Indiana Tribüne, Volume 8, Number 340, Indianapolis, Marion County, 26 August 1885 — Page 1

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K VW 1 Jahrgang 8. Office : No. 120 OS MarhZünd Straße. KsMörr 340. Judianapylls. Jndiana Mittwoch, den 2. August ISS6

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Neues per Telegrspb. W e t t 1 1 t u 3 1 i $ i e n Wald in t o n. D. C.. 26. Augug. Hübsche? Wetter, Nsrsoftmind. statto. näre Temperatur. Starb. I ä m e t o w n, N. 2S. August. 5r'Gouvernök Reuben S. Fevton starb

gestern plötzlich. DieKarolineninseln. London. L6. Aug. Dem Gerüchte, dab Königin Victoria zwischen Deutsch land und Spanien vermitteln wird, schenkt man hier keinen Glauben. Dee Pariser CorresplZNdent der .Daily NewS- sagt: Der spanische General Salamarco (?) labe der deutschen Re gierung seinen rothen Ädlerorden zurück. geschickt. Man bogt, dafc sich der König dadurch veranlaßt findet, als deutscher Ublanenoberst abzudanken. In arrazonischen Städ:en wird deut scheS Bier geboycottet. Drahtnachrichten. Nachlässige Gesetzgebung. Washington. 25, Aug. Der Fall der sechzig PauperS. welchen nicht erlaubt wurde, in New tyoit zu landen, und welche darauf in Halifax landeten, um zu Land nach den Ver. Staaten sich zu begeben, lenkt die Aufmerksamkeit aus die Thatsache, daß eö kein Mittel gebe die Leute zu verhindern in da? Land zu kommen und daß das Gesed gegen die Einwanderung von PauperS blob azs direkte Landung vom Schiffe aus Anwendung finden könne. Weitere Gesetz gzdung durch den Congrek für solche Fälle wird nöthig werden. Ansichten eine Demokraten. W a s h i n g : o n. 25. August. Ein prominenter Demokrat sprach sich heute. wie folgt auS : Schatzmeister Jordan er klärte, daß sich bloß 25 Millionen im Schatzamte befänden, welche verwendbar seien. In Wirklichkeit aber befinden sich 140 Millionen im Schatzamte. Er be hauptet jedoch, dak die hundert Millionen einen Fond für die Einlösung des Pa piergeldeS bilden. Diese Anficht ist lediglich im Interesse der Nationalban ken, da jedes Mal, wenn der Vor rath im Schatzamte 140 Millionen über steigt, für 10 Millionen Bonds einberu fen werden müssen. Nach der Ansicht deS SchaßmeistttS dürfte demnach für viele Jahre keine Gelegenheit sein. Bonds einzulösen, da der SchatzamtSsekretär nicht damit übereinstimmt. DieS erhöht den Preis der BondS, welche auch that' sächlich schon um Z Prozent gestiegen sind. Während daS Geld im Schatzamt? unbenutzt liegen bleibt, darf das Volk fortfahren, den Monopolisten und Ban ken Zinsen zu bezahlen. Die Nationaldanken sind sehr erbaut von dem Versah ren deS Schatzmeister?. Der Strikt an der Wabafh Bahn. St. Louis, 25. Aug. DaS Comite der Nlgyis os avor vicir veuie eine Sitzung ab, bei welcher wichtige Dinge verhandelt wurden. Die Mitglieder ver weigern Mittheilungen über die Ver Handlungen. So viel verlautet jedoch. daß eS mindestens noch mehrere Tage dauern wird, ehe der Strike zum vollen AuSbruch kommt. Die im Dienste der DxaS & St LouiS Bahn in Tyler, Dr. stehenden KnightS of Labor legten heute um 1 Uhr die Arbeit nieder. Minnesota'S Wachsthum. St. Paul, 25. August. Die Jen' suöausnohme deS Staates Minnesota. welche heule im Staatösekretariate ein lies, weist eine Zunahme der Bevölkerung des Staates feit 1880 um 337.713, oder 43 25 Prozent nach. Die Einwohner ,ahl beträgt jetzt 1.118,485. Minneapo liS hat 129.2D0 Einwohner, eine Zu nähme von 176 Prozent. St. Pcu! hat um 163 Prozent zugenommen, uns Du luth hat um 18.M Einwohner zuge nommen. Pennfylvanier Prohibitio Nisten. varriZburg, 25. August. Die StaatSeonvention der Prohibitionisten fand heute stand. 350 Delegaten waren anwesend. Er'Gouverr.öc St. John von KansaS hielt eine Rede. Eine Platform wurde angenommen und ein Ticket wurde nominirt. Hoffnungslos irrsinnig. Philadelphia. 25. Aug. Der Zustand deS . Schauspieler John Mo Collouah ist hoffnungslos. Er wird schwerlich mehr als einigt Monate zu leben haben. Verheerender Sturm. Charleston. S. C.. 25. Augug. Ein wüthender Sturm fegte gestern Aber

die Stadt hin. Zkvei Kirchthünne wurden herabgeweht und von einem Viertel aller Häuf wurden die Dächtt wegge rissen. Telegraphen und Eisenbahn dunst sind' unterbrochen. Der Schaden betragt übe? eine Million. Aus Sulli van's Island wötiett der Sturm ent' setzlich. Ein Theil de neuen Brighton Hotels stürzte ein. als uogMr hundert Gäste beim Frühstück saßen. Glücklicher weis kamen dieselben mit dem Schrecken davon.

ver Gabel. Wie bei uns. Kopenhagen. 25. August. Der Kassier der Landmann'S Bank wurde we gen Unterschlagung VSN 130,000 kkSNeN verhastet. Verunglückt Pilgerfahrt. Aden. 25. Aug. Ein Fahrzeug mit Pilgern ging im Golf von Aden mit über hundert Passagieren zu Grunde. Zollpolitik. Wien. 25. August. Die Politische (Korrespondenz bestätigt die Nachricht, dab die kürzlich in Varzin zwischen Fürst BlSmarck und Graf ttalnoky stattgehabte Confereoz praktische Fortschritte in der Richtung eineS Zollvereins zwischen Deutschland und Oestreich zur Folge hatte. Die Evolera. Marseille. 25. Aug. Siebenzig neue Cholerasälle wurden heute berichtet Auf dem im Hasen von Toulon ankernden Geschwader ist die Krankheit ebenfalls auSgedrochen. In Lacon, GranS. St. Chamas. Jst'iS, Air und ArleS ist die Cholera erschienen. Eine Madrider Depesche meldet, daß der König die Hospitäler in La Granga besucht habe. - Zahl der Erkrankungen in Spanien gestern 4701. der Todesfälle 1.433. SedtffGaatSrtedt New Pork. 25. Aug. Angekom men: Vampzer uiceinor von vum Orleans. N e w P o r k. 25. Aug. Angekom . r . m r.t men: Vampser lau oi Pennzyl vanla von GlaSgo. New V o r k. 25. Aug. Angekom . W m sr m men : Dampfer .oloraoo von wu veston. New V 0 rk, 25. Aug. Angekom . . in M . men: Wampler ermam von Havre und .Australia von Hamburg. G l a g o w, 25. Aug. Angekommen : Dampfer .Siberian" von Montreal. , Marktpreise Set, o. ? N. 9e ; o. roth, 83c. Horn 0.3 eil 44:; gelb 41c; tsch. 4Ie. Safe r Rs.iweii 27e; ,e,icht?t. vggen 54e Ke ?i,.7. Seu-.tZ.N0. d t n k e 10)tf lii. Schulter b?xe. Speck 9e. eiitin 7e. Schtsaal, 7x-7c. steh l-amil 3.75-l.O J; Aae, 14.4-4.80; rtttX3.5O-I3.T0. i 10c : tat Stört 13c. hattet icai&en 15-2ae; Datr 1 16c; Cottflta) 8-11:. Sahnet ptt Pf o t f e l n neue 75e HO xr Varrel. Z 0 ot a t o c l-50c ttr Bush. t p f 1 1 J1.0J 12.50 per CM. Hiesiges. rlrbeitereistko. John Hammer, ein Bremser eines Bee Line Frachtzuges gerieth gestern früb unweit von hier bei Ausübung seines Berufes unter die Räder, wobei ihm ein Arm abgefahren wurde; außerdem erlitt er Quetschungen am Kopfe. Er wurde Abends um 6 Udr hierher und per lanner & SommownS Ambulanz ins St. Vincent'S Hospital gebracht. Ge stern Nalzt um 11 Uhr starb er an den erlittenen Verletzungen. Die Heimath deS Verunglückten ist Union C,ty. Er war erst feit 3 Wochen verheirathet und etwa 23 Jahre alt. Timotby Riley sr.. ein etwa 50 Jahre alter Mann, der als Treiber bei den Koh lenbändlern Ehrlich & Co. angestellt ist, wurde heute Mittag um 12 Uhr von den Mauleseln, welche vor seinen Karren gespannt waren, von seinem Sitze herabgeworfen, wobei er ein Bein brach. Der Verunglückte ist verheirathet und wurde per Flanner & Hommown'S Ambulanz nach feiner Wohnung No. 287 Süd Tevnessee Strafet gebracht, ylötzltch gestorben. Abram Allen, ein 21 Jahre alter sar biger Mann, starb heute Morgen plötz lich. Er arbeitete seit mehreren Jahl ren für den Kunstgärtner Bruce an Col lege Avenue. Um 8 Uhr heute Morgen ab er noch wie gewöhnlich sein Frühstück und ging dann an die Arbeit. Um 10 Uhr war er eine Leiche. Die Leichenbestatter Kregelo & Whit fett nahmen die Leiche in Verwahrung.

Der kleine Vtadtderold.

Heut, Abend findet die Hochzeit de in Turnerkreisen bekannten Herrn Gezrg Nikdergall mit Frl. Krüger statt. Der So,. Turnverein, dessen Mitglied Herr Niebergall ist, machte dem' jungen Paar eine sehr schöne Loune ZUM Geschenk. Richard Foper, ein 30 Jahre alter unheilbar Irrsinniger, ist gestern im Armenbause gkstorben. Heute Mittag brach in einer Scheune an 12. Straße Feuer au5. Schaden unbedeutend. Staatssekretär MherS hat sich heutk Nach Anderson begeben, um der Beerdigung seiner Nichte beizuwohnen tZF Man hat auSgefunden, dofc der sich zur Zeit wegen DiebstahlS ln Hast befindliche H. fl. WMsn. da? Geschäft des VtehlenS au den Eisenbahnwagen schon seit mehkeren Zahlen betrieb. Frau Hannah Dcsiir verklagte die Stadt JndianopoliZ auf Rückzahlung von $110, welche sie als Auflage für Vornahme einer Stragenöffnung be zahlte. SSf Cornelius E. Hardefly warde auf eine VaterlchastSklage der Zella Hefter hin und in Ermangeloug von 5700 Bürgschaft in die Jail geschickt. Er ist ein Sohn d8 Friedensrichter Haldtsty in Southport. Ein M:nn. der etwa 35 Jzhre alt ist und sich als ein Angestellter der .NewS" auSgiebt, hat mehrere KosthSuser woselbst er Kost und LogiS bekam, aber geheimnisvoll wieder verduftete, be schwindelt. Die Telephon Co. hat ihre Ange stellten mit Abzeichen versehen, so dak es in Zukunft den professionellen Dieben nicht mehr gelingt, unter dem Vorgeben auf die Dächer zu steigen, daß sie die Drähte auszubessern haben. Jene Frau Plummer, die nun schon einige Mal in einem Prostitution! hau? aufgefunden, und am Montag zu Jailhaft verurtheilt wurde, hat den Wunsch ausgesprochen. zuMuttern heim gihen zu dürfen. Ein Mann der seinen Namen mit ChaS. Huflon angab, wurde heute Morgen von Capitän Colbeet und Quig ley wegen PferdedtebstahlS verhaftet. Huston behauptet von Pendleton. Ind. zu fein und man vermuthet, dab er ein Pferd dort gestohlen hat. Er wollte dasselbe an Salamsn Leopold für einen Spottpreis verkaufen. Leopold sagte ihm, er solle aus ihn warten, er wolle zu seinem Bruder gehen und daS Geld holen, ging überaus diePolizei'Station und brachte statt des Geldes die beiden erwähnten Polizisten mit. Vom Auslande. Wie die Fr. Z." erfährt, hat der Pariser Gemeinderath beschlossen, auf dem Pere-Lachaise-Friedhof drei Lei chenverbrennungSapparate aufstellen zu lassen, in welchen zunächst die Ueberreste der zu wissenschaftlichen Untersuchungen benutzten Hospitalleichen verbrannt werden sollen, da die Frage, ob die Einfüh rung der Feuerbestattung im Allgemei' nen eines besonderen Gesetzes bedarf, noch streitig ist. Die Apparate sind, wie die in Rom und Mailand angewandt ten, nach dem System Gorini gebaut, werden mit Holz geheizt und verbrennen einen menschlichen Körper binnen 1j bis 2 Stunden ohne Brandgeruch. Die Kosten einer Feuerbestattung werden auf 15 Fr. veranschlagt, einschließlich aller sachlichen und Personalausgaben, sowie der Urne zur Ausbewahrung der Asche. Die drei Apparate können täglich 12 Leichen verbrennen, reichen also zur Be stattung der in den Pariser Spitälern jährlich fezirten ca. 4000 Leichen voll kommen aus. Die Klagen s-.üer die AuS Weisung russisch polnischer Ueberläufer aus Preußen mehren sich. Hingegen be ruft sich die Negierung auf die besorg nißerregende Zunahme des polnischen ElementS,welcheS die Ausweisungen nö thig macht. Im Regierungsbezirk Marienwerder," wird demHamb.Corr." geschrieben, ist in dem Jahrzehnt von 1871 bis 1881 daS deutsche Element um 13,000 Köpfe, daS polnische dagegen um 31.000 gewachsen. Mit Recht wies Mi niste? von Puttkamer in jener Verhand lung vom 6. Mai darauf hin, daß, als der große König Westpreußen und den Netzedistrict in Besitz nahm, er ein Land, versunken in die tiefste Barbarei und Verarmung vorfand. Seit 1380 ist das russisch-polnische Element in noch größe ren Verhältnißzahlen gewachsen. Die Gesammtzabl der russischen Ueberläufer in den östlichen Provinzen betragt circa 20,000, von denen nur 22,000 über Haupt um die Erlaubniß des Aufenthal tes eingekommen sind. Durch die mas senhafte Ansammlung der billigarbeiten den polnischen Arbeiter wird die seßhafte deutsche Bevölkerung zur Auswanderung gedrängt und schwindet die breite Ba sis des deutschen Culwrelements" immer mehr." Die wirthschaft! ichen Zu. stände in Japan zeigen, wie man der JÜUl &a." u5 Tokio berichtet, jri

xkji yellen ves Landes ern düsteres Äild. Die Erwerbsverhältnisse sind ungünstig, die Bevölkerung verarmt und in vie.en Bezirken herrscht geradezu Hun gersroth. Ein Theil der Lan'obevölke rung strömt der Hauptstadt zu, um hier durch vie niedersten Dienstleistungen ihr Leben jil fristen. Die Auswanderung nach Honolulu und Jesso nimmt lMMkk größeren .Umfang an. Die Noth und die allgemeine Unzufriedenheit sind biö zu einem Grade gestiegen, daß Unruhen zu befürchten Md. Diese betrübenden Zustände sind hauptsächlich die Folgen übereilter finanzieller Maßregeln der japanischen Slegiercrng. Ueberdi?Z wer den trotz der abnehmenden Eteuerfähig' keit der Bevölkerung '.die Steuern und Abgaben immer erhöht, und wenn sich in einzelnen Fällen Stellernachlasse als Nothwendig erweisen, ist die Negierung zur Einführung neuer Steuern gezwun gen, um k?cn sehr großen Aufwand für die Verwaltung und das ftttt zu bestreiken. n t e Tropen aus rü st ung" bezw. Tropenanzüge" der deutschen Neichsflotte ist wie folgt zusammengestellt: Danach gehören dazu für Ofsiciere aller Gattungen, Beamte im Officiersrang, Deckofsiciere und Seecadetten: weißer Rock aus Leinwand oder Baumwolle mit Knöpfen, die denen an den Jacken der Ossiciere gleichen.Achselstücke wie immer, doch hat der Rock keine Passanten, ferner Tropenhelm aus indischem Schilf oder Kork mit Weißem Tuche bezogen, mit Goldborte und abnehmbaren Weißleder nen Sturmriemen daran, weiße Mütze mit weißem Schirm, weißen Sturmrie men und anhaftbarem Stakenschleier auS weißer Leinwand, Tressen und Belad streifen entsprechen denen der blauen Mützen. Zum weißen Rock werden stets Weiße Beinkleider aus Leinwand oder Baumwolle, sowie weißer Hut oder Weiße Mütze getragen. Der Stakenschleier der Mütze darf im Bedarfsfalle auch zum Tropenhelm getragen werden. Statt der Stiefel werden Schuhe auS ungarischem schwarzen oder gelben Leder oder aus weißem oder schwarzem Stoffe, statt der wasch'edernen Handschuhe weiße seidene oder baumwollene Handschuhe angelegt. ZurTropenausrüstung der Mannschaften gehören: Strohhut mit Stoffbesatz, Sturmband und Stakenschleier, oder Tropenhelm, Taschentücher aus Lein wand, zwei Stück für jeden, Handtücher, wollene Leibbinde, wafferdichte Unter läge, 2 Meter für jeden, hänfene Netz Hängematte, Muskttonctz, Taschensilter, für drei ein Stück. In Mailand, Monza und Vimercale fanden am 2. d. M. bei meh reren Arbeitervereinen Haussuchungen statt, welche Beweise lieferten für den Zusammenhang der norditalienischen agrarischen Bewegung mit den Schwel zer Anarchisten. Vorgefunden wurde: Ein genaues Mitgliederverzeichniß sämmtlicher Arbeitervereine, ein anarchistischer Aufruf, eine Profcriptionsliste hervorragender Gutsbesitzer, ein vollstän diger Plan zur Sprengung deS Stadt Hauses von Monza, ein Plan zur Brand legung auf Schlöffern und Gütern im Ptemontesischen, außerdem ein großer Vorrath von Waffen, Pulver und Dvna mit. Es wurden 116 Verhaftungen vor genommen. Aus Wien wird jetzigeschrieben, daß der unglückliche Schrift steiler O. F. Berg im Irrenhause sich kör perlich ganz wohl befindet, dagegen geistig in lmmer dichtere Umnachtung ver fällt. Er beschäftigt sich fast unaushör lich damit, Stücke zu schreiben das heißt Stücke in seiner Phantasie ; in Wirklichkeit füllt er das Papier damit, daß er die Ziffer 9" taufende von Malen schreibt. Außerdem unterfertigt er Todesurtheile, und besucht ihn Jemand, den er erkennt, so sagt er ibm: Ich habe Sie recht lieb, aber zum Tode muß ich Sie doch verurtheilen." Manchmal fragt er durch ein nur in seiner Einbildung existirendes Telephon, ob irgend ein von ihm erlaffe nes Todesurtheil richtig vollzogen worden sei. Die meisten Personen, die ihn besuchen, erkennt er nicht, auch nicht seine Frau. Als diese jüngst in der Anstalt erschien, um aus einem Versteck ihn we nigstens zu beobachten, war sie in ihrem Wagen vorgefahren. Berg erblickte die Pferde, erkannte diese sofort als die sei nen und wollte um jeden Preis nach Hause fahren. Es war eine höchst aus regende Sne. Ein eigenthümliches Er eizniß hält die Bevölkerung von Regens bürg in bedeutende? Aufregung. Seit ganz kurzer Zeit haben nämlich sammt, liche Dohlen, die zu Tausenden die Domthürme bevölkerten, dieselben mit ei nem Schlage verlaffen. Wenn man be denkt, daß dieselbeErscheinung im Jahre 1873 vor Eintritt der Cholera eintrat, ist diese Aufregung sehr erklärlich. Auch in München soll erne, wenn auch nicht so auffallende, doch ähnliche Erscheinung an den Dohlen der Frauenthürme bemerk bar sein. Hoffentlich erweisen sich diese Befürchtungen als gänzlich unbegründet. Ein Börsenbericht. Die Buk. Fr. Pr." vom 23. Juli enthält folgenden Börsenbericht : Das Schnar chen der Börsenbesucher wurde durch ei nen Störenfried unterbrochen, der abso lut in ,Etwas" machen wollte. Es hätte nicht viel gefehlt, daß die ihres Nachmit tagsschläfchens beraubten Börsianer den geschästslustigen Eindringling gelyncht hätten. Nach vollbrachter Mittagsruhe wurden die Curse wie folgt zusammen? stellt: National!:.: Wlxo, 9

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