Indiana Tribüne, Volume 9, Number 20, Indianapolis, Marion County, 9 October 1885 — Page 3
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Der Prelche. Erzählnug von Victor Vlüthgeu.
(Fortsetzung und Schluß.) verzeihen Sle, Ehrwürden, daß ich die beilige Haildlung gestört habe. Sie kommen zu einer Sterbenden sagte selerlich der Ascet. Jch denke, nicht," meinte Helling. Jch bin Arzt und hoffe, Ihr Beichtkind dem Leben wiederzugeben.Airn, Wie Gott Will, meine Tochter Er bekreuzigte daZ Bett, qrünte Hel ling und ging mit seinem Begleiter hinaus. Öeda, Mutterle !" rief Hellina, als die Schritte der Beiden verklungen toa ren, jetzt laß die Faxen; dem Pfarrer konntest Du etwas aufbinden, aber dem Herrgo t nicht und mir auch nicht. chamst Du Dich Nicht, alte euch lerin?-. . : Ach, Euer Gnaden, ich muß ja fler ben. Ich weiß es. ich überlebe es nicht, daß es hier anders wird im Hause, und daß Euer Gnaden unglücklich werden. ES ist aus mlt mir. Jesus Maria, Jo seph heilige Anna, bitt' für meine arme Seele !" Sie jammerte und stöhnte herzbrechend und preßte dazwischen daZ Kruzifix aus Den Muno. Nicht eine Viertelstunde leb' ich mehr.Helling machte ein finsteres. Gesicht, aber innerlich schüttelte er sich vor Lachen. Die Komödie. war so spaßhast, daß er selbst das Widrige der religiösen Ein kleldnng kaum empfand. Das hilft Dir Alles nicht. Ich werde jetzt hinaus gehen, und in zehn Minuten" er sah nach der Uhr .wirst Du an gezogen je n. Hier muß einmal gründ sich Abrechnung gehalten werden. .Jcsus, Jesus, ich kann ja nicht; ach 7 Mntinr IrtMlnnh filf mir lth mm VftV jr V tJ Vf rühr' mich nicht auZ dem Bett. Ich hab's ja nur gethan, weil ich dem gnädi gen Herrn sein Bestes gewollt habe. Denn die Preußin hat Euer Gnaden verhext, das habe ich gleich gemerkt, all sie hier im Hause war. Lieber wollt' ich schon den 9!uzak heirathen und in die Katschmar ziehen, als mit ansehen, wie hier Alles umeinander geht. Hu, wie mich das beutelt! Jetzt sterb' ich gewiß Das gab', eine schöne Wirthschaft in der Kaljchmar sagte Helling noch immer mit strenger Miene. Der Nuszak würde sein Lebtag nicht mehr nüchtern. Vor, wärts ; zehn Minuten gebe ich Dir. In zwischen will ich mich nach einer festen Reitpeitsche umsehen Mutterle heulte plötzlich auf.' Jesus, Jesus, Euer Gnaden, nicht ein Glas sollte der NuSzak mehr trinken, als er vertragen kann, eher that ich ihm die Augen auskratzen." Gut sagte Helling, welcher fühlte, daß er nicht länger e.nst bleiben konnte. Ihr sollt Euch heirathen und die Katsch mar haben. Aber jetzt mache, daß Du herauskommst Er ging in die Küche. Marenia lachte ihn aus vollem Gesicht an und er lachte auch. DaS wird die beste Strafe für die Beiden sein murmelte er sür sich. PlutschinZky wurde begraben, und der Preuße war dabei. Die junge Wittwe lehnte sich mit überfließenden Augen an ihn. Sie sah verfallen aus, aber das schwarze Kleid saß tadellos. O, Herr von Helling, der armeWladi, daß es so mit ihm kommen mußte ! Ich weiß nicht, zu was ich noch auf der Welt m." Helfen Sie Ihrem Herrn Papa die Einsamkeit ertragen antwortete er, ohne sich zu rühren. .Wir wollen gute Freunde bleiben Ihre Augen forderten mehr, aber er sah eZ nicht. Er blick ie weit in die Berge, in welche er alle Tage einen Boten trieb, der mit holder Botschaft zurückkam. In seiner Tasche knisterte eines jener Briefchen, auf die ti wartete, wie der April auf seine Nachtigallen. Frau Sonia wußte nichts von diesen geflügelten Grüßen, in denen ein schweigsames, schwer wandelnde, aber schönes und reizvolles Mädchengemüth sich ausschloß. Sie hatte noch keine Ahnung, daß der blonde, steife Hüne über seine Zukunft entschieden hatte. Und es war jetzt nicht der Zeitpunkt, ihr davon zu reden. Man überließ das über Haupt am besten dem Herrn von Es'erwensky. Der Todtengräber warf Schallen über den Sarg, und es war Zeit, nach Hause zu fahren. Frau Sonia stand wieder fest auf ihren Füßen und blickte mit er hobenem Gesicht dahin, wo sich Helling nicht befand, und dazu weinte sie heftiger, indeß sie zum Wagen gingen. AIS sie auf die Katschmar zufuhren, fragte der alte Edelmann: Es geht ein Gerücht, Sie hatten die Familie des Herrn von Blum aus der Katschmar weisen lassen, Herr von Helling. Ist dem so? Es waren angenehme Leue. Doch werden Sie Ihre Grunde gehabt haben . Bisher hatte Niemand von den Dreien diesen Gegenstand berühren wollen. Jetzt war der Bann gebrochen. Aber Alles wollte Helling nicht sagen. Tie Familie wird wiederkommen meinte er, wie nebenhin. Der Abzug ist durch einen Irrthum unter meinen Leuten veranlaßt worden. Sie haben unterwegs Unglück gehabt, die Armen sind mit einer Brück eingebrochen. Sie setzen mich, in Schrecken sagte Herr von Eserwensky. ES ist doch Nie nlandem ein Schaden geschehen V Nicht ernstlich Ah, das ist ein Glück, daß die schöne Preußin gerettet ist sprach Frau von Esackowsky mit malitiöser Betonung. Plötzlich war die alte Elfersucht wieder erwacht. Jetzt braucht Niemand mehr den armen Wladi zu fürchten und'zu hassen. Helling antwortete nicht. Was sollte er sagen? Der Schmerz hat ein Recht auf Nachsicht. Wirkliche ' Freundinnen konnten die'Wlttwe und Euaenie me malS werden. So stieg er aus, empfahl sich höflich. und ging in die Katschmar hinein. Ob sich Eugenie überhaupt hier glück lich fühlen würde? Der Hüne bekam Heimweh nach dem Norden, wo die Du nen leuchten und das Meer funkelt. Dort war der Platz für dieses Mädchen füi sein Weib. Er .wollte zunächst
hinreisen, wenn oer tf-uhnng rommen würde, aber nicht allein. Er hörte deutsche Nachtigallen schlagen. Er sprach mit Jacob über die Verpfle gung des Fuhrwerks, das Plutschinsky hergesahren. Der Bursche gefiel ihm, und er versprach ihm, daß er bis Weihnachten den Verdienst aus der Katschmar haben solle -Dann werde jemand An deres hineinziehen. tt Jacob ließ erst die Ohren hängen, aber er rechnete sich aus, daß er doch ein Kapitälchen sammeln könne, um damit einen kleinen Handel anzufangen. Und als Helling in den Schnee hinaus schritt, hernahm er sem zufriedenes Singen hinter sich. Zuhause sand er die Nachricht vor. daß Herr Steuber sich aus dem Staube gemacht habe. Man vermuthete, er habe die Richtung in die Bukowina eingeschla gen; bis Szamber hatte er eigenes Fuhr werk benutzt, von da jedenfalls Miethö fuhrwerk. Man hat von Steuber nichts wieder gehört. Die WeihnachtStage bildeten gleichsam die Vcrfestlichleit sür die Hochzeit noch früher wurden durch Helling's Fürsorge das Factotum (oder Facniyil) NuSzak mit Mutterle kopulirt. Der Edle merkte schon in der BräutignmSwürde, daß es seinem gestiegenen Selbstgefühl nicht an Dämpfern fehlen und daß er gut thun werde, seine Hoffnungen aus reichliche Versorgung und Hausfrieden nicht zu qoch zu spannen. Doch rechnete er aus unbewachte Schränke und heimliche Schwänzelvorräthe. die ihn desto gründ licher schadlos hallen sollten. Nach dem Fest kam der evangelische Geistliche mit Helling'S Fuhrwerk und eS gab eine stille Feier auf Grodny gora. Die Räume reichten rach Mutterle's Eut se'rnung sür Alle auS. Und der Mai kam eS war derjenige des Jahres eintausendachthundersechs undsechszig da ging es an ein Absch ed nehmen. Frau Blum setzte eine lange Liste der Orte auf, welche besucht, der Personen, nach denen Erlundigungen eingezogen werden sollten. AlS die Kriegserklärung wie eine Dombe i i alle Gemüther schlug, befand sich daS junge Paar in einem der Bäder an der preußischen Küste. Helling schüt telte den Kops, wie.Alles um sie her ver einsamte, ein Mann mit zmiegetheiltem Herzen. Er zögerte mit der Hiimreise, bis es zu spät war. Vor dem !,!alhhause zu Königsberg vernahmen sie die Bot schaft- von der Königgrätzer Schlacht. Und als alle Fenster mit Lichtern flamm len und die Straßen in Roth und G ün glühten und Unbekannte sich in die Arme sielen, da suchte der Preuße einen Mann aus, der ihm einst nahe gestanden, und sand ihn an einer Stätte, wo sie in ihrer brausenden Jugend manchen guten Trunk zusammengelhan. Da wurde Ernsthaftes geredet unv wundersam zu Herzen GehenoeS gesungen, und noch ein und der andere liebe Geselle von weiland tauchte aus. Mit schweren Füßen ging der Niese heim, und das junge reizende Weib sah besorgt in die ein wenig überirdisch glätt zenden Augen des Gatten. Er aber faßte sie um und nahm sie in den Arm, so sorg' lich, so vorsichtig! und Zagte : Du Kleine, hier wollen wir irgendwo herum leben und sterben. Ich habe ein Lied wieder gesungen, und es hat mir ausnehmend gefallen ; weißt Du. wie daS endigt?" Ich bin ein Preuße, will ein Preußl fein (E n d e.) Zufalligkeitkn. Novelle i zwei Lebensbildern von 3. v. Vrn Barnotv.
(Forlsevung. Ich stand einen Moment sprachlos über dieses unerwartete, plötzlich über mich her einbrechende Glück. Es war mir, als müßte ich dem alten, von mir geohrfeigten Herrn um den Hals fallen und in lautem Jubel über dieses außerordentliche Anerbieten ausbrechen. Ich that aber nichts von alledem, jedoch glaube ich, die Absicht besten, was mein dankbar überwallendes Herz zu thun sich sehnte, las er in meinen Auen.-' Lächelnd, wohlwollend reichte er mir die Hand hin. So viel ich höre, sind Sie ein Deutscher, Mr.Leuthold,n.cht wahr, so ist Ihr Name?Ich bejahte es. Meine Frau wie die meinem Herzen besonders nahestehenden Menschen sind Deutsche von Geburt ich war in mei ner Jugend in Deutschland setzte er et waS zerstreut, nachdenkend hinzu. Ich hoffe daher", und er schüttelte rasch diese momentane Zelstreutheit ab auch wir werden guteFreunde u. ich denke.diese Au gelegenheit,ich meine JhrEngagement als Administrator, wäre abgemacht. Und sie wurde abgemacht. Kurz, ge schäslSmäßig, wie es des Engländers Art ist; doch den Tact und die Herzensgüte fühlte ich bei alledem durch und beides stellte den alten Herrn zuletzt mehr als den m i r, als ich i h m Verpflichteten dar. waS mich wunderbar schnell über die mich quälende Ohrfeige h nweghalf, die, so hoffte ich,die letzle.unüberlegleHOndlungs weise in meinem Leben sein wird, die ich zu bedauern habe. Herr Leuthold schwieg. Seine Ge schichte schien für, uns zu Ende, für mich aber nicht. Indiskret, wie ich ihm viel l,icht erscheinen mochte, war mein Inte resse durch dasErzählte einmal zu lebendig angeregt, als daß ich mich mit einem so kurzen Schluß befriedigt gefühlt. Und wie hat sich Ihr Verhältniß zu Ihrem Gönner in Ihrer neuen Stellung gestaltet V Gut, ich darf doch wohl sagen,freund schastlich, bis ein Ere gniß in unserem Leben eintrat.waS uns gleich nahe berührt, in dem wir jedoch verschiedener Meinung waren. Und hat sich dieses trennend zwischen Sie gestellt?" Wenn auch daS nicht, so doch entfrem dend Sie lassen viel zwischen den Zeilen vermuthen daß man inWahrheit gespannt ist, den Grund dieser Entfremdung ken nen zu lernen !" rief Baronin W eine junge lebhafte Brünette, die jetzt wo eS sich vielleicht um eine Herzensgeschichte handelte, auch begierig , wurde, mehr zu iör.
ES würde zu viel Zeit erfordern, wollte ich die näheren Gründe d ejcr Entfrem düng mittheilen", entgenete Herr Leut hold mit einer Zurückhaltung im Ton, die genugsam bewies, daß das.was er nur andeutet, zu jenen Momenten in unserem Leben gehörte, die in unserem Herzen zu tief verzeichnet, ihm zu heilig sind, um in einem größeren Kreise selbst befreundeter Menschen näher besprochen zu werden. Der Abend war mittlerweile anqebrochen. die letzten Akkorde der fernen Musik längst verhallt, der Mond hatte sich hinter dun keln Wolken verborgen, der Skrom, durch kein ihn aus seiner tiefen Ruhe auswühlendeZ Menschenwrk geweckt,' verfolgte still und unbewegt seinen ewigen Laus nach dem unendlichen Meer. In den Bäumen rauschte leise, verdächtig, Regen anzeigend, der weiche Westwind. Wir werden morgen einen unfreund lichenTag haben sagte Baronin W Es wäre doch hübsch, wenn wir uns dann Alle bei uns zusammenfinden wollten. Auf unserer geschützten Veranda, mit dem freundlichen Blick nach den Ber gen und der Elbe, läßt es sich selbst bei unfreundlichem Wetter angenehm plau dern. Nicht wahr, Herr Leuthold?" sie wandte sich jetzt ausschließlich an ihn, wir, mein Mann und ich.dürfendoch alljZhren Besuch rechnen V Wenn meine Geschäste in Dresden eZ zulassen, gewiß, gnädige Frau." Der andere. Tag brachte in unseren befreundeten Kreis nicht Herrn .Leuthold, iedoch m'.r ganz unerwartet eine Begegnung, die doch davon später. Ich hatte meine Morgentoilette beendigt, meinen Kaffee eingenommen, einge laufene Briefe gsl sen, einen flüchtigen Blick in die Zeitung geworfen und stand eben im Begriff, sie wieder zusammen zu falten, als meine Augen zufällig unter den Inseraten aus einen Aufruf fielen,der mit den Worten Helft mir!" meine Aufmerksamkeit erweckte. Ich las weiter : 9 t diesem Aufschrei trete ich vor edle Menschen, nachdem ich wegen eines einzigen Fehltritts von den Meinen verstoßen worden bin. Drei Jahre habe ich mit der bittersten Noth gekämpft, mein Augenlicht ist unfähig zu weiblichen Ar beiten geworden, meine körperlichen Kräfte sind vor Mangel an leiblicher Nahrung erschlafft. Helfet mir! Werft nicht noch weiter Steine aus ein gequältes Gemüth. Ich b'ete gegen ein Unterkommen höhere wissenschaftliche Bildung.sprachlicheKennt nisse. O, daß man unterschieden hätte Unerfahrenheit und Leichtsinn, ich würde' nicht so namenlos gelitten, nicht aus ge pflegtem Boden gerissen, an den Wegrand geschleudert worden sein Offerten erbeten durch die Administra tion dieses Blattes. Erschüttert legte ich daS Blatt zur Seite. Was war hier zu thun? Helft mir! hatte d efe Fremde gerufen. Jedem zuge rufen, der dieses Blatt las und ein Herz für eine unglückliche Mitschwester hatte. Ich überlegte nicht lange. Möglich, daß ihr schon Hülfe geworden, möglich auch, daß meine Hülse einer Unwürdigen zu Theil wurde. Doch nein, das konnte nach diesem Inserate nicht sein, Unglücklich war sie, verstoßen, verlassen. DerSchmerzensfchrei helft mir!" durfte von mir nicht überhört werden.ich muß te ihm folgen. Ich machte mich schnell entschlossen sür einen längeren Stadtbe such fertig. Allein, wie ich stand, hatte ich Niemand über das, was ich that, wem ich Hülfe angedeihen ließ, Rechenschaft abzulegen und so konnte ich unbeeinflußt durch Andere meinem Herzen folgen. t Ich traf in dem Redakteur d?s Blattes einen alten, würdigen Herrn, dessen ganze Auskunft über die Einsiedlerin des Jnfe rates darin bestand, daß eine dicht verschleierte, sehr dürftig gekleidete Dame es mit dem Bemerk gebracht habe,keine Mittel zur Bezahlung desselben zu besitzen und die, als er nach Durchlesung des Aufrufs um Hülfe, sich bereit gezeigt, ihn ohne Kosten abzudrucken, ihm ihren Nair.en, wie Str ße und Nummer der Woh nung angegeben, gleichzeitig be i Redakteur aber ersucht habe, ihre Adresse nur demjenigen zu sagen, von dem überzeugt sei, daß nicht Neugier, sondern menschliches Erbarmen zu helfen ihr ihn zuführte. Hat schon Jemand nach der Verfasserin dieses Inserates gefragt? bemerkte ich nach der gegebenen Mittheilung. Der Name Mary Lee klingt englisch. c rnuä konnt eine Enalandcrin sein. Möglich, daß sie eine Engländerin ist, bestätigte d?r wohlwollende Redakteur, obgleich sie dazu wieder ein zu - reines Deutsch ohne jedeBeimischung eines frem den Accent. spricht. Gefragt ach ihr hat bis jetzt noch Niemand. Ich hoffe, Sie werden in der Fremden nicht enttäuscht und finden in ihr wohl eine Unglückliche, nicht aber eine Unwürdige." Damit reichte mir der alte Herr die Hand und ich schlug nicht ohne Herzklopfen den bezeichneten Weg nach Mary Lee's Woh nung ein. Je näher ich dem Ziele kam, je langsamer wurden meine Schritte. Wen würde ich sehen ? Was würde ich hören ? Wen kennen lernen ? Eine Magdalena ? Es giebt Magdalenen, die so lange büßen, wie sie im Elend sind, die aber gleich der schönsten, büßenden Madalena von Batoni recht unbußfertig in der Bibel, wie in einem unterhaltenden Roman zu lesen scheinen, und ebenso oft über sie hinweg ih.-e Gedanken räch den verbotenen Früchten von dem Baume der Erkenntniß richten. Alles das kam mir in den Sinn, und ich leugne nicht, daß ich einen Moment, als me.ne Hand auf dem Thürschloß des alten, verwohnten HauseS lag, wo Mary Lee wohnen sollte, am liebsten, wenn ich mich nicht vor mir selber und. dem würdigen Redakteur geschämt, ohne einen Blick auf die ge heimnißvolle Verfasserin des ergreisenden Inserates geworfen zu haben, entfernt hatte. Entschlossen aber, mich von meiner moralischen Feigheit nicht noch mehr beherrschen zu lassen, drückte ich die Thür aus und. trat in einen dunk len Vorflur. Eine Frau, die schlür senden Schrittes mit einem leeren Eimer jetzt die entgegengesetzte Thür nach dem Hose zu ausmachte und dadurch mehr Licht in dieDunkelheit einließ, frag te ich, ob hier eine gewisse Mary Lee wohne ? , Die Frau setzte den Eimer hin,mn perte mich und meinen Anzug, sch.c.l durch diese Musteruug nicht recht zu wissen, wag sie aus meiner. Person bei dieser Nachfrage machen sollte und sagte gedehnt: uer wollen Sie? Na. dit.wohvH
vier Treppen hoch unterm Dach frei lich wie lange noch, weiß ich nicht Was sie mit dieser letzten Aeußerung sa gen wollte, blieb mir unverständlich. Ohne weitere Erklärung ließ sie mich ste hen, hob den Eimcr aus und trat in den Hof hinaus. Ich stieg die knarrende, dunkle Treppe empor, die hin und wieder aus einer Wandluckc mattcZ Licht erhielt. das gerade hinreichte, bei scharfen Blick den Weg zu finden und keine Bekannt schaft mit dem Erdboden zu machen. Endlich war die vier!e Treppe über standen und ich befand mich vor drei Thüren, wie weiland Peter in der Frem de vor den Kreuzwegen, vor denen er, nichtwissend, welten er einschlagen sollte. sich wieder umdrehte. Ich that daS nun n cht, sondern llopste erst an die eine, als ich da keine Antwort erhielt, an die zwei te. dritte Thür. Bei dem dritten energi scheu Klopfen rief . eine krankklingende Stimme ein mattes Herein ! Ich öffne te die Thür und t:at ein. Nach der Dunkelheit auf den Treppen, wie im Hanfe schien mir aus dem Dachfenster, das den niedrigen kleinen Raum erhellte, ein fast blendendes Licht entge gen zu strahlen, in dessen flimmerigem, unbestimmten Strahlenkranze alleGegen stände erst undeutlich vor meinen Augen tanzten. Allmählich gewöhnte sich aber mein Auge an die auf mich einströmende Helligkeit, und ich erkannte in dem ärmli chen Gemach einen Stuhl, einen Tisch. eine wurmstichige Bettstelle, von der sich matten Schrittes eine schmächtige Gestalt in dunkler Trauerkleidung erhob und mit leiser Stimme mir ein Willkommen bot. Das war keine Magdalena, die vor mir stand, wenigstens keine im gebräuch lichen Sinne deZ Wortes. Das war ein vom Geschick sei es auch durch eige ne Schuld, hart mitgenommenes, tiefge beugtes junges Weib, und irrte ich m ch nicht, ja i immerhin in diesem blassen, gramerfüllten Gesicht ein Ausdruck von hoffnungsloser Traurigkeit, der genugsam erzählt, was sie gelitten und was sie ge büßt. Sind Sie Mary Lee?" fragte ich, wie um ct'vas zu sagen, was diese erste Pein l che Bewegung zu dem Ziele führte, das ich im Auge hatte. Ja, ich bin Mary Lee erwiderte sie leise. Das heißt unterbrach sie sich selbst, ich muß Ihnen gleich sagen, daß dieser ein angenommener, nicht mein ei gentlicher Name ist." Ich vermuthete es bereits !" erwiderte ich.indem ich mich auf den einzigen Stuhl im Zimmer, etwas erschöpft durch die vier überstandenen sehr ste.len Treppen nie derließ. Verzeihen Sie, daß ich Ihnen diesen Stuhl nicht früher angeboten," sagte die Fremde in einem Ton, einer Bewegung, die das bestätigte, was ich gleich bei die ser ersten Begegnung durchgefühlt, daß ich es mit einer Dame von guter Erzie hung und Bildung zu thun hatte. Wollen Sie nicht auch Platz nehmen?" bat ich, nach dem Bette weisend, von des sen Rand sie sich bei meinem Eintritt er hoben hatte. Sie gehorchte schweigend und sagte dann unendlich matt, kum daß ich sie verstehen konnte: Sie kommen auf mein In trat Ja, und wünschte Ihnen meine Hülfe inzubieten, in welcher Weise, mögen Sie 'elbst bestimmen." In welcher Weise !" wiederholte sie. ind es klang wie Thränen in der Stirnine bei der Wiederholung dieser meiner durch das Ungewöhnliche derSituation, in )er,ich mich der Fremden gegenüber be 'and, etwas hastig und kurz gesproche ien Worte. Ich bedauerte diese Kürze lugenblicklich und setzte wie entschuld. zend hinzu : Nur Sie allein vermögen a zu bestimmen, wie Ihnen am schnell len und durchgreifendsten geholfen werden
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