Indiana Tribüne, Volume 8, Number 345, Indianapolis, Marion County, 31 August 1885 — Page 3
Shakespeare
saqi? Ylaß vor Le.-ze? eilrar'krt der Md, Trw Vtrttrr fr "XTüfhfn tit ?ü?t Tamit Nyeumatismu überall herrsche." Gi ist fragli, od der ..blasse Mond" sein Der wässern tn ienrfclben Matze verstärkt hat, in dem die Welt ihre EetiHIerung vermchne, aber es steht außer Frage, dab NheumatiZmuS sich vermehrt hat. bi& er Lberal herrscht" in ..den lüften' und Tausend ten Menschen werden mit den marternden Schmerzen, di nur Rheumatismus und Neuralgie verursachen Zürnen, gequält. lüde? einzige Bcsieger dieser schrecklichen jfrarf tzeiten, die Hunderte gern bezeugen. HerrO. Tbornton. aui denMaschinenwnkstätten der . ..I. &. ip. E-.zenbah in tuart. Iowa, schreite : ..Vtbkovb?rk gav mir iei einem scdrkZlicken Nkeu marizmu große Hilfe und ich mrfedle e an als ein Mittel, ras Rbeumatismu teilt. Ich ar an Fttt gefesselt, konnte der nach dem Gebrauch einer glasche Bieter an die Arbeit gehen." Eeld?, denn eS ansanglkch nnglandllch erscheint, i? el wahr, daß ..AthlopöoroS" bei Ihnen kievsa n folgreich wirken wird, die bei t'nöeni. Wenn ie Ltdloddorc? nicht t.t Jbrer Apotde?, er. (alten können, werden wir ihnen, na Emvfang fct regulären Prei'ks in Dollar ver ?ilaiche dasseid per Srvreß franco zusenden. Wir seden l,-ber. tit Bit ti von Ihrem Avothekir kaufen, aber wenn er dai'elde rnt füyrt. lassen Sie sich nicht überreden, etwai Anderes u versucben. sondern bestellen sie so fort bei uns, wie anzezeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New Jprk. Südlich. j 1 & I R R jit rürzk?e Lud dkße Vahn nach I,ouisville, Nashville, Mcrnpkis, Chat tanooga, Atlanta, Sstvannah, Jack sonville. Mobile and New Orleans. ti tft bnrtljftlbaft fat f aüöfti'rc nach d,w YSd5, eine biffir St?ute ja ntbrnen. ValaK-, Ales- $arljr3iipin jfcif&fi: V-iicago und VotttctIc um St oui un l'or.ilriU obn. Waqe"kvc-die! Somfotl, Eüuellikci' uad Ltchetdet: burt die 3eff die alte znvel'Sssige B. Ml. & D. M. -2. II. R. Drik? sftZent eneral Passagier, 5lvrZ Wa'ljington und giinoU Ctt., Jndrli E. W. McKknna, Superintendent. ZZruer-Viarm-Slgnale. 4 tlenniriuafita uud la:fe:. & gsuptquaulcr fe fur Sipmi ntl. 6 DftItn&! und Ne Z)ork. 7 Rodel nd Aigan trc&e. tt New ?erse,StrSe und Waflachumti p v Ltnft?n und ord.ktraße. 17 ?:a?achu?ett Slc. naZe Noble . 13 Te!uuz,k, Ltr, und Fort Wayn o. 14 Sie Zeriey und Z?ort Wa?n Slvenu. lö Peru Str. undMZissch,'?N. Äo I 5Hri!i!a!7. Are. und Kid Str. II Pa:k öoe. und S'utle? Sir. 15 Sarrssl ttx. ud IRolaitlc. 19 Slrcher und ZsHn Etr. t2Z Eoüeg Ss. und Siebente t,. t24 labama und S'.e'ente tt. 12 Meridian und Siebente St. 1Ä 'andti Ttr. und Lwcoln Äv 137 unIung..Sek.aud,. 133 entxal Kt. und Lchte &u 131 Slaoana und Kcn;fcn Qit 132 Robamxton nd cht St, IZ4 Eolltg Ave nd Zehnt Str. 135 fcene ?e. und Xelaxatc St; 138 Tla und ichigan Stk. 21 Lt. Joe t,.. nh Jllwot. LZ Pnns,:sanis und Pratt Ltr. 25 N. 5. Engin Hous Sechste, nah .!.'" SS Risftsftpxt und t. llair Str. tt Zllinoi und Nichtzan lt. tS Pennsylvania Ctr. und Hom tf . isftjst?pt und iert Lt:. 212 Tenneff, und Willis Sie. IS Pans,loanii und Michigan Sti. 14 J2ln,i und Herdert Str. öl Jndian, Ar, und ichigzn Str. S2 ertdtau und Walnut Str. tl Eilifornia und Lermont S lake und Nk Kork Str. U Jndtana v. und ?t. I,ir t, . 7 Stadt.Hosvttal U :ak und Rokd ?tk. 0 kttchtzan und Szne Str. 1 ,? und Walnut Str. 313 Dell und Tritt Tte. 314 CU&enU uns Hou,a,d Su. 41 OasZtngton, nah? 2st Lt,. 43 ktdndors und Washington vt, 4Z Vifsouri und S.s Lork CU. 45 eridiau und 3ashin,ton Stk. 4 J?oi und Ohi Ltr. 47 renvessee und Washington Str. S iagan'4 Po:k Hou'. 4? Indtanola. 412 !t.rffSLri und Uar?land Stk. 415 isstssirxi und Wadash Stk. 41Z Ferguson' Port Hous. 421 I. . 3t fc). Siound Hous. 433 Jnsan, svlan. Illinoi undrr 6lr. JLinotß und Louistana Str U köeZt und eSatt!, Str. ü X3eft und Souih Str. 66 rnn?e und Seorgu St,. 47 Keitöian und a? eii. 5J Raoiio A?. und MorriZ Sl,. 19 .adlftn So, un Xunlcp St? il2 Qkt und mottioopa fU. 513 itentui Av. uat Uttill SU Union uud CTorrt; ei, Sie SlinotJ und Parfa) 417 SRorrtl und Daco,ah etx. 61 Eoutlj naht T, tu. es Pennsylvania und Louistana (tu. ti Ttlart und V!katt, t?. 4 Oft und Relart, Stk. U Zllabama und Btrgiana &. 67 Virginia Sot. und radsha Sk, es Oft d Ssburn Str. N Pennsylvania Str. und adiso . 612 Ukruan und Deughert, SU. 71 Virginia Slv. nah Huron Str. 7 Oft und Seorgia Str. Ti Washington und ttentoa Str.' 74 entoa und Seorgia Str. 75?reftv.ud Pln. 76 Azvuo un i. dtr. 1Ü Zirgn!a5v.und Dillon. 7 gleicher c. und Zi.tlov. 71 xruc un P,osxkt S,r. 'IM aglts? Ave und aurkl St,. ?14 rang und Ol.v St? tli Sheldg ud ich! Str. ttt Ji ?,rs Str ktt SLashinzt ?izlaa, St,, SZ Oft und 4?arl Str. bi &cr! und Davidson Su SS Iaud,tunnttaU. 60 r. Staate iursenal. 83 Oriental und Washington Str. , rauu esängnl,. 12 tio. Schlauch. Oft lSashingtaftkI 8lS Wartet und HüHt Str. 814 Cdio und Harveo. Str. 91 ar?land nal llenfcia Str. 92 Venota und cergta St,az. 4.1 1 nvatSignsl 5.H Und asten Stkderholt, ,U U,r Ciflnal 1ü 5u,D,tt4t. Vei Echtäg, Feuer au,. ZWM'..
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Trübe und lichte Tage. Novelle vo Clarissa Lohde. (Fortsetzung und Schluß. XIII. Der alte Prediger Grieben hatte eS sich nicht nelzmen lassen, am Grabe seiner ver storbenen Richte die Trauerrede zu hol ten. Neben ihm stand ein schlanker Jung lmg von sechzehn Jahren, dessen hü'v iche, noch kindliche Züge einen tiefen
Schmerz verriethen : Erich Mssch, uuldas einziger Sohn. Eine große und glänzende'Anzabl Leidtragender hatte sich an der (Grabstätte versammelt, unter die sen auch der Banquier Nltenburg. Sei ne Haltung war gemessen und ruhig; aber seine Augen blickten matt, seine Ge sichtssarbe war krankhast bleich, er schien um viele ahre gealtert zu sein. AlZ die Zeremonie beendet war, und er sei nem Wagen zuschritt, glaubte Johanne, der mit seinem Vater und dem jungen Mosch hinler ihm her schritt, zu bemerken, daß er wankte. Nasch zuspringend kam er gerade, um den Strauchelnden in sei nen Armen auszufangen und mit Hülse des her;uel!i'ndett DieuerS in den Wa gen zu deven, ohne daß der Borsall von der herausströmenden Menge weiter be merkt wurde. Mit schneller Entschlossendeit jtkte er sich zu dem in einer tiesen Ohnmacht befangenen. Der Pastor und Erich jolgten dem Wagen zu Fuß. Hatte doch der Banquier den alten Herrn um seinen Besuch nach der Beerdigung gebe :en, um mit demselben, den dle Aerstor dene zum Vormund ihres Sohnes gesetzt hatte, über deen Zukunft Rücksprache zu nehmen. Bei seiner Ankunft jedoch fand der Pastor das Allenburg'jche Haus in der größ teil Berstörung. Der Wagen war bereits weiter nach dem Arzt gesandt worden. Melanie und Dora standen mit angstvol len M'.enen an dem Lager des noch immer Besinnungslosen. Der eiligst herbeige holte Me'dlzinalrath Willmer machte ein besorgte Gesicht: Schlaganfall sagte er, große Ausregungen ; doch hoffen wir das Be ste, Herrn Altenburgs kräftige Natur wird thm über oen dösen Zufall hinweghel sen.In der That gelang es ihm bald, den Kranken wieder zum Bewubtsein zurück zurufen ; Altenburg murmelte einige un verständliche Worte und versank dann in einen langep. tiefen Schlaf. Er ist g?rettet meinte der Medizi nalrath am andern Tage, sich vergnügt die Hände reibend, .die Gefahr ist?orü der.Alleldings, die Gefahr wr vorüber ; aber d:e Genesung ging langsam, unend lich langsam vor sich, und weder die frü heren Geistes' noch Körperkräfte kehrten in alter Stärke zurück. Altenburg wurde ein mürrischer, ungeselliger Mann, der bald Niemand mehr um sich dulden woll te, als Melanie und seiue ZZrau, seine grau, die er hatte verstoßen wollen, die bisher nicht? als Sorgen für sich selbst, für das einc Wohleraehen gekannt hat te, und nun seine geduldigste und uner müdlichste KrankiNpflegerin wurde. . Pastor Grieben war mit seinem Pfleg ling wieder heimgereist, ohne die von bei den Seiten gewünschte Rücksprache mit dem Banquier genommen zu haben. Im Frühling aber, als Altenburg aus Rath des Arztes mit seiner Familie aus ein ihm gehöriges Landhaus, einige Meilen von. der tadt übergesiedelt war, trat er mit Erich, und dieses Mal auch mit semer lieben Alten, der freundlichen Pastorin, aus's Neue die Reise nach L. an, um dort in allerStille die Verlobung seines Soh nes mit Melanie zu feiern. Altenburg hatte endlich aus die von Dora unterstützte Bitte seiner Tochter, mit der ihm jetzt ei genen apathischen Gleichgültigkeit geget alles außerhalb seiner eigenen Peson Liegenden, die Einwilligung deren Verbindung mit Johannes gegeben, doch unler der Bedingung, daß die Hochzeit bald stattfinde und ihm nicht .zuviel Uuruhe daraus erwachse. Natürlich war das Brautpaar damit gar wohl zufrie den, und im Herbst, als die Blätter sich aeld zu sä, den begannen, und die zu Häupten vou Hulda's Grabe gepstanzte Tranermeide das erste welke Laut? aus den Hügel streute, wurde in der schlichten Dorfkirchr, in der der alte Pastor Grieben fast oO Iavre lang gepredigt hatte, die Tochter des Millionärs mit dem armen Professor, wie ihn Altenburg damals vöhntnd genannt datte, vdn dem Vater selbst mit feierlichen, tief bewegten Worteil zusammengegeden. Außer den El tern der beiden Verlobten waren nur noch Tante Klotilde und Adelaide zuge gen. Keine festlich geschmückten Gäste prang ten an der Hochzeitstafel, keine wohlge sehten Tischreden und gereimten Toaste ertlangeu zum Preise der Neuvermählten, denselben für die Zukunft 'Freude und Glück verkündend. Statt dessen aber saß das Glück selbst zwischen dem jungen Paa te, und was aus Beider Augen leuchtete, wenn dieselben sich von Zeit zu eit tra sen, war mehr als Freude, war eine tief innere Erfüllung von der Heiligkeit des eben vollzogenen Aktes, war das Bewußt sein. Eins zu sein für daS Leben, bis '$ j der Tod sie scheide. Wenige Monate sind verflossen. erste Jruhlingsschmuck beginnt über die glücklichen Gestade am Gols von Neapel sich zu breiten. Der Posilipp erscheint von den zarte Blüthfti der Mandeldäu me, die ihn bedecken, fast wie in eine.ro sige Wolke gehüllt. Kamelien und Ve.l chen, Rosen und Orangen erschließen sich ia ungeahnter Fülle und Schönheit dem goldenen Sonnenlicht, die Lust mit ih ren süßen Wohlgeruch durchhauchend. Da wandeln zwei Glückliche Arm in Arm durch die mit den Gaben des Frühlings neugeschmückten Gräberreihen auf dem protestantischen Kirchhof von Reapel; Jg. hannes und Melanie. Stiller Ernst ruht auf ihren Zügen und doch ein Ausdruck unendlichen Friedens, unausgesprochener Seligkeit. ' Nach einer köstlichen genußreichen Reise durch das herrliche Land, däs, wie Max Lienhart kurz vor seiner Todeskrankheit noch zum eigenen Troste sich gesagt hat te, alle Künstler mit der Seele suchen, verlebten sie den Beginn des Frühlings in Neavel. und einer ibrer ertten Aus ' sänge galt der stillen Ruhestatte, aus der
so manches deutsche Herz, daS dem Zau der dieser südlichen Natur freudig entge gengeschlagen, jern der Heimath, der Ewigkeit entgegenschlummert. Lange suchte Johannes den Platz vergebens, aus dem er den Freund in die Erde hatte s nken sehen, und dessen Lage und Richtung er so genau in der Eeinnerung behalten zu haben vermeinte. Wie viele nene Saat war seitdem dem Gottesacker übergeben worden, Reihen an Reihen mit Kreuzen und Denktafcln.Marmorrcliess und Statuen, keine Schrift jedoch zeigte den wohl bekannten Namen. Endlich, dort unter den verfallenen Gräbern, da unter um cherndem Ephen und dem wild sich ran kenden, mit zahllosen Blüthen bedeckten Rosendorn, dort endlich entzifferte Jo hanneS die fast schon unleserliche Schrift: MazLienhart, Maler. Melanie legte ihre Kränze auf den halb versunkenen Hügel , und faßte lies bewegt des Gatten Hand : Fühlte si? doch mit ihm, was er empfinden müsse an diesem Grabe : Da? als 0 war dasEnde eines so vielver sprechenden, scheinbar so reich begnadeten Lebens murmette Johannes erschütte:t: Versunken, vergessen.Schweigend, beklommen von dem Ge
danken an die alles Irdische mit einem dunkeln Schleier umhüllende Vergänglich-. kett, lehnten sich die jungen Gatten unwillkürlich'sester an einander. Da hallte ein suer, langgezogener. wohlbekannter Ton durch den stillen Friedhof, so klagend und doch so hoff nungsvoll zugleich; die Nachtigall, die td ren sehnsuchtsvollen Sirenengesang den Todten singt; gleich jenen guten Dämo neu der Alten, dir der Sage nach die Seelen der Abgeschiedenen in ihren Ar men tragend, ihnen mit sukem Gesänge Vergessen des Irdischen und Sehnsucht nach dem Ewig einflößen. Der jungen Gatten Augen wurden feucht, Johannes beugte sich tief über das Grab und legte die Hand aus die kühle Erde. Er weinte ; die thräne, die jetzt als Wcchegabe aus den Grabhügel des Freundes siel, löschte die Bitterkeit jener Thränen, mit denen der Verrathene in jener schmerz vollen Stunde zuerst denselben bethaut hatte. Melanie blickte den sich wieder Aufrich tenden lief erschüttert an : .Ist es nicht, Johannes, als sänge die Nachtigall uns als Gottesbote von der ewigen. Alles verzeihenden Liebe ? O, ich wünschte, auch die Mutter könnte diesen Anblick mir uns erleben; er würde Friede und Trost in ihre zagende Seele, gießen..Auch ohnedem,. meine Melanie,- ent gegnete Johannes ernst, .wird sie den Frieden allmählich gewinnen. Nun sie sich selbst besiegen, ihrenEgoismuS opfern zu lernen ansängt in der Sorge um ih ren leidenden Gatten, Deinen Vater, wird auch mit ihrer Natur eine Wand lung zum Besseren vorgehen. Beide, Dein Vater wie Dora, haben schwer gelitten, schwer ihre Schuld gebüßt; laß uns hos fen, daß auch sie sich wie diese Todten um uns durch Nacht zum Licht emporringcn werden." .Gott wolle es.- riej Fräulein Mela nie und faltete in frommem Gebete die Hände. Tief innerlich bewegt und doch wunder sam gestärkt verließen die Jungvermähl ten den Friedhof, um kurze Zeit daraus die Rückreise nach der Hetmath an ihren neugegründeten, freundlichen Herd anzu treten, wo ein Leben fleißiger Arbeit, stillen Genügen sie erwartete, ein Leben, das in seinem engen Nahmen ihnen den noch ein reiches. Glück und volle Besriedi gung versprach. (End e.) Bas Hexchlen. Bon Josephine Gräsin Schwerin. (Fortsedung.) Frau Julie hatte nach und nach in so manchen Stunden, dle sie an ihrem Sette gesessen, durch leise hingeworsene Fragen die Schicksale ihres jungen Lebens ersah ren. Sie waren in wenige Worte zu sammenzusasseu und doch inhaltreich genug, um ein tiefes Mitleid mit ihr zu er wcuen. Andrea's Mutter war Kunstrei terin gewesen, ihren Vater hatte sie nicht gekannt, die Mutter hatte niemals von ihm gesprochen ; das Kind hatte immer bei der Gesellschaft gelebt, und wurde früh zur Mitwirkung bei Aufzügen und Pantomimen verwendet. Ihre ersten Erinnerungen knüpften sich an die Arena und daS wilde, lustige Treiben der Man ner und Frauen, unter denen ihre Mutter die schönste, die lustigste und die de liebteste bei ihren Genossen und bei dem Publikum gewesen. Andrea meinte, sie immer nur lachend und fröhlich gesehen zu haben, sie sei auch gut und lieb zu ihr gewesen, habe ihr die bunten Kleider, die sie zu den Vorstellungen gebraucht selbst genäht, habe sie viel geherzt und. geküßt, und wenn der Direktor oder, die Anderen einmal strenge zu ihr gewesen seien, dann sei die Mutter sehr böse geworden. Als Andrea acht Jahre gewesen, war die Mut ter, als sie ein wildes Pserd geritten, so unglücklich gestürzt, daß sie sofort todt .liegengeblieben. Andrea gedachte noch mit Schauder des Moments, als man die todte Mutter ihr, dem ahnungslosen Kinde, in das Zimmer gebracht hatte. Sie hatte zuerst viel geweint, dann aber war die Angst überwiegend gewesen, waS sie mit ihr, der kleinen Verlassenen, nun beginnen würden. Der Director war sehr aufgeregt gewesen, hatte sich einen Narren gescholten, daß er nie nach dem Vater des Kindes gefragt habe, das ihm nun auf dem Halse geblieben sei, und erst nach mehreren Tagen hatte Andrea in ziemlich rauher Weise gesagt, er wolle sie bei der Gesellschaft behalten, aber . sie sei nun auch verpflichtet, sehr fleißig und tüchtig zu werden, um ihm. die Kosten, die er an sie wende, zu lohnen. Andrea hat te nichts anderes gewükscht.alS unter.den Menschen zu bleiben die sie kannte das bunte Wanderleben, daS ihr allein be kannt war, gesiel ihr. Die bejahrte Schwester des DirectorS, die nur noch selten einmal auftrat, unterrichtete sie ein wenig, .und da sie gern lernte, that ihr eigener.Eiser daS Beste. Die meiste Zeit aber wurde. der Kunst gewidmet, wie der Director eS hochtönend . nannte, und da Andrea nach dem unglücklichen Sturz' der Mutter eine unüberwindliche Anait em
psand, ein Pserd zu besteigen, kam er auf den Gedanken, sie zur Seiltänzerin aus zubilden. Es war ja auch etwas Ande res, etwas Neues, das vielleicht zog." Und als ihre ersten, noch ziemlich unbe deutendenProductionen auf demSeil gro ßen Beisall geerntet hatten, war der Di rector sehr besriedigt und Andrea selbst von Lust an dem Erfolge und Ehrgeiz gestachelt worden. In dieser Zeit war das Engagement einiger neuer Mitglie der gefallen, unter ihnen ein Ehepaar mit einem Töchterchen in And'.ea's Alter. Die gleiche Größe der Kinder und eine gewisse Aehnlichkeit in der Erscheinung,
die Einigen ausgefallen war, hatte den Director auf den Gedanken gebracht, auch die kleine Letta zum Seiltanz zu benutzen, damit die Kinder sich gemeinschaftlich produziren könnten. Letta's Eltern hatten schnell eingewil ligt, und von dieser Stunde an war es Andrea schleck)t ergangen. Letta war geschickter als sie, lernte ihre Kunststücke schneller, hatte stets einen Schutz an ihren Eltern, und war launenhast, eigsinnig und intriguant. Als dann dieMädchen größer geworden und ein Zimme? iltii mußten, war es nur um so üllii yjto drea, und die Malicen ihrer.yrtin hatten ihr die Freude an dem fröhlichen Wanderleben, däs ihr früher so lustig ge. schienen, gar sehr getrübt, sie hatte die Schattenseiten der .Künstlerschaft-gründ lich kennen gelernt. Das war die einfache Geschichte ihres Lebens, die Frau Julie nicht im Zusam menhange, aber doch allmählichen kleinen Bruchstücken und einzelnen Scenen erfuhr, aus denen sie sich ein Ganzes zusammensetzte. Andrea, d'e nur das bunteste Wander leben, das wüste, ziemlich unordentliche Durcheinander in den von den Kunstrei terinnen bewohnten Gasthauszimmern kannte, empfand den Zauber einer von geschickter Frauenhand geleiteten, wohl eingerichteten Häuslichkeit wie etwas Seltsames, beinahe Märchenhaftes, das sie täglich von Neuem überraschte und entzückte. Alles darin war ihr wunderbar, schön. reizend, und diejenige, deren Kops und Hand hier Alles so leitete, daß das ihr so bewunderungswürdig dünkende Gesüge nie auseinandersiel.das Uhrwerk geräuschloö weiterlies, erschien ihr wie eine wohl thätige Fee die freundliche, stets gleiche Ruhe und Sorgsamkeit Frau Juliens, mit denen sie nie in der Pflege ermüdete, und immer irgend etwas wußte, was ihr Schmerz und Beschwerde erleichterte, was sie erfreute und zerstreute, fesselte Andrea mit dantbarster Liebe an sie, die vielleicht nur noch durch ihre Verehrung für den Docior überboten wurde, der stet-.' rin freui?dlich" Wo"t oW e'nn ? i ,r ;:" sie bereit hatte, den sie dann mit dem fröhlichsten Lachen beantwortete. Frau Julie hatte ihr Mancherlei zu le sen gegeben und sich an der .Frische und Verständigkeit ihrer Auffassung erfreut. sie hatte auch , hier und da eine leichte Handarbeit gemacht, und dabei eine gro ße Gcschicklichkeit gezeigt. Als dann im Laufe der Zeit die Gehversuche weiter ausgedehnt werden konnten und der Doc ' tor sogar wünschte, daß sie die schwache Krast durch Uebung starken sollte, über trug ihr Frau Julie so manche kleine Hilfeleistung im Hause, die sie gewandt und anmuthlg auszuführen verstand. o waren Wochen und allmählich vJio nate vergangen, und Andrea'S Fuß war endlich völlig hergestellt, Per Doctor hatte ihn eben noch emmal untersucht und gesunden, dasz die Beweglichkeit des völlig regelrecht zusammengeheiltenKnochenS sich gänzlich zurückgefunden hatte. .liun, Andrea, ich gratulire, sagte er, Du bist gesund und kannst Deinen Fuß jetzt wieder gebrauchen wie vor jenem Fall Sie nickte vergnügt. Da sehen Sie nur, wie gut es geht. Sie tanzte mit einer graziösen Wendung :inmal in dem Zimmer herum. Kein bischen Schmerz, kein bischen Steishelt, und das Alles verdanke ich Ihnen ! Wie gut, wie sehr gut sind Sie zu mir gewesen! WaS wäre aus mir geworden ohne SielEhe der Doctor es hindern konnte, hatte sie seine Hand ergrissen und geküßt. .Nun, nun Kind, dann hätte ein An derer Arzt Dich vohl ebenso weit ge bracht Sie schüttelte den Kopf mit einer Mie ne, als ob sie sagen wollte: das weiß ich beffer. .Du bist nun so weit fuhr der Dot tor fort, .daß Du zu der Gesellschaft zu rückkehren kannst, ich werde an den Di'rcc tor schreiben und " .Ich soll wieder aus dem Seil tanzen?schrie sie auf. .Ja natürlich, Kind, es ist einmal Dein Beruf. Dein Erwerb..Aber ich will es nicht,ich willS nicht," rief sie leidenschaftlich. Der Doctor zuckte die Achseln. .Ich will es nicht ! Du hast leine andere Hei math, keine Verwandte und Du hast eben auch nichts Anderes gelernt.Andrea war in ein leidenschaftliches Weinen auZgebrochen und der Doctor, der hinter dem ziemlich rauhen Ton nur seine eigene Bewegung verborgen hatte, sagte freundlich : .Run, nun, mein Kind, beruhige Dich nur. Du sollst ja auch nicht heute oder morgen fort, mit der Zeit, wir sprechen noch darüber Ihre Thränen aber flössen immer hes tiger.und sie wiederholte Mal auf Mal: .Ich will lieber sterben, als zu Letta zu rück, ich will nicht aus's Seil.wäre ich doch lahm geblieben .Versündige Dich nicht.Andrea sagte der Doctor streng, .sei nicht kindisch. Du bist als Kranke sehr vernünftig gewesen, nun sei es. auch als Gesunde .Sie schluckte mühsam die Thränen her un.ter:und drückte das Taschentuch gegen dje nasjen Augen. .Ich will nicht weinen sagse sie, aber zurück gehe ich nicht, auf dem Seil tanze ich nicht, lieber - Sie schloß den Satz nicht, aber sie warf den Kops mit einer energischen Bewegung zurück, und in ihren Augen funkelte es zornig. Seit diesem Tge war Andrea völlig verändert. Es war etwasUngleichmäßiges, Leidenschaftliches in ihr Wesen gekommen, das bis dahin Niemand entdeckt hatte. Bald war sie voll hingebender Zärtlichkeit namentlich gegen Frau Julie, bald schien sie verschlossen und trotzige bald wieder . ' . f! ' CV 'l ' " von einer unsagllryen ranrlglell. 'oca sprach sie nicht von dem, was' ihr- Herz hevezte; Zre var überhaupt jeyr still und
in sich gekehrt. Frau Julie schwieg auch ; ste wollte es ihrem Gatten überlassen, die Gedanken aus zusprechen, die, sie merkte es wohl, in ihm rangen. .Was sangen wir mit dem Mädchen an sagte er eines Abends, als Andrea ihnen mit tranrigerMiene gute Nacht ge sagt hatte. Frau Julie zuckte sch'.vcigeud die Achsein. .Wenn ste durchaus nicht in den ZirkuS will, kann man sie schließlich nicht zwiu' gen .Ich glaube kaum
.Nun, aber waS dann 1" der Doctor war ausgestanden und ging mit großen Schritten umher. .Man könnte sie zu einer Putzmacheria ider Schneiderin geben, sie könnte Ver käuferin in einem Laden, Kindergärtnerin, oder etwas dergleichen werden fuhr er fort. .jkaum .Du hast recht, diese trocknen gleichmä ßigen Beschäftigungen würde sie nicht er 7 v - k. r c . r .. r r . t iragen, oa lame oocy vle seunsucyr nacy dem alten Vagabundenleben, so sehr sie es jetzt auch zu hassen vorgiebt. Was thun wir denn aber mit ihr 1" Ja, was thun wir?- wiederholte Frau Julie nur, während ein Lächeln in ihren Augen und Mundwinkeln zuckte. Der Doktor ging wieder eine Welle ruhelos umher, dann blieb er plötzlich stehen und sagte: .Wollen wir das Kind be halten, Julie V Sle reichte ihm die Hand. Nun end lich! Wie das schwer hält, bis Du das Wort aussprichst, das Dir schon längst auf der Zunge lag .Und Du kamst mir nicht zu Hülfe ? Warte !- Er drohte ihr scherzend mit dem Finger. .Nein erwiderte sie, .es ist immerhin ein wichtiger Entschluß, wenn wir auch das Mädchen lieben und uns schwer von ihm trennen wurden. Ihre mangelhasten Erziehungen, ihre Jugcndgewohnheiten, man kanns nicht wissen, welche Schwie rigkeiten daraus erwachsen. Du mußtest das entscheldende Wort sprechen Ei, ei, wie Du Dich zusichern weißt scherzte der Doctor. .Gewiß hast Du mit Deinen Bedenken recht, aber Du kennst mich, Julie, wenn man vor jedem Entschluß alle vielleicht möglichen Schwie rigkeiten erwägen wollte, dann käme er eben nie zu Stande Lasse uns auf des Mädchens gute Na tur, auf sein reines Herz bauen .Mrt Freuden, liebster Mann, ich hoffe sie soll eine Stütze unseres Alter werden. Daß ich nur gestehe, ich hätte mich gar sehr schwer von ihr getrennt, denn sie bat w,in qan:es Her; aewommen war es also beschlossen, daß An drea in dem Hertig'schen Hause blieb. Zwei Tage später war ihr 15. Geburts tag. Frau Julie hatte den Kaffeetisch mit einem Blumenkranz geschmückt, ein Blumenstrauß stand in einer-Vase vor Andrea's Platz, und Blumen umgaben den selbstgebackenen Kuchen, aus dem 15 Lichter hell brannten Hier und da hatte auch wohl sonst ein freundlich gesinnter Kunstgenosse" An, drea's ihr an ihrem Geburtstage ein klei nes Geschenk gemacht, das ihr'dann Let ta beneidet, ivenn möglich fortgenommen hatte. Heute ist ein Festtag, war ihr etwas Neues und Fremdes, das einen tie fen Eindruck aus ihr leicht empsängliches Herz machte. Ihre Augen standen voll Thränen, und sie warf sich mit einer lei denschastlichen Geberde vor Frau Julie aus die Kniee, und küßte stumm ihreHän de, ebenso schnell erhob ste sich wieder, drückte das Taschentuch gegen die Augen' und sagte : Ich dars ja nicht weinen, ich habe es versprochen Sie scyte sich und starrte regungslos i;r sich bin. ..'.'! üdica. willst 3u nicht slliMlcken " Tirtrtr Sie schüttelte den Kopf. " .Ich kan. nicht .Sieh mich einmal an, Kind, ich habe Dir etwas zu sagen Sie fuhr auf, eine dunkle Nöthe flamm te über ihr Gestcht und unwillkürlich drück te sie die gefaltetenHände gegen die Brust. Muß ich fort?- kam es wie ein Hauch über ihre Lippen. .Wir haben über eine Geburtstagsga -be für Dich nachgedacht fuhr er fort, ohne ihre Frage zu beachten, .und viel leicht Deinen Wunsch getroffen, wenn wir beschlossen. Dir 'heute mitzutheilen, daß wir Dich in unserm Hause behalten wol len XFortsetzung folgt.) THE LIGHT RUNNING SEUItlG MACHItlE SIMPLE THE 0NLY SEWiNG MACHIME l - THAT GIV möffiimi THAT GIVES . X HAS ISO EQUAL I SEWING rVLACHINEGO ORANGE MASS. 30 UNION SQ N.Y. CHICAGO ILL. ST.LOUIS MO. ATLANTA GA. - 1 O H S ALE BY I
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