Indiana Tribüne, Volume 8, Number 359, Indianapolis, Marion County, 14 September 1885 — Page 4
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öa5 hntt fviltr.ittLl aeaen die der jchierenen Leiden der Lunge und Kehle, xzit Husten. Heiserkeit. Bräune, ErkältvLnct. Enabrüitiakcit. Jnftuenza. Luft leren s Entzündung, sowie gegen diel fämY nitnhiitrfit imh liir W VjtMVW V Vy - (j Erleichterung schwindjüchtiger Kranken, mmi die Krankheit scdon tiefe Ein j schritte gemacht hat. PruZ. 25 EentS. )i Die große Atlantic und Pacific Tea Gompmly. Importeure dsn Thee und Kaffee ! 41 QateS Honfc Block, uab 101 Ost Washington Straße. Wholesale und Retail. py 150 Läden in den Ver. Staaten. eesiges. Indianapolis, Ind., tt. September 1885, An unsere Leser! Wir ttsuchen unsere Leser alle Unre gelQäßigkeiten in Bezug aus Ablieferung der .Tribüne" unS so schnell wie mög lich mitiuttjeilen. Eivilgandsregiger. ,u iAjV a;iun Barns find ti dI d dik UuUtr.) edurken. JzmcZ Bclchanan. Mädchen, 12 Sept. Ernst Äiillsr, tfnacf.7. Sept. Ben. F. 2an?3, ttnabe. 9. Sept. ei ra td en. Henry (I. Bladen mit Mary E. Poland. John C. Schnitt mit Mary Schneider. Charles 03. E. Gust mit Anna Bany. Todes fälle. Rusiell Ösen, 4 Jahre. 12. Sept. William Diehr. 32 Jahre. 13. Sept. P. H. Dcyle. 28 Jahre. 11. Sept. L. Gaff. 1 Jahr. 12. Sept. Roberk Dav'Z, 25 Jzhre. 12. Sept. Josiph Maisee. 2 Jahee. 13. Sep. Der grünte Schmerzenstiller aus der Welt ist Saloation Oel. EZ ist doZ beste und billigste Mittel für Rheuma tismu-Z. Ji alln Apothzken sür 25 15. die fflasche zu haben. s5- Die öffentlichen Schulen wurden heute wieder e:öffttel. Verlangt: Bei Ralston und Co. einige gute Aaenten. Damen und Herren. No. 275 bis 231 Ost Washington Sir. ttr Heute Abend rkgelmäßige Sitzung deS Board of Aldermen. 10 Heute Nachmjttag um 3 Uhr findet eine Sitzung der Polizei Com miffäre statt. ffast augenblicklich wurde Herr Geo. ii. Harris, von Hagerötown, Md.. von heftigen Zahn und rheumatischen Gesichtöschmerzen durch die Anwendung des berühmten Schmerzenheilmittels St. JakobZ Oel befreit. t& Robert DaviZ, ein. LokomoZiv sührer der Big Four Eisenbalzn ist gestern am Nerver.sieber qestorden. Die Leiche wird zu? Bestattung nach ttankakee, der Heimath deS Verstorbenen geschickt werden. Gray BrotherS Schuhe sür Da men. die besten im Markte zu billigen preisen in Maag's Sckuh.Palast. Ro. ? Ost Washington Strafte. Lucinda und JameZ A. Smith verklagten heute in der Superior Court Maria A. McJntire um $1.000 sür Kostgeld und Kleider zu erlangen, welche Summe die tt.üger von dem Sohne der Verklagten beanspruchen. Nicht zu vergessen! Kob' len aller Sorten. Die beste Qualltat so niedrig wie der Sciedrigfte von übn L5 NvodeS, No. 13 Virginia Ave. und Ecke Skay und Madison Avenue. . LS Wenn ein Journalist und Recht? anwalt zitiren will, sollte er immer richtig zitiren, sonst blamirt er sich. ES heißt nicht: .ES wächst der Mensch mit seinen Zielen", sondern : .ES wächst der Mensch mit seinen größeren Zwecken. Zu den besten Ieuer-VerstcherungS' Gesellschaften deS Westen? gehört unbe dingt die .Frank!in" von Indianapolis. Jgr Vermögen betrügt $320,000. Diefe Compagnie repräsentiet die .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen Z1.007.193 92 und die .German Amert can" von New Pork.- deren Vermögen über 53.09.029.59 beträgt, ferner re prüsentirt sie die .Jire Association os London Vermögen $1,0Ctf000 und die .Hannover os vitro von mit elnem Ver mögen von 52,700.000. Die Iranklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil fte nrckt nur billige aten bat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auü bei groben Verlusten kein Auf schlag erfolgt. Herr Herman T. Brandt, ist Agent sür die hiestgt Stadt und Ilmgegeno.
Wieder cte Opfer stadtväterliehen Feigheit.
Gestern Nachmittag ereignete sich hier wieder ein Unglück, für welche? unsere moncpolsreundliche Stadtverwaltung direkt verantwortlich zu machen ist. und wobei ein blühende? Menschenleben zu Grunde ging. ES war gegen 4 Uhr Nachmittag?, al? der Straßenbahnwagen No. 29 da? Virginia Avenue Geleise kreuzte. Die EisenbahngeseUschaften scheinen eö nicht sür'nöthig zu halten, am Sonntag einen Bahnwärter an jener Kreuzung zu sta tioniren, und so war um die genannte Zeit nur der Bahnwärter der Straßendahngesellschaft aus seinem Posten. Er winkte dem Fuhrmann der Straßencar da? Geleise zu kreuzen, die Car stand bereit? auf dem Geleise als der Fuhrmann einen Rangierzug der Pan Handle Bahn aus östlicher Richtung daher kommen sah. In dem Augenblicke schien der Fuhrmann unentschlossen zu sein. waS er thun solle und unglücklicher Weise hielt er die Car gerade in dem Augenblicke an, al? der Zug ganz dicht herankam Zurufe von anderer Seite bewegten ihn in deß, die Maulesel sofort wieder anzu treiben, aber die drohende Gefahr hatte unter den Passagieren des Stra ßenbahnwagens, etwa 20 anlder Zahl, so große Bestürzung hervorgerufen, daß sie Alle der Thüre de? Äagen? zueilten. Zwei Männer sprangen au? dem Wagen. ihnen folgten zwei Frauen und sie Alle entkamen, da um diese Zeit da? Geleise glücklich passirt war. unverlert. Aber Angeline Dreher, die als Jünste auS dem Wagen sprang, siel aus daS Ge leise und im nächsten Augenblicke hatte ihr die Lokomotive daS rechte Bein abgefahren. Die Verunglückte wurde erst nach dem C. I. & D. Frachtbahnhof und von dort au? per Flanner & Hommown'S Ambulanz nach dem Hause von Curti? I. Boven. No. 347 Prospekt Straße gebracht. Dr. Marsee wurde gerufen und nahm eine Amputation des übersahrenen Bei neö vor. erklärte aber sofort, daß an ein Wiederaufkommen de? Mädchens nicht zu denken sei. Gegen Mitternacht starb die Unglück liche unter den fürchterlichsten Schmerzen. Die Frau stand bei einer Con dukteuröfamilie, Ecke von Broadway und 7. Straße im Dienst, und hatte beabstch tigt, der Familie Bowen einen Besuch abzustatten. Der Bruder der Unglücklichen wohnt zu Bradford Junction, Oho, in hiesiger Stadt hatte sie leine Verwandte. Sie war 32 Jahre alt und von deutscher Ab stammung. Die Leiche wurde heute nach Lynn, Ind., der Heimath der Verstorbenen, ge bracht. Wenn wir al? Ueberschrist diese? trau rigen Ereignisses die Worte : .Ein Opfer stadtväterlicher Feigheit" wählten, so glauben wir dazu Angesichts der Umstände, welche dieses Opfer gefordert haben, ein Recht zu haben. Es dürfte kaum eine zweite Stadt im Lande zu sinden fein, in der die Mono pole so ungestört schalten und walten dürfen, wie in Indianapolis. ES ist geradezu schmachvoll, daß der Berkehr zwischen den Leuten im nörd lichen und südlichen Stadttheil nur mit Gefahr des Lebens unterhalten werden kann, daß man keinen Freund im südli chen Stadttheil besuchen kann ohne Ge sahe zu laufen, von einem daherbrau senden Eisenbahnzuge über den Haufen gerannt zu werden. Wenn ein Arbeiter, der im südlichen Stadttheil wohnt, deS Morgen? seine Familie verläßt, um sich in die Werkstatte die sich vielleicht im nördlichen Stadttheile befindet, zu begeben, so läuft er Gefahr von einem Eisenbahnzuge überfahren und als Leiche zurück in's HauS gebracht zu werden. UnzShling sind die Opfer, die auf diefe Weise schon verlangt wurden. Unsere stadtischen Vertreter kennen diese Miß. stände ganz genau, sie wissen, daß die Eisenbahnmonopole zum Fluch sür Indianapolis geworden sind, ihre Hilfe gegen diefe Mißstände wurde schon häufig verlangt, aber sie sind eineStheilS zu feige, anderntheils zu monepolfreundlich um ein ernstes Wort mit den Eisenbahnen zu reden. Be wahre, eher könnien noch Tausende von Menschen zu Grunde gehen, ehe man dem Monopol aus die Hühneraugen tritt. Unsere städtische Verwaltung hat gezeigt, daß sie nicht im Jntresie der Bürgerschaft sondern nur im Interesse der Monopolwirthschast da ist. Je ehe, diese Monopolistensreunde zum Tempel hinauSgesagt werden, desto bester, nur fragt e? sich, was wir dagegen eintauschen, und gerade in diesen Punkte sollte die ganze hiesige Bürgerschaft zusammenstehen, um nur solche Leute in den Stadtrath zu wühlen, die eine Garantie dafür bieten, daß endlich einmal der Stadtrath die Monopole und nicht diese den Stadtrath controlliren. LewiS Hand Fire ?xtingnisher DieS ist ein kleiner Apparat, mit einer chemischen Flüssigkeit gefüllt, womit man ein Feuer leicht, schnell und sicher im Entstehen löschen kann. Derselbe ist bequem zu handhaben, sehr billig und nach den Zeugnist:n Derjenigen, welche ihn schon benutzt haben, vortresflich. Agenten sür den Staat sind Folletr & Co., 61 Nord Pennsylvania Str. Agent sür die Stadt ist Fred. Merz, Vance Block. Verlangt: Daß Jedermann weiß, daß wir zu billigeren Preisen und unter günstigeren Bedingungen verkaufen, al? irgend ein Hau? in der Stadt. Ralston und Co.
Dcutsch'protest. cJaisenvereln. DaS JahreSfest deS obigen Vereins fand gestern auf dem WaifenhauSplatze statt. Trotzdem daS Wetter keineswegs günstig war, war doch daS Fest Verhältnißmäßig gut besucht. Zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittag? war der Besuch am stärksten. Um diese Zeit befanden sich etwa 4.000 Personen! aus dem Festplatze. Vormittag? sand unter Leitung deS FestmarschallS W. F. A. Bernhamer ein Umzug statt. In dem Zuge befanden sich die Waisenkinder in schön geschmücktenWagen Al? die Theilnehmer am Zuge Mittag? um 12 Uhr aus dem WaisenhauSplatze ankamen, wurde der religiöse Theil deS Programm? ausgeführt, und dann wurde für die Mitglieder de? Waifenverein? ein vortreffliche? Mittagessen aufgetragen. Da? Programm für den Nachmittag, welches au? Gesang, und Musikoorträgen und den üblichen Reden bestand, konnte durch den Regen um Mittag nicht zur bestimmten Stunde aufgenommen werden und man mußte unter Dach und Fach geduldig warten, bis die Sonne wieder gnädig lächelte. Die Waisenkinder langen recht hübsch, der A. P. A. Männerchor von Cincinnati sang unter seinem Dirigenten Theo. Burg und der R. S. S. Männerchor von hier sang unter Leitung de? Herrn Wilhelm Müller. Dann folgte Herr Adolph Seidensticker mit einer Rede, in welcher er die Geschichte de? Waisenverein? Revue passtren ließ. Ihm folgte Herr Bernhamer mit einer englischen Ansprache. Al? der offizielle Theil de? Programme? mit einem Musikoortrag der Union Band zu Ende war, üstrten sich die Gäste auf ihre Weise. Der Liederkranz hatte sich in einer Laube niedergelassen und ließ dort in ungebundener Weise seine Lieder er schallen. Andere betrachteten sich die Baulichkeiten die äußerst bequem eingerichtet sind und die eine hübsche Heimath für die Waisenkinder bilden. Dem Gerstensaft wurde wacker zugesprochen und die Gesammteinnahmen beliefen sich auf $1660.93. Im vorigen Jahre, al? aber da? Wetter bedeutend günstiger war, wurden $2,800 eingenommen und der Reinertrag belief sich damals auf $1 800. S. A. P.
Gestern Nachmittag hatte die hiesige Sektion der sozialistischen Arbeiterpartei eine Geschäst?versammlung. E? wurde beschlossen von jetzt an jeden erstenSonntag Abend im Monat eine gesellige Unterhaltung und jeden dritten Sonntag Abend im Monat einen Vortrag oder Debatte zu arrangiren. Mit der Ausführung diese? Arrangement? wird am nächsten Sonntag begonnen und zwar wird Herr Rappaport einen Vortrag über da? Thema halten Hunger und Liebe". E? wurde, die Bestimmung getroffen, daß bei diesen Zusammenkünften nicht traktirt werden darf. Man erwartet, daß durch die Abstellung de? Uebel? de? Traktiren? die Geselligkeit und Gemüthlichkeit bei diesen Versammlungen erhöht wird, und daß diese Maßregel auch auf den Besuch der Versammlungen einen heilsamen Einfluß haben wird, weil keiner zu größeren Ausgaben veranlaßt wird, als er zu machen Lust hat. Da? Agitationscomite wurde angewiesen wenn möglich im Lause de? Winter? einige Versammlungen im südlichen Stadttheil und einige Vorträgt in englischer Sprache zu arrangiren. Bissige Köter. Gestern Vormittag ging da? zehnjährige Söhnchen de? Farbigen Charle? Tyree. No. 336 Elizabeth Straße wohnhast, an dem Wohnhause von John Crevens, No. 21 Rhode Island Straße. vorüber, al? plötzlich zwei junge Hunde auf ihn lossprangen und ihn zu Boden warfen, wobei er einen Arm brach. Tante Nabel's Freude. Der Ebrw. W B. EvanS. Wafhing ton. D. C., schreibt: Tante Rahe!. d,e liebe, alte, farbige Heilige, welche 16 Jahre beständig an entzündlichem Rbeu matiSmuS litt, ist durch AthlophoroS viel better geworden. Ich betrachte c? wie ein Wvnder. Sie ,st vor Freude fast autzer sich. Etwa? Sttlshett t noch übrig, aber mit noch einer Flasche wird eine dauernde Kur bewirkt sein. E? ist wahrlich eine wunderbare Medizin. Ich meine, sie sollte im ganzen Lande wert verbreitet werden. Verlangen Schadenersatz. Charle? A. Warner verklagte heute die C. I. St. L. & C. Eisenbahn Co. aus 510.000 Schadenersatz. Er giebt an. am 26. März d?. Jahre? an West 6. Straße da? Eisenbahngleise mit seinem Wagen gekreuzt zu haben und lvet von einem Eisenbahnzuge aus die Seite geschleudert worden zu sein, wobei er innerliche Ver letzungen erlitt. Michael Stabler verklagte heute die C. H. & D. Eisenbahn Gesellschaft aus N0.000 Schadenersatz. Er giebt an. daß da? Geleise der Bahn an der Oriental Straße sich in schlechtem Zustande befand und daß er dadurch, al? er mit einem Wagen dasselbe kreuzte, verunglückte. Herrman Meeh. besten Wagen bei jener Gelegenheit in Stücke ging, verklagte dieselbe Gesellschaft aus $500 Schadenersatz. Zu verlausen : Die brillante elektrische Lampe : nur zu haben bei Ralston und Co. Reich und Arm. Groß und Klein, seht die Schuhe in Maag'S Schuhladen, No. 3 Oft Washington Straße.
?ayorS-asn?t.
Squire Feibelman sungirte heute Morgen al? Polizeirichter. Steve Crawford mußte für die Prügel, die er dem Henry Prigg gegeben, $25 und Kosten blechen, dagegen wurde Prigge vonder Anklage wegen pi-ovok freigesprochen. John Bufch, Flora Jone?, Edmund Jone? und Lom Wilson hatten gestern eine Keilerei, wobei e? so gemüthlich zuging, daß die Betheiligten einander in die Backen bissen. Sie wurden Alle bestraft. Arthur Löwe wurde wegen Einbruchs der Grand Jury überwiesen. Otto Sommerlad war au? alter Gewohnheit wieder wegen zu schnellen Fahren? und wegen Tierquälerei angeklagt. Annie Moore. Jennie Swope, ihre Schwester, und Harry Moore, ihr Mann, befanden sich wegen Friedensstörung und Hauerei vor dem Polizeirichte?. Harne war am Samstag Abend nach Hause gekommm, und wollte ein Abendessen haben, die Gnädige hatte aber keine Zeit dazu, denn sie wollte in's Dirne Museum gehen. Harry gab nach, sand aber später seine Frau und deren Schwester, statt im Dime Museum, in schlechter Gesellschaft im Wirthshaus. Davon war Harry nicht sehr erbaut, und da er nicht Zeit hatte, erst im Wörterbuch nachzuschlagen, damit er sich recht gewählt ausdrücke, kam es auch bald zu Thätlichkeiten. Seine Frau kratzte ihn. und seine Schwägerin biß ihn, woraus er dann seiner Frau daS Gesicht ganz jämmerlich zerschlug, und auch seiner Schwägerin ein paar Hiebe gab. Der Richter glaubte jedenfalls, daß die Umstände dem Manne nicht wohl gestattet hätten, Kavalier zu sein. Er sprach ihn frei und bestrafte die beiden Frauenzim mer. uten ertchkSdösen. Suvertor Court. Zimmer No 1. Jame? F. Davi? gegen John Latshaw, Schuldsorderung ; in Verhandlung. Zimmer Ro. 2. Gabriel Phillipy u. A. gegen David F. Phillipy u. A. Klage to quiet title. In Verhandlung. Criminal -Gericht. Link Reed, angeklagt eine Hose bei einem Balle in der Mozart Halle gestohlen zu haben, wurde freigesprochen. Kate Ream wurde bestraft, weil sie eine seile Dirne ist. Der kleine Stadtderold. Frau A. Kühn hat Einladungen sür eine Kasfeegesi'llschast am Donnerstag Nachmittag ausgeschickt. Herr C. Pake und Herr Conrad Bender hatten am Samstag Geburtstag. Beiden brachte der sozialistische Sänger bund ein Ständchen. Herr Herrman Lieber und Herr Henry Schnull werden am 21. September von Deurschland zurückerwartet. Die 7jährige Dollie Dippil. Töchterchen dir Frau Friederike Dippel ist gestern früh nach längerem Kranksein gestorben und wird morgen Nachmittag beerdigt werden. Freisinnige Sonntagsschule. Die Lehrer und Lehrerinnen der freisinnigen Sonntagöschule hatten gestern Nachmittag eine Versammlung. ES wurde beschlossen, die Sonntagöschule näu,sten Sonntag Nachmittag in der !u:nhalle an ver Ost Maryland Str. zu eröffnen. (Eingesandt.) Antwort aus Anfrage in Nummer 355. An die Redaktion der .Tribüne." E? ist Kitz-lich aber wahr, unser deut scher Township Truste? gibt seine Groce rie-Order? nur an bessere Element. Achtungsvoll B. E. tS' Noah Baney würd heute in die Besserungsanstalt geschickt. Wo Kinder im Hause stnd. sollte auch Dr. Bull'S Suiten Svruv sein. denn er ist da? beste Mittel gegen die Braune und sonstige Halskrankhetten. Er kostet nur 25 Cents. EzT Fred. C. Suther. der Eishöndler, welcher mit seinem Bruder George W. da? Geschäft betrieb, kam heute im Gericht um Auflösung der Partnership nach, angeblich weil sein Bruder sich weigert, Abrechnung zu halten. Zu verkaufen: Die größte Au? wähl von allen Artikeln sue die Hau? hallung bei Ralston u. Co. 5S- Die Republikaner haben folgende Aldermen Kandidaten nominirt . 1. Distrikt. Henry Prier und Tho ma? E. Endley; (beide wieder nomi niet.) 2. Distrikt James A. Pritchard (wie der nominirt) und Allen Caylor. 3. District. M. L. Brown und Granville S. Wright. 4. District Thoma? Tallentire (wie der nominirt) und William McGiani?. 6. Distrikt. Ernst Knodel und C. H O'Brien. Die von der The Charles A. Vogaler Cornpagny, Baltimore. Md., in oen Hanoet gebrachten Dr. Aug. König' Hamburger Familien - Medizinen haben tt schon seit vielen fahren al? unsehl bare Hausmittel gegen die verschiedensten Krankheiten bewährt und sollten tn keinem Haushalte fehlen. Im zweiten Distrikt wurde von den Republikanern A. Caylor wieder al? Alderman nominirt. Herr Kehler sollte nicht gewählt werden, bis er genauen Aufschluß über die beiden .Esel giebt, welche, wie uns kürzlich der Spatz erzählte, er einmal von einem gewissen Straßenbahn-Johnson borgte.
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