Indiana Tribüne, Volume 9, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1885 — Page 1
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NeneL per Telegraph. 3 t S t c K i t i S t n. Oalh tng t on, D. U., 25. Sept. Bara, schönes Wetter. Südwind. Bankerotte. Ne York. 25. Sept. Zaök der Bankerotte dltse Woche 185 gegen 178 In voriger Woche.
Die Cholera. Madrid. 25. Sept.' Geftern kamen in Spanien 242 . Erkrankungen und 240 TodeSlalle vor. g i e RtV0lUti0NtoRUMelitN. " Ä ' "W 1 U ' M " 1 " " "j" - V i. n e i e r s o u r g, cpi. ic Stimmung in Bezug auf Rumelien ist eine kriegerische. ES verlautet, daß russi sche Truppen Bulgarien besedm werden. C onstantinopel,25. Sept. Da Ministerium wurde entlassen und ein neues mit Kiamul Pascha an der Spitze gebildet. L o n d o n, 25. Sept. Sämmtliche Vertragsmächte sind für Abhaltung einer KOnItnn3' Draytnagrllyten. Adgedlidt. Washington. 24 Sept. Doktor Walling von Indianapolis sprach heute bei dem Prästventen vor und bewarb sich um die Anstellung als Generalarzt des Marinehospital.DienstkZ. Der Prüsi f-ir. - - 7' Z W dent antwortete thmdas i " und selbst w.nn ,in solchtk .Handen .01 .w i 2. b...,., b.. , (li A , ben mtil i.komm.. mi . ,.i ,.!, ,.,., V V U.t V . frviH('t Der g roße Strike in Eleve land. Cleveland. O.. 2t. et lim 11 Itfc-..,.-ff)-; i(tn nn Mrl L7k.d,lnVnZn, M.n e? tttt kal. senden Inhalt, angeschlagen: N.i Mnfr saften in m Wart Ostf. 7 . m. r , . v. rrs..4 ! Hiuiiuinii ;ikuu)wtuuu , sabrikanten. wurden die Preise erhöht. iiinnninin i itriimm iha nr nirnni i Jn Folge besten werden in Uebereinstim. !... C.i'tfi.v.n ni..(hr.f tin..n M I I4" imnrn vuhhiiim t i hi bezahlten Löhne wieder ringe. xu. wwirn, ?piaiwcw. Xuertl muroe von oen meltten oer I v StnietS bieie. iarnnrnt m nueuoe auM 7 ' -----.- w I glommen, die Führer wußten diese Stimmung jedoch bald zu dämpfen. Ver ANlchlagzettel yane levoq zur Folge, daß ein beabsichtigter Ueberfall unterblieb. Am Abend hatten sich Hunderte von StrikerS vor der Fabrik versammelt, und die herauskommenden Arbeiter wurden n..c..u..:i cj.:kt..t.. straßenweit mit Schimpfwort, wie schwarze Schafe" verfolgt. Bei einer später Abends stattgesundenen Versammlung wurde beschlossen, von derComvaanie ,u verlanaen. dak iümmt. Ktkik,? wieder nnn merken . - v w . und unter dieser Btdinauna am Montaa 9 9 -w j ! vif die Arbeit wieder aufzunehmen. Der scheinheiligeRSuber. Blommington. 24. Sept. Jn dem Proztsse gegen Chamberö wurden heute Beweise eingebracht, daß er mehrere Wechsel auf den Namen seines Onkels gefälscht habe, und daß die Wechsel bald! nach dem Raube bezahlt wurden. Der Gepäckmeister Webber identifizirte ChamberS als den Thäter. Die Demokraten von New Bork. Saratoga. 24. Sept. In der Abendsidung der demokratischen Staats convenNon begann man sofort mit der on oer erzien Avilimmung cxgicii V0U' vernüe Hill von 380 Stimmen 32L und wurde unter lärmendem Beifall für noal nirt klärt. Ver Dabei. Di. P.l,..i und di. S,i. """- 2 o n b o n. U. S.p.. Die Vl.sie i 0HB,nmn .n.eSste. übe. der Pli,el gegen die Sotiallste. W immer man uoer 0 Zoeen on uiaiisten denkte, man ist nicht Willens, der Polizei zu gestatten, ihnen die Freiheit i m . m i.ixi..- cm , -1 vf. rv v v er- .!.! er eoe zu oeeiniraaziigen. man n wartet, daß sich daS Ministerium der B.strasten annehmen und ihre Freilassung anordnen wird. Dem allgemeinen Drucke nachgebend. hat die Polizei, den Sozialisten angebe. tet, daß wenn sie am nächsten Sonntag an einem annrn Platze, als . in Lime house eine Versammlung halten, sie nicht gestört werden sollen. Daraus vollen sie sich jedoch nicht einlassen und Dr. Aveling. ein Schwiegersohn von Karl Ma'l ist srst entschlossen, am nächsten Sonntag in Limehouse eine Rede zu halten.
Michael Davitt hat den Soziallsten in' I
Jodiauapolio, Jndlaukt Freitag, Veu LZ.
ihren Bemühungen zur Wahrung der Jedesreiheit telegraphisch seine Theil, nahm ausgedrückt. Dir Revolution inRu'. melien. London. 24. Sept. Die Pforte beabsichtigt, die Antworten der Vertrags mächte abzuwarten, ehe sie Schritte in der rumelischen Angelegenheit thut. DaS bulgarische Parlament hat 5 Millionen Pfund Sterl. fl) für die Durchführung der Vereinigung mit Sta melien bewilligt. Jülst Alkinder zog gestern in Philip' popel ein. und wurde euthustasiisch empfangen. AuS St. Petersburg verlautet, dak Rußland von einer Conferenz der Groß mächte die Absetzung deö Fürsten Alexan der und an seiner Statt die Einsetzuno des Fürsten Karageorgesitch, des Schwiegersohnes deS Fürsten von Mon tenegro, beantragen wird. Die Türken haben ei kleines Dorf bei Mustapha Pak besetzt. ES htikt. dak der Sultan daraus be stehe, db der Balkan die Grenze ber Türkei bleiben müsse. Die Cholera. Pari. 24. Sept. ' Die Cholera ist In St. Quentir. für Seine, einem Dorfe, vier Meilen nördlich von Par,S erschie nen. BlS jetzt find ihr daselbst bloß moer erlegen. i Ein Manifest.
VariS 25 Sept Prinz Jeromt!kno geraoe als oer ottisotenii zu - Ende war, eine Depesche überreicht. In
orin er sag, daß er weder die Wieder"a"a" " 7'M u,x,sch. R.fp mn. b.gap.g. Er bischuldig, tlt Jpkiiallften. dak sie den Bourbonen in die Hände spielen und eine Revolte berausbeschwören. DaS ungiua in eiott e . m n m I m. -fl C - 1 I iTt t . Jt. . I OJ rr .t. . QTi.C,.. K.m I v"'."siebzehn zu Todt gedrückten Personen vor dmHoM'dn d. Ri N00) V10nCN iCäja ÖKlffil. ijiau i Nilsion ist in ffolae des Vorsalles in so ! - ., . e n.It- I Drück er Sttmmung. daß sie ihr weite, 119 cm ... II U 8 71 II n 0 m. , Paris, 24. Sept. Die klerikalen Zeitungen behaupten, daß bei den kürz. llchen Aevolten in Anna über 24.000 tru-m . m:.k..m.m.. .u m.s.m r.i.. utiuviHiuiiiti wviviu - VSiffsnaSrtQt. London, 24. Sept. Der Dampser .Normandie- von New York passtrte die Lrzard. Hamburg, 24. Sept. Angekom men : .Rugia" von New ork. Southampton, 24. Sept. An I Kmä" tn flftrf gekommen : .EmS" von New York. L o n d o n. 24. Sept. Der Dampfer .Asiyrian Monarch" von New Jork pas. firte die Jnfel Wight. . Quee nSto w n. 24. Sept. Der i Damdfer .Wisconsin" von Äem Aork
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hatte, bei ihm vor.
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tlo$ nr abaelansea. Otto Boettcher. das vierjährige Söhn (6m kk.tzerrli Fritz Boettcher entging heute Mittag -einem großen Unglück. Der Knabe' saß 'auf einer großen Kiste, al er plötzlich herunter und mit dem Gesichte in ' ein' scharfes Messer fiel. Die Verletzung ist schmerzhast, aber nicht gefährlich, und blob einen Viertel Zoll vom Auge entfernt. Postmeister Jone? hat bis jetzt in Washington noch- nicht? ausgerichtet. Er möchte, .wie gestrige Depeschen mel den, Erlaubniß zur Vornahme einiger baulicher Veränderungen im Postgebäude bekommen. r Wm. Schmidt verklagte heute Bernhardt Waller. Phillippina Waller und Robert Melder auf 5500 Schadeneesatz. Klüger behauptet von den Genannten eine . Wirthschaft gemiethet zu haben, aber ehe sein Kontrakt aus war. hinauSgewiesen worden zu sein. Die Supreme Court hat das Urtheil' in dem Falle deS Lotteriefchwind lerS John T. Woodard, welcher wegen Unterschlagung. zu fünfjähriger Zucht hauLstrast verurtheUt wurde, ausrecht erhalten. Woodard hoffte zuverstchttich aus einen neuen Prozeß, wird sich aber h(fct mit dem Gedanken vertraut machen müssen, ei Handwerk zu erlernen. -3 m. a W. Wise van htt .Fourth Christian Church" erhielt gestern Abend gerade a!S ver Gottesdienst zu derselben wurde ihm der plötzliche Tod " ? m New Bemn, j. woynen BruderS angezeigt, und wurde davon so betroffen, daß er bemußtloS zu Boden stürzte und per Wagen nach Haufe gebrocht werden mußte. Das omrte, welches den Äor traa de Seren Ravvanart über Suna?r nnS arranaikt, vkksucht, mt desselben aus der Südc tt jn nan(,x.fn. katt öfter hi i,kt .k, ..:e : tEiiicu v.iiuiu. um ib uiutu uib ucucii " ärtigen strengen AustretenS der Polizei schwierig ist, für den Sonntag ein Lokal litt fc(sflfffl ttthm httftritflt QftfllVlint ten meist mit Wirthschaften verbunden NN0. Vom Auslande. I srlt& rnvi. in sm anb I rt . r, ... - ' ' kreise Dortmund (Westphalen), wird ein scheußliches Verbrechen gemeldet. Die Wittwe deS Arbeiters Kruse hat ihr außereheliches Kmd n.itttlst eines ches erdrosselt und die Leiche dann in den Wald getragen, wo dieselbe gefunden worden ist. Der lojähriae Sohn der Frau und deren 17jährige Tochter hoben der der Todtung geholfen und sind alle drei zur Saft gebracht. Das aller schlimmste dabei ist. daß der 15iährige Junge der Vater des ermordeten indes i)t. Em Sittenbild, tote es wohl noch nie vorgekommen. . m . . r er arökte ercy enzua 2u,cs (jZrez uuroe am u. eplemoer emenl Zauderer m London zu Theil, Zohn Brockley, welcher vor einigen Taqen unter eigenthümlichen Umständen starb. Niät wtniger als 150 Gefährte der verschiedensten Ärt betheiligten sich daran, und als der Leichenzug sich von BlackfriarS Noad nach Kings Croß bewegte, mochte er Wohl über einen Ilifo meter lang gewesen sein. Auf dem Friedhofe hielt Herr Roß, der Secretär des Hauderer-Vereins, eine 3tede aus den Verblichenen, dessen Todesart als eine Schmach für den ganzen Stand gilt. Vor einigen Tagen fuhr BrockleY in der Nacht, nachdem er 13 Stunden lang auf dem Bock gesessen gegen einen anderen. Wagen, siel auf die Erde und wurde be wußtlos und blutend nach dem St. Georg'Hyspitgl gebracht. Dem dortigen Arzte roch er angeblich nach Schnaps; man lieh ihn daher in's Arbeitshaus bringen. Im Arbeitshause aber wies man ihn als Trunkenbold zurück: tx wurde nach der Polizeistation gebracht, wo er vier Stunden später starb. Bei der Leichenbeschauung ergab eS sich, daß er einem Schädelbruche erlegen war und 'Lllich Ä.," aiXJUlffl7Hi. WrT fJXj' jZüilch Lnd7n,"in dle Vm ,,n, denn wenn kik auck, nickt abstki,. 0""0' i. "-"-T "H I" ten, daß ein Betrunkener zuweilen ein Kutscher sein kann, so verwahren sie sich doch gegen die Behauptung, daß jeder s.,4k4,. .-r. .( o ' TSV S-VV w kenbold gelten solle. DieS der Grund ber Ör0jc.n f utr"?un?Ö5nÖ; , . Llf' y Ä : crmo7d nm Wltternat in lf,rl Wirtbsha.us zwei vermummte Bauern i durch das Dach eingedrungen und haben den Wirtt, einen Juden, sowie dessen tfMl, ftM Uw Gähn Und eine 2cc6i JSlm jjfj .Wf?nwUcinnn "7" :! J7m S?? SV J S3Z I " ' .7 fii irnv I börtgen und wollte in den Keller entslie
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und' erschlugen ihn dort. 9ärc etner Tochter des ermordeten Juden gelang eS, sich auf eine eigenthümliche Weise zu retten ; sie wußte sich nämlich unter einer Bettdecke u verbergen, und da an eine 5!ettung für ihre Angehörigen nicht zu denken war, so enthielt sie sich auch aller Hilferufe, so daß die Mörder ihre Anwe senheit gar nicht bemerkten. Als nun sieselben dem erwähnten Knaben in den Seller nacheilten, entfloh sie, nur mit öinem Hemde und einem Röckchen notb oürftig bikleidet, in den Garten und ver steckte sich dort ; daS Bett selbst, wo sie e r t r r . . - -. - 1 - geblasen raire, ichllchtete sie so, daß gar nich!s zu merken war. Die . Bauern kehrten, nachdem sie den Knaben getödtet hatten, aus dem Keller zurück und'plün derten das ganze Haus. AIS es zu tagen begann, begab sich das Mädchen, welches die Mörder als Einwohner eines benach barten Dorfes erkannt hatte, nach Buczacz ;u den Gendarmen und theilte ihnen die gräßliche Begebenheit mit. Die Gendar men suchten das bezeichnete Dorf auf und ermittelten in einer Hütte die beiden Bauern zusammen schlafend sie wuiden . . . i ? l L. . Me.fi . r. t. arreini uno unierjucr, wooe: man etc Sfyfjsr und die Kleider mit Blut bedeckt vorfand. Ueber einen Nacktwand. ler berichtet man aus Paris : Mr. Wa terford, Sohn des Parlamentsmitgliedes gleichen Namens, keyrte vor einigen Ta gen im Hotel Kontinental" in Paris kln. Um 3 Uhr vkorgens erhob er sich aus seinem Bette und die wenigen Leute, die noch auf der Straße waren, sahen zu ihrem Entsetzen einen Mann im Hemde, em brennendes Licht in der Hand, auf den Fenstergerüsten in das zweite Stock werk hinaufklettern, und dort bedächtig von einer oye von 15 Fuß herabspun W. MV e . gen. ner all hatte dem Manne Nicht den geringsten Schaden zugefügt, da? noch immer brennende Licht in der Hand, scyrur er langsam durch die Straße, biS er von einer Polizeipatrouille auf die Wachstube gebracht wurde. Bei der mangelhastzn Toilette war es unmöglich, irgend ein Kennzeichen für die Identität des immer in tieferen Schlaf versinkenden jungen Mannes zu konstatiren ; im Hotel machte man jedoch am frühen Morgen die Anzeige, da Mr. Waterford da felvjt eine vrachtlge uhr sammt emer 5ette und eine größere Summe Geldes zurückcelasien hatte. Man berichtet aus München: Vor kurzer Zeit entstand unter eini gen Koassistenten der - chirurgischen Kli nik Studenten in höheren Semestern aus dienstlicher Veranlaffung eine kleine Reiberei, und zwar "waren es die Studenten der Medizin; -Älf. Denk von Stuttgart und Heigl'- Öber-Landesge richtsraths-Sohn von München, welche aus ganz unbedeutender Veranlassung m einen Wortwechsel geriethen. Heigl wandte sich, ohne die Sache selbst zu begleichen, an den Koassistenten Hermann Beisler, den Sohn des BezirksamtmannS in Neuburg a. D., der die Vermittelung übernahm. Beisler, etwa 30 Jahre alt und verlobt mit der Tochter einer ange sehenen Münchener Familie, entzweite sich bei seinem Vermittelungsversuche mit Denk, und nachdem einige Briefe gewech selt waren, kam es zwischen Beiden zu Thätlichkeiten. Beisler hatte den ersten Schlag erhalten und stellte eine Pisto lenforderung mit dreimaligem KugelWechsel. Das Duell sollte am 3. Sep tember d,J.,ber Pullach ausgetragen wer den. Beisler, groß und stark, war in Studentenkreisen als guter Pistolenschüte und Schläger, dabei aber auch als ein seelenguter, stets hilfsbereiter Mensch bekannt ; in aller Ruhe ging er noch am Mnnerstag Vormittag in der Klinik sei nen Verpflichtungen nach, legte mit ruhi ger Hand Verbände an und um zwei Uhr ließ er sich von der Klinik weg in einem Fiaker nach Pullach fahren. Die erste Kugel des geforderten Denk ging fehl, Beisler. hatte nicht gefttiert. Als ,m zweiten Gange das Commando des Unparteiischen ertönte, schoß Denk und seine Kugel fuhr seinem Gegner Beisler, der die Waffe mit der linken Hand dirigirte, von der linken Seite in den Unterleib und zerriß die Leber, so daß Beisler so fort ohnmächtig zusammensank. Vierzig Minuten, nachdem er den tydtlichen Schuß erhalten hatte, gab er seinen Geist auf. Denk stellte sich sofort dem Gericht und wurde in Hast genommen. Beisler hat,te seine zukünftigen Schwiegereltern von seinem schweren Gang in letzter Stunde brieflich benachrichtigt, und ob wohl diese die Schreckcr.sknnde ihrem Kinde, der Braut des Gefallenen, in der schonendsten Weise beibrachten, wuoe diese alsbald von einer schweren Ärank heit befallen. -Es dürfte hier Interesse erregen, daß die von 1ä Tiroler und Lorarlberger Priestern in' Nordamerika gespendete Ehrengabe zum Innsbruck Schützenfest, bestehend in einem Pracht vollen Sternenbanner mit 177 Golddol lars im Werthe von si. 400 einem Theo logen deS dritten Jahrganges, Herrn Josef Corazza zugefallen ist. Derselbe gedenkt, ein Dankschreiben an die Fest spender nach Amerika zu richten. Liebe, aber wahrhaft, und es fallen dir alle andern Tugenden von selber'zu. Feuerbach. rais PAPuni ar) may d foana Rowkix Coa i ai uso. tr-
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