Indiana Tribüne, Volume 8, Number 359, Indianapolis, Marion County, 14 September 1885 — Page 3
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goiicnwate TROPFEN Gegen Vlnikrankheitett, Leber- und MagcnleZden. Unflreltiq daZ befls Mittöl. P-?i5, 5 CentZ oder fünf Flaschen 52.-. in allen Axothzken zu haben. Für $3.00 erden zwölf Flaschen k o st e n jr e i versandt. Dll.AuLUsbKoenM negea alle Rravlhettk der Brust, Lungen u. der Kehle. Nur in Onginal-Packeten. TreiS, L5 Cent?. In ollen Äpotbcken u haben, ober wir n.'ch Empfang dei Äetrages frei versandt. iUan adress.re: Thü Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. ÜdNH. J M & B Ti: kerzkLk naö dkßc VaZa ach LouUville, Nashvillc, Meniphis, Chat inuooga, Atlanta, Savaimah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. Et IB torteilüaft ftr Vafjagurc nach den. SZden. ine dicette Route jm nehmen. Palaft-, Schlaf, und ParlorWagen jischer. Ehitgz nno i'JttiJöilU um St Loui unk oniidil! cl).. Wageuveckiel, ücinfort, SchuolligZkit vnd t&trtjett bttn dir ,3ef die alte zuverlässige Ä. M. & 3V. M. II. I.. Doriuj;, Assi'ient Zentral Passagier.Azent. srdoft.Scke Ocjgtnto.i und JlinoiZ Str., Jndoll K. W. McKevna, Superintendent. (Goldene Medtztnifche Entdeckung) Deilt alle Ausschlage von einer yeöbnlicken ?5lnne ein Blatter lli u ttn scdUmmstea Skrofeln. Salzfluft, Sefchwüre, Schuppigkcit rcer Raulzcit der Haut, kurz alle durch unreines Blut rerursacbten Ärankdeiten erden durch diese mäcktige, reinigende und stärkende Arznet überwunden. Unter ibrem N'cbltbötizen Einflüsse deilen arofze fressende eschwüre rasch. Jbre Kraft bat sicd namentlich in der eilung von Tchwindflechte, Rose-Nafd. Blutschwärcn. Karbunkeln, fettn den Äugen, skrofulösen (esSwürcn und schwülsten. Süftgelenk-Krankheit, Knie, chwamrn. ropf oder dickem Hals unv erwei erten Trüfen ezeizt. Man fende ,ebn CentS tn Briefmarken fir eine mit eclonrtea '.'lbbildungea auS eftattctk Abhandlung über Lau:!rankheiten, cder den selben Bktraa für die Abdandluna über Ekrcfelleiden. Slut in das Leben." Man reinige c$ a rundlich dürcd den Gebrauch vca Dr. Piere'! Bolden Ülulir..: lüM'orv. und nute Bervauung, eine fieci.nee ?aur. frtfaier vnntn, eoens, energie uud Gesundheit der Coustitutton v?u den racurch yerzeztelu. Die Schwindsucht, die eine Jkrofelkranklicit der Lunae ist. wird inrch tiefe Gitkeszade von einem Heilmittel icbnell und sicher tn rem onrn! gescmmr und geveiit, eua ras I'Jiiitel einzenommea wird, ebe daZ Leiden die lebten Etacien erreicht. Tegen ibrer wunrerbaren Macht über diese fchreliche tZdlliche .raakbeit tut Dr. Vieree. alS er kiese j.'tzt berudmte ?lrnei zuerst dem Publikum dar, bot, im (Zrvst daran gelackt, sie eine l'uiiftiiroption Cnre' ,'chinrsuch:Seilmitkel, zu nennen, bat aber tiefen Namen fallen lasten, weil derselbe zu beschränkt für tine Arme,, eiche infolge ihrer wunderbaren Ver, einizanz tonischer er stärkender, alterativer oder fäftererbesseruder, antlbiliöser, drunlösenker und nährende? lLizenscdaften ebne Cfloictcn ist. niett nur als ein Heil tutttel gegen vunz,eic?wlnr)ucr'i, sondern gezea alle ChronZschkn Krankheiten der Leben des Blutes uud der Lunge Wenn tu Tich nictr. schläfrig, fchwack fablst, llaß eidlich Hautfarbe oder aelblich braune blecken im subt ode? am Veite baft; nenn Tu häufigen Korsschmerz der Schwindel, Uedelqesmack im Munde, innerilche Hlve rder Frösteln, abwechselnd nit fcetrjcn Blutandrang, da: wenn ?u niedergeschlagen und vca düstern Bor gesudle rsukt Im; wenn in vupent nnregetmäviz und die Zunge belegt ist, dann leitest Tu an Ber dauunasbeschwerden. TusvevNe und SZeber trankheit ocer aUigkelt. Ja vielen Fälle spürt rasn nur einize dieier vmxtonie. Als ei HeUmittel geaen alle solche äH ist Dr. rierce Golden Xedlcal viscoitrj ebne Gleiten. Segen Lungenschwäche, Blutspelen, Kurz atkzmigkeit, Zl?uströl,rcnentzündung, schlim men usten. aiwtnon'nir uuv verwandt erden ist fi ein unfehlbares e?t,:,ittel. Man sende zedn Cent in Bri,fmarkea für Dr. Pierre' Buch über chwralfucht. Bei Apothekern zu haben. Preis 81.00, fS" Werid's Dispsnsary Medical Association. Eigenthümer. 663 Main Str., Vnffal, R. Y. $500 Selohnung wird rett den Eigenthümern von Dr. Saze's (z atarrd Remedv" für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren tonnen, ausgeboten. TZena man einen ekelbaftea oder anderen Ausfluß aus der Nase, theil weisen ZLerlust des Seruchs. ?e tMm rUt.A4 Vn iwrnaug V lVtf i'il'it iUMfll, duQxskn Tchmer; rder drückendes esubl im ttoxfe bat, dann hat man tiatarrb. Tausende solcher Fäll enden in Schwind suat. Or.eaze's .Latarrb Remed y" beilt die schlimmstea äile von Katarrh. Kopserkällung und ka tarrhaletn Kopfschmerz. LeutS. Joseph Ernst, Stukatcur, lastersr.Z S!o. Davis Straße. &c ruftrag erden billig und xrvmxt ulgtfilhtt.
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.rgL Ein SensntiöUs'Prozeß. Criminal.Novelle nach dem Leben von H. Köhler. (Fortsedung. .AUervlligs avec oas in za jon derbare bmerkte die alte Dame. Wik kommen Sie zu den Tüchern? .Ich möchte mir zuerst die ergeben Frage an Fräulein von Grieben erlau beu, ob sie sich als Eigenthum! dersel ben bekennt." . . . da ist in nnr Um Qmtifol M " " 1- l .... . - sagte die Majorin eifrig. Sehen Sie, flirr ist das dicken fr h st fn ist die sämmtliche Wäsche meiner Nichte ae zeichnet." Der Assessor richtete seinen Blick auf die junge Dame. .Izt es so V fragte er. .Die Tücher sind mein antwortete Editha. Ihre Stimme klana beiier. das Svrechen wurde ihr schwer. Der Assessor nickte ? er nickt, er schien in sich nach Worten zu suchen. Ein f ...c. 4. rr . sc w v.;. uui luui ruuivcnc et jia;, lougreno uic Allgen Der alten Vame mit ängstlicher Connrtnnna nrt finom rttfirf.f htnnn r j V Auch ihr kam Sie Situation jejt unheim.lich vor. Editha starrte vor sich nieder in den Schoß, ihre schlanken Finger hatten sich krampfhaft in einander geschlungen und die blutlosen Lippen war fest zusainmengeprepr. .Ein Auftrag meine Wstickt na der Assessor wieder an." Aber, liebster bester Srr Ass.ssn? ti. machen mir ordentlich bange sagte die ane ame. ck wollte da anädiae ftninlein nur W W ' V ? -mmww-w w-m bitten, mich behufs einer Auskunft, die man von demselben wünscht, zu bealei len." Wohin V fragte die alte Dame er reat. .'.l.'ach. ... hm Z nach dem Ge richlsgedäude." .?Iach dem Gericht ?. . Aber wen Sie in irgend einer Sache von ihr Au?sanft zu haben wünschen, so können Sie sie doch hier vernehmen antwortete die AZajorin konsternirt. Ueberhaupt .... .Tante!- kam es plötzlich wie ein qual erpreßter Schrei aus der ükust deZ Mäd chens. m nächsten Augenblick entstand eine berzzerreix.ende Scene; EdiZha hatte sich vor der Tante niedergewoisen und um klammerte verzweifelt deren Kniee. Wie ein Kampf schüttelte eZ konvulsivisch den schlanken !elb. und ein Schluchzen und Stöhnen rang sich aus ihrer Brust, das furchtbar erschütternd war. Mein Gott !. . . . Mein Gott!" sagte die alte Dame bänderingend. Wa-Z ist geschehen? Q Tante, vergieb, vergieb mir. . man verhaftet mich!" Die Mtilorin sank in ihren Stuhl znrück, die Arme sielen schlaff an ihrem Körper herab uud ihr Blick richtete sich flehend aus den Herrn Ajfezsor, der rc gungslos mitten im Zimmer stand und mit starrem Gesicht auf da Bild vor ich sah. .Sprechen Sie !" keuchte die alte Frau mit ersterbender Stimme. Der Gefragte nickte leise. Die Augen der alten Dame schlosien sich ein paar Sekunden, als ob sie von einer Ohnmacht überfallen würde. Ekitha war um sie beschäftigt und stöhnte und schluchzte berzzereißend; wenn es jemals einem Mann in einer ähnlichen Si tuatioi: schwer gemacht wurde, feinc Schuldigkeit zu thun, so war eö hier der Fall, aber die alte Dame nahm alle ihre Kräfte zusammen, um sich stark zu zei gen. .Und wessen beschuldigt man meint Nichte V fragte sie nach einer Pause matt. .. .Bitte, nehmen Sie eS grfaht, Sie dür fen auf jede Rücksicht rechnen," sagte der Assessor. Man hat mich mit dem peinli' chen Auftrag betraut, weil ich mit Ihnen bekannt bin, und so schrecklich mir es war. so habe ich es angenommen. Vielleicht liegt ein Mißverständnis; vor vielleicht nur ein unglückliches Zusammen' treffen von Indizien. .. gewiß. . sicherlich er steigerte sich immer mehr lch selbst will die Vertheidigung deS Fräulein--übernehmen, wenn e. mir erlaubt wird. Ich... Er drehte sich plötzlich. um und drückU sich die Hand gegen die Augen. Seini Stimme hatte ihm veriagt. Der An blick des unglücklichen Mädchens war zu ergreifend. Er mochte ein Mann von etwa dreißig Jahren sein und eö war e,n hübscher, stattlicher Mann, von dessen ho her Stirn das Zeichen des Geistes leuch lele. .Aber waö in aller Welt was soll meine Nichte begangen haben ?" fragte du alte Dame verzweifelt. Der Asiessor wandte sich mit zusammen, gepreßten Zähnen wieder um. Ein im sägliches Mitleid sprach auö dem Blick, den er über die am Boden knieende Ge statt deS Mädchens gleiten ließ. Editha l'atte die Arme aus dem Schoß der Tante verschränkt und das Gesicht darein ge legt. Ihr Körper zitterte konvulsivisch. Es war, als ob sie in Todesqualen sich winde. .Erlauben Sie mir einen Vorschlag sagte der junge Mann. Ich darf nicht anders als meine Pflicht erfüllen, ich mus das gnädige Fräulein mit mir nehmen, aber es geschieht in der schonendsten Wri se. Unten hält eine Miethskutsche, ii. dieser geht der Transport ganz unbemerk! vor sich. Ich gebe Ihnen eine Viertel, stunde Zeit, während welcher ich Sie bitle. mich des Fräuleins 5ikorrejponden;ei durchsuchen zu lassen. Verständigen Sie sich unterdessen.... das ist Alles, was ick thun darf." Die alte Dame wies in' Nebenzim mer. .Dort steht der Schreibtisch meiuet Nichte, zu dem nur sie den Schlüssel hat. Editha, willst Du ihn dem Herrn ge ben?' , ' Die aufgeforderte zog auS ihrem Klei de den Schlüssel, den sie an einer seiner Schnur um den Hals trug, hervor unr gab ihn der Tante ; diese überreichte ihr dem Assessor, der darauf seinem Begleit ter einen Wink gab, ins Vorzimmer zurückzugehen,niahrend er selbst in'S Ne. benzimmer trat und die Thür hinter sich schloß.
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'Was sich in der folgenden Vierttlstu:: de zwischen den beiden Damen ereignete, das wußten nur diese und die verschwiegenen Wände des Gemachs. Als der Bc amte nach längerer Zeit mit einem Packchen, das er von den Papieren auicwählt, wieder inS Zimmer trat, waren Damen todtenbleich aber gefaßt. tha erklärte sich bereit, ihm zu folgen; u sah ihn nicht an, als sie die wenigWorte sprach. Sie holte auS ihrer Stadt Mantel und Hut, aber in dem Äug".?' blick, als sie das Zimmer verlassen w i-ha und die Tante ihr mit einem todestran rigen Blick folgte, da verließ it doch du mühsam gesammelte Fassung, sie stürzt, noch einmal mit einem seelenerschüttci.i den Schrei zurück und vor der Tante nieder. ..O, Tante, Tante, kannst Du mit wirklich vergeben?" Mein Kind !" sagte diese mit brechen der Stimme. Segne mich !" bat das Madchen lei -denschaftlich. Da legte die alte Dame ihre zitterndt Hand auf des Mädchens Haupt und sagt! mit tonloser Stimme : . .Der. Herr vergab der. großen Sünde rin. . . . Du bist viel weniger schuldig ali sie. .. laß unö mit Ergebung tragen, was unS beschieden ist Daraus folgte Editha den Beamten. Um dieselbe Zeit, da dieser Vcrgang stattfand, hatten sich zu einem ähnlichen Zwecke Beamte der Eriminalpolizei an zwei anderen Stellen eingesunden. In der vornehmsten Straße der Residenz lag -das palaisartige Hauö des Bankier Strosser, in dessen Parterre die zahlrei chen Bureaus für die Bediensteten bei Bankgeschästs sich befanden, während die Beletage mit ihrer luxuriösen Ausstattung der Familie als Wohnung diente. Diejk Familie bestand freilich nur noch au Vater und Sohn. Die Gattin des Bankiers war vor einigen Jahren bald nach dem Tode ihrer einzigen Tochter gestorben und so war der Sohn, Bernhard Strosjer. dci einzige Erbe deZ nach Millionen 'geschütz len Vermögens. Vater und Sohn waren LelemSnner. aber es bestand doch ein bedeutender Un terschied in ihrer Auffassung. Der Va ter war ein tüchtiger Geschäftsmann und dies, ebe er Lebemann war; der Sobn war nur letzteres. Die allzu nachsichtige Erziehung, die ihm zutheil geworden, hatte seinen Edarakter in der Weise beeinflußt, daß er überhaupt. gar keinen besaß. Seine wissenschaftliche Bildung, die er von Hanslekrern erhalten, die er stets tyrannisiert hatte, war nur eine mangelhafte, aber es fehlte ihm nicht an natürlichem Verstand und Geschmack, um die Lücken seines Wissens geschickt zu verbergen. . Ueberdies kommt es in der er klusiven Gejellichast mehr auf gesellschaftliche Routine als auf Wissen an, und die erstere war ihm so geläusig, daß er sür einen sehr liebenswürdigen jungen Mann galt, wobei der Milllonennimdus ihm freilich zu statten kommen mochte. Im Klub war er eine tonangebende Persönlichkeit kein Wunder, da er in der Lage sich befand, die besten Pferde, Wagen n:,d 5)linde sich zu hallen. Alles in allein: Bernhard Strosser wnr ein Kavalier 'Imme il faul, wenn die Adelskröne vorläusig auch nur als nicht greifbare Traumbild über seinem Haupte schwebte, und durch seine glänzenden äußeren Eigenschaften wohl im Stande, auf ein unerfahrenes Mädchenherz tiefen Eindruck zumachen. Der Bankier und Kommissionsrath, der ein Mann in der Mitte der Fünfziger und ein noch recht stattlicher Mann war. saß in seinem Bureau mit der Durchstcht von Büchern beschäftigt, als ihm ein Herr fiemeldet wurde, der ihn nothwendig zu prechen wünschte. Dieser Herr, war nicht allein gekommen, sondern noch mehrere andere befanden sich in seiner Begleitung, die sich in geschickter Weise im 5)ause vertheilt hatten. Der Bankier Strosser ließ den Betreffenden, in dem das Dienstmädchen der Majorin Forck ihren liebenswürdigen Gesellschafter, der kein anderer als ein Kriminalkommissär gewe sen war, erkannt haben würde, in sein Bureau eintreten, in dem er sich allein befand. .Mit wem habe ich das Vergnügen ?" frackte der Bankier nach einem prüfenden Blick aus seinen scharfen grauen Augen den Fremden. Er sagte eS in höflichem Ton; er war überhaupt als ein jovialer Herr bekannt. Der Beamte reichte ihm stillschweigend seine Karte als Legitimation, worauf der Bankier ihn fragend ansah. In einem so weit verzweigten Geschäft wie dem seinen, in dem zahlreiche Menschen beschäftigt waren, kamen so vielerlei Berührungen mit den Gerichten vor, daß auch die vor liegende keinen großen Eindruck auf ihn machte. , .Und in welcher Richtung wünscht die Behörde Auskunft von mir ?" fragte er dann. .Es handelt sich in diesem Augenblick weniger um eine von Ihnen gewünschte Auskunft, als um eine Nachricht, die ich Ihnen überbringe, antwortete der Kom missär. Er sagte eS zögernd, mit der Rück sich!, die man bei Ueberbringung einer Hiobsbotschaft zu beobachten pflegt. Ihr yerr isohn .Es ist ihm doch kein Unglück zugesto ßen ?" fuhr der Kommission?rath auf. Die Bes.rgniß um den einzigen Sohn und Erben sprach deutlich aus dem vollen Bonvivantgesicht mil den kleinen Bartko teletten. .Ein Unglück antwortete der an dere gedehnt, nein, daö nicht. . . . wenig stenS nicht in dem Sinne, wie Sie den ken. ... vAIfo doch ein Unglück oder etwa Derartiges!" sagte der Bankier erregt. Halh-' : . ... jts. i. rt.fi c .-: - . i cT i l mm iuit ju jiuj civu- juyie ci ijiuju; .MJlt Klinge Wird doch lernen dummen Stretch gemacht haben : Der Beamte hatte die letzte Interjektion aufgefangen; er sagte : .Ich fürchte, daß eS mehr ist. als ein dummer Streich. Bitte, seien Sie mög lichst ruhig, Herr Kommnnonsrath, die Behörde hat sich nur sehr schwer zu diesem r- r jf. , . rf ai - r . . ' ll)rill enifqionen. . . . aus uasicyl lur frf ' V - tt I flf l. . f. . , liste, vioer oie Psiicyl uno oas V2)et ge bieten ihn .Was gebieten sie?" fragte der Bankier nun IM höchsten Grade aufgeregt. .In diesem Augenblicke, wo ich mit Jh nen spreche, wird Ihr Herr Sohn in sei neu Zimmern von Kollegen von mir in
zaft genommen antwortete der Bc amte. Der Bankier, der inzwischen in nervöser Erregung seinen Brillantring am Finger hin und her geschoben hatte, sprang von seinem Sessel auf und stieß diesen weit hinter sich zurück. Sein Gesicht batte sich stark geröthet und der erhobene rechte Arm wies wie drohend nach der Thür. Im nächsten Augenblick freilich besann er sich, der Arm sank herab und er starrte dem Beamten nur mit maßloser Bestürzung ins Gesicht. .Mein Sohn verhaftet ? ' preßte er hervor. Das ist unmöglich ! setzte er hinzu. .is wird bereits geiqeyen ein antwartete der Kommissär ruhig. .Es ist unmöglich, sage ich. weil mein Sohn vorgestern bereits eine längere Reise' angetreten hat Nun war die Reche der Bestürzung an den Beamten gekommen. . Euie längere Reise. ... und wohin v .Nach Italien und dem Orient, nt wortete der Bankier. Der betroffene Kommissär firirte den andern mit mißtrauisch forschendem Blick, aber die Bestürzung des Bankiers war eine zu naturwahre, um an ihrer Aufrichtlgkeit zu zweifeln. Nach emer Welle sagte der erstere : .Das ist la höchst unangenehm., sehr unangenehm." Der Bankier mochte anderer Meinung sein, aber er behielt diese natürlich sür sich. Er kam auch vor seiner eigenen Ueberraschung gar nicht dazu, einen klaren Gedanken zufassen. .Und wessen beschuldigt man meinen Sohn," fragte er, daß man es sogar für nöthig hält, ihn in Haft zu nehmen, ob wohl ich selbstverständlich jede Kaution zu pellen bereit gewesen wäre ? .Es steht mir nicht zu, darüber Nähe res mitzutheilen entgegnete der Beamte kurz. Ich führe den Auftrag auf Anordnung meines Vorgesetzten aus. Sie dürfen überzeugt sein, daß die Indizien stark genug sind, um diesen Schritt zu rechtser tigen. .herr! sagte der Bankier. Sie ha ben die Stirn, mir eine solche Nachricht zu überbringen, und glauben nur nicht tu mal die Antwort aus meine Frage schuldig zu sein ? Wenn man das Mitglied eines hochangesehenen Hauses, dem die Gnade des Fürsten Titel und Ehrenzeichen verliehen verhastet, dann sollte derjenige, der einen solchen Austrag ausführt, nicht auch daZ Motiv anzugeben haden? .Daß der Austrag zur Verhaftung Ihres Herrn Sohnes nicht grundlos erfolgte, dafür spricht wohl am besten die Entfernung desselben. Uebrigens kann ich Ihnen die Gründe in Kürze mittheilen. Ihr Sohn ist der gewaltsamen Nöthigung zu einer Handlung und der Aussetzung eines Kindes beschuldigt, die mittelbar dessen Tod herbeigeführt hat Der Bankier schlug die Hände zusammen. sein Äorn Balte ibn wieder verlas sen, er starrte hilflos aus den Mann. .Das da brachte ihn ia iahrelana insZuchthaus!" .Würden Sie die Güte haben, mir die näheren Umstände der Reise Ihres Herrn sohneS. Abfahrt. Reimiel u. s. w. aenan anzugeben ?" bemerkte der Beamte dägegen. .Darüber wein ick wenia zu laaen antwortete der Bankier nach einiger Sammluna. Von dem Projekt dieser Reife wurde ich vorgestern kurz vor dem Antritt derselben v öklick uberralckt. Mein Sohn sagte, daß er sich angegriffen fühle und deshalb nach dem Süden gehen wolle. DaS ist alles, waS ich sagen kann. Der Beamte scküttelle mit dem Kops : dann antwortete er : .Nun gut, so verzeihen Sie die Stö rung, sür diesen Augenblick ist nichts weiter zu thun, ich werde neue Instruktionen einholen 5c verbeugte sich und aing. den Bankier in maßloser Unruhe zurücklassend. Draußen erwarteten ihn bereits seine Kollegen, die ihm die Erfolglosigkeit ihres Unternehmens mittheilten. Ein gleicheö negatives Resultat wurde kurz dar aus von einer andern Stelle gemeldet: der Kutscher und Diener und Hauswart zugleich, das Faktotum des jungen Stros jer, war ebenfalls nicht anzutreten gewefen, als man ihn in der Villa in Haft nehmen wollte. Die Beiden mußten Wind von dem ihnen Bevorstehenden er halten traben und hatten sich bei Zeiten aivierz. VI. ' Es war ein Eriminalfall, der arokes Aufsehen in der Residenz erregte, obgleich eS hier an sensationellen Vorgängen doch nicht fehlte. Die Zeitungen hatten sich natürlich der Sache bemächtigt und besprachen die Angelegenheit von allen Gesichtspunkten, soweit man im Publikum in die näheren Umstände eingeweiht war. Das aber war das Bezeichnende an der Sache, daß sich gleich die Gunst der öffentlichen Meinung voll und ganz auf die Seite der jungen Dame stellte, die allgemein als das Opfer eines jungen reichen Wüstlings betrachtet wurde, denn die Flucht des jungen Strosser wurde allgemein als solche aufgesüßt und als ein Zeichen seiner Schuld angesehen und vor allem a!S eine Feigheit gebrandmarkt, die das junge Mädchen als Sühnopser herzlos ihrem Schicksal überließ, während er sich und seine Komplicen bei Zeiten in Sicherbeit gebracht. Der Telegraph wurde natürlich nach allen Richtungen in Bewegung gesetzt, aber das Resultat war und blieb ein negatives. Die Hauptschuldi gen waren dem Arm der Gerechtigkeit ent ronnen. Aber hatte man denn ein Recht, seiner Sache so sicher zu sein? Waren die Beweise, daß man hier dem Geheimniß jenes Verbrechens auf den Grund gelangt, denn so unumstößlich? Die Behörde mußte davon doch überzeugt. sein, wenn sie zur Verhaftung so hochachtbarer Personen schritt, und sie durste eö auch wohl. Die Forschungen auf der Villa deS Ban kiers Strosser hatten ziemlich unumstößlich festgestellt, daß diese der Schauplatz jenes nächtlichen Abenteuers der Frau Schrader gewesen war. Man hatte in Erfahrung gebracht, daß dort eine junge Dame sich einige Zeit ausgehalten hatte, zwar sehr zurückgezogen, aber doch nicht gänzlich derz
'-.'tahewoynenoen unvckannt. Dtt rau halle bekanntlich die Schritte vom Gitterthor bis nach der Hausthür gezählt, als man sie mit verbvndenen ?lugen vom Wagen ins Haus führte, und die Zahl stimmte mit der Prüfung, die der Kommissar in dieser Beziehung anstellte, über ein. Der Kutscher selbst hatlc seine Betroffenheit nicht verbergen können, als der Beamte, der sich für einen Kommissionär ausgab, davon sprach, daß ja erst kürzlich eine Dame hier gewohnt habe. Man
konnte in dieser Beziehung ziemlich sicher sein. Aber das allein sreilich hätte nicht genügt und würde zu einem Beweis nicht ausreichendes Material geliefert haben. Es wurden in diskreter Weise Forschungen in dem, Bekannten und Verkehrslreiie des iungen Stroner angestellt. Die Zurückgezogenheit des Aufenthaltes, das Geheimnis, das um die Geburt des KmdeS gehüllt worden war, ließ darauf r . - v" - CV - i " c . st Mieten, o8 icn? elreilenoe einem ZeUschaftskreiZe angehorte, in dem man um jeden Preis solche Vorkommnis zu vere r i t . tt f t . .. vergen fucyr, jo oil fie aucy gefcyeyen mögen. Nach vielen Kombinationen und Recherchen war man an Editha von Grie ben gelangt und hierbei halte besonders das Tasckentuch mit dem Zeichen E. v. G., das Iran Schröder aus der Villa mitgenommen, als Wegweiser gedient. Als die Spur erst auf diese Dame ge lenkt worden war, da häuften sich sehr schnell die Indizien so stark, daß kein Zweisel mehr möglich war. Der junge Mann hatte eine Zeitlang der Dame eine Aufmerksamkeit geschenkt, daß man in nahestehenden Kreisen einer engern Verbindung entgegensah. - Editha von Grie ben war zu der bttreffenden Zeit zwei Vkonate lang verreist gewesen und sollte im Hause des Amtsrichters Kunow in Bromberg sich ausgehalten haben. Recherchen ergaben, daß sie dort gar nicht gewesen sei. 'und wenn die paar Briefe, die die Akajorin Forck in dieser Zeit an ihre Nichte schrieb, postlagernd gesendet werden mußten, so batte dies seinen guten Grund gehabt. Der Kommissar hatte sich ein Taschentuch der jungen Dame verschafft und dieses entsprach genau demjenigen, das die Frau Schrader abgeliefert hatte, auch in den Besitz eines Bildes der Dame hatte er sich gesetzt und dieses war von der Frau, die bekanntlich die Maske ihrer Patientin einen Moment gelüstet hatte, als dasjenige jener geheim nißvollen Dame erkannt worden. Auch der Trübsinn der jungen Dame vor ihrer Reise und nach derselben war bemerkenL werth. (Fortsetzung solgt.) Eine beträchtliche An zahl junger Leute aus der Gegend von Barr (Elsaß) befindet sich unter der französischen Fremdenlegion in Tonkin, und die Briefe, welche dieselben nach Hause schreiben, lauten keineswegs gün stig. So wurde einem Berichterstatter der Neuen Mülhauser Zeitung" ein Brief vorgelegt, der zwei Vionate unterwegS war und von einem jungen Manne herrührt, der bereits in Deutschland seine Zeit gedient batte und dann aus Ueber muth nach Algerien ging. Derselbe schreibt u. a.: Wie man mrch von Sldi-bel-Abbes hierher nach Tonkin gebracht, will ich nicht erwähnen. Man kann sich aber vor dem schleichenden Gesinde! von geheimen Agenten nicht genug in Acht nehmen. Besonders viele Elsaß-Loth-rinzer lassen sich immer noch überreden, unter das französische Heer zu gehen. Auf eine gewisse Zeit ist man hier in der Sklaverei. Die paradiesische Gegend ist wohl hier fruchtbar, wie man in Europa davon spricht, aber durch die sumpfiaen Reisfelder sehr ungesund. Nebenbei herrschen hier böse Fieber und die kleinen Mosquitos quälen emen bestan big. Manche feindliche Kugel ist an mir vorbeigesaust, hat mich aber gottlob verschont. Uebrigens ist die deutsche Kriegsführung der französischen um 20 Jahre voraus. Wir haben jettt zwar Frieden, sind ab'r immi-r rco .impfen mit -'airn cu ciculv. 5 l t doch nirgends 'i:!u'! ol- i .-.-üerem gejittv Kommt und seht unsere LIMA!! GASOLIN 0 EFEU 2, uud 4 Brenner. BXonitorFetroleurn Oesen Alaska Refrigerators Eisschränke. Lampen'Oefen 82.00 Ranges trnfe alle Sorten Oesen. fgMi. ENWETf 62 Oft Washington Str. t JudianapottS Sss6V Gl5My. No. 23 Süd Pennsylvania Str. Um die Zahl unserer Konsumenten ju ensehren, erden tr Straben und Jardarbetten ,u Z!Cent per Fß verrichten und ?ar mit Zoll letrShren. WaffrRat : Ha mit 6 Zimmer 5 pr Jahr: jede eitere Zimmer $1 per Jahr; Badezimmers i Jahr; Water. Eloset $3 per Zahr. äff, reiner und besser al Quellwafser. Segen näherer nikunft, Suldehnung der Waffel, lettung u. f. a., spreche man in der Offte vor. MtMd-GchMs. Jür Teutsche, lch Unterricht im ngltsch: ,u nehmen wünschen, ird am Montag, ben U. ,p tember, bend 7 Uhr. ein Abendschule tm deutsch englischen Schulgebäud an der Vara'and Streik, eröffnet, iejentgen. welche sich zu betheiliq Uschn, könne SiShere erfahr und möge sich mtlden bi Carl Pinffpank, No. 7 Süd Alabama Straße.
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