 4i Fall o Katarrh, ttopskrkaltung und ka znhale oxslchme?,. 50Ccu:i.
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Zufalligkeitm.
Novelle in zwei Lebenibildern von I. v. Brun Barnov. (Fortsebung.v Sie lzatte geendet. Die Anstrengung aber, die ihr diese ausregenden Mitthei lungen gekostet, war sür sie doch zu viel geworden. Ihre Augen sielen wie todes matt zu, ihr Kops sank aus die Lehne des Sessels zurück, sie wurde zwar nicht lohn mächtig, aber doch schien jegliche Krast von ifor gliche,!. Plötzlich fuhr sie hestig empor. Drau ßen wurde die Klingel gezogen. Ich hörte eine sonore Männerstimme nach mir sragen, die Antwort meiner Auswartung verstand ich aber nicht. Ehe ich hinaus eilen, ihn selbst abweisend bescheiden kann te. da ich Mary Lee'S wegen jeht keinen Besuch.-annehmen wollte, wurde die Thüre geöffnet und dem anmeldenden Mädchen sast aus dem Fuße folgend trat Herr Leuthold ein. 3ch höre, Sie sind zu Hause und wollen doch sür Niemand zu Hause sein, meine Gnädige. Da ich aber durch einen Brief Lord Baconssield's veranlaßt bin, rno'gen ohne Aufenthalt nach London zu rückzuk hren, so " Er brach mitten, im Satz ganz : plöhllch ab. Ich folgte der Richtung jM Blicke, wandte mich um und sah Mtty)Lte, mit allen Zeichen der peinlichsten Verwirrung, des Schreckens, eine hektische Röthe auf den farblosen Wangen, H's.rrn . Leuthold wie eine Ge!sterersche!nu5g-! Unstarren. Rascher jedoch olS Herr Leuthold, der bleich und sprachlos auch sie anblickte., er hielt sie ihre Fassung wieder zurück. Mit einer gewaltsamen Anstrengung erhob sie sich von ihrem Ruhesessel und stand, mit einer leichten Neigung des Kopses, abwartend, wie die Art seiner Begrüßung sein möge, mit jetzt völlig todtblassem Visicht ihm g?g'nü?er. Beide schienen i-.ieiz-.e Gegenwart vollständig vergessen fciHi. Sie reickle ihm nick' di? Hand hin, aber er nährn sie und sühne sie, immer noch stumm, an seine Lippen. Ein konvulsisches Zittern dui log bei dieser einfachen, in ehrfurchtsvoller Hal tung vollzogenen wortlosen Begrüßung ihre Gestalt. N;cht so ! Mr. Leuthold, nicht so !' kam es mit leisem Ausschluchzen über ihre Lippen ich verdiene das nicht nicht von Ihnen ! O, wüvten Sie Alles ! nimmermehr würden Sie mir diesen Be weis einer Achtung geben, die nur derjcnigen Frau gebührt, die erhaben über jeden Verdacht, jeden Angriff ihrer Ehre .steht, nicht aber der, die, mit und ohne Schuld, meine Lage gebracht worden, die diese sür immer in Frage gestellt sieht." Und wenn ich Alles wüßte. Miß Gib son?" Ich wurde : sehr aufmerksam Mary Lee, welche ihren wahren Namen in ihrer Erzählung umgangen und nach dem ich zu sragen vermieden, war also die Toch.er des Mannes, dem Herr Leut fco d, was er nannte seinen GlückSzusall" im Leben, verdankte? Des Mannes, der ihn aus seiner sorgenvollen Existenz in eine geachtete, sorgenfreie Stellung ge bracht und der wiederum Herrn Leuthold die Erhaltung seines ganzen Vermögens verdankte. So war wohl auch Miß Gibjon jenes junge Mädchen gewesen, daS unbewußt in Blackhall in ihm. die Beschämung über eine Lausbahn geweckt, zu der ihn sein Hang nach dem Aden teucrlichen verführt und die so unwürdig seinen Fähigkeiten wie seinem höheren Streben gewesen war? Doch mir blieb, wollte ich ausmerlsam dieser so seltsamen Begegnung bei mir beiwohnen, keine Seit, all' das in einem einzigen klaren Lebensbilde zusammenzufassen. lind wenn ich Alles wüßte?- sagte Herr Leuthold mit einer Stimme, die so ruhig uud doch so bewegt klang, wenn ich Ihren LebenSlaus versolgt bis zu dem Augenblick, als Ihre Begegnung mit Ihrem Vater in dem Hause Ihrer Tante stattfand, wo ich dann plötzlich Ihre Sput verloren?" Da3 thaten Sie?' Ja, Miv Mary, das that ich und trat zum ersten Mal gegen Ihren Pater aus. dem ich so viel dankte und der mich wie einen Sohn in sein HauS aufgenommen hatte. Ich klagte ihn d r Härte, jader Ungerechtigkeit gegen Sie an, einer Härte, die Sie hülstos in die Welt gestoßen hat te. Er nahm meine Vorwürse ruhig entgegen, als ich aber zu Ende gekommen, da reichte er mir die Hand und sagte et was, das ich nicht wiederholen will, aber was mich ehrte und das mir ze-'gte, daß bei meinen Worten doch der Gedanke in ihm ausgestiegen, daß er doch wohl zu streng zu Ihnen gewesen sei Ö. Mr. Leuthold !" .und , Mary sank erschüttert in den Sessel zurück und barg das Haupt in ihre Hände. WeS halb verschwendeten Sie so viel Mitleid und Großmuth an eine Unwürdige V Sagen Sie an eine Unglückliche. Mary verbesserte er mild. Und dann setzte er mit leiser, erregter Stimme hin zu, kennt die Liebe Maß und Ziel, wenn es die Geliebte zu retten, sür sich zu er halten eilt ? Kannte ich denn nicht den I Mann genau, dessen Leichtsinn und Ge wlffenlongmt Sie zum Opsec gefallen i Aber ich konnte Sie ja damals N'cht war nen ! Ich, ' der in Ihren Augen nicht die Kellnerdienste vergessen zu machen vcr mochte und den dieses Mannes beißender Spott aus Ihrer Nähe vertrieben, als er sich lebhast erinnerte, wo er mir öfters begegnet war.- . An was erinnern Sie mich, Mr. Leut hold? An eine Schwäche, der Jeder von unö mehr oder weniger unterliegt. An die Schwäche, da wo man Jemand lächerlich gemacht sieht, entweder, versucht ist mit einzustimmen, oder unfähig-wird, dem einmal also Angegriffenen Achtung zu er weisen. Lächerlich gemacht zu werden in den Augen der Menschen, ist gefährlicher als eine wirtlich niedrige Leidenschaft, die uns beherrscht. Ich erkannte das da mals und trat daher vor .meinem glän zenderen Rivalen zurück." . Dieser Mann, dessen LebenSfchicksale mich so lebhast interesjirte, war derjenige, vn dem Mary Lee gesagt, daß ihre auf keimende Neigung zu einem Andern durch ihre blinde Leidenschast zn Mr. William unterdrückt worden. Wie wunderbar, daß die ungelesenen Seiten seines Lebens buches hier bei mir ufgeschfsaFn werden
mutzten r Wie wunderbar, datz ich an Ze nem Morgen dieses erschütternde Inserat gelesen und von Mitleid ergriffen mich Mary Lee'S angenommen hatte! Ja, wunderbar, unerklärlich sind oft die Zu fälligsten, durch die selbst die verwirrte sten Fäden ihre Entwirrung finden und weltabliegende Schicksale ineinander sögen. Damals, als mein Rival den Sieg über mich bei Ihnen davontrug fuhr Her? Leuthold weiter fort, .da gab ich wohl die Hoffnung auf, Sie jemals zu besitzen, aber das Jntereffe sür Sie. sür Ihr Schicksal behielt ich. Die schwere Schule meines Lebens erhöhte meine Theilnahme sür Sie und schärste mein Mitgefühl mit dem falschen Weg, den Sie einer befferen Einsicht zum Trotz ein schlagen. Sie hatten sich dadurch von Ihrer Familie gelöst, waren als eine Ver lorene betrachtet worden. In diesem Sinne vermochte ich aber nimmermeh: Ihre unter der Leidenschaft zu einem Manne stehende Handlungsmeise zu be trachten. So verlor ich den Glauben an Sie. nicht, wie auch nicht die Hoffnung. Sie . wiederzusinden ! Und nun finde ich Sie hier so plötzlich so uner wartet " Er schwieg jeht, in der Hoffnung, daß sie jetzt reden möge. Langsam glitten ihre Hände von ihrem Gesicht und sie wandte sich mir zu. Ich glaube, mehr um dieses tete a tetc, die sür sie pein liehe Situation zu unterbrechen, als daß sie wirklich in diesem bewegten Augenblick meiner mit besonderer Dankbarkeit ge dacht hätte. Daß ich hier bin, das danke ich dem Erbarmen, dem Mitleid meiner gütigen, neugewonnenen Freundin. Ohne sie sie schwieg und sah zur Erde. Die alte. Lebensmüde Traurigkeit, die sie zu mei. ner Freude in den letzten Tagen etwas verloren, lag wieder auf ihrem blaffenGe sicht. Ohne sie fügte sie mehr zu sich als zu uns gewendet hinzu, hätte dies so vtel Unheil heraufbeschwörende .Herz längst auSgeschlagen und besser, beffet wäre da gewesen Ich sah zu meinem jungen Freunde hinüber und laS schmerzliche Enttäuschung in seinen Zügen. Beraubten diese hoff nugSlosen Worte ihn selbst jeder Hoff nung, Mary dem Leben wieder zurückzu gewinnen ? Miß Gibson sagte er, bemüht einen ruhigen, gleichmüthigen Ton anzustim men. ich reise morgen nach London darf soll ich den Ihren Nachricht von Ihnen bringen?Ihr Gesicht drückte keinen Kummer über seine Abreise auS. Sie stand zu sehr unter dem Einfluß der Erinnerung, die diese Begegnung herausbeschworen, als daß sie ein anderes Gefühl neben die sem Hütte auskommen laffen können. Ich fand das natürlich und gab Herrn Leut hold mit meinen Augen, unbemerkt von ihr, einen verständnißvollen Wink, er möchte jetzt sie verlassen und getrost mir ihre weitere geistige, wie körperliche Ge nesung anvertrauen. Er verstand mich. Vielleicht fühlte er ähnlich wie ich und kitte daher zum Abschied zu kommen. iFo'ttetzung folgt.) Sroszbeeren. Erlylunz von Wilhelm tSt f
I. Als ich, der älteste Sobn eines Pfarrers in einer kleinen, mitteldeutschen Landstadt, im Alter von etwa zwölf Jahren ansing, den um mich lebenden Menschen, ihren äußeren Verhältnissen und persönlichen Eigenthümlichkeiten ein neugieriges Interesse zuzuwenden, zogen die Bewohner eines seitab an den Ber gen gelegenen Hauses bald meine Auf rnerksamteit in hohem Grade auf sich. Schon dieser Wohnsit) selbst hatte ein vornehmeres Aussehen als die Gebäude, welche, groß und klein, an die seltsam verschlungenen Straßenbilder des OrteS nach Laune der Erbauer, in allen möglichen Frontstellungen angeheftet waren. Im Munde der Leute hieß das Haus am Berge allgemein das Schlößchen. Ich freilich wollte die Leichtigkeit dieser öf Zeichnung nicht zugeben, denn ich hatte in den Büchern meines VaterS viele Abbil düngen von Schlöffern gesehen und mein te, daß etn zweistöckiges Haus, von ro then Backsteinen erbaut, wenn auch mit Kanten und SimS von Sandstein Verse hen, mit Schiefern gedeckt und in weitem Umkreise von einer Mauer umzogen, einen solchen Namen nicht verdiene. Daß aber dieses Haus, welches sich von sei nesgleichen so sclbstgenügsam abgesondert hielt und nach allen Selten eilt ernstver schlossenes Gesicht zeigte, dennoch etwas Absonderliches vorstellte und zu denWohn Häusern gewöhnlichen Schlages in keinen verwandtschaftlichen Beziehungen stand, sah ich trotz meiner naseweisen Kritik :in. ES mag sein, daß damals, meine Phantasie durch das Lesen von allerlei abenteuerlichen Historien derartig be fruchtet worden war, daß sie ungewöhnliche Erscheinungen innerhalb meines GesichtskreiseS mit romantischen Ranken umspann; gewiß ist, daß jenes Schlößchen, nachdem es einmal bei mir Beachtung gefunden hatte, einen wachsenden Zauber auf mich ausübte. Immer wieder zog es mich hinaus, und ich umkreiste es zu allen Tageszeiten in engen und weiten Bogen, in der geheimen Hoffnung, etwas von den Vorgängen darin erspähen zu können. 'Wäre ich anstatt deffen bei den Frau cn unserer Handwerker nnd Lieferanten auf Kundschaft gegangen, so würde mir das Räthsel bis auf einen scheinbar geringfügigen, dunklen Nest gelöst wor den sein. Denn die Leute im Schlößchen lebten ebensowenig von der Luft wie un sereins; ihre Kleider und Möbel ver schoffen, ihre Geschnre und Geräthe zerbrachen im Laufe der Zeit genau so wie diejenigen der allergewöhnlichsten Orts angebörigen, und die alte Magd von draußen.kam. hänsig genug mit ihrem altmodischen Ungethüm von Armkorb in die Läden und Werkstätten, um einzukausen und Bestellungen zu machen.' Sehr kurz angebunden war die Alte aller dingö, und ihre Herrschaft stand ihr so 'hoch, daß über diesen Gegenstand schlecht terdingS kein Gespräch in den Gang zu bringen war. So- viel aber hatte man doch erfahren, daß Herr Mühsal. der Be
woyner des Schlößchens, ein kränkltü'cr menschenscheuer alter Junggeselle sei, der till seinen Liebhabereien nachgebe, ohne' sich um irgendwelche sonstige Angelegenheilen zu bekümmern, und daß die ganze Last des Hauswesens und der Pflege des Hausherrn der Jungfer Henriette obliege, die ihre Stellung in musterhafter Weise ausfülle. Auch war diese Jung' fer Henriette durchaus nicht so unsichtbar, wie ich spionirender Träumer hätte denken muffen. Zuweilen, obgleich selten, erschien sie im Städtchen, und es war dann sicher, daß noch mehrere Tage nachher in den dämmerigen Wohnstuben der Handwerksleute und Krämer ihr Lob gesungen wurde, denn die Gevatterinnen in unserm Städtchen hatten für wahrhaft feine Sitten und Manieren eine unwillkürliche Hochschätzung und erfreuten sich neidlos an den einleuchtenden Vorzügen einer Persönlichkeit, die einer höheren Sphäre angehörte, als der ihriZu jener Zeit aber, wie gesagt, ver schmähte ich, mir durch Fragen eine Kenntniß von den Bewohnern des Schlößchens zu erwerben. Es erschien mir unpassend, diesen Gegenstand ebenso zu behandeln, wie irgend einen beliebigen andern. Ich strich so lange auf den Feldwegen und Ackerrainen der Nachbar schast, scheinbar botanisirend, umher, bis die Losung des Ztäthsels mir entgegen sprang, (iines Abends ging unweit der Pforte des Schlößchens eine Dame an mir vorüber, und geradeswegs auf den Eingang zu. In meinem freudigen Schrecken sah ich nichts von ihr als ein Paar durchdringende braune Augen, die mir kleinem Schleicher einen prüfenden Blick zuwarfen. Aber als ich ihr mit offenem Munde nachsah, entsiel ihr unter dem Tuche weg ein Heller Gegenstand. Nach einigen Secunden des Zögerns sprang ich hinzu und nahm ein kleines Packet auf. Die Dame hatte mittlerweile ihren Weg fortgesetzt, die Pforte geöffnet und war dahinter verschwunden. Ich faßte 3)!uth, eilte ihr nach und pochte in meiner Verwirrung mit aller Gewalt an die eichenen Bretter, nicht daran denkend, daß der blank polirte Drücker auch meiner Hand nachgeben würde. Auf einmal fand ich mich in dem Hofe stehend, den braunen Augen gegenüber. Ich reichte das Packet hin, vor Verlegen heit über und über roth und kemeS Wortes mächtig. Als mich die Unbekannte mit tiefer, wohlklingender Stintmefür meine Artigkeit belobte, fand ich Faffung und Sprache wieder. Ich lehnte den Dank ab, wie ich dies von den Erwachsenen hatte thun hören, um auch meinerseits Lebensart zu zeigen. Dabei konnte ich nicht wohl vermeiden, der Inhaberin der hübschen Stimme in's Gesicht zu sehen, und das erste, was mir darin aussiel, war eine einzelne, singer breite Strähne weißen Haares, die links auf der Stirne lag, inmitten einer Fülle dunklen Gelocks. Schon aber wurde ich über meine Personalien ausgefragt. Als Jungfer Henriette vernahm, daß ich der Sohn des Pfarrers, der Neffe des Amtmanns sei, ergriff sie mich bei der Hand und führte mich nach rechts, dem Garten zu, indem sie mir lächelnd von reifen Aprikosen erzählte, deren Bekanntschaft sie mich machen laffen wolle. Ehe ich mich'S versah, fand ich mich zwischen Beeten hinschreitend, eren Blumen an Pracht und Seltsamkeit Alles hinter sich ließen, was ich je gesehen hatte. Und unser Garten, Pastors Garten, war doch, wie ich mir einbildete, in der Ulngegend weit und breit berühmt, und meine gute Mutter stand sogar mit einem renommirten Gärtner in Caffel in laufender Eorresvondenz ! Die Bekannten beneideten sie um ihre glückliche Hand sür Blumen und zogen sie zu Rathe, wenn ihnen irgend ein launenhafter Pflegling aus fremder Zone nicht recht gedeihen wollte. Aber wie ärmlich war der gepriesene Blumenflor in unserem Garten gegen das, was die Rabatten des Schloß chens meinen sast geblendeten Augen zeigten. Ich war so unhöflich, stehen zu bleiben, und mit einem lauten Ausruj der Ueberraschung begann ich Bekanntes und Unbekanntes genauer zu betrachten. Lebhaft gab ich meiner Verwunderung darüber Ausdrück, daß die Blüthen der mir bekannten ' Linien allcsammt grö5er, vollkommener gebildet, intensiver in )er Färbung waren, als ich sie bisher zeseben ; von den anderen erfragte ich ?ie Namen und befand mich aus diese Weise rasch mit meiner freundlich lä Helnden Führen in einem Gespräch, vorüber ich die weitere Umgebung ver zaß. Fast erschrak ich deshalb, als ich ms einmal an meiner anderen Seite ei3n Herrn mit grauem Backenbart und )icken, buschigen Augenbrauen stehen sah, ?er mich aufmerksam betrachtete. Er vandte sich halb verlegen ab, als ich mit meinem Geplauder inne hielt, und ging at.it eigenthümlich schleichenden Schritten ,ur Seite, indem er mir den Nücken zukehrte. DieS. sei Herr Mühsal, sagte meine Fahrerin, dem alle Gewächse des Gar tens ihr fröhliches Leben zu danken hät len. Wir Menschen," fügte sie hinzu, können umhergehen und suchen, bis wir sie Stätte gefunden haben, wo es unS behagt. Und wenn wir dann auch die Kürzeln eingesenkt haben und gebunden scheinen,, so reichen wir dennoch 'mit unleren besten Organen in alle Fernen und olen herbei, was uns die Heimath verlagt. Anders diese unbeweglichen, stum men und doch so anspruchsvollen Wunder öer Natur. Jedes hat seine Urheimat, wo ihm die Erde wahrhaft Mutter ist, ivo eS wild zur Schönheit seiner Art emschwächst. Aber hier sind sie in der Fremde und keins kann kundgeben, wenn :S leidet, welcher Theil der Muttersorge ibm fehlt. Da, müssen denn wir, die wir Sie Armen zu uns zu kommen gezwungen aben. mit dem Auge der Liebe täglich sorscben, ob auch die lieben Kleinen Alles um sich vorsinden, was ihnen gedeihlich ist, ob ein Schädliches sie heimlich ange fallen bat, oder ob sie vielleicht gar verogen werden und aus der guteti Art zu ichlagen drohen. Es hat ein guter Gärtner vollauf zu thun, Benno, und Herr Whsal könnte Dir von der Erziehung eilies jeden Gewächses eine lange Geschichte erzählen." Wahrend ich andächtig diesen Bemer kungen zuhörte, die Jungser Henriette mit ihrer, weichen Altstimme sebr angeaebm vortrug, war Herr Mühsal wjefc
Vii'cr getreten und stand nc'cen mir, die MuU'enblättcr einer Iris sanft streiöelttd. Ici't kam er mir sv"t vor, wie :in Magier au alter Zeit, wie Einer, Set tiefe Kenntniß von geheimen Na turkräftcn crlangt bat, und ich würde mich nur sc'or wenig vcr.vundcrt haben, wenn die dicke Knospe, welche sich zu seiner Weißen Hand empostreckte, plötz'' lich mit einem KnaU aufgejprungen wäre. Jungfer Henriette bat Recht," sagte Herr Mühsal und blickte zärtlich auf seine Blumen. Alles Lebendige hat seine Physiognomie, worin feine Züge von Leiden und Entbehrung sprechen. Aber nur das Blut der Verwandtschaft vermittelt die Erkenntniß derselben. Dem lieblos auf sich Beschränkten erzählt auch das Aeußere der eigenen Meuschenart nichts ; dein liebreich spürenden Herzen wird alles Organische beredt. Zum Nutzen und Vergnügen der Menschen scheint dem rohen Sinn die ganze Schöpfung bereitet. Und doch ist jedes beseelte Ding ein unabhängiges Wesen, mit ebensoviel eigenem Zweck im Lebenslauf als ein anderes. Mein? Blumen leben für sich selbst. Nur vier Augen ergötzen sich an ihrer Schönheit. Meinen Sie, unger Herr, die Blumen hätten deshalb umsonst gelebt ? Länderweite Strecken gibt es, noch nie von eines Menschen Fuß betreten, wo seit Jahrtausenden eine Pflan zengeneration nach der andern von Luft und Erde gespeist hat. Auch sie waren um ihrer selbst willen, wie es die Gewächse sind, die jene Mauer umschließt." . Herr Mühsal richtete ein Paar blaßblaue Augen auf mich. Aus dem, waS er sagte, hatte ich nur verstanden, daß Pflanzen lebendige Wesen seien und deshalb, wie alles Lebendige, mit Schonung behandelt sein wollten. Ich öffnete mit einiger Scham meine..Botanisirbüchse und klagte mich an, daß ich nutzlos so manches schöne Leben vernichtet habe. Herr Mühsal lächelte. Er nahm die Pflanzen und betrachtete sie mit kundigem Blick. Dann entwickelte er, mehr vom Gemeinsamen ausgehend als vom Besondern, Sie Idee einer Pflanze und wies nach, wie sich dieselbe unter mancherlei Modisikatwnen darstelle. Von der einzelnen Form aus, meinte er, gelange man auf vie beschwerlichste Weise zu einem Sy stem. Und ob endlich das fertige System öie Sache decke, sei zweifelhaft. Es gebe, fügte er scherzend hinzu, eine unendliche Ltenge von Backwerk der verschiedensten Äestalt. Wenn ich aber wiffen wolle, was Backwerk sei, so würde ich in Mutters Küche gehen müffen und mir dort von der Bereitung aus Stoff, Hefe und Wärme die Antwort holen. Knaben in meinem damaligen Alter, sind für AlleS empfänglich, was sie uls neu frappirt. Ich hörte den Aus:inandersctzungen des Herrn Mühsal mit einer Aufmerksamkeit zu, die ihn sichtlich erfreute. Wie manche sonst verschloffene Renschen sich Kindern leicht und gern mittheilen, so that dies auch mein neuer Bekannter. Solche Mittheilungen müssen für den Einsamen einen eigenthümlichen 3!eiz haben. Es wurde Herrn Mühsal schwer, abzubrechen, und Jungfer Henriette mußte ihn daran erinnern, baß man mich wahrscheinlich zu Hause vermine. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen Betrug ! ! ! Es ist zur Sitte geworden de Anfang einet Artikels ihn eleganter, interessanter Art zu schreiben. Und ihn dann in eine Anzeige auölaufen zu lassen, wir vermeidra dies Und machen nur auf die Vorzüge don Hop. fen Bittert aufmerksam, iu so einfacher ehr ilcher Sprache all möglich Um die Leut zu veranlassen, Ct zn Probiren, wa ihren Werth sa be weisen muß, daß sie nie etwas änderet mehr gebrauchen. Das Heilmittel ist in allen Zeitungen so vortheilhast Genannt. in rel'g Lsen sowohl, alt in anderen, vnd vielfach verkauft uud verdrängt alle anderen. ZU Vortheile der Hopsenpffanzen können nicht in abrede gestellt werben und die Stgen. tbümer von HopsenBitters habe große Klug bett Und FLbiflkeit an den Tag gelept, .Eine Mkdi ia einzuführen, der Viite Jekem so offenbar in die Augen fällt. Starb Sie? Nein! Sie schleppte sich leidend dahin Jahre lang. D'e rrzte halsen ihr nicht Schli ßlich wurde sie durch Hspfen.Bitters kuriit, wo, über die Zeitungen so viel berichtete, Wirklich, Wirklich I Wie tankdor wir für die Medizin sein sollten. Einer Tochter Elend. Unsere Tochter litt elf Jahre auf dem Kran, keubette Von einer Verbindung von Nieren-, Leber-, rheumotlschen und N.rdenleidea. Unter der Ovhvt der besten Aerzte. Die ibrer Krankeit allerhand Namen gaben ohne sie zn heile. Und setzt iH sie unt gesund biete warten durch die einfache Medizin Hopsen Bitter, leren Eknauch wir jahrclang gescheut habe. D i e Eltern.
Wenn Du beim rotheker Hovfn vittr verlangst und r giebt Dr trsa UndrI a' eine Ftasch mit aeiier Etiquette und daraus etn grün popfenbUndel, o verklag ihn wegn v.trugt unb wir werden Dich liberal belohnen. 0K3iCKKKK04010 Q Wie sind Taube und Cchverhörige heilen 1 Die' Frage beantwortet U ge v aobnt lnieit da alle und i'aädrte Leu ! tnstltnt tu New Dock in einem ielfi.ch erbeffert i ' . . M . . rr a m und rortresnuve Dirren. v. rrvenerle 7 ' läge). In wetsterhafter Weise bklvttst die Vuch, ,daß die meisten Fälle von Taubheit und 1 "1 - w M a.u ..-..lfA .weryorrgre., xnrxx Jf Vf" werden können. Leidend, namenttich solche. 1 welche von Quacksalbern, tzabriksntea von Sehör, Oelen, Ohrtrommeln u. . ta. ans die schwach ! vollste Weis betrogen worden sid,sollte ftch rhv .Verzug da eruesstiche Buch kamen lcfseu. Prei 20 (US. tu Posrmar.eu ober -SUöU, im ersandt. Streift: . . Oeutichet Heil Institut 11 Clinton Plse, nc&r&ruadwfeT, New York, N. Y. Many a Lady is beautisul, all but her skin ; and nobody .has ever told her how easy it is to put bcauty on the skin. Bcauty on the skin is Magnolia Balm.
Was Diejenigen sagen, die an Rheumatismus und Neuralgie gelitten haben. Lansin.Ja.,lg.Txrik18zt. AtdlopharaS bat mix gut etdan. Ich mß rinc Slasche lasen ftet an Hand baden, da mein fffcra BttttUmul chronischer Natur ist; und trenn tt auch keine völlige Teilung bewirkt, so bat tt mir wenig. tttnt ftfer gro? Erleichterung erschafft eedalb ich ' dasselbe c$l mpfehlen kann." Jgs. NnuerSdach. Frau John D. Nuttinz. North Sreek. N. F.. schreibt: ..Ich labt thlopg, in einer n,adl on gälten von chronischem Rheumatitmn mit uder?llem Erfolge angewantt. Ich glaube, ihn thloKhsros väre ich ei Krüppel." Solch Zeugnisse, welche sagen, roaö
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gethan hat. find der beste vuoei. für daZ, tett c4 fStt ie thu wird. Fra I. Nelson Jordon von Ellsworth, .. schreibt : Da ich et Jahr lang schwer a KbeumatiSmn Keuralgie gelttttn. dersuchte tch thlsphont. Ich babe fast ine ganze Zlasch eaomm und bat mich gestärkt und mir ein eigudömliche Sefsdl. b foneer im Kopse erschafft; aber wen ich werft die Vediji aellomme bättk and bana aufgefordert rten war, für dieselbe 50.00 in b,adtn. wkrde ich wich nicht Geweigert habe. Ich mul mehr ba on haben. Mein Na und meine eilt Stattet sollen dasselbe auch nebme.Wenn Ei tlzlophoro nicbt in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang des regulären Preis ein Dollar per Flasche dasselbe per Erpreß francs ,usendn. Wir sedea lieber, wenn Sie es von Jdrem potbeker taufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, ttoai Anderes zu versuchen, sondern beftell, Sie so fort bet uns, wie angegeben. Athlophoros. Co. 112 Wall New Aork. A.EOECKE,jr., Zktsq Bank - Gaus, Sck s. und vine Straße, Oinolnnail, O. Wollmachten ach Deutschland, Oesterreich Ui chwei, gefertigt Gonsularische l0gligg,n dsorgt Erbschaften .s.. romxt und sicher tnkasstn. JKy rtrt,r In Jndtauaxoli : Philip Bappaport, fit. 120 OS Mqiaud Sliaii. n R Golden Rio gebrannt, - zu 2 Cts. per Pfb. Herabgesetzt. imil Mueüer, 200 Cft Wasbinaton (Ztr., wk New Jersey Sttaße. Fekepvon 987. Base Burner, alle Sorten ! Heizöfen, NangeS, Kochöfen, jtt den Niedrigsten Preisen bei soM EMEIT 62 OS Washington Str.
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JlCrn 10.1U Hirn 1U 5 Btn . Vlb Vrn i ....... jum Ttni ' Kn täglich. Sl ft IM lttglich. l.JOHm . Ka tSglich. 7.1d , ta(iia.io.i)Ki Ewriunati, Jndiauapolit, St. Loui n. ihicag. litvaizll. Tlurlnuatt tvtno. Kouiv.?s . 4.l Bn Jndtanap Sr. tO3Bai tnctonatt re tfttt'Pibt jp. U.vjtn iincmnaU 15 um , tti&rn fst .. s..46Rmi et a !.... ine. See i6 Hin i täglich u . iUKa Chicago Divtfton. utl es. 7.tÜDn khicago all p.:3.iu Xn ftcrn 9t..... i.lOfla S täglich t tu üou a . tafiltch u.. 3.35 e fatt Att ..uu,tm C k !UaU pc. Sg mctnniUt ftc. t 44 kh x c IIJU ptUdurg, Cinctsnati Ss et. Konti Ctftnfcafcn AiVVKP , ich na. kläglich 4.10 Bai fitnoiB Vvnnt. 9.4g V D ä 9t oulg Je V ii 13 ö uemmaeonntai.lOBa , j täglich 11.13 Ca ceauig. I tx au. eoiifitaal 4.00 Sin Sonntaal 1.3i c VPU4rP täglich h.. 4. 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