Indiana Tribüne, Volume 8, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1885 — Page 3

. Gölten Sie Ihre Snnv m einen Schrubstock, drehen Sie an der Schraube li Ihnen der Schmerz unerträg lich erscheint, und das ist Rheumatismus: geben Sie der Schraube eine weitere Umdrchunz, und da5 ist Neuralgie. Tiefe Definition dieser beiden Krankheiten gab ein Professor in einenr medizinifchen College seinem Auditorium ttr.b er fügie hinzu : Meine Herren, die Medizin kennt keine r& yvy Ci im t&T fV: ta Vör ? f fi n " Q th m

VU 4 4 a'VüilktiiVfc i 4I UV V V 4 JVVVW wV erc Angabe ist nicht tnehr wahr, denn eZ ist ieiede? und wieder erprob: worden, daß LS-Beide heilen wird ! C. ?. Tilton, Freev?rt. Jll., etn 2c!cni3tisfabrer der G. k N. W. Eiseudah, schreibt : ..FZnfjksn $afre lang ar ick wit 5tteumatiimul gerlzgt und ich war einst irr M?nate laug an' au gefei'k. Ich bare zwei glasten Ui tbla i5orc gkdrantt und scheine rdlliz geteilt j srn. Ich kann diese iein-n nicht genug loben.Wenn Sie KtMoi?iorc3 niest in Ihrer Apotheke er. i alten können, werd?n ir Jbnen. nach Empfang l?4 regulären Preises in Dollar per Flasche danelce ttt Qrcvti franco zusenden. i?lr sehen 5 lieber, trenn Sie ti von Abrem Apotbeker kaufen, aber wenn et cafielfce nicht iübrt, lassen Sie sich nicht überreden, zwas Anderes tu versüßen, sondern bestellen Sie so frt bei urß, toi angegeben. AthZophoros Co. 112 Wall Str.. New Aork. Südlich. JM&IRR T?t lütt nrA btüt Sahn usch Louferillc, NbviJIc, Mcrnphis. Chat tanoosr, Atlanta. Savanuab, Jackönvills, Mobile aad Nstv Orleans. s tf. vnlch,I5att fuc Vcisiazi're nach den. Cäden, tv.: direkle 9bute zu Kt&tnra. $slaS Sxis.f- a'.:i nlpr'i( ikvlsch:,. V;ittar.o u.td jauf.'.U un. 3t 2üuU util V jrcs'.uU oftn. ?oqf itre!f 6wtcrt, at"ffUfo--r: trtj"-VV ',' 5'e 5c?" sie a't 'ös'lze . im. & D. ist- . lt. Forlief SMe.'t Utü? Pifiagier'Afltnt. ' ,cofflt-tr ßa'y.ngffln nd ?ZtsU 5.. 3iI4 K. W. McKekxa.. Superitttertdeiit. Jeuer-Nlürm-Slnalc. :r:r!T.t3rt tüart i Hau7tguart.tr :?s ie äkr D?arlm'',!lA. 6 QZ'Lttil u: d s: Z'or!. 7 Nebel ir.t '.iac. 4 Rei3 ar'?''ctiafcf un Vaflaufett,., Mnion nd Nsrv?i?ax?. ll -.qzchuffet-.S Ave. nzhe Nööle Srr. ZZ D,la,r, ktr. und Fort Wa?n Äve. l, Neu, und IrO" Wayn Soe?,ue. -3trii undZchu'eltZ flo ig itii 4ta nut u"r w - 17 Pii! Ävk. und ?uer ttu r M ....i. aA.Uil II i jr :r;K ffi . . is s?ar.3rji rir. v.t-j iHaiui wu. 13 Archer und Jsdn t:. VoZeg sve.u siebk.te Zti. 124 ülaSara und 6 cbent tx. 12 Wertbtan und i?bnr tr. I Daniel Str. ur.b Cincsln ftj 137 S!vi:2ung.bSud. 1A cntralltrt.urft 2 .tt 131 Alabama undRoxnson St? 132 Rcdv:on unb 2chl? ist 134 CoUtJ v. .nd riitntt Str. 136 Home Av. und Leiaware St: 136 Telsmare ns tchigan Str. 21 t. Joe Str., nah Jllinoi. 3Z Pennsylvania und Pratt Sir. 2S S!o. S. Sngin, HuZ? Sechste. nö .H SS vitsfisfirrt und t. Utr 5!r. 27 32tnoil und Nichigan S:r. s Pennsqlsania Skr. und Herne Ki- . 29 Vt'.sstlfir?, und Sterte itr. 21? Tenneffe uno tllliam Ttr. 213 4'nns,loanla uoi'chigs?, Str. ti jliinr. und Herdett Str. Si Jndiana Äo. und iichigan Ste. S2 4Ka:tan und iSalnut :t. 81 Scltfotnia und äjir.no.-.t tr, AS uad Sie y;.: z.U. ii andtcjxa 39. und Hl. lati et: $7 Staduoiii-. SS UNd Sri Ü. & tchizan und S'.i. SLt tZtl un 23alnu' S'.x. SU it und Lrtttt ir. 31 bxnt und t -J'i 11 S3aj5lngton, r.a;: Lk't St:. 42 Scigf neorf und SSa'.hington Gt . iffoukl und New Aork 4S Vertdiau und llZihtnzun Sn. 4 ?!2rnoi und O!io 5tr. 7 Tenniss uns &a($n0tdR Ctt. ao v!).V3 MiiU.i yrw 49 Jndiaaola. 412 iHtflOUfi und 55e:?lnn" ti. 413 isftsxt und Ladas tz ' i 415 gff suson'3 Port &9iif. 421 I.L.it.SiSUid $os. 42S Jas Ks?lum. gCtnci unbeirrt 3 IZiiluad Lcmftana Tti S5 ft und elt? LXX. u ßift und cou:i iö Lenneff und Keekgia en. ' . ' 7 ISctUian d a? St,. 5? kdtsg r. un tonii tti. S9 ladiso Kcc. un futna tXx 12 f3 und y.aiDvov cti. 615 Äintu59 SU. und i'limt ? 614 Union und !iüml Str MO Z5inoi4 und JtanfaS 6 617 Kartil und DaeotZd ötx. 112 PtZslZlv!2i Zd 20Utf.0N3 !, CS 2)liaxe un Ikcwan? . Oft und Kclatt, Tn, Zlladama und Strgtana Zls. 7 Lirgwla I. und B?ad?,a vt, OH nd odun 61:. U Pennsylvania Str. und Raersod 512 lkcernan und Tuagdert, Str. 71 Virginia v. nag Hurzn eir. 78 Oft und eorzia Str. 73 Sajhiagto und nton rr.74 tnto und esezis ilx. 7S?on oe. und tin. 76 ZZio Ud :?. 7 uginiaket.und TiSon. 7 lercher t. und 5:än. 711 Srruc und Prosxeü Str. 71 ngksh s und Laurel src. 714 rang undO.toe t. 715 eeUu ud t'c:chi etr. 81 w Ixn, ix. u rsasngion ,d Z)k:,r ::. e3 Oft und arl Stt. 34 $10 zor! und Davidson trt B5 TaubumnlnftaU. W Ct. Staat Hrsxnol. , 87 Dner.tal und fcta'fcington öli 89 ruuen gefangn.. 312 HO. Schlauch. Oft QZiN'ink,tz 13 !t und Lbe Stt. 514 O)iv und Darvx? C'r 91 arland ncc Dier.tUn Ttr. 92 Wertdian nnd Seorgla tratz. m l Pat-Slznal. l-j-l Nnd asten nn::blt, zweiter Zllar i-a Signal iür FeuerDruck. i Schge, Feuer auö. jS ti chlae, Druck ad. 2W SchUii, U KfX RUiagW Oau4 nu ;.uwu.s w...

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röbe und lichte Tage.

Novelle don Clarissa Lohde. (Fortsedung. Sie richtete das Haupt empor, auf ih rer bleichen Stirn ruhte es wie ein düste rec Ei'tschluL. aus ihren starren Augen blickte die Verzweiflung. Wie in tiefen Äcdanken fuhr sie sich zu verschiedenen Malen mit dcr Hand über die Augen. Dann trocknete sie ihr von Tbrcinen seucht gewordeues Antlitz, stühte den Kopf in die Hand u:d versank auj's Neue in sinstereö Brüten. Die Jungfer kam und meldete, daß angerichtet sei. Ich werde heute nicht speisen lautete die Antwort, .daZ Essen soll wieder abge tragen werden.Wenige Minuten darauf kehrte die Fortgeschickte noch einmal zurück. .Herr Banquier Altenburg möchte der gnädigen Frau aufwarten." Hulda blickte die Dierin fast sinstei an. .Ich kann heute Niemand mehr em pfangen,- Zagte sie mit harter Stimme. .Ältien den Herrn Banqier, sich bis morgen zu gedulden.Seltsam zuckte e bei diesem Bescheid j um ihre Kippen. Das Mäochen ging jetzt verwundert, lichselznckeud. Welchneue Laune der Her rin ! Drangen empsing Altenburg den Be scheid des Mädchens mit sehr unmuthiger Miene. kr hatte auf eine süße Stunde gehofft, und nun diese Zurückweisung ! Mit schnsiichtigen Blicken betrachtete er im Vorübergehen die Fenster des Bou doirs, in dem er Hulda weilend dachte. O. wenn dieser Zwang erst vorbei, wenn sie cist mein vor der Welt wäre seufzte er, ,wenn ich erst ein Recht auch auf deu Vkatz an ihrem Krankenlager bätte!" Und wie ein banges Ahnen flüsterte eine tiwme in seinem Herzen : Wird diese .'cll wohl je kommen i Zu fern noch lag die Erfüllung, zu Vieles war noch wegzuräumen, be jiegen, ehe er daö Glück, das ertranmte, heißersehnte Glück an ihrer Seite finden konnte. XII. Wieder saen Vater und?och?er allein beim Frühstück. Dora. von einem leich ten Fieber ergrisfen,hütete aus Anordnung öes von Melanie herbeigeholten Arztcs SaSBelt. Altenburg schlürfte stumm und verdrießlich seinen Kaffee, blätterte in den Zeitungen, ohne doch darin zu lesen; denn seine Seele beschäftigten Gedanken, die gar weit ab von der Politik uod den Ta gcscreigniffen lagen', die die Blätter ihm mittheilen konnten. Er grollte mit dem Geschick, mit der Gattin, die so lange zögerte, sein 5)aus zu vcr!assen,mit Melanie, die sie aufgehatten, ja m:t Hulda selbst, deren Unwohlsein lbm den Trozt und die Erqulckung ihrer )cähe entzog. So konnte das nicht blei den; es mukte eine Aenderung der VerHältnisse vorgenommen werden, aber wie. wie ? Tausend Pläne durchkreuzten sein Gehirn, zuleht erhielt der lockendste das Ut bergewicht'. kr wollte Hulda heute noch vorschlagen, nach den lombcirdischen Seen y.i reijen,am Comersee oder amLagoMag giore ein hübsches Häuschen zu miethen, wo er dann, um die Zeit des Wartens bis zur endgültigen Abwickelung seiner Ange legenheiten adzukürzen,nch gleichfalls hin begeben und einige Wochen heimlichen, unbeobachteten Zusammenseins genießen wollte. Er versprach sich von dieser Reise auch zugleich für seine Gesundheit eine Auffrischung, da seine durch allzu gehäufte Genüsse etwas schlaff gewordenenNerven einer Neubelebung und Anregung durchaus bedurften. Mit diesen Gedanken befchäsligt.achtete er nicht gleich des Eintrittes des Dieners, der mil verstörter Miene naher kam und sich mit flüsternder Meldung zu seinem Ohr neigte. .Wer ist da V rief AI tenburg ungeduldig, da er nicht gleich ver standen hatte. Der Diener wiederholte seine Mel düng. Jcht fuhr Altenburg mit dem Ausdrua namenlosen Schreckens von seinem Stuhle empor und stürzte, wie von Furien gejagt, aus dem Zimmer. Melanie bückte ihm aus'Z Höchste be unruhigt nach. .Ist etwas passirt, Georg V fragte sie den mit zilterndenhänden da? Frühstücks aeschirr abräumenden Diener. .Etwa sehr Schreckliches, gnädiges iiräulelu..Etwas Schreckliches ? O, laffen Sie mich nicht länger in Unruhe. Wer ver langt nach meinem Vaier?Der Diener sah sich erst scheu ringZum, ob ihn Niemand sonst hören könne. Dann trat er dicht an Melarne heran und flu sterte aehcimninvoll : .Die Jungfer von Frau Mosch is: draußen. Sie bat eben den Medizinrath Willmer herbeigerufen. Ihre Herrin" er zögerte einen Moment, als er Melanie ja? ervikicucn juy. Weiter, weiter !" bauchte sie. Jh'e Herrin wurde heute morgen todt lm Bette gefunden. .Todti" .Mit aufgeschnittenen Adern m Melanie schauerte ; ein Fieberfrost durchfuhr ihren Körper. .Entsehlich ! bebte eZ von ihren Lip pen. Dann aber zu dem Diener sich wen dend, setzte sie mit gewaltsamer Fassung hinzu: .Sprechen Sie zu Niemand weiter von dem, wag Sie gehör ha ben. Die Rücksicht auf die uns de freun dete Dame macht uns das Schweigen zur Pflicht.Der Diener verbeuate sich achtungö voll. Er wußte ja eben so gut, als das Fräulein, wie sehr eS Pflicht auch gegen seinen Herrn war, die Art des Todes der schönen Frau Mosch vor der Welt zu ver heimlichen. Unterdessen fuhr Altenbura, halb ohn machtig, in einer rasch herbeigeholten Droschke nach der Wohnung Hulda's. Er wollte und mochte noch nicht glauben.waS er gehört hatte. Sie todt, Sie. die glänzende, lebenö ! ZoUe Frau, sie. die. tzrldnte.- Begehrte

seines yeruns : uno 100t vurcy eigene Hand !' War das ihre Liebe, deren sie ibn gestern noch mit sanstem Blick und Handedruck versichert hatte? Oder war Alles Täuschung gewesen, hatte sie ihn nicht geliebt, hatte auch sie nur, wie einst Dora, die Hand mehr nach seinen Schäl zen, als nach seiner Person ausgestreckt ? Aber nein, nein, das konnte, das durfte nicht um; jeder andere Grund wäre mög lich. dieser nicht. Halb träumend verließ er jetzt den Wagen, und schwankte die Treppen hinauf.

Die Thüren zu Hulda' Wohnung , standen weit offen; er durchschritt zittern den Fußes die wohlbekannten Zimmer. Auf der Schwelle des Schlafgemaches erst blieb er, wie von furchtbarem Zauber bann versteinert, regungslos stehen. Vor ihm, von den seidenen Vorhängen des Bette nur halb verdeckt, lag eine Leiche. Die spitzenbesetzte Decke,- die Leintücher waren mit Blut befleckt.- Gelblich bleich hob sich der Kops mit dem goldbraunen. ach,von ihm so sehr gellebten reichen Haar schmuck von d'm bläulichen Seidengrunde des Kissens. Nicht schonend war der Tod über ihre scheinbar o unverwelklicht Schönheit dahingegangen. Mit dem Zauber des Lebens schwand auch der trügen sche Schein der Jugend, den sie mit so kunstgeübter Hand um sich zu verbreiten gewußt hatte. Eine alte Frau mit eingesunkenen, verfallenen Zügen war es, die er dort auf dem Lager sah. Einige Herren standen seitwärts in eifriger Berathung. . Einer derselben, der Medizinalrath Willmer, löste sich sogleich von der Gruppe, als er Altenburg be merkte, trat zu ihm und faßte seinenArm, ihn mit sich in ein entsernter liegendes Gemach ziehend. Das ist kein Anblick für Sie. Alten bürg ! Kourage, alter Freund, Kourage ! Dem Unabänderlichen gegenüber heißt es: Kopf oben behalten. Seltsames Ver hängniß, psychologisches Räthsel; Mann und Frau so kurze Zeit nach einander in Selbstmord endigend! Freilich, neue Kalamitäten, Schulden, drückende Verhält niffe; das ist des Pudels Kern ! Unsere liebenswürdige Freundin verstand es nun einrial nicht hauszuhalten und selbst Ihre generösen Zuschüsse, Altenburg, woll ten allem Anschein nach nicht ausreichen. Kaum hatte die Kunde von dem Tode der Frau sich verbreitet, da stellten sich auch gleich schon Bäcker, Fleischer, Schu ster, Schneider ic. mit ellenlangen Nech nungen und bleichen, ängstlichen Gesichtern ein. Was bleibt da den Freunden? Zuzudecken, zuzudecken und er drückte bedeutungsvoll deZBanquierS Hand, .der Dahingeschiedenen den gleichen, letzten Liebesdienst zu erweisen, den wir auch ihrem Gatten schon erwiesen haben: die Art ihres TodeS vor der Welt zu verbergen und danach zu trachten, den Namen der Mutter vor dem Sohne unbefleckt zu erhalten. Was mich anbetrifft, so habe ich das Meinige dazu schon gethan. Die Dienerschaft hat sich bereits durch Geld und gute Worte dazu bewegen laffen, Schweigen zu versprechen. Sorgen Sie sür das Gleiche in Ihrem Hanse, Alten bürg. Das Uebrige der Oeffentlichkeit gegenüber werde ich vertreten. Die lie benSwürdige Frau war schon seit mehreren Tagen leidend, ein plötzlicher Tod in ihren Jahren ist daher nichts sehr Verwuudcrlicyes .' ' Alteiibulg hatte nur mit lalbem ):; zehört. Sein Auge irrte über alle die zertrauten Gegenstände, das Sopha, aus dem er so oft neben ihr gesessen hatte, die Llumen am Fenster, die sie selbst gepflegt, den Schreibtisch, aus dem noch die Papiere, wie eben gebraucht, lagen. Er sah sie, den holden Genius dieser Räume.in ihrem Anblick lebend, nur an sie denkend. Und letzt sollte das Alles aus, sür ewig been det sein ? Laut aufstöhnend sank er in einen Stuhl; mit leisem spöttischen Zucken um die Ä)!undwinkel betrachtete ihn der Me dizinalrath. .Faffung. Lieber ! raunte er dem den Kops in die Hände Bergenden in'Z Ohr. .Wollen Sie der Welt im Angesichte diejerKatastrophe noch neuen Grund zu böswilligem Geschwätz geben? Um Ihrer Gattin, Ihrer Tochter willen, käm pfen Sie Ihren Schmerz nieder und be wahren Sie nach Außen hin zum minde sten die Haltung des Wohlthäters und Freundes der Verstorbenen, ohne weiteren Zusatz!Damit trat er vor den Schreibtisch und nahm ein gesiegeltes Billet von demselben. .Uebrigenö suhr er dann in seinem gewohnten Tone fort, .liegt hier ein Schreiben mit Ihrer Adresse, Herr Alten durg .Ein anderes an den Oheim von Frau Mosch, den Pastor Grieben, adrejsirt, hat schon der Sohn desselben, unser Freund Grieben, der kurz vor Ihnen hier war, von einer Ahnung getrieben, wie er sagte, an sich genommen.' Auch er verließ auj'ö Tiesste erschüttert das Haus und stimmte im Namen seines Vaters unserm Wunsche zu, um des hinterbliebenenSoh nes willen einen mildernden Schleier üder die Todesart unsrer armen Freundin zu werfen." Allenburg erhob sich schwer vom Sliih le, nahm den idm dargereichten Vries, steckte ihn in dieBrnsttajche und 91114 thue eil. weiteres Wort wankenden Schrittes hinaus. Unten erst aus der Schwelle kam es ihm wie Klarheit in das erregte Gehirn. Die schreckliche . Wahrheit stand 1 unabänderlich, in ihrer ganzen grausen Gestalt vor ihm! In sein Ohr aber tönte wie ein schriller Nachklangt des Arztes Mahnung: .llm Ihrer Frau. Ihrer Tochter willen !" (Jorttetzupg folgt.) Das Hexchen. ,nIll,w e,3n e4trta 1. Der EircuS war seit einigen Wochen der Sammelplatz aller den Sport und da? Vergnügen liebenden Einwohner der Stadt. Man sah mit Wohlgefallen die schönen . und vollendet dreffirten Pserde, und bewunderte die eleganten und ge wandten Reiter und Reiterinnen, die mit ebenso geschickter als kühner Hand die Thiere lenkten, man erfreute sich an den graziösen Tänzen der Balleteusen zuPfer de. an ibren Svrügaen über Tücher und

durch Reifen, man belachte die Vrolieric der Clowns, man amüsirte sich über die bunten Auszüge und Scenen, man ver folgte gespannt die wilde Hetze der Steplechase, genug, man that, als ob das Altbekannte und Oftgesehcne ein durchaus Neues und Fremdes wäre. An jedem Abend waren die Räume des Circus gefußt, doch die Logen und Sperrsine, also die Plätze, welche daö elegante Publikum einnahm, nie mehr, als wenn Letta und Andrea, die Kinder der Lust' wie der Zettel sie hochtönend nannte, ihre Produktionen aus dem Drathseil aus

führten. Und wirklich konnte man f:ch kaum etwas Reizenderes denken, als die beiden gleich großen, völlig gleichzellelde ten, dem Kindesalter noch nicht ganz ent wachscnen Mädchen sie mochten 13 14 Jahre zählen, mit ebenso viel Gra zie als Kühnheit aus dem dünnen Seil umherschwebcn zu sehen. Mit den glei chen Bewegungen, Schwingungen, Wen düngen, begannen sie eine Art Tanz, der dann zu den anmuthigsten Verschlingun gen führt, und endlich sich wieder in die in bewunderungswürdiger Gleichheit ausgeführten Einzelbewegungen auflöste. Ein stürmischer 'Applaus empsing und entließ sie jedes Mal, den ihre graziösen, dankenden Grüße immer noch erhöhten. Man fühlte sich versucht, die ganz gleich großen, gleich lilienschlanken Gestalten, mit der gleichen unmuthigen Weichheit der Formen, dergleichen elfenhaftenZartheit der ganzenErscheinung,sürZwillingS schwestern zu halten, wenn nicht doch, bei näherem Hinschauen, sich eine nicht un wesentliche Verschiedenheit in den Zügen gesunden hätte. Die hellblonde Letta war voll leuchtenderFröhlichkeit,ihr machte es sichtlich ein ganz unsägliches Ver gnügen, der Gegenstand so vieler Huldigungen zu sein; sie begegnete den aus sie gerichteten bewundernden Blicken, trotz ihrer Jngend, mit einer unverkennbaren Koketterie, und ihr keck ausgestütztes Näs chen, die etwas in die Höhe gezogene Oberlippe, die stets die weißen Zähne hervorleuchten ließ, gaben ihr einen Ausdruck anmuthiger und zugleich drolliger Impertinenz, der etwas Bezauberndes hatte. Andrea war um einige Schatten dunkler; das nußbraune, weich gewellte Haar, die hellbraunen, in einem beinahe goldigen Glänze leuchtenden Augen, ein Hauch ungewöhnlicher Holdseligkeit, der über ihren seinen Zügen lag, gaben ihrer ganzen Erscheinung einen beinahe poetischen Reiz. Dicse unverkennbare Ver schiedenheit der beiden Mädchen blieb freilich den Meisten verborgen ; ihre gemeinsame Leistung, das gleiche Kostüm, die gleichen Bewegungen, die gleicheGrazie derselben täuschte dieMeisten und man nannte sie kurzweg die Zwillinge. Heute war ihr Benesiz; der Zettel ver kündete ganz außerordentliche, bisher noch nicht gesehene Leistungen .der Kinder der Lust-, die beiden MissesLetta undAndrea. und das Haus war bis aus den letzten Platz ausverkauft. Man schenkte den Pantomimen und Verwandlungen der Tänzerinnen zu Pserde, den Späßen der Clowns, ja selbst den außerordentlichen Leistungen, der beliebten Schulreiterin heute weniger Aufmerksamkeit und weniger Beisall als sonst, denn man wollte ja heute eben nur die beiden Lieblinge Letta und Andrea sehen, alle Beifallssalven sollten ihnen ausbehalten bleiben, und man war gespannt, ob sie heute wirklich noch neue Produktionen aussühren wür den, über deren leichte Grazie Ml.n ihre Gesährlichkeit fest vergaß. Endlich war das Programm so weit vorgeschritten, der Moment war da, die Klänge des Walzers begannen, alle Blicke richteten sich nach oben, und Hand in Hand schwebten die beiden jugendlichen Gestalten in die Arena. Sie sahen in den kurzen blaßblauen Nöckchen, um die srei über den Rücken herabfallenden Haare nur ein blaues Band geschlungen, un beschreiblich reizend aus. Nicht enden wollende Beisallssalven empfingen sie, sie verneigten sich graziös mit lieblichem Lä cheln, drehten sich dann mit einer zierlichen Wendung um und . grüßten mit Händen und Augen nach der anderen Seite. Ein neuer Beifallssturm antwortete ihnen. Die Damen, die eS liebten, die beiden jungen Mädchen ioch als Kinder zu be handeln, warfen ihnen zierlich.mit Schleifen geschmückte Düten mit Bonbons und Konfitüren, die Herren, die in ihnen be reits die reizenden, jeder Huldigung wer then jungen Damen sahen, eröffneten ein Bombardement mit duftigen Sträußchen. Niemand dachte daran, welche Gefahr für die beiden aus fo unsicherem Standpunkt stehenden jungen Wesen darin lag, wenn man sie veranlaßte, die Düten und Blumen ausgingen zu wollen. Freilich kon'n te man es wohl auch vergessen über der leichten Sicherheit, mit der sie sich da oben' bewegten und hier und dort eine Düte oder einen Strauß ergriffen und dankend an die Lippen sührtcjl. Die meisten derselben wurden freilich von den unten stehenden Clowns aufgefangen, die unter Geschrei und Spaßen bald Miene machten, das Ergriffene den beiden jungen Mädchen hinauszureichen, bald es im eigenen Besitz zu behalten und. zu verbergen. Nur den geschicktesten Wersern ge langes, ihre Gaben unmittelbar in die 5)ände Letta's undAndrea'S zu besördern, die dann freilich auch wieder das kaum ergriffene den unten stehenden Clowns zur Ausbewahrung zuwerfen mußten. Daß sich bei dem kühnen Fangen Lei ta geschickter erwieS, war unzweifelhaft ; Mal auf Mal hielt sie einen Strauß in Händen und dankte dann dem Geber desselben mit dem anmuth!gsten,koketten Lächeln, vielleicht hätte man aus Andrea's Gesicht eine leise Mißstimmung entdecken können, aber Niemand schaute so genau hin. Beide grüßten. Beide dankten,Bei de waren reizend. Sie schienen sich in ihren Leistungen heute selbst zu übertref fen. Daö Bekannte war graziöser als man eZ je gesehen, das Neue kühner als man es sür möglich gehalten hatte, und dabei schienen sie nicht zu ermüden, denn jedem neuen Applaus solgte noch eine Wiederholung. Man war so hingerissen, so entzückt,daß Niemand den müden Ausdruck in Andrea'S Gesicht, das leise Zittern ihrer lieber bemerkte. Niemand entdeckte, daß sie Letta ein Wort zuflüsterte. Diese lächel te, schüttelte den Kopf, daß die blonden Haare wie ein Mantel um sie her flatter terten, und noch eine anmuthigePirouette antwortete dem rauschenden Beifall. Diesmal aber war eS wirklich die letzte, die beidkn lichtblauen Gestalten schritten

5) an 9 in Hand, wie )ic gekommen, über die Seile aus der Arcna hinaus. E:n neuer Acifallsstnrm brach lauter und gewaltizer alZ zuvor los ; man er markte, da 3 die beiden jungen Mädchen wie so .st sch-'cll durch den Vorhang schlüpfe , u.:d sich dankend verneige,, würden, aber nein, heule war es ja ihr Benesiz. und so mußte etwas Absonderliches gejchcben : sie erschienen noch einmal oben auf den Seilen. Wie ist es nur möglich, daß sie e3 auS halten?" flüsterte man im Publikum. Sie lächelten und winkten und grüßten, da flog ein Rosenkranz,wie zum Kopfschmuck diadenartig gewnnden, nuZ der ersten Log?, wohl gezielt; Letta sing ihn geschickt auf und drückte ihn mit einer ra scheu Bewegung auf ihre blonden Haare. Sie sah reizend aus und weil der Kranz etwas schief saß, noch reizender. Neues, stürmisches Entzücken des Pub liku??s da flog der zweite Kranz, genau wie der erste gewunden, also ersichtlich für Andrea bestimmt. Dennoch streckte wiederum Letta die Hand danach auS; ein Zornesblch zuckte über Andrea's blei che, übermüdete Züge, sie bog sich nach vorn, wollte einen Schritt vortreten, ver lr da3 Gleichgewicht, stürzte, und lag mit geschlossenen Augen todlenähnlich am Boden. , Ein vielstimmiger Schrcckensruf schall te durch den Raum, ein wirres Dürchein ander, sie war ja der Liebling des Pudli kumS, die Königin des heutigen AbendS. Niemand achtete mehr auf Lctta und darauf, daß sie glücklich ihren gefährlichen Weg zurücklegte und aus der Arena ver schwand. Jeder wollte sehen, hören, wis sen, was aus der armen Verunglückten geworden war. Die Clowns, die sich plötzlich in ganz ernsthafte verständige Menschen verwan delten, ha'ten sie rasch hinausgetragen und der Direktor trat mit ziemlich ver störtem und bleichem Gesicht ein, um dem Publikum mit einigen Worten zu versichern, daß M-ß Andrea nur eine leichte Verletzung davongetragen habe und sich bereits zu erholen beginne. Durch die erschrockene und aufgeregte Menge hatte sich ein älterer Mann sofort ruhig und sicher Bahn gemacht, so daß er nur wenige Augenblicke, nachdem die Clowns dasMSdchen in die ziemlich dürs ti? eingerichtete Garderobe der Damen gebracht hatten, auch dort eintrat. .Doctor Hartig ging hinaus, er wird sür die Kleine sorgen, glch daß er gerade heute hier war," flüsterten sich hier und dort Einige unter dem Publikum zu, die ihn kannten.während bereits mehrere Rei ter in die Arena gesprengt waren und die Vorstellung ihren Fortgang nahm, als ob nichts geschehen wäre. Doctor Hartig stand nebenAndrea und traf einige Anordnungen, wie man die noch halb Bewußtlose mit Hilse einiger Stühle und Kissen zu betten habe. .Besorgen Sie einen Wagen, hier muß sie doch zuerst fort," sagte er zu einem der Stallmeister, dann schloß er die Thür und trat wieder zu dem von mehreren ihrer Genossinen umstandenen Mädchen. .Sie blutet ja," flüsterte die Schulrei terin, die theilnehmend ein Tuch auf die Wunde an ihrer Stirn drückte. .Eine kleine Schramme," antwortete der Doctor, .wenn es weiter nichts wäre, wir wollen einmal nachsehen." Als er den linken Fuß berührte, zuckte Andrea zusammen, ein leiser Schmerzens laut bewies, daß ihr das Bewußtsein zurückkehrte. Der Doctor ließ sich nicht stören, erst nach einitzen Minuten hob er den Kopf und sagte : .Der Fuß ist gebrochen, es scheint ein guter Bruch, der eine günstige Heilung verspricht, aber sie wird wochenlang liegen müssen. Wo wohnt das arme Kind V Im .Englischen Hos", mit Letta zu sammen, in einem kleinen I mmer, drei Treppen hoch," war die Antwort. .Aber das ist doch unmöglich ! rief Letta dazwischen, die bisher, von dem Doctor gänzlich unbeachtet, mit einer ziemlich mißmuthigen Miene in eine Ecke gedrückt gestanden hatte. .In dem kleinen Loch kann ich doch nicht mit einer Kranken zusammen wohnen.da ist eS schon abscheulich, und dann wäre es gar nicht auszuhalten; ich sage eS d.'m Director, daß ich das nicht mehr dulde, aus leinen Fall!" Der Doctor sah sie überrascht an. .Ist sie denn nichtJhreSchwester?" frag te er. .J,Gott bewahre!" sagte sie schnivp'lsch, nck abwendmd. (Fortjedung solgt.)

Hüte Dich vor Fälschungen. Eivhaltöbkschl gegen eine Firma iu LZichlgan. Die Hop Vitters Co. hat einen Emhaltsie fehl gegen Collatinu D. Warner don Reading, Mich,, erwirkt, trorin demselben die Ar fern gnng von Deutschen Hi)psenVitters untersagt v'rd. Darin beißt eS: Der Präsidevt der Vcr. Ctaatm tzon Ame rika an CoSatinut D. Warner von Reading, Mich., dessen Angestellte, Arbeiter, Agenten und Verkäufer : 1 Da in der Court of Chancery zu Detroit, Mich, gezeigt wurde, daß Sie durch eiue betügerische ''Nachahmung dek Hopfen Bit, terö, da Publikum zu täuschen suchen, dek ! ha b ergeht an Sie biermit das Verbot, das Wort Hopfen Bitt er al Bezeichnung sür irgend e ne Flüssigkeit in glaiche. ,u gebrauchen, und dadurch den Glauben zu er wecken, daß diese Flüs igkeit don den Klägern fabrizirt wurde, uns e ist Ihnen verboten, die von Ihnen .Deutsche Hopse Bitters- geyannte Flüssigkeit ferner unter dieser Bezeichnung z verkaufen. Morrison R. Watte, Oberr.chter der Ver. Gtaateu. Zu Detroit, den 15. Juli A. D. 1885. Walter S. H a rs h a, Tlerk. Verfolge die (Schwindler ! ) Wenn Du btim vorderer fiosfcn Hitler

erlangst und er gdr D etwa Andere l tu Flasche mit meiner Etiquette und darauf in grfinel Hoxfenbundel, so verk.age ihn weg Vxlrug und rr rdtn Dich liberal belohnen. Sieh den Sinhil'lbkskhl de Bundelgerichte gegen C. t. Warner, Sieadtng, Vttch., unh ftin ßentur und Verkäufer. a

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