Indiana Tribüne, Volume 8, Number 352, Indianapolis, Marion County, 7 September 1885 — Page 3
t 4 mtlt F t-, länger cu Rheumatismus oder Neuralgie. err Ä. C. Carn, rü:lcnt-iTarürcr der Merdatier..:! $3a:it in Toledo, O., sagt: ..Natttm mr.n V.tirti Matte ngkfähr tret 71cn:e gcl-tt.n. w-rtc ti durch den Gebrauch reu ldlaZdattS ss Nt'kumat'Smu gfbeilr. Ich ein xfrhle c Äiua. eiche an dieser juanfbcit leiden." 5T ES ist nie vorder eine Äedizm eni deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als eoth t u riß" 23. 5. Smith, Äanfafce, I?., sagt: ,T?t'ne Frau litt fanfjfJn Jadre lautf kefkiticern Ndeumarismu uns Neuralgie, thlopjaros rt" et erste Medizin, die idr medr a temporäre Hilfe L?Sr:e. Sie tat dassn erst zwei Flasche anurn e. terra5ket ti et er alt eine Himme'.szade." I. T. Saiil, 164 Washwzlon Str.. Chicago, sag ,.are fünf Jzbre lan an ?!deiimatimu a !;tten. ??ach dem ?edrauiv ecn 214 Zlaschm tdlo pdar? bin ich gänzlich von allen Schmerjea befreit." Wenn Sie tblodbaroZ ttiit wahrer Avotbeke er ballen können, rcerÄn wir Idnen. nach Emvfang, fceJ regulären Preises in Tollar ver Flasch daiielb per Ervreß franco zusenden. &3ir sehen lieber, wenn Sie es rrn drm Ävotbeker kaufen, aber wenn tt dasselbe mit fudrt. lassen if sich nicdt überreden, ta4 Anderes iu verfugen, sondern bestellen ic so fort bei uns. wie angegebn. Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Fjork. Üd5ich. IRR T'ik kÜTZkge rB lese Lshu Uäch Lonisville, Nashville, Memphi3, Chat taiiocga, Atlanta, Savannah, .laok sorville, Mobil and New Orleans. tü bartSeilijaft for Passagi'te bää dem Tädcn. eine Misste Ront, zu ctsmen. Valaft.. Elaf. und Parior-Wageu zifch. tsZzieags und Xosttinllr uns St Loui urt VoaUlnUe otjn Öcgftttnca. fcomfort, Jchuklllkcü nd Dierdett btete die .Ieff" die ette znvn'ässtge B. OH. & 2. OK. Tel. tt. Deriuj;, Assistent Oencral HaffagierLgent, Jloreott-aif üaijmaton un Smoti tt., Jndol K. W. McKr.vNA, Superintendent. ffeuer-Äinrm-Signale. Pennsylvania uu& iSarfrt. 5 curtcuar:ur stt Zeuer Dexart Mtl. 6 Cft.Straje u?d Slttn Astk. 7 Zlsdel und'rilgarl EtraKe. i Tavo Jer'e,'S:raöe und Sasiachus, 9 ZZinsio?? 3iorbStraft. 12 ttasiachussettS oe. nahe Noble Str. 1! I klare,? Str. und ,ort Sane Av. lt T.tvs Jerse? und sott Bant 16 Peru Str. ndNachuletti Ave ! Ebristia L?e. r.d Zlsh Str. 17 Park Are. und ?ler ?t?. I? Lrrs! tr. und !ll?:t Sre. 19 Arch?r und John Str. 123 Eollege 08. ur.b Siebente Stt. 12 Elabana und ?i:dente tt. I2i WertMan und ?i;5ert 126 Handel 6tt. und Ctncoln p . 157 3uM3unil-(5öaule. ' 138 tntul Hot. und chte St 131 Alabama und Morrison CU 132 AödemNon und Acht Str 134 Sollezk Sv. ano Ztr St.. 135 fcerae Kee. und rlactt 6tr136 Xilaroare ,nd t'.gan Ztx. 21 et. Ioe Vl:.. rw$t Jllmoi. 23 Vennslvania uad PtaU N. 2S ?!o. ö. Snzin H,us Sechste, n), .1,.. 2L V,ssissi?xi und St. Slai: Xtr. N J2inoi und Zi'ttchtgan Etr. 28 Pennsylvania e:r. und Home j iZsijstvvi und L-.ene Str. 2U Tenneff und S.2m Ttr. ZlZ enn1,lvanta uno öt'chizan vlr. 14 Jl,iZ und Herbert Str. ZI Jndiana Lv. und tchtgan Str. s2 iNdian und Qawut Str. TaMornia und Jermont Stt. Oi,a.' u. Neu, York Str. kö Jiiö'.ana ks. und St. lair St, 7 Llalrlta U lak, und Slotd Vtr. ichiLZN und Fzt St SU Be und Walnut SN. Z1Z Stft und TrM Ete. 314 Siebente und Howard Srr. 41 Sashmgton, na'e West St. 42 ibendors und Washington St, 43 issouri und es dotk Str. 45 Meridiau und aiZinzlou Stt. 4 Jlmoi und Ois Str. 47 Xcnneftec und lZzs)ington Str. 48 lngan'I VSkk Hous. 43 Jndianola. 412 !rZssuri und Narland Str. 4IS tsstsZizxt und Wadash Str. 415 Fttgusn' Pork Hruse. -421 I. S. Q. Sound Hoult. 423 Jnsane snlum. Iütnoik und Vertill St:. Zlinoit und Louiftana St $3 Best und cSarts Str. $1 Best und South SN. Skl rnnef?k und Seorgva Str. v? ,rtdian und Ska, Str. 3 idison So, uns orri Str. 9 iadvs,n Ave. un r.lo, St, 113 Best und Slod tu, 613 Xentui As, und lHerttU ? 614 Union d ortt Ctt 918 ZSinrll und Xansai C 817 orrlC und acota) Zti. 1 South nah Z)eiawa: Str. 3 Pennsrlvant und Äeuana St. 48 Delawate und KkSart? St? 4 Ost und cSattu Str, Alabama und niana Ss. 7 Virginia ckv. und Sradjtza St, 3 Oft nd Tsdurn Str. es Pennsylvania Sir. und Kladiso ckv. 413 Vceran und Touglzcrtn S. 71 Virginia ist. nai Huron Str. 73 Oft und eortta sötr. 73 Bashington und ento Str.' 74 (Itnun und Äeorgta Str. 7S Korest re. und Pin. 75 Ltllsn und Vat Qtl. 1H iratniase. und T'.llon. T chltchr cc. und 4jiio. 713 epiue und Projekt Str. 713 SZgMd Sve und auret Str. 714 raag Uttd Olive iu " TLb CeUii tnt 4r s:r. 181 lli Jersey Ltr iii SasZ.nslon ut Vtiaai tt. 3 Oft und w.carl a. 4 ew )ort und Davidson Str 85 TaubUl.mr.1altaU. t rr. Staat r?nal. V7 Oriental und stialdincton Str L9 gkun tsanznl,. U Schiauch.Hau. Oft Ballzigtnftt,Z i3 wartet u.id odl tr. 814 Odi und Hstve Str 91 Narland na?e tendian Str. 92 llenstan nnd Seorgi Strafe. 1-1 1 äZtivst'Siansl. Und Aesttn Qiederdolt, zwtUer Ztim At Signal ük Feuer Druck. , SZ,.äg, Zeuer au. ZbreESge, Druck e-b. emu u ut puiagw
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Das Hexchen.
Von I osephine Gräfin Schwerin. (Fortsetzung.) Es waren nickt gute Tage, die nun folgten, weder für das Bürgersche noch skr das sartig'sche Haus. So verschieden in i'nen auch das beide betreffende Ercignii) aufgefaßt wurde, so brachte es doch hier und dort eine Stimmung der Erwartung und eine Unruhe mit sich, die drückend waren. Hartig hatte eine lange Unterredung mit Waldemar gehabt, in der er den jungen Mann gesunden wie er es erwart, voll icicnucümcr vonnunas freudigkeit, aber auch voll eines energi fchen WoNens, das sich durch Hindernisse auf dem Wege nicht schrecken lä&t. Sie hatten sich die Hände geschüttelt, und Hartig hatte gesagt: Also noch einmal, Waldemar, ist Ihnen Andrea den Kamps nicht werth, so geben Sie ye auf; deI Mädchens gesunde Natur wird sich helfen. sie wird an dieser Täuschung nicht zu Grunde gehen, dann aber thun Sie eö qleich und ganz, und für diesen Fall wer de ich sorgen, daß Andrea aus eine Weile von hier fort aus Ihrer Nähe kommt. Halten Sie aber an ihr fest, dann ist sie Ihre Braut und Ihr Wort ist ein Gelödniß. Zu einem Spiel ohne Resultat ist mir Andrea zu schade und Sie, Wal demar. sind auch nicht der Mann, ein sol ches mit ihr zu treiben. Ich vertraue Ihnen." Das dürsen Sie, Herr Doctor," hattt Waldemar geantwortet, .ich liebe Andrea und lasie nicht von ihr. Sie gestatten mir, mit ihr zu sprechen? .G:wis;, natürlich, ich habe ihr gesagt, wie die Dinge stehen, doch muß sie ?S ja auch noch aus Ihrem Munde hören, sie muß hören, sie muß wissen, daß sie Ihnen vertrauen kann. Noch ein Wort,Walde mar : Das Kind ist schlicht und einfach, ihr fehlt alle der Firlefang, mit dem man heutzutage die mädchenhafte Ursprung lichkeit zu umkleiden liebt, aber sie hat ein goldenes Herz, einen reinen Sinn, einen frischen, kräftigen Verstand, der schnell auffaßt und begreift. Wenn Sie die Schake, die in ihr liegen, zu heben ver stehen.so werden Sie ein glücklicher Mann werden, und es freut mich, daß eben Sie rs sind, der sie erkannt hat, der das lau tere Gold von dem unechten Tand zu un terscheiden weiß." Es hatte etwa wie Rührung in des Dcctors Stimme gezittert, und auchWal örll-.ars Auzcn glänzten eigenthüm!ich,als n erwiderte : -Ich danke Ihnen für daS gute Wort." Der Doctor nickte ihm zu und sagte : Warten Sie hier, ich schicke Ihnen An drea her Waldemar ging voll Unruhe in dem Zimmer umher. Es war ja zum ersten Mal, daß er die Geliebte allein und UN gestört sprechen sollte, seit sie wußten, daß sie einander angehörten. Vor dem Glück dieses Moments schwand bei ihm jeder sorgende Gedanke, deren überhaupt nicht viele in seinem Kops Platz hatten. Er würde Andrea heirathen, das stand fest, feines Vaters Zorn würde sich mit dcrZeit sänftigen, das He;chcn hatte ja bisher das rechte Zauberwort für ihn gekannt, und würde es wiederfinden, also was wei ter? Da öffnete sich die Thür, und An drea trat ein, schüchtern und zaghaft, mit gesenktem Blick So hatte er sie noch nie gesehen, und es war ein neuer Reiz, der sie in dieser jungfräulichen Scheu umfing. Sie blieb zögernd an der Thür stehen, mit einem Schritt war er an ihrer Seite und hätte sie ohne Umstände. in die Arme geschlossen und geküßt, ehe sie sich deffen versah. Nicht so, Waldemar, nicht so,- bat sie und versuchte sich au seiner Umarmung zu befreien. Er lachte und küßte sie von Neuem. Und warum denn nicht so.meinLiebling, bist Du nicht meine Braut, mein Eigen, Schatz, und mein Glück ? Muß ich es Dir nicht zum ersten Mal, voll und ganz un gestört und unbelauscht sagen, daß ich Dich liebe. Dick geliebt habe von jenem Moment an, als Du mir die Nelke zu marsst?' .Das war thöricht und kindisch von mir." Ei! Du würdest es heute nicht wieder thun ?" Sie antwortete nicht.aber er sühlte,daß sie sich fester an ihn lehnte. Und diese Nelke, die bisher mein treu er Begleiter gewesen ist - Sie hob den Kopf. Wie? Su haben sie noch?" Er nickte. Gewiß, aber'ich könnte mich versucht fühlen, sie als einen falschen Propheten zu betrachten, wenn Du fortfährst, mich mit dem förmlichen Sie anzureden.Es huichte etwas wie ein Lächeln über ihre Züge, dann wurde sie plötzlich wieder ganz ernsthaft und sagte : Ach Walde mar, wir schmatzen und scherzen hier, wie früher draußen in der Villa." Andrea !" Er hatte sie sanft zum So pha gezogen und ließ sich neben ihr nie der. Die Zeit, nein, die kehrt nie wie der." sagte er innig, denn, was wir da malö ahnten, ist jetzt zur Gewißheit ge worden, wir lieben uns, wir gehören zu einander, und Du wirst bald mein gelieb tes Weib." Sie schüttelte den Kopf, und die dunk len Augen sahen ihn mit einem ernsthas ten Blick an. Niemals, Waldemar." - Andrea !" Er faßte ihre Hand, sie ließ sie ihm und sprach weiter, ohne seine Un terbrechung zu beachten. Daß ich Sie liebe, Waldemar, wissen Sie, ich habe es Ihnen gestanden und möchte eS Ihnen auch nicht verhehlen, ich bin zu ehrlich dazu, und ich habe mich ja auch nicht darum zu schämen : Sie. lie ben mich und Sie sind so gut. Damals schon, ja damals, gleich als ich Sie zuerst sah, den lange Erwarteten, von dem so viel gesprochen war, da sühlte ich etwazö im Herzen, wie nie zuvor, ich mußte Sie grüßen und die Nelke fiel herunter. Und dann ist es in mir gewachsen, von Tag zu Tag, und ist immer mächtiger ge worden, ich meinte, ich hätte bis dahin gar nicht gelebt, es wäre Alles nur ein Traum gewesen, und nun käme erst das Wachen, die Wahrheit. Wir haben ge lacht und gescherzt mit einander, aber daS war nur das Glück, in mir war eS Ernst, und ich wußte, auch Ihnen war eS kein Spiel, ich sühlte es ties im Herzen, wie Sie zu mir sprachen, mich ansahen." .. Mein theures Kind, mm Lieb sagte
er zärtlich, als sie einen Äugendttcr ganz schwieg. 3ch sage Ihnen das Alles, Waldemar," fuhr sie sort, weil Sie wissen sol len, daß mein ganzes Selbst Ihnen ge hört, und ewig gehören wird; ich habe damals weiter gedacht, wie es werden soll, ich war glücklich weiter nichts. Ich sah wohl, daß Ihr Vater Natalie bevor zugte, und ich merkte auch, daß er nicht mehr so gütig zu mir war, als sonst, aber wurn ich empfand " sie stockte und fuhr dann errathend fort: Daß ich Ihnen beffer acnel als die schöne, vornehme Na
talie. dann war ich stolz, so stolz und glück üch '." Meine Andrea !" Sie athmete tief auf und strich mit beiden Händen über das Gesicht. .Nun aber weiß ich, wie Ihr Vater denkt. Doc tor Hartig hat mir Alles gesagtich weiß, daß er mich nicht als Ihre Frau haben will, und vielleicht hat er auch Recht, ich bin ja arm lind namenlos, und die Leute haben mich hier noch auf dem Seile tanzen, sehen, .und wurden sich wundern und die Tchseln zucken, wenn Sie mich eiratheten." Andrea, was kümniern uns die Leute, wenn Du mich wahrhaft liebst, so giebt es für Dich nur unsBeide aus der ganzen ' Welt." rief er leidenschaftlich. Die Leute, nein, sie lümmern auch mich nicht, aber Ihr Vater geHort nicht zu diesen, und nie, niemals werde ich zwi fchen ihn und Sie treten, niemals sollen Sie sich um meinetwillen mit ihm erzür nen. Obne seine Einwilligung werde ich niemals Ihre Frau, Waldemar, und er giebt sie nicht Sie hatte sehr traurig, aber auch so fest und ruhig gesprochen, daß Waldemar merkte, es war ihr tiefer Ernst,, und er würde hier einer energischen Weigerung gegenüberstehen, aus die er nicht gerechnet hatte. Ueber unser Glück haben nur Du und ich zu entscheiden," rief er heftig, eS darf nicht an der thörichten Weigerung meine Vaters scheitern, ich bin mündig." Er ist Ihr Vater,Waldemar und ohne seinen Segen dürsen wir nicht glücklich sein," unterbrach sie ihn, und gewiß, sehr bald würden Sie eS bereuen, gegen seinen Willen gehandelt zu haben, dann wäre eS auch mit dem Glück.vorbei." So weigerst Du Dich, die Meine zu werden ?" Ohne den Segen Ihres VaterS ja." ES sei, mein Lieb, vielleicht hast Du mehr recht als ich. So wollen wir denn warten, bis mein Vater dem Zauber des HexchenS wieder erliegt. Die , Hälfte des Winters verging für HartigS stiller als er begonnen hatte. Man hatte keine Lust zur Geselligkeit, man fand auch keine Freude an denKunst genüffen, die ein besreites Gemüth und einen offenen Sinn verlangen. Andrea ging mit derselben lieblichen Anmuth durch das Haus, sie war vielleicht noch mehr als früher bestrebt,Jedem zu dienen und zu helfen, es war etwas von einem Lichtstrahl in ihr, der überall erwärmend und erfreuend wirkt; aber ihr frohes La chen war verstummt, und Frau Julie be merkte wohl, daß am Morgen ihre Augen oft trübe und geröthet waren, am Ta ge sah man sie niemals weinen und Frau Julie gehörte zu jenen freisinnigen Frau en. die ein tiefes Weh nicht durch Tro stesworte zu heilen versuchen; sie verstand es, sympathisch zu schweigen. Auch über dem Bürgerschcn Hause lag eine Wolke 'der Verstimmung; Bürger hat:e sich in die, für ihn angenehmsten V-r elluilgen gewiegt ; er batte a"bon! ein Brautpaar patronisiren zu können, mit seiner schönen. , stolzen Nichte und Schmiegertochter in der Gesellschaft zu glänzen und daß nichts von alledem in Erfüllung gegangen war. verstimmte ihn in jedem Augenblick. Gerade je mehr er seinen Sohn liebte und von seiner Rückkehr Freude erwartete, seinen ganzen Stolz auf ihn gesetzt hatte, um so mehr grollte er jetzt in sich hinein. Er hatte versucht, wenigstens einen Theil des entworfenen Programms zur Ausführung zu bringen, d. h. Natalie in die Gesellschaft zu führen. Es hatte ihm geschmeichelt, daß man ihre Schönheit be wunderte, und daß sie die gesuchteste Tan zerin war, aber daß Waldemar sie jetzt nicht mehr begleitete, hatte etwas so Ab sichtliches und Eklatantes, daß ihm da durch die Freude vergällt wurde, und er es schließlich auch vorzog, mit Natalie zu Hause zu bleiben. Weöhalb sollte die Welt erfahren, waS innerhalb der Mau ern seines Hauses vorging? Er war es nicht gewohnt, Niederlagen zu erleben, wenigstens sollte, wo er sich eine solche nicht verhehlen konnte. Niemand davon wiffen. Natalie selbst war viel zu stolz, um durch ein Wort, oder auch nur eine Miene zu verrathen, waS in ihr vorging. Ihre Gleichmuth, ihr kühles Lächeln, ihre vor nehme Freundlichkeit, alles blieb unver ändert und vielleicht half ihre leiden schastliche Natur ihr auch dazu, das Miß lingen eines Planes leichter zu ertragen; denn mehr als ein solcher war es nicht. ihr Herz war gänzlich unbetheillgt geblieben. Sie fand es angemessen, ihren Be such im Bürgerschen Hause nicht abzukür zen, man sollte nicht den Eindruck em pfangen, als ob sie eine Niederlage erlitten habe und deshalb den Rückzug anire te: weder die Welt noch ihr Oheim, am wenigsten Waldemar selbst sollten der gleichen denken. , Dieser schien für nichts Anderes als seine Arbeit Sinn zu haben; er . war den ganzen Tag in der Fabrik und auch in den Abendstunden, wenn dieselbe geschlos sen wurde, blieb er drüben in seinem Zim mer, mit Rechnungen und der Ausarbei luna seiner Pläne beschäftigt. Unter diesen üblen Verhällnissen, die sich über die Häuser von Burger und Hartig wie eine schwere Gewitterwolke gelagert hatten, au? der sich ein Unwet ter früher oder später entladen mußte, das man fürchtete, und doch halb und halb als luftreinigend und befreiend wünschte, war der Winter vorübergegangen und die FrühlingSlüsle wehten warm über das Land, Drosiel und Lerche .sangen, und das fri'che Grün legte sich wie ein leichter. duftender Schleier über Baume und Ge strauch. Natalie meinte nunmehr die Zeit ge kommen, wo sie, ohne ihrem Stolz eine Niederlage zu bereiten, zur' Heimkehr ruzten tonne; denn trotz der gleichma bigen,. Freundlichkeit, . dte, sie. Super lich bewahrte, wär ihr doch allmählig herz lich langweilia eworderi, täglich, ohne
andere Zuhörer als oen oiten xjntci. irre Salonstücke herunterzubrausen; ihre Sn ckereien und gemalten Albumblättcr hat ten sich zueinerAnzahlzusammengehäuft, und die tägliche Schachparihie war eben auch keine erheiternde Abwechselung ge wesen. Als sie nun überdies eines Ta ges entdeckte, daß in der Hartig'sen Villa die Fenster geöffnet, und Frauen mit Be sen und Scheuerbürste darin thätig waren, schien ihr der richtige Augenblick gekom men, hier ihre Zelte abzubrechen. Es war dann eben die rechte Zeit, zu Hause dem Arzte eine kleine Aenderung zu geben, daß
für Mama cme Badekur durchaus noth wendig sei. Weit h'.naus konnte man nicht, die beschränkten Mittel erlaubten das nicht, und die hochfliegendenHoffnun gen auf eine Rele nach irgend einem ele ganten Weltbad, als schöne, reiche Frau, in der hochmodernsten Toilette, der Neid aller Damen, mußten vorläufig beiseitigt werden, aber ein Ausflug nach einem nicht allzu entfernten kleinen Bade war schon zu ermöglichen, und dort, nun, wer weis, auch dort gab eS zuweilen einen 5krösuZ. der eben hier zurAbwechsc lung einmal Sommerfrische suchte. Als am Nachmittage Burger wie - ge wöhnlich eine Viertelstunde früher als der Kaffe fervirt wurde, im Wohnzimmer er. schien. faltetcNatalie langsam einen Bries zusammen und steckte ihn fröhlich in das Kouvert. Nachrichten von Hause V fragte er.wie sie e5 erwartet hatte. Ja wohl," lieber Onkel, und nicht Die besten, Mama schreibt niedergeschlagen, sie ist recht leidend, wie meistens im Früh jähr, Papa ein wenig verstimmt über dienstliche Angelegenheiten. Die Eltern fühlen sich einsam und verlangen meine Rückkehr, nicht gerade mit klaren Worten, aber doch deutlich genug.in der Mahnung, daß ich nun bald ein Jahr fort sei, und ihre Bangigkeit nack der Tochter, in sie tem Wachsen begriffen, fast nicht mehr zu bewältigen sei. Ich werde nun wirklich heimreisen munen, lieber Onkel." Mit diesen Worten war der erste em leitende Schritt gethan, und eine Woche später dampfte Natalie.in die Kiffen eines CoupeS erster Klasje gelehnt, der Heimath entgegen, und hatte Zeit darüber nachzudenken, mit welchen Erwartungen sie ein Jahr zuvor denselben Weg in entge gengesetzter Richtung gemacht hatte. Der Onkel hatte ihr am letzten Tage noch einen kostbaren Schmuck geschenkt. und war bei dem Abschiede voller Rüh rung und Zärtlichkeit gewesen, gleichlam als wollte er durch verdoppelte Güte Waldemars kühle Freundlichkeit verde cken, der sich zu keinem Wort des Bcdau ernS über die Beendigung des Besuches herbeigelaffen hatte, dieser Schmuck war außerordentlich geschmackvoll gewählt, ihrem Teint und ihrer Hautfarbe durch auS angepaßt, er würde sie vortresflich kleiden, und je nun, es gab noch ande re Männer, als diesen unaussprechlich ungalanten Waldemar, über deffen Lip pen in all der Zeit nicht die leiseste Aner kennung ihrer tadellosen Schönheit ge kommen war. Einige Tage später hatte sich die Har lig'sche Familie in der Villa installirt. Andrea, die sonst diesen Zeitpunkt mit kindlicher Glückseligkeit begrüßt hatte,und froh und frisch dieFreuden des halb länd lichen Aufenthalts genoß, war diesmal ernst und still geblieben und verließ kaum die Veranda. Es schien, als ob sie sich scheue, die Plätze wiederzusehen.auf denen sie im vergangenen Jahr so glücklich ge Wesen war, oder vielleicht fürchtete sie auch eine Begegnung mit Waldemar. Dieser war aber sehr von der Fabrik in Anspruch genommen, die Aufstellung von zwei neuen Maschinen, die gleichzeitig eine bedeutende Veränderung in der Ar beitseintheilung u. dem ganzen Geschäfts betrieb nothwendig machte,verlangte seine ganze Zeit und Aufmerksamkeit und den noch trieb es ihn wieder und wieder in die nähe desNachbargartenö einmal. muß' te er die Geliebte doch finden, so oft er nun auch schon vergeblich hinübcrgeschaut, und immer nur die leeren Gänge und Bänke gesehen hatte. So geschah es denn auch ; Andrea war in einer Morgenstunde durch den Garten gegangen, in süß schmerzliche Gedanken versunken von Fragen bewegt, ob jene Zeit, da sie hier ihr Glück gesunden hatte, schöner und beseligender wiederkehren werde. An jede Stelle knüpfte sich eine Erin innerung so war sie an den Platz un ter der Ulme gelangt und ließ sich aus die Bank nieder. Hier hatte sie geseffen. als er den ersten Gruß ihr über den Zaun zerufen hatte: Fräulein Andrea! Andrea !' hörte sie, war eS ein Echo chrcö Herzens ! Sie fuhr auf Walde mar stand drüben, und jetzt nicht mehr drüben, mit einem Sprunge war er über den Zaun an ihrer Seite. Endlich, endlich finde ich Dich, endlich habe ich Dich allein, mein Lieb, mein Leben," rief er, und ttt sie sich vcionnen. hielt er sie in leinen Armen, küß:, ihren Mund, ihre Augen, ihr Haar. Waldemar. nicht so. Du hast n:ir versprochen," rief sie ängstlick. Kind, wie lange soll das Versprechen gelten," rief Waldemar, bald lachend, halb ärgerlich, ich bin des Wartens müde und will Dich endlich haben. süßeS Lieb. Du darfst Dich setz! nicht länger weigern, Andrea. ivozu daS Zögern und Besinnen, sei mein, werde mein Weib.Du weißt ja, Waldemar, nicht ohne denSegen Deines Vaters" antwortete sie ernst. Sei nicht thöricht, Schatz, ich bin kein unmündiger Knade mehr, weiß was ich will und darf, und glaube mir, Menschen von der Art meines Vaters zwingt man eher durch eine energische That, als durch ein nachgiebiges Warten." Sie schüttelte den Kopf. Nein, mein Liebster, eS ist nickt nur Nachgiebigkeit, stille Fügsamkeit von mir, d'as sollst Du nicht glauben. Nein', ich bm yolz. Dein Vater soll nicht sogen.daß das Kunstreiterklnd sich in seine Familie gedrängt habe. Wäre ich reich, wäre ich ir ehrenburtiq. dann, wäre Alle anders; so aber nein, Waldemar, auch ich habe meinen Stolz. Aber daZ ist ja pure Thorheit, liebe Andrea !" Du magst das sagen ich nicht. Mich demüthigt es, zu denken, daß ich Deine Frau würde aeaen den Willen Deines Vaters. Ich wollte. Du wärest arm und hättest keine Stellung in der Welt." Geliebte, was hat denn das Alles mit 'infoer Liebe iu thun ?"
Willst Du nur c ,ucht gönnen. Dir ein trautes Heim die en zu können, als Gegengabe gec-.en das nute, hohe Glück das Du mir schenkst V Sie schüttelte von Neuein den Kopf. Mein Gott. Andrem das ist kleinlich, denke nid)t a:i dicifn dtiucre Plunder ; Du und wir lieben un, wir gehören einander ich den': mn weiter ? Namen, Slellung. 'clchtyum das sind Worte, die zwijckcu vn gar nichts bedeu ten !" Alles ?" .Nickt-Z. n,chtS, ich inie Dir : nichts.
xq will'S von Nir ntch! hören, sei groß. sei gut. bcv)c mir scjchwind.daßDu'mlch liebst." Das eben thue ich." Andrea. ist Eigensinn: Bei Gott, ich müßte glauben. d.,ß Du mich Nicht liebst, wie ich Dich, wenn Du aus Deiner Weigerung bcharrst ! Ich kann, ich will nicht länger warten, ich kann Dich nicht entbehren. Andrea ! Er war immer heftiger, immer stürmi scher geworden, als er sie jetzt wieder an sich ziehen wollte, befreite sie sich mit einer raschen Wendung. waldemar." jagte si?, es ist mir heilj. ger Ernst. D änderst meincu Willen nicht." So liebst Du mich nicht l" rief er hef tig. ' Ich weiß, daß ich Dich liebe." erwidrr te sie leise. So beweise es," kam es fast rauh übe, seine Lippen. Wie Du es forderst, nie." Andrea, hüte Dich, das könnte das Ende sein," rief cr mit stammenden Au gen. Um ihre Lippen zuckte es wie verhalte neZ Weinen, dann richtete sie sich auf und sagte mit festerStimme: So müßte ich es hinnehmen." Das. das Deine Antwort !" brach er aus. Jede Fiber in ihm bebte; er war das Bild kaum mehr beherrschter, heftiger Leidenschaft, und als Andrea nur den Kopf neigte, wie in stummer Bejahung, rief er: Gut, so sei es es ist also vorbei Du hast mich getäuscht, ick habe an Dich geglaubt, aber Du hast mich nie geliebt, jetzt weiß ich eS, doch die Folgen fallen auf Dein 5)aupt, es wird nicht gut, ich sage eS .Dir!" Er stürmte fort, und noch ehe der Ruf: Waldemar!" bang und flehend über ihre Lippen kam, war er jenseits des Zau nes hinter dem Gebüsch schon längst ver schwunden. Sie sühlte sich beklommen und faffungs los, was hatte-sie gethan ! War es recht, war es zu ertragen ? Trennung. Tren nung von ihm, und er war im Zorn ge schieden, glaubte er wirklich, daß sie ihn nicht liebte, war daZ böse Wort, mit dem er gegangen, ernst gemeint, es war ja nicht möglich ! Sie blieb auf ihrem Platz, während ihre Thränen reichlich floffen, lauschte sie, ob sie seinen Schritt nicht hörte, ob er nicht zurück käme, um Frie den mit ihr zu schließen, wäre er jetzt ge kommen, sie wäre in seine Arme geflogen, und ihre Küffe hätten ihm gesagt, daß sie ihn liebte : heiß, namenlos, unaussprechlich! Aber cr kam nicht, nicht jetzt, und den ganzen Tag nicht, so lange und sehnsüch tia sie auch auf ihn wartete. (Fortietzung folgt.) Dampf-Wascherei, 160 Mord Zekaare Str., nahe der Nassach usettl Lv. JOHN KIDD, . Sigenthümer. Vorzügliche Arbeit l Prompte Ablieferung ! 1'. W. Kynn, Geschäftsführer. 7 Sxtzen'vorhange werden nach de neu, ften Leksahren gereinigt. Aufträge per Erpreß er dn sofort auSgefüdrt. Telephon 135. A.SBINECKEJr., Europäisches Znkaffo ' GefHöft ! Cinolnnatl. Vollmachten ach Deutschland, Oefterreich und de, vchwei, gefertigt. Sonsulavifche Leglaubigungen besorgt. Grbschafteu . f. . prompt und sicher inkasfirt. Mechselnnd ?ostanszayknngn. f ly Wob end sich in Zndiauapottk an : Philip Rappaport, o. 120 Oft Vkarylaud Straß. A Clear Skin is only a part of beauty ; but it is a part. Every lady rnay have it ; at least, vhat looks like it. Magnolia Balm both sreshens and beautifies. Bern. Wonnegus, ANOllirL Wanee Block. Zimmer fto. 2 KJ l,,tor. Ecke Dirawia de. und Washiugten Str. Dr. C. C. Everts, DeutscherZahnarzt lNachfolger von tza. . rildert ...W.-Qcke Washington v. yeunshlvanla Otr. Jndtza, ,lt '
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