Indiana Tribüne, Volume 9, Number 21, Indianapolis, Marion County, 10 October 1885 — Page 3
ÄS ll"v lgf 'x'fe Pil D?W5 sHk Mv MUMMM AMOMM cf-&r-P. ,, sr---. f 'S-"' 5 . ; f J "ifij i ki-'K;-;-''.-, I J fl' f'AJ'", j? t jfJVl 4,.. l ivjjf i ?s i 'a'T, '" , jp' ir .--rv . ' ys f -' ii 1 Mr. y tff ; Ä7 r.vtU wäS-. fc'v'VA;Af fro.w5V5Trr SUWWM iM?LÄ5 kMMfMMMW' vt s. Cv--r' f&liwi&r I ! fck " iVTi ly -w , - r V J V - -r MWMMZÄ Mck MMM':
SDo9 beste Mittel gen Rheumatismusp Keije i Sesickt. fSllelemifjen. g (totale, Sicht, fceTfnfifjBk reuzweh ai (BfUBltlars. RüSenschmerzen, verLch,nze. Steife pIJ, Qiktichnugrn. Brühnuge, Frische LZuvieu. SchiUWe. Zahnschmerzen, Selchwelene Srö?e. flfljiftort, Vrsuövundkn, usgksrnngkne pjnfce, Sklenkschmerik, Cdrartoch n5 ol Schmerzen. welche ein &i&Uch Mittel denöthizen. Z?armer und Viehzüchter fade Ire dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen deZ Btehstandei. ne Flasche Ct. Jaksbj Qel kostet 5K Cents (fünf Flasche für $i.oo. Ist in jeder Apotheke u haben. Ellr $5.00 erden zwölf Flaschen frei nach allen Thei der Ler. Statten versandt. JBcn adressin: Tho Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Mailand. övlich. JI&IER Die kSTZ-A' nal ökße CaHix nach Lonisvillo, Naahville Merapliis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackaonville, Mobile aad New OrJeang. 1 1 iJ d-rtheilhüft far tfafjagwe nach ora. Süden, ine direkte Äcnie zu nehmen. Palaft, Schlaf, und Var!orWagen zisch,. Thieags und Loniiville am St Louis LoniZdilleoh Vageowechsel. Tomfort, Schnelligkeit ond Sickerhett bw die ,3eff die alte znver'ösftge Ml. & D. M. II. E. Eei-liir sftftent enera! affagter.Kgenr, fjingto und JltnotZ Str., Judvlt E. V. McKkvna, Superintendent. z Q MW (Goldene Medizinische EntdeSnng) Heilt alle Ansschlage eine, gnvidnNchen Zsinne ede? Vltte? lli , Irt (chUmrnüea Skrofeln. SalzslnK. VefckiwSre. Sapigk,it eder aulzeit der Saut, kurz alle durch mrti3t& Blut turiatfn Krankheiten erden durch diele mächtige, reilgei,de und starkende r,net ttberirunde. Unter iirem u-eblthatigea Smftusse betle rotze sresseeiX eschwSee rasch. Jbre rast bat sich amenttich t der Heilung von Tchwindflechie, Rose, Nash. Bluttchwüre. Karbunkeln, wun ttn uqen, skrosulöse Aebwüren und eschwülften. HüftglenkLkrankkett. Knie schwamm, KroPs oder dickem Halb d erwei inten I rufen ezrizt. UJlaa senke ehr, Seats in Briefmarken für eine mit eelorirte Abbildungen auS -aestattete Abhandlung über Lzmkrkdetteg, eder ttn Felde Betrag für die Abhandlung über Skrcfelleiden. ,,?as ÜLut ikt das ttbtn." Mau reiuize I knrlich durch den Ekbrauch roa Dr. Pieren's Lotte X41ml l)i)Try. nd aut Verdak, tint V,t freie Laut, frische, Vkutd, ebS eerte und esundheit der Eonstitutio er den ldh hezesleSt. Die Schwindsucht, die eine Lkrofelkrankhelt ttr Lunq 1 wird durch diese Setteszad reu einem Heitmittet ctnL und fiitv in ihrem Fonslbritt g5hkmt und gkbeilt, zreua daA Mittel eiuqeaommen mrl. eh das Leiden die letzte Stadien erreit. Weae ihrer uuderbcre Macht ude, diese schreckliche tötrliche Krarkhett hat Dr. Pteree, als .er diese setzt bnuhmte Arznei zuerst dem Publikum dar Itt, im Grast daran gedacht, sie eine Conauniptioa c" lSchwindsuchtS-HeUmlttel, z ne, bat aber liefe Kamen falle lasten, eil dersÄb zu beschränkt Mr eine Arznei, welche infolge ihrer underba Ver, utaun, toniscber oder ftärkknder. aUerettv oder läkte bessernder, aatitiliöser, brnstlösearer ud nährender iüizenschaften ehne vleichen ist. nicht nur all ein Heil 9BUiu geze unzensymnriuchr, loaccin gege ant Ch75Nlfchkn Krankheiten Lebendes Blutes und der Lunge. ?,?? matt, schläfrig, schwach fZhlst, blaß, bliche Hautfarbe oder geldlich' braune ftledai im Oe )Ui eder am ieib, hast; n-ean 1 bäuftzen fUpfärnnt W M. i W. . . . , ' W . KQjroiacn, ucEtigetarcas T. x'iunce, tnnfrua fnkt ettt 5r8Rfsn. abtcxbitl htm mintim 4; rsenn Tu ntereraeichlaze und ?n düster Vor ,?fble, erfu2t bin: roenu ein Arrettt nnrezelmäßig . w kl. O.. W..tia w . mo vnia canu iccr,i xn an xitx daSsbschwnde, Dyspepsie uud Lebn? kkheit eder ttaUlgkeit. Ja rklen Fällen surt .uiutuiuc. vu sin jotuinuin aegea alle solche Fälle ist Dr. Pircei Holitm isi4ieal jlTei7 ebne Qlei&tu. vezes LungenZchwache, Vlutsvele, Bunt thmigkeit. Luströk)rcnet,üds, schlim mtn &uUen, Schwindsucht und verwandte Leid, 4ft ße ein unfehlbares HeUmitrel. S feude ttha Cents ia Vri'fan? fSr vx. iCKt'i Buch über Cchwiudsucht. S)ti Vpatheter tKtxu Preis $1.00, ücrifs DIsptasary Usdical Ässocialicn, . kigenthüm, 63 Main Str., 8sfI tU Y. n $500 Selohmmg I i yv;J wird es den Eiaentiamer oa vr. ) Sage' ,Catarrl)Rekdv für eine f 2. 1 ff TrVfilT imM,. (i. otIA .yi.Wf WlUflH HHItWHIl können, avizeboten. Kenn man eine ekeldafte ebtt deren usffu au der Nase, theil weisen Verlust de Serucht, fchma eker ebör. blöde Hustn. dxfe echmer, eder drückendei Sefühl im lkorfe hat, dann hat man Satarrh. Tausend solcher Fäll den d Schminksucht. vr.eaze'I Katarrh Rem'd theilt die schlima xälle von Katarrh, apserkältuua und lt tarrhalem opsschme?,. co lient. Joseph Ernst, eStulatcur, riatvrer.1 No. 7 DaviS Straße. faxtulii mxUn 113 ia ad pmnri Igeskhrt.
AWgM o , i. ii,
an cML
k
)T$
03
ZuMigktttll!.
Novelle in zwei LebenSbil?ern do I. v. Brun B cmofe. (Forlsevung.'i Mary Lee sprach nicht gleich. Ich sah. lvie sie mit einer Aufregung kämpfte, die ihr momentan jede Antwort unmöglich machte, dann kniete ne plötzlich zu mei aen Füßen und clle Beherrschung verlie r nd, rief sie, meine beiden Hände mit Slfomn: von Thränen bedeckend : O, ich kenne nur eine Weise, die mich retten, mir helfen kann, nur Eine ! Das ist menschliches Erbarmen, nur Eine,- das ist Nachsicht und Liebe mit einer Verstoße ncn. .Armes, unglückliches flmd!" sagte ich, aus das Tiesiie erschüttert. Ich bin ja aus Erbarmen zu Ihnen gekommen. Bitte, stehen Sie auf. Haben Sie die strast, mir zu erzählen, wie Sie zu die sem Elende gekommen, das ich in Ihrem Gesichte lese und in dem ich Sie hier in die'er armseligen Umgebung gesunden, so vertrauen Sie mir. Finden Sie diese Krast noch nicht, ich denke, wir sehen uns heute nicht zum letzten Mal.dann erzählen Sie mir später Ihre Geschichte Sie erhob sich matt, schwankend. 3ch glau be. ich vermag Jhneu heute nicht mein Unglück zu erzählen sagte sie mit leiser tonloser Stimme und brach ohnmächtig auf ihrem armseligen Lager, neben dem sie gestanden, zusammen. Was war hier zu thun ? Die Lust in dem engen Raume schien erstickend heiß und allcin schon ge eignet, gesündere Menschen als die Un glückliche ohnmächtig zu machen. Ich össnete das Dachfenster, besprengte die Stirn Mary's mit Wasser, daZ ich in ei nem irdenen K'.ug neben ihrem Bette fand, und überlegte dabei, was ich mit ihr bcg'nnen sollte, wenn sie wieder aus ihre? Ohnmacht erwachte. An diesem elettden Ort durfte sie nicht bleiben, desserc ?!ahrung mußte sie erhalten ; denn erst jetzt sah ich, w'e mager u':5 verhungert sie aussah, wie sie nothwendig an Entkrästung dahingesiecht wäre, wenn ihr keine Hülfe geworden. Das Einfachste wäre gewesen, ich hätte sie mit in meine Wohnung genommen, doch abgesehen davon, daß selbst zu Wagen der Weg für ihre erschöpften Kräfte mir zu weit schien, konnte ich ihr bei ih rem leidenden Zustande, auS dem sich möglicherweise eine ernste Krankheit enlwickelte, keme so aufmerksame Pflege angedeihen lassen, wie sie z.B. in d m hicsi gen Diakonissenhause fand. Ich kannte die Vorsteherin desselben persönlich und hasste dadurch ilrn freundlichen Aufnähme, trotzdem ich nichts über ihre Ver gangenheit zu sagen, durch nichts als ihr Unglück sie zu empfehlen wußte, sicher zu sein. Als Mary aus ihrer Ohnmacht auf meine Bemühungen hin erwachte, machte ich sie mit dieser Absicht, sie in's Diakonissen HauS zu schassen, bekannt und fragte sie, ' ob sie sich kräftig genug fühle, in einer Droschke mich dorthin zu begleiten. Sie erklärte sich kräftig ge nug, gestand mir aber zögernd und in peinlicher Verwirrung, welche mir genug sam bewies, wie neu ihr diese traurige, hülflose Lage war, daß sie noch von ei nem Monat die Miethe und das letzte Brod, von dem sie acht Tage gelebt, der Wirthin schulde. Von einem Brod l'cht Tage gelebt ! Jetzt war mir ihre Ohn macht, ihr Leschreckend abgefallenes AuZ seb n erklärt. Sobald ich All.s bei der Wirthin berichtigt und Mary Lee sich einigermaßen erholt, sorgte ich erst in ei 'nem naheliegenden Restaurant für einen Teller Suppe und etwas Gemüse und Fleisch, das mein Schützling genießen mußte, ehe wir unsere Fahrt nach der Diakon. sienanstast nn?ernabmen, und wo nach Mary Lee sichtlich belebter, sonst aber noch sch'dkigjamer wurde. Sie schien den Dluck einer derartigen Ab hängigkeit ihrer hülflosen Lage, obgleich ich jegliche Frag? vermied, was ihr Ge müth beunruhigen, ihren Stolz noch mehr demüthigen konnte, immer peinli cher zu fühlen, je mehr die Apathie ihres Körpers und Geiges durch die ihr zuge führte Nahrung nachließ, ie faz; an meiner Seite, die Blicke zu Poden gesenkt, die durchsichtigen, schönen Hände über einander geschlagen, und machte nur eine stumme, zusagende Bewegung, als der Wagen vor der Anstalt hielt und ich sie mit dem Bemerken im Wagen zurück ließ, zuerst allein mit der Vorstehet in spreche zu wollen. Ich wurde in da5 einfache ArbeitS zimmer von Mutter Neaate gewiesen. Sie saß an ihrem Schk,eibpft, mit Schreiben beschästigt. verließ .ober sofort ihren Platz, als Fine Schwester, meinen Namen meldend, mich gleich hinter sich einließ, und kam mir mit herzlicher Wür de entgegen. .Wem verdanke ich die Freude Ihres Besuches V fragte sie nach unserer Begrüßung mit ihrer angenehmen, volltö nenden Stimme und hieß mich neben sich auf dem kleinen Roßhaarsopha Platz nehmen. -Ich komme als Fürsprecherin einer Unglücklichen," erklärte ich, .für die ich gern hier einige Zeit, da sie mir recht krank scheint, ein Unterkommen wie Pfle ge erbitten möchte und ich heilte ihr in wenigen Worten das mit, was meine freundlichen Leser bereits wissen. Sie hörte mir ohne Unterbrechung zu. Als ich geendet, erwiderte sie ablehnend : daß es ein Grundsatz der Anstalt sei, Perso nenwe selhaster Existenz und unbekann ten Herkommens eine Aufnahme in der selben zu verweigern und sie zu ihrem Bedauern, selbst auf meine so beredte Fürsprache hin, keine Ausnahme machen dürste. .Ich könnte Ihnen aber fügte sie hinzu, eine Adresie für ein Korrek tionshaus geben, in dem Sie sicherlich eine Aufnahme für' die Unglückliche sin den und wo ihr die beste Gelkgenheit wird, durch Arbeit und ein gesittetes, dem Herrn wohlgefälliges Leben sich die Theilnhme der Vorsteherin zu erwerben, die ihr dann gewiß später, wenn sie aus diesem als geheilt und gebessert entlassen, sür ein anständiges Fortkommen behülf lich sein wird !" Mary Lee jn em KorrektionshauZ ! Sie, die zu meinen Füßen um Erbarmen, ?Zachsicht und Liebe gefleht? Nimmermehr !Das war nicht der Weg, den ich sie führen, auf dem ich ihr beistehen wollte ! Ich dankte Mutter Regale sür ihren auten Rath und rmpfahl mich, ohne aus
ihren Vorschlag näher einzugehen, noaz mir die angebotene Adresse geben zu las sen. Einen Moment stano ich rathlos ncbe'.l der Droschke, nicht wissend, wohin ich sie dirigireli sollte. Dann sagte ich rasch entschlossen Strafe und Nummer meiner Wohnung und stieg in die Drosch ke zurück. .Sie haben nichts ausgerichtet?" frag te Mary Lee matt. Jch dachte es mir ' .Nein, ich dachte mir das nicht!" ries ich ärgerlich. .Wie sollte ich? Eine christliche Anstalt icinen Platz sür ich vollendete nicht, ich wuß'e n cht gleich, welchen Namen ich Mary Lee'S Unglück geben sollte sie aber beendete den Sa-$ le,sc, thräne! los : .Für eine gefallene, wie man glaubt ! Nein ! setzte sie mit einem Anflug von Bitterkeit hi:izu, .für eine solche giebt eö nichts als Verachtung! Sie bleibt, wenn man das annimmt, eine Paria der Gesellschaft ! C" und jetzt brach die mühsam erkämpfte Fassung wieder zusammen .o, meine verehrte Dame, welche Last haben Sie sich durch Ihr Mit leid mit einer Unglücklichen ausgelegt", und hestig schluchzend barg sie das Haupt In ihre Hände. "Mein liebes Kind, Sie dürfen nich! mit Ihren kranken, entzündeten Augen weinen," sagte ich nnd zog ihre kalten Hände von dem mit Thränen überström ten Gesicht, .sondern mir ein ruhiges Wort mit Ihnen zu sprechen erlauben. Sie werden jetzt bei mir wohnen, sagen wir, als meine Gesellschafterin, entfernte Verwandte, wie es sich nach einiger Ueber legung am besten zeigt, werden bei mir wieder zu Krästen und zu einer frischeren Lebensanschauung kommen und dam; erst können wir uns, da Sie, wie Ihr Inserat lautet, Kenntnisse und eine gu!e Bildulig besitzen, nach einer pasienden Stellung sür Sie umsehen. Ich denke, diesePlan ist praktisch und vernünstig und hat keinerlei EntmuthigendeS für Sie Ich werde nie den Blick vergessen, mit dem in diesem Augenblick mich Mary Lee ansah. Er sprach mehr aus, als es die innigsten Dankesworte vermocht hüt ten. Ein schnell improvisirteS Lager in dem kleinen Alkoven neben meinem Scklas zimmer nahm, sobald wir in meine Woh nung angelangt, Mary Lee, die sich kaum noch die Treppe zu ihr empor schleppen konnte auf und nach der ersten Nacht, die sie bei mir zubrachte, gestand sie mir zu meiner herzlichen Freude, seit drei Iah ren zum ersten Mal eine ruhige, von be ängstigenden Träumen freie Nacht gehabt zu haben, jedoch fühlte sie sich zu schwach, das Bett u verln2. 5? war mir ganz recyt. besonders oa der hinzugezogene rzt rn ihrer Schwäche durchaus keine Anzeichen zu einer ernsten Krankheit, sondern i:: ihr nur eine Folge schlechter, kümmerl cher Nahrung, wie geistiger Aufregung sah und auch auf ihr Augenlcidea keinen besorgnißerregenden Accent legte. ?Zur Ruhe, körperliche und geistige, waren die Hauptmittel, die er ihr verordnete und die ich ihr ohne son derliches Opfer gewähren konnte. Von dem Redakteur, dem ich meine Adresse mit der Mittheilung hinterlassen, daß mögliche Nachfragen nach Mary Lee an mich zu senden seien, erhielt ich andern Tages die Nachricht, daß ein fremder Herr für meinen Schützling vierhundert Mark deponirt und sich bereit erklärt habe, sobald es erwünscht, sür die Verfasserin des Inserates noch weitere pekuniäre Hülse zu leisten, er stelle eS mir somit an heim, ob diese we tere Hülse nothwendig sei, Ich theilte Mary Lee den Inhalt dieses Briefes mi) uni) wartete auf ihre Antwort. Sie kam nicht gleich. DaZ blasie, schmale Gesicht in den weißen ttis sen halb vergraben, die kranken Augen geschlossen, konnte ich kaum den Eindruck beobachttn, dn diese VZlttheilung auf sie machte. Ihr Athem ging schnrll und er regt, ich sah es an der Deckbett, das auf ihr lag und das sich hastig hob und senkte. Jetzt hob sie den Kovf etwas auS dem Kisj n empor und öffnete langsam die Augen. .Danken Sie, wenn Sie die Güte ba ben wollen, in mein m Namen diesen Dqnk zu übernehmen, dem unbekannten Geber für seine großmüthig gebotene Hülfe. Mehr Geld brauche ich nicht es ist schon zu viel, was man für mich dcponirt, ich hosse, wenn Sie mir helfen wollen durch Arbeit diese Summe einst abtragen zu können." .Das ist brav gesagt, mein Kind, ja, das wollen wir hoffen, und es freut mich, daß Sie, trotz Ihrer jetzigen Schwäche, den. Muth zur Arbeit nicht verloren ha bey, sie allein ist daö beste Heilmittel für betrogene Hoffnungen schmerzliche Zu rucksetzunaen, die unS das Leben be reitet".' Sie drückte mir ohne jede Antwort die Hand und schloß wieder müde die Augen. So gingen Tage dahin. Das anbal tende schlechte Wetter führte unsern Be kanntenkreiS seltener zusammen. Ich hatte Baronin W's Einladung an dem Tage nicht folgen können, wo mir so un erwartet vom Schicksal die Rolle der Be schützerin von Mary Lee zugewiesen wur de. Auch Herr Leuthold, wie man mir erzählte, war sortgebl eben und h'Ute, wjs jch nachträglich erfahren, eine Reise aus zmdestimmtt M pqch Wien unter nommen. Meinen Bekannten, hatte ich meine jetzige Zurückgezogenheit, in der ich lebte, mit Ueberhäüfung durch nothwen dige Arbeiten sür einzelne Zeitschriften, wie den Besuch einer kranken Verwand ten zu erklären gesucht und somit keinerlei Jndiskretjozlen wie störende Besuche zu befürchten, Jch benutzte auch mein Ein siedlerleben, das ich augenblicklich führte, zur verdoppelten Thätigkeit in meinem Beruf, bei dem die still in einem Arm stuhl jetzt mir zur Seite sitzende Mary Lee durchaus leine störende Gesellschaft wurde. Mit den zurückkehrenden Kräften, der befferen Nahrung, dem gänzlichen Fern halben jeder angre. senden Beschäftigung, hatte sich mein Schützling wunderbar schnell erholt und ihreAuen hatten jenen trüben, tranken Ausdruck w e die Entzün dung verloren, welche, wie mir mein Arzt jetzt gestand, ohne die e getretene Hülfe, sie leicht dem Erblinden nahe gebracht hätte. Wie sie so dasaß, immer noch schmäch tig. a'-er doch nicht von jener erschrecken den Maaerkeit. die selbst ein junges Ge
sicht alt erscheinen lassen, das m dmpenstigc Haar in kurzen Locken in den Nacken herabfallend, das zarle Oval d?s ernsten, von einem ticfe.l Seelen schmerz durchgeistigten, lieblichen Gcsichtes leicht zur Seite geneigt, die langüe wimperlcn dunklen Augen, viclle cht einst noch im hellen Glänze strahlend, eine Hauptzicrde, jetzt aber wie von einem Thränenschleier verhüllt; da konnte ich wohl begreifen, w lche Versuchung für sie, für Ändere, ihre persönlichen Vorzü ge gewesen, doppelt anziehend und gegefährlich durch eine nicht unbedeutende Begabung, einen El'araktcr, der jeden fall Zehr selbständig seine; Weg durch'S Leben zu machen gesucht. Noch hatte ich nichts Näheres über ihre Vergangenheit er'ahren. J're Geschich te war mir noch fremd gcblicb n, ohne aber diese Gesch.chte zu kennen, hatte ich mir über sie bereits ein fertiges Bild ge macht und wartete nur, wie eS mit dem von ihrErzählten übereinstimmen möchte. Langsam legte ich meine Feder jetzt zur Seite. Die letzte Feile war an eine klei ne Novelle gelegt worden, welche Novelle, oder welches Drama wartete meiner von den Lippen der für mich immer noch na menlofen Fremden ? Jch wandte mich ihr zu. Ihre Augen begegneten den meinen, las sie darin diese Frage, die mich jetzt lebhast be schäftigte? .Ich bin Ihnen immer noch meine Ge schichte schuldig geblieben," sagte Mary Lee, und sah zur Erde. .Wenn Sie sich nicht stark genug zu einer Mittheilung fühlen, so Unterlasten Sie es, sie jetzt zu erzählen." .Haben Sie Zeit, sie zu hören ?" Sie blickte rasch entschlossen zu mir empor. .Ich fürchte," setzte sie entschuldigend hin zu, .ich ließ S e im Unk aren über meine Vergangenheit. War das Unrecht, so verzeihen Sie mir!" .Wie thöricht Sie sprechen, liebes Kind. Ich habe durchaus nichts zu verzeihen und begreife gern, daß es Ihnen schwer wird, über Dinge zu sprechen, die in Ihr innerstes Leben hineingreifen. Doch ich hoffe, Sie haben Zeit gehabt, sich mit mir zu befreunden und dürfen mir, denke ich, schon ohne Rückhalt im vollen Ver trau n zu meiner ausrichtig gemeinten Theilnahme Ihre Geschichte mittheilen. Meinen Sie nicht?" Sie nickte und sagte etwas, das mir wohlthat und mich veranlaßte, ihr blasses Gesicht liebevoll zu streicheln. Jch n hm dann ihr zur Seite Platz und eine leiste Näharbeit zur Hand, damit sie nicht bei ihrer Mittheilung das Gesühl einer er zwungenen Beichte habe, und ließ sie so unbeobachtet von meinen Augen, die ganz bei meiner Arbeit schienen, ihre Er zählung beginnen: .Es ist eine Geschichte, wie es gewiß viele ähnliche geben mag hub Mary Lee an, .anscheinend einfach und doch " Und doch, ergänzte ich in meinem Herzen, erhalten die einfachsten Geschichten ihre Bedeutung nicht durch die Eteigniffe, son dern durch die handelnden Personen. Wie es im Leben mehr darauf ankommt, wie man etwas erzählt, als auf das, was man erzählt. Jch lasse Mary Lee jetzt ohne Unter brechung meiner Gedanken ihre Geschichte in ihrer Weise zur besseren Charakteristik ihrer Person mittheilen. us ar t' nag,h,'t. Jch war die vierte von acht Veschwi stern. Meine Mutter, ene Deutsche von Geburt, brachte, so erfuhr ich später, in die Ehe mit meinem Vater zwei Kinder aus einer Verbindung mit einem Deut schen. Sie hatte dis Interesse meines VaterS schon als ganz junges Mäden erweckt, als er in der Bncuhandlun mel? neS Großvaters jn Bonn die Stelle eines englischen Korrespondenten bekleidete. Mittellos und bedentend älter wie meine Mutter, hatte er nicht um sie zu werben gewagt und fand den Muth dazu erst, lö sie ihren ersten Mann nach kurzer Eh? verloren hatte. Mein Vater war ein zurückhaltender, ernster Mann, der nie mals zwischen seinen Kindern, und den Bindern auS der ersten Ehe meiner Mut t.'r einen Uuterschied machte. Jch hatte eine Menge Spitznamen, aber das waZ ich am meisten hörte war : Geh' aus dem Weg, Mary. Jch behaupte, Mary z r brach die Vase oder verlor das Buch. Komme nicht hierhcrMary, wo Du stehst, geschieht sicherlich em Unglück, Meine Geschwister waren heiter, liebenswürdig und wie ich hörte, schöne Kinder. Jch war das Alles nicht. Jch nahm auch keinen Theil an der Konversation der Dienstboten. .Mary ist dumm," hörte ich ost die Dienstboten sagen, bis ich es selbst glaubte, und selten in irgend eine Unterhaltung m-ch zu mischen wagte. Meine Eltern lebten sehr zurückgezogen, wen,n aber einmal Besuch kam, so wurde ich meist pon meiner Mutter m'.t dem Be merken aus dem Zimmer gewiesen : .Aber Mary, wie entsetzlich unordentlich siehst Du auS, wie verwirrt wieder Dein Haar ist !" Dann schlich ich mich beschämt davon und wagte nicht, wieder ins Zim mer znrückzukehren. Einen Platz aber hatte ich im Hause, der mir von Niemand bestritten wurde, eile niedrige kleine Giebelstube, in der alte Schränke mit Leihen verstaubter Bücher standen und oiele Spinneweben waren. Hier hatte :ch mir eine kleine eigene Welt geschaffen und hier vergaß ich über den Inhalt der Lücher, die ich mir au? den. Schranken zelqngt, daß ich die trotzige, unleidliche, lnordentliche Aiary war, die Niemand sieben konnte, deren sich selbst die eigenen Lltern schämten. So saß ich auch eines !ages, nachdem ich mich unbemerkt, wie ch glaubte, nach der Dachkammer ge lüchlet, in eine Ecke gekauert, über ein öuch verliest und überhörte, wie sich leise ie Thür öffnete und unerwartet vor mei ten ausschauenden, erschrockenen Blicken eine Tante Kathi stand. Sie war ein ilteres. unverheiratetes Mädchen, die Schwester meiner Mutter, die nach dem !ode meiner Großeltern ihr nach Eng 'and gefolgt, wo sie durch die ihr zugesal ene Erbschaft einer alten Tante, deren Ziebling sie gewesen, sich ein eigenes klei l?S Haus in London, in der Nähe von lliäsark gekaust und dort ein, sür iie Armen dieses Distriktes thätiges.
elbstloscs Leben führte. Mir hatte sie ' cn -js. r. 4 t! .-. i . iiiuicc uitst viuuiui uuu jutc . gezeigt ind wenn ich ihr in meiner scheuen, ein zeschüchterten Weise auch nichts von mei ler Dankbarkeit darüber verrieth, so lieb ( und verehrte ich sie doch m t der gan ' Ln (ölutb meine leidenschaftlichen, ver
lachlajjlglcnycrzenZ und so war mein Erchrecken bei ihrem un?-warteten Anblick uehr ein freudiges, als das Schuldbe vußt'ein. mich bei einer verbotenen Lck üre überrascht zu finden. .Nun Mary, ich suche Dich im ganzen pause und finde Dich hier in diesem kal 'en Winkel ? Was liest Du denn da 1" 'regte rr eine Tante. Ich reichte ihr das Auch hin. .Ol'vir Twist von Dickens V sagte sie. .Aber l!ind, das ist doch kein Buch sür Dich? Wo fandest Du es ?- .Hier, in diesem alten Schrank." Jch nickte zustimmend mit dem Kopfe. .Das ist schlimm, sehr schlimm. In Deinem Aller, noch nicht zehn Jahr, den
! Kops mit Romanen aller Art anzusullen. ! L)as taugt nichts. Weiß denn Deine Mutter, was Du hier oben treibst?" .Nri, sie kümmert sich darum nicht !" .Si.' kümmert sich darum nicht!" wie berholte meine Tante leise vor sich hin. .Hm. freilich, Ihr seid Euer zu Viele, und Du bist so ein kleiner Trotzkopf, der seinen Weg allein geht setzte sie lauter hinzu. Liest also Romane? Schöne Beschäftigung das ! Und Deine Arbeiten, wer macht denn diese unterdeß?" .Die mache ich immer allein !" rief ich, heftig auffahrend bei diesem Argwohn. .Nun, nun, Mary, dieser Ton schickt sich sür ein junges Mädchen durch auS nicht. Bist jetzt schon zu groß, um Dich so manierlos zu zeigen, wie über Haupt Deine Zeit nach Deinem Willen einzuthe len. Will mit Deinen Eltern sprechen, das muß anders werden !" Ich sah sie mit e.nem erschrockenen, flehenden Blick an. .Fürchte nichts. Mary. Zu Deinem Schadeu soll'S nicht sein ! Möchtest Du wohl," unterbrach sie sich selbst, .zu mir ziehen, meine Einsamkeit theilen?' .Zu Dir?' Meine Blicke mußten so viel Staunen, Entzücken, Unglauben über diese unerwartete Frage verrathen, daß das warme Herz meiner Tante da durch gerührt wurde und sie lachend rief : .Nun ja, Mary, zu mir! Aber ich sage Dir, kleiner Eigenwille, bei mir wird keinerlei Trotz gestattet und unbedingter Gehorsam in das, was ich anordne, ist die erste Forderung. Willst Du mir das verspreche ', nun wohl, so will ich mit Deinen Eltern über diesen Punkt Rück spräche nehmen. Jch denke sie werden Dich mir überlaffen Aujjubelnd lag ich in ihren Armen, Alles versprechend, was sie von mir ver langte. So kam ich zu, meiner Tante, Meine Eltern trennten sich scheinbar ohne jegliches Bedauern von mir; vielleicht verletzte es sie, daß ich ohne das geringste Zeichen von Betrübniß daS elterliche Haus wie meine Geschwister verließ und auch niemals den Wunsch zeigte, zurück zukehren. (Fortsetzung folgt.) Anzeigen Betrug!! .Es ist zur Sitte geworden den Anfang einet ÄrittclS iha eleganter, interessanter Art zu schreiben. .Uno ihn dann in eine Anzeige auelaufea zu laien, wir vctmciden dies .Und machen put auf die Vorzüge von H'p fen B tt rS "ufmeek am, in so einfacher ehr l chrr Sprache ,, möglich .Um die Le, t ,u veranlass n, .Es zu probir.n, wa ibren Werth so be roeuen uß, daß sie nie etwas anderes mehr getrauchen. - .La Heilmittel ist in allen Zeitungen so dorkheilbast genannt. .in telig ös.n so vcbl, als in anderen, .wird vielfach vclkauft und verdrängt all ander-n. mX't V'rbeile der Hopfevpffanze könne nicht in abrede fl' stellt werden und ti Eigen tdümer von HopfenBitters habe goe Kiug hett Und Födiakeit an den Tag g?leok, Eine Meoi ia einzuführen, deren Güte Ieiem sa offenbar in die Augen fällt. Starb te? Jfltm ! .Si- fchlepvle fit, leidend dahin Jahre larg. .D e tzle hülfe ihr nich; " .Schli ßik wurde sie durcn Hoofen Vitte's kuri't, woiu-er die Ztiigea sa viel bericht tu, .W'lkl ch, W rklich ' .Wie lankoor nur für die Me izi sei 'olllen. Einer Tocdter Elend. Unsee Tochter li'l elf Jahre as dem Zran ke. l eite ,Vcn in er Vk'bindvnz don ?tiere', Leber-, rheum. t schen und N rv nl den. .Unter oer Osd t der b sien Aerzt. .D'e iluer Kronkeit allerhand Kamen gaben ,obne sie zu h ileu. .Und ci it sie uns gesund wie'" ergaben durch die einsame Medizin Hopfe, Bittern, deren Ge rauch wir jjhctlang gescheut habe. Die Eltern. Wenn Du bet yrtheker t)?s ittr xiargst und er gnb D r etwa Andere ls eine ftiai$ mit weifjer fttiqu tte uno da au' et !" Hoxsendundel, s ,rt age tdn gn v.trug n, mt .tdea liberal delsynen. j. Klee. II. Colimax. KLEE & COLEMAN, Fabrikante do Mineral Waffe?. Sparkling Champalgu Cider u. Little Daifh. Ebenso alleinige Agenten von Velfaft Swgn und Selzer-Wasser. Fontaine erden ierkit au? VefteNun, gifm Fontaine erden auch ,rtthet. 22, 228 280 Süd Delawar Str. Idianax,lis. Ind. VZl. 8tyr, Vanagn Many a Lady is beautifiil,all but her skin; and nobody has ever told her how easy it is to put bcautyon theskin. Beauty on the skin is Magnolia Balnu Bern. Wonnegne, ARCHITECT, Banee Block. Jlmmer 1 1 t i.
Cit Ettjtala UM. 1 Oaftlagba Ctt.
Was als Wunder für diele Leute erscheint, ist in der Wirklichkeit nur da ötewlkat der ntrendung von emirniflen und von ge funden erstand, viele Personen, die an Rheumatismus und Neuralgie leide, zögern ln der Anwendung eines Mittel, da sie urchlen, ti möchte ihnen nicht teifen. und si dezwei Hin, ob ti Sincciu wirtlich jo gedoljen, wie behauptet wird. Herr C. N. Bruner, von Urbana, O., handelte Ankerö. Er schreibt: ,.ttlexe ist da VAt. teal 14 fe ttrfuAt Zlch s f"t Mt . tag itttti rni4 umnxntcn tnuft ,,b o Kritbattt t irntcin $iaj)t fltbiortrte n dkg um 9 Utzr. tselb u nttmtn. Ich litt, ai etn .'im i ut Ittbcn sann. Ich nam tut Tes n tarrn unt d trieb 44 mich ItifcU rern irt, tetttt" nirtn btnenif , unt rn luchficM ttetgtn tannu tq kh e tiit zum $ i üflUiX gc Im, SS ist sein Gewicht in Gold werth."
Til ffl
Ist kein Wunderding, sondern es ist nur ein sicheres Heilmittel für nhinmaHsrnnt und J3ural ! und es wird ebenso sicher und leicht Sie heilen, wie es Tausend Ändere geheilt hat. Wenn Sie kltilepboros nicht in Abrer votheke er halten können, werden wir Ihnen, nach Empfang de reguläre Preises ein Dollar per Flasche dasielb er Ervrefj franco ,usenden. Wir sehen es lieber, wenn Et es von Ihrem Slvotheker kaufen, aber tven er daffklde nickt führt, lassen Eie sich nicht ubernden, etwas Anderes ,u versuchen, sonder bestelle Ei so sort bet uns, wie angegeben. Athlophoroö Co. IIS Wall Str.. New York. A.SEECKE,zi-., ZtNtsSe Bank - Gaus, Scke g. und viae Straße, Olnolnnatl, O. Wollmachten nach eutschland, Oesterreich d der chrve,, gefertigt. Goufularische kZll,ubtgugn besorge. Gröschaften . s. . ,rp, nd ftche, ivkasftn. Jertret? in 3nMaapiltl Philip Bappaport, No. 120 Ost arhlaud Straß,. y rLl Fewftel? Golden Rio gebrannt, - 20 Cts. per Pfd. Hcraögesctzt. iömü Muoller, 300 00 Wasbiuaton Cic, Ecke Ned Jnsq Sksie. 3ttp?tt 987. Base Burner, alle Sorten ! Heizöfen, Nanges, Kochöfen, z de Okiedrigüen Vrelsen bei lo EMETT 62 Ok! Washington Str. Dampf-Wäscherei, 1K0 Zlord Z,laare Str., ah der Massachusetts Av. XOUIV KID D, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! P ompte Ablieferung ! T. W. Rtnn, Geschäftsführer. EZJ Spitze. 'Vsrbsng BtMn ach dem neue sie oersahn erei,t. Rustrsg xer Vrrreß er hu sofort geführt. ?eledo 185, Dr. CCEverts, Deutfl)er Zahnarzt. (chfolgn Cil. C. Ta'.tKrt.) rA,E3?Cö Dös&lnflton n. Öinosotcania Ötv. 3Mf9llt
N. OERARDY'S
rocerlj, No ii2S Cst asiji! stton Siroßr. 7!ac!ifrlaer d o u WTT ITEFFLIN Eiscobahn -Zeit -Tabelle. nkunft und teanr Sc: Eisendaknzggk in Jndianapoii, und ech tzonntag. den U Mai 1885 ZesserfondiNe, Vadtso und Sndt-?apoIiF Tisenbad. Abgang: A knuft: ud r t3j. I .10 Bta 3sUaXat! 9 is S Da ,k.. 8 15 at f dietj taa.0 45 nfcndaati 3Ui$m i 9t I) l t; 7iJ Ild X P tftg. 6 45 fn ' i 8 ,Z,üg lO.H f u. Vanduliu Line. eillrai 7.16 fern rag rv, p U t 9!k Xrn tau itc. 4.tu Vaeie Ct . 10.44 Rr MlftSoutd nd Er Sl.-m 3 eth Ve?d4r."0?m slevelaub. ch,otumkus. uapvlis Tlsenba 98rf so nders ., 10Mm raton Cl lOuäCrn V X- 7 20 83 (Sofie j3-iu m , Snll,ug S.HW I ttaii U4ftec...i j r. lag iprcl.... 1.1 oil der. 1 15 'e Conti r, ?Rb'KU9f... 5.C EthVendck.Er iiacinuan nut ?nUibn (tte ine.. 1 Sttittda 6.10 (hx At 1! lift ndrson c.. 3.1 3 R . 4f w .j t . 1' o " w. tl Im 9: $ tt2 1 1Ü.15K vrighlweod Dtdtston, C. C. C. nnd I. gan, täglich. . 0. , täglich. .!? iu.iu ura 1 11.(013 I 3.1 ni " täglich. R täglich. 7.1s : 11 3i ha .U6S tJ n Uigltch. iZl ragiiQ iii.i)Ki Eineinnan, Zndlanapoli, St. Lonit n. CtUaci Am 1 r L l . . ir 1 . . i(aoa;a. incinnau itvtfion. outsv. . 4.10 m , 3nt,unap C:. 10 li Ctncirnaü 8U Un JtUi'tJtü djp. 11.30 Ä t-itnnatt i....ll 15 . tbtftccn Gz ... . Zg . 8 I P c. S. O fim I 8 6t ü g 8 ftnc.cc b.iötm. täg.lch s ee. 4ttki Chicago Division. 0 Burl f. T.iufca , tbic . Chicago 15 U p.:2 10 Mm I täglich c c u.. Z.ZS v kftern 9 5.10ia fcifüviu cc ..lu U tm t 6 täglich I T L all p e.. S.jO r c 110 situ j mitnnsitt cc. d 44 u pMsdurg, Tineinnati & St. Loni CisenbaU kViliülSkV iKtchrn Vice auf. tdaltch 4.?0Bm flenon Connt. f. 40 fM Crauij. k y y ti iö 3 om3ieneonnt.lt 10 Cm . j täglich ...tl.U V j)cctuifl. 1 1 2) j( ant. SOfcntcg i.oo 91 . sonntags .... 4.3) X UlÜlUfiiffl 15 tt Ä S täglich I h.. 4.Z4 Lato ck autg s 5.40 Um I f-fil'ch 10.30 Xa iattfl 8x ant. eonnta.0 7.00! Chicago Koste dta Kokons. daao ess Äd . ,g tag 11.16 m Ehicago xpre l.ll.uü Si SchNklltug... 4 00 0m Zndkt's Lo. iff 3.35 5 Vabash, St. Loui, & sZücifie. rt ttc l?atl 7.15 m dt :täa S.m aiti 2.1 4tz, it ich j tät 7.1) m lolöd tW Er..io 45 am ii u id Mail. 6 15 m .OjC Indianapolis und Vineennes kiseubad. all airo l 8.15 8 . Cincfnncl ..10 40 ejiBunnel cc . .0 n Kali Ctio. Sjbu G,Wcinnati,HarniItouö:Indiane.pokiLiscnbahn Jsxck touis s.'X- tt ftonntloi2:tce ?LJ Sa onattiptUtKCC 4.25 9tm j mc: liö 1&m jnönSUÖt. L 11.1 th ljnbp U "tS-iiU 50 af 4tu., C.i.. o.u m 1 incinnaii ftec 8.0.' $n Judiaua, Vloomiagtoa dudWefierr. ifeudhn. Pae xu,il.. k in 1 afia 6 tx. an Zes8cc 5.0 UgUch 3.1if3 tMfiv.i.tt. Um 4inc fcpic 11.00 Jtm cu 9t 3 8; tägll.10 i narre iji t. Loms Div'ion. Zre'ld 4 2,m , ?.che? S.50 in all U fcugj. 8.3. A ) lHZU U ia RU Stl 4-i.(5t ; ll.:0t j i.cfefuld URb Orftl'.che Diwsi-n. Ocstl.raU....4.1 Zi, Ziaeifte 6t!t:l... T tagt vCt(fe....lt ioürn ! ti 5t Z t ....t0 3'Ä Uaituc is.V. .. 4srn ü5f.c:a .... 4 40 zdianapolie und St. LkNts Cizenbahn. tag iy.ltU iC. z s l tög iflouch .... 7.1g r i cc 3.Ü B jrjona6t8 9t. 5.0 I teseal Vafl.ngei ltivm w Ct fc j 1 De, i tagt .3jX tttfiiift u ec.tOrw X 1 .-.iorcfOit tc 1 f fcoailoiUt, New tlldany & Chteagv. Alr.Liue ttteago x tgl..ti.S:m 9 cago x. t,t.. JliB IRonon &cc 5.0 f , i0'in c l'-K?. ich 6it4tjtca6. ! .ilch. 4i:g U. I a,l l.4n t J-Ufi 006 mit r. f. ti?ntni4jr it lM i Alaf'sir. Bli P. itti6tii.l. V't ' t ' j OHIO INDIANA MICHIGAN
uj -' t'f v-7 "-'l'-yZ W-et-Ö &iVsrMn ??7e,A z
ii mmm O
THE BUSINESS MATT When he travela rants to qnlck. wanti to be comfortable, wams to ai rive at ueatinatioa on time, in fuct, wants a etrictly busmess trip, and conseiucntly takes tbe populär Wubash Koute, seelin? that he is sure to rceet bis criff aj?ements and contlnue to prosper ad be happy. THE TOURIST ITas Ion 5? slnce chosen the Wabaab M thfl lavorite roututoalltbo Summer resorta ok tlx Last, h'ortli and West, and W intcr Betcrts ot the South as the Company has f or yeara proTidcd better accomrncxlations anumort xt tractions than ony of its competitors for tbU 'asaof trarol. Tourist Tickets can br bad at 1 oduced rate at all principal oCices. öl th Company. THE PARMEB In eeareh of a new hom. where i xm eure better return lor bialabor, houid is. xnemberthat the Wabash Is themost Uirect route to Arkansas, Texas, Kansas. N'ebruka. and all pointa South, West, and Northwest, und that round-trip !anderxlorers' tlckcts tvery lowrates aro always on sale at the ticket oillcca. Descrlptive advertising matter of Arkansas and Texas sent srro to all cpplicants by addrcssln tte General Pk aetnjcr Agent. THE INVALID "Will Und the Wabash the rnost conrenlent route to all of the noted health resorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that the extensive througli car yatem and superior accommodatlon of this populär Uno will add preatly to bis comfort -wbiloea route. Pamphlets descriptive of the tnarjy celebrated mineral prins of U10 West Aad SouUi sent Iree on applicatlon. THE CAPITALIST Can t?et the Information necessary to soerm. aale and profitable Investments in agrloulture, 8tockralsinsr, inin?. lumberlug, any of the many Invitin? flelds thrcuigho the South and West, by addrescimr tho uaöenlgaed. F. CÜANDLKR, C wenl f anetr txi Tkitt Amt. SU Uij, p; UHNOIS-IOVA-r.'ilSSOURl
