Indiana Tribüne, Volume 8, Number 343, Indianapolis, Marion County, 29 August 1885 — Page 2

Dndisns Hrisünc.

6 r sch ei n FögttH, Möchentlich . SoZinisgs. Ofkle 120O.MarvlaudSr fi"Mt tlclYch rtbün" kostet durch den TrZgr1Z sattrtf &9r di Sonntag Sri" Cent r CaS. Öcifct ,us2VMn 1b Geril. 5of. iagiWt ! gsaaj5iasnß 85 rr j ahr. Indianapolis, Ind., 29. August 1635. Gin blutigkö GeschichtSblatt. Die schöne deutsche Stadt New-Ulm, Minn., feierte jüngst zum ersten Male wieder seit langer Zeit den Jahrestag jener berühmten Schlacht mit den Indianern, die Ende August 1662 vor NewUlm stattfand und von großer Bedeutung für da6 Schicksal des ganzen Staates Minnesota war. Ueber die Vorgeschichte ulld den Verlauf jenes denkwürdigen Kamvfcs, in welchem die Deutschen eine so hervorragende Rolle gespielt, ist nur sehr'wenig in die Geschichtsbücher übergegangen : um .so willkommener können uns die Mittheilungen stin, welche Richter (iharles G. Flandrau, der als ComMandant von New-Ulm die Schlacht lei tote, in seiner Viede auf dem genannten Feste darüber machte. Wir heben nachstehend das Wesentlichste daraus hervor: Der damalige Jndianerausbruch hatte seine Ursache darin, daß die Bundesregicrung für die Nothhäute nicht in gebörigcr Weise gesorgt hatte, wie sie es laut den Vertragen ron 1851 hätte thun müssen. Unter den Indianern gährte es scron lange, und als der Bürgerkrieg losgebrochen war, sagten sich die Nothhäute : Jetzt habön die Bleichgesichter mit sich selbst mehr als genug zu thun, jetzt können wir ihnen in den Rücken fallen nützen wir die Situation aus!" Und Mitte August 1832 schlugen mehrere Horden Sicur und Dakotas unter Führung des ehrgeizigen Häuptlings Little Orow" los. Ihre Mord- und Naubzüge erstreckten sich südwestlich bis nach dem Shetecksee, östlich bis gegen Hutchinson, und das Minnesotathal hinab bis in die Nähe von St. Peter. Sie schlachteten mindestens 1000 Personen ab, ehe es zum ersten Treffen kam, und zwar arbeiteten sie nach folgender Methode: Sie erschienen in irgend einem Hause, wo man sie in keiner Weise fürchtete, und baten um Wasser ; im geeigneten Augenblick schössen sie den Familienvater über den Haufen und metzelten dann die Mutter und die Kinder sämmtlich nieder. Am H. August begaben sich, auf das erste Gerücht von dem Ausstande, 40 Vundesfreiwilllge nach der NedwoodAgentur, um zu sehen, was eigentlich los war ; sie rourden, als sie gerade über den Pilssissippi setzen wollten, von den Noth hauten überfallen und bis auf den letzten Mami manacrnt. Dle Indianer unter nahmen darauf einen dreitägigen Sturm auf iunt lidgelcv, der aber von der xlei nen, tapferen Garnison abgeschlagen wurde. In der Nacht des 13. August kam die ertte unde von dem Aufruhr nach St. Peter, und am nächsten Morgen um 4 Uhr klopfte Henry Bebnke an meine Wobnuna, in der Nähe dieses Ortes, und benachrichtigte mich, daß derselbe sofort m Verthcldtgungszustand gesetzt werden müne. Noch l alb zweifelnd an der Ge schichte von den furchtbaren Metzeleien, jedoch schon wegen der zu erwartenden Panik besorgt, brach ich mit Flinten und V!unition unverzüglich nach St. Peter aus. Ich fand die ganze Gemeinde schon in der größten Aufregung. Alle Wehrfähigen wurden nach 'dem Courthaus beordert, und bald hatten wir 115 Mann zusammen. Jeder Marnr wurde nun mit einer Flinte versehen, in allen Schmieden wurden Kugeln gegossen oder Gewehre ausgebessert, für Zündhütchen, Pulv:rflaschen und Vorrätbe gesorgt. und schon am Mittag des 19. August unternahmen 16 Mann eine 3!ecognoscirungstour nach Fort Nidgley und New Ulm zu. Bald hatten wir festgestellt, daß New Ulm am dringendsten Hilfe bedürfe, und ließen uns durch berittene Späher über die Vorgänge m dortiger Gegend fortwährend auf dem Laufenden erhalten. Sobald wir wußten, daß sich . sv? r . . i . r . oz nomneryoroen verein? ooriym oe wegten, traten wir, in strömendem Re gen, oen maiy nacy cew mm an, eme i eil ? r . . strecke von 32 Meilen. Sehr vorsichtig, uns beständig auf einen Ueberfall gefaßt haltend, setzten wir über den Fluß und schlichen uns an die Stadt heran. Das Feuer wüthete im oberen Theile der Stadt; im unteren dagegen, den wir zunächst erreichten. herrschte egyptische Finsterniß, und wir fanden keine Seele. Ohne auch nur einen Laut zu äußern, setzten wir unseren Weg fort. In der Mitte der Stadt redete uns endlich em Mann balb tm lisch, halb deutsch an. Wir wußten jetzt, daß die Weißen immer noch im Besitz des Ortes waren, und erfuhren nun folgenden Sachverhalt : Etwa 100 Indianer hatten das Gros ihres Heeres in Fort Nidgley verlassen, einen Abstecher nacy cew-Ulm gemacht und die Stadt zwischen und 8 Uhr Abends erreicht: nach recht indianischer Manier steckten oder schonen ne zunächst alle Gebäude in .Brand, die sie erreichen konnten, und gaben von hochgelegenen Stellen eine alve um die andere auf die völlig un vorbereitete Einwohnerschaft; mehrere Pcrionen wurden aus ver Strafe getöd tet, und die erste Verwirrung unter den Bewohnern war eine ungeheure; dann sammelte und schützte man sich, so gut es der Äugenblick emgab. Die Nothhäute, welche immer noch ein zcuer umerymten, merkten valo, oay ihre Feinde sich verstärkt hatten, und verzogen sich daher vorläusig. Dann- löschten wir die Flammen an den brennenden Gebäuden, beruhigten die Frauen und A Binder und überließen uns einer kurzen Nast. Schon zur frühen Morgenstunde aber warten wir an allen wichtigen Stellen der Stadt Barrikaden auf; denn bald mußten wir das ganze Jndianerbeer auf den Hals bekommen. Der zweite 4. . . ri - r r Uno ornie -tag vernricy rnoeß oyne tfamfcf. gearbeitet wurde, ioch rasend.

man kane nocv reinen soerantayrer ge-

wählt : die Ehre wurde mir zu Theil. Wir perfügten im Ganzen über 250 Flinten, von denen aber mindestens 200 Schrotslinten waren. Am Morgen des 23. August, einem wunderbar hellen Morgen, wie man ihn hier nur in Minnesota kennt sahen wir auf beiden Seiten des Fluffes von der Richtung des Forts Ridgeley her eine Rauchsäule nach Ux andern aufsteigen ; dieselben kamen von angezündeten FarmHäusern und Heuschobern und bezeichneten den Marsch der Nothhäute. Ich stellte meme cannschast aus der Hochebene außerhalb der Stadt auf. Die rothen Teufel organisirten eine ausgezeichnete Schlachtordnung und griffen uns von zwei euen zugige? an. e, der ersten Salve wankten unsere Reihen, und ein Theil löste, sich auf. Die Indianer verstanden aber ihren Vortheil nicht auszunutzen. Wir sammelten uns um die Abtheilung des Kapitäns Biervauer traten einen verdeckten vluazug an und verschanzten uns bestens. Wir bätten die Stadt aufgegeben. wenn es uns möglich gewesen wäre, die Frauen und Kinder mitzunehmen: so aber mußten wir aus eoen und oo kämpfen. Abends gingen wir, als es aerade etwas rubiaer geworden war, wieder in die Offensive über; 50 Freiwillige erschienen plötzlich in der unleren Stadt, aaben eine furchtbare Salve auf die Rotbbäute. die dort Alle beisammen waren, und jagten sie in die Flucht. Dieser verwegene Angriff entschied den Sie für uns. Nocb in der Nacht Zivgen die Indianer meistens ab, unausgesetzt von unseren Leuten verfolgt. Wir yatten 12 Todte und' gegen 50 Verwundete vl veneicbnen. Am dritten Tag darauf zogen wir mit Kind und Kegel nach sm? Ilnpn H(ttfn imiim kHltHV( Vjv V J w-mwwv w v Lande nie wiederkehren ! Wieder ein Oelkrieg. Die Standard Dil Company, welche viele tausend Meilen von Oelröhren besitzt und fast alles in Pennsylvanien, vitto Aork und Oyw gewonnene Petro leum nach ihren Rafsinerien in 9!ew Dork, Philadelphia, Baltimore und aieveland leitet, fucht abermals emen VJixt bewerbe? ..todt zu machen". Ihre letzte große Concurrentin war die Tidewater Pipe Company, die rm ganzen BradsordGebiete und in Warren- und ForestCounty Röhren gelegt hatte. Als die 'l , T C P..9-.Tl. .. V ivewarer nacy oer eeiune vorzuorrngen wünschte, entspann sich ein erbitterter Kampf zwischen ihr und der Standarb. Die neue Gesellschaft erbot sich, den Farmern das Wegerecht abzukaufen. Sie veriprach, nur einen drei Fuß dreiten Streifen aufgraben, die Ernte nicht rm Geringsten beschädigen und dennoch einen hohen Preis bezahlen zu wollen. Hmter ihren Agenten aber liefen die der Standard her, die denselben Farmern bald den ganzen Landstrich ablausten, durch welchen die neue Leitung hätte führen wllen. sie redeten oen vleoeren Bauern vor, das Oel werde durch die Röhren schwitzen und nicht nur ihre Ernte, sondern auch die Wirthschaft?m r i t rt und Wohngebäude gefährden. Die Farmer thaten also better daran, das Land einer Gesellschaft abzutreten, die keine Röhren legen wolle. Trotz alledem gelang es der T,de water, ihre Röhren zu legen, wenn auch nicht auf dem kürzesten Wege. Als sie in der Näh? von Milton,Pa., angelangt war, stellte sich ihr auch noch eine Eisen bahwGesellschaft in den Weg, die durch emen überwölbten Wasterabzug unter ihrem Damm keine Leitung dulden wollte. Die Röhren wurden nun zunächst zu beiden Seiten des Abzuges gelegt, und während eines großen Gewittersturmes brachten zwei riejlge Wagen die bereits zusammengclötheten Zwrlcuenglieder beran, mittels deren in wenigen Almuten der Anschluß vollendet wurde. So drang die Tidenwater bis Tamanend, etwa 60 Meilen von der Seeküste, vor. Als aber der Kampf, den sie mtt so viel Energie geführt hatte, zu ihren Gunsten entschle den zu sein schien, ließ sie sich von der Standard aufkaufen. Seit etwa einem Jahre beherrschte letztere wieder ganz allem das tfeld. Nun ist der Standard ein neuer Gegner in Gestalt der Pittsburgh Pipe Line erstanden,welche rm Thorn Creek-Geblete festen Fuß gefaßt bat. Die Gesellschaft hatte ursprünglich einen Vertrag mit der Standard, hat sich aber vor einigen Monaten unabhängig gemacht und be kampst nun ihre alte Bundesaenossin. Es ist ihr gelungen,einen Herrn Thomas W. Phillips auf ihre Seite zu bringen. dem die besten Quellen am Thorn Creek gehören. Dieser Mann nahm nicht nur selbst Anschluß an die neue Lmre, sondern bewog auch Andere,dasselbe zu tbun. In Folge besten verlor die Standard so viele Kunden, daß sie beschloß, die neue Gesellschaft im Keime zu ersticken. Sie be zahlt jetzt 10 Cents über den Marktpreis für iedeö Faß Petroleum, das m ButlerClaire-, Armstrong-, Warren- und Forest'County gewonnen wird. Da nun die Quellenbejitzer sagen, daß sie ihre Produkte an den verlausen, der den doch sten PreiS zahlt, so wrrd auch die Pittsourgh 10 Cents mehr bewilligen müssen. Die Quelleninhaber sind kurzsichtig genug, der Standard indirect zu helfen. Sie begreifen nicht, daß dieselbe, sobald sie wieder Alleinherrscherin wäre, nicht allem die zetzt gewahrte Prämie streu chen, sondern sich auch für die Kriegskosten entschädigen würde. Wie die Sachen liegen, kommt alles darauf an. ob die Pittsburgh Geld genug hat, um den Krieg auszuhalten. Die Beamten der Standard stellen schon jetzt eine neue r p fi. . .- - . onjvlioalion in Ausncht. Die Blattern in Montreal. Wie die Südfranzosen, Italiener und panier gegenüber der Cholera, so be nehmen sich die canadischen Franzosen gegenüber der Blätternseuche, welche in Montreal ausgebrochen ist. Dieselbe wurde ursprunglich durch einen Condue teur eines Pullman'chen'SchlafwagenS eingeschleppt und verbreitete sich sehr rasch unter den ärmeren Bewohnern der Stadt, die meist französischer Abstammung sind. Ein Correspondent berichtet, daß man nicht selten solche Ftanzosen bei der Arbeit üebt. obwobl sie mit Blattern bedeckt

sind." Mrt der Krankheit behaftete Kmder spielen auf der Straße. Alle Bemübungen der Sanitätsbeamten, die Kran len abzusondern, scheiterten an dem Widerstande der Bevölkerung. Wenn die Beamten Erkrankte nach dem Hospitale schaffen wollten, so wurden sie von den Angehörigen der Patienten aus dem Hause geworfen und mußten noch froh sein, ohne Prügel davonzukommen. Die von ihnen aufgehängten Warnungskarten wurden abgerissen. Eine englische

Dame, deren Kind die Alanern yane, sonderte dasselbe sofort ab und lieb Niemand in das Haus hinein. Als der Waschtag herankam, und die Waschfrau sich einstellte, wurde dieselbe abgewiesen. Das hat gar nichts zusagen, erwiverre i. als sie den Grund erfuhr : meine eigenen Kinder haben vor vierzehn Ta gen die Blattern gehabt." Hinterher war das Weib noch ganz erstaunt, als man ihr vorwarf, sie habe die Seuche in viele Hauser hmeingeschleppt. Seit 1861 besteht in der Provinz ein Zwangs-Jmpfgesetz, aber es ließ sich niemals durchsuhren. Jetzt strömen die Nranosen den von der Stadt eingesetzten Jmpsärzten zu, gerade wie die Spanier mehr an Ferran glauben, als an penonTr . t rtr i liche Reinlichkeit und Borsichk. mt Seuche bat bereits über 200 Opfer hin gerafft, nimmt aber jetzt, langsam ab. w .r-.i-.r:j. v - v. "i v.r US ll ganz erüttiliu, vttft v der Stadt schwer daniederliegt. Mon treal ist seit vielen Jahren im Sommer niht so still gewesen, wie gerade jetzt. Die Vergnügungsreisenden, die von den Schönheiten des St. LorenzstromeS angxzoaen worden, haben Montreal geboy0 T. ... rv, V.i?x. m . riC 1 1 . ri.t. coltet". Vammiiilve wauoyc iicycn Utt. und die Straien sind fast verödet. Die Behörden nehmen sich in Folge desr . n.. t. fl... ir . : . jcn zn?r vor, xn ouUsti lnb " tätömaßregeln durchzuführen, aber der Widerstand der Bevölkerung wnd sich nach wie vor nicht überwinden lassen. Freizügigkeit in Nußland. Vor einigen Wochen, so schreibt das Berl. Tagebl.", ist in Nußland eine Reform von weittragender Bedeutung angeordnet worden. Die Kopfsteuer, deren Beseitigung seit so langer Zeit gewünscht wurde, ist ausgehoben.- Es ist damit nicht nur eine Steuermaßregel in's Werk gesetzt worden, sondern eine Maßregel von großem politischen und socialen Einflüsse. Mit der Kopfsteuer wird auch die letzte Schranke fallen, wel che die Leibeigenschaft für die Bauern aufgerichtet hatte, und es wird vom Jahre 1887 ab in Nußland keinen Unterschied mehr zwischen Freien und Unfreien geben. Cs wird zwar vor Allem darauf ankommen, daß die bis zu dem angegebenen Zeitpunkte anbefohlene NeOrganisation des Paßwesens derartig ausfallt, daß sie nicht von Neuem den Bauer unfrei macht. Es scheint aber in der That, daß trotz der bereits laut gewordenen Stimmen reaktionärer Schreier alle Aussicht auf ein günstiges Resultat in dieser Beziehung vorhanden 'st- . Um die Einwirkung der Kopfsteuer auf die Gestaltung der Verhältniffe der russischen Bauern zu' verstehen, muß man sich die Art und Weise jener Steuer klar machen. Dieselbe wurde von Peter dem Großen, dem großen Reformator des ruffischen Staatswesens, eingeführt, um die Summen, welche er in jedem Jahre zum Unterhalte der Armeen, Durchführung seiner Reformen u. s. w. brauchte. auszubringen. Er belegte deshalb die gesammte Bevölkerung nach ihrer Kopfzahl mit einer gleichmäßigen Steuer und ließ zu dem Zwecke eme Bolkszähluna vornehmen. Jeder Bauer, der bisher frei umhergezogen war, mußte sich bei einer Gemeinde oder als Leibeigner eines Gutsbesitzers anschreiben lasten, und die schärfsten Strafen trafen Jeden, der diesem Befehl zuwiderhandelte. Aunerdem wurden die Herren" für die prompte Zahlung der Kopfsteuer verantwortlich gemacht. Als dann im Jahre 1861 die Leibeigenschast ausgehoben, die Kopfsteuer c r . aocr oeroeyalien wuroe, macyre man ole Dorfgemeinden für die richtige Zahlung der Steuer verantwortlich. Diese Verpflichtung, drückte die Dorfge memden sehr, denn sie hatten außerdem noch für die Rückerstattung der vom Staat vorgestreckten Ablösungssummen sur das eryaltene Land, respecttve für die Wavittf ttr r .rv ... (...H sjvgttiMttg villfc Vifc4Vtk flU Vgtll, UV gesehen von den sonstigen Abgaben. Wenn auch die Steuern nicht gleichmär. r c e p c r V pig sur oen ops, ivnoern nach oer er stungsfähigkeit und dem Bermögensstände des Einzelnen normirt wurden, so war dennoch allen möglichen Mißbräuchen Thor und Thür geöffnet. ' Bor Allem stand der Gemeinde das Recht zu, jedem ihr bezüglich der Steuerzahlung .unsicher erscheinenden Mitgliede den

Pap zu verweigern. Es wurde dies oft dazu benutzt, Personen, die . sich anderswo niedergelaffen hatten, mit erhöhten Steuern zu belegen, und dann ihnen die Wahl gelassen, ob sie dieselben zahlen oder gezwungen werden wollten, in die Heimathsgemeinde zurückzukehren. Kaiser Alexander II. erließ am 23' März 1870 einen Ukas, der kurzweg die Aushebung der Kopfsteuer und den Ersatz derselben durch andere Steuern anbefahl. Doch sein Tod ließ die Sache nicht zur' Ausführung kommen, und erst im Jahre 1333 konnte von Alexander III. ein Reichsrathsgutachten bestätigt werden, laut welchem in demselben Jahre mit der Abschaffung der Kopfsteuer begönnen werden sollte. Das geschah denn auch ! Die Steuer kam für alle Kleinbürger, für die früheren Hausleibeigenen und für eine bestimmte Kategorie der früheren Gutsbesitzerbauern in Fortsall. Durch einen während der Krönungszeit 18. Mai 1833 erlassenen UkaS ward abermals eine Anzahl Bauern, speciell die ehemaligen Fabrikbauern, von der Kopfsteuer befreit und wurde gleichzeitig die Steuer für die noch zur Zahlung Verpflichteten wesentlich reducirt. Daö Gnadenmanifest am Krönungstage strich zudem sämmtliche bis zum 1. Januar 1883 aufgelaufenen Rückstände der Steuer, und dem Minister des - Innern wurde aufgetragen. Vorschlage über Verände rungen der Paßvorschriften, sowie ber Uebersiedelung von Steuenahlern auS der emen in die andere Gemeinde zu machen. . k

Doch erst dem neuesten Ukas war es

vorbehalten, die gänzliche Aufhebung der Kopfsteuer, sowie die Zleorganisation des Paßsystems bis zu einem bestimmt fest gesetzten Termine, dem 1. Januar 1887, . zu decretiren. j Der Fortfall der Kopfsteuer wird die ' Staatseinnahmen um ungefähr 50 Mil lionen Rubel vermindern, ein Ausfall, : der bei der nicht glänzenden finanziellen Lage Rußlands nicht leicht genommen werden kann. Ersatz für den Ausfall hofft man durch die Erbschaftssteuer, die ! färü'iktwtv V rRv.tVftltc tX Vn ov ftSV- I tischen Jmmobiliensteuer, durch die Erhöhung der Handel- und Gewerbesteuer und durch die vielbesprochene Kapitalrentensteuer zu schaffen. ES ist erfreulich, daß aus dem großen Czarenreiche endlich einmal wieder eine Reformthat von der weittragendsten Bedeuwng gemeldet wird. Die Einführung der Freizügigkeit, welche eine unmittelbare Folge der Aufhebung der Kopssteuer und der Regulirung deö Paßwesens ist, wird ohne Zweifel eine äußerst günstige wirthschaftliche Einwir kung mit sich bringen. Die freiere Bewegung, welche nunmehr dem größten Theile der Bevölkerung gewährleistet ist, wird dazu beitragen, den Verkehr reger zu gestalten, viele schlummernde Kräfte zu wecken und auch die geistige und sittliche Bildung der Landbevölkerung auf ein höheres Niveau zu bringen. Die Gewährung der Freizügigkeit hat in den übrigen europäischen Ländern eine Epoche des größten Fortschritts eingeleitet. Hoffen wir, daß das auch für Rußland der Fall sein wird. Vom Inland e. In dem Jrrenasy l zu Hockton, Cal., besinden sich zur Zeit nicht weniger als 1,405 Patienten. Die beiden Metropolen von Minnesota nähern sich einander mit einer Geschwindigkeit, die zu dem Schlüsse berechtigt, daß nach einer Reihe von Iahren beide Städte zu einer' zusammengegössen sein werden. Aber wie wird dann die neue Stadt heißen, fragt sorgenvoll ein englisches Blatt. Minnepaul oder PaulopoliS ? Sehr wahrscheinlich Wohl keines von beiden. Die mexicanischen Journalisten, welche jüngst eine Bummeltour durch die Ver. Staaten machten, sind bereitS wieder in ihrer Heimath angelangt. Sie haben im Lande der Yankees 14,000 Meilen zurückgelegt, ohne daß einem von ihnen auch nur der geringste Unfall zugestoßen wäre. Mit unseren Eisenbahnen können also die Herren Nachbarn wohl zufrieden sein. Aber auch die Gastfreundschaft der Amerikaner wird VtVWUIIv4 Vfrt wtuiwuvuvt UUV VV IIUV bei ihnen in gutem Andenken stehen, denn die ganze Neise hat sie nur 575 per Person gekostet. Bryant Roberts ist ein alter irischer Farmer aus Valdosta, Ga. Er ist 79 Jahre alt, hat 10 erwachsene Kinder und besaß ein Vermögen von 910,000. Neulich trommelte er 'alleseine Kinder zusammen, nahm 86,000 und gab jedem Kinde ein Zehntel davon. 84,000 behielt er für sich, weil er bei seinen Kindern von jetzt an abwechselnd leben wollte. Er weiß genau, daß sie ihn gut behandeln werden, weil sie keine Lust haben, sich dereinst den Nest der Erbschaft entgehen zu lassen. An Enten und Seeschlangen hat es auch in dieser Saison nicht gefehlt. Viele der letzteren waren indessen so dumm und klobig, daß ein angloamerikanischeö Blatt, sich darüber lustig machend. von einem großen Fisch- erzählt, der den Fischer, der ihn fangen wollte, über einen Holzhof, einen Kirchhof und mehrere Straßen verfolgte, ihm nachkletterte, als der Fliehende einen Baum erstieg, und) nachdem er ihm tüchtig zugesetzt, wieder in sein Element urückspaziert. Die Parodie ist allerdings fast eben so klobig, wie die Mordgeschichten erfinder, die sie lächerlich machen sollt. Der deutsche Farmer Fritz Schneidebusch aus KittsonCounty,D!inn., hatte jüngst das Unglück, seinen Sohn, einen bildhübschen Knaben von 10 Iahren, durch den Tod zu verlieren. Schneidebusch, der an demKnaben mit Wahrhast abgöttischer Liebe gehangen hatte, treibt seitdem it dem Bilde des Verstorbenen einen förmlichen Götzendienst. Eine Nische in seinem Schlafzimmer ist wie eine Kapelle eingerichtet, und über dem Altar, auf dem sämmtliche Spielsachen des Knaben liegen, hängt des letzteren Bild. Der unglückliche Vater geht nie zur Arbeit, ohne vor dem Altar gekniet und gebetet zu haben. An jedem Sonntag hält er in seiner Kapelle GotteSdienst ab. Im County Humphrey, Tennessee, herrscht seit Monaten eine feindselige Stimmung zwischen einem gewis sen Theil der Weißen und Schwarzen. Vor Kurzem 'ward auf einen Neger, der einem ihm Prügel verabreichend wollen i m m , m m r mm ven Hausen enmes, gecyoen . und am nächsten Morgen fand man seine Leiche unwert erner Hütte. Alle Bemühungen, die Thäter zu entdecken, blieben fruchtloö. Andere Neger wurden aus ihren ' Häusern geholt und in. brutaler Weise durchgepeitscht, aber Aeryastunqen fan den nicht statt. Am Sonntag traf in Nashville Nachricht ein, daß ein Mob von sieben Vermummten - in das Haus emeS im Duck Nlver Buttom wohnenden Siegers, Sam. Löwe, eindrang und ibn aus dem Bette in einen naben Waid schleppte und ihm mebr als hundert f it. -1.1.1!.' i. ... t yieoe mn ylaoryruiyen aviizirie, welche seinen Rücken in schauderhafter Weise zerfleischten. 'Vorher hatte der Mob einem Neger NamenS Reagan zwanzig siebe applizirt und ihm befohlen, das ountv zu verlassen, was er auch auf der Stelle that. John Gorin, ein farbiger chullehrer, fand vor seiner Thüre eine Aufforderung, das County zu verlassen, widrigenfalls et die Folgen zu gewärti gen habe. Er floh m Schrecken. Die besten Bürger des County sind überdies Schandthaten höchst aufgebracht und wollen den Gouverneur auffordern, eine Belohnung auf die Ergreifung der Schul digen zu setzen. Der Cigarrenhändler Neu decker in Baltimore hat an emem der letzten Morgen Wichskästen an Schuh Putzer und Zeitungsjungen vertheilen lassen. In aller Frühe hatte sich vor der Thür Neudecker'S eine nach Hunderten zählende Menge von Jungen eingefunden, um des Augenblicks iu darren.

wo ihnen das erwartete Geschenk überreicht werden sollte. Bei dem Anblicke

emer solchen Anzahl von Fußbekler dungs-Verschönerern rief Neudecker aus : Ich hatte gar keine Ahnung, daß es in unserer Stadt so viele Stiefelwichser giebt." Ja," sagte ciner der Jungen, indem er auf einen Kameraden deutete, dieser hier ist kein Stiefelwichser, sondern ein Zeitungsverkäufer." Letzterer entgegnete hierauf schlagfertig: Des Morgens putze ich Schuhe, und des Abends verkaufe ich Zeitungen," waS allgemeines Halloh hervorrief. Jnzwichen schwoll die Menge immer mehr an. so daß auS den Jungen ein Aufsichtsrath gebildet werden mußte, dessen vier Mitgneder die Aufgabe hatten, die Zugehörigkeit eines jeden der Bewerber zum Bunde der Stiefelwichser zu bestätigen. Nicht weniger als dreihundert Wichökästen wurden vertheilt. Außerdem bekam noch ein jeder Junge eine feine Eigarette, welche sofort in Brand gesetzt wurde. Wie Jemand zu einem balden Dutzend Küsse von schönem Mund kommt, ohne ein Recht darauf zu besitzen, darüber erzählt ein New Yorker Blatt wie folgt : Wollen Sie sich gefälligst meiner Schwester Ell Bory annehmen, wenn sie eintreffen sollte, ehe ich wieder hier mn", bat em gct gelleldeter mnger Mann die Matrone in Castle Garden, Frau Boyle,kurz vor Ankunft des DampserS Pennland". Olese versprach eS und ließ dem gleich darauf anlangenden Mädchen, einem allerliebsten jungen Dinge von 17 Sommern, mit gr,ldblondem Haar und Vergißmeinnichtaugen, ihre Fürsorge zu Theil werden. Nach emer kleinen Weile öffnete sich die Thür, em iunger Mann erschien, blickte Ella einen Augenblick an und zog sie dann mit dem jubelnden FrudenrufeSchwesterchen, süßes Schwesterchen", an seme Brust. Frau Boyle sah denAnkömmling scharf an, es war Nicht derselbe. welcher vorhin den Liebesdienst verlangt. Sie sind ja gar nicht der Bruder dieses Mädchens", rief sie dem Fremden zu. O doch," erwiderte der Angeredete urtd seme Lippen vreßten sich abermals auf den rosigen Mund der erröthenden Junafrau. Ist er wirklich Ihr Bruder," wendete Frau Bovle sich hierauf an Ella, welche nur zögernd erwiderte : Ja, ich weiß wirklich nicht!" In dem nämlichen Moment stürmte Bruder No. 1" herein und blickte befremdet auf die Anwesende hin. Das Ä!ißverständniß klärte sich alsbald auf. Bruder No. 2" erwartete ebenfalls ein Schwesterlein und glaubte, dasselbe in Ella zu sehen. Als er seinen Irrthum erkannt, lief er schnell in die Rotunde hinein und kehrte gleich daraus mit der rechten Maid zurück, die aber bei Weitem nicht so hübsch war wie Ella. Der Beifall ist manch. W p-tf M, ' mal lauttl del llaue und Claaue. aber das Gekläffe des Neides will im. mer ermorden jem: durch Arbeit und Erfolg. In der Freundschaft den tet das Gähnen auf eine leichte Jndisposition, in der Liebe, auf den eben eingetretenen )Zob. Rail Road Hat Store, Sommee-Hüte! Neuester Faeon sokbenange kommen. Billige Vreise l Qnte Bedienung ! vtan besichtige die große Auswahl don Herren-o.Knabcu-Hüten. Vs. 76 Hst WasöiJgtsu Str. R'ellllÄOÄleVLS berühmter RNS - fftjl absolut rein und der best im Markte. Dieser Essig ird in Quart-Krügen Verkauft und veit geben mit jedem Kruge in Geschenk. Die Ge schenke bestehen au? silbirplattirten Caster. Sß und Theelöffeln, Messer und Gabeln, Slaivaaren, Xa schentüchern. Binde, Bilder, Schmucksachen u. s. m. Die geschieht zum Zwecke der Reklame. VreiS per Krug .... 1 (?tS. T Bei allen Grocers zu haben. . Kommt und seht unsere UMW GAS0LII1 OEFEfl 2, 8 und 4 Brenner. !trI?trcI.NF Alaska Kofrigerators ßisschrönke. Lampen-Oefen $2.00 NangeS und alle Sorten Oefen. 1O0 & rUniZ AHö t r w. al MMIM UiMiMl K 62 Oft Washington Str. Msmvivt Mafllle l TU). 37 & 39 Süd Delavare Straße. Da größte, schönste n. älteste Lokal ti der Stadt Geträukt aller Art, sowie kalte Speisen. Vor ! Küattae Bedlenuna. Die prachtvolle eingerichtete Halle steht Vereine, Logen und Privaten , urAbhaltung von allen, Eon zerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. . . Jaool Bo0j SeschSstiführer.

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