Indiana Tribüne, Volume 8, Number 340, Indianapolis, Marion County, 26 August 1885 — Page 4

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Ein Selbstmordversuch.

Albert Keever machte gestern Nacht um 10 Uhr einen Selbstmordvkksllch llldkM er sich eine Kugel in die Brust schobKeever ist ein Mnn von etwa 22 Iah ren der seit nahezu zwei Jahren verhii rathet und Vater eines acht Monate nlten Kinde ist. Als er heirathete be sand tr sich in guten Verhältnissen und war B-sitzer einer Wirthschaft. Aber er trank selbst sehr stark, war verschwende lisch und kein besonderer Freund der Arbeit. Schiiffeiich war er an dem Punkte angelangt, wo er seine Frau nicht mehr ernähren konnte und es gab Streit und Unfrieden im Hause. Vor etwa 2 Monaten verlieb ihn seine Frau, da alle ihre Ermahnungen, ein ordent licheS Leben zu sühren, nichts genüdt hatten. Er arbeitete hie und da, aber nicht be ständig. Während der letzten paar Wochen reiste er mit einem Limonade stand von einem County zum andern, aber da? Geschäft bezahlte sich nicht. Er hatte häufig seiner Frau gesagt, daß er lebensmüde in, sie aber schenkte dieser Versicherung keinen Glauben. Gestern Abend um Uhr besuchte er seine No. 180 West 1. Straße vohnhaste Frau und verweilte 1 Stunden bei derselben. Er schien sehr ausgeräumt zu sein, herzte und küftte sein Kind wie nie zuvor, und als man sein Benehmen aus fällig fand, sagte er. die sei ja doch der letzte Abend, den er mit seiner Familie verbringe. Seine Frau legte daS so auS, als ob er abzureisen gedenke und sprach nicht mehr davon. AlS er sich um 10 Uhr empfahl, begleitete sie ihn vor die HauSthüre. Kaum war sie jedoch in'S HauS zurück gekehrt, als sie in schneller Auseinanderfolge zwei Schüsse fallen hörte. Sie rief den Namen idreö ManneS zum Fenster hinaus und in demselben Augenblicke lies auch ein Polizist auf die Stelle zu. von welcher der Schuft gekommen war. Er fand Keever unweit von dem Hause seiner Frau am Boden liegen, der 22 Kaliber Revolver, mit dem er sich geschossen hatte, lag neben ibm. Man brachte Keever in'S HuS und Dr. HodgeS wurde gerufen. Der Arzt erklärte die Verletzung als eine Zehr bedenkliche, denn ein Schuß war in den linken Lungenflügel gefahren. Ein anderer Schuß hatte die linke Schul ter 'gestreift. Der Arzt befürchtete namentlich, daß der erste Schuß Entzün dung oder Lungenblutung verursachen würde. Zur Vlrdeitezdiwegung L. C. Chilton hielt gestern Abend an der Ecke von Kentucky Avenue und Jlli noiS Straße eine Rede. Er sagte alle Werthe werden durch Arbeit erzeugt und der Reichthum deS Landes gehöre deS halb von Rechtswegen Denjenigen, welche arbeiten. Diejenigen, welche große Reichthümer ansammeln, erhalten sie nicht durch Arbeit. Er sagte, er sei nicht sür die Anwendung von Dynamit, die Arbeiter könnten ihre Rechte ohne daS selbe erlangen. .Wir wollen Herrn Jletcher oder Herrn English nicht aus ihren schönen Häusern vertreiben, sie mögen darin wohnen. Aber wir verlangen, daß sie keine Rente von den Armen kollektiren. welche in ihren Häusern wohnen. Sie haben genug und sollen Andere leben lassen." Resolutionen wurden auf seinen Antrag angenommen, welche lauten : .Wir beschloßen, daß Niemand Miethe bezahlen soll, und daß Niemand mehr als ZZ0.000 im Vermögen haben darf. Außer Chilton sprach noch ein Mann, Namens Klng und Einer, Namens Parker. Die englischen Blätter suchen natürlich die Sache lächerlich zu machen. Die .Times" sagt, die Zuhörer hätten auS wenigen Arbeitern, vielen LoafelS und einigen Sozialisten bestanden. DaS .Journal" nennt Chilton ein Tvild.ey1 iadividual. Damit wird jedoch in UN serer Zeit eine derartige Bewegung nicht ausgehalten. Unsere eifrige Polizei zwang während die Versammlung im Gange war. die Redner sich vom Trottoir zu entfernen und sich in den Fahrweg zu begeben. Wenn prominente Parteipolitiker die Straße versperren.legt die Polizei keinen solchen Eifer an den Tag. ES ist überall dieselbe Geschichte. Die Dowling'Assaire. DaS stadträthliche Comite, welche die Dowling'Angelegenheit zu untersuchen Hai, hatte gestern Abend eine Sitzung, in der aber absolut nicht gethan wurde Man stritt sich erst um die Frage, welche Ausgabe das Comite zu erfüllen habe, und der städtische Anwalt äußerte die Ansicht, daß das Comite lediglich eine Voruntersuchung einzuleiten, und darüber zu berichten hübe. Ein anderes Co mite habe dann auf Grund dieser Vor Untersuchung eine weitere Untersuchung zu sühren. Man beschloß endlich, erst den gedruckten Bericht deS srüheren Untersuchung Comites abzuwarten, ehe man mit der Voruntersuchung beginne. So vertagte man sich, bis der Vorsitzer de Comite' eine weitere Untersuchung emberusen wird. LewlS Hand Fite xtinguisher. Die ist ein kleiner Avvarat, mit einer chemischen Flüssigkeit gefüllt, womit man ein Feuer leicht, fchnell und sicher im Ent sieben lösch kann. Derselbe ist bequem zu handhaben, sehr billig und nach den Zeugnisi:n Derjenigen, welche ihn schon benutzt haben, vortreiflich. Agenten sür den Staat sind Follett & Co.. 64 Nord Pennsylvania Str. Aaentsürdie Stadt ist Fred. Merz, Vance Block.

Slnbsprüche. O Morrisonchen, Vi,r und Weinchen Manch'ttkl in da? 5öpschen steigen. Willst Du aber wieder bummeln. Lummle nur mit deinesgleichen. Ist der Hund nicht an der Kette Vlelbe fern ihm, denn sonst beißt'. Schließt Tu nicht um 11 die V-e Schließt Dich ein der Bürgermeister. Kommt der Brei gerad vom Feuer, Wird die Kat) ihn niemals fressen. Und den Staatsbeamten von Indiana Ist die Zeit sehe knapp bemessen. Mache mit der Zunge nie Allzu heftige Gerassel, Auch Stadtväter bringen sich Manchmal ia ein groß Schlamassel. V'ftechen wird sich Keiner lassen; Pfut, da thut kein Ehrenmann, Über im Geschäfte darf mau Immer machen, vas man kaun. Was soll dieses Lärmen denn. Dies. Brummen, das verdammte ? Wir verstehen de Rummel besser. Dafür sind wir Staatsbeamte. Schnadahüpfel. Ich uud der Vurgermeiöer Zwa Prachtkerl sau mer doch ! Ich fang die Saluhuisteu Und tx steckt sie in' Loch. Laug, Polizeichef. Un so blau i der Himmel, U da Bier schmeckt so sei, Uu die Leit san so patzt Un i bin allvkil noch drein. Villh Morrison. Zur Stadtvahl. Aus republikanischer Seite ist ein neuer MayorCandidat ausgetaucht, nämlich der gegenwärtige Stadtanvalt Caleb S. Denny. Er erklärt sich edensall, wie McMaster, Zur Durchsührung der Gesetze und Erhöhung der Lizenzgebühren auf hundert Dollar. Seine Aussichten sollen bereit besser sein, als die McMasterS. An Kandidaten sür den Stadtrath fehlt e aus Seite der Republikaner durchaus nicht. In der ersten Ward will W. M. Reynolds wiedergewählt werden; in der zweiten Ward, welche jetzt durch Spahr vertreten ist. sind David Swain und A. I Hay Kandidaten ; in der 2. Ward kandidiern Wharton und I. E. Scott, in der 4. Smither. in der 6. Pearson, in der 6 Newcomb. in der 7 McClelland, in der 9. Joe Solomon, in der 11 Jsaac Thalman. in der 12. oppo niren M. M. Cummin. Charles Sheraton. Hugh White und Ed. Pullen der Wiedernomination des Herrn ReeS. Cowie will in der 13. Ward als unab hängiger Kandidat lausen. Eugene Brit ney ist Kandidat in der 14. Ward, in der 13. Ward versucht .Bob" CofZman Sim Coy zu schlagen ; in der 20. Ward kann! diren John McFarland und W. H. Tucker und in der 21. Preston TruSltk. Auf demokratischer Seite sollen die Aktien JameS Mitchell' bedeutend gefallen, die Mavnard'S dagegen im Ver hältniß gestiegen sein. AlS Grund, warum Bernhamer darauf drang, daß die demokratische Convention vor der republikanischen stattfinde, erzählt man sich Folgende: ES sei nämlich davon gesprochen worden, für den Fall, daß die Republikaner McMaster nominiren sollten, aus demo kratischer Seite Herrn Schmuck wieder zu nominiren. Man wollte so die Cam pagne von 1883 wiederholen, nur hoffte man auf einen andern AuSgang. weil die Straßenbahnfrage nicht vorliegt. Um die Ausführung diese Plane zu verhindern, habe Bernhamer daraus be standen, die demokratische Convention vor der republikanischen abzuhalten. Wir zweifeln jedoch, daß dieser Plan wirklich bestand, sonst hätte an dem Verlangen Bernhamer' schwerlich so schnell nachgegeben. kJauvermtts. C. H. McCoy. Cottage an North Straße, zwischen California und Black ford Straße. $800. I. W. Peace, Reparatur an Cottage an Market Straße zwischen East und New Jersey Straße. $300. Cyru Allen, Frame Hau an Indiana Ave. westlich von Wett Straße. $1000. Richard M. Castenholz durch Henry Wagner, Cottage an Greer Straße, zwischen McCarthy und Buchanan Str. 350. Henry SaliSbury. Reparatur an Framehau. Ecke Tennesiee und 1. Stt. 350. (Ixcursioa nach den Niagara Falls. Die C. C. C. & I. Eisenbahn (Bee Line) wird ihren jährlichen Excursion zug nach den Niagara Fall und zurück am 8. September 1885 laufen lasten. Der Zug mit reciining chair cara wird ohne Wogenwechsel nacd den Fällen durchgehen. Rundfahrt $5.00. Nähere bei W. I. NicholS. Distrikt Pasiagier Agent. No. 2 Bäte Houfe, Jndianapo lis, Ind. Zu den besten FeuerVerstcherungS Gesellschaften de Westen gehört unbe. dingt die .Franklin" von Jndianapoli. Ihr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National- von Milmaukee, Vermögen $1.007,193 92 und die .German Ameri can" voa New Vork deren Vermögen Über $3.095 029 öS beträgt. Ferner prüsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen $1,000.000 und die .Hannover of New Vork" mit einem Ver mögen von $2,700.000. Die .Franklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern meil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Vus schlag erfolgt. Herr H e rma n T. B r a n d t, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.

(Eingesandt.) Die G.werbeschute betreffend.

Wie bekannt, ist seit Januar d. I. eine Gewkrbkschule hier in' Leben gerusen und hat bis dahin allen billigen Anfor. derungen wohl entsprochen. Die Bethei ligung der Schüler war eine rege bei steter Zunnahme. in Beweis, daß die Wichtigkeit der Schule im Allgemeinen Eingang gefunden, und der Unterricht Zufriedenheit und Anerkennung gab. Um nun der Sache selbst weiteren Vor schub zu leisten, ist e dringend geboten, einen weiteren KreiS von Mitgliedern zu erwerben, um dadurch in den Stand gesetzt zu werden, mit entsprechenden Mit teln dem Institute unter die Arme zu greisen. Der Vorstand nimmt daher Veranlassung, an da Publikum da Er suchen zu stellen sich recht zahlreich bei der Sache zu beteiligen, und hofft, daß e nur dieser Aufforderung bedarf, um eine größere Milgliederschaft zu erreichen. Die Gewerbeschule nimmt vom Sep tember d. I. an wieder ihren Anfang und werden die Eltern der die Anstalt besu chenden Schüler, auch Letztere selbst, schon jetzt durch diese Mittheilung von der Wiedereröffnung der Schule in Kenntniß gesetzt. Hierdurch ist auch jungen Hand werkern, die sich noch nicht detheiligt ha. den, Gelegenheit geboten, mit einzutreten Wm. Kothe. OornmernachtSfest der Lyra. Die Lyra hat Glück gehabt. Bei der gestern Abend heerschenden herbstlichen Temperatur fühlte man sich im geschloffn nen Raume sehr behaglich, und den Theilnehmern an dem Feste gefiel e um so mehr. a!S der Saal recht hübsch und geschmackvoll dekorirt war. Die Herren Gebrüder Berterman hatten das Schönste auS ihren Treibhäusern zur Ausschmückung der Halle verwendet. Der musikalische Theil deS Feste fiel außerordentlich gut aus. Das Pro gramm begann mit einigen Musikpiecen, welche da Orchester mit bekannter Bra vour ausführte. Der gemischte Chor sang daS Lerchenlied" und .0 wie Herr lich" sehr schön. Schön Ellen" gemisch er Chor mit Soli und Orchesterbeglei tung war eine ausgezeichnete Leistung, welche mit besonderer Anerkennung er wühnt zu werden verdient. Die präch tige Stimme des Fcl. Wenger gefiel natürlich, wie immer und auch Herr Müller sang recht brav. Da Cornet Solo deS Herrn JngallS war recht gut. in dem Sextett aus .Lucia von Lammar morre" sangen Frl. Burt und Meek und die Herren Smith, Comlossy, Foster und LoomiS und ernteten damit Beifall und Frl. Meek sang außerdem noch da Lied "Vouaud 1" mit viel Ge schmack. Aus da Konzert folgte der unver aeidliche Tanz und e ist sicher, daß alle Theilnehmer am Feste sich recht gut amü firten. cS- Georg C. Duy wurde heute als Verwalter sür die Nachlaffenschast von Namy Durbon eingesetzt. Bürgschaft $1.000. - kS Margareth E. SauliSbur klagte heute auf Scheidung von ihrem Gatten William SauliSbury. Im April 1876 wurde geheirathet und die Frau behaup tet noch niemal auf so schändliche Weise in den April geschickt worden zu sein, als damals. In der Schadenersatzklage der Mary William gegen Jranklin Hoff mann wegen gebrochenen Heirathsver sprechen, erhob heute in der Circuit Court der Verklagte den Einwand, daß die Vorladung nicht in gesetzlicher Weise ersolgt sei. Henry Caylor und Frau verklag ten Elisabeth und Ephraim Overman bei Cquire Jeibelmann. weil dieselben am 17. August, ihr Adoptivtöchterchen Rosa A. William entführt haben. Nähere über den Fall haben wir schon seiner Zeit mitgetheilt. tO Dr. E. N. Metcalf, der Sekre. tär de Staat Gesundheitöralhe hat den sogenannten Dr. I. T. Breese bei Squire Feidelmann verklagt, weil der selbe ohne ärztliche Lizen praktizirt. Breese ist nämlich ein Quacksalber, und man will ihm da Handwerk legen, denn eine Lizen kann er aus sein Diplom hin, gar nicht erlangen. Gestern Nacht um 11 Uhr al John Cate. der Barke, per de "Golden BarSaloon", No. 133 Ost Washington Straße au einem Anbau hinter der Wirthschaft heraustrat, sprang ein ver dächtig aussehender Bursche au einem Versteck hervor, und warf ein Stück Eilen nach ihm. Cate zog sofort seinen Revolver, feuerte zwei Schöffe aus seinen Angreifer ab. scheint ihn aber nicht ge troffen zu haben, denn derselbe hat, al erden Revolver sah. so schnell wie mög lich ReißauS genommen. Eli Skinner. an Süd Liberty Straße wohnhaft, kam vorgestern mit einer Petition in die Circuit Court, daß MSN sein kleines Töchterchen Sarah Ella in die BefferungSanstalt schicken wöge, weil de Kindes Mutter todt ist, und er, der Vater, keine Kontrolle über da Mädchen habe. Richter Ayer weigerte sich etwa in der Sache u thun, bi er da Kind gesehen habe. Gestern kam nun Skinner mit seinem elfjährigen Töchterchen in' Gericht. Der Richter unterzog da Kind einem Verhör, konnte sich aber nicht dazu entschließen, dasselbe in die Besserungsanstalt zu schicken. Wenn der Vater nur ein wenig Gesühl und Verstand hätte, würde er das auch gar nicht verlangen. Der Richter will dsür sorgen, daß da Kind in einer wohlthätigen Anstalt Unterkunst findet.

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