Indiana Tribüne, Volume 8, Number 352, Indianapolis, Marion County, 7 September 1885 — Page 2
JudiMü Hriöüns.
? r sch ein S$gß$, 3?3örtli$ tu S?g. f 2c-: 1 Ätt Q. Msrylandür. ,:ilz:. ST-füüne" la-'t b-: den ?ZzrZ? :siS ;st 2Jaj. Tvr.ntasl j2rtit"5 ?,'k rtt 23ci. Cse pf-t-rn; ? Lentt. : Ps? r&T-S.i 2tt-6S6iay.nr; tS xer Saht. J-.?diJN2polls, Ind., 7. September 183." Furchtbarer Mßgrij?. Di? Stdt Hcboken, 9k 3 wurde dieser Tage drch eine dreifache Tragödie in Ausleg'u'.:z vcrsrht, welche wegen der Urnstär-.de, uiUx fccncn sie vor sty ging Wohl im ganz?n Lande peinliches Aufse hen erregen wird. Die zu Grunde lie arnden Thatsachen sind folgende : Herr.d. F. Holz, ein reicher WeinHändler, kchrte unlängst mit seiner Ja unlie von einem Sommerausflug in den Catsklll Mountains nach Hoboken zurück. Während sowohl er wie seine Gattin und die zwei junzslcn Binder sich der besten Gesundheit erfreuten und ihnen die Som Vnerfrische augenscheinlich gut bekommen war, klagten die beiden ältesten Töchter, Margärelha, eine hübsche, 19jährige Brünette, und Ella, eine 15jährige Blondine, über Un?vohlsein und verschlim rnrne sich ihr Zustand derartig,' daß man beschloß, einen iirjt zu Rathe zu ziehen. L'ian sandte demzufolge einen Boten zu Dr. August Löwentdal, welcher seit Iah ren mit der Familie eng befreundet ist und eist vor wenigen Wochen seine Vcr loöung mit Frl. Margaretha Holz gefei, ert hat. Herr Löwentbal, der noch nicht lange als rlrzt practicirt, wollte den Fall nicht seibstslcn.'iz behandeln; er ließ Dr. Conrad .von "Jtito Z)ork kommen, welcher erllärte, daß die beiden Fräulein einen lcichtcn Anfall von Malariafieber hätten, und ihnen vier Pulver von je 10 Gran (5hinin vcrschried. Herr E. am Ende, der bekanntste Äpotbeker in Hoboken, bereitete persönlich die Medicin. Die Patientinnen nahmen die für sie be stimmte Dcse zu sieb. Anstatt der gehoff ten Bcnciung. welche die Medicin den beiden leidenden bringen sollte, stellte sich jeocch bei Clla Holz anscheinend eine Verschlimmerung ein, und zwar in so! .eben: Grade, dav man es für gerathen hielt, Dr. )!venlhal nochmals rufen zu lassen, als die Mitternachtsstunde bereits verstrien war. Der Arzt say sofort, daß große Gefahr im Verzüge war, da die Patientin förm lich um Athem ringen mußte. Von der Gefährlichkeit der Situation überzeugt, sandle Dr. oewenthal sofort nach weite rer ärttlicher &ilfc, und bald darauf er sckiene 12)r. Conrad sowie Dr. Hans jZudli von Hoboken und desien ohn Dr. Wilhslm'T. südlich, welche sofort die Diagnose s:cllten,datz eine MorphiumVergiftung vorliege. Ciine Untersuchung der Medizin bestätigte dies nur zu sehr. Jedes der Mädchen hatte eine Dosis des Gifteö zu NÄ genommen, stark genug.um mehrere kräftige Ä)!änner in's Jenseits zu befcrder. ÄlleS, was ärztliche L'unst und medizinische Wissenschaft zu leisten vermögen, wurde angewandt.' Alles schien eroch vergebens. Apotheker Am inde liurce, sobald sich herausgestellt hatte, daß er den fatalen Mißgriff gemach?, von Xx Loewenthal aufgesucht. Als ih,n derselbe eine Dosis tix von ihm btreü'.'tcn Arznei vor;eizie, wurde er aschenfadl. g'.d jcdoch i'cjprt zu, daß er Molphium anstatt Chinin gebraucht ha be. In größter Aufregung begab er sicd naö seinem Wohnzimmer. Die -iccen?, die sich um diese Zeit in dem Hause abspielte, ist schwer zu .be schreiden. Um das Krankenbett Ellas freien sechs Aerzte bcsäftigt, dem Tode die sichere Beute zu entreißen, die Eltern waren von Schmerz beinahe überwältigt, und die jüngeren Geschwister sahen ängstlich uach den: Krankenbette ihrer Schwester, und sogar Margarethe, bei welcher sich anfänglich die Folgen des eingenommenen Giftes nicht in dem Maße wie bei Ella zeigten, war bemüht, ihre? Scb'.veste? alle mögliche Erleichte rung zu schassen. Jedes Symptom wur de beobachtet, und Hoffnung wechselte mit Enttäuschung. Als die vierte iHox genstunoe herangerückt war, . zeigte sich plötzlich, daß sich der Zustand Mara rethens, der ältesten Tochter, bedenklich verschlimmert hatte, die Aerzte wandten ihre ganze Thätigkeit auf dieselbe, doch wurde ihr Zustand ein immer bedenk licherer. Die stärksten Gegenmittel wur den angewandt, zu spät. Früh Mor genö verschied der Liebling der Familie. Die Kunde von dem schrecklichen Bor fall batte sich schon am Morgen wie ein Lauffeuer durä, Hoboken Verbreitet und die gan;e Bevölkerung in unbeschreib liche Aufregung versetzt. Der Apotheker Am Ende galt nicht nur für den erfah rensten, sondern auch für den vorsichtig sten Apotheker Hobckens. Dabei stand er als Ehemiker im besten Ansehen und lieferte für die Hospitäler New AorkS die schwierigsten Speeial-Praparate. Daß dieser Man einen derartigen Mißgriff begangen haben sollte, wollt? zuerst Nie mand glauben, und als an der Wahrheit des Berickztes nicht mehr zu zweifeln war. gab sich Nlckt Erbitterung, sondern nur das tiefste Mitleid mit dem unglücklichen Manne kund. Inzwischen wurde der CountyArzt, Dr. Eonverse, von dem Tode Äkaraa rethas benachrichtigt, und in Anbetracht der Wichtigkeit des Falles aab derselbe dem Eoro::er Hughes den Austtag, einen Jnquest abzuhalten. Genannter Aeam ier schwor hierauf eine aus zwölf Bür gern Hobokens bestehende Jury ein, und begab sich dieselbe in das Holzasche Wobnvaus. Wäbrend dieser Vorgänge hatte sich r. Am Ende in seiner Wohnung einge schlössen. Viele seiner Bekannten fan den sich ein, um Erkundigungen einzuzie heil, doch ituibc Niemand vorgelassen. Ein intimer Freund des unglücklichen Apothekers bemerkte: Ich befürchte, daß Am Ende dies nicht überleben wird. Entflohen ist er gewiß nicht, denn dazu ist er zu ehrenhaft. Ich fürchte jedoch, daß es ihn um den Verstand bringen und daß er sich das Leben nehmen werde."
U)te U5olnet büldbränki sich anfangs
darauf, die Sache durch die Geheimpoli zei untersuchen zu haben. Als sich aber das Gerücht immer weiter verbreitete, daß Am Ende Gist genommen habe, blieb nickzts übrig, als die Verhaftung des Apothekers vorzunehmen. Detectiv Gallagber begab sich nach Am Endes Wohnung. Wie aus einem schweren Traume erwachend, starrte Hr. Am Ende den Polizeibeamten an, seufzte und sagte beim Weggehen: Ö, mein Gott, die Sache brzctt mir das Herz. Ich habe um 3 Uhr früh eines dieser Pulver ver schluckt, um zu sehen, welche Wirkung es auf mich ausübt." Auf das Acußerste erschrocken über diese Angabe, lief der Policibeamte rasch fort, um einen Arzt zu holen. Bald darauf fand sich ein intimer Frcund Am (indes bei dieseui ein, UM ihm Trost zuzusprechen. Kaum hatte er einige Worte geäußert, als Hr. Am Ende ihm mit der Bemerkung in's Wort siel: Das nützt Alles nichts. ...Eine Entschuldigung für das, was ich gethan, giebt es nicbt." Er gestand schließlich, daß er eine Dosis-Atropin verschluckt habe. Das Befinden Am Endes wird von den Aerzten für höchst kritisch erklärt, doch hegt man noch Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten. Auch der Zustand der Ella Holtz hat sich gebessert. Tür das Publikum hat diese Katastro phe geradezu etwas Unheimliches. Man muß schaudern bei dem Gedanken, .wie man keinen Augenblick sicher ist vor Tod und Verderben an einem Platze, wo man Hilfe und Rettung aus Krankheit und Todcsnoth zu sinken hostt. Jjt eö Ntcht endllcb an der :tit, dak die aeseyaeven. den Körper der Ver. Staaten Sorge tra gen, daß eS jedem Apotheker bei schwerer Strafe geboten wlrd, dle Glaser mtt Giften getrennt und in verschlossenen Schränken zu halten ? Czechisckc Anmaßung. Die Ezechen in Böhmen treiben es nachgerade so bunt, daß selbst die Regie rungsblätter, dre natürlrch Graf Taaffes Versöbnungkpollttk" billigen, ,hre war nende Stimme erheben. Kürzlich wurde m Prag em neuer Erzbrzchof auf den Thron gesetzt. Das Deutschthum, wel ches zwe: Fünftel der Bevölkerung Böh mens bildet, erfuhr dabei gar keine Be achtung. Ber der Jnthrontsatronsfeter lichkeit siel kein deutsches Wort; der Bür germerster zerny begrüßte den neuen Erzbtschof Grafen Schönborn m dem czechischen Idiom, und dieser antwortete rn gleicher Wene. Und das war noch nicht Alles ; was Herr Ezerny zu sagen für gut fand, ließ , auf dre Staatstreue und das Oesterreicherthum der Politiker semes Schlages ern so grelles Strelfucht fallen, daß auch die slavenfreundlichsten Regierungsblätter eines gelinden Gru selns nch Nicht erwehren können. Ja, man beginnt einzusehen und zuzugeste Yen, daß dre deutsche Bevölkerung Prags vollauf berechtigt war, sich von einem Feste fern zu halten, das von vornherein einen czechisch-nationalen Eharacter an zunehmen versprach und dessen Verlauf diese Voraussetzung bestätigte. Das halbamtliche Wiener Fcemden blatt" schreibt über die Sache: Der Prager Erzbischof ist nicht allein ein Kircheiifürst der Ezechen, sondern auch der deutschen Katboliken, und diese haben durchaus keinen Grund, die Wenzelskrone unter den besonderen Schutz des neuen Erzbischofs zu stellen, noch diesen anzuflehen, sie im geeigneten Augenblicke dem Monarchen auf das Haupt zu setzen. Die Wenzelskrone ist längst das Abzeichen emes einseitigen nationalen czechischen Staatswesens ge worden, welches die Teutschen als Frem de, als Bürger zweiter Ordnung behan dein soll, oder gar vielleicht nach Art des Herrn Dr. Ezerny , für den sie in seiner Ansprache gar nicht eristiren, der sie gänzlich ignoritte. Die Wcnzelskrone ist zum Geßlerhute für die Deutschen Böhmens geworden, und es ist wesent lich ein Verdienst der czechischen Publici stik, daß es so gekommen ist." Des Weitern stellt dann das Blatt fest, daß der angeblich für die Gleichberechtigung schwärmende Bürgermeister von Prag diese selbst semen chauvinistischen Re gunaen geopfert habe, und daßAngesichts seines Gebahrens man es den Deutschen PragS nicht verübeln könne, wenn sie von Eompromiffen wie das anläßlich der bevorstehenden Prager Gemeinderathßwahlcn angebotene nichts wissen wollen. Ja, wenn eö noch ein jungezechischer ToUkopf" gewesen wäre, der so elegant sich über Staatseinheit und nationale Gleich berechtigung hinwegsetzte, wie Herr Ezerny es that ! Aber das ist nicht der Fall: Herr Ezerny gehört wie Erzbischof Graf Schönborn zu den Stützen" der Regierung, zu den besonnenen Elemen ten", zu den wahren Oestcrreichern". Und diese Ehrcnwerthen konnten die Regierung so täuschen! Was nun ? wird man fragen. Wird es beider offiziösen 3!üge bleiben? Oder werden die Prager Ereignisse weitere Aolgen haben? Die deutsch-liberale Presse scheint zu fürchten, daß man die Mahnung, welche in jenen Vorgängen liegt, seitens der Regierung nicht beach ten und daß Graf Taaffe auf dem betre tenen Pfade unbeirrt weiter gehen werde. Vielleicht behalt sie Recht, wenn es auch kaum glaublich erscheint, daß die Regie rung das Geschehene einfach vergessen könnte. Wie dem aber auch sei, dieDeutsch Oesterreicher haben aus dem Munde der Regierungspreffe das wertbvolle Züge ständniß erhalten, daß die Ezechen es sind, welche den nationalen Frieden stören. An dieses Zugeständniß werden sie erinnern, wenn in künftiger Zeit die Re gierung einmal wieder es unternimmt, alle Schuld an dem nationalen Zerwürf niß auf die faktiöse Opposition zu wälzen. Deutsche im Caplan?e. Die Verhältnisse im Eaplande liegen für das englische Handelsinteresse bekanntlich insofern ziemlich ungünstig, als das angelsächsische Bevölkerungselement sich dem holländischen gegenüber Nicht nur m entschredener uinnderheit befindet, sondern von demselben auch stetig zurück gedrängt wird und keine Aussicht vor Handen ist, diesen Proceß in absehbarer Zeit zu Gunsten Englands iu ändern.
tm rl'Lt:'aer Erkenntnis seiner Laae sucht
deshalb das Angclsachsenthum am Eap jetzt einen Rückhalt an de daselbst ziemlich zahlreich vorhandenen deutschen An siedlern, mit denen es sonst nicht gerade auf dem besten Fuße lebte. In welcher Weise man die Deutschen zu englischen Zwecken heranziehen möchte, dafür giebt nachstehende Auslassung der Eape Times" einige interessante Anhaltspunkte : Wir baben," schreibt das Blatt, viele deutsche Einwanderer unter unS, und dieselben haben sich im Allgemeinen gut bewährt und sind unzweifelhaft mit ihrem strebsamen, unternehmenden We sen geeignet, erfolgreich gegen dieSchwierigkeiten anzukämpfen, welche unter die sein Himmelsstrich sich dem kleinen LandWirthe entgegenstellen, im Gegensatze ZU den Besitzern vieler tausend svkorgen Landes." Dann geht die Cape Times" nach Aufzählung der lobenswerthen Eigenschaften' de? Deutschen zur Frage der Besiedlung Bechualandes über und schlägt dafür Deutsche vor, indem als Begründung angeführt wird, daß z.B. in TexaS unter sehr ungünstigen VerHältnissen die deutschen Jiiederlassungen sich als Muster von Sauberkeit, Strebsamkeit und Fleiß erwiesen haben und dort durch Deutsche Schwierigkeiten über wunden worden seien, welchen die Anae böriaen anderer Nationen unterlagen. Weiter beißt es : Welch' sichere Garan tre für Ordnung und Nuhe wurden diese Ansiedler dort in ienem vielaevlaaten Lande bieten ! Und dann würde sicherlich eme Handelsstraße entstehen und ver Mandel ssck dort binneben." Solche Kundgebungen stehen in englischen Kreisen jetzt keineswegs vereinzelt da und bringen den Teutschen am Eap zum Bewusein. daß sie einen wirtbscbafilichen Machlfac?or bilden, mit w.lchem in Zu kunst grenet werden musj. Nusslscke Plackereien. In keinem Lande ist der Reisende fol cken Nörgeleien ausgesetzt wie im heiligen Nußland, die Paßquälereien dort grenzen an das Unglaubliche. Ein Bild dersel den gicbt uns ein Aufsatz in der Monats schrist Unsere Zeit", der nach den Aufzeichnungen eines hochgestellten Nus sen" Rußlands innere Zustände bespricht und dem Paßwesen eine besondere Nummer unter dem Eapitel von der Polizei widmet. Wer Nußlands Grenze überschreiten will, muß im Besitze eines vorschrifts mäßigen" Passes sein, d. h. der Paß muß, um respektirt zu werden, das Visum deS russischen ConsulS in der Heimath des Fremden tragen. Hat der Zug die Grenze erreicht, so werden die Fremden von Gensdarmen umringt, welche die Pässe abfordern und die Passagiere in den großen Saal weisen, in welchem das Gepäck untersucht wird. Mit Ausnahme der Ä!!inister, Gesandten und Großfürsten ist Jeder dieser Visitation unterworfen. Doch finden auch zuweilen Ausnahmen statt ; der Verfasser erzählt, daß er mit angesehen, wie auf Verwenden eines Beamten das Gepäck einer hübschen Polin unberührt blieb, während höberen lussischen Ofsicieren gegenüber keine Rücksicht geübt wurde; diese hatten aber auch sicherlich nicht so schöne Augen wie jene. Höchster Grundsatz scheint aber dort zu sein: Nur keine Eile! denn die Passagiere müssen oft übe? eine Stunde bei dem Gepäck stehen, bis es den bisher sich ruhig unterhaltenden Beamten einfällt, sich an die Arbeit zu machen. Endlich kommt ein Beamter mit einigen Pässen in der Hand arnnarschirt, ruft den Na men des Besitzers, der sich sogleich meldet, d. h., wenn er seinen Namen, der im Munde des Russen oft eine nicht wiederzuerkennende Form annimmt, versteht; er stellt sich dem Beamten zur Vergleichung mit der Personalbeschreibung dar und öffnet, ist die Vergleichung zur Zufrie oekll'eit des Beamten ausgefallen, sein Gepäck. Bisweilen werden auch die Taschen in den Kleidern durchsucht. Ist nun alles in Ordnung, so darf der Rei sende in den Speisesaal gehen und sich stärken ; ist er dann in den russischen Zug übergestiegen, so erscheint kurz vor der Abfabrt ein Gensdarm im Coupe, der den Reisenden nach dem Namen fragt, worauf er den auf diesen Namen lautenden Paß aus den Pässen, welche er inder Hand hat, hervorsucht. Damit ist aber die Paßplackerei nicht zu Ende, im Gegentheil, sie fängt jetzt erst an. In der ersten Nachtstation for den der Hotelier dem Gaste den Paß ab, der dann auf die Polizei geschickt wird, die einen Zettel hineinklebt deS Inhalts, daß Herrn N. N. ein sechsmonatiger Aufenthalt in Rußland gestattet sei. Will er länger bleiben, so wird der Paß bei der Polizei deponirt, und der Fremde erhält für 2 Rubel einen auf ein Jahr giltigen Aufenthaltsschein. Nun muß an jedem Orte, wo der Fremde übernach tet,' der Paß durch den Wirth auf die Polizei geschickt werden, wo er gegen Er lag von 2350 flop. abgestempelt wird. In Petersburg werden Stempelmarken entsprechend dem Betrage in den Paß ge klebt, in den übrigen Städten nicht, in manchen, wird nicht einmal ein Stempel aufgedrückt, und der Verfasser kann sich des Gedankens nicht erwehren, daß der Betrag oft in die Tasche des Hotelwirths, statt in die Kasse der Polizei wandert. Für. die Besorgung der Abstempelung berechnet der Wirth noch extra 2550 Kopeken. Will der Reisende Rußland 'verlassen, so ist dies auf der nächsten Nachtstation bei der Polizei anzumelden, die dann auf dem Paß den Vermerk anbringt, daß dem Reisenden aus der Grenzstation N. daö Verlassen des Reichs gesuttet sei ; kostet abermals 25 Kop. Für die Einheimi schen giebt es zweierlei Pässe : den Aus Undipaß und den Jnlandspaß. Ersterer kostete unter SkikolauS 500 Rubel, jetzt wird er für ö Rubel verabreicht. Der Jnlandpaß kostet für daS Halbjahr 85 Kop. und für das Jahr 145 Kop. Wer ohne Paß betroffen wird, wird, sobald er zahlungsunfähig ist und sich keinen Paß besorgen kann, per Schub befördert, eine Maßregel, die insofern zur Qual wird, als der Schübling warten muß, bis 50 bis 60 Schüblinge beisammen sind, da mit sie in corpore expeditt werden kön nen, was aus Sparsamkeitsrücksichten geschieht. Außerdem kann die Art und Weise des Schubs als Tortur angesehen werden. JDcr Reinertrag der Pässe tttiätitfpt
iq Die yuvscye cuinmc von 4 Aliuicncn Rubel, ungerechnet daö Gcld, das in die
Taschen der Beamten wandert. Unter diesen Umständen hat sich in Rußland ein besonderer Industriezweig gebildet : die Fabrikation falscher Pässe, die vielfach Denen zu gute kam, denen die Polizei aus politischen Gründen die Bcrabrci chung eines Passes verweigert hätte. Auch die Nihilisten haben zu diesem Auskunstsmittel ihre Zuflucht genommen, wie man ja aus den jüngsten Berichten der Zeitungen entnehmen konnte, wonach l erst kürzlich eine im Dienste der Nihilis ten stehende große Paßfabrik entdeckt wurde. Daß der Paßzwang im Innern nicht allein eine schwere fühlbare Beläsi tigung. sondern auch ganz nutzlos sei, da er Verbrechen nicht verhütet, sieht man in Rußland selbst wohl ein. Schon mehrfach sind Eom:nissionen zur Berathung dieser Frage gebildet worden, allein zu einem Resultat kam man nicht. Vom Jnlande. In manchen Theilen von Oregon ist das Kupfergeld so knapp, daß man sich statt seiner Briefmarken dedient, die allgemein im Handel sind. So viele der nach West Point zur Prüfung kommenden Knaben fallen bei derselben durch, daß dort jetzt gegen fünfzig Eongreß - Districte unvertre:en sind. Der ganze Landcomplex, auf welchem heute die Stadt Boston steht, wurde im Jahre 1665 von einem Mann Namens John Blackstone für 30 kauflich erworben. In Erawfordöville, Ind., lebt ein Deutscher Namens Krause, der eine Farbige zur Frau und einen Chine sen zum Schwiegervater, d. h. zum Stiefschwiegervater hat. Man bat bekanntlich daran gedacht, im Washington Monunment in der Bundeshauptstadt einen Elevator anzulegen. Der Spaß würde jedoch der Regierung jährlich über 560,000 kosten. Wenn die Gelder auch sernerhin so langsam eingehen, wie bisher, so wird Gen. Grant auf sein 3)!onument in New Aork zum Mindesten noch 6 Jahre zu warten haben. In manchen Theilen von Nevada arbeiten die Jndianerfrauen für die Farmer, bewähren sich als fleißige und ausdauernde Arbeiterinnen und er zielen verhältnißmäßig gute Löhne. Sogenannte professionelle Schönheiten reisen jetzt sehr häusig in Begleitung von Patentmedicinmännern, denen ihre Schönheit, ihr gesundes Aus sehen oder ihr langes Haar als Reklame dienen soll. Der große, ehrwürdige Sa-ratoga"-Koffer kommt jetzt immer mehr aus der N!ode. Man bedient sich jetzt lieber mehrerer kleiner Koffer, als dieses unbeqeumem Ungechüms, das oft kaum ohne Maschinenk'raft zu heben ist. Die Saläre sämmtlicher Lehre? in den Ver. Staaten belaufen sich auf etwa ö60,000,000 jährlich. Be einer Lehrerzahl von 150,000 ergiebt das ein Salär von jährlich H00 für jeden Lehrer oder jede Lehrerin. Die Badegäste von Warm Springs, Va., hatten in diesem Sommer eigenthümliche Erfahrungen zu machen. Das Wetter war stets so kalt, daß auch nicht eine Nacht war, in der sie nicht zwei Bettdecken dringend nöthig gehabt hätten. Die Stadt New Iork hat, wie ein dortiges Blatt zu erzählen weiß, Gegenden, wo es so viele Ziegen giebt, wie.in spanischenDörfern, und gar Man cher, der sie sich umbertummeln sieht, weiß nicht, wozu so viele Exemplare die ser interessanten und grotesken Thier specieö eigentlich in New Iork gut sind. Es ist zwar erklärlich, daß viele arme Leute, die keine Kühe halten, noch Kuhmilch kaufen können, Ziegenmilch trin kcn, aber wozu, fragt sich der aufmerk same Beobachter, dienen diese Heerden von Ziegenböcken, welche die unbebauten Grundstücke der oberen Stadt bevölkern ? Nun, ein Reporter sagt, er habe dieses Räthsel zu seiner eigenen Zufriedenheit gelöst. Er behauptet nämlich, daß seit einiger Zeit in New Iork wasjenbaft Ziegenflelsch gegessen wird, und zwar hauptsächlich von der dort fortwährend wachsenden, zahlreichen italienischen Bevölkerung. Es giebt eine ganze Menge Fleischer, die täglich Ziegenfleisch verkau fen. Dasselbe wird geröstet und gekocht und soll, obwohl es ziemlich trocken und faserig ist, ein ganz nahrhaftes Lebensmittel und auch gar nicht übelschmeckend sein. Die spanische Mode, einen ge schlachteten Ziegenbock mit Kastanien zu füllen und ihn am Spieße zu braten, ist zwar noch nicht allgemein eingesührt. aber sie wird eS über kurz oder lang !?ohl noch werden. Zn einer Höhle bei V i c t o ria, N. B., hat man die versteinerte Leiche eines zehn Fuß großen Mannes gefunden. Der Verewigte war ohne Zweifel ein Bruder deS Niesen von Eardiff", dessen ganze Familie start an Versteinerung gelitten hat. Bei Bullion, Ariz., wurde ein auf einem Pferde sitzender achtjähri ger Knabe von einem großen Adler anfallen. DaS wüthende Thier schlug seine gewaltigen Fänge in die Schultern deS armen Jungen, hob ihn aus dem attel, mußte ihn aber dann wieder zu Boden fallen lassen. Vor einigen Tagen ent deckte Herr John W. Norfsinger, der vier Meilen östlich von Central City, Ky., wohnt, auf seiner Farm beim Graben eines Brunnens in einer Tiefe von sechs Fuß eine glänzendgelbe Substanz in einer Sand und Steinschicht. DaS Me? tall hat das Aussehen von Gold und ist in großer Quantität vorhanden. Meh rere Personen, die Sachkenner zu sein be Häupten, erklären, es sei Gold. 30 Fässer Milwaukee Bier wurden kürzlich Morgens auf dem Wege von Dyersville nach Manchester, Ja., von Sheriff Cruise in Beschlag genom. men. Wagen und Pferde, welche zur Transportirung deS BiereS benutzt wur den, gehörten einem gewissen C. A. Roe, welcher bei den gerichtlichen Verfolgun gen gegen die Wirthe eine hervorragende Rolle gespielt hatte. Der Fuhrmann war ein Angestellter RoeS. Aus geräuchert wurden kürz lich die Beamten im Courthause zu Bur lington,Ja. Ei waren 250Tonnen Kohlen
rm Reuer eingelegt worden, welche afe
waren und sich selbst entzündeten. Es rauchte so gewaltig, daß die Eountybeamten es im Gebäude nicht mehr aus halten konnten. Der ganze Kohlenhau. fen wurde umgeschaufelt. Und die b'ren nende Masse weggeschafft, womit die Gk fahr beseitigt war. DerJanitor der NewIorker City-Hall hat dem Reparatur und Ver, forgungsburcau die Anzeige gemacht, daß die auf Eity-Hall stehende Statue der Freiheitsgöttin so bedenklich wackle, daß man befürchten müsse, dieselbe werde bald herunterstürzen. Die Statue wurde im Jahre 1853 auf dem Gebäude ange bracht,nachdem dasselbe gelegentlich eines bei Legung des ersten transatlantischen Kabels abgebrannten Feuerwerks durch einen Brand beschädigt worden war. Die besseren Classen" der Bevölkerung des Westens sind von gro ßem Schrecken befallen. Es ist nämlich an den Tag gekommen, daß eine unternehmende Zeitung, die der Rubm der Pall Mall Gazette" nicht mehr ruhen läßt, Agenten über daS Land geschickt hat, welche in allen Städten Verzeich nisse jener besseren Bürger und Bürgerinnen" anfertigen, welche schlecvte Häu ser zu besuchen pflegen. Diese Verzeich nisse sollen dann später veröffentlicht werden. Daß Iowa mehr Geldpostämter hat, als irgend ein Staat in der Union, ausgenommen Illinois, sollte man kaum glauben, ist aber dennoch wahr. Iowa bat 514 Money-Order Postämter, während New Iork deren 486, Pennsylvania 389, Massachusetts 180 und' Ohio 456 haben. Da diese Post-Aemter nicht etablirt werden, bis ein gewisser Grad von Geschäftsbetrieb erreicht ist, so zeigt dieser Umstand, daß die mittlere Elasse der Postämter in Iowa größere Geschäfte besorgt und eine bessere Elasse von lesenden und schreibenden Kunden hat, als in den meisten ttbrigen Staaten der Union, obwohl viele der letzteren viel älter ssnd. Deutscve Lokal - Nackrickteu. sclzn. Der Sclmicd G. Gräsingholt aus Bruch erschlug den Feilenschmied G. Dahl aus iSevelsburg einer Dirne wegen. Der wegen Betrugs steckbrieflich verfolgte Buchhalter Körner aus Herford ist in Bielefeld abgefaßt worden. Jetzt ist die sog. Genickstarre auch im Regie rungsbezirk Arnöberg aufgetreten.Dcr neue Frachtbahnhof in Herdecke ist bald fertig. Der ötechs.ungsführer C. Schellenwald auf Zeche Königsgrube bei Wat tenscheid ist mit 80.000 Mk. verduftet. S?e!n?roin. Die Commissionsfirma Nathan Dinkelspiel in Köln hat ihre Zahlungen eingestellt. Die bei der Holzmarktkatastrophe in Köln Verletzten sind außer dem Wirth Söllgen alle wiederhergestellt. Das kostspielige Sperrfort in Hamm wird binnen Kurzem gänzlich verschwunden sein. Der Schmiedegeselle Händler aus Elberfeld verletzte seine Frau, auf die er eifersüchtig war, schwer und erschoß sich dann selbst. Die Patronenbude der bei Lind gelegenen Dynamitfabrik it in die Luft geflogen, wobei zwei Arbeiter ge tödtet wurden ; zu Schloß Heltorf er trank der Decorationsmaler 3teinike aus Creseld. Vom Blitz erschlagen wurde in Brenk bei Vurgbrohl der Müller Bell und in Meddersheim die Ehefrau PH. Gottfried. Eine große Feuersbrunst legte in Fließen 23 Häuser, 17 Scheunen und 37 Ställe in Asche ; in Duisburg brannte die Äug. Heckmann'sche Brau erei total nieder, wobei der Maschinist Remberg in den Flammen umkam. Hesse Na sau. In Kassel ist der Polizist Graubner in einem Anfall von Wahnsinn zum Fen ster hinausgesprungen und auf das Pfla ster gestürzt, so daß nach kurzer Zeit der Tod eintrat. Zum Rektor der Univer sität in Marburg ist der Prof. Dr. Mannkcpff gewäblt worden. f zu Bebrich Werkmeister Ott. In Waldernbach ist der frühere Bürgermeister Strieder Morgens in seinem Bette ermordet ausgefun den worden. Als der That dringend verdächtig wurde der Schwiegersohn des Verstorbenen in Haft genommen. OWV en in größter Lnkwahl. 9 4 Gasolin- uud Ocl-Ocscn gereinigt und reparirt. Galolin und et bei F. P. Smith and Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. CT Telephon 707. ßj ArcIIiideacoim's berühmter Fmg - ffii absolut in und der beste im Markte. Dieser Ssstg wird in Quar Krllgen erkauft und ir eben mit jevem Kruge ein (Zcschknk. Die Ge schenke bektehtn cui sildtrVlsttirten Saflert, EI und Theelöffeln, Meffer und Gabeln, Glalmaaren, Ta schentüchern, Binken, Bilder, Tchmucksachen u. s. ro. Die? geschieht um Zck der Reklame. VreiS per Krug .... 10 EtS. ET Vei allen Trocert zu haben. Bau- und UnterlageIilz! Zdkl. und dreifaches Tachmatkrial. Dacb-Filz, Veck, Koblen-Tbeer, Dack-Farben :c. SIMS & SMITHER, 1KS ZSest Marykand Str.
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