Indiana Tribüne, Volume 8, Number 360, Indianapolis, Marion County, 15 September 1885 — Page 3

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Ein Scnsations-Prozeß. Criminal'?!ovelle nach dem Leben don H. Köhler.

(Fortsedung. So batik sich das Belastunasmaierial nach dieser Seite in so erdrückender Weise engesammelt, daß zu der Verhaftung der betreffenden Persor.en geschritten werden konnte. Es bedürfte aber, nachdem dies einmal geschehen, zur Uederführung der Schuld keines komplizkrten Jndizienbe weises, und der StaatSanwalt war der Müke überhoben, eine geistreich konstruirte Äilklagerede zu ersinnen es hatte sich unter dn Schriften Edithas ein Buch gefunden, das alle Vorgänge in' klarste Licht stellte. Es war ein Tage buch, das der AsjeZfor, der die Verhaftung vorgenommen, mit uiehreren Briefen nit Beschlag belegt 'atte und dessen Inhalt jenen, der sich jin Vertheidigung der Da me gemeldet hatte und auch acttptiert worden war, tief griff. Ein erschütterndes Gemälde war es, das wir hier folgen lassen: 30 der chma'h ! Der Schmach ! Daß ich das folgend; niederschreiben nuß! Wäre ich gestorben, da ich ein Kind noch war, wäre ich nie geboren, um nicht in diesen Abgrund von Schande und Elend zu sinken, oder wäre mein Herz nicht so schwach, meine Sttle nicht so vertragend acwesen ! Warum liegt denn in der menschlichen ?!atur das Edelste so dicht beim Verderben? Die Liebe, die der große Neligionslehrer als die höchste ' ?a H V - T - "Ja . . t geno iinieui, oieni sie rrnqi in innen Fällen dazu, da5 Weib unglücklich zu machen? Oder verirren flch hier meme Begriffe ? ir meinte ja nur die hohe selbstlose .schenliebe, die freivo irdischer Nied. riakeit ist .... aber welches Weib, wenn es ein echtes Weib ist, vermöqte sich ganz auf einen erhabenen Standpunkt zu fiel' len ! Ihr Herz ist ihr der Mittelpuntt der Welt, ist ihr der Mavstab für die Dmge des Lebens, sie wird die Liebe nie trennen können von dem Gefühl, das auZ ihrem e meinten tiefsten Innern quillt, und wenn die Liebe die Aufgabe, der Inhalt ihreS Lebens sein soll, wer vermöchte sie dann mit Recht zu verurtheilen, wenn dieselbe ibr Verhänqniß wird ? Das ist ein so pl)istichcr Schlup. . . ich welp. Ich will mich auch nicht entzchuldigen, mcht rein waschen. Wer in meine gebrochene, sich in Todesqualen winde,:de Seele blicken könn te, der würde sehen, wie vernichtet und ge v i. . cv i. ! ff c: . . oemiiiyia! iq vin. AQ wiu gier am cm Bekenntniß meines Falles geben, damit man Mtch Milde beurtheilt, wenn derselb:, wie ich fürchte, sich nicht verbergen läßt. well ich vor Scham sterben wurde, wenn ich da? alles wirklich jemandem mittheilen ,oll!e." Ich war vor dem Eintritt der Zcata strophe meines Lebens ein harmloses hei irres Gemüth, das von der Blässe des Gedankens nicht angekränkelt war und die Dinge nahm wie iie sind, ohne daru bcr zu philosophieren, warum dieses und yicic, Ivulu.!. uiC w jenes, uver oas anoere gegen oas cula. r t i. W 1 sal und die Menschen als eine Ungerech tigkeit murrten, nicht anders sei. Ein gu tes Kind nannte mich ost die Tante mit einem Lächeln der Rührung, und so hätte das Wort Shakespeares auch avf mich gepaßt : .Frei von S ch u l d, die ab gerechnet, die uner Erdtbeil." Den Män nern mn ich immer unbefangen gegen übergetreten, ,ch sah ue ja auch nur in den Geiellichaften, in die ich kam, und lernte keinen genauer kennen, wie denn meine sorgloie Art nicht darnach war, sie näher zu studiren. Ich war auch viel zu kin dttch nock, um das Wort NahelS zu ver stehen, daß das GesellschaftStreibeu .eine stete Flucht vor der Leere in sich selbst- ist. ich war eben noch zu jung, um sur dasVer gnügcn nicht volleEmpfänglichkeit zu besit zen Allz:lvic! war es mir ja auch Nicht ver gönnt, denn die Tante liebte dergleichen nicht, weil ihre Kränklichkeit und ihr germ ges Einkommen ne zu einem zurückgezoge nen Leben zwangen. Ein junges Mädchen schließt- mit gleichaltrigen Genosnnnen leicht Belalliltlchan. und lo wurde ich den noch hänsig eingeladen. viiic uic u -üciuhiuch, ziuuc ouu - ss . , u .. ie Tockter eines RegierungSrathes, hatte tz:. s...;.- u. . . rn . o- I flti r,iy I iuy vii uuui uuvuu y uu tiiu unyi" schlössen und lud mich ost in ihr Haus, daZ ein sehr gastfreies m. da ihre burger llche Mutter ein bedeutendes Vermögen mit tn d:e ihe gebracht hat. Hier lernte ich den Mann kennen, der das Unglück meines Lebens werden Zollte. Die Negie rungörath T. ist eine Cousine des Bankiers Stroner, und io wurde mir eines TageS dellen ohn Bernhard, der in der fa slzionablen Welt uch eines Namens er freute, von Marie vorgestellt. Wie ich an einem Nachmittag zu ihr kam, sah ich ihr glelch an, daß sie mir etwas mitzu theilen habe. &t winkle mir, wahrend ich mit ihrer Mama sprach, ein paar mal ;u und zog mlch, sobald es'ging in eme m. .Ich muß Dir etwas mittheilen sagte sie in ihrer schalkhaften Weise. Du hast eine Eroberung gemacht, aus die Du stolz sein kannst. Ich mochte wohl, ein bischen schnip pisch den Mund verziehen, denn solange das Herz eines Mädchens noch nicht spricht, ist sein Selbstbewuntlein viel zu stark, als daß es eine besondere Ehre darin fände, einem Manne zu gefallen ; vielmehr ist es geneigt, in den Männern u . (Yl .rll.u 4La V Mtt AM M nur 4aaucn zu sccn, vii uiuii iiuuf feinen Winken leitet. DaS GefellfchaftS leben, das der Dame überall den Vor tritt einräumt, erregt diese Täuschung leicht. Meine Freundin aber sagte wich tlg: .Kind, sei nicht so hochmüthig. Du weißt ja noch gar nicht, wer es ist. Einer der tonangebenden LlonS der Sportkreise, der fr t. . cm n . . Erbe von Millionen.... weißt Du mcht, was das heißt V . . .Nein, das weiß ich wlrkllch ! nicht. .Gott, wie naiv Du bijlj-: faltfle mit einem cne zwischenVeidruß und Schalk, hastlgkelt. P, . .Und woher ist Dir die Thatsacheder Erorbelung denn bekannt? Hat er Dlch zu semer Vertrauten gemacht?" , .aya: . . un interejziert es Via) doch!' i ) mmpyureno. www. jnu. im uiuiucnfji, ciiiyctjucic iu,f lppllN. . ist aber fcnifiiti nfrt' Qnr CZimU i m " j" o w.i : ri k ' mubic iuj u iuujia mm lagen. ju ich zur Vertrauten gemacht hat.- sraaü

SaT. . . 'a!ürUq ! Äas val er, das bin ich ihm früher immer gewesen. Er hat uns nur seit einiger Zeit vernachlässigt. . Der arme Mensch ist so viel in Anspruch ge nommen. DaS kann ich .mir' denken spottete ich. .Warte, Du sollst eS bitter bereuen! . . Vor einigen Tagen nun war er hier und versprach volle Besserung. O, Du glaubst nicht, wie liebenswürdig er fein kann ! Dann kam das Gespräch auf Dich, und er verrieth mir, daß er Dich einige male ge sehen, aber so zu jagen nur als Zuschauer,

und daß er sehr gern Deine Bekanntschaft machen wurde. Das habe ich ihm denn versprochen Sehr edelmüthig. nicht wahr ?. . . . Und heute noch wird er kom men." Ungemein schmeichelhaft kür mich aber nun weiß ich immer noch' nicht, wer es ist..Da; sollst Tu gleich erfahren Sie wandte sich mit einem schalkhaften Gesicht nach der Portiere und zog mich am Arm aus der Fensternische, wo wir geplaudert hatten. Herr Strosser, mon eher cousin ! Und hier meine Freundin Edith von Grieben !" stellte sie vor. Ich befand mich emem schlankgewachle nen jungen Manne von eleganter Hal tung gegenüber, der mit großer Gewandt heit und ausgesuchter Artigkeit aus mich zutrat und einige höfliche Worte sagte. Was er sprach, borte ich Nicht, denn bet dem plötzlichen Gegenübertreten war mir das Blut ins Gesicht geschossen, und gleich daraus suhlte ich, wie mem Herz laut auspochte. Auch konnte ich in der ersten Verlegenheit nur einen kurzen schüchter nen Blick ans ihn werfen, nnd ich ärgerte mich über meine Unbeholsenheit, die sonst gar nicht meine Sache war und die viel leicht seine Eitelkeit auf den Eindruck brachte, den seine Persönlichkeit aus mich machte, während e doch nur die plöhliche lleberraschung war. Nachher hat er es auch gesagt, daß der Anblick, den ich ge währte, ihn vollständig für mich einnahm. Wir sind dann in ein animirteS Ge sprach gekommen, in dem ich ihn sehr geistreich und unterrichtet fand; er wußte über alleS zu plaudern, schien in jeder ltuatlon ersahren, und war dabei von einer so ritterlichen Galanterie, daß ein Mädchenherz sich davon nicht anders als wohlthuend berührt fühlen konnte. Als ich ihn Mir im Laufe des Nachmittags dann genauer betrachtete, da sah ich, daß er auch ein sehr hübscher Mann sei. Ich hatte meine Unbefangenheit dnn auch bald wieder erlangt, und wir scherzten und neckten einander, als waren wir alte Be kannte, wobei natürlich das Verwandt fchaftSverhältniß zwischen Marie und ihm als Vermittler diente. Von diesem Tage an sahen wir unS sehr oft, und'dann kam nach und nach ein Gefühl in mein Herz, von dem ich vor her nichts gewußt hatte. Eine sue Schwermuth, manchmal abwechfelno mit toller Lustigkeit, einem unnennbaren Glücksaesübl. WaS es nur war ? kraate ich mich oft. Mein Herz hätte mir die Antwort leicht darauf geben können, ade? w . r . . c-x,Utmm,r in VIIVÜ VJ h tUU UV 4 14 WMIMUtMa . ' vm .Zkl.n nnr dem 5. wachen angenehme Träume hinelngaukel ten. Es mußte erst daS Wort gesprochen werden, das mich zum Bewußtsein rief v. " , - - und das groe Rathiel deutete, denen Lo sung ich ahnungsvoll entgegenträumte : die Liebe. Ich war zu unbefangen, um mir selbstdarüber klar zu werden, auch zu unbefangen, um zu prüfen, ob der Be treffende em volles Vertrauen verdiente. Mißtrauen gegen irgend einen Menschen kannte ich überhaupt nicht. Wenn Marie mich öfter mit ihm neckte, dann lachte ich und erwiderte den Scherz, isie versicherte mich aber, daß sie sich nicht anders ständen als wie zwei gute Kameraden, und ich konnte deachten.dav ihr Verkehr auch wir! llch em ganz harmloser war. Um diese Zelt fand sich auch ein Anderer, der ihr seine Aufmerkiamketten erwies und dessen Gat tin sie später geworden ist, der Assessor Kunom, der einige Zeit nach ihrer Ver mählung als Kreisrichter nach Bromberg verletzt wurde. Wir machten zusammen ost Spazier fahrten, und so war auch eines Tages im ..v.. . vB, ,r,.?.n:k, worden, an der eine größere Ge ell chait ' l ' '"i" ujiiucuiuuii iiuuiu t ! CZ&flt.fL. v.. k.k.4 VtilllUVUl.. Die Partie ging nach einem Vergnü gllngslokal. weit außerhalb der Stadt gelegen, wo der Zcanee eingenommen wer den sollte, und gegen Abend ersolgte dann die Nuckkehr unter Fackelbeleuchtung. El niqe Stunden darauf fand eine Hesell schaft im T.schen Hause statt, zu der sämmtliche an der Fahrt Betheiligte ein geladen waren. Die Naherunterrichtetcn wußten auch, welchem Erernrnß dlefe Fest lichkeit den würdigen Glanz verleihen sollte: es handelte sich um die Verlobung Marie mit dem Assessor Kunow. Ich war von Bernhard Strosser zu der Fahrt engagiert und jein Schlitten mit den feu rigen Thieren davor da? prächtigste Ge fährt in btt ganzen Reihe.- Wie von WindeZflügeln getragen, stob es mit uns dahin, und wir waren die ersten, die an dem Jid anlangten. 1 Die Gesellschaft war eine sehr muntere, der Nachmittag wunderhübsch und die Ruckfahrt mußte natürlich verzögert wer den, bis es dunkel geworden war, um den Fackelschein zur rechten Geltung gelangen zu lasten. AIS man zum Aufbruchsich ru stete, zögerte mein Herr mit der Abfahrt, blS alle .anderen voraus waren. Als ich nm dem Grund fragte, fagte er überI IV'IW i milthifl: Wir holen sie schon noch ein ihre Pferde sind ja im Verhältniß zu meinen engltjchen Rennern nur lahme Gäule,Mir war etwaS beklommen zu Muthe; ich hatte ihn im Verdacht, . starken Wein getrunken zu haben, er hätte mich den NckmZtia über kt mW u ,nts,,-,n,s;ä - ' " I " " leuchtenden Augen angesehen, und jetzt schien mir aus seinem Wesen eine gevisje nervöse Erregung .zu sprechen, aber mein eigenes Herz war einem Tete-a-tete nicht abgeneigt, und wie ein .süßes Träumen kam eö über mich, als wir end. nci), die Letzten,' in der Dämmerung über die weiße Schneedecke dahinglitten und der Diener hinter uns die lohende Fa. dt . schwang, so daß ich die Augen schloß und mich dann bequem in den Sitz zurück l zehnte. Vlödlich hielt der Schlitten an .... ich I ftffrt.t hi Ys, m; tt.,s; u v mn uvutui vut '! V.k5 v v. r. , i Mi UM vfni ajiuuiaung Uno wanoie Ii) zu dem Diener zuriÄ. Er hatte etwaS

im iLanyofe Hegen geladen icy giauic seine Brieftasche war es und schickte den Diener zurück, um sie zu holen. Wir wa ren schon eine ganze Strecke von dem Ort entfernt. Der Diener hatte seinem Herrn die Fackel gegeben, dieser ordnete etwas an der Leine, und ich erbot mich scher zernd, den LZienspan zu halten. Z)a wandte er plötzlich das Gesicht, von dem magischen Licht bestrahlt, mir zu. Ich sah den beißen Blick, den er auf mich warf, und schlug verlegen den meinen zu Bo den. In der nächsten Sekunde schleuderte er

in weitem Bogen die Fackel in den Schnee und sagte dazu heiß : .Weg mit dem lästigen Licht, das uns nur zum Verräther dient! Amor träat die Binde nicht umsonst. In meinem Herzen . . i v itt i.-ic rt . i. !vyl eine unsere vinuiy, ju uoerwaillgeno, daß ich sie nicht länger unterdrücken kann. Edith l" Sein Arm lag um meinen HalZ, fein Mund suchte den meinen ich schnellte zurück und machte in der ersten Ueberra schung und in dem ausbäumenden Ge fühl der Jungfräulichkeit emen Versuch, aus dem Schlitten zu springen, aber er schlang seine Arme um Mich und zoa mich an sich und stammelte dabei trunkene Lie besworte, die mir das Blut Heiner zum Herzen trieben und mich endlich willenlos an feme Brust sinken ließen. Nun war es mit einem Mai gelöst, das große Räthsel, das wir alle einmal lösen, nun wußte ich. was daS zitternde jubelnde Herz mir mancyixai o seltsam, so sremo hatte er scheinen lasten. ES war die Liebe, die es erfüllte und die mich nun in seinen Armen ruhen ließ. Endlich riß ich mich doch empor und beschwor ihn, nicht länger zu zögern, um mich vor den anderen nicht zu kompromit tiren, aber er lachte übermüthig und ver sicherte, daß wir sie bald eingeholt haben würden. Und immer wieder überhäufte er mich mit süßen Schmeichelnamen und sprach in glühenden Worten von feiner Liebe und ich trank das süße Gift in die Seele.... wie sollte ich ein Arg haben und daran denken, daß ich ihm nur ein Spiel war, wie vielleicht zehn andere vor mir ! End lich kam der Diener zurück und nahm sei nen Platz wieder hinten auf dem Schlit ten ein, nachdem er die Fackel wieder in Brand gesetzt. Dann ließ sein Herr die Pferde dahinfchießen, daß wir wirklich mit den anderen zugleich vor dem Hause meiner Freundin anlangten, wo ich gleich zu der nachfolgenden Gesellschaft ver blieb. Ich wandelte wie im Traum, wie von einem Rausch umfangen. Meine zerstreu ten Antworten und mein seltsames Wesen veranlaßten meine Freundin mehrmals zu besorgten Fragen. Ich sagte ihr nichts von dem, was meinem Herzen geschehen. es erschien mir wie em Gehetmntß, das ich hüten müßte, wie einen anvertrauten Schatz, zu dem nur ein Zauberer den Schlüssel besaß. ES war ja auch so, und der Zauberer war Bernhard, dessen Wort der Schlüssel sein würde, der meinen Mund entsiegelte. Marie war auch zu sehr von lhrem eigenen Gluck tn Anspruch ge nommen, als daß 'sie sich viel um mich hätte kümmern können. Die Proklama tlon der Verlobung erregte natürlich aro ßen Jubel. eS war ein sehr animirter Abend und daS Toasten wollte kein Ende nehmen. An meiner Seite saß Bernhard, seine Blicke redeten eine Sprache, die mich fast sur das Jncognito unserer Liebe furchten ueß, aber man achtete m dem allgemeinen Trubel nicht darauf. Immer irncoec forderte er mich zium Trinken auf, immer wieder mußte man auf alle die Toaste Bescheid thun, und wenn ich auch nur sehr wenig von dem perlenden Schaumwein der Champagne nippte, so wurde mir doch zuletzt im Kopf ganz seltsam zu Sinne und die Lichter und die Menschen und alles um mich her schien mir vor den Augen zuletzt wie ein chaotisches Durcheinander, in dem ich mir wie eine hilflose Schiffbrüchige vorkam. Als sich die Kefellscha t von der Tafel erhoben hatte, benutzte ich einen Moment, u ii Marles Arm zu nehmen, und zoa sie mit rnlr in den Wintergarten, der an den valon stieß. Mir wäre Nicht ganz wohl. sagte ich ihr, und ich ließe mich am lieb sten von ihrem Diener, nach Hause brin zen. Davon aber wollte sie nichts hören, zur Feier des Tages gäbe es nachher noch ein ianzchen, ich sollte mich nur zehn Minu !en zurückziehen und etwas ausruhen, es üröe nicht auffallen, sie wisse einen sehr geeigneten. Platz dasur, wo ich ungestört sein würde. Wir traten in den Garten hinaus und gingen etwa hundert Schritte nach einem kleinen Pavillon, oer am Ende desselben stand und zu einem behaglichen Zimmer eingerichtet war. Hier pflegte Marie ihrer Liebhabereien, hier mlte sie und preßte Pflanzen für ihr Herbarium, halbe Tage lang weilte sie in diesem Raum und ich hatte ihc manchmal dabei Gesell schast geleistet. Sie zündete ein Licht an, besten Glanz sie durch einen vorgestellten Gegenstand dämpfte, so daß der -Kaum in ein angenehmes Clairobseur gehüllt war. Ich sank auf eine Chaiselongue und sie deckte ein Tuch über mich und versprach mich wieder zu holen, dann verließ sie mich. Ich athmete wohlig auf eine süße Trunkenheit bemächtigte sich meiner Sin ne allerlei bizarre ' Traumgestalten gaukten vor meiner Seele, aus denen zu letzt die des Geliebzen deutlich hervortrat. Ich erlebte im Traum noch einmal die LiebeSszene von vorhin, tch hörte seine ko senden Worte, fühlte seine Küsse auf meinem Gesicht. Nur stürmischer, heißer noch waren sie, als vorher, so daß mich ein banges Gesühl überkam. Ich wollte ihn abwehren, zurückstoßen, aber es lag wie ein Alp auf meinen Gliedern, wie eS Manchmal nach einem schweren Traum dttFall ist. wo das Bewußtsein schon zu rüökehrt und wir doch nicht im Stande sind uns zu regen. So ging es auch mir. Mein Denken, wenn auch verworren, er wachte wieder, und da wußte ich, daß eö nicht ein Traum war, was ich eben em Pfunden. Er war es selbst, der mich in seinen Armen hielt, ohne daß ich zu wi verstehen vermochte. Aber dann, als mir die Lebenskraft zurückgekebrt, rang sich ein gellender Schrei von meinen Lippen, den er mit feinen Liebkosungen zu ersticken suchte. Ich wollte mich loörmgen, aber er umschloß mich um so fester, und da- sank ich willenlos zurück, denn mein Bewußtsein schwand da fcui..,,. ' i-J

Was an jenem Abend weiter geschah, ich kann es nicht Zagen; wie ich nach Hause gekommen, ich weiß eS nicht. Ich habe das Haus meiner Freundin überhaupt nicht wieder betreten, cb sie auch öfter noch zu mir kam und mich um meinem Besuch bat. Ich konnte mich des ' Verdachtes nicht erwehren, daß sie ihm aus seine Fragen gesagt, wo ich zu finden fei, wenn sie auch dabei gewiß keine schlechte Absicht gehabt. Als am andern Tage mein Denken klar erwachte und ich das Schreckliche, das ge schehen, übersah, warf mich namenlose Veriweistuna darnieder, die um so furcht

barer war, als ich ja der Tante nichts merken lassen durste. In meinem Zim wer lag ich auf dem Sovba und rana die Hände und schluchzte in die Kiffen und slehte Gott an, mich sterben zu lassen. Als ich dann daraus hervorging, war ich eine andere ein unbewachter Moment hatte meine Jugend gebrochen, meine Fröhlichkeit vernichtet, mich vor mir selbst gedehmüthigt bis ins innersteHkrz, wie eS die Weit mern schlimmer thun konnte. Ein reines Mädchenherz träat den arLneren Richter in sich selbst. Lange kämpfte ich dann mit dem Gedanken, wie ich mich dem Verschulder meines Unglücks gegenüber verhalten sollte. Ich erröthete vor mir selbst, wenn ich daran dachte, daß ich ihm wieder unter die Auaen treten sollte. 5lck wollte ihn nicht eher wiedersehen, als bis von seiner Seite meine Rehabiliation er solgl war, so weit er das überhaupt thun konnte bis er bei der Tante um mei ne Hand angehalten hatte. Aber so groß er Zorn, die Verachtung in mir waren, o regte sich doch eine- Stimme in meinem fernen zu seinen Gunsten, die ibn ,u ent schuldigen suchte und seine Leidenschaft und oen vielen Wemgenuß als die eigentlichen Verschulder hinstellen wollte. So groß ist die Liebe und das Verzeihen einer rau, daß auch ich ihm gewiß verziehen haben würde, wenn er als ein reuiaer Büßer kam und seine Schuld zu sühnen uchie. Ader wie sollte ich mich getäuscht üblen, in welchen Abarund von Verwor endeii mimte ich blicken und selbst in einen Zustand von Jammer und, Elend und is X M V A fc f AM I voumiuc ucijiiuui : Er kam am andern Tage zu uns ch ließ mich nicht sehen. .. er wiederbolte seinen Besuch noch mehreremale. . . . im mer mit dem gleichen Resultat. Wie mein 5erz klopfte, wenn ich ihn anwesend wuß le, und wie ich nur zitternd sagte, als das Erwartete nicht geschah, ob er denn nicht fühlen müsje, wa ich meine, was er mir schuldig sei. Nach einer Woche erhielt ich einen Brief, in dem er mich befchwor, ihn nicht serner so zu behandeln, und in lei denschaftllchen Ausdrücken von seiner Liebe sprach. Sonst nichts, kein Wort davon, daß er mich zu semer Gattin be geyre. me furchtbare Angst preßte mir die Brust zusammen .... und dann kam die bitterste Verachtung, ein Ekel vor ihm, vor den Männern, vor der Welt ich wußte ja nun, wie es stand, wcrs ich ihm war, was seine Liebe zu bedeuten hatte. Q Schmach ! Q Schmach ! Und dann die folgende Zeit, die Monate unbändiger verschwiegener Qualen, wo ich mit Gott und meinem Schicksal rang und tausend mal aus dem Punkte stand, mich der Tante zu Füßen zu werfen und ihr alles zu gestehen und dann immer wieder mir fagti.. (Fortskdung folgt.) Hüte Dich vor Fälschungen. Eivhaltööesehl gegen eine Firma iu Nlchlgan. Die Hop BUter Co. hat einen Sinhalttie fehl gegen Collatinut D. Warner van Readiog, Mich., erwirkt, worin demselben die Absertt guvg von Deutschen Hopfen.BiUers untersagt wird. Darin heißt eö: Der Präsident der Ver. Staaten von Ame rika an CoLatmnA D. Warner don Reading, Mich., dessen Angestellt Arbeiter, Agenten nnd Verkäufer : Da in der Court of Chaucerh zu Detroit, Mich, gezeigt wurde.'Vaß Sie durch eine betrü. gerische . Nachahmung v'!fti' Hopfen Bit ters, das Publikum zu, täuschen suchen, de halb ergeht an Sie bwmit das Verbot, das Wort Hopfen BVft'e I all Bezeichnung für irgend ewe Flüssigkeit in Flaschen ,n ge brauchen, nnd dadurch den Glauben zu er wecken, daß diese Flüssigkeit don den Klägem fabrizirt wurde, und es ist Ihnen verboten, die von Ihnen .Deutsche Hopfen Vitters genannte Flüssigkeit ferner nter dieser Bezeichnung z dnkänfen. Morrison N. Waite, Oberrichter der Ver. Staaten. Zu Detroit, den IS. Juli A. D. 1835. Walter S. Harsha, Clerk. Verfolge die (Schwindler ! Wenn Du beim rotheker Hrf Vitterl verlangst und giebt Dir eta ndere ii in Flasche mit eißer Etiquette und daraus ein grünes Hopfknbitndel, f Verklag, ihn wegen Betrugß und tr erden Dich liberal belohn. Sieh den inhattldesehl des Vundesgerichttk Segen . D. Warner, Reading, Mich., und s,tn, gentur nnd Verkäufer. Kommt und seht unsere LYHIAII GASOLIN 0EFEII z, nnd 4 Vnnnn. MonltorPetroleurn Oofen Alaska Befrigerators . ßisschmnke. Lampen'Oefen 52.00 Ranges und alle Sorten Oefm. 62 Ost Washington Str.

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Nnr' Tnsm , laichen d?n kithIeiiioroZ heilten Frau M. Fidvarrik, 5 Baker Str., Zort Wayne. 5nd.. von Rheumata txai, an dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. vom Osten ud LJesten kome Leugnisse ti'tr die wundervolle Heilung dou NhcumatisnluS und Neuralgie, welche oft bei Leuten bewirkt wurden, welch lange an diesen schmerzhatten Krantbeiten gelitten hatten unv vergeblich Hiije suchten, fei sie thre Zuflucht nahmen zu

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PH0R0 Völlig larmlcl, irkt diese Medizin schnell und' Iichr, prompt Srieichterung und Heilung ex Hassend. Fr Zns. D. Nuttwg, Nstth Creek, ft. schreibt am 29. Mai 1884 : ..Drei Tlepste Uza bat ich ta Fslge ss Sidku. mariinrni bUfio. nahm zsei uo eine hslreFlascde !ileplzorT und bin je ach wer fOcae fa wieder gesund. Heute reiste ich von MechaatrOille. 160 Metten entfernt) Herder. Jck balt Ltdl?v5o res für die wunder,, KSe Medl,tn. die je gegen Rdeu attemu entdeckt urd.- (Am 1. Aug,k, Zr SUtring ist ifft gänzlich wieder gesund und st tat einige Vierzig Flasche Lthl,phcrc u ihre 2lcb tarn erkauft.) Venn Tle Ltilbhros nicht in Ihrer kpotheke er halte tonnen, werden wir Ihnen, nach Empjanz des regulären Preise in Tcllar per Flasche daneld per expreß sranco zusenden. Wir ttn et lieber, wenn Ee es von Ihrem Apotbeker kaulen, aber wenn r dasselbe nicht führt, lass, Sie sich nicht überreden, twatz nderei zu versuchen, sondern defteLe Sie so fort bei nt, wie angegeben. Mhlophoros Go. 112 Wall Str.. Sfteto York. A.SEINECKE,jr., gnrspiisiZes Znkasso . Geschäft ! Olncinnatl ' Vollmachten ach Deutschland, Oenertttch d , GQvrU gefertigt. Sonfulavifche veglaudigungen tesngt. Grbschaften . 1. . rvmpt und sich, inkasskt. VelZseknnö 7?ostan5zayl?ngm Ha xtnU fich in ZabtLxltk n : Philip Bappaport, Ho. 120 Oft Marhlnnd Strafe. 31 Feuer-Alarm-Signale. 4 Pennsyiosn'.s uub Wariet. b HauxtauarNer des Feuer Drrt ntl. CSttae und New Bat!. 7 9t;t und Wichig trat. Ne Jers,.St,ß, und z?'ett , 9 Winsion und ?!ord?trae. t? Nassachuslettg oe. oh Ziebl Lrr. IZ Delar tr, und Fort Wayne v. ii New Jerse und Fort Saun venve. IS Per tr. und Massachustt IC Christian . und Ash Str. 17 Park Ave. und Vutter tr. IS Varrsro Ltr. und altt su IS Archer und John Str. 123 Eolleg f.o. und Sibnte Vt,. 124 Klabama und Liede: S:r. I2b eridtan und Stdnt Str. 126 ande Str. und Lmevln in unSung .Sebiiud. US entral ve. und Ächt St, 131 Alabama und Morrison Str. 182 Redamxton und Achte Lt: M Eolleg 3lo. und Sehnte St. 135 fcoffi Ave. und Dlsar S;,. 15S Delasare und Vtchtgan Stt. St. Joe Ztr., nah Jllinei. U Pennfulvania und Pratt 5tr. 25 N. S. ?gtn House Schft, 26 tsftsft?xi und t. lair Str. 7 ZSinoig und Mtchigan Str. tS Pennsylvania Str. und Hom . N RMftrpt und Liert Str. zu Tnnsse und Oillian Ste. U Pnn1,lvania und Vichigan Str. 214 JSin,t und Herbett Stt. 31 Zndiana So, und Rtchia Sk. Z ridta und Walnut Str. 54 altfornia und Vermont Lt?. 55 tat und St Z)or! St. ltt Zndiana Ave. und St. aik Stt . tn Stadt.Hofxttal. Blak und Stord Str. U Richigan und ge vtt. IU kSft und Walnut Sir. 313 Oeft und Dritte Str. 314 Siebeut und chowzrd Ctu 41 Sashtngten, nah Weft ZU, 43 Setßendors und ashingtvu ,r 4 iffourt vd Ne Vork Str. . 4S ertdiau und Sysshingtvn Str. Jlmotl und Ohio Str. 47 Tnn,sse und lSashingttn Str. 4S tvgan'I Port Hiuse. . 4 Jndiaaola 412 Vktssourt und Naruland St,. 413 isftsfixxi und Sabash Stz. 413 Frgus' Port Hous. 42! Z.V. S5ttonnd Hsuse. 423 Znsan Asolum. Jlltnoik undVerritl Str. JLinoil un d Louiften a SU b Best und RcCartv Str. 94 Oeft und South Str. 66 ensse und Sesrgta Stl. VJ UtMian und Rag Sn. 63 adiso So, und srri Su. K2 adison Zlv. u &lo Skr (12 Oeft und Sleckaood Ltr. K13 intu, Av. und er? S14 Union und Norri St, 616 Jlltnoik und Kansa S d17 Vvrri und Dacotah Str. 61 South nah Delawkre Sir, Z Pennsulrania und Lsuisiana St,. 63 Delaware und Vekart Str.. 4 Oft und Rcatt Stt, Alabama und virgiana Av. 17 virgwia Ave. und vradjtza St, Oft und Coburn Str. 6? Peunsulvauia Str. und adisvn Av. 612 vtcKernan und Loughert, Ltt. 71 Virginia Ave. nah Huron Str. N Oft und cziorgta Str. 73 kSashingtv UN, nton eti.r 74 Qcntfin und Seorgia Str. 7S?orft Ao. und Pin. 76 DUtv und ate tr. 7 Virginia ve. und Diöon. 79 letcher Ave. und Dlllon. 71 xrue und Prospekt tr. 71 Sngltsh ,e und aurel n. 714 Orange und Otto Su. 716 Shid, und echr Str. '.' - Jrs, Str. ' ashingto und T!aw, :,. 3 Oft und 4arl tr. 84 ort und Davidson U raudutm,vftaU. 66 ,. Staate Arsl. N Ortental und ashingtou St, ' 39 Krauen fkingatA. 312 Ko. 6 Schlauch. Hau. Oft Uaihin-renstriZ 613 artet und odl Str. 314 Ohio und Harv, Str. 31 Narvland nah ndia Str. 92 vertdtan nnd Storgia Straßt. i- 1 PnvatStgnal Und Äaßen i derbe lt. ,witr 9Iam 3-3 Signal sür Feuer-Dru. , Nwi Schlag, Feuer aus. Lrei SchUlg, LruS ad. C4 Cchstge U Ci RUI

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