Indiana Tribüne, Volume 8, Number 349, Indianapolis, Marion County, 4 September 1885 — Page 3
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!?lö or Aerger rcnrarftTt der Mod, XfT Lenker der ?:ütheu. die rüste, Tamit RbumanZmu ödersU herrsch e.Ci ist fraglich, ob fcer blasse Mond" sein er Kiffern in demselben Maße verstärkt hat, in dem die Welt ihr Bevölkerung vermehrt, aber es steht außer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt hat, bis er überall herrscht" in den Lüften," und Tausende von Menschen werden mit den marternden Schmerzen, die nur Rheumatismus uid Neuralgie verursachen fcianen, gequält. ist der einzige Besiege? dieser schrecklichen jtori Heiken, wie Hunderte gern bezeugen. Herr O. Tbornton. aui denMaschinenwerkftätten der E. .I. fc P. Eisenbahn in Smart, Iowa, schreibt : Athlopboro gab mir bet einem schrecklichen Rheu wanmu große Hilfe und ich empfehle es er als n Mittel, da Rdeumatismu Keilt. Ich war an' Bett gefesselt, konnte aber ach dem (Ltdrauch ein glasche ieder an die Arbeit gehen." Lkld?, wenn t9 ausanglich glaublich erscheint, ist e? wahr, daß LthlophoroS" bet Jhzeu ebcnsa er streich wirke wird, wie bei ubera. Wenn Sie thlobbaroS nist in Ihrer Apotheke er. halten können, werden wir ihnen, nach Empfang bei regulären Preises in Dollar per Fläche dan'elbe per Ervreß franco zusenden. Wir seben es lieber, wenn Sie es von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wen r dasselbe nickt führt, lassen Sie sich nickt überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen Sie so fort bei unS. wie angegeben. Athwphoros Co. 112 Wall Str., New York. J. Klee. II. Coleman. KLEE & CÖLEMiN, Fainkantea von Mineral - Wasser. Sparklwg Champaizu Cider u. LMie Daisy. Ebenso alleinige Zlgenten don Belfast Gwgn und Selzer-Wasser. Zsontatnen erden joer,it auf Bestellung gefiin Fontame werden auch vermtethet. 22, 228 & 230 Süd Delavare Str. Idtan,Oli, Jd. M. ü. Styer, Nauage? Kommt und seht unsere LYMAfl GASOLIH 0 E F E H 2, S und 4 Vrenuer. Moultox"I?etrol.eii.iia Oofen Alaska Rofrigerators ßisschranke. Lampen-Oefcn 200 Klanges und alle Sorten Oesen. iw SHq ett 62 Oft Washington Str. A Clear Skin is only a part of beauty; but it is a part. Everylady may have it ; at least, what looks like it. Magnolia Balrn both sreshens and 'beautisies. HD sraLU Ö1 ME4TS and GAME. IIPcDttrCtecSl 3IEÄTS and GAME. - für - spie - Nies! bei Imil Muoller, 200 OS Wasdiuqtou (Ztr., Ecke SHeto Jersey Ettaße. Feltpgon 987? Korbwaaren, Holzwaaren, Eck.Brctter, Schaukelfluhle. ' Allerlei haushaltungs.Artikcl. Mayer &Cta 29 UNO 31 West Washillgtou Straße.
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Das Hexchen.
Von Joseph ine Gräfin Schwerin. (Fortsedung.) .Was hast Du nur gegen Natalie V fragte Bürger ärgerlich. Nichts Papa, im Gegentheil, ich gebe zu, daß sie schön, liebenswürdlg.talentvoU ist Alles, wZs Du willst." Und von sehr guter Fami!'te,die Dor noro's sind alter Adel und sehr viel ge schäkt.Ich gratulire," sagte Waldemar ein wenig spöttisch und ciltc,ein Lied trillernd, die Treppe hinauf. ' Bürger sah ihm kopfschüttelnd nach. Ich muß ernstlich mit ihm reden murmelteer vor sich hin, wo will er denn eine passendere Frau finden, als die Na talie !" Waldemar widmete sich mit dem großten Eifer der Arbeit. Trotzdem der 33a ter darauf drang, daß er sich noch einigt Ruhetage gönnen, seine Bekannten in der Stadt aufsuchen und nach so langer Ab Wesenheit erst gewissermaßen wieder hei misch werden sollte, ging er darauf nicht ein mit der Versicherung, daß Arbeit sein Lebenselement und ein Schlaraffenleben ihm unerträglich sei. So geschah es, daß er blos zu der Mahs.'iten nach der Villa herüberkam, eine Einrichtung, die mit NataliensWün schen durchaus nicht übereinstimmte, noch weniger ihren Erwartungen entsprach. Sie war keineswegs zu ihrem Onkel Bür ger gekommen, um ihn kennen zu lernen und ihn einige Monate zu erheitern, sondern sie hatte ein vollbewußtes Ziel im Äuge gehabt; sie betrachtete eS freilich als ein Opfer, den hochadeligen Namen von Dornom mit einem einfachen Bürger zu vertauschen, indeß ein Opfer,das durch den Besitz einer halben Million, welcher mit demselben verbunden war, reich be lohnt wurde. Sie war seit ihrer frühe sten Kindheit mit der schweren Kunst ver traut gemacht, unter oft sehr drückenden Verhältnissen den Schein des Glanzes aufrecht zu erhalten; schlechte Wirthschaft, Schulden des Vaters und später ihrer Brüder, hatten daö Kapital der Mutter aufgezehrt, und da das allmählig hochan gewachsene Gehalt ihres Vaters irnrnei noch dazu dienen mußte, die Schulden der Brüder zu decken, so waren im Hause ihrer Eltern fortwährende Bedrängnisse, die doch ängstlich vor dem Auge der Welt verhüllt werden mußten. Die Einladung des Onkel und die Form in der sie sbgesaßt war, hatten kaum einen Zweifel über seine Absichten lassen können, und mit jedem Tage ihrer Anwesenheit in seinem Hause wurde sie ihres Sieges über ihn sicherer, sie war schön, sie konnte und wollte liebens würdig sein, viele Männer hatten ihr schon gehuldigt, wie dürfte sie zweifeln, daß ihr Vetter sich gern und willig unter ihr Joch beugen würde. Nun hatte schon am Tage seiner Ankunft die verwandt schaftliche Nonchalance seines WesenS sie nicht angenehm berührt, und von Tag zu Tag mußte sie es mehr empfinden. daß seine Fabru ihm oci Weitem interessanter sei, als seine schöne Cousine, daß er sich eben nur so viel um sie kümmere, als dieHausgenossenschast, die Stellung des Herrn zur Dame, erforderte. Sie fühlte sich enttäuscht und mißgestimmt, aber sie dachte nicht daran, das Feld zu räumen, um so weniger, da sie sich der Gunst des Onkels sicher fühlte. Sie ver barg ihre Empfindungen, ihr Mißfallen an dem arbeitseisrigen und etwas ironi schen Vetter, hinter einer immer gleich mäßigen Freundlichkeit; e3 mußte ia doch auch an ihm die Achillesferse zu entdecken sein, an der er anzugreifen, zu besiegen war. So waren Wochen vergangen. Bür ger, dem die Anwesenheit des SohneS eine immer sich erneuernde Freude war. und dessen väterlicher 5tol sowohl durch die Tuchngkett, als die Lievenswurolglett Waldemars reichliche Nahrung fand, wä re voll befriedigt gewesen, wenn er nicht gefunden hätte, daß seine Wünsche inBetrejs einer Verbindung zwischen Waldemar und Natalie um keinen Schritt ihrer Erfüllung näher rückten. Er hatte sich sein Leben und seine Verhältnisse durch aus aus eigener Kraft gestaltet, ihm war Alles, was er mit energischem Willen gewollt, bisher geglückt, er hatte von keinem Mißerfolg zu erzählen, auch das Schick sal seines L ohnes hatte er bis dahin nach seinem Siun regeln können, ohne dabei auf irgeild welchen Widerstand zu stoßen, so war es ihm undenkbar,daß nun seinem Wunsch nicht die Erfüllung folgen sollte. Mit Nücksicht auf diese seine Wünsche, deren Erfüllung er heute noch eben s fern stand, als am ersten Tage nach Waldemars Rückkehr,war ihm der intimeVer kehr mit Hartig's etwas störend ; denn wenn es ihm auch nicht einfiel, an ein ir gendwie tieferes Empfinden Waldemar für Andrea zu denken, so bemerkte er doch, daß das Hexchen" ihm gefiel, daß er gern mit ihr plauderte und scherzte, und daß ihre unbefangene Frische und Fröh lichkeit einen fcharsenKontrastzuNatalienZ Wesen bildeten. Du solltest Dich nicht zu viel, so bei nahe ausschließlich mit der K.'ein?n unter halten, Waldemar," sagte er eines AbendZ zu dem Sohn, als dieser Hartigs nach ihrem Hause hinübergeleitet hatte und, ein Lied vor fich hinsummeud, in daS Wohnzimmer trat, in dem ihn der Vater noch erwartete. Und warum nicht, Papa ? Andrea ist anmuthig, reizend, es weht wie ein Früh lingshauch um sie her." Er hatte so warm gesprochen, daß Bürger ihn überrascht ansah. Himmelsapperment, daS klingt ja ganz enthusiastisch," sagte er unzufrieden. Nun, ich will eS Dir nicht' verdenken," fuhr er gleich wieder freundlicher fort, die kleine Hexe ist niedlich und gefällt mir auch, indeß ich meine nur NatalienS wegen, ich glaube. eS ist ihr nicht anajt nehm." Natalie?" antwortete Waldemar leichthin, Du kannst unmöglich verlan gen, Papa, daß ich mich um der Prinzes sinnenlaunen Nataliens willen in meinem Amüsement stören lassen soll. Sie ist Dem Gast, gut, !H " Und Deine schöne Cousine," siel Bür ger ein. Thue mir den einzigen Gefallen, Pa pa, und verdirb mir diesen schönen Abend -nicht," unterbrach ihn Waldemar, Du bitt ja stets der liebenZwürdjAste aller
Väter gewesen, sei es auch heule. Bist Du noch aufgelegt zum Plaudern, so rauchen wir hier noch eineCigarre zusam men, aber Du mußt mir versprechen, von einem interessanteren Thema zu reden,als von Königin Natalie." Er zündete sich eine Cigarre an und Bürger ging halb ärgerlich, halb verlegen im Zimmer umher. Gut," sagte er, das interessanteste Thema ist für mich augenblicklich Deine Verheirathung." Waldemar setzte sich in einen Schau Mslunl. Du meinst ?"
Daß Du an das Heuathen denken , , . . i sollst." Das thue lch, Papa, td) have m:cy nicht der Ehelosigkeit geschworen." Ja, was nutzt ml? das ? Tu oüt bald, sehr bald heirathen." Waldemar wiegte sich mlt dem tuhl hin und her. Vielleicht, Papa,im Uebriaen, denke ich, hat es keine Eile." rr tl 5voaz oocy, mem oyn, Au renni meine Wünsche u u ," er hustete; Waldemars Art und Weqe, entwastnete ihn, er wußte nicht recht, welchen Weg er einzuschlagen habe. Und ich) habe Dir die Braut ausgesucht," fuhr er endlich hastig sort. Zu gutlg," Papa, entgegnen Waloe r c 4.1 f v r . mar, oyne na) m oer Veiyasilgung oes Hin und HerwlegenS unterbrechen zu lassen, nur möchte ich Dich bitten, diese Aufgabe mir zu überlassen. Es könnte doch fern, daß unser Geschmack difserirte." Das ist in diesem Fall nicht möglich, mein Junge, das Mädchen ist schön, ta lentvoll, von sehr guter Familie, und sie hat" Bitte, lieber Vater, spare Dir die Mühe," unterbrach ihnWaldemar lachend, Fräulein von Dornow Heirathe ich nicht Bürger schaute ziemlich verblüfft über diese unverblümte Abwehr darein. Nein nein, Papa, wahrhaftig nicht," fuhr Waldemar sort; der schönen Form fehlt das wahre pulsirende Leben, das mir tausend Mal mehr wehrt ist, als alle die von Dir soeben gerühmten Vorzüge." Ah bah, mein Kind," entgegnete Bürger, Du redest eben wie ein junger,heiß blutiger Mensch, der den Wallungen sei neS Blutes nachgiebt. Ich will Dich da rin durchaus nicht beschränken. Du kennst meine Gesinnungen, durchaus liberal in jeder Richtung, ich kümmere mich um die Passionen meines Sohnes nicht, er ist jung, er hat Geld, er will und kann das Leben genießen mag er. Wenn eS aber an das Heirathen geht, so habe ich auch ein Wort mitzureden, und Natalie vereinigt alle die Eigenschaften in sich, die ich sür meine künftige Schwiegertochter wünsche, sie ist vor Allem von altemAdel, ihr Name " Welchen Werth hat das sür mich.Pa pa," unterbrach ihn Waldemar abermals, sich langsam erhebend, wenn ich sie heira the, so nimmt sie ja meinen eminent bür gerlichen" Namen an. Und nun gute Nacht, Papa, ich spüre soeben, daß ich von Herzen müde bin, und morgen weckt mich srüh der Lärm der Maschinen." Wäre nicht nöthig," brummte Bürger, konntest ja hier wohnen." Waldemar schüttelte lächelnd den Kopf und verschwand hinter der Thür. Bür ger blieb in übelster Stimmung zurück. Er ging einige Male im Zimmer auf und ab. Habe eine Dummheit damit begangen, daß ich das kleine Ding, das Hexchen, da so an mich herangezogen ha be," brummte er vor sich hin, ist mir jetzt im Wege.wäre.wenn ich sie nicht verwöhnt wahrscheinlich nie mit herübergekommen, nun gefällt sie dem Waldemar, macht ihm Spaß, mit ihr zu scherzen und das ärgert die Natalie. Er könnte es ja haben, wenn es nur nicht gerade unter ihren Augen ge schähe !" Die Bäume begannen sich ihres Blät terschmuckes zu entledigen, daS welkeLaub raschelte in den Gärten und so mancher unfreundliche Regltag verkündete daS Herannahen der schlechten Jahreszeit. Das war sür Hartig's das Signal, zur Stadt zurückzukehren. Andrea hatte den Tag über viel zu thun gehabt mit den Vorbereitungen für ihre Uebersiedelung. Den Abend sollten sie auch noch drüben bei Bürgers verleben, doch der Doctor w noch nicht zurückgekehrt, und so. blieb ihr noch Zeit, einen Gang durch den Gar ten zu machen. Es dämmerte schon, und wie sie die alten lieben Plätze, die Lauben, die Bäume und Bosquets, in dem Halb dunkel und von dem eigenthümlichen, herbstlichen Farbenton angehaucht sah, überkam sie ein seltsames Gefühl der Trauer. Es war ja nicht zum ersten Mal, daß sie von der Villa schied, und sie war sonst leichten Herzens gegangen, es änderte sich ja in den andern Räumen nichts für sie. Nichts? auch jetzt nicht? Sie wandte sich erschrocken um, Waldemar stand jenseits des Zaunes und bot ihr die Hand herüber. So hat mich meine Hoffnung also nicht getäuscht," sagte er, daß ich Sie hier im Garien finden würde." Sie war roth und verwirrt, als ob ti wissen mußte, daß ihre Gedanken sich eben mit ihm beschäftigt hatten. Wir sehen uns ja heute Abend noch," antwortete sie verlegen, und können dann Abschied nehmen." Absch'ttd nehmen ?" wiederholte er, wie. das feierlich klingt ! Es ist glückli cher . Weise nicht so schlimm, wir werden unS ja bald und oft wiedersehen. Aber ich wollte Sie eben hier noch einmal spre chen, hier, wo wir glücklich !" Sie nickte. Und Sie bitten, zu der Blume, die Sie mir am ersten Tage schenkten, am letzten noch eine hinzuzufügen. Wollen Sie ?" Ach-weshalb?" stammelte sie schüch lern. Weshalb?" fragteer, nun, weil ich sie haben möchte, und weil ich Sie darum bitte." , Lassen Sie doch, was wollen Sie dci' mit?" 1: Ei, womit habe ich denn verdient, daß Sie jetzt weniger gut zu mir sind, als Sie zu dem Fremden waren? Habe ich Sie erzürnt ?" 0 nein !" Dank, tausend Dank, Andrea," rief er, die Hand sammt der Nose sesthaltend und ein, zwei drei Küsse dar? drü. ckend. Um Gotteswillen !" rief sie halb er schrocken, halb lächelnd, wenn das Fräu lein Natalie sähe!Außer Sorge," rief er nun ebenfalls 'lachend, Sie hören ja sie schlägt dt Tasten." .
yu, wie wegwerfend das klingt." Ach, dieses Spie! ist ja auch meine Verzweiflung. Es ist eine Ihrer Tu genden, Fräulein Andrea, daß Sie nicht Klavier spielen." Wirklich ?" Ich glaube, Sie malen und zeichnen auch nicht?" ' Sie schüttelte den Kopf. Wie reizend !" Sie rühmen, was ich schon oft bedau ert habe, daß ich so ganz talentlos bin ; vielleicht, wenn ich es früher hätte versuchen können"
Er hob avwahrend die Zande. um Gotteswillen! Diese TalentlosigkeitZ ist ja zum Entzücken! Ich liebe und bewun dere die Kunst in jeder Gestalt, ich will auch das talentirteDllettantenthum allenfalls gelten lassen, aber ich hasse die Paukeret oder Kllmperel der jungen Damen, die sich als Talent breit macht; ich wüthe, wenn sie, weil es jetzt Mode ist, sich mit Pinsel undStift versündigen, und sich ihre köstliche Ursprünglichkeit verder den, um sich scheinbar mit einer Kunst zu beschäftigen, von der sie in Wahrheit nichts verstehen. Gott segne Ihre Talentlofigkeit, Fräulein Andrea! Eben so wie Sie sind, sind Sie reizend." Sie erröthete. Aber nun geben Sie endlich meine Hand frei," sagte sie. Er zog sie noch einmal an die Lippen. So, und wenn ich nach der Stadt und zu Hartigs komme, werden Sie sich sreu en, Andrea. Gewiß," kam es so schnell über ihre Lippkn, daß sie selbst fast erschrak. Das ist schön von Ihnen, und nun leben Sie wohl, aus Wiedersehen !" Am nächsten Morgen, als sie mit dem Doctor und Frau Julie in den Wagen stieg, um zur Stadt zu sahren,winkte ihnen Bürger vom Fenster einen Gruß zu, selbst Natalie erschien hinter der Spiegelscheibe und neigte mit einem leisen Lächeln das Haupt, nur Waldemar fehlt," dachte Andrea, da trat er zur Thür hinaus, zwei Blumensträuße in der Hand. Erlauben Sie, daß ich Ihnen noch einen Strauß mitgebe," sagte er zu Frau Hartig, ihr den einen derselben überreichend, und Sie, Fräulein Andrea, darf ich Sie bitten, den andern zu nehmen?" Sie dankte erröthend und neigte das Gesich' über den Strauß. Hatte er sich getäuscht, wenn er meinte. dak ihre Lippen ihn berührten? Die Regentage mehrten sich, der Sturm jagte über das Land, wehte das letzte wel ke Laub von den Bäumen, hier und da mußte schon ein Feuer in den Oesen hel sen, eine angenehme Temperatur in den Zimmern herzustellen. Waldemar war ein häufiger Gast in der Stadt, und dann auch regelmäßig bei Hartig's ; er machte kein Hehl aus diesen Besuchen, obgleich er bemerkte, daß sie sei nem Vater nicht angenehm waren. Er sah mit Erstaunen, daß Natalie keinerlei Anstalten zur Abreise tras; sein Vater hatte früher von einem zeitweiligen Besuch derselben, auf einige Wochen oder Mo nate gesprochen, aus diesem schien sich jetzt ein dauernder Aufenthalt entwickeln zu sollen. Waldemar ersah daraus, daß sein Vater, trotzdem er, seit jenem Ge sprach, nichts mehr darüber erwähnt, doch seinen Wunsch und Plan nicht ausgegeben hatte; auch er hielt es gerathener,darüber zu schweigen. Eines TageZ waren Vater und Sohn zur Stadt gefahren, um dort geschäftliche Abmachungen zu treffen. Nach Beendigung derselben hatte Bürger erklärt, noch Besorgungen zu haben, und Waldemar dann später zur Heimfahrt aus einem, häufig von ihm besuchten Hotel abholen i ollen. Waldemar hatte noch eine angenehme Stunde bei Hartigs verlebt und stand bereits, des Vaters harrend, am Fenster, als der Wagen hielt und Bürger ihm freundlich zuwinkte. Als der Sohn einstieg, bemerkte er eine Anzahl von Kasten und Kartons und Pa cketen und sagte lachend: das sieht beinah so aus, als ob Du aus einem Putzgeschäft kommst und Damengarderobe eingekauft hättest." So ist es auch," erwiderte Bürgerlich vergnügt die Hände reibend, Du hast ei nen sehr richtigen Blick, ich habe einige hübsche Toiletten für Natalie besorgt, die sie für die Winterfaison, Bälle und der gleichen, brauchen wird." So gedenkt Natalie wirklich den Win ter über hier zu bleiben ?" fragte Walde mar. Ich habe sie und ihre Eltern darum gebeten," antwortete Bürger, und als Waldemar daraus schwieg, fügte er mit scharfer Betonung hinzu : Ich hoffe, daß Du nichts dagegen einzuwenden hast?" O, durchaus nicht," entgegnete Wal demar leichthin, wenn Dir Nataliens Anwesenheit angenehm ist, so mag sie meinetwegen bis an daS Ende der Tage in der ?illa bleiben, nur" er machte eine Pause und es schien, als ob er die sich ringelnden blauen Wölkchen seiner Cigarre beobachtete möchte ich nicht, daß sie an dieses, von Dir gewünschte lange Bleiben Voraussetzungen, ich glau be ohne Eitelkeit sagen zu dürfen, hoff nungen knüpft, die sich niemals erfüllen werden." Paperlapapp, niemals," sagte Bürger, seinen Aerger hinter einem leichten Ton verbergend, bist ja doch sonst so für die Bequemlichkeit, warum denn hier nicht? Hast Du irgend eine englische Miß mit einer Million Psd. Sterling in petto, so sage eS schnell." Waldemar lachte. Bewahre Papa; doch ich wiederhole Dir, ich heirathe nur nach eigener Wahl ein Mädchen, das ich liebe, gleichviel, ob es arm oder reich, adelig oder bürgerlich ist." Bürger sah ihn mißtrauisch von der Seite an. Und ich wiederhole Dir, daß ich meine Einwilligung zu Deiner Hei rath nur gebe, wenn Du eine Wahl triffst, die ich billige." Oho, Papa, Du wirst ja nicht den grausamen Vater spielen." Ach was, grausam ! den vernünftigen Vater, weiter nichts." Waldemar schien noch etwas erwidern zu wollen, besann sich aber eines Andern und so legten Beide die kurze Strecke hiö nach Hause schweigend zurück. Frau Juliens Augen entgingen die Herzensbeziehungen nicht, die fich zwischen Waldemar und Andrea herausgebildet hatten, sie wußte sehr wohl, weshalb er so oft in ihr hauS kam, wczhalb Andre a'S Augen anders leuchteten, als krüb.er.
und viis. was l sah, erfüllte sie miNeb hastcr Sorge. Wohin soll bas führen V sagte sie zu ihrem Gatten. Waldemar hat nur Augen für Andrea, sie strahlt in seiner Ge genwart von Glück, sein Kommen zu'uns gilt allein ihr, ,vaZ soll und kann das Ende davon sein !" Der Docior schüttelte verwundert den Kopf. Was ihrFrauen sür einen scharfblick habt.sobald es fich umHerzensangele genheiten handelt," erwiderte er lächelnd. Ich bin überzeugt. Du täuschest Dich, Waldemar siudet Wohlgefallen an unserer anmuthigen, hübschen Andrea, und wie sollte ihr der fröhliche frische Mensch, nicht gefallen. Sie plaudern und scherzen gern mit einander, wie die Jugend eS liebt, weiter nichts." So oberflächlich ist die Sache nicht," sagte Frau Julie ernst, sie haben nur für einander Augen und Sinn ; ich habe es schon draußen in der Villa gesürchtet, allmählig ist es mir aber zur Gewißheit geworden, und nur Deiner seltsamen Harmlosigkeit ist es zuzuschreiben, daß Du auch die unzusriedene MieneBürgcrs bei alledem nicht bemerkt.es nicht beobach tet hast, wie sein früher so augenfälliges Wohlgefallen an Andrea ein "Ende ge nommen hat. Er sieht sie kaum mehr an." Weil er eben jetzt das ganze Jntereffe, was er für weibliche Jugend und Anmuth übrig hat, sür Fräulein von Dornow verbraucht. Nebenbei bemerkt, ein seit samer Geschmack, und damit kommen wir auf den rechten Punkt; Bürger will, daß Waldemar Natalie heirathet, dieser mag darauf nicht eingehen und wendet sich nun Andrea zu, um dem Vater ad oculos zu demonstriren, daß er Natalie nicht will." Weihnachten war vorüber, die Saison stand auf der Höhe, und da Waldemar, sowohl durch seine Stellung, wie durch seine Persönlichkeit, vielfach gesucht wur de, so kam er ziemlich widerwillig in die lebhafteste Geselligkeit hinein. Er konnte sich derselben um so weniger entziehen, als meistentheils die Einladungen an sei nen Vater und Natalie ergingen und er Bälle, Diners und Soupers mit ihnen gemeinschaftlich besuchte. Da seine geschäftliche Thätigkeit ihn indeß auch viel fach in Anspruch nahm, so war es unver weidlich, daß er jetzt seltener zu Hartig's kam als früher. Frau Julie war damit sehr einverstanden, allein wenn sie aus eine Entfremdung zwischen ihm und Andrea hoffte, so irrte sie darin. Im Gegentheil.wenn sie sich nicht so häufig sahen, so war jetzt die Freude, die bei der Be gegnung in ihren Blicken aufleuchtete, be deutsamer, jedes gewechselte Wort bezie hungsvoller. Eines AbendZ war Hartig mit Andrem allein im Theate , Frau Julie war, einer leichten Erkältung willen, zu Hause ge blieben. Durch diesen Umstand war es Waldemar gelungen, neben Andrea zu sitzen, während sonst Frau Julie geflis sentlich den an die Bürgersche Loge grenzenden Platz einnahm, und ein lebhasteS Geplauder zwischen Beiden war die Folge davon. Der letzte Zwischenakt hatte eben be gönnen, als eine Botschaft an Hartig kam, die ihn schleunigst zu einem Kranken berief. Er erhob sich sofort. Was mache ich nun aber mitDirKind sagte er zu Andrea, ich werde schwerlich noch hierher zurückkehren, so wirst Du jetzt mitkommen müssen, mein Weg sührt ja bei unserer Wohnung vorüber." Andrea machte ein betrübtes Gesichi und unwillkürlich streifte ihr Blick Walde mar, doch ehe sie noch Zeit zur Erwide rung gefunden hatte, siel dieser lebhaft ein : Weshalb sollte Fräulein Andrea nicht noch den Schlußakt hören, sie bleibt ja nicht allein zurück, und ich bringe sie sicher und wohlbehalten nach Hause. Sie ver trauen sich doch meinem Schutze an?" wandte er sich mit einem zuversichtlichen Lächeln an sie, welche Frage mit einem frohen Nicken beantwortet wurde. Der Doctor willigte ein, und so blier Andrea. Sie empfand, daß während der Vorstellung Waldemars Blick unab lässig auf ihr lag, und so eifrig sie auch das Auge der Bühne zuwandte, so stieg ihr doch das Blut heiß in die Wangen. Von Zeit zu Zeit flüsterte er ihr :ln Wort zu, es galt immer nur den Vorgängen aus der Bühne, aber wenn sie ihn dann doch, um ihm zu antworten.ansehen muß te, so sand sie in seinen Augen etwas ganz anderes, als die ungeteilte Aufmerksam keit an der Darstellung. (ForNetzung folgt.) Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.
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