Indiana Tribüne, Volume 9, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1885 — Page 1
- WMO WW Qifift'fr' rt?r?l 0 Office : No. 120 OS MarZzlWö Ttrsßc. Nummer 0. ' Indianapolis, Jndiana Donnerstag, den 2tt. September 1885.
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Neues per Telegraph. WettiksuSstSten. W a i h i n q t on, D. C., 24. Sept. Wärmere? schönes Wetter. Südwind. Schnee. Derby Line, Vt., 24. September. Gestern fiel 3 Zoll Schnee. DaS Thermsmeter sank auf 30 Grad.
Demokratische StaatSconventio n. Sa rat oga, 24. Sept. Um 12 Uhr 30 Min. heule Mittag uurdt die dmo ratisck, taatScanventian mr Ordnuna gerusen. Eine temporärt Organisation wurde vorgenommen. Man glaubt, daß Gouvernör Hill bei der ersten Abstim mung nominirt werden wird. Drahtnachrichten. Abdankung. Washington. 23. Sept. Der Vorstdende der Civildienstcommisston Dorman B. Eaton hat dem Präsidenten n einem Schreiben, worin er die Bemü bungen der Administration in der Rich ung der Civildienstreform anerkennt. und die Hoffnung ausdrückt, dafc die Civildienstreform bald allgemein Eingang finde, seine Resignation eingeschickt. Der Präsident antwortete Herrn Eaton in tinrm Islna-ren NkZek,. sein hihttlotr xww vau, .rt,b; und nahm die Resignation an. Dieselbe tritt am 1. November in Kraft. PostmeisterJoneS. Washington. 2Z. Sept. Aquilla JoneS, Postmeister von Indianapolis ist hier. Er will versuch:. Crlaubnik zur Bornahme einiger baulicher Veränve rungen im PostgebSude zu bekommen. Die Republikanische Staat. convention vonNewPork. Saratoga. N.V-, 23. Sept'ber. Unmittelbar nach der Eröffnung der Convention wurde dem früheren LegiS laturmitglied Healy von Monroe gestat tet, als Vertreter der Arbeiter eine Rede zu halten. Die Platform wurde darauf verlesen und enthält folgende Punkte: 1. Ausdehnung und Ausführung der Civildienstgesetze. 2. Vereinfachung der Gesede. 3. Einstellung der Silberprägung. 4. Erhebung von Zöllen zum Schutze der Arbeit und der Industrie. ö. Wahrung des tzstimmrests lm Süden. 6. Ab chattuna der ontraltarvtlt m den Gefängniffen. 7. Nichtverleihung von Staatöcon trakten an Leute, welche Angehörige von Gemerkschasten ausschließen. 8. Sanitärer Schutz von Frauen und Kindern in Fabriken. 9. Gesetze zur Verbesserung deß sani tären Zustandes der Arbeiterwohnungen. 10 Aussührung deS Gesetzes zum Verbot der Einsuhr ausländischer Arbeiter unter Contrakt. N. Hebung der landwirthschafllichen nteressen. 12. Beibehaltung der Eisenbahn.Com. Mission. 12. Verbesserung deS Erle Kanals. 14. Verbesserung deS Steu-rsystem?. is hpr .Vt wM.v..n..,. -ys . . . 1 wegen ungenügender Aussührung des CivildienstgesetzeS. 16. Tadel der demokratischen Partei wegen Absetzung republikanischer Beam. ter auS bloöen Parteirückstchten. 17. Enthält verschiedene Anklagenge. aen die National und die StaatS-Ere cujjö Für den GouvernörSposten wurde Jra ' 1 Der grob Strik in EIe iAt,v land. JUttlanl Q 23.P Heute Morgen waren Gerüchte im Umlauf, dak in den ChiSholm Fabriken beschästtgte Arbeiter von StrikerS überfallen worden seien. Das Gerücht erwieS sich jedoch als u.iwahr. Eine Menge der StrikerS treibt sich fortwährend um die Fabrik herum. Eine Pohzeisorce wird stet in Bereitschaft gehalten, um allensallstge Gewalthätigkeiten zu unterdrücken. Letzte Nacht wurden mehrere Abktter über fallen und in zwei Häusern wurden die Fenster eingeworfen. Die StrikerS drohen, morgen einen Angriff auf die Fabrik zu machen. Ver Kabel. Die Cholera.' Rom. 22. Sept. Der König beab stchtigt Palermo zu besuchen, die Minister meinen, eö sei keine Ursache dazu vor banden. Während der letzten 21 funden flar. ben in Palermo 96 Personen, und 1V0 erkrankten. mm . ir n . . , M)mn II l.l..ut.i ..mX ... " vjuiunmjikn uuw Todesfälle. n,3irtll,
Siebzehn Personen erdrückt. London. 23. Sept. Christine Nils, son sang heute unter riefigem Andränge des Publikums in einem Konzert. Nach Beendigung desselben versammelte sich eine ungeheure Menschenmenge vor dem Hotel, um der Sängerin eine Ovation zu bringen. Diese sang vom Balkon deö Hotels herab einige Lieder. Das Ge dränge war so furchtbar, dak siebzehn Personen zu Tode gedrückt werden.
Die Revolution in Ru m e l i e n. London, 23. Sept. Die Pforte bat in Zirkular an die Großmächte er j lassen, worin sie gegen das Vorgehen des Urnen Alexanver von Bulgarien protestirt. Die Aufregung in Macedonien ist un geheuer. Der Pforte fehlt es an Geld zur Be sörderung der Truppen. Die Rumelier zerstören die Eisenbahn geltise an der Grenze und befestigen die Städte. Fürst Alexander hat an die Grob mäckte ein Cirkular erlassen, worin er die Bereinigung von Rumelien und Bulga. rien ankündigt. Die russischen Osfiziere in bulgarischen Diensten haben restgnirt. Vme Depesche von PhMppopel mttvtt, da eine rumellsche Deputation an Die Vrovmaqle avgelcylat aurve, um ou. ' . '. " mit vM.tfUMv uh3v.hv... cirt.c i . ? r . . cn r.!cr. t-t I Wijrcic imuitDt vanzer,o,me uaorn cn tw a rr f tr äm ri I viwi eryallen. IN nnegsoermlqasl i ikSkN. rv m. r . r m r r aa cm I 1 QiiBi, oqb NUölano w,wu ifiann an die türkische Grenze geschickt habe. ScSisfAuaedrteÄtev. Ne V ork, 23. Sept. Angekommen: .Westenland- von Antwerpen, ,Schiedam" von Amsterdam. New Po rk. 23. Sept. Angekom men: .Tervla von Liverpool. Marktpreise. 1 1 iiSto. 3 . 90c; o. 1 roll. 87c. srn Sko.2te 44c; selb 4c; gemisch. 4Ze. af c x Slo.l nett 28xe; gesucht LSe. iic I 112.00. H 913.10. chtnk to rrt. Schultern 5 7xe, Speck c. ,t n 7k. SchtsSmal 7 7 t. h l-amil 13.65 li.IJ: ane, 14.15-,: Jttt3.X t C 14C : t ClOtl 15C t t , , reamen zo-22e: Da, ii -15t: Tonnrrv 8 isc. 8,nr exr vt. tt Ifeln 110-11.23 t8t(L -Tom te s 6?e-X per Bush. e x s e lH.212,50 per bl. H i e si ge s. Nah zu viel Landanum Gestern Nacht um 10 Uhr kam die No W Ost Ohio Slrake wohnende Putz' macherin Maggie Kelly in Thalman'S Bäckerei an der Ecke der Wabash und Alabama Strake und lieb sich einen Laib Brod geben. Während llewickelt wurde, stürzte sie jedoch bestnnungSloS zu Boden. Man rief den Panolwagen nero und vramle 0 Ve. wustlofe nach Hause. Dr. HodgeS wurde gerufen, und da man aus dem Tilcke ein Flöschchen fand. . das mik Laudanum gefüllt gewesen, aber nun bi, auf einige Tropfen geleert war. m !!! die Ursache deS Zustände? der sungek Frau. Trotzdem dauerte eS einige Stunden bis Dr. Hod gtS sie soweit hergestellt haltt, vak mne Gesahr mehr für sie zu befürchten war. . r i-f rt n m. . f jt i 1 ie erzaylle, oag ne gejkern naz n,qr ganz wohl befand und deshalb Laudanum I ... gen,mmen e, vad tt er nmesmig, die blick, taut. S.id,d u UatUn. Maa.ie Kell i ft 28 Jodn oll und i . . . . ' . war seiner Äett eme viel unworbene Schönheit deS südlichen S.adttheileS. Sie beirathete vor mehrercnJahren einen gewissen JameS Sullivan, die Ehe war jedoch keine glückliche, und nach einem Jghx. trennte sie sich von ihrem Manne. Sie ist als Vudmackerin bti Frau Quinby an Süd Illinois Strabe thätig. Zwei Schwindler. S. H. Schneider und R. G. Roach fingen vor etwa drei Wochen ein llom missionögeschäft im Hause No. 83 Ost Washington Etrabe an, pumpten da. raus loS. und verschwanden gestern s.. K,, n n'bundenen Bären zurücklassend, aber all da ö Geld, das sie für die gelteferten ' Waaren eingenommen, mitnehmend, Schneider hatte im Little Hotel logirt. und seine Briefe unter dem Namen George Lee empfangend. Der Schneider Foster an der Süd MeriMan ir. hatt Den Beiden Anzüge g.liesert und heute Morgen erhielt er einen Brief, er folle die Waaren nehmen. I., .ei rr c v t mxi. I VI rn l.i.M Ib 1tnK nh 11 j i9Ht uv V iuu.. "st i Mtlr tirtr nl tn nttnr vi,hT,l r w-ü "'5,'"
Der kleine Otadtherold.
Frl. Louise Stigemüller. Schwester der Gattin deS Herrn Fritz Böttcher, kam ge stern von Deutschland hier an. Herr William Kiemeyer ist gestern Nacht von seiner Europareise hierher zurückgekehrt. Herr John M. Chamberlain und Gattin, welche nahe Maywood wohnen. feierten vorgestern ihre goldene Hochzeit. Frl. Lizzie O. CalliS, die Staats bibliolbekarin wird heute aus Gesund heitSrückstchten eine längere Reise nach dem JUen antreten. Sin uaglücktteber Stnobt. Claude Williamson. ein vierjähriger Knabe, dessen Eltern No. 60 Fayette Straße wohnen, fiel gestern und brach den Wirbelknochen. Vor zwei Wochen büßte der Knabe zwei Finger ein. eeMollie E. Carson reichte heute gegen Danlel Earon eine Scher dungöttage ein. Charles Toblas und Bruder haben gegen elleher & Walton eine Schuldklage zur Erlangung von anhängig gemacyr. r Heute begann im Schükenpzrk sa8 labcli&e Serbstfest deS biesiaen ScküKenvereinS. Dasselbe dauert bis -?.? & lADnicii im orauBcnoun uauiinucn iro. t , to:rb Kekauktet. da eatt ' Zgg r(mrer dtt C. H. & D. Ei. (,nfrtfitt.hrn hitfi hon rthistnahnliS von lernen tiwn geschüttelt, und eine hübsche nett Frau sowie eine unbezahlte ttostrechnung hier zurückgelassen habe. Der Coroner wurde beute früh zu einer No. 285 Jndiana Avenue woh enden Familie Nams Gury gerufen um die Todesursache tlneZ plödllch ver storbenen 2 Monate alten Kindes zu konstatiren. Er ist der Ansicht, daß das Kind an Krümpsen gestorben ist, zugleich stellte eS sich aber auch heraus, daß die Mutter des Kindes demselben zu viel der Medizin gegeben hat, die sie ihm ge wöhnlich gab wenn sie ausgehen und haben wollte, daß da? Kind ruhig sei. Vom VuSland. AuSPariSkommtdie Kunde von einer muthmaßlichen Vergiftung eines greisen Ehepaares. Ueber die letztere verlautet bisher Folgendes : Der Aaron und die Baronm von Matres bewohnten im Winter eine sehr reich ausgestattete Wohnung am Boulevard Mallot; den Sommer verbrachten die Cheleute, die em jährliches Einkommen von 50,000 Franken hatten, aus ihrem r.r-rr. ort.?rr r fr. - v ociQiic in nnoiuon ve: ?paris. Zllor drei Jahren lernte die höchst gebildete alte Frau em Härchen kennen, das sich für verheiratet ausgab und Sviritis. muS übte. Herr und Frau de Matres, welche Beide phantastisch angelegte Nawen, von nM grau X Gastfreundschaft gewahrte, nach Belieben schalteten und walteten. Am 27. Dec. i883 stb der Baron plötzlich und hinterueß em Testament, m welchem er seme Frau zur Universalerbin einsetzte. Die Spiritistenwarennunmehrunumschränkte . - - ,7 UU föÄföm&S macben. Am 3. v. M. erlag mn rau ö; MatreS einer überaus kur jen Krankheit, und m der Gegend fing man bereits über einige auffällige AnX. W. rx. f-V - o t L . . rrf rairn ooes vrr oeioenyettme zu lprecyen an, was ilcy eryoyle, 1 Ali? I rlllAi-9 V Cr . . " " o; Nullet Waren, zu Un.vkrsalerben der J-ES. -- fX-Y? niyisvcüyiüc icucic vurnuv m unui' r......: W"fü rte. M'snen sich aber die Verdachtsmomente aemebrt m haben, denn laut B. T." wurden die Leichen des Barons und der Baronin v. Matres aus deren Grust am Friedhofe Montparnasse ausgegraben, um emer Z"ich VVil. AJll, -UmUjk MVH VltlU( VUlli; ziemlich lange auf sich warten lassen und kaum vor Ablauf eines Monats abaegeben werden. Der medicinischegongreß in Antwerpen bat jetzt seine Arbeiten be endigt. Die Verhandlungen waren sehr . j fm I. tf . P m 1 t L rva yaupl,acviicy vas Prakti lche m'S Auge gefaßt wurde. Dr.Aro .A.it. i.....üf..(mA:c.: ZYW?"W ftIM'M .nommen: t amdSrtr? tt? stände der Bmebunaen wissenden Völkern Central Europas sind Land Quarantänen und sanitäre Cordons un nütze und sogar gefährliche Maßregeln; das Durchräuchern von Briefen ist um "stv. M des Congresses 7' 8 ? "' UiUliVUilUlH. WVtu -iUUUiUUHCU IVUI I . . " den auch als in Belgien ausführbar und wiiiiam cxiian. ;ci Töiacncc saeimiiiu r ...r-j rr ? v ' . , . .
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geiangie eoeniaus ur Annayme : vie Gesundheitspflege in Städten und Land gemeinden durch Reinlichkeit zwingt sich vor allem anderen den Nationen als Widerstandmittel gegen den Einbruch ansteckender Krankheiten auf. Zur Er richtung eines Resultats drückt der Con greß den Wunsch aus, daß die Leitung der sanitären Maßregeln in den Händen der Central-Autoritäten liege." Aus London, 5. September, wird geschrieben : Gestern erblickte
man in Dover einen Luftballon, der vn 5volkestone herkommend, mit rasender Ge schwindigkeit in der Richtung der Shake T. , ft r ' . n 1peare-iippe oaomjegelte. Alan be merkte, daß die drerLuftschisser den Aal lon durch Auswerfen des Ballasts erleichterten und bald sank der Ballon in großer Schnelle, etwa zwei Meilen vom Ufer, ins Meer. DieHestigkeit des Windes trieb ihn durch die Wellen. Mebrere Boote stießen vom Hafen ab, um Hilfe zu vrrngen ; aucy zwer UZampsboote, worunter ein mit Veranüaunasreisenden aesüllter Dampfer von Ramsgate, schlössen sicy ver Verfolgung an. vooald der Ballon das Waner berübrte. sank Nachen, allein die Luftschiffer retteten sich, indem sie die Seile durcksnZttpn und sich an den Ballon festklammerten. Vfc 1 M . VI nur mit ver großen Muhe gelanges den zwei Dampfern dem in rasender Eile davonfliegenden Ballon nachzukommen. Die Männer waren beinahe erschöpft und singen bereits an, sich ihrer Kleider zu entledigen, um sich durch schwimmen zu retten, als ein Kahn aus der St. Margarets Bay hervorschoß und den Ballon erreichte, gerade als er vorbei streifte; man warf den drei Männern Seile zu, schleppte sie in das Boot und brachte sie ans Ufer. Die Ursache des Unfalls scheint zusein, daß Mr. Dale, , fi..CxfjL:cc .. . . ver llsizHisser, vle onrroue uoer die Klappe verlor. Sobald der Ballon vom Gewicht der Männer befreit war, erhob er sich in die Luft und war scknell in westlicher Richtung den Augen enticbwunoen. Der Himmel selber scheint für die Heilkraft der Elektrizität zeugen zu wollen. Der Sanitätsrath Kunze zu Halle a. S. will folgende Erscheinung beobachtet haben, wie der Blitzschlag aus eine gelähmte Person zu wirken vermag ; derselbe berichtet darüber in der neuesten Nummer derDeutschen Medicin! Ztg.": EineGutsbesitzerfrau wurde imMai d.J. vom Schlage gerührt,die Sprache schwand und es trat eine vollständige Lähmung der rechten Seite ein. Am 8. Juni in der Abendstunde kam ein schweres GeWitter herauf und ein Blitzstrahl traf das Haus und auch die auf dem Sopha sitzende Frau gerade an der gelähmten Seite. Es entstand durch den Blitz auf der rechten Schulter und in der rechten Seite sofort Röthung der Haut und bren nendes, stechendes Gefühl. Als die durch den Schreck hervorgerufene Depression vorüber war und die Patientin sich beruhigt und erholt hatte, konnte sie den rechten Arm bis zur Kopfhöhe ganz ohne Hilfe erheben. Sie sagte auch Ja" und Nein" und sprach insbesondere auch den Namen ihres Sohnes Edmund, sowie die Worte Papa, Rheumatismus, Fuß u. s. w. deutlich aus. In den ersten acht Tagen nach dem Blitzschläge besserte sich der Zustand der Patientin ganz außerordentlich: am 18. Juni könnte sie schon allein stehen und gehen. Seitdem ist allerdings keine erhebliche Besserung eingetreten. Zur Zeit wird die Frau täglich einmal elektrisirt." Bisher wurde mit der Elektrizität in der Medizin viel Humbug verübt, eS wäre daher eine genaue Prüfung der Kunze'schen Mittheilungen im Interesse des Publikums geboten. Es fragt sich vo, allen Dingen, ob der Schreck oder de: elektrische Schlag eine belebende Wir kung auf die Patientin hervorgebracht hat. Bekanntlich nah m man in Berlin den Sturm auf . die deutsche Gesandtschaft in,' Madrid sehr kühl. Interessant ist die Notiz, die im Auftrage des Neichskanz lers in der Nordd. Allg.Ztg." erschien. Sie batte folgenden Wortlaut : Es kann kaum ausbleiben, daß die Nachrichten, welche auf telegraphischem Wege über die Scenen nach Deutschland gelangt sind, deren Schauplatz am Freitag Abend die Hauptstadt Spaniens, und deren Zielpunkt namentlich das Gebäude der deutschen Gesandtschaft und dessen unmittelbarste Umgebung gewesen ist, eine gewisse Erregung in dem Geiste der deutschen Leser hervorrufen werden ; vor Allem dürfte ein hoher Grad von Verwundenmg Platz greisen, da in den Augen jedes Unbefangenen der ganze Verlauf der Karolinen-Angelegenheit bisher kein Moment geboten hat, aus welchem das zügellose Treiben der Madrider Tu multuanten sich erklären ließe. Aber derlei Vorgänge wollen nicht nach den ersten Eindrücken beurtheilt werden. Es giebt im Leben der Völker Augenblicke, in denen selbst eine kräftige Regierung, wie z. B. die preußische, sich vorübergehend außer Stand sehen könnte, Ausschreitungen, wie Brandstiftung oder Sachbeschädigung zu verhüten. Im vorliegenden Falle wird hoffentlich, wenn nicht auf anderem Wege, doch jedenfalls durch die gerichtliche Untersuchung, klargestellt werden, was für Leute es waren und von welchen Impulsen geleitet, die zu jedem Mittel greifen, um Feindschaft zwischen Deutschland und Spanien zu stiften."
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