Indiana Tribüne, Volume 8, Number 342, Indianapolis, Marion County, 28 August 1885 — Page 1
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Neues öe? Telegraph. Welt ? f u S l t Ä k e n W a s b i n : n. D. C.. SS August. HübschkS Wetter, Stt'lchregkn, verän. derlicher Wind, etwaS wärmere Temperatur.
Bankerotte. Äev Zlork. 23. 9lua; Zahl dir Bankerotte in den Ver. Staaten und Canada kdte Woche 189 gegen 174 letzte Woche. Ausgewiesene Polen. Berlin. 23 Aug. In ganz Gatt. zien wurden Subskriptionen zur Untersiü&una der ausgewiesenen Polen er Affnet. In Bamberg VUrde eine ZtttUNg XOt' - . m, - KHm nn ina ni,n SHt&utntA citrtmltttn mit tikelS konfiSzirt. g W Kommt das vom Freihandel? London. 23 Aua. Der Standard saat. da 7ih in Sacknet, aestern Abend mehrere tausend unbeschastigte Arbeiter I W ft - - - 9 versammelten, und beschlossen, die Regie rang um Unterstützung rung zu ersuchen. zur AuSwande Drahtnachrichten. DerWabashStrike. New N o r k. 27. Aug. DaS Comite der KnightS of Labor wurde heute informirt.daö da? Eisenbabndirektorium ihm am Danneriiza eine Antwort Tbeil l werden lasse. Noch ein Eisendahnstrike. G a l v e st o n. 27. Aug. Unter den Arbeitern der Colorado & Santa Fe Eisendahn ist ein allgemeiner Strike auSgebrochen. Hier wurde ein Versuch gemacht, die Abfahrt von Zügen zu ver hindern, die Polizei jedoch hinderte die Strikers an der Ausführung ihrer Ab sichten, ohne dabei auf Widerstand zu stoken. Die Republikaner von Iowa. : DeS Mo ine S, 27. August. Die revudlikaniicde StaatSconvention versammelte sich heute Morgen um 9 Uhr. StaatSsenator Lrrrabee wurde per Ak klamation alS Gouvernür nominirt. In Bezug aus die Liquorsrage lautet die Platform. wie folgt: Die republi kanische Parin von Iowa hat stets das ID.J.I )... Ct.l (..hAuMi hn vinhl VCU WfcW VUUltkt Hl ,, V in berauschenden Gettänken zu reguliren. so dak die schlimmsten Uebel desselben unterdrückt werdkn, aber sie hat die Sache nie zu einer Parteifrage gemacht, son dern das Resultat einer unparteilichen Abstimmung ausgeführt. Wir sind da für. die Tauglichkeit des Prohibition. w, . . L ... !. lyUkMS vounanoig zu ervrooen tv i. a fair trial) und verdammen die Demo traten, weil , sie sich ohne Rückücht auf lokale Anschauungen zu Gunsten einer $250 Lizenz, und für Legalisirnng des ... v... ... AZMLliyyanoets erltari yo,. , , . ... ... Amerikanische Wetterlau t p cM.m 97 in ?Ni. nst und 30. aad t. W. Wfc milifii taintn ntniiiHnnin lortirtfri mctui v thaten. Hun tin g ton, Pa., 27. August, - In HoutSdale ur.o am Fuße des Stone BeraeS M lekten Abend ziemlich viel s:.. r - - w"' P?r Kabel Der Zar. Kre msier, 27. Aug. Ein Augen zeuge berichtet über die Anwesenheit deS . 'Raren in tt-zmiier. dan der Au trok aller Bemühungen doch nicht seine fortwäh rende Angst und Besorgnib verbergen e..c. .. :....e,. ß - 1 lonnir. klz uy wiuÖ unu uuuiujmiu- . ..-v t.iun k;. gen US, Uno guu iuu,t u. i tU"w.. BorstZ,tSakregein an. er ar oar emen großen, sehr gm oresurien vuno. den er überall mitnimmt, und der sich stets bei ihm, auch, deS NachtS neben seinnt Wtlft denndet. " Die Karolineninseln. M a d r i d. 27. Aug. Die Regierung hat den Armee und Marmeelud ge . . . . CAfnnn hi nifiiirre idre neultAin Otb.tt ,urückge,chick, und die d.u.sche " JUlUgUCOfl-, ÜBIUIU jkivuviuijiu . ... . a.Aw.;M..M . CVVl'x ! w von Deutschland von der Mitgliederliste fi 9 m 1f.tM Wl. f . Ä f gtstriqen yaoen. uip muc v . v . . cm ::n f .f 4. .Ci lung oes xinnMicMu uw Entrüstung. Köug Alsonso hat an den deutschen Kronprinzen geschrieben, und . ihn um seine Vermittlung gebeten. EZ heißt, daß auch der König von Belgien und der Kaiser von Oestreich olS Vermittler vor geschlagen wurden. ES heißt. Deutsch' land habe den König von Italien vorge schlagen, aber dieser sei der spanischen Regierung nicht genehm. Gras von Hadseld versicherte dem spa Nischen Gesandten in Berlin, paß
Deutschland keine Absicht habe, die Rechte Spaniens zu beeinträchtigen uns sich gerne eine Ärüfung aller Ansprüche und rechtlichen Entscheidung unterwerse. Angriss aus Mormonen. London. 27. August. In Folge eines Gerüchtes, dafc hier vtfindliöe Mormonenmisstonäre Mädchen entführt und nach Ulah geschickt haben, stürmte heute eine Volksmenge den Saal, in e!
chem die Misstonäre Versammlungen ab Uicltfn w m in Trümmer und tagte die MisstonSre in die Flucht. Diese wurden noch erjf die Strake ver folgt, die Kleider wurden ihnen vom Leibe gerissen, und sie wurden so surcht bar geschlagen, daß man sie sür todt in der Strabe liegen ließ, wo sie nachher dke Polizei auflas. . - D ie Cd olera. Marseille. 27. August Heute sttllte sich eine vlödliche Zunahme der Sterbllchkelt ein. Eme Pantt Nedt de vor. Sttl AuSdru, der ttrenlyelt ,lno 000 Personen auS der tadt entflohen. Web re n sich. Dublin. 27. Aug. Hundert Polizi sten begaben sich heute nach Bally Fei arS. Counly Killarney, um mehrere PSch ter zu exmittiren. Als sie ankamen, wurde die Kitchenglocke geläutet und etwa O Personen versammelten flcy und grigen die Polizisten an. Diese machten von ihren Bayonetten Gebrauch und viele Verwundungen kamen aus bnden Selten vor. A, arisch. Be.d.tS.n. Dublin. L7. Aug. Agrarisch. V.r. brechen nehmen in tterry County surcht . . I bar zu. Fast tagllch kommen B andstls tungen vor. BtS jktzt haben noch lerne Berhastungen stattgesunden CöDtffnaÄtftera B r e m e n, 27. Aug. Angekommen: Dampfer .Rhein" von New Bork. Q u e e n S t o w n. 27. Aug. Angekommen: Dampfer .CaSpian" von Baltimore und .Wyoming- von New Vark. Marktpreise. UM n o. 3 . 95c : . 1 kty. 85c. r n N. ? metß 4tk;ge!4?: amijch.4?c. Hafe r o.2 wett Vt ,,,liSt 2te. tia n Mc ;ltt 111.75. tf u 112.00. 6ch tn t B Schultern 67. pk S:. Seiten -7)e. Sch t s ch m a l V,i -7K. ,h l amll, IJ.75 U.o); ane 14.101.0; tj:ta3. J3.2J. C 1 1 r 10; ; trn Store 12c. tter rea, IS-22e: Da, U 16c: Sountrv 812:. synk-?exer vt 1 1 a neue 73c-$l.C0 per Barrtl. Toma to i 60c per Bush. Aepfe l jl.o. f i,5ü vet Bbl. Vom Ausland. cie londoner Gewerk vereine haben es abgelehnt, sich an der I von der Mall l!aiette" anaereaten m, ' ' ,...e7' . : aZLl. m l" 1 iLiUtJuuuvycyuny im jyyvc 4aii ium I ? 1 i' . t ... . t r re.t m . cyue oer weivticoen viyre m ngianv zu vetbcmgen. Der Vollzugsausschuß 1 , c . 1. . v rrt . . ocö viaivt oer sewerivereme rnollvnr ... ,v - " . ' Kundgebung wird nicht sehr wirkungs voll sein, oder dauernd aute olaen ba den durch bloßes Protestiren gegen ein f 1 . , m m m - vesteyendes uevel. as wnuleye HNfS' mittel besteht darin, die Grundlage unr r - r ii.i. a w . w irres socialen eoens zu veranoern, mzi I s.. 'tt- Kt- :fi rntsifA. u;c, iiiiuic uci viLiiuiuiu;c ii oiau' nlsse zwischen Arbett und lapual, me drige Lcbne erzeugt und durch andere künstliche Mittel Sollen auf Erden schasst. Männer durch Armuth herabwürdigt. Frauen durch Hunger ruinirt und die Jugend durch physische und geistige Ver, I r . nrn -r t . lommenyeil rm 'awervum vlnoerr, o...'i l;. .. s.ir.fi... st . i . . r. . ... n ri mir oie wicongsren nirreoe zu rasiern Gatwng i bUdet." -tlne arme UlZtttwe stand K. - - . n,: ...... sif r .b- vi. ".".5 des D eb tat, 8 vor dem Sckössenaer ckt. Mann war noch nicht lange begra. den und ste trauerte aumchtli um ihn. Slls sie nun eines Tages, wie schon öfter, an ferne in Grabe stand und weinte und I tr -i- wt f. . r -.1. c rx mg, CKK r ,p einraro uno Illmullivs I w F . C M sei, wayreno rechts uno ilnls aus Yen Grabstätten Steine aufgerichtet waren und die schönsten Blumen blühten, überI. r . i. . i ii ... c i..? m r ran, sie oas errangen, aua? oas virao vr aomae,cvi.eoenen zu comucren - W -k f T ' k. i r-- f.. j. r.x ' ..c - ' V .k ? ' nsuv, viuuuvm vem ClVC i jM-M ?sumnrinsf itnb triifi iriw a( im I VG..,,, V H.MV ViMI Vtltl Hg Mannes ?in. Der Dieb17 ' . jtslr wurde sehr bald bemerkt und die I rv -. ...ii . j cw raierin emoear uno zur zinzeize ge bracht. Im Tennin war sie reuig und geständig, weshalb der Gerichte hrf die aqe aucy m mnoem fiepte ansah und sie zu einer zweitägigen Gesängnißstrase verurtheute. Der soeben von dem Hule G. Pirazn u. Söhne in Ossenbach a. vJl. aus'egebene Bericht über die Ergrb niffe der diesjährigen Rosenöl Ernt? entyau eintge rmeres.sante Mlttyei lunaen über diesen kostbaren Arti sei. Derselbe wird, wie das Frankfurter Journal" mittbeilt. auf dem
Wege der Dsstlllatlon' von bulgarischen Bauern in Numelien, an den j'üd.'ichen Abhängen des Balkangebirges, mithin in der eurrpaischen Türkei, gewonnen. Die Rosenlultur ?!umelienS erstreckt sich über mehr als 140 Ortschaften in einem Umkreise von 56 Tagereisen, : dessen Hauvtorr Kasanlvk (Kisianlik) ist, neben welchem Cer.tralpunkte der Rosenölgewinnung aber noch Karlowa, Tschirpan und Stera-Sagora zu ' ner.nen sind, in denen sich ebenfalls Präfekturcn, bew.
Unterpräfelturen beftneen. Zur Gewinnung eines Kilos Rosenöl sind, je nach der vor und während der Destilla, tion herrschenden Witterung 2000 bis 4000 Nilo Nosenblätter ' erforderlich ! Ein so überaus köstbares Produkt reizt unredliche Produzenten oder Händ ler natürlich sehr zur Verfälschung, die meist durch Zmatz von . Geraniumöl bewirkt wird. Die kürzlich zu Cn'ee gegangene heurige Destillation von Äoscnöl ergab ein günstiges 1!efultat.und da auch noch zicmlle Vorrülhe aus vorjähriger Ernte voihan'ocn sind, so kvnnze es ;n ca. 712 M. pcr Kilo auf denürk: gebracht werden, ein so niedriger Satz, wie er feit Vielen Jahren nicht vorkam; voriges Jahr kostete es neck gegen 1000, 1882 aegen 1200 M. Das z Hauptirportge schüft von Rosenöl ist in Händen deutscher Häuser; neuerer Zeit haben sich zwar auch verschiedene bulgarische Firmeu damit zu befassen, begonnen, !och nfou g'nauc Kenner des Artikels die kclciuinrt deutscher Däuser entschiede f Abermals werden vonMärokro Gräuelthaten berichtet, welche in verscedenen Gegenden des Landes wider Juden begangen worden sind und ZeugMtsi VAt V rtrllfM?t K HflViTf ov "M l TC'hTS ZZ, "V. ZZ Hp V V MVII Vt VM, VVtMyv V V den Grausamkeiten des Gouverneurs, deren viele von ihnen zum Opfer gefallen sind, geflohen waren, wieder mrückkebren, aber nicht mehr unter der Juriediction des Gouverneurs stehen sollten. Ein Ofsicier begleitete, mit einem Schreiben des SultanS Versehen, hie Nücklehrenden, wurde jedoch von dem Gouverneur abge fertigt. Kaum war er fort, so erfolgte von Seiten der Maurischen Bevölkerung ein Steinhagel auf die Juden, durch Welchen zehn Personen, Männer .und Frauen, schwer verwendet wurden. In dem Dorfe Kaorbadi Bern Melal wurden zwei mnge Juden, Jsaac Abltbol und Ä.ordechai abeoni, vom Pöbel ergrissen und fast gesteinigt, dann wurden sie an Bäume gehängt, und die Barbaren machten sich ein Vergnügen daraus, mit Flinten nach ihnen zu schießen, bis sie todt waren ; dann wurden die Leichen in eine Kalkgrube geworfen und verbrannt. Die Juden von Tadla bei Marokko wollten zu Ostern eine neue Synagoge r - . e . oauen. Einige uiemays fragten darauf bei ihrem Lehrer an, was mit Juden zu geschehen habe, welche sicheineSynagoge an einem Platze bauten, der höher liege, als die Moschee. Sie erhielten die Ant wort, das Gesetz gebiete, die Männer le bendig zu verbrennen und die Frauen und Kinder an die wahren Gläubigen in die Sklaverei zu verkaufen. Die Juden wurden m diesem Falle rechtzeitig gewarnt, sie brachten ihre Angehörigen in dem Heiligthum eines Marabuts Sidi den David rn Sicherheit und flohen selbst nach Marokko, wo es ihnen gelang, die Vermittlung eines einflußreichen Sheriffs zu erlangen, der den Leuten rn Tadta schrieb, eS fei Sühne genug, wenn sie das Gebäude einrissen. Die Juden konnten jedoch nicht eher wagen, zurückzukehren, als bis der Sheriff sie in Person begleitetc. iüer Arzt undsHr,stt.tetler Tr. Emil Zsigmcnoy ausun Mzte beim Besteigen eines Gipfels bteXau phineer Alpen und blieb sofort todt. Im vorigen Monate erschien von ihm imVuchHandel em Werk unter dem itrl : ,.Dle Gefahren der Alpen praktische Winke für Bergsteiger." Noch ein zweites Opfer des Alpcnsports wird gemelder. Ein junger Mann aus Turin, Mario Rey, welcher, obwohl erst 17 Jahre alt, doch bereits mehrere bedeutende Aufstiege gemacht hat und ein leidenschasili cher Bergsteiger ist, wollte, wie die Gazetta d'Jlalie" berichtet, den Dent du Geant, welcher 4010 sv!eter hoch ist, besteigen und führte seine Absicht in Vegleitung von zwei Freunden aus. Fast oben angekommen, stand er auf einer Hei nenPlatte amRande eincsAbgrundes, als plötzlich die Stelle nachgab und er in die Tiefe stürzte. Sein zerschmetterter Leichnam wurde gefunden. Aus London theilt man folgende seltsam klingende Geschichte mit : Eine vierundsechszigiäbriae Wittwe Namens Sarah Cousins sollte ihre Mhnung verlassen, m welcher sie sich seit einem Bierteljahrbundert befand, da das Haus baufällig geworden. Die Frau geberdete sich, seitdem sie die Kün digugg erhalten, gleich einer Wabnsinni gen, sie schrie fortwährend: Mein illberkasten darf nicht berührt werden. ich will lieber sterben." Das Benehmen siel auf; die Polizei öffnete den QnUn "nn frtnVi Sitin Vst. m.. tfVMVlt. IHIt MIV mhii vtv CVlWj'V vl nes Kindes der Frau, welches den Erhe bungen nach vor manzig Jahren aesto ben war. Dr. Eavannac, der Gerichts arzt, erklärte sich außer Stande, über die Todesursache irgend em Urtheil fällen zu können." Die begonnenen Näumungs . t. r r . . aroeuen in ver coioplireve zu Witten bera, so schreibt man von dort der
Ä5agd. Ztg.", haben einige Zeitungen zu der (auch von uns gebrachten) Notiz veranlaßt, daß gelegentlich des Umbaues der Kirche das darin befindliche Grab Lutber's auf das Vorhandensein von Lu ther's Gebeinen untersucht werden soll, weil angeblich Grund zu der Vermuthung vorhanden sei, daß Herzog Alba nach der Kapitulation WittenbergS 1547 das Grab Luther's geschändet habe. Veranlaßt ist diese Vermuthung durch eine Sage, die übrigens durch ein sehr
scyonee, rn der Lutherhalle beslndtl cheö Bild von Teich illustrirt wird ; danach tou Herzog Alda, als Kaiser Karl V. (nicht wie die angezogene Notiz an gibt, Philip II.-) die Scblokircöe nack der erwähnten Kapitulation besuchte, den Kaiser am Grabe Luther's gebeten haben, die Gebeine des Ketzer's (Luther war erst ein Jahr vorher gestorben) ver vrennen und die Asche m dielbe streuen w lassen, eine Zumuthung, die der Kai ser mit den Worten zurückgewiesen haben soll: Ich führe nicht Kriea mit den Todten, sondern mit den Lebenden." Die ganze Sage aber entbehrt jedes hi st. :tx... . t '. iwtiiyen yinrergrunoes, oa vie seuge nossen, darunter Luther's bester Freund, Bugenhagen, und der sehr gewissenhafte Chronist Menz kein Wort von der Sacke erwähnen. Hätte aber Alba das Grab Luther's gegen den Willen des Kaisers gejchandet,za Ware nur das Zwiegespräch an Luther's Grab wirklick aefallen. dann hätten Bugenhagen und Menz sicher nicht darüber geschwiegen. Es ist nicht ein mal mtt voller Sicherheit die Anwesenheit des Kaisers in der Schloßkirche nach gewiesen. Bei alledem aber ist eine Oesfnung des Luthergrabes gelegentlich de Umbaues der Schloßkirche nicht nur sehr wohl möglich, sondern bei dem For scherdrang unserer Zeit sogar Wahlschein lich. Nur muk der anaeaebene Grund dazu von vornherein zurückgewiesen wer den. Von der ersten Beaea nun des bürsten Bismarck mit Dr. Schweningcr weiß der Karlsbader Korre fpondent des Pest. Ll." Folgendes zu erzählen. Wie der Fürst überbauvt auf den Gedanken kam, hier in Karlsbad den r. cywcningcr zu konsultiren, weiß rch nlcht, genug, er lleß denselben rufen. Dr. Schtoeninaer lies? sich vom Neicks kanzler dessen Leidensgeschichte eriäblen. Als der Fürst fertig war,' begann Schweninaer :u fragen. Bismarck antwortete anfänglich bereitwillig, aber als das k . m t i prägen gar rem noe naym, stieg ver Unmuth des Gc fragten von Sekunde zu Sekunde und machte sich endlich in den barschen Worten Luft: Fragen Sie nicht so viel!" Dr. Schweninger ant wortete in festem, nickts weniaer als de votem Tone: Wie es Ihnen beliebt, Durchlaucht, aber wenn Sie kurirt sein wollen, dann sollten le einen Bleharzt kommen laffen ; der kurirt, ohne zu fragen." Der Fürst war sprachlos vor Ent setzen über diese Frechheit, er schleuderte dem V!ünchener Doktor einen vernicktenden Blick zu, vor welchem dieser jedoch durchaus nicht zu erschrecken schien. Es trat eine ziemlich lange Pause ein. dann sagte der Fürst in ruhigem Tone: Wenn W C" r. r . T T r-rm ev oenn sein mup, so fragen ot in U)0t tes Namen weiter, aber ich erwarte dann zuÄ vo:: ,'.hnen, dan Sie als Arzt eben ?o Großartiges leisten werden, wie als öiair Wenn ein Mann Anlagen zum Selbstmord hat, sagt boshaft ein englisches Blatt, so wird sie sich nach der Hochzeit betbäligen, wenn er die glänzcndenPerlzähne seines schlafenden LieblingZ in einem Glase Waffer schimmern steh:. THE LIGHT RUNHIHG SEW1NG HIACHllJE SIMPLE in THF nNIY RPWINR MAP.HIUP I I w . w , M nw mm L - THAT GIVES . 2 mm. JT HAS HO HQUALj pMLZZffmw LMj'M riOTinn jj m . . 0. iULJf SEWIUG MAGHINEGO ORANGE MASS. 30 UNION SQ.N.Y. CHICAGO ILL. ST. LOUIS MO. ATLANTA GA. 3rOR S ALE PY
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