Indiana Tribüne, Volume 8, Number 361, Indianapolis, Marion County, 16 September 1885 — Page 3

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Ew Scnsations'Prozeß. Crimiaal.?Iovelle nach dem Leben von H. K ö h l e r.

(Fortsedung. 'Jicin, nein, nein. . . . lieber sterben ! Ich sonnte eZ nicht über Herz bringen, die Scham hätte mich erstickt, ich flehte den Himmel nur an, mich sterben zu lassen, aber der Himmel versagte mir diese Barm Herzigkeit. Ich hätte wohl auch den Muth gehabt, selbst meinem Leben ein Ende zu machen, über davon hielt mich dbch die Religion und eine doppelte Pflicht zurück. Wenn auch die Schande schlimmer als der Tod ist ein aewaltsames Ende Kälte unfehlbar auch den Tod der Tante herbeigeführt. So harrte ich denn ist Höllenqualen aus. Äls die Verachtung gegen den Mann in mir so grsß gewor den war, da fand ich auch die Kraft ' ihn zu sehen, und in der überquellenden Bit terkeit saate ich ihm einmal alles. waS mir ouf der Seele brannte. Er wollte mir aufs neue seine Liebe betheuern ich . . . . . I wies ihn mlt Abscheu zurück und erinnerte ihn an seine Pflicht. Da sagte er, daß er ja sür mich sorgen wolle, im übrigen aber von seinem Vater abhinge und ohne dessen Wimn keinen entscheidenden Schritt thun dürfe. Ich sagte nicht wel ter ich wußte ja genug ich war ja arm, und dus war in den Augen dieses Mannes eine viel größere Schmach als die andere. Heiralhen. . . . n'i:', daran dachte er nich!, dann hatte ja das lustige ungebundene Leben ein Ende ge habt. Ich will über daS Folgende schnell hin weggehen. So lies ich ihn verachtete, so miijite ich doch seine Yllse in Anspruch nehmen, wenn ich die Tante schonen woll te. Er bot mir einen zurückgezogenen Auf enthalt auf seiner Villa an, und ich hatte keine Wahl. Zwel Monate habe ich dort zugebracht. Er hatte ein Mädchen, daS er von srurer kannte, sur mich engagiert, sür deren Verschwiegenheit er Garantie übernahm und auch sür die bedingung? lose Ergebenheit des Dieners, der daS Grundstück verwaltete. Tcr nnte sagte I). daß ich zu Marie T., die unterdessen sich verheiralhet hatte und deren Man L im t..k..Ui..Si. bnnn?ch Brmwg versetzt wordmStt. T ' 9'"8' ÖlK C ÜUUUIU uuau icatauio u;iuu, ai. '...k k,... 1:?ifCCtlliyUlU mS i i C 4yitlV W. Illllll -urtelsmann, der sie uns zuschickte und an den auch die meinigen an die Tante gin gen, um dort aus die Post gegeben zu werden, (ts ging auch alles in bleuer Be Ziehung nach Wnnsch. die Tante schöpfte teinen Verdacht. Für das Kind zu sorgen hatte der junge Strosser übernom men; ich konnte eja auch nicht, wenn oas isebeimniv bewahrt bleiben sollte, und er liatte mir fest versprochen, eS an nichts demselben fehlen zu lassen und mir später ad und zu Bericht darüber zu erstatten. Ich hatte mir im Stillen vorgenommen. kinstmalZ, wenn die Tante nicht mehr lkd te. dasielbe zu mir zu nehmen und damit nu einen Ort zu ochen, wo man mich nicht fanntt. Ich wollte dann meine S:lldicrkcit thun, so weit es nur in meinen lasten lag, aber sür den Äugenblick konnte ich niiZ)ts anderes, als es seiner Odbut üocr dringen. ?ll!es wurde m das ut)it Ge tjcirniiiu gedullt. ich seldst und öas Vlab chen legten Masken an, damit die 'ran. die wir nehmen mnnten, uns nicht erkannte. Vierzehn Tage später verittj; ich die Villa mit dem Vorsatz, den Mann, den ich havte wie die Sünde, die er an mir begangen, nie wieder zu sehen. Äiö lch in der Zeit, die lch osrt lcvle, elnige Zusammenkünste nicht vermeiden konnte. hatte ich ihn nur mit kalter yostichkcit be bandelt. Er hatte mir wiederholt die Vttsichkmng gkgkbc,,, daß da? id, ki Mädchen, guk ausgabt jki. j.de nöbtt. .-.t-V-.. v i 'uslunsl uoer oas wle nnu ivv uvzi vcrweigert, damit ich mich nicht, wie er sag- '... ' . a Ik. uiin ih itornptcm ttittte. Und ,inn das Schr'ccklichk. EnIscSIichk. . . . wie ich au; den Zeitungen erfuhr. dag,,mn bei f dem Dorfe Wellbeim die Leiche eines "blichen indes gefunden he und mich des grauenhaften Verdachts nicht erweh. ren konnte, daß es das meine sei. Und mit diesen Höllenqualen in der Brust FA !-n Monir hlf in (in f. in, zum Schwelgen verurtheilt zu sein, keine Forschungen anltellen zu oursen uno zu diesen auch jeder handhabe zu entbehren o das ist mehr als Höllenqua! ! Wie ich oft in mein Zimmer schlich, um dort den Ausbrnchen der Verzweiflung mich zu überlassen, wie ich bei jedem Besuch zu sammenschreckte, weit ich fürchtete, dass der entsetzliche Verdacht zur Wahrheit gewor den und man den Thatbestand ergründet und mich zu verhaften käme. .. wer kann das nachfühlen, der die Furien des bösen GewisievS nicht kennt ? ! O Gott, der Du ein gütiger, weiser, allwissender bist und also auch in mein Herz blickst. Du strafst mich hart ! Hättest Du Mich zu Dir ge nommen, als ich noch ein iud und schuld los war!' So lautete das Bekenntnib, das der Assessor Ewald Baumbach, der die Ver theldtgUNg der Vn haflctkN UverN0MMen, i (Z sÄi,..4. . M?.,s. s..... UUUU1U9. Vi 14 Uly 11 iC lllilU JVVUll lUlUllI (ich aus, und als er geendet, sank die Hand mit dem Auch schwer auf den Tisch nieder und er starrte sinster vor sich hin. Die Qualen, die auszudrücken die Sprache zu arm lst.er las ste aus den thranenoerwlsch ten Zügen der Schreiberin und er fühlte sie in seinem Herzen, das noch nicht im Kampf gegen das Bsrbrechen verhärtet vn.Yv . II , f.tft im sUitsf hl streich! VUk " vw.,.v Lilie, ie ,,e in erzwe,flungSIIe, .4.,.,. S. cfi 1 Irin vor der liantc laa, uno lt - stlnim? seines iÄewlisens und zeines Ycr zcns sngte laut und seit: . Tie ist rein, reiner als jene, welche die Ankliige gegen sie erheben. Wer wollte wagen,- den Stein aus sie zu roer Er lächelte bitter vor sich hin. Die Well fragt so wenig nach den inneren Motiven. die kalte Welt urtheilt stets vhnrisaerhast . .würde iie anch hier nur die Schuldige, Gesauene hkh VII. Der Tag war gekommen, wo vor den Geschworenen die ache zum Spruch ge langen sollte. Alle Nachforschungen nach Vernhand Strosserund seinem Helfer wa ren vergevlicy gcwesey, jie musLttn. jicher km schukendes Alyl im Auslande haben, denn soviel war durch die ae richtlichen Recherchen wohl festgestellt

toorDen, oa& Sie ä'eijercutt nacy Italien nicht von ihnen eingeschlagen war und der junge Mann nur vorsichtshalber seinem Vater gegenüber diese Richtung angegc den hatte, um Zeit zu gewinnen. i?3 stand a auch noch sehr in Frage, ob die beiden zusammengeblieben waren, wodurch sie leich'.er verrathen worden wären, ai wenn jeder einzeln reiste. Den Bankier und Kommijsionsrath mußte man auj; allem Verdacht der Mitwittenschaft lassen; er war seit jenen Tage, da er von der Schuld seines Sohnes erfuhr, ein gebrochener Mann. Was er in einem langen Leben erstrebt, vmx mit einem 'Schlage durch dicsenVorfall vernichtet. DasAdeli? diplom, das ihm schon, jo nahe win!:e. war natürlich nun verloren und alle dic

Hoffnnngen, die dem einzigen Sohn un Erben aalten, waren dahin. Ein (arm Schlag für den Mann, der einen grocn Ehrgeiz besak. So konnte denn das Schwurgericht sich nu: mit der Eine besassen, , die a!c? Opfer für die' übrigen Zurückgeblieben und ergriffen war. . Der Fall erregte ung ? henres Äussehen. Der Sitzungssaal wrn lange vor der Zett gefüllt und nur der m, 0. - t c f germglte yett verlenigen, die licy iuu Eintrittskarten bemüht hatten, war u, den Besitz solcher gelangt. Vorzüglich bestand das Publikum aus Damen au-z den vornehmen Kreisen, die mit Span nung dem Schlug dieier Tragödie entge aensahen. Man diskutierte über den Fall sehr eifrig, ehe die Sitzung begann. man tuujchte feme Vermuthungen, aus. ob die'-Angeklagte verurtheut werden würde oder nicht,?weniger ob sie schuldig sei, denn hier entschied die allgemeuic Sympathie sur Nicht schuldig. Alle die Kontroversen des anweienden Publikums wurden endlich abgefchullten,als das Rich terkollegtum uno dte (Geschworenen ihn sitze einnahmen. . ' . . .. Als nach emem Weilchen die Tyur öffnete, um die Angeklagte eintreten zu lassen, herrschte lautlose Stille im Saal. Aller Augen richteten sich forschend und zum großen Theil' Mitleidsvoll auf die junge Dame, die am Arme ihres Vertheil digers zu der Anklagebc.nk schritt. Die ser schien sehr besorgt um sie, er erwies -chl die volle Achtung, die ein ttaoaller, einer Dame zu erweisen pflegt und blieb zu s4fr iXZ K 1 A Y9 (XA ri ' "1 ' ..V . vui um iu vujwwii uimwi, yiw jiuH WanU 0 utU 'heilhaf, gereichn!.. 6er man ,h . ih, v - - Ä - Ä, wuyi mi, uuij sie uu ' an den Eindruck dachte, den sie hervor brachte. Dieser bleichen Lilie war das Erschel nen hier im GekichtSsaal' vor einer gro ßen Menschenmenge wie ein Gang zum Schassot, der all den Seelenqualen, oie sie erlitten, noch die herbste Hefe hinzu setzte. Sie hatte daS Gesicht unter ei' nem dichten Schleier verhüllt, den sie auch jetzt nicht lüftete, ihr Kopf war leicht gegen die Brust geneigt, so suhlte jie mehr ihre Umgebung, als daß sie dieselbe sah. Der Präsident deö Gerichts eröffnete die Sipung, und der Assessor VaumbaS, beugte si zu seiner ttlienlin dlnad uno flüsterte ihr etwas zu. worauf Editha ihren Schleier zurückschlug, ein Moment, aus den alle Anwesenden längst gewartet hatten. Nun konnte daZ Publikum in oas bleiche schmale Gelicht blicken, in das sie verflossenen Monate die Runenschrift des löcns eingegraben hatten, uno oocy war dieses Gesicht dabei von' einer so hin reikenden Schönheit, da sich den Lli pen vieler ein leises Ah! entwand und vielleicht auch manches wclbllche luge fich mit Thränen füllte. Wenn vorhin noch getheil te Meinungen über die Schuld oder Nicht schuld des Mädchen? geherrscht hatten, so waren sie alle durch den Änbiick dieser sanften gebrochenen Dulderin vollkommen u.u Ausdruck emeS u,chud,gen Herz., je.n konnten. . t i. v - r v : . r - i . c -t"? - 9r I - fittctt ihr Mllh t n r r tn rn II '".""' d q,rm ,. . .Hr.r langen Zaskl. d der Pra,,det begann das N)ivhrtv p a iKlim!! T. tt nm l 'rT " 8 VT1 " V " L?K. . f1""! 1"TTT l1' er bet der laullosen Stille doch ;n dem ganzen Nicht lehr gropen aal vernehmOUl. So nahm das Verhör seinen Fort gang.' und das Verfahren war ein ziem lich einfaches, da Editha den Hergang der Sache, den der Präsident in seinen Fra gen entrollte, unumwunden zugab, so weit sie davon unterrichtet und daran betheiligtwar. Es war fast nur eine fformalitüt, als dann der Präsident die Zeu gen vorzuführen befahl, die in dem Ban kier Strosser, dem Schraderschen Ehe paar, dem QrtSvorsteher von Wellheim, sowie einigen anderen Personen von dv't und zuletzt auS der Majorin Forck bestan den. Als die letztere eintrat, entstand eine Erregung im Saal, alles blickte voll Theilnahme auf die alte Dame, die sich. nur muyfam aufrecht zu erhalten schien. Auf dem Wege nach den für die Zeugen bestimmten Plätzen blieb sie stehen und ihre schwachen Augen suchten nach der Nichte, die sie seit den zwei Monaten ihrer Hast nicht gesehen hatte. Editha war von' ihrem Sitz aufgeschnellt, und die mühsam bewahrte Fassung drohte sie in diesem Augenblicke -zn verlassen, nur gewaltsam' rang sie das Schluchzen nieder, als sie mit ausgestreckten Handen aus die Tante, die nach der kürzen TrennungSzeit den Anblick elNer Greisin bot, zueilte. Die alte Frau yaile q weniger tn .der Gewalt als das Mädchen. Als sie ihre Nichte erblick' te, entrang sich ihren Lippen ein leiser, 1 schrei und sie schloß dieselbe m ihre Arme. Mein ttind! Mein Kind!' schluchzt 1". . :;. Der Gerichtspräsident, ein alter er graut ' Beamter, wandte sich bei dieser--cene ab, im Zuschauerraum machte man einen sehr au'giebigkn Gebrauch von den Taschentüchern. . . . gleich daraus nahm die Verhandlung wieder ihren Fortgang. Die Zeugen wurden verhört, Punkt vor Punkt'der Sachverhalt klar gestellt, und lautlose, fast unheimliche Stille herrschte im Saal, als sich nun der Staatsanwalt erhob, um seine Anklagerede zu de ginnen. Er war ein noch junger Maun, aus dessen kalten Zügen der Eifer des zürnenden Dieners der beleidigten The mis blickte, man sah eö ibm an, dasz er sich seiner Ausgabe alS Rächer der verletzten Staats und HeiellschatZord

nung tn seyr prononcuttr ÄelZe dewul war. WU haben es hier mit einem Fall äns der Uhroniciue scandaleuse der vor nehmen Kreise zu thun, sagte er, der um so schärsere Ahndung verdient, als gera de auf diese Kreise die Augen des ganzen Volles gerichtet sind und nach dem Sprichwort .oI)l68L6 obb'e" dieser Stand zu handeln auch verpflichtet ist. Der Hauptgrund, der als Milderungs gründ einer Person aus dem Volke zur Seite stände, daß es ihr an Mitteln gebrach, desKindes sich in pflichttreuer Weise anzunehmen, das; die Noth der Armuth sie zu dem Schritte der Kindesaussetzung getrieben, sällt hier sort, und so sehe ich für das Del kt selbst nichts, das dasselbe nicht juridisch denn in dieser Beziehung bleibt Schuld immer Schuld jondem auch nur rein menschlich entlasten könnte. Daß daZ bei Wellheim ausgefundene Kind, dessen unmittelbare Todesursache wir aus dem Geständnis des Selbstmör ders wissen, identisch mit dem Kinde der Angeklagten ist, bedarf wohl weiter keiner

Motivirung. Leider haben sich die eigent luiei ul d Hauptverbrecher dem Arm der, rächenden Justiz zu entziehen gewußt und ti bleibt mir in diesem Augenblick nichts weiter übrig, als die elende Handlung, weise des Hauptschuldigen zu brandmar ken, wie sie es verdient, indem ich ein mo ralisches TodeSurtheil über denselben auS spreche Der Redner wandte sich bei diesem Theil seiner Rede gegen den Bankier, der sich auf seinem Sitz wie auf einem Prokrustes bette wand. Ein Schurke, der die Unerfahrenheit eines unschuldigen Mädchens aus hoch achtbarer Familie in so schändlicher Weise mißbrauchen konnte.... ein doppelter Schurke, der diesen Fehler nicht wenig stens zu dressieren suchte, soweit es in seinen 'Kräften stand ein zehnfacher Schurke, der das Opfer seiner Lüste in dieser Situation verlassen konnte! Aber wenn auch alle diese Schändlichkeiten je dem menschlichen Gefühl Hohn sprechen, io setzt die letzte der Handlungen dem Ge bäude von Leichtsinn und Verbrechen doch die Krone aus. Es giebt nichts Heilige reS als solch ein unschuldiges, ueugebore Nkk Wesen, das in seiner Hilflosigkeit je deö menschliche Gefühl in Anspruch nimmt. Wer sich daran versündigt, versündigt iich gegen den heiligen Geist der Welt ordnung eine Todsünde, sür die eS tein Verzeihen giebt. AuS der Aussage der Zeugin Schrader wissen wir. daß der bestialische Vater da Kind gleich nach seiner Geburt der Vernichtung anheim zugeben willens war. Die beherzte Frau, die zwarnicht frei von Vorwurf ist, in dem sie die Anzeige von den Vorfällen je ner Nacht erst nach Aussindung der Kin desleiche machte, der aber soviel Milde rungsgründe zur Seite stehen, daß von einer Anklage abgesehen wurde, die be herzte Frau, sage ich, ließ sich zu dem schändlichen Verbrechen, das der Vater des Kindes ihr nahe legte, nicht bereit sin den. Die Angeklagte vernahm in dem Zustand der Ohnmacht und Schwäche, in dem sie sich befand, überhaupt nichts da von. Stände der Verbrecher hier, ich wür de nicht anstehen, ihn des versuchten Kin deömordeö anzuklagen, damit ihn die ge rechte Strafe träfe. Er ist unserem Arm entrückt aber er wird dennoch seinen Richter finden. Der Redner machte eine Pause und wischte sich mit seinem Tuche den Schweiß von der Stirn; seine Augen blitzten über die Versammlung, als wolle er dort die Wirkung seiner Worte erforschen. Vorläu fig aber zeigte sich mchts als Spannung in den Mienen, denn Haupltheil seiner Rede stand ja nsch b?vor. Er ergriff von neuem das Wort: .Ich gehe nun zu der eigentlichen Veranlussung der heutigen Sitzung über, zu der Angeklagten Editha von Grieben. Ich thue eö mit schwerem Herzen, aber auch mit dem vollen Bewußtsein meiner Verantwortlichkeit als Vertreter der be leidigten Gerechtigkeit. Ich weiß, daß meine Auffassung einen schweren Stand finden wird, insofern als die allgemeine Stimme sich zu Gunsten der Angeklagten erhebt. Ich kann mich dieser Meinung nicht an schließen.Ein Murmeln deö Unwillen? ging durch das Publikum, dem der Staatsanwalt mit einem finster herauLsordernden Ge sichtsauSdruck begegnete. Der Präsident berührte die Glocke, und eS wurde wieder Ich sage, daß ich mich dieser Meinung nicht anschließen kann, insofern alS ich die Angeklagte zwar nicht einer direkten Schuld, wohl aber einer Fahrlässig feit, einer Pslichtwidrigkeit zeihe, die in diesem Falle, wo eö sich um einMenschenleben handelt, zum schweren Vergehen wird. Ich gebe zn. daß die Angeklagte ein Opser unglücklicher Verhältniffe war, daß ihre Stellung, ihre Zukunst, die Rücksicht aus ihre Tante sie in die Hände des Mannes gaben, der ihr ihre Unschuld geraubt. Aber die Mutterpflicht hätte sie energischer sich des Kindes annehmen lassen müssen, und wenn ich auch zugeben muß, daß die Dame zn der Zeit, als die Aussetzung des Kindes geschah, der Lage'der Dinge nach selbst noch nicht disposilionssähig war, so hatte sie doch aus leinen Fall dulden dür sen, oaß oas ino von lyr genommen wurde, und eS unter den bewandten Um stünden, die dasür sprachen, daß man sich iL..oZ-if. ... -i(. v ; a i. a . 4. vesiriveii zu eniteoigeil lraazien wurde. zMlndeflens nur dann von sich geben dür 'sen, wenn sie genau wußte, in waS sür lände es kam. Nahm man ihr das Kind -mit Gewalt fort, so hätte sie. sobald sie dazu imstande war, den Gerichten eine Anzeige von dem ganzen Sachverhalt ma chen müssen, um damit klar zu legen, daß sie selbst jeder Schuld fern stand.' Das .ist nicht geschehen, die Angeklagte hat in 'zu 'verurlheilender Passivltät sich alles Willens begeben und sich dadurch einer Fahrlässigkeit schuldig gemacht, die mit zur mittelbaren Todtung des Kinde führtr und, wenn sie der Laqe der Sa ehe nach die Aussetzung des Kindes auch ! j V .. . W . Nichi veryllioern lvnnle, ourcy lyr Vchwei gen. nachdem der au in den Blät tern bekannt geworden, sich zur still schweigenden Kompliein des Verbrecher gemacht. Ich beantrage daher da -Schuldig wegen mittelbarer fahrläsnaer Tödtung gegen die Angeklagte auSzuspce ; chen Ein Murren ging nach diesem Schluß des StaatöanwaltS durch das Publikum, doS we'lgutu diesmal sich SuLerj;

vvriVm. Der Präsident drohte mit Ääu ,!iu.-lg des Saales, wenn die Anwesen den sich nicht jeder Demonstration ent halten, uno st.-Lte damit schnell die Rübe wieder hcr. Editha war aus ihrem Sitz zusammengesunken, eine namenlose Pein malte sich in ilzrem Gesicht, die Hände hatte sie krampsdaft im Schoß gefaltet. Als jetzt nach einer Pause der Vertheldi ger zu seinem Plaidoyer das Wort ergriff. hing alles mit ängstlicher Erwartung an seinen Lippen. Von seiner Rede hing ja vielleicht das Schicksal des Mädchens ab.

Der Anblick des Assessors wäre mutb einflößend genug gewesen: cicini im Ge gentheil zu der kalten amtsmäßigen Be yanoiung des Falles durch oen Staats anwalt, war das Gesicht des jungen Mannes von innerer Erregung geröthet. ein Bttcr giltt mtt einem unendlich mit tdiaen Ausdruck über leine Klientin. als ob er davon sich die notkmendiaO Kraft und Eindringlichkeit zu seln'er Vertheidigung holen wolle, dann ging derselbe hinüber zu den Geschworenen, und indem er mit einer eneräiscken Ge. bärde das Haar weit aus der hohen Siir ne strich, aale er mit volltönender StZm. m: .Meine Herren Geschworenen ! Der Herr Staatsanwalt hat Ihnen das Schuldia über die Angeklagte auszuspre chen empfohlen, und der Herr Staatsan lvalt hat damit am Ende nichts weiter als eine Pflicht zu thun geglaubt. Sie wer sen anders urtheilen,' Sie werden sich sa zen, daß von einer Schuld meiner Klien in nicht die Rede sein kann. Wäre es möglich, daß bei einem von Ihnen diese zebrochene Lilie den Eindruck einer Schul öigen hervorriefe, dann müßte ich an dessen psychologischem Scharsblick verzwei sein, dann müßte ich und mit mir müßten . T rTi ijiuiuEiuir.ijcnu unsere unier serlchisver fahren als eine Barbarei bezeichnen. Wenn dieses Opfer unglückseliger Verhältnisse, eines brutalen Wüstlings nicht als eine Freigesprochene den Saal verläßt, dann werde Ihnen die Wände des Zimmers verkünden, was eine unerschütterliche nr : n. v v . v.ujuyiyui vuß uic, uic yier vor lyren Richtern sitzt, reiner als wir alle ist. Ja, ich sage es hier vor allen Versammelten: ich habe noch nie vor einem weiblichen rrn f uesen eine svlcye yochachlung empfunden, wie vor dieser jungen Dame. Nur der Kurzsichtige, der einseitige Fanatiker verurtheitt schon im gewöhnlichen Leben einen Menschen nur nach dem bloßen Scheln. ,'canches, das nach lurlitlschen Begriffen als Schuld erscheint, ist in rwt . ayrizell ein moralischer leg, sur viele Dinge sehlt uns die Beurtheilung voll ständig, weil wir die inneren Motive nicht zu überblicken vermögen. Wissen Sie von den namenlosen 5kampsen, die dies Herz gerungen, wissen Sie von der Seelengrö nc, die es gezeigt, als es ein Jahr lang. in sich die surchlbaren Kämpfe allein er trug, um der edlen Frau willen, deren weiße Haare von den Schmerzen sprechen, die sie in den letzten zwei Monaten ertra gen? Ihr wollte sie das Furchtbare erspa ren, ihr zu liebe sristeteie dies elende Da sein, das viel schlimmer war als hundert facher Tod. Eine Schuldige sollte es sein, die keinen Augenblick an eine Flucht dach te, die Konsequenzen ihres Falles mit starkem Muthe auf sich nahm? Ein Fall? Wer wagt zu sagen, daß dies reine Wesen sich eines solchen schuldig gemacht. .. wer hat die Kühnheit einen Stein auf sie zu werfen?Der Sprechersah sich. hcrausfordernk mit glühenden Augen im Saale um, alj ob' er eine Antwort erwartete, es war abei so still, daß man eine Fliege hätte summen hören können. (Fortsetzung folgt.) Verlangt Mucho'S "Le,t IIuve. CiVai-8". Schul-MM En pss unden Detail. kas. Mayer öGö, 2 und 81 Wcft Washington Straße. Dr. O. G. Psass, Orzt, Wundarzt Geburtshelfer. Office und Wohnung : 4L&S Madlhion Areauo, ,,echft : Msrgenl von SZöi 9 Uhr. SkaZimUtcßkozni dtiZUör. ,d iw! III I Uhr. eldo 9. S" Kommt und seht unsere mm GÄSÖLIII ÖEFEII 2, und 4 Vrener. JHoiltoYT?G trolcurn Oesen Alaska Eesrigerators ßisschränke. Lampen'Oefcn Q2.00 Ranges und alle Sorten Oefen. 2 OftWaMngton Stt.

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15321 hannkot, d?lrkt diese T!eo!zin schnell nd Iich er, xromxt Skleichtcrunz un Heilung ver chaffend. fftem D. Nllttig, North Creek, ?k. S., schreibt am ?9. Mei 1854 : ..Drei Monate lang ar ich in Folge S?beu atitmu tilfto. ahm iwu und in halbe ?lase thlephoro nd bin jrt ach iner Woche fft wieder iesund. Heute reine ich ten V!echanikille. (ß0 Meile entfernt) bierber. Ich halte tdlodd, rat für die uder,llfte MediUu. die ie gegen Nveu matiemu entdeckt würd.- (Am l. uguit, Fra sZutting ist iegt gänzlich wieder gesund rnd fe tat einige vierzig glaschen Lthlophoros a ihr Nachbar erkauft.) Wenn Ci Vthledösn? seit in Ihrer Apotheke r halten können, werden wir Ihnen, ack Smpsana fcc4 regulären Preises ein Tollar per Alasche daffeld per Cxvreß ftanco zusenden. Wir sehen lieber, wenn &t ei von Ihrem Apotheker kaufen, aber wen r dasselbe nickt führt, lassen Sie sich nicbt Überreden, etwa Andere zu versuchen, soudern bkfteöcn Ei so fort bet uni, toit angegeben. Athlophoroö Wo. 112 Watt Str., New York. n A.SEINECKE,jr., gurspäisches Znkaffo . Gcslhaft ! Vollmachten ach Deutschland, OeJerreich nd be Schmelz gkserttgt. Gottsula?ifche Yeglauoizungen besorgt. Erbschaften . s. . xromvt nd ficher inkasftrt. VelZselunö osta5js?knse E3T an inoi fta) tn Zndtae!!D an : Philip Bappaport, Ho. ISO Oft Marhleud Errata. Feu!c-Alarm:Vignale. i Pennlvanla uud ?:!k Haurtquartier de Fuer D?Zrt Z. Ost.TtraSe und Ne Dort. 7 Nobel und Wich'gan St.'ki. New Jers,Straß und ZKafsachus, Winfton uno ord'Ltiske. 13 assachuffktt, v. nahe fubi 5t. IS Delawar Str, und Fort Wa,ne Ave. II New Jerse, und Fo Wa?n venue. 15 Per Str. und Viaisachut:? o lS hrifiian iie. und Asd Str. 17 Park Ave. und Lu5ler Str. IS Varrs! Lt?. und alott v. 13 rchrr und Jshn SU. 123 SoSfi se. und Sid,nl Sti. 124 Alabama und C'.ebent Ser. 2i veridian und siebente Str. 126 Handel Str. und Lincoln &z n VuntIung.TSuo. 138 Central Ire. und Sicht S 151 ladama und Vorrtson Str 122 Siedamrton und Achte S!: Ui CoScg v. ud Zehnte tr. 135 hom Vve. und Xclatsart S 138 DIacr ant ichigan Str. 21 St. Joe Str., nh Jlltn:. 38 Pennsylvania und Pratt Skr. . 25 No. 5. Eng: Hous Sechste, nd A'"-. Wtsstsftpxi und St. ilaix Str. 87 Jlltnoit und Skichtgaa Str. 3S Pennsylvania Str. und Home ,. ZS Risfisfippt und Liettt ZU. 213 Tnnfs und William Str. 13 Pnl,!vania und Wtchigan Str. 214 IZinvl und Herder! Stt. 31 Jndian . und Stichigan Str. tt Uindtan und Walnut Str. tt altfornia und Vermont n. 35 tat und Sl York Str. U Jndiana v. und St. Elair Str 0 37 tadt-öosvital. 33 Blak und Kord Str. 33 tchtgan und gue Str, 3 Best und Salnut Str. 313 Qcjl und DrUt, Str. 314 Sibt und Homard re. 41 Sashtngton, nahe West Str. 4Z Stißendors nd Washinaton St, 43 tssourt und New Kork Str. 46 ridia und Sashington Str. 44 Iknt3 und Ohto Str. 47 75nnss und Washington Se, 48 tngan'4 Pork Hvus. 49 Jndian 13. 412 iKtflourt nd Waryiand Sti. 418 isfissippi und Sabash Str. 41S Ferguson' York Hous. 421 3.9. 33. Round House. 423 Isan, sulum. Illtnvig und virril Str. ZItnotl und Louistana St, S3 ilSft und eanu Str. ti eft nd South Str. tt Tenneffe und Sesrgia Str. ti? rtdian nd Ra, Str. (8 Rdt!o Sa, und Konti Str. 89 Vladis v. un Tunlsv Lr, . 312 3Zft und Vtva0d Str. bl3 entuck, v. und Si:,rnA 514 Union und orri Ser 51 Jliint3 und ansai S 517 Rorril und Tacst.'.h 6U. 41 outtz ah Delswar etx. 83 Pans,lvnia und Louisian Str. 88 Dlawar und vicar:, S:r. 4 Oft und kTart, tr, 45 ladama und Sirgran, So,. 87 Virginia . nd vradsda r, 8S Oft und oburn Str. Pns,l,ant Str. nddtso . 812 cKernan und Deughert, Su. 71 Virginia . ah, Hutvn Str. 73 Oft und Sorgta Str. 73 Sashingto und ton Gu. 74 Diniv und Seorgta Str. 75 Zoreft Mo. ud Ptn. 7 Ulo nd tr. 78 OttgwtaNve.und Dllloa. 7 letcher . und Siftsn. 713 Sxre ud Prosxett &tu 713 ngUsh v, und Lr,1 rr 714 Orang, nd Oliv tr. N5 Cltlln ud k,chtt Str. 31 r, w Zirs, St,. 2 k2as;wgto d ,lau, l.. ' 33 Oft nd peari tr. 4 a)rk nd Savidsvn Gtt ti 75a3uu-SnftaU. I Cm. Staate CUiaL 97 Drlcntftl nd Caftingt 6u O ynull Cflngnt. 312 Wo. 8 Cchlauch-fcaul, Oft DafVItn?U) 813 Carlit und odl Cts. ' 314 DX9 nd H Cts. 91 aryland ah rtdia Cn. tt rtdtan nd Oeorfts SUI. f- 1 Cnsat'Cignol, Und aften iedrb!t, zweiter Zllir -s Gtgnai ut Verrua. wi cchiag, jptutx f. ttl ClZ e.LZ czij cc-:s u rr c:

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