Indiana Tribüne, Volume 9, Number 23, Indianapolis, Marion County, 12 October 1885 — Page 3
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Novelle in zwei Lebensbildern don I. v. Brun B arn o w.' (Fortsetzung. MeinkTante nahm mich vollständig an K.ndesstatt an. Mary," sagte sie an dem 'Abend, wo ich unter ihrem Dache zum ersten Mal schlief, ich bin ein altes Mädchen, dem man nimmermehr zutraut, ein Kind richtig erziehn zu können.' Ich möchte gern das Gegentheil beweisen. Willst Du mir dabei helfen? Ich setze genug Vertrauen in Dich und habe Dich herzlich l.eb, so da es mir eine Freude sein würde, wenn ich die in Dir über nommenen Pflichten zu meiner und Dei ner Befriedigung lösen dürfte." Mary Lee athmete tief auf. Die Er innerung. die sie in diesen Worten herauf beschworen, mochte besonders schmerzlich und hart für sie sein ! Fünf Jahre verlebten wlr, merne Tante und ich, in ungetrübten Zusammensein. fehr schwer, glaube ich, habe lch ihr diese nicht gemacht. Sie hatten mich in dem Hause meiner Eltern lehr schnell entbeh ren gelernt; wenn ich sie besuchte, fühlte lch mich stets eine Fremde. Vielleicht, wenn ich es besser verstanden, das Mifc trauen, das mit der Erinnerung der viel fach.-n Zurücksetzungen, die meine Kinder jähre gehabt, eng verknüpft war, zu ver bannen, vielleicht hatte lch dann auch den Schlüssel zu den herzen der Meinen ge funden, aber ich verstand das nicht. Mein Vater, in seiner ernsten, zurückhaltenden Weise flößte mir zu viel Ehrfurcht ein, als daich, ähnlich im Charakter wie er, mich glclck meine? reiteren forglosen Schwester mein einziger Bruder war in seinem wolsten ahr gestorben ihm unbesangcn und vertrauend zu nahen vermocht hätte. Meine Mutter selbst, heiter und sorglos von Charakter, fühlte ich, hatte keine Sympathie für mich, möglich, daß sie diese gehabt, wenn ich weicher, an schmiegender mich gezeigt und weniger ihr gegenüber die harte seite ln mernem C .araller herausgekehrt, die ihrer lic denswilrdlgen Natur so ganz entgegen gesetzt war. Meme Tante und ich unternahmen oft kleine Ausflüge im Sommer nach der See. Sie liebte das Meer, sah gern das (Betreibe fröhlicher Menschen in einfach ländlicher Umgebung. Bei solchen Aus flugen kam es, dav wir manche Bekannt schast machten, die wir auch später nach unserer Rückkehr in die Stadt fortsetzten und dadurch bald ernen relS guter Freunde um uns versammelten. Aus einer dieser Partien war eS, daß ich in meinem achtzehntenJahr einen jun gen Marine-Osfizier, Mr. William, er lassen Sie mir den weiteren Namen, ken nen lernte. Wie es Mr. William mög l'ch geworden, mich so vollständig sür sich einzunehmen, daß ich, das eigene Herz mißverstehend, eine aufkeimende, bessere Neigung für einen Mann erstickte, den ich im Hause meiner Eltern kennen gelernt hatte, ist mir und wird mir ewig ein Räthsel bleiben. Er besaß allerdings pcrsönliche Vorzüge in einer schönen Ge statt, einem hübschen Gesicht;' seine Nn terhaltungsgabe konnte man brilliant nennen, er bestach mit ihr Jeden, der zuerst mit ihm in Berührung kam. Nur der erfahrene Menschenkenner mochte hin ter dieser glänzenden Außenseite wyhl den Cyniker erkennen, dem nichts heilig, der über Alles sprechen, urtheilen, ja abur theilen lonnie, der aber niemals wohl ei ner einzigen wahren, wirklich tiefen Em psindung fähig gewesen. Diese Ersah rung und Beurtheilung eines derartigen Charakters stand aber meinen achzehn Jahren, meiner bisher klösterlichen, von jedem geselligen Verkehr ausgeschlossenen Erziehung nicht zur Seite. Ich sah nur die glänzende Außenseite bei Mr. Wil liams und wurde durch sie bestochen, ge blendet, dermaßen verwirrt, daß ich nicht den Schein von der Wahrheit zu unter scheiden vermochte. Man hielt mich all gemein für eine gute Partie und alleinige Erbin meiner Tante, was ich erst selbst erfuhr, als sie mich darauf aufmerksam machte und mich vor Mr. Williams An Näherung, in der sie nichts als eine Speku lation sah, warnte. Die Liebe, oder richtiger gesagt, die Leidenschaft, ist aber blind, und so verschloß ich selbst da ge gen ihre gut gemeinten Warnungen mein Herz, als sie bei dem geringen Eindruck, den sie auf mich machten, mit großer Ent schiedcnheit erklärte : Sie werde niemals ihre Einwilligung zu einer Verbindung mit Mr. William geben, denn sie sei über zeugt, das er mich nur aus Eigennutz liebe, und mich für vermögender halte als ich fei. Von meinem Vater habe ich, da sein mühsam erworbenes Vermögen ein mal in viele Theile ginge, wenig zu er warten u. von ihr erhielt ich nur dann ein Kapital als Heirathsgnt, wenn sie meine Wahl billige." Ich faßte bei ihrer Nede nur das eine Wort auf Eigennutz ! Als wenn Mr. William einer eigennützigen Handlung fähig wäre, er, der mir so vulsach rer sichert, wie groß, wie endlos seine Liebe zu mir sei, daß er aber dafür auch unbe dingteS, blindes Vertrauen v-rlange. Lassen Sie mich schnell zum Schluß dieser schmerzlichen Erinnerung kommen. Meine Tante hielt an ihrem gerechtenVorurtheil aeaen Mr. William fest und ga, trotz meiner wiederholten Bitten, nicht ihre Einwilligung zu meiner Verbindung mit Mr. William, meine Eltern stimmten ihr darin bei, und er bestürmte mich. Mit Bit ten, mir der Meinen Zustimmung durch eine heimliche Trauung mit ihm zu er trotzen. Taae der entsetzlichsten Seelen kämpfe folgten, wo dieser anfangs weil von mir gewiesene- Vorschlag nach und nach mir vertrauter wurde und allmällch leise, fast unbemerkt, mir die Ueberzeu gung abnöthigte, daß allerdings dieses der einzige Weg zu dem Ziele sei, das mir in meiner Kurzsichtiakei als das mir allein wünschenswerthe in meinem Leben erschien. So willigte ich in eine Flucht und eioi heimliche Trauung ; eine Trauung, die ungültig wie lch spater von Mr. Wll liam's eigenen Lippen erfuhr, war ; da sie ohne jegliche Beobachtung gesetzlicher Formalitäten nur zum Schein von einem semer Freunde, emem Kandidaten der Theologie, der nch zu diesem Betrug her gegeben, in einer kleinen Dorjkirche ohne Zeugen vollzogen wurde. .Jchuhr das nach der Antwort
meiner z.an?e, an die ich aus den Wunsch meines Mannes, denn als solchen sah ich ihn ja damals an, geschrieben Uüd die ich auf sein Geheiß neben der Verzeihung dieses unverzeihlichen Schrittes, um eint Summe Geldes bitten mußte, da wil ohne diese keinen eigenen Hausstand grün den könnten. In Wahrheit hatte abn Mr. William, das wurde mir auck) erst später klar, seine dringendsten Schulden damit bezahlen wollen, ohne deren Ab tragung er sich nicht mehr öffentlich zu zeiöen wagen durste, sollte ihm nicht das Schuldgesängniß gewiß sein. So wal ich doch nur Mittel zum Zweck gewesen ! ffrtnS itsf tu ftfin ifben Wftnrrfn in
119 4UI1V UMU 141 Ull'ivtykll fcv. ii der Antwort, die ich von meiner Tante erhielt. Noch steht dieser Brief in allen seinen Einzelheiten so lebendig vor mei ner Seele, daß ich ihn fast wörtlich wie derzugeben vermag. Nachdem Du, schrieb sie, meurn Warnung und meiner wie Dei ner Eltern entschiedenen Erklärung, nie unsere Einwilligung zu einer Verbln dung mit Mr. William zu geben, entge gen. Dir diese Zustimmung durch eint Flucht wie heimliche Trauung zu ertrotzer. gehofft, erbittest.Du jetzt meine Verzei hung sür diesen unverantwortlichenLeicht sinn, mit dem Du Dein Schicksal Du selbst gestaltet hast, und eine Summe. die hinreichend meinen Argwohn recht fertigt, daß Du eben nur um dieses Gel deswillen gewählt worden; denn, wie ich Dich kenne, das sei wenigstens zl. Deiner Ehre gesagt, hättest Du nimmer mehr.ein derartiges Ansinnen an mich gestellt. Die Frau eines solchen Man nes würde aber, wenn ich ihr diese ersh Bitte erfüllte, immer und immer wiedel sich mit einer gleichen Forderung nahen und blind wie sie sich hinreichend gezeigt, wird mit dieser doch nicht die Erkenntniß kommen, um wessen Willen sie eine ge sicherte Heimath ,einen geachteten Namen ausgegeben hat. Z)!enne mich unbarm herzig, nenne mich lieblos, vielleicht ist es mein durch Dich tief gekränktes Herz, das nicht weiß, wie es jetzt Deinen Eltern, die mir Deine Erziehung vertrauensvoll übergaben, gegenüber treten soll, daß ich mit Dir kein Erbarmen, keine Verzei hung habe. Unbedacht, schonungslos wie Du alte bewährte Bande zerriffen. kenne auch ich keine Schonur.g. Gehe jetzt Deinen Weg, den Du Dir ertrotzt durch eine gegen Sitte und Gesetz spot tende That, von mir aber erwarte nie mals, daß ich Dir eine hülfreiche Hand reiche. Hast Du nicht an den Eigennutz des Mannes, vor dem ich Dich, ach, je oft gewarnt, zu glauben vermocht, nun wohl, so suche Dir diesen Glauben zu Deiner Genugthuung, Deinen Frieden zu erhalten, ob daZ aber möglich, das wird Dich die nächste Zeit am besten lehren Ja, die nächste Zeit ! O, wie wahr, wie erschreckend klar hatte meine Tante bei mir eine Cassandra-Weisheit gezeigt. Als ich ihm, dem Manne, in dem ich nach den kirchlichen Gesetzen den ange trauten Gatten sah, diesen Brief zu lesen gab, da siel die Maske. Seine Worte will ich nicht alle wieder holen. Ich könne zu dieser engherzigen, herzlosen Tante zurückkehren, war das Ende seiner Schmähungen gegen sie und auch gegen mich, die ich nichts gethan, als dm nur ;n undearentt vertraut und i u geliebt. Er stände mir hierbei durchaus Nicht hindernd lm Wege. Er sei es ohnedies überdrüssig, mir immer und immer wieder Versicherungen seiner Liebe geben zu müssen, unsere Trauung wäre ohne dies keine gesetzliche, und was alles noch mehr des Schrecklichen war. mochte besinnungslos der Jüngling zu Sais zu sammengesunlen sein, als der Vorhang zerriß, der die Göttin der Wahrheit vcr hüllte. Die Wahrheit, welche ich hörte, war so erschreckend, so überwältigend, daß ich ohnmächtig zu den Füßen des Elen den zusauiniensank. Als ich erwachte, war ich allein.' Ich lag aus einem Sopha in dem kleinen Zimmer des Wirthshauses in Woolwich, wo wir seit unserer angeblichen Trauung gewohnt, ein L'.cht brannte auf dem Tische, Sachen lagen zerstreut umher, ne ben mir ein Streifen Papier. Ich nahm und las. Ich laffe Dich zurück, unser Regiment hat Ordre erhalten, nach West indien zu segeln, wohin, wie Du begrei fen wirst, ich Dich nicht mitnehmen kann. Vergiß, was zwischen uns vorgefallen ist. kehre zu Deiner Tante zurück ; wenn sie sieht, daß Alles zw'.schen uns aus ist, wird sie Dich gewiß wieder zu Gnaden annehmen." Ein Schauer durchrieselte mich bei die sen Worten des Abschieds. Das also war der Mann, um deffen willen ich die Heimath verlassen, meine Zukunft zer stört, das Herz meiner Tante, die mich wie ihr Kind geliebt, mir für ewig ent fremdet hatte ? Ich sollte vergeffen ver gesien was zwischen uns vorgefallen zu ihr zurückkehren, nach alledem, wi. jetzt zwischen uns lafj? Ich nahm den Streifen Papier, wo diese herzlosen Worte verzeichnet waren, führte ihn zum Licht und verbrannte ihn. 0, hätte ich diese letzten Wochen in mei nem Leben also vernichten können. Das Licht war lange niedergebrannt, verlöscht, noch immer lag ich still, thränen lpS da. Die tiefe Dunkelheit, die mich umgab, konnte nicht dunkler sein, als es in mir aussah. Die Wirthin kam und fragte, ob ich eine Tasse Thee wünsche, der Ton, in dem sie diese Frage stellte, klang fühlbar verschieden von dem, wie sie mich bisher angeredet hatte. Sie mochte wohl einen Theil der Wahrheit errathen und war die Erste, welche den Stein der Verachtung auf mich warf. Ich dankte ihr für Alles und war er leichtert, als sie mich darauf achselzuckend verließ Die Tage, Wochen die nun folgten, sind schwer zu beschreiben. Mary Lee machte eine Pause, lehnte den Kopf in den Seffel zurück und schloß die Augen. Meine Arbeit war längst in denSchooß gesunken, meine Hände hatten die ihren mit theilnehmendem Druck umfaßt. Kalt und fühllos lagen sie in den meinen. Arme Mary Lee, dachte ich, welch ein Bild des Elends, der qualvollsten Her zenskämpfe, von Schuld und Reue, ent rollst Du da vor meinen Blicken!. Ich fand den Muth nicht zu ihr zu sprechen, wie sie zur Fortsetzung des Mitgetheilten weite: aufzufordern, aber sie fand ihn. Langsam entzog sie, mit einem schwachen Versuch zum Gegendruck, mir ihre Hände und sübrte sie einen Augenblick nach .der
Stirn, als wollte sie die gewiß ängstlich geflohene Erinnerung, für diese eine Stunde zur eigenen Qual, mit voller Klarheit zurückzurufen. Was soll ich Ihnen schildern." hub sie wieder an und ihre Hände sanken kraft los an ihre Seite nieder, was nun folgte das ganze Elend, die Verzweiflung enthüllen, die über mich hereinbrach, als ich, verlassen von dem Mann, den ich geliebt, verstoßen von den Meinen, die jetzt meine einzige Zuflucht gewesen wären, rathlos, der Verachtung, dem Mitleid fremder Menschen preisgegeben, dastand. wohin sollte ich mich wenden? Ja, wo hin? Ich versetzte die wenigen Schmuckge genstände, die ich aus meiner Flucht mitgenommen hatte, und erhielt soviel, um in einem entsernten Winkel des menschen reichen London, wo so viele versehlte Existenzen wie die meine entweder ver loren gehen oder sich verlieren, für einige Zeit Unterkommen und meinen Lebens unterhalt zu sinden. Ich hatte keinerlei Nachforschungen zu befürchten. Der Mann, von dem ich wußte, daß er mich uneigennützig um meiner selbst willen ge liebt und den ich doch in meiner Ver blendung seiner äußerlich glänzenderen Rivalen wegen verkannt, war zu jener Zeit im Auslande. Schwerlich aber würde auch er für jemand ein Interesse sinden, die bereits von den Seinen als ei ne Verlorene" aufgegeben war, ich selbst hatte das, ohne dagegen anzukämpfen, in meinem apathischen Zustande gethan, und nicht einmal versucht, meinen Angehöri gen meine Reue zu zeigen, noch ihre hülse wie ihre Verzeihung für mich zu erbitten. Was jctzt aus mir wurde, erschien mir unendlich unwichtig nach dem, was ich seit der Flucht aus meiner Tante Hause, den Abschiedsworten des Mannes gelitten, der mich aus gutem Erdreich geris sen, um mich als unbrauchbar" an den Wegrand zu schleudern. In dem abgelegenen Stadtlheile der City, wo ich eine Wohnung gefunden, be schästigte ich mich mit Weißflickerei sür ein großes Geschäft, bis ich nicht mehr arbeiten konnte. Mir das Leben zu neh men, ein Gedanke, der oft in mir ausgestiegen, war ich entweder zu feige oder vielleicht auch zu religiös erzogen und so fand ich den Muth dazu nicht. Für wen, für was sollte ich aber leben ? Für meine Tante, der ich solch' tiefen Schmerz berei tet, nicht allein durch die Loslösung von mir, sondern auch durch die Vorwürse, die ihr wegen meiner nachsichtigen Erzie hung von meinen Eltern gewiß nicht er spart geblieben? Ach, die Worte: Mary, man traut einem alten Mädchw nicht zu, ein Kind gut erziehen zu können, hilf mir ich habe genug Vertrauen zu Dir und habe Dich herzlich lieb den Deinen das Gegentheil zu beweisen !" wie stan
den sie mir Tag und Nacht vor Augen und machten mich elender, als mich das von mir selbst heraufbeschworene Schicksal zu machen vermocht hatte. Wie ger ne hätte ich bei der von mir so tief ge kränkten, vortrefflichen Frau die niedrig sten Magddienste verrichtet und so meine Schuld an ihr wenigstens in Etwas ab getragen. Durfte ich mich aber ihr wie der zu nahen wagen?' Nach langem, schweren Kampf mit mir selber kam ich zu dem Entschluß, wenigstens einen Versuch zu machen. Mochte sie mich auch von ihrer Thür weisen, ein einziges Mal noch mußte ich sie sehen, zu ihren Füßen Ver zeihung erflehn. Mit diesem Entschluß kam auch zu gleich die Ausführung. Ich kleidete mich sorgsamer an als bisher, suchte durch ei nen dichten Schleier einem augenblickli chen Erkennen der Dienstboten meiner Tante vorzubeugen, nahm ein Billet für den Omnibus nach Hyde-Park und lang te nach zweistündiger Fahrt in der Nähe von meiner Tante Wohnung an. Als ich mich derselben näherte, fand ich die sausthüre, ganz gegen frühere Gewohnheit, nicht verschlossen. Ohne klingeln zu dürfen, trat ich ein. Ein eigenthümlicher Geruch von Moschus wie von Räu cherEssenzen kam mir entgegen, desrem det. Niemand auf der Treppe und doch das Haus unverschlossen zu sinden, stieg ich die Treppe zu den Zimmern meiner Tante empor. Die Thüre nach ihrer Schlafstube stand offen, weit offen die Fenster, durch die der Wind' leicht die weißen Vorhänge bewegte, im Zimmer selbst war aber Niemand zu entdecken. Niemand? Ich trat näher. Lag dc licht meine Tante auf ihrem Ruhebett 'anst schlafend, die Hände über die Brust zefaltet, tiefer Friede auf dem lieben, be kannten blaffen, acb, nur zu blaffen Ge lcht? Mit einem schmerzvollen Aufschrei ank ich an ihrem Lager nieder. Welche tnsichtdare Macht hatte mich gerade heute licht früher, nicht später, hierhergesührt ? Wollte sie mir noch einmal so recht leben )ig in's Gedächtniß die theuren Züge rufen, die, ach, meiner besten, meiner nnzigen Freundin im Leben gehört und zu der ich zu spät zurückkehrte, zu spät, um das Wort der Verzeihung von ihren Lippen zu hören. Furchtbar hart strafte mich die Hand, welche mich hierhergeführt, für die Stunden des Kummers, die ich der Geliebten Todten bereitet. Mein Ausschrei mußte im Nebenzim mer gehört worden sein. Die Thüre zing hastig aus. Ich blickte von me'nen Knieen empor, vor mir stand mein Vater. Du hier?- sagte er kalt, so kalt, daß Eiseskälte mein Herz durchströmte und ich mich wie eine Gerichtete langsam, schwankend von meinen Knieen erhob. ,Jch hatte Dich zusehen hier nicht erwar tet, nachdem Deine Lieblosigkeit dieses ?dle, selbstlose Herz gebrochen. - Ich stammelte einige unzusammenhän zende Worte, die er nicht verstand ; denn :r fuhr in demselben kalten, ruhigen Tone fort : .Ob die Verklärte Dir vergeben, ich we ß eZ nicht, sie sp ach nie wieder von Dir, seitdem Du sie um eines Elenden willen verlassen, und wir Deine Mut ter und ich, wir vermieden natürlich, von Dir zu reden. Ich wünsche auch nicht, daß man Dich hier bei der Todten trifft und bitte Dich daher, daS Haus zu ver lassen. In ihrem Testamente, das ich kenne, hat sie Dich nicht bedacht, weshalb wirst Du und Derjenige wissen, dem Du mehr Glauben als Deiner Tante ge schenkt, die Dich vor seinem Eigennutz rechtzeitig gewarnt hatte. Deine Eitel keit. Dein Eigenwille ließen aber eine solche Warnung von ihr unbeachtet, nun vohl, so ernte das, was Du gesäet.Er verlangte kein Wdrt der Verthei diauna von mir iu kören. KeinS !
Zch hätte es auch in dieser Stunde sür mich nicht gesunden. Ohne cli: Wort des Erbarmens, der Verzeihung an meinen strengen Vater zu richten, wandte ich mich stumm, thränen loö der Thüre zu er hi.lt mich nicht zurück Wieder schwing Mary Lee und schloß
die w?,', Erzählen Sie nicht weiter," sagte ich leise, mitleidsvoll. Armes Kind! Es ist sür Sie zu hart, sole qualvollen Er innerungen wieder heraufbeschwören zu müssen." Sie öffnete die Augen und sah mich mit einem unsagbar traurigen Blick an. Zu hart? Was ist diese Erin nerung im Vergleich zu dem Erleb ten. Dann suhr sie mit müder, tonloser Stimme fort : Mich litt es nicht mehr an einem Ort, wo ich das Kainszeichen auf der Stirne kug. Nur eine Rettung kannte ich ge gen das sinstere Gespenst des Wahnsinns, sas meinen Geist in den dunkelsten Stun den packte. Fort, sort weit sort. An dere Menschen, andere Orte Meer, Waffer zwischen all' das. was mich surien gleich verfolgte. Die Mittel dazu waren in meinen Händen, indem ich das letzte Geschenk meiner Tante, einen kleinen, kostbaren Brillantring. verkaufte. Tadeln sie mich nicht, geehrte Freundin, über die Leichtigkeit, mit der ich mich von diesem theuren, letzten Andenken an die Verstor bene trennte. Wer wie ich sein Herz von Menschenliebe, Menschenerbarmen lößen mußte, dem ist der Besitz ein:s äußeren Zeichens der Erinnerung werthlos, ja vollständig gleichgültig. Manche mögen darüber anders denken, klammern sich mit der ganzen Zähigkeit eines heißen nie zu tödtenden Hezens an diese kleinen äuße ren Liebeszeichen scst, treiben oft sogar eine Art Heiligen-Zkultus mit ihnen. Ich hatte aber zu sträflichen Götzendienst mit einem einzigen Ä)!enschcn getrieben, als daß ich noch irgend einen Kultus zu tret ben vermochte. Mit den Mitteln, die ich durch den Verkauf des Ringes erhielt, erstand ich ein Billet zur Uebersahrt nach Hamburg nnd wandte mich dort an einen Agenten, von dem ich durch Zufall gehört, daß er Stellen als Gesellschafterin, Vorleserin :c. vermittelte. Mehrere in Aussicht stehe.ide Engage ments scheiterten aber entweder an dem Mangel jeglicher Empfehlung oder dem Mißtrauen, das wohl mein elendes Aus sehen, der unglückliche Ausdruck in mei nem Gesicht erwecken mochte. Nur eine kurze Zeit erhielt ich den Platz einer Vor leserin bei einer alten Dame, die sich sür mich vielleicht deshalb entschied, weil ich bescheidene Ansprüche machte und mich dadurch nicht zurückschrecken ließ, als sie auch Kammerjungserdienste von mir sor derte. Mit ihr kam ich nach Dresden und h'er war es, wo sie mich ohne vorhe rige Kündigung plötzlich aus meiner Stellung entließ, weil sie behauptete, ohne es im Geringsten beweisen zu können, daß ihr eine Summe Geldes schle, die sie von ihrem Tische, wo sie diese hingezählt, vermißt, als sie unerwartet aus dem Zim mer gerufen wurde und in dem sie mich nach ihrer Rückkehr traf, als ich im Be griff stand, ein Buch, nach dem sie an diesem Morgen gefragt und das ich aus der Biblioth?k geholt, hinzulegen. So mußte ich auch noch mit dem Brandmal der Diebin gezeichnet ihr 5aus verlaffen und fand, da sich ein derartiger Verdacht mit gefährlicher Schnelligkeit gleich einer ansteckenden Krankheit verbreitet, überall wohin ich mich um eine neue Stellung be mühte, eine kühle Zurückweisung. So mußte ich zusrieden sein, als ich endlich dort ein Unterkommen gesunden, von wo aus ich in der Verzweiflung und Rath losigkejt meines Herzens diesen Aufschrei nack Qülie crlasien." (Fortsetzung folgt.) IMljV U Bremen nachJlidianapolis SSS.ÄW. Hamburg nach Indianapolis S2I.SW. . FKENZELBB08. Merchants National Bank, S.W.Ecke Washington und Meridianftr. Nue Schmuck-Waaren! Toilette - Artikel, Hand . Taschen, Korb- und Glas-Waaren, Sei dene Regenschirme, Spiel-Waaren! 8g.M&y&Go, 2V UNö FZ ' Wcft Washington Straße, Many a Lady. is beautiiul, all but her skin ; and nobody has ever told her how easy it is to put bcau ty on the skin. Beauty on the skin is Magnolia Balrn. j. tt. PARSONS,
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rocery No. 22 1 Ost Washington Straße. Nachfolger dou W3tt PFEFFLIN. - ,, . (.M Eisenbahn .Zclt'Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn lag. den 24 Mai 1885 Zefinsondille, Madison nnd Iubinopolis Eisenbadn. Abgang: Ankunft: Gfib r tag. I.. 1.10 Fn I IdUadRatl. 9.45 Ba 8 ad Kee... 8.15 ' And5b,er,a,N Und 5Nd ail 3 0 m IN P 5 Fl " 7.00 Km Blenh I p tli . 6.45 Am lL5 K tög IQ Ab N Vandaliu Line. ilDkai, .... 7.15 tt Tag cp, x 12 u) lern taute iuc. 4 .00 Am Bart Er 1l.4d ?: Jn'xlV4South end Er 8.15 6rn 3 et Sen r. 4.00 Um Schnellzug 3.50 Ca rtvl und ec.l'i.Ui Cm 5g rrrei ... Z.A5W il und.. 4.1 Sou:d end it .WpUi... ttg end Tledeland, Tolumbus, Cwrinnstt und Jridia vspoiig el',endot)n (ttt litte.) P H-1.. 4.0! B . 8 Ci X r ta8 6.40 B Anders Xc. .10.10 ism I 9 38 I r .11.1) X nton CI 1.10.05 Ca nderlon c... Z.lS V r... 7.20 i 3 tfctl d. a 35 osben t3.5U 91a 1 U y 6t 8 .10.13 Vrighlwood Didifion, C. C. E.nnd I. doana tkilick. 4. o. tlaücy. c.40em Il.U a 3.06 6.J9tm X tftgna. tJt IÜ.1Ü 0 11X5 Cu . 2.15 ttgltch. 3.J0Hm Ka taglich. 7Ji T.m I iv.iiio.iu.ISja Eincinnali, Jd!LNpolis, St. ZovM u. iüico r v.t J t I ä . " m tüdülzll. vis:u;na:t x;itmts. CABou(Id.S&. 4.U1KR Hndia-,? Bc. 10 5 3m .'oiü(ijp. ii.ai sm Ucrcn VAX et r a tSgl'ch i . 4 M fi. ktnctnnatt Äce Bm k!ncinatt t... 11.15 1 C.fiSr in, ftec ti.56 2t n i Chicago Didiftzn. Ve utl i. 7.10V?n I die ücu Zs . Chicago Mail p.ra.iowm j täglich tu.. 3.35 Ka Ueftern ? 5.10 i aiavett, ce ..U.UCb S tagiich L kii x e.. s.zotlm X c 11.30 3im fctnctnnati ct. 0 44 5 PitUburg, ilneianen & St. Louis iseubahn YPWVP j tcha ttec au, taglich 4.10 lim I fieno Gönnt. 9.40 Ca Dck r au5. j V P V ommenSonnt.11 1V L , (( tSgUch 11.42 Ba wccauig. I aus. Sor.ataa4 4.Ü0 Kn Sonntag .... 4.Z5 s R 8 r täglich 4 4.55 Danton aulg onnt 5.40 Va Hj) V2i 5j5 io.b Danton Zi aal. Sonntag ?.v Da Chicago Vtoule via ftctorno. Ehicago Schnell g tag 11.15 fm El)ag 9(prtg.li.O0 bi Ind ß oo. SSne!l,ua... 4.00 3m Jndxl'4 oo. Erpreß 3.35 a Wabash, St. Louit ä? Pacific. Detd hic Ratl 7.15 Cm i Z.15 a hie ltäg . Zol Ystfl r..i0 45 ba Lt U d all. kl 4.0j&a hid Mlch I cckß 7.15 a Zndianapölik nnd Vmceuues Eiserbabn. ail 4airo 4j 8.15 v, i :,, KccIO SO Ba OiBciBncI ce . 4.oo m Ratl tr . d.30 m Tincwnati,HaQiltonZcIndiauapo!ikkisenbahn. 3ndp tLui 4.00 Um I on,rotke 8.30 TonuerivilleTec 4.35 s:a all li.iO fca Zndpl u et. L .11.11 9!a I Zndp u etEiutlU tn D..5S!.V tt.ii Um ktnctnnatt ftec 50 , Jndiana, Cloomiagtou nudWeftern CtJccUx Ja aiuPitl.. 8.15 fn vid Tez I L 5.o5 Na Trarssordv.Rce. Sia Bit 9t 3 X Ugll.10 m aster 6 C? taglich Ctnc Spee KÜsiBtlC zK 3.45 Ba ll.OJ 4. a St. Loklt DiVision. N,,fild ,... 4 2) ail zeag.l. 8.3 Cm acht ll.toxm acht r , iKaii u Xag z äXorefeU c. 3.MBai l.4d , m Oeftliche Division. Oeftl.katl....4.1dm XiSl iw:tl...MVta tianti ij).... 4 4sNm Paeifte xpreg.. J.... Wefter rp ... . 7 45 .10. N . 4 40a Zudianapoli und St. Louit Eisenbahn. Tat xpreg, cc. täglich 7.10 Brn oft u ei L 9. d.A) u et j tfigUch u cc. 10.65 9ln u s r tg 2.45 M LoealPaffenzr.I0.utZa Da, r tägl. .Zs Jndiaarlt 3.S9! Loniöville,Nek, Albanh Ss Chicago. Air.Line Cticago j tfll..ll.30r.3t nvn cc 5.0a ich Cttg hieag. Hl üSaU l,.45Nm Ehicag t. tgl.. 3.35 Ba Mono c 10) Ba äUlch. Stta khie. i WaiU 3.158a ßflge mit r. . Lednsesslor mit i Cchlaf'läigt. Bit p. ?ariorÄat. ctU 'r:! OHIO INDIANA M1CHI6AN
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