Indiana Tribüne, Volume 8, Number 356, Indianapolis, Marion County, 11 September 1885 — Page 3

Tmöet ntetzt länger cm Nhcurnatisrnus oder Neuralgie. Herr M. C. Wrn. Assistcnk-Kasnre? der Merchar.:s' ?ia:icnwi Bar.k in Toed?, O., sagt: ..Naidkm mein klein? Märzen ungefähr tret TJcna:e gelitte, rcurie t durch den Gebrauch voa Nttla?!isras seit Rdeurastismu gedeilk. Ich em Pfeile e ÄUen, treibe au tiefer Jttaatfctit Ui." Es ist nie vorher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als

23. K. Smith, Kankakce, II., sagt: TWne Jrau l'.tt fünfzcb Jadre lak'aa kefri tigern Rdeumatiimu und Neuralgie. KthUiphottl i die erste Medizin, die ihr mehr aU temporär Hin geiradrke. Sie bat lasen erst jei Zlafchrn jenem me. betrachtet t aber ali eine Himmettgade." Z. T.S2ii:b, 164 Wüshwzlcn Str., Chicago, sagk Habe fünf Jabre lanz an Rbeumattmu ae. litte. Nach dem Gebrauch ?on 2 Flaschen thla xhoroZ lin ich gänzlich ren alle Schmerzen btfrnt. Bernt Sie ?tkzlopbars? nickt in Ihrer AVothkke er halten können, werden wir Ibnen, nacb Empfang de regulären -iSrtiieä in Tollar per Flasche daelle Ver Er?reß sranco zusenden. Wir sehen lieber, toenn Sie es von Idrem Avoheker kaufen, aber wenn r dasielbe nit fuhrt, lassen Sie sich nicdt überredkn, etwa Slnvrs u ersuchen, sondern beztellk ölt 0 seit bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Bork. üvlich. JI&IRR Die kürfte dr?e Sa$n uch Louisvillo, Nasbvillo, Mernphia, Chixt t&noos, Atlanta, Savannah, Jackfouvilip, Mobile and New Orlanns. 29 i vrlhüs: Zur VasZagrr nach rern Zäd.J, ctae bitt rt? Ru! zu ebrneu. Ratest. Si)iai- ?itiD Part?r-Waaea ztse. . . . , iä4 : is7-.va tist yrniT i ,7 11 vru" ' tMW ' " PunilDiII oük. Äa.vech'i'! fcornfcrt, tonill-'' -! Si-hDe;'.-! iwttl it .Jen" alte .tu1! P 2i. N. & 3. TSl." II. lt. Doriur. Assitent ienral (iflag,t.'l,ent, vnotla ÜtalV'f Si0 nd SSinoU Ctr., Jndv! K. W. McKnna. Superintendent. Feuer-Alarm-Gignalc. I ennfgbania uud arZc:. ouctuartier des iur 5feartW Utl. b Sjfi9liuit und 3iu x)o:k. 7 ttfoel uwb Wij Slruje. 5iw etfet:traV und Kaf achujttil iv 0 tfUrnflcn liak s'!rid'S!rZtze. 12 !aPaJl)uRttJ 7los. nahe 9Uti tr. 13 Uicr Str. und Jvrt a,n 9m. !i 3!tj und ?o?i La?n Zrn, 15 Peru 6t:. uM1aiachu?ttta v 18 ljrtiar. &vt. uns Ä?a ti. 17 Hark Ave. ua VllIer 6tr. U Ba?rors Str. uafc Sialo: 4. i! Are? und Is! Ltr. Z2S Eöäeg Ztve. und Siedp.te t. 12i Alabama und Siebente :?. I2ä eridtan und siebente Ztr. 136 Tandt tt. und Str.ealr äv 1J7 LurltIungI.Sbad,. US Cinttal So, und ichU ött 131 a'.abacia unMtorrifcn eti 132 ofcaurpton und Ächte 5U 134 ffoacge Äs, urb Zhnt Str. 135 hont ftc:. und 2ilawa: : 136 XclatvaT ki Ichtgcn Str. 21 St. So Str.. nn-j ClÜinoil. ö Pknnsvlvantu ur -yiait Str. 25 So. 5. ngin iu Eichst, niv 33'--26 Mtsftsftxxi und St. lair Str. Jlinoi und ichigan Ztr. :iS Pnns?lvania Ctr. und cci I. 39 Risftssivri und L.krt, Str. 212 Tknnesse und ü'Itam 5t?. i!T!nitl5aii und ich'van &ti 214 iUtneti und Herdkrr et:. 3t Jndiana Ac. und tchifian U. Minevan und üJilr.ut Str. i alisomia und Lrnont Str. 86 4iatt ud Ne Zor: !r. K 3 Diana ?k. und 6t. Klau ti 37 2taötio'H?UaU Blak and Nord 6u. 89 Richiga und agnil Skr 312 3U und Salnut Ätr. 313 ft und Drttt Str. 314 EiiltnU und Hswatd Er. 41 WasZingtsn. nah West 't,. 4Z Seitzendots und Washmsrou Srr 43 igsuri und Re srk 4b Mkrtdiau und Wasinzton Str. Jlmoi und Ohis Str. 47 rrm,5k und ISaslzinzton tr. 43 ingan'I Pork HouZe. 4? Jndianol. 12 ittrffourt und rtar?land tr. 413 Risfisfirpt und Wadas ?tr. 41Z Kergussn' Bork v.dU, 421 I. . 5 W. Rund Hsu?e. 4 Znsan Usm. ILtnoi und rrll Str. astnotlund ouifuna Ztt tS Sft und UcSart, 64 5 und Ssutlz Str. Ui Tnnsf und Georgia lr. K7 verUiStt und Ka? Zii, 68 3RMfot . und IHorrt öu. 59 "Sabilon Ave. un iunlöp ötr (12 ft und toaa)Oö itx, 613 Xentuia Zlve.und ? 514 Union uo iT.j.-ri: S:t 61 Jllinst und ansa 817 Komi uad Daivtaj VU. 61 South na!) Deawar Str. LZ P?nns?lvania uzd Zcouislana tu. ti Ttlasar und r.catt? tiz. S4 0? und cani,' S, öS SlZbama uvd Lirgiana v. 67 Luginta Ave. und Sradjha Cu k Oft und Sobur Str. 69 $canfoiaaala Ztr. und!L!adts tot. 112 We,ran und Douzhexiy Skr. 71 Ltrgtnta ve. na), Hur,, Sir. 72 Oft und Seorzia Str. 73 Sastngts und Lenton Str. 74 Vluto und eorgta S:r. ?Z?isrft Lv. und Ptn. 76 DUlon und ate Ctr. 78 totiflinta Asc.utto SDiflon. 79 fUtch Ant. und aDtttCtt. 71 epiuc und Prsspkr S:r, 711 gngUi So und Kttl Stl. 714 Lrang, und Oliv Str. T16 htr an ccht tt. m f.j . ;;im airtt? e:i ü Washington ud fciicccax Cti. S Oft nd arl tr. 4 es k,rk und Davidson er, SS TaubuuQMtntnftalt. SS ,. Lateu üriinal. S? Ontat ud Äiaslztngton Ctr 39 tfrauin sangnt?. 612 o. chl&uch'joaul, Ost Washmgnftk-ß 813 arl! uno ücoi 814 Coto und Haro Ctr 91 Ueryland uoh iKtnotan Ctr. 92 Nertotan nno otgia Streß. 4-4 1 PnatLtgnat. 4-4-1 Uno asten w,kdrlzclt, ,eU,r lar 3-8 Signlll sür JeuerDruck. wer ScyaL, Fur u. Drei LchlSe, Druck ab. Schlag,, 12 Uljt KtttaftM

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EinZcnsations-Prozcß. Crimiaal'Novelle nach dem Leben von H. Köhler.

(Jortsedung. Tle Forschungen der Staatsanwalt dGt halten ergeben, daß das todtgesun dene Kind erst vor etwa vierundzwanzig Stunden, bevor man es an jenem Morgen vussand, seinen letzten Atlzemzug ge than. Nur mit einem Hemd bekleidet hatte man es ausgefunden. Die Frage, oo man es nur ausgeiehl uno seinem chlcksal uoellanen, was in Anbetracht der Witterung allerdings soviel wie be absichtigte Tödtung war, oder ob eS chon m leblosem Zustande dort hingelegt wur de, ließ sich vorläufig nicht beantworten. aber die Aerzte gaben ihr Urtheil dahin ab, daß man das Klnd lebend ausgesetzt haben müsse. Nun hatten sich die Nach sorschungen - darauf gerichtet, ver an je nem Tac;e in der Frühe bic Stelle, in de ren Nähe man das Kind fand, passiert hatte, und wenn . das auch nur ein sehr ungewisser Anhaltspunkt war, so ist es doch sicher, daß in solchen Fällen jedes scheinbar unbedeutende Ereigniß zum nothwendigen Gliede m der Kette gehö ren kann. Es war denn auch konstatiert worden, daß an dem Tage, an dem die Aussetzung des Kmdes stattgefunden ha den mußte, ganz in der Frühe der Händ ler mit seinem kleinen Wagen die Stelle passiert hotte. Man hatte sich an den Mann em paar mal um Auskunst ge wandt, ohne daß natürlich ihn selbst der geringste Verdacht einer Thäterschaft traf. Und nun plötzlich der gewaltsame Todeö fall der ganzen Familie wo lag die Er klärung sur dies schauerliche Famrnenora ma? Sie hatte sich gesunden und war an dem Morgen, da man unter Assistenz der Polizei in die Wohnung drang, aus der ein übler Geruch die Veranlassung zu dem Verdacht einer Kohlenoxydgasver gistung gab, in die Häude der Behörde gekommen. tes hatte sich ein Schreiben des Mannes uorgefunden, das also lautete: .Die Gewissensbisse treiben mich in den Tod und ich nehme meine Familie mit, um sie nicht der Noth und Schande zu über lassen. Meine Frau folgt mir sreiwillig, mein Kind ist besser daran, wenn es mit uns geht, als wenn es als das Kind eines Verbrechers hier zurückbleibt, dem Spott und dem Elend ausgesetzt. Ich bin noch vor kurzem ein armer aber redli cher Mann gewesen, ich bin es nicht mehr . . eine schwere Verschung hat mich übermannt. Die schwerste Versuchung ist jür den Armen daö Geld. Der Rei che, der immer im Vollen lebt, der den Werth des Geldes nicht kennt, hat keine Ahnung davon, welche dämonische Macht dasselbe sür die Enterbten dieser Welt best. Wenn man Groschen sür Groschen es mühsam erwerben muß, wenn man tag lich dem drohenden Gespenst des Hungers i::s Auae blickt, der Notü - durch .VinllKil oder Arbcitsinaiiljc: . . viel ciU aus diesen Gründen dem Tod im lm Spital unter kalten rohen Menschen, da ist dies Verlangen, sich durch den Er werd eines kleinen Vermögens vor solchen scklimmen Eventualitäten um jeden Preis sicher zu stellen, wohl erklärlich. Um ze den Preis 0 nein, es ist ein Irrthum durch eine schwere Schuld gelangt ma nicht zur Nuhe des Behagens, ich habe es erfahren. Die letzten Wochen sind sür mich eine Folter gewesen, wie sie die Hölle Nicht schlimmer bereiten kann. Dl Po lii.ei scheint in betreff der Anssindung der Kindesleiche bei Wellheim einen Verdacht gegen mich gefaßt zu haben, bereits zwei mal hat man mich in dieser Sache ver hört, nackdem es festgestellt wurde, daß ich an dem Morgen der Aussetzung deZ ttm des an der Stelle vorübergekommen bin. Ich will nicht abwarten, bis man die vol len Beweise gegen mich in Händen hat. ich komme der irdischen Gerechtigkeit zu ?or. Hier folgt mein Bekenntniß: Jcherklaremichderivissent lichen Tödtung des Kindes s 6) u l d i g ! Ich weiß uicht, wem das Kind angedört, ich kann nur sagen, wie ich zu demselben in Berührung gekommen bin. Als ich an jenem Morgen noch sehr früh mit meinem Waqen, vor den ich wie gewöhnlich meinen Hund gespannt hatte, dort vorüberfuhr, sing dieser plötzlich zu wlnleln an und schnaubte nach der rechten Seite in die Lust. Der Richtung mit wer rtt - nem Blick solgeno, i,ay ich, nur wenige schritte settswarts der Strane auf dem Feloe ein kleines Körbchen stehen, daö un schwer zu erkennen war. so daß ich mich wunderte, daß ich es nicht gleich bemerkt hatte. Ich trat herzu und war nicht we nig bestürzt, in demselben ein kleines Kind weiblichen Geschlechts, das höchstens eine Woche alt sein konnte, zu rinden. Es war sorgsam in kleine Kissen verpackt, so daß es der dem gelinden Wetter nicht le:cht u, Gefahr des Erfrierens gerathen konnte. Wahrscheinlich war eS noch nicht lanqe hierher gestellt. Ich sah mich nm, kein Mensch war weit und breit zu sehen. Ich untersuchte dasKSrbchen genauer und fand einen Zettel, den ich hier beilege, laut des sen Inhalt aus dem Boden des KorbeS ein Beutel mit 200 Thalern sich befand, die dem Finder des KindeS mit der Bitte überwiesen wurden, sich desselben enzu nehmen, ohne nach der Abstammung des Kindes zu srazen und ohne überhaupt Lärm von der Sache zu machen. Man würde dann später jährlich dem Betres senden eine neue Summe überweisen. Ich suchte nach und sano richtig das Geld. und damit erwachte der Dämon in mir. Zweihundert Thaler - so viel hatte ich nie in meinem Leben beisammen gehabt. Das Geld gefiel mir die Zugabe des Kindes aber nicht. Ich sagte mir, daß. wenn ich wirklich daS Kind meiner Frau zur Pflege überbringen wollte, wir eS doch nicht unbemerkt würden halten können. Wir hätten es anmelden müssen, eS wür de Nachforschungen gegeben haben, man hätte uns wahrscheinlich daS Kind nicht geladen und also auch nicht daS Geld. und ich Würde nur Weitläufigkeiten und Scherereien, aber keinen Lohn von der Sache gehabt haben. Andererseits fürch tete ich auch, daß diejenigen, die das Kind ausgesetzt hatten, ihr Versprechen nicht halten würden und ich nachher dasselbe auf dem Halse haben würde. Ich sah mich noch einmal um weit und breit kein lebendes Wesen kein Mensch. Da kante ick den teuflischen Entschluß. Waö

soll das unglückllche,vatcr und mutterlose Wesen auf der Welt? sagte ich mir. Eine Frucht der Sünde, die es jedenfalls ist. maz es der Sünde auch wieder zum Opfer fallen. Millionen Kinder sterben im zar testen Alter und vielleicht sind sie glücklich daran dieses hier hatte eigentlich gar lein Recht zum Leben. Ich hatte die Kis. sen nicht wieder ordentlich gelegt gehabt, und als ich es nun betrachtete, kam es mir schon halb erstarrt vor es schrie nicht einmal. Ich' redete mir vor. daß es schon todt sei. nahm es aus dem Korb und trua

es ein Stück weiter aus Feld und legte es dort in eine Vertiefung, es so seinem Schickjal uoeriasjeno. viis icy mich av wandte, sing es leise an zu schreien ich stürzte wie von Furien gepeitscht da von es hallt mir noch in den Ohren. dies leise Wimmern - es hat mich ver solgt im Wachen wie im Schlaf, in jenem Augenblick aber übertönte ich die Stimme meines Gewissens und fuhr schnell mit meinem Wagen oavon. Aver es lien mir keine Nube ich batte im Gastbos von Wellheim Station gemacht, um dort von meinen Waren zu vertäuten, das ttorb cken batte tck bier in den Ofen aesteckt. die kleinen Kissen vernichtete ich nachher zu Hause. Warum cy dem lnoe Die Sachen nicht wenigstens gelassen halte. ?ann IQ nicht sagen, meine Geoanlen wa .en ganz verwirrt. Lwe, stunoen spaer trieb es mich w'.eoer ylnaus nach Der Stelle, vorsichtig näherte ich mich ihr. nachdem ich lange geharrt, bis gerade kein Menich in der Naitf war. ES war zu spät daS Kind war nun wirklich todt. Das lst der yergang ver sache. )en ich meiner tf erst zwei Tage ,or unserem Tode erzählte sie war ein zerstanden mit mir zu sterben nun ist es geschehen mag Gott unS gnädig tät ein. So lautete der Vrie, des Mannes, der .war über den Tod des Kindes selbst Licht : , . f. ..ti .Asiri.?..s.: . sracuie, aoer icinc acuunji uuuiuuuuy in Dunkeln ließ. Ein neuer Anhalts ?untt schien damit kaum gewonnenwenn licht der Zettel, der m dem jkorbe gelegen und den der Manne seinem Briefe beiae fügt, dafür gelten konnte. Die Gewls sensangst halle vem Mann ianc nutze zelaffen und ibn schließlich in den To) getrieben in ernstlichem Verdacht hatte ihn wohl kaum zemano geyavr. &o unmenschlich, wie Frau Schrader ihn bcur theilt hatte, war der Unbekannte, der sie an jenem Abend mit Gewalt fortgeführt, doch nicht, vorausgesetzt, daß eS derselbe war, der das Kind ausgeseKt. iLk hatte sich zwar des Kindes zu entäußern gesucht, aber keinen Mord beabsichtigt; wäre daS Kind in andere Hände gefallen, so wäre es vielleicht aerettet aewesen. Warum, mußte die Frau sich fragen, hatte man eS ihr nicht gebracht? Wahrscheinlich weil man kürcktete. dak sie ibre Maßregeln getrosten habe, um jeden Verdächtigen dingsest zu machen, antwortete sie sich, war oaS Rätbsel im Grunde nur noch rätselhafter geworden würde die Lösung endlich gesunden verven f III. Die Stadt, bei der das Dorf Wellbeim liegt, ist nicht weit von der Hauptstadt ge legen, auf der Eisenbahn ist es nur eine Entfernung von einer guten halben Stun de. Zwischen diesen beiden Städten hat sich ein Vlllenkomplex gebildet, der sich an den malerischen Ufern deS FlufseS, der die Ebene durchschneidet, welche viel fach von Wald bekränzt sind, 'entlang zieh:. vier baden reiche Bankiers und sonnige mit sogenannten Glücksgütern gesegnete Einwohner der Nejldenz sich kill Buenrettro aeschaffen. daS sie im Sommer nach des Taaes Arbeit in die frische würzige Wald' und Wasserluft hinauszieht. Nur wenige dieser Villen sind auch imWmter bewohnt, da die Residenz mit ihren vielfachen Zer streuungen dann einen amüsanteren Auf enthalt bietet. An einer solchen Villa, die ziemlich iso lirt von den übrigen lieat, war eS, wo an einem Vormittag die Klingel an dem ei fernen Gitter von einem Mann gezogen wurde. Das 5)auS lag ein kleines Stück in den Garten hinein, so daß vor demsel den Platz zu einem hübsch angelegten Blumenparterre blieb, das jetzt freilich nur nach den Konturen der mit BuchZbaum eingefaßten Beete sich beurtheilen ließ. An der Borderfacade des Hauses befand sich eine Veranda, während der Eingang des selben aus der Rückseite lag. Die Jalou sieen waren an den Fenstern herabgelas sen und somit dasselbe augenscheinlich un bewohnt. Es dauerte auch eine geraume Zeit, bis sich jemand dem Einlaßbegehren den zeigte. Ein Mann, mit einer blauen Schürze vorgebunden, eine kaum mitte! große kräftige Erscheinung,mit einem röth lich schimmernden Vollbart war es, die das Gitter zu öffnen kam. .Was wunichen Sie k' fragte er den Fremden, indem er ihn mit einem prüfen den und keinesweaL wohlwollenden Blicke musterte. .Sie und der Verwalter der Villa r fragte der andere dagegen. r war anständig, aber ohne groe Eleganz gekleidet, eine hohe kräftige Gestalt. die einen durchaus vertraueiierweckenden Eindruck machte. .Verwalter V sagte der Gefragte mit einem breiten Lächeln. Na ja. . so unge fähr, wenn ich auch just nicht gerade den Titel führe. Ich bin Kutscher und Portier zugleich und in memen Mußestunden helfe ich dem Gärtner, der die Anlagen im Stande halt. Aber mit wem habe ich das Vergnügen? .Ich bin Kommlsjionar. . . . mein Na me ist Kneisel ich wollte mich erkun digen, ob diese Villa nicht zu vermiethen mr. .Daß ich nicht wüßte !" entgegnete der andere. Mindestens habe ich keinen Auf trag dieser Art erhalten. .ES war eben nur eine Anfrage, weil ich sah, daß da Haus, unbewohnt ist. Wäre ja. immerhin möglich bewefen. Ich bin nämlich . beauftragt, sür eine Dame hier ln der Nahe so eine Wohnung ausftn big zu machen." Ach -so i Die Dame bedarf wohl der Z'.lrückgezogeuheit?" fragte der Kutscher, Gärtner und .Portier in einer Person mit einem schlauenAugenzwinkern. .ES ist allerdings eine diskrete Ange legenheit, wenn auch nicht ganz in dem Sinne, wie Sie zu denken scheinen. Nicht die Dame sucht die Zurückgezogenheit, sondern der Herr sucht sie sur ne. jlhq ! . . . Verstehe !... ..DaM wäre

dcr Ort allerdings wie geschahen yo ein verschwiegenes Nest für ein Turtel taubcnpaar..Sie scheinen in dieser Hinsicht ganz gut orientirt zu sein," sagte der Fremde schmunzelnd. Wäre nicht das erste Mal, he ? Der Diener wehrte ab, aber es geschah mit einer Miene, aus der zu lesen war : Wenn ich sprechen wollte, könnte ich aller diugs viel erzählen. Der Ton. den der Kommissionär anschlug, schien ihm sehr sympathisch zu sein. .Lassen Sie uns das Haus doch etwas

naher beiichtiZeu vielleicht erlaube ich mir eine Aufrage bei Ihrem Herrn. Wer istderBcsicr?.Bank er Strosier .Ein j inger Herr V .Ja das heißt der Sohn. Der eigentliche Besitzer wäre wohl der Valer, aber der hat sich schon Jahr und Tag hier nicht blicken lassen." .Desto besser ! Ein flauer Junge, der junge Herr, nicht wahr V Nun ja, es macht sich, er versieht mit dem Gelde umzugehen. .Und auch mit den Weibern ul dem Wein und was sonst zu den nobeiu Pas sionen gehört, he ?" .Es geht," antwortete der Dien" Sein dUmmpfisfigesLächeln machte eine: ernstern Miene Platz, er schien vorsichtig zu werden. .Nci, Sie brauchen über meine Bemerkungen- sich nicht zu wundern i.cgte der Kommissionär mit treuherziger Miene. Ihr junger Herr hat ja einen bekannten Namen in der SportSwelt. und unsereiner kommt durch seinMetier mit vielen Leuten in Berührung. Wird nicht schlimmer sein als bei den meisten anderen jungen Her ren, die Geld haben, und ich bin ganz und gar nicht der Mann, mich darüber aufzu halten. Sie waren inzwischen um daö HauS herumgcgLng?:,, das aus einem Souterraingejchß und einem hohen Stockwerk bestand. H'Nter demselben lagen die Ställe und Wagenremisen..dann kam ein Gitter, das den Hof vom Garten trennte, in dem hohe Bäume und Strauchwerk im Sommer einen angenehmen kühlen Auf enthalt gewähren mußten. .Die vde:e Etage, in der die Herrschaftlichen Zimmer liegen, kann ich Ihnen nicht zeigen, daz habe ich den Schlüssel nicht," sagte der Hauswart. .Nun, es macht auch nicht au. Schade, sehr schade es hätte prächtig sür die Dame gepaßt Er machte eine kleine Pause, dann warf er gleichgillig hin : .Hat ja wohl erst vor kurzem eine jun ge Dame, gewiß eine Verwandte deö Hau ses,hier gewohnt V Der Diener warf dem Fragenden einen blitzschnellen, bestürzten Blick zu, aber der sah ganz unbefangen vor sich hin auf seine Stiesel und schien von des andern momen tanem Erschrecken, durchaus nichts zu bt merken. Aach einer Pause des Ueberlegens sagte dieser: .Eme Dame. . nun ia. . es kann wohl sein. Es wohnen öster junge Damen hier vorübergebend, das wird Ihnen bei einem so lebenslustigen Zungen Herrn sehr er klärlich sein." .Gewi.. . ohne Zweifel bemerkte der andere schmunzelnd. Ich kenne die Welt, wie ich Ihnen schon sagte. .Aber wer hat Ihnen denn daö verra then ?" ragte der Diener nach einer Pause lauernd .Was u: !,?" sagte der Kommissionär undefange: . .Ich meine daS das von der Da me '.Ach so!.... Mein Gott, daö ist ja sehr einsach. Ich fragte vorhin jeman den, ob er nicht wußte, wo hier herum eine Villa zu vermiethen sei, ich fuchte eine sür eine Dame. Da sagte mir der Betreffende, ich sollte hier einmal nach fragen, er glaubte, eS hätte vor einiger Zeit sich auch eine fremde Dame darin aufgehalten. Der Diener biß sich auf die Lippe. . er schnitt einen Moment ein ganz eigenthüm liches Gesicht. Sie standen an der Hausthür und der Kommissionär reichte ihm sreundschastlich die Hand. .Ich danke Ihnen. . . . lassen Sie sich nun nicht weiter stören !" .Ich bringe Sie noch bis zum Gitter, damit ich sehe, daß es richtig geschloffen wird," sagte der Mann. Auf dem kurzen Wege bis dahin sprach der andere kein Wort, lüftete dann noch einmal den Hut gegen den Kutscher und ging hinaus. .Einhundertdreißig Schritte es könnte stimmen, wenn man die der Frau auf die leinen reduziert," sagte der Frem de draußen vor sich hin. Er hatte also während des Weges von der Hansttür bis. zum Gitter geschwiegen, weil er. die Schrille zählte. . - .ES scheint überhaupt kein Zitsel . zu walten daS hier ist daS Haus, und der Mann da drinnen ist der Vertraute seines jungen Herrn. Sein Erschrecken bei Erwähnung der Dame war zu augensäl lig, aber freilich, die moralische Uederzeu gnng allein thut's nicht ein so hoch anaejel ener Mann wie derBankier Stros ser da bedarf es eines starken Bev itungsmalerlals." IV, sn der Residenz wolnie r e . fZ t ße. die nicht zu dem vornehmsiin Ämlel gehört und in der deshalb die an und ür sich uemllck tbeurettWobnllnaSmietben . nicht den fast unerschwinglichen PreiS er reichen, wie er in dem vornehmen We stend Taaesordnuna ist. eine ältlicke Ma jorswittivk. Sie führte den bürgerlichen Namen Z?ork und lebte in ziemlick be schränkten Verhältnissen, denn außer ihrem Wittwenaedalt besaß sie nur ein sebr ae ringes Vermögen und diese bescheidenen Erträge theilte sie noch mit einer jungen Dame, die sie vor mebreren 5abren i sich ins HauS genommen. Diese war die ..ochler einerzungeren cywester der Da me, welche sich gleichsalls an einen Offizier vcihcirathet hatte, der aber zeitig ge storben war und feine Wittwe in seh, bedrängten Verhältnissen hinterlassen Man kalte vei Lebzeiten des Mannes em großes 5)aus aesübrt und Schulden oe macht, die nach dem plötzlichen Tode des Gatten nun bezahlt sein wollen. Da war nicht viel sur die beiden hmterlaffenen übrig geblieben, und als nun gar noch die Mutter nach einigen Jahren starb, hätte das nun gänzlich verwaiste Töchterchen einen schweren Stand in der Welt gehabt-

wenn die anle jia) nicht feiner angenvm. men hätte. Editha van Grieben war ein sehr hüb sches Mädchen, das dnrch seine Liebenswürdig!? t und sein zutraulich kindliches Wesen bei seinen Bikan,.tcn sich großcr Beliebtheit ersrcute. Auch den Männern hätte sie sehr gut gefallen, wenn sie nicht den einen, in iniseicr Zeit größten Feh ler, den ein Mädchen besitzen kann, ge habt: daß sie arm war. Si sehlte es ihr zwar nicht an Verehrern, wohl aber au Freiern, und doch wäre ein letzterer die einzige Rettung für die junge Dame ge

wejen, um ihr im Todessalle der Tarne eine gesicherte Position in der Welt zu ge den. Die Aussichten dafür aber waren wie gesagt gering; ältere und weniger hüb jche Mädchen ihrer Velaunti.chaii, die an dem betreffenden Fehler nicht litten, san den nach und nach das Endziel aller müt terlichen Bestrebungen und Hoffnungen, einen Mann. Die Majorm 50xt, die an dem jungen Mädchen Mutterstelle ver trat, suhlte bei zeder folchen Nachricht ei nen gelinden Stich dnrchs Herz. Editha von Grieben selbst besaß Unbefangenheit und gesundes Empfinden genug, um sich darum keii.e Sorgen zu machen, sie war übrigens auch noch jung genug dazu, erst 20 Ihre alt. und auch die Tante, die eine sehr gutherzige Dame war, würde weniger besorgt gewesen sein, wenn ihr kränklicher Korperzustand fie nicht hatte befürchten lassen, dak ihre Lebensdauer keine lange mehr sein werde. Wenn aber die junge Dame auch nichts von dem großen Götzen dieser Welt be say, den in wildem Bachanal der größte Theil der Menschheit umtanzt, so befand sie sich dafür im Besitze eines anderen Schatzes. Dieser war ihr goldreines fröhliches Gemüth und ihre natüiliche Lie benLwürdigleit. Mit diesen verschönte sie der Tante Tage ihres Leidens und um webte ihr einfaches Leben mit dem sonni gen Glänze der Poesie. Ihr heiterer Sinn, unter dem es doch nicht an Ge müthsticse fehlte, war wie ein beständig rein gestimmtes Instrument, das auch anderen die Scete befreite. Sie war eines jener Wesen, die alle Tiffonanzen des Le bens in reine Accorde verwandeln, indem sie von dem Wohlklaug ihrer eigenen Per sönlichkeit dazugeben, wie zum Glück pra destillierte Naturen, denen häufig gerade das Gegentheil vom. Schicksal zuerkannt wird. So war sie die vier Jahre gewe sen, die sie im Hause der Tante nunmehr bereits sich besand, bis vor einigen Mona len eine Veränkerung sich einstellte, die der alten Dame viel Kopfzerbrechen und schwe re Stunden verursachte. Eben es war an einem Winterabend gegen die Dämmerung saß diese in dem gemeinschaftlichen Wohnzimmer in einem bequemen Lehnstuhl am Tisch, auf dem mehrere Journale vor ihr lagen. Die Nichte hatte vor wenigen Minuten die Lampe angezündet und dann das Zimmer verlassen. Die Dame wartete auf ihre Rückkehr, denn um diese Zeit las Editha ,ihr gewöhnlich etwas vor, bis zu der Stunde, wo der Thee eingenommen wur de. Aber es dauerte lange, ehe das Mäd chen witderkam, obgleich die .Dame nicht wußte was sie draußen sich zu schaffen machte. Endlich trat sie ins Zimmer und die Tante sah ihr mit einem besorg ten Blicke entgegen, sie nickte leise mit schmerzlichem Gesichtsausdruck vor sich hin, als fände sie wieder eine Vermuthung be stätigt. Die Eingetretene war eine sehr sym pathische Erichei'nung. eine schlanke Figur von zierlich runden Formen, an der jede Bewegung Grazie, Harmonie verrieth. Sie hatte blonde lockiges Haar, das um ein seines Gesichtchen sich schmiegte, und dazu dunkle Augen und Brauen, die einen eigenartig reizvollen Kontrast zu dem blonden Haupthaar bildeten. Ein kleiner. hübschgeschnittkner Mund ließ beim Sprechen den feuchten schmelz zweier untadel haster Perlenreihen durchschimmern, jetzt aber war er wie tu vrrhaltenem Schmerz zusammengepreßt und das Antlitz war bleich und unter den Augen lag em dunkler Schein, wie unter dem Einfluß eines körperlichen oder seelischen Leidens. Auch ihre Bewegungen hatten etwas Pas sives. (Fortfetzung solgt.) Dampf-Wascherci, 160 Ford ?elaroare Str., nah der Masiachusett? Ave. JOHN KIDD, . Eigenthümer. Vorzügliche Arbeit ! Prompte Ablieferung ! T. W. Rynn, Geschäftsführer. 7 Exihen.Vorhäng werden nach dem neue flen verfahren gereinigt. Aufträge per rvrß wer den sofort auSgesührt. Tettvdon 135. 3 n A.SED?ECKE,jr., ßnropäisHeS Znkaffa . Geschäft ! Oinoliaxiatl. Vollmachten nach Tkujschland, OSrreich und Ut chw!t gefertig!. EonsulsVische glaudigung sorgt. Gröschnften . f. . prompt und sicher c inrafftet. Z?eHselnd VoftaAzsskungeV end sich in QnoUtapolil an : Philip Bappaport, Ho. 120 Oft WctHIanb trafci. ißiEmmmi 3 Dr. C. C. Everts, DeutscherZahnarzt. 17ulV4ic vn O VBirt W.-O6e Qashiugton u. 7... - mW. - m a M Bunsylvania Ott. a ut o i ii i

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