Indiana Tribüne, Volume 8, Number 341, Indianapolis, Marion County, 27 August 1885 — Page 3
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Halten Sie Zhrc Hand n einen Cchr.ibf:?ck, drehen Sie an der Schraube biö Ihnen der Schi::crz unrträa lich erscheint, und das ist Rheumatismus; gc'en Sie der Schraube eine weitere Um drehung, und das ist ccuralgie. Diese Tcsinition diese? beiden Krankheiten gab ein Professor in einen medizinischen College seinem Auditorium und er fügte hinzu: Tieine Herren, die Medizin' kennt kein? sichern Heilmittel für kein: derselben." Let)tcre Angabe ist jetzt nicht mehr wahr, denn ti ij: UJteset und wier erprobt worden, daß (ESpaS Pfi X Ä ll Mi HH Ü Ui FviBaB3?! V-Beide bellen wird ! C. F. $ilr:ir, Free??rt. II., ein CctoautbfäZrer ter C. & 9k. W. EiseNdan. treibt ; Fönfzcdn Jahre lang rsat ich mir Rbeumalikmu gs?lazt und i& war cir flt rier Menake la? an' Ha gefesselt. Ich bade it Flaschen tcl tölo jfcoral itiranit und schöne reZig gebeilt zu ft',n. Ich ?ana tiefe i"kctjin nicht genug loben." 2tr.n Sie tdlovhareZ nist in Ihrer A?otbe?e r, halten tonnen, werden t?ir Idnen. nacb Empfang d?s .. regulären Preis ein Dollar rer Flasche da,ielbe ttv Errretz franco zusenden. Wir sehen eZ lieber, wenn Sie eS vcn ?k?e?n Apotbrker kaufen, aber teeim r dasselbe tritft süvrt. lassen Sie si& niebt überreden, cticc Andere n versuchen, sonöern bestellen Sie so ferttei inv, wie angegeben. Mk)Sophoros Go. 112 Wall Ttr.. New Aork. GüdUch. 1 & I. R R D ? Jarj Ö' ns d'N? du oa$ l.oui!' Hf'vnif MMni.i. 'h tauMitH. AM! SKVHiinaf, I iOivit!e, MohiU- and New OrJeauH. fi Ist tcrttjftlliflft far liaftagWe nach e ?.iden, tin titefif Rut zu nehmru. Palast'. Gz' unL Parittr-Wageu z irisch, ?caps caö ;cif::;(.U un. ZX Lsni; ar.' V 'ntluill otjuv ??ü?ctlcfÄfeI Corntort, SrArifUtaTn; ud Sicheret! V" le 3es? die cfi. juiKi'ösPfc? D. M. &. 5. '5SU. 11. 11. Doriuß. RMie"! i8"ri Hsffagttr.Agent, rifcft.eic Kasein zrz? und J?moiZ rr., Jndrl K. W McKona. Superin ternlent. euer-AliZrW-Sigtta!?. jen3a vu irl't i auctauvtf.e i rr b Cütiai uns w ott. 7 Rsiklunb 5ichlg4.'. T:ras. i ft Jers,T:r-s und Äaffotutta 9 Mnfton nni ?:s:d'?tt2ße. 12 aflaunett 2te. nihe Nedl Str. IS IcUaar Cir, unb Jsrt Sa,n r. :4 Nim Jerse? ;tr & 3ou Kane Aseu. 15 Sir. anb jltfiaa'ttxa i W eZristts- See. ui:b sh ?t?. 17 PzrZ Lo. und u'-l?r ?ik. Bar?'? Ltr.un, 23 Srchez rnb Jo' Zlz. 123 lo2g 4te. u:-.d ÄieUnte Er, U2 labawa und E Zn:, e. Ict 51rttten und Cieienlt Ktr. a 'flanbe Str. rb xnccLn 2 X37 uSn2utgl-ebdub. 133 tntral Ca. cnb Tchte Stx Ul Ubarn nnbKcrnfo! SU Xv2 ?tdar.vtcn unb cht Si; 134 5a3ß L?e. und Zlz?-.t SN iäö Hoe v. und Tkliwere :r ZZS Te'.asar ,nd Äiigan tr. A St. Je 'SU., nabt Ikinot. 3 Pennsylvania und Pratt Lti. 25 Mo. S. Engine House Sechste, ab .1 " 26 MlsftZfi?ri nd et. lait Str. 27 J2moi! und Miötjzn Ttt. L8 Ptnnszlrania Str. und Hove Sv. 33 isftsstrrt und Siert tr. 21Z Tenneff und W2iam Str. 313 PinnfHlvünia und 5! ich ig an Ctz. 3t4 JLW,iS unb fceibeit tt. 3t Jndiana 2v. uui Zütgan kr. oZ ttena und Watnut Str. Eälissrnta und Btemsnt S:r. AS tat und Ne ct: 5tr. 56 Jnbiana isc und 55t. Ion Ix 57 Ltadt'yosoUZl. SS UIt ur Nord Sti. , W lchigan und z?Z 1? rieft und Wanut ?t,. Z1Z kseft und Sxitt 5tt. 314 fiitente Ur.S cosatb Su. 41 Waiiwaton. nabe West u. O eiDor1 und LZhmgton St, iZ SSiourt und e? ?,skk :,. LZendlau un, Qa;tN, Cic JImz. und OkiL L'.7. 47 Znne?s und L!!)insts Str. Wz:n't Psr! Zzsuj. 4S Jd,a?la. t2 tsssurt und ÄkalFtSnd St, 42? KtsftsKrrt unb Zda Str. 4IS ,1,auft'6 i.acl 1. 421 I . U. und Heus. 433 Znsan S'zicA. - 33ir.oi unb iftertia 6u. aitnotl unb üouiftana tt SS Qeft und icart? tt. 04 tiHH und 6öu4 St,. ö lenntfic uub i:ji4 fit. 57 ttertbian r.b ay SU. ftS 18btloa Sv. un ftarrtl tu. S9 Vabi1n 3C un nU9 tr U2 Eett und divuacot tti. 613 ntuckq So, und , 514 Union unb "Wonl S.r 518 aainoii unb Ä an ja 3 C 17 Zrrit unb Iiscoxsb tiu. Cl 6out& na)c I, lairar Clr. P,nns?loania und Leuiftan n. . IS SCelawore und Dicwart 5tt. 61 Oft nd eaN? tu, lade, und Lirg.ana . 7 Ukgini 8. und Arebstza St KS Oft Nd Esdurn St?. es Pns,:vata Str. undbtsd 12 cSraa ur.d Doughert? Ltt. 71 Lttgwts rt. naHuron Str. 72 Oft und orgia Sir. TZ WaZZington unb Venion Ctt:. 74 fienten und Seorzia S.r. 7S?ofto. und in. 7 DU und S:r. U Virginia .und 25 Ulan. 79 Uta)tr Ab, nd Dan. 712 Sxruc und ProspeU Str. TU nglijh v und Launt St:. 714 Drang und OKv Gtr. 71K htd nd ch, tk. i1 iiwatj9 cn.. zu Washingtd T:auizr Stk. SS Oft nd .axl Stk. hi flta zort und Davidson U S5 Zaubnunsin Anstalt. 86 vr. CUttteu JÄrstnai. 7 Ortental und Walbingtsn esu LZ rautn sängn:,. 12 . chlauchHsuI. Oft 2Zashn,gtnkA 413 Marin und SiflbU fctr. gl4 Ohi und H?u St, 91 fUralanb nah Nettdian tu. 92 SReM&ian nnb Siorgük Straz. 1 PnoatSignal. -2-1 Und aften Mbrholt, ,it,k Ll ßi Schläg, Feuer au. rjEchiau.TruckRb. : ?S!k04Uz,v'pi S-S Stanai s'r Plttagl?
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Trübe und lichte Tage. Novelle von Clarissa Lohde. (Fortsetzung. Jch mun Dir gleich bemerken, das; ich k,zute sehr beschäftigt bin, also fasse Dich kurz." So kurz ich vermag, lieber Vater." Zum ersten Bkale nannte sie ihn Vafer," nicht üpa es war ihr, als passe dieser trauliche ?l'ame nicht jür das, was z-.nlsüctt ihnen verhandelt werden sollte. 2er Banquier suhlte sich sehr unbehaglich, und suchte seinen Mivmuth hinter eine: strenge Miene zu verbergen. Sich in ei Stuhl werfend, machte er ein unge duldiges Zeichen mit der Hand. Beginne denn sagte er. Sie setzte sich nicht, sondern blieb vor ihm sieden. Das Herz klopfte ihr heftig; aber sie glaubte den Muth haben zu mü sen, siir Die bedrohten Rechte der Stief mutler einzutreten. fand heute die Mutter im Bearm, abzulegen," begann nemtt vor Aufregung zitternder Stimme, unser HauS, ihre e math sur immer zu verlassen Nur m uen Bitten gelang es, sie von ihrem Ent ij--rT i tmiic aozuoringen. r trommelte mit den Fingern auf der Stuhllehne, zog die Stirn in finstere galten und sagte verwettend : ,D cje Bitten hättest Du Du sparen können. Es ist nicht Deines Amte, die Bermlttclung zwischen mlr und meiner ßxau zu übernehmen, meiner Frau, die mehr Leine Mutter ist." ,ie nu aber an. stelle meiner Mut izi mit auslugn onji. t"f.t.ri- I vd - . . . - uerolng oocy glaube icy nicyk, m I 0. . - j. s . ; jt. . v - - I sl ie lr auzuvle! runo gegeben hat. lind liche Zärtlichkeit für sie zu hegen. Gleich gültig und fremd ging sie wie neben mir, jo neben Dir..Doch war sie niemals unfreundlich ge gen mich." Zn näherem Anschluß, wie ihn soist daS antillenleden Mit sich bringt, fehlte ihr in unserem Hause vielleicht Zeit uns Gelegenheit ." Ac!ch thörichte Reden." fuhr der Ban qn ei llgcrl:ch auf. Brechen wir ab, ich bitte -.ch, c? nutzt zu uichtö !- Er wollie sich erheben, sie aber hielt ihn fest, kniete aus ein Tabouret zu. seinen Füssen nieder, ergriff seine Hände und zog sie an die Lippen. Ich flehe Dich an, mein Vater, höre mich, um meinet-, um Deines Kindes willen, um deretwillen, die mir das Le beu aab und die mit Dir. wie Du mir oft aisaot. den Wohlstand, das Glück dieses Jrm'.ifS begründet bet. r. scheuche den Segen nicht von seiner ' -Jt i I Sckwelle durch eine That der Härte, der ' I Ungerechtigkeit. Laß Milde walten, ver zeih, wenn Du etwas zu verzeihen hast und schenke mir, schenke uns Allen den Frieden wieder : Jedes Wort von Melanie's Lippen drang wie ein Dolchstoß in des Vater Herz. Ihre Anklage, die Anklage seines Kindes, beruhte aus Wahrheit. Nicht der Milde, der Gerechtigkeit lieh er sein Ohr, sondern allein der Selbstsucht, dem Verlangen nach dem Bentz eines Weibes, das ihm diesen Bentz als Preis in Aus' sicht gestellt für die Verstoßung seiner rkchtmaklgen Gattin. Aber welche an klagenden mummen sich auch in seiner Brust erhoben, die Leidenschaft sprach doch noch lauter. Er begehrte und er mochte und wollle seinem Begehren keine Schranken entgegensetzen laffen, selbst nicht von seinem einzigen Kinde. Rauh fast schob er Melanie von sich. Geh, Du vergissest, was der Tochter dem Vater gegenuber geziemt ! Was ich zu thun ent schlössen bin, davon bringst. Du mich nicht zurück.Vater!" Vorwurfsvoll, verzweifelt drang eS jetzt von ihren Lippen, er hörte sie nicht. Ohne sich umzublicken, verließ er das Ge mach. Lange blieb Melanie auf derselben Stelle, das Auge auf die Thür geheftet, durch die er verschwunden war. Matt waren ihr die Hände zur Seite herabge funken. Was nun ? Wo nun Hülfe. Rcttung suchen ? Und wie ein lichter Strahl der Hoffnung stieg in ihrer Seele sein Bild aus. das Bild von Johannes. Zürne er auch der Mutter, zürne er ihr auch mit Rea)t, Hny kannte seine edle Seele sicher nicht. Der Unglücklichen wurde er seine Theilnahme, seinen Rath und Beistand nicht versagen !" Ohne sich welter zu besinnen, eilte sie zum Schreibtische, und warf mit vor Auf regung zltiernder Hand einige Zellen an ihn aus's Papier: Ich muß Sle sprechen. Kommen Sie morgen um zehn Uhr Vormittags zu mel er Tante Klot lde !" Dann klingelte sie und übergab dem Diener das jorgsältig geschlossene Billet mit der Weisung.es sofort an seine Adresse zu besöidern. XI. In einem Stübchen in der Wohnung der Aäthin Jranzius saßen Johannes und Mdair.e neben einander auf dem harten Eanape, das, noch aus dem Nachlaß der Eltern der Besitzerin stammend, die Spu ren seines Alters deutlich genug zur Schau trug. Aber über die schadhaften Stellen war eine von Adelaide mit kunstvoller 5)and gearbeitete Decke gebreitet, und eine fast peinliche Sauberkeit ersetzte den Mangel an Komsort, den diese altväterische Einrichtung freilich nicht auszu weisen hatte. In diesem Augenblick aber zog es wie ein himmlischer Glanz durch den schlichten Raum; Johannes hatte den Arm um -die Geliebte geschlungen, und sie saust' an sich ziehend, drückte erden eisten Kuß aus ihren blühenden Mund. Melanie, mein liebcö, geliebtes Mäd chcn !" Sie preßte die Hände aus's Herz, ein Gesühl zog in dasselbe ein, fo felig. so unaussprechlich beglückend, und doch so voll Demnth, so voll kindlichen DankeS gegen den Geber alles Guten und Voll kommenen, daß sie, überwältigt von der Allgewalt desselben, die Augen schließen mußte. Wie ein Hauch nur drang es über ihre Lippen : O mein Gott, laß mich so vielen Glückes, mit dem Du mich segnest, werth i werden !" ' Sind wir jemals des Glückes werth, Mlanie?" fragte er jetzt leise. .Glück
ist' (Znüde. göttliche Gnade, die mtt thttm Glänze das arme menschliche Leben ver klärt, um die Seele stark zu machen auch für die Zeiten des Kampfes, des Lei des, von denen ja Niemand ganz verschont bleibt." An Deine? Seite wird mir jede? Leid leicht zu tragen sein " .Gott gebe es, daß Du nie anders denkst!" sagte er lächelnd und strich sanft über ibr schönes, weiches Haar.Bis seht, meine Melanie, hast Du ja noch nichts als Frohsinn, Glanz und Genuß gekannt.Doch kein Glück-" Wird aber das bescheidene Glück, das ich Dir bieten kann. Dich auch ganz zu befriedigen vermögen, wirst Du niemals ein Sehnen nach den Freuden, den Zer streuungen empfinden, die Du jetzt auf geben mußt ? Meine Melanie, mein Leben ist ein ernstes, der Wissenschaft geweihtes. Ich bedarf der Ruhe, der Sammlung be darfeiner stillen, eng begrenzten, friedvol-
len Häusllchkett,elnerGuttln, dleihr H3ch stes Glück in dieser Häuslichkeit findet. das höchste Gluck am häuslichen eroe zu spenden vermag." Ich verstehe Dich wohl, wenn ich auch wem, wie wemg ich noch geschickt bln, die ser Forderung zu genügen. Du aber wirst rntca leyren, oem 31CIC nacuzuslreoen, vag ? s . n r w o Du mir vorgehalten hast.' Er blickte sich in dem kleinen, sonnigen Gemache um und sagte ernst: Nirgends besser kannst Du eS ler nen, als hier, wie man Genügen und frohe Zufriedenhelt in der Arbert und selbstloser Pflichterfüllung zu gewinnen vermag.' gt 100 rlf leise mit Tid& in der balb n , ? " ' aeSNneten Tbür. Dort am blumenae . ' . . - . V 11" T " " schmückten Fenster saß die Räthin an ih ttm Nähtische, ein weißes Häubchen auf dem grauen Haar, in den feinen Zügen den Ausdruck sanften Friedens, ruhiger HeUerkett. Beschämt barg Melanie ihr yaupt an des Geliebten Schulter. Wie hatte sie fo verblendet lange Jahre kein Auge für dikie ttiliick kaben. Sa minackteno aus diese Armuth hinabsehen können ! Ach, hier wohnte.waZ auS den glänzenden Räu men ihres HanjeS in dem unruhigen Ha. stn nach Genuß verloren gegangen war : Friede und lück. Friede und Glück. Der gütigen Tante," sagte Johan nes, die uns so vertrauensvoll bei sich ausgenommen hat, sind wir es schuldig, zuerst Mittheilung von unserem geschlos senen yerzensvunde zu machen, v, oay wir es gleich auch vor der ganzen Wett könnten, dazz nicht so viel Wolken noch fortzuscheuchen wären, ehe wir uns ange hören dürfen 1 Melanie seufzte. . sm rf rt . t iT . .vgsl vu yossnung, oer cuiur e noc& umwandeln zn können V X.' C1 4 ' Johannes senkte jetzt den Btick zu Bo den. Meine Hoffnung ist nur schwach. Doch will id) Das Letzte noch versnchen, noch einmal mich an das Herz Hulda's wenden, das, wie ich wohl weiß, kein l öseartetes ist. Vielleicht gelingt mir jetz'. Da der Schützende! der Lieb? mir zur 2r.H fiel)!, lvns ich bisher vergebii rer sule." Damit ergriff er V!elanieS Hand und trat mit ibr vor die erstaunt ausblickende Tante. Die herzlichste Freude malte sich bei der unerwarteten Mittheilung auf den lieben, aken Zügen. Gott segne Euch. Gott segne Euch!" ries sie. Wie wird sich Adelaide jetzt freuen !" Und als hatte diese den Ruf der Mut ter vernommen, öffnete sie, soeben von ei nem Ausgange zurückkehrend, die Thur. Einen Moment blieb sie überrascht bei dem Anblick des in.a umschlungenen Paares stehen; dann flog es wie ein Heller Freu denschein über ihr Gesicht und rasch näher tretend, streckte sie den Glücklichen beide Hände entgegen. Wie ich mich freue, wie ich mich freue !" Melanie zog die so lange vernachläs sigte Cousine an sich und küßte sie zart lich. Adelaide, meine gute Adelaide ! Jekt erst, ach, daß ich's gestehen mun setzt erst weis ich, was Du nur hattest sein können, wenn ich vermocht hätte. Deinen Werth zu erkennen. Aber noch liegt ein langes Leben vor uns, noch ist es mög lich, gut zu machen, waS wir versäumten, Willst Du mir fortan eine Schwester sein? 'Ack, ich war immer allein, besän nicht Bruder noch Schwester und fremd blieb mir jedes innige Verwandtschastqband." Gern, 0, wie gern !" rief Adelaide. Hab' ich Dich doch immer von Herzen lieb gehabt, immer wenn Du Viel umworbene auch nicht darauf zu achten sch enst.Eine Stunde später stieg Johanne? die Treppe hinauf zu Frau Hulda Mosch. DaS auf sein Läuten ihm öffnende Dienstmädchen machte eine zweifelnde Miene. Die gnädige Frau sei leidend und sie wiffe nicht, ob dieselbe Besuch an nehme. Johannes schrieb - einige, französische Worte auf seine Karte und sandte dieselbe zu Hulda hinein. Sogleich ersolgte die Einladung, naher zu treten. Hulda empfing den Vetter in ihrem Boudoir.' Sie war noch in Morgentoilet te, wenn auch in äußerst eleganter, der Schlasrock von violettem Sammt, mit kostbaren Spitzen besetzt, floß in schwe ren Falten an ihrer hohen Gestalt nie der; um das leicht aufgesteckte, schöne. goldig glänzende Haar war ein weites Spikentnch geschlungen, das ein ausfal lend bleiches, müde aussehendes Antlitz umrahmte. Sie reichte Johannes mit einem matten Lächeln die Hand zur. Begrüßung und winkte ihm, neben ihrem Ruhelaaer, auf das sie sich müde niedersinken ließ, Platz zu nehmen. Für T ich galt das an die Jungfer er lasiene Verbot keineswegs. Johannes ! sagte sie. - Ich Hütte Dich auch ohne die Deiner Karte hinzugefügte Aufforderung empfangen, sobald ich Deinen Namen ge lesen. Freilich ahnte ich nicht, daß ich Dich in dielen Näuu.en uberhauvt nock wieder sehenvürde, da Du neulich eine so ent schiedene AbsageDelner Freundschaft aus sprachst. Um so erfreulicher, daß Du doch gekommen bist. Nur um noch einmal meine Aufforde rung Dir zu wiederholen," entgegnete er ernst, doch nicht ohne seine Augen voll Theilnahme aus der gebrochenen Gestalt
, 'ffij' v .-. ??S!? ruhen zu li;ni, ;;uno dieses Ml fitfci im; ein Bundesgenosse zur Seite, aus dessen Bitten Du vielleicht eher zu hören geneigt bist als aus die meien." ,Und dieser neue Bundesgenosse ist?" Melanie." Ah !" Sie athmete wie von einer drü Senden Last befreit auf. Ich fürchtete schon. Du wärest doch schwach genug $e wesen, Dich zum Vermittler sür eine An dere hcranszngeben. ttm so besser, daß es nicht so ist, daß Du Deine Bedenken überwunden und gegen Melanie Dich ausge sprachen hast. Wünscht Ihr meine Für spräche bei Altenburg? Sie soll Euch wer den; meine ga.,ze Macht über diesen Mann stelle ich in Euren Dienst." Sie hatte mit fiebernder Hast, gcspro chen, Johannes betrachtete sie mit delüm werter Miene. Darum handelt eö sich jetzt nicht. Ee rade dieser Macht,' von der Du eben sprachst. Dich zu entäußern, den Mann, der in freventlicher Liebe zu Deinen Fü ßen liegt, von Dir zu weisen, diese Stadt zu fliehen, wie ich e5 Dir schon ein mal vorgeschlagen, das ist es, was auch Melanie durch' mich von Dir erbittet. Ja, noch mehr, sie fleht Dich an um der mütterlichen Freundschaft willen, die Du ihr stets erwiesen hast, ihr die Heimath. daS Elternhaus nicht zu rauben, aus dem des Vaters Ungerechtigkeit sie vertreiben müßte.Hulda wechselte die Farbe, ihre, Augen blickten starr. Ich verstehe Dich nicht ! Seine Stirn wurde finster, fast drohend traf sie sein Blick. "Hulda !" So mahnend und ernst drang der Klang seiner Stimme an ihr Ohr, daß sie ver wirrt die Augen senkte. Empfindest Du etwa gar noch B dauern mit der Verräterin, die Dir Dein Jugendglück, die schönsten Tage Deines Lebens zerstörte? rief sie heftig. Sie ist wahrlich keiner Theilnahme, der Für spräche Melan'S nicht werth ! Und wäre es so,- entgegnete Johan nes traurig, verdiente Dora auch wirk lich das L00S, das Du ihr zu bereiten trachtest. Du triffst ja nicht sie allein durch Deine That; zweischneidiger noch ist das Schwert, das Du damit in Melanie's unschuldiges Herz stoßen würdest. Sie, die Tochter des Mannes, der um Deinetwil len einen Treubruch verüben soll, windest Du in den grausamsten Zwiespalt stürzen, den es für ein junges Gemüth geben kann, den: das der Verachtung preisgegeben zu sehen, was Natur und göttliches Gesetz zu verel reu ihr gebieten." Genug !" unterbrach ihn Hulda, mit unheimlich glühenden Blicken sich empor richtend. Von keinem Andern als von Dir hätte ich solche Worte angehört. Aber um Deines Vaters willen hast auch Du ein Recht auf meine Geduld. Er fahre denn aber Eines : Mein Entschluß ist unwiderruflich. Ich habe Altenburg erst heute mein Wort gegeben, die. Seine zu werden, und ich werde dieses mein Wort halten trotz der Welt und gegen alle Welt." Johannes sah sehr bekümmert aus : er erhob sich. Ich fürchtete das," sagte er weich, und dennoch möchte ich die Hoff nung nicht aufgeben. Deine Seele zu rüh 4W M L. f MM m ren. Arme ymoa : cy benage ich Du glaubst inZsolcherWeise DirDeinGlück gründen zu können ach, man baut sein Glück nimmer auf dem trügerischen Grun de der Sünde. Und Sünde ist, was Du zu thun beabsichtigst, Sunde nicht allein gegen die Menschen, deren Lebensglück Du zerstörst, sondern Sünde auch gegen die Moral, gegen die Heiligkeit des Fa milienlebenö!" Sie machte eine heftig abwehrende Be wegung. Wo, wo ist diese 5elllgkeit des Fami lienlebens heute wohl zu finden ? Heimlich und ossentllch versündigt man sich alle Tage daran!" In den Kreisen, in denen Du ver kehrst, die Du allein kennst, vielleicht! In ihnen weht freilich schon die schwüle At mosphäre, die einst dem Untergänge Romö vorausging. Dennoch ist die Tugend deshalb Nicht aus der Welt geichmun . ci3f:j. : n. ui:.i...viv'. . ucn. ouue vvllU!li,lil 1:1 v sie mjuiyinioiu gerbäuscrn am häuslichen Herde noch in nnv?rwil'tcr Schönheit thront, wo flei k'iar ."'iii.: sich unermüdlich regen und ' elle Viii sfit noch nicht verlernt habe,'. vertrauensvoll zum Himmel hinaufznbt. cken. Denke an mich, Hulda, daß ich'5 Dir gesagt habe: Glück und Unglück kommt uns allein aus unserem Innern, der Friede des Herzens läßt sich nicht erjagen, er mnß erworben werden mit aller Krast, allem Fleiß und aller Andacht un serer Seele." Hulda barg das Antlitz in den Hän den. ,O schweige, schweige ! Siehst Du denn nicht, daß Alles vergeblich ist ? Mit Faust muß ich Dir antworten: , ,Die Botschast hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glande'. Wohl Dir, daß Du noch an das Edle an das Gute glauben kannst, ich verlernte das lange. Für mich war die Welt stets ein Chaos, eine Arena drZ Kampses, in der der Stärkere immer Recht behält. Auch ich kämpfe um mein Dasein. Muß ich, um zum Ziele zu gelangen, eine Andere verdrängen, so ist das ein Ver hängniß, leine Schuld !" .O, suche nickt durch solche, modernen Schlagworte die, Stimme Deines Innern zu übertäuben, Hulda, die sicher eine an dere Sprache spricht!- entgegnete er zür nend. Ihr Frauen spielt in Eurer Ge sellschast mit welterschütternden Worten und ahnt nicht, welch' bitterer Ernst hin ter der Maske des Scherzes sich verbirgt, wie die Welt, die Ihr Euch entgöttert, auch aus Eurem Leben das Beste foit nimmt, was ihm Reiz und Schönheit verleihen kann, wie die Daseinsleere, die Ihr um Ench schafft. Euch znletzt zum DaseinSüberdrusse treiben muß. In Nich tigleittn und Aeußerlichkeiten gehen Eure Tage hiu; in ihrem Gesolge' schreitet die gähnende Langeweile jrnd zulckt, wenn Ihr alt geworden, steht Ji.r wie eS nicht anders sein kann Euch vor Euch selbst entsetzend, verzweifelnd vor dem Nichts!" Er wandte sich hastig, um daS Zimmer zu verlaffen. Hulda aber sprang aus von ihrem Nu helager, ihre Wangen glühten, ihre Pulse flogen. Mit krampfhafter Gewalt faßte sie seinen Arm. Gehe nicht, Johannes, gebe so nicht von mir! Du wecht ja nicht, welche Qualen ich schon durchgemacht habe, was ich
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i .ich Uftti Siehst Du es mir nicht auf dem Gesichte geschrieben welch' einen bit tcren Scklenlamps ich mit mir bestehe? O, glaube mir, ich mochte es immer. Aber die Verhältnisse, das Leben, das Du so wahr cven geschildert hast, rissen mich stets aus's Nn:e hinab, nnd jetzt, jetzt habe ich die 'rajt rcrlo.en zum weit?rcnRingen. Jetzt stelle ich vor der. Frage : .Sein oder Nichtsein' und die Fci.,heit flüstert mir schmeichlerisch in's : Leben, leben um jeden prcis . Tvnvi ! rief Johannes bewegt und ergc.ff iiire 5Ü::de. Nach Deinen 0s- " w 4 vv tr v j Anschannngcn ist ja da-z Lebcn das ciuz gk Gut der Erdc; nch, u:5 w:c viel besser ls: c vjt. nich! setn.al ein Leben voll Schnöd tragen müssen.Sie ließ den K'.pf auf die Brust sinken und seufzte t.cs. Ihm wenigstens vermag ich daS Glüä zu geben, das er begehrt !" Ihm, wem? Altenburg ? O, gute Hulda, täusche Dich nicht; der Rausch, der ihn jetzt zu T ir zieht, wird verfliegen, wie er in seiner Ehe mit Dora verflogen ist, und die Stunde kommt vielleicht nur zu bald, wo er berent.dem Verlangen der Leidenschast nachgegeben, um Deinetwil len mit Allem gebrochen. Alles eingebüßt zu haben, was ihm bis jetzt werth war : die Liebe seines Kindes, die Achtung sei ner Freunde. O, Hulda, ein Schatten des Glückes ist es, den Du zu halten denkst, nnd öder nur und trostloser noch wird es dann um Dich aussehen, als selbst jetzt. Noch bist Du nicht von Liebe und Theilnahme verlassen, noch hast Du uns. Deine Verwandten, hast Deinen Sohn, der mit Liebe an Dir hängt, wenn er Dir onch scrne weilt. Wird aber seine kindliche Liebe Stand halten, wenn ercr fahren muß. seine Mutter habe eine bisher friedliche Ehe mit bewußte? Intrigue ge trenni, nur um sich den eitlen Flitter des LcbenS zn erhalten, den Luxus, an den sie gewöhnt war ?" Wer kann das behanpten? Johannes blickte ihr lange und schmerz voll in das zuckende Antlitz. Und ist es denn ander Kannst Du mir Ange in Ange behaupten, daß Du Altenburg liebst?' Sie senkte die Augen, eine fahle Bläffe bedeckte ihre Züge, wie ein leiser Klaoeton kam es aus ihrer Brust. Jäh riß sie sich von ihm los, warf sich auf das Sopha, barg den Kopf in die Kifie und jammerte laut. Nein, nein, ich liebe ihn nicht! Auch diese Entschuldigung habe ich nicht für mich. Ich bin eine Elende, die des Mit leid Z-nicht werth ist. Geh', Johannes,' geh' und schüttle den Staub von Deinen Füßen, um nie mehr zu dieser Stätte des Unheils zurückzukehren." Sie schluchzte laut -auf; er wollte sich ihr nahen, sie zn beruhigen suchen, heftig aber wies sie ihn von sich. Laß mich jetzt, ich muß allein sein. Ich bitte Dich darum, gehe, wenn Du meine Qual nicht noch vergrößern willst.- - Gut denn,? sagte er endlich senf zend. Deinem Willen muk ich gehör chen. Doch laß mich die Hoffnung mit mir nehmen, daß unser Gespräch kein gänzlich erfolgloses gewesen, daß wir noch nicht das letzte Wort mit einander gewechselt haben.Sie hob den Kopf nicht ; ohne zu ant Worten, verharrte sie in ihrer Stellung, 'nur mit leiser Handbewegung ihm Lebe wohl zuwinkend. Draußen verhallten seine Schritte aus dem Korridor; da kam es wieder wie Le ben in die reaunasloie Gestalt. (Fortsetzung solgt.) Bremen nachJndianapolis $23.. Hamburg nach Indianapolis $21.3. FllENZEL BROS. Merchants National Bank, S.W.Ecke Wasbmgton und Meridianstr. Ban- nnd Unterlageilz! Zwei und dreifaches Tschrsaterial. Dach-Filz, Veeb, Koblett-Tbeer, Dacb Farben ?c. 8IM &SHITIUEB, 159 West Maryland Str. Rail Boad Hat Store. Sommer-Hüte ! NeuefterFacon soeben ange kommen. VilllgeVreise: Gute Wedienuug ! Van besiütize die große Autwahl vou Hcrreu-u.Kllaöcu-Hütcn. Llo. 7(; Qft WasgiNjttsa Str. JndlauapollS (IK.tfttotokii 2?wwiy No: 23 Süd Pennsylvania Str. Um die Zahl unserer Konsumenten zu vermehren, eiden mir Straßen und Jardarbeite zu v5 Cent r F oernchten und ar mit X Zoll ieiröhrkn. Wafser.Rate : Hau mit Zimmer per Jahr: jedes att re Aimr ll per Jadr; 5öaoimrner 3 Jadr; Water loset Z3 xer Jahr. kSafser, reiner und besser al Quellwafser. Wegen nilherer Akunft, Ausdehnung der Saftes, Kitung . s. sprich man w dr Ossic ror.
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