Indiana Tribüne, Volume 8, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1885 — Page 2

Mdmnu Miöüne. !

r sch ein - T55n Z. WZeätliS n. Hotags. SsÄrs? 130 0 Murvlsndgr. fry .TrittiM r.irch den T?Sze?:2 Cenil wo-,, die Son.azZT:"ö tn; i iSt. Veid ufqriwi 4 F-t2. V iVJ l? ttmn46ieJUa 13 rr aS. Svrtiwstscli. 8?., August 1885. 3iäiiif:sn alö Colonisten. Cs sind über tret Jahre her, daß 60 radical gesinnte Russen die Stadt Odessa verließ?:?, gemeinsam nach Amerika reisicn ui'.d in Gl?ttoale, Douzlas-Countl, O?e.,. ein: Co!o:üe gründeten.' Sie schwärmten 'für communistiche Ideen und 'alaubtei?. durch deren sofortige Ausführutt. niöh? zu erreichen', als durch lheoretlsche Debatten oder blutige Kämpfe. In Crcgcn laufien sie 776 Acker Land an, das nach einer Entwaldung sich sehr gur zur Cultur eignen mußte. Die 3tussen waren von Haus aus alles Andere ed'r, als Landbaüer; doch sie hatten kräftige MuNeln und waren fest ent- . schloüen, zu arbeiten. Welche Erfolge ue settber achabt, erfahren wir von 15 ' r ' 3 V 1 C? 'L nsz?i'vr'.en oer uoionic, 01c jungn ui San Francisco auftauchten, nachdem sie sich mit ihren Genossen ve:uneinigt hatUzi. Ihren . ersten Unterhalt erwarben die Colonisten dadurch, daß. sie mit einer Oregoner Clsenbahngesellschaft einen Contrac: schlössen und derselben 2000 Ulaftcr Holz zu 82.50 pro Klafter liefer ten. Binnen anderthalb Jahren hatten sie diesen Auftrag vollständig erfüllt. Sowie sie auf diese Art ein Stück Land entwaldet hatten, begannen sie sofort, es uni;uackcrn und zu besäen ; auch schafften sie sich nach und nach Pferde und Hornvieb an. Wie bei vielen derartigen Unternehrennen, ging anfangs Alles vorzüglich, und der dantbare Boden lieferte reiche Crntcn. Auch .herrschte die schönste Ein tracht unter den Colonisten. Trotz ihrer hauen Arbeit fanden sie noch Zeit genug, religiöse und philosophische Probleme zu erörtern ; dann bestand ihre einuge Erbolung. Vehrden. welche die Mltglieder zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen zwinq'n oder Vergehen bestrafen konnten, hatten sie nicht, und sie lebten überHaupt in vollkommener persönlicher Freideit. , Selbstverständlich war Alles Gemeingut. Das System bewährte sich entschieden besser, ate bei den meisten französischen, englischen und deutschen Eolonien ahnlicher Art. Sind doch die Russen ohnehin sehr geeignet, als festgeschlosiene Masse für einen gemeinsamen Zweck zu arbeiten, während die Deutschen und Franzo sen bedeutend mehr dem Jndividualismus zuneigen. Und doch blieben Zwietracht und Hader nicht aus. Die erste Meinungsverschiedenheit zeigte sich nicht etwa, wie gewöhnlich in solchen Fällen, in Berwaltungsfragen, sondern in reli-giö-philosophischen Fragen. griechisch-katholische Religion, welche, die Staatsreligion in Nußland ist, früY den Colonisten tief verhaßt, und sie befaßten sich eine Zeit lang damit, unter. .den verschiedenen freidenkerischen Systemen ihre Wahl zu treffen. Nach vielem und deftigem Debattiren wurde endlich das System des französischen Freidenkers August Eomte, der sog. Posttivismus,. unter Jubel angenommen. Schon glaubte man, in dieser Beziehung einigen sein als sich zwei Fractionen bildeten, von denen sich die eine Liberale", die andere Conservative nannte. Erstere waren mehr Egoisten, Letztere mehr Altruisten. Der Streit spielte bald ud? auf das praktische Gebiet hinüber. Die Egoisten sagten : Wir haben es nun einmal zu erträglichen Verhältnissen gebracht,' laßt uns dieselben üusschlleß lich genießen ; und wenn unsere Lands leute das Gleiche wollen, so mögen sie ebenfalls, eine Colonie gründen."- Die Altruisten dagegen wünschten, daß die Colonie in letzter Instanz für das ganze bedrängte Rußland arbeite und jederzeit für neue Ankömmlinge offengehalten werde. Die Zänkereien spitzten sich schließlich dermaßen zu, daß ein längeres Zusammenwirken unmöglich ' erschien, und die Altruisten, welche sich in der Minorität befanden, auswanderten. Wir möchten aber die Sache durch' aus niut so verstanden sehen, als ob toix Feinde der übrigen Colonisten geworden wären", bemerkte ein Altruist am Schluffe seiner Darstellung von dieser Geschichte, sie sind nach, nüe vor unsere Brüder, und wir . lieben sie. Nur müssen wir unseren eigenen Weg gehen. Wir gedenken, im 5)'':en,womöglich in der Nähe von New.Körk, eine neue Eolonie zu gründen, reiche dann auch von unseren Landsleuien leichter zu erreichen sein Wird. ..In einigen Tagen werden uns unser? Frauen folgen, und dann treten wir sofort den Wea nach New Aork an, den roir wahrscheinlich größtentheils zu Fue zuructlegen werden." Die Altruisten sind begeisterte Vegeta rianer und enthalten sicd aller geistigen Getränke sowie aller Tabakpraparate. Jbr ganzes Vergnügen sind ibre Bücher, von denen sie eine qroße Masse besitzen. Sie scheinen il?re Aufgabe sehr ernst zu nehmen und Ks Erfolges ucher zu sein. Vesckich:en vjm gelben Fieber. Aus Vera Cm;, Mexico, das als die Heimakb des gelben Fiebers gilt, werden haarsträubende Dinge über die Folgen dieser schrecklichen keuche erzählt, welche so däuslz unux der dortigen Vevplkerung mannwette ausräumt. Die Furcht vor Ansteckung ist dort so groß, da d:e meisten fieberkranken wenia oder gar keine Pflege erhalten könneu auch nicht für Geld und gute Worte. Die vielen Todten oder Schemtodten sucht man möglichst schnell unter die Erde zu bringen, und schon Mancher soll auf diese Art lebendig begraben wor den sein. Vergangenes Iah? hatte der Kutscher deö Leichenwagens, welcher die am Fieber Gestorbenen jede Nacht aus dem Hosoital nach dem Kirchhof zu. be-

socviklt i)aue, ein grauilges ErlcbUlfc. Einer der Särge wurde unterwegs plötzlich, von innen aufgestoßen, der angeblich Todte fuhr empor und verlangte sin chend, zu wissen, wohin man ihn bringe. Gar nicht selten kam es vor, daß Schein todte die Nacht über in ihren Gräbern erwachten, sich ausgruben was bei der Flüchtigkeit, mit der solche Maffenbeerdi gungen vorgenommen werden, begreif!! ; cherweise häufig nicht allzuschwer ist -

und dann corgens in ihren wehenden Sierbegewän'oern an der Kirchhofspforte saßen. Solche Scheintodte, wenn sie rechtzei tig gerettet werden, genesen in der Regel. Denn das gelbe Fiever tödtet entweder rasch oder gar nicht; e4 kennt keine Rück fälle und hinterläßt keine schlimmen Folgen im System. Vor wenigen Iahren soll sich Folgendes mit einer Amcri kanerin zugetragen haben : - Gleich-vielen Anderen wurde' sie für todt erklärt und sollte gerade mir einigen Dutzend Leichen in eine große Grube ge worfen werden. Särge wendete . man damals schon gar nichr mehr an. Der Todtengräber bemerkte an dem einen Finger dieser Dame einen kostbaren Ring. Niemand war in der Näbe, und den Äann gelüstete nach dem Kleinod. Er warf daher den Körper einstweilen zur Seite. Die hiermit verbundene Erschüt terung rief die Scheintodte in's Bewußt sein zurück, und als sich nachher der Todtengräber ihr zuwandte,- - um ' den Ring abzustreifen, sah er zu seinem Elitsetzen zwei große blaue Augen lebhaft auf sich gerichtet. Hätte er die -Dame nicht berauben wollen, so wäre sie gleichzeitig mit den Anderen in die Grube geworfen worden und rettungslos verloren gewesen. Glücklicherweise ist dieses Jahr dik Fiibcr,p:dem:e in Vera Cruz VerhältnißmaL'.g -.l'deoeulend. Mongolische Seheimbündelei. Trotzdem viele Chinesen eS in Abrede stellen, bestätigt es sich immer wieder daß es unter den Schlitzäugigen außer den Freimaurern noch andere geheime Gesellschaften von großer Bedeutung giebt, die allerdings sehr vielen ihrer Landsleute feindlich gegenüberstehen und die schlimmsten Seiten des chinesischen Vollscharakters zu repräsentiren scheinen. Die furchtbarste darunter ist der weit verzweigte Bund der ''tfighbiniiVrs'', welche sich mit gegenseitiger Unterstützung, mtt Verübung von Morden auf Bestellung und endlich mit Erpressungen bcfasien. Schon öfter hat die Presse auf diese Organisation und ihr Treiben hin gewiesen ; jüngst aber ist die öffentliche Aufmerksamkeit wieder in ' besonderem Grade aus diese Verbrecherbar.de ge lenkt worden, und zwar durch Uneinig keit, welche in ihrem Hauptsitz, in San rancic', unter ihnen ausorach, und ourch das Todesurtheil, welches über die gemäßigleren Elemente verhängt wurde. Dabei kam auch wieder verschiedenes Neue über die chinesische Geheimbündelei überhaupt ;u Taz?. Ob die Organisation der "llihbin ders" auch in China besteht oder erst hier aufgekommen ist, können wir nicht mit Bestimmtheit angeben. Wahrschein lich ist aber das Letztere der Fall. Außer den Logenbrüdern scheinen im Reiche der Mitte" nur politische Geheimbünde zu bestehen, und auch diese sind nur vor übergehend vorhanden. Die "High biiulcrs" haben sich wohl gelegentlich der ersten systematischen Chinesenverfol gungen in unserem Lande organisirt und waren ursprünglich nur ein Schutz und Rachebund. In San Francisco besteben '12 Staiw me oder Clubs dieser Organisation, und jeder Club hat eine sehr starke Mitglie derzabl. Die Kerle terrorisiren eine große Anzahl Spielhöllen und Prostitu tionshäuser, indem sie dieselben entweder mit allen Mitteln beschützen, wenn sie eine genügende Erpressungssumme her ausschlagen, oder sie zu vernichten suchen, wenn sie ihnen den schuldigen Tribut verweigert haben. Wöchentlich einmal tauchen sie an allen diesen Plätzen, so weit sie von ihren Landsleuten betrieben werden, auf und verlangen die Wochen steuer. Sie geben sich zur Ermordung oder Verwundung jedes Landsmannes her, für deffcn Kopf attdere mongolische Gesellschaften oder Individuen einen ge nügenden Preis geboten haben." Letzte rer schwankt zwischen 9500 und 510,000, je nach den umständen. Die erlangten Gelder fließen wahrscheinlich in den Fond für gegenseitige Unterstützung. Der bedeutendste und gefürchtetste dieser Clubs ist der Suey On Club, welche? 300 Mitglieder zählt. Vor einigen Wo chen nun wurden mehrere Mitglieder, welche erst soeben vollständig in die Ge heimniffe der Gesellschaft eingeweiht worden waren, mit dem Treiben derselben unzufrieden und beschlossen, meinen eige nen .Club ,,aufzumachen", welcher die Verbrechen nicht in sein Programm auf nehmen sollte. Sie theilten dem Secrelär'mit, daß sie austreten und einen neuen Verein in's Leben rufen wollten. Der Secretär, welcher in dem Glauben gelassen wurde, daß es sich nur um einen neuen Zweigclub der "liighlniiilei-s" bandle, billigte ihr Vorhaben und lieh ihnen bereitwillig eine Anzahl Vereinsinsignien, heilige Urnen, Libationsgefäße und sonstiges Geräthe zur Feier des Stiftungsfestes, das mit großem Pomp begangen wurde. Die neue Gesellschaft nannte sich Wing - Shing Kung Shooe. Ihre Verfassung enthielt im Wesentlichen folgende Punkte, welche sich überhaupt in allen Statuten der mongolischen Ge Heimbünde in Amerika wiederfinden: Jedes Mitglied mußte eine Aufnahmegebühr von $40 sallmalig) zahlen, fowie einen Monatsbeitrag von fei. Den kranken Mitgliedern sollten Kost, Woh nunz und die Ausgaben fürürztliche BeHandlung bezahlt werden; wenn aber Jemand unheilbar krank war, so ver pflichtete man sich, durch Extrabesteuerung eine Summe aufzubringen, die zu seiner Rücksendung in. das alte Vater land hinreichte. Auch die Zahlung der Aegräbnißkosten für verstorbene Mitglie der sowie die Unterstl'tzung etwaiger Hinterbliebenen wurde garaniirt, letztere aber sollte ebenfalls durch Exlrasteuern von 5 oder mehr pro Kopf aufgebracht werden. Sowie die .Highbinders" merkten, daß der neue Cluv sich außerhalb ihrer

uonlrote neu:, vracy crn ömerer pxy.

los, und als aar der Club ein Mitglied nach dem andern vom Suey On Club zu sich hinüberzog, beschloß letzterer die Vernichtung der Verräther". In einer feierlichen Sitzung wurden dieselben zum Tode verurtheilt, und jedes Mitglied schwur, bei der ersten besten Gelegenheit die Hinrichtung" zu vollstrecken. Dieser Tage unternahm ein Haufen High binders" am hellen Tage einen .Sturm auf das Hauptquartier des neuen Clubs und riß das Placat von der Thüre. Ein Polizeibeamter, der des Weges daher kam, stiftete Ruhe. Die Leiter der neuen Gesellschaft schweben in nicht geringer Angst um ibr theures Leben. Denn die Racke der Mongolen hat weit mebr zu bedeuten, als d.e unserer Anarchistln. Doppeltragödie au Leichtsinn. . Eine scherzhafte Schlägerei . zwischen drei befteundeten jungen Leuten führte dieser Tage in Greenwich, Fairsield Countv, Conn., zu einem Mordversuch und einem Selbstmord. Der Verüber beider Verbrechen war der '17jährige Jasper W. Umberfield, der . hoffnungs volle Sohn eines New Yorker Geschäftsmannes. Umbersield sollte im nächsten Kerbst in das "CJolleg of the City of New York' eintreten und war gerade auf Ferien im Hause seines Großvaters Jasper Carpenier. Die Berühmtheit, welche dieses HauS im. ganzen Staate, geniest, verleiht der Schauergeschichte ein ganz besonderes Interesse. Im Erdgeschoß dieses Hauses befand sich nämlich . ehe mals eine Kneipe, welche den ?tamen das Schweinsauge" führte, und so ein gerichtet war, daß die eine Hälfte dersel den im Staate Connecticut, und die an dere im Staate New Pork lag. Das war nicht schwierig, da ein kleiner Theil von Greenwich sich noch m letzteren Staat hinüberzieht. So oft nun die New Z)orker Steuerbeamten der Kneipe einen Besuch abstatteten, fanden sie den Besitzer der Spelunke nebst allen seinen Waaren auf der Connecticuter Seite und mußten daher mit langer. Nase abziehen; kamen dagegen die Beamten von Con necticut, so befand sich das ganze. Ge fchäft im Staate New Jork. So wurden beide Staaten Jahre lang um ihre Steu erforderungen geprellt. Jüngst begaben sich der junge Umber sield, sein 19jähriger Vetter Jotham Carpenter und ein Bursche aus der Nachbarschaft, Namens Henry Daniels, auf die Murmelthierjagd der einzigen, welcher man in dortiger Gegend fröhnen kann. - Sie jagten zwar nicht viel,' holten sich aber, einen gewaltigen Hunger und Durst. Sehr aufaeregt und zu allen Lumpenstreichen aufgelegt kehrten sie Nach mittags . zurück, . aßen und tranken sich voll und gingen dann nach der Scheune, um die Kühe zu melken. Doch beschränkten sie sich lediglich da rauf, faule Possen mit einander zu tret den, die ihnen für die erfolglose Jagd einigen Ersatz bieten sollten. Daniels ließ einen Milchstrahl in UmbersieldS Gesicht laufen: dieser versuchte das Gleiche, hatte aoer nicht so viel Geschick damit, als der Farmersjunge. Da ge rieth er in Wuth, verlor gänzlich die Selbstbeherrschung und warf Daniels einen mit Wasser gefüllten Eimer an den Kopf. Carpenter ergriff für Daniels Partei, und die drei balgten sich nun längere Zeit, wobei das Stadtsöhnchen ziemlich schlimm weggekommen zu sein scheint. Endlich sprang Umbersield auf, rannte mit dem Ausrufe : Ich werde Euch schon sixen !" in daS Wohnhaus, holte einen LJkaliberigen Revolver und trat dann wieder seinen Kameraden entge gen, welche immer noch das Ganze für einen Scherz ansahen. Er zielte auf Carpenter ; dieser lachte nur laut auf ; Umbersield gab Feuer, ohne jedoch zu treffen. Den tödtlichen Ernst der Situa tion erkennend, suchte Carpenter seinem rasenden Freunde daS Schießeisen zu entreißen ; dieser feuerte abermals und traf Carpenter in die linke Brust. Als ihn Umberfiew stürzen sah, däm merte in ihm das Bewußtsein von seiner furchtbaren That auf. Seine Erregung war verflogen; erbleichte j noch ein mal ließ er die Blicke auf fein Unglück liches Opfer schweifen dann hatte er einen entsetzlichen Entschluß gefaßt. Ohne sich weiter zu besinnen, hielt er den Äe volverlauf an seine Schläfe, drückte ab und stürzte todt zu Boden. Die Nachricht von der entsetzlichen That wurde an die unglücklichen Eltern des Selbstmörders telegraphirt ; die Mutter ist vor Schmerz fast wahnsinnia geworden. Der Vater reiste sofort nach Greenwich ab ; als er aber sah, daß sein Sohn nicht mehr am Leben war,kehrte er sogleich nach New York zurück, aus Angst um den Zustand seiner Gattin. Carpen ter lebt noch, und die Aerzte hoffen, ihn lu retten. Die Tragödie hielt mehrere -Tage daS ganze County in Aufregung. Berliner Wahler. o . fcn K ,r S K q Ä ?Ugethellt,dte ugleich zeM, w.e In Zahl der Besitzlosen rm Verhältniß zu derjenigen der Besitzenden fortwährend anwächst. ES heißt in der betreffenden Correspondenz : Den Bestimmungen der Städteord nung gemäß hat in Berlin wie in allen Städten-der alten preußischen Provinzen im Monat August die Liste der zur Theil nähme an den Stadtverordnetenwahlen berechtigten Bürger offen gelegen. In der Liste der stimmfähigen Bürger Ber linS waren verzeichnet 193,600 Namen, während das Verzeichnis der Reichstags Wähler im vorigen Jahre-fast , genau 100,000 Namen mehr enthielt. Hier aus mag man' den Emfluh der Btmm mung. daß nur Bürger, die ' mindesten zu ö Mark Klassensteuer eingeschätzt sind an der Wahl theilnehmen können, au die Zahl der Stimmfähigen ermessen. Reichlich ein Dritte l der männ lichen Bevölkerung Berlins ist also nicht berechtigt, an den Wahlen zur Stadtver. ordnetenVersammlung -sich zu betheili gen. ' Aber auch für die übrigen zwei Drit tel ist dieses Recht durchaus nicht gleich mäßig gewahrt, denn nach ' dem vom Ne:cvsranzter., gelegentlich so ' tressend charakterisirten DrerklassenMeM' haben sich die Verbältnikl bier so gestaltet, dab

die erste Abtheilung äuZ 310 Wüh

lern begeht, die z w e , t e etwa 16,101, die d r i t t e aber 174,395 Wäbler zählt. Da aus jeder Abtheilung 42 Stadtverordnete getvählt werden, so entfallen auf jeden Vertreter der ersten Abtheilung 75 Wähler, auf jeden Vertreter der zweiten Abtheilung 335 Wähler und endlich auf jeden Vertreter der dritten Abtheilung 4152 Wähler. Wähler der ersten Abtheilung sind in diesem Jahre diejenigen Bürger, welche mehr als 1530 Mark 80 Pfennig Steuern (Staats und Ge meindesteuern) zahlen, während die Steuergrenze für die zweite Abtheilung bei 331 M. 60 Pfg. liegt. Sehr interessant, wenn auch nicht gerade sehr erfreulich ist die Erscheinung, daß die Zahl der Wähler erster Klasse immer mehr sinkt, während die Steuersumme, welche zur Mitglied-schast'der-ersten Abtheilung berechtigt, i m m e r h ö b e r wird. Leider stehen uns nur die Zahlen für einige Jahre zu Gebote; doch erweisen diese schon das Gesagte. So gehörten im Jahre '1675 noch, alle diejenigen Bürger zur ersten Abtheilung, welche 972 M. uid mehr bezahlten, im Jahre 1833 betrug die Steuergrenze dagegen schon 1411 M. 20 Pfg., um im Jahre 1885 bereits auf 1530 M. 80 Pfg. zu steigen. Die Zahl der Wähler der ersten Abtheilung betrug 1875: 4489 (bei einer Gesammtzahl von 221,872), 1830 nur noch 3378 (bei einer Gesammtzahl von 154,989) und im Jahre 1835 sogar nur noch 3160 (bei einer Gesammtzahl von 193,606). Bei der zweiten Abtheilung ist die Höhe der Steuerleistungen, von denen die Zugehörigkeit abhängt, auch fort während gestiegen, die Zahl der Bürger, welche ihr Stimmrecht in der zweiten Klasse ausüben, zeigt aber die Neigung 'zum Rückgänge weniger ; sie betrug 16, 945 im Jahre 1875, 15,653 im Jahre 1880 und 16,101 im Jahre 1835. Nur die Zahl der Angehörigen der dritten Abtheilung und die derjenigen Einwoh ner, die gar kein Wahlrecht besitzen, also der armen und ärmsten Leute, steigt von Jahr zu Jahr. 1375 waren z. B. 111,. 433 Wähler dritter Abtheilung vorhan den, 1880 schon 135,953 und 1835 be reits 174,395. Die Zahl der von der Betheiligung an den städtischen Wahlen Ausgeschlossenen läßt sich nicht genau angeben, da diese bei der Aufstellung der Listen der Wahlberechtigten nicht berücksichtigt werden. Nach den Zahlen der Reichstagsstatistik wären im Jahre 1875 nur etwa 15,000 vorhanden gewesen, doch ist diese Zahl ohne Zweifel viel u gering, da die Reichstagswahllisten in Bezug auf Vollständigkeit früher sehr viel zu wünschen übrig ließen. Gegen wärtig kann man die Zahl der Ausge schlossenen, wie oben angegeben, mit einiger Sicherheit auf etwa 100,000 an nehmen. Die mitgetheilten Zahlen stel len die UnHaltbarkeit der Zustände in der Stadtgemeinde Berlin in ein so grel leS Licht, daß weiter nichts hinzuzusetzen ist. m ' m Vom Inlandes In Fresno, Cal., trafen jüngst 65 Melonen ein, die zusammen das colossale Gewicht von 2 Tonnen repräsentirten. In ?iew )ork starb dieser Tage in Alter von 80 Jahren Eapt. Pe ter C. Schultz, einer der letzten der alten Hudson River Capitäne. Seit dem Jahre 1332 befuhr er den Hndson. DaS .Jeweler'sCircular" constatirt mit großer Genugthuung, daß in dem Uhrengeschäft in den Ver. Staaten ein Capital von 8100,000,000 'arbeitet". Dasselbe Blatt empfiehlt die Errichtung einer Schule für angehende Horologen. Da wirft man sagt ein Wechselblatt den Chinesen in den Ver. Staaten vor, daß sie sich nicht amerika nifinkn. In San Francisco fallirten 5m 1!!. Hop Kee & Co., chinesische Fabrikanten von Schuhen und Stiefeln Verbindlichkeiten 5110,000, Activa keine. John Bride, ein Veteran aus dem Bürgerkriege, welcher damals ein Bein einbüßte und dafür ein Hölzer nes substituirt hat, erhielt jüngst in Bozeman, Mont., wo er wohnhaft ist, Be such von Einbrechern. ' Da er keine an dere Waffe zur Hand hatte, so schnallte er kaltblütig sein hölzernes Bein, ab und als der eine der nächtlichen Gäste den Kopf durch die Thüre steckte, sauste die eigenthümliche Waffe mit solcher Wucht auf seinen Schädel, daß der ' letztere zer brach, als wäre er eine Eierschale. Zum Andenken an die Affaire hat John einen Krrbschnitt in sein Holzbein gemacht. Hoffentlich bleibt eS der einzige. Während am Samstag in Atlanta, Ga., zwischen dem Nashviller und dem Atlantaer Base-Ball-Club im Athletik Park-ein ''Leaguespiel" im Gange und der Atlantaer Club an der Reihe war lief ihr bester Auffänger, Louis Hinket im Laufe, um einen Ball r...r. t.fii cm uizuiungen, 10 vesiia aegenniarr an, van ' Ersterer amNachmittag an einem Lungen bruch starb. Marr, dem der Ball züge tootbcn toar m denselben tallen, , und während er sich . bückte, um ihn aufzuheben, und gerade den Kovf in die Höhe hob, prallte Hinke mit dessen sich erhebendem Kopf zusammen und erhielt einen tödtlichen Stoßen die Magen grübe. . . .Max Cdelmuth, ein Cigar renfabrikant von Louisville, Ky., wurde jüngst von ein paar guten Freunden auf eine ganz gelungene Art und Weise angeführt. Dieselben führten ihn nämlich m !ein dichtes Gehölz, wo es so viele Schnepfen geben sollte, daß man, um sie iu erlegen, gar keiner Büchse bedürfe, sondern nur einen Sack aufzuspannen habe. Edelmuth siel darauf hinein, ging rn.t link (ti.iittt. (aimm ' dmt tnifi yi llllt V IfUMM VMlll WUW UM, vvy fi rend seine Freunde sich still drückten. . tachdem er mehrere Stunden vergeblich auf, die Schnepfen gewartet hatte, ging Edelmuth ein Seifensieder auf. Er wollte heimgehen, konnte aber den Weg nicht finden, und tappte bis zum nächsten Morgen in dem Dickicht umher, bis ihn schließlich ein mitleidiger Fanner auf den rechten Wey brachte. . Max . Edelmuth geht nie wleder auf die Schmpfenjagd. Musik. war.eine Sache, mit welcher der verstorbene General Grant durchaus nicht auf ' freundschaftlichem

Fuße stand. Der mtt dem todtttt Ex . Präsidenten durch eine langjährige per ' sönliche Freundschaft verbundene Geist liche Dr. O. H. Tiffany ließ sich dar-

über in seiner neulichen Grantpredigt . wie folgt vernehmen : Er lttt an einer constitutionellen Unfähigkeit, Musik zu würdigen und zu genießen. Er sagte mir einmal, daß alle Musik ihn so affi zire, wie irgend ein Mißton oder irgend eine Disharmonie das feine und cultivirte Ohr des Musik-Kenners, und daß er in Folge dessen lieber Meilen aus dem Wege gehen, als aus freien Stücken dem Spiel einer Militär Bande zuhören würde. Beim Absingen von Hymnen aber bestände das einzige Vergnügen, das er empfände, darin, daß er mit jedem abgesungenen Verse das Ende um so viel näher wüßte." In dem prächtigen Park von Alleghenv. - City, Pa... steht ein Linden bäum, den Gen. Grant im Jahre 1879, als er sich dort bei seiner Zlückkebr von seiner Reise um die Welt besuchsweise aufhielt, eigenhändig gepflanzt hat. Der Baum ist prächtig gediehen und soll nun mit einem Gitter umgeben werden, da mit er ßegen Curiositäten-Nirren geschützt wnd. In demselben Park besin der sich eine Ulme, die von George Wash ington gepflanzt worden. Diese ist jedoch nur ein Sprößling eines von Washington in der Bundeshauptstadt gepflanzten Baumes, der kürzlich einend Neubau hat weichen müssen. Der VerWalter des botanischen GartenS nahm die Wurzeln des alten BaumcS an sich, deren eine vor dem Capitol, während die anderen im Fairmount-Park (Philadel phia), resp, im Allegheny'Park ausge setzt wurden. Der Brauer Heinrich us Washington wurde bekanntlich von der Arbeiter-Union geboycottet", weil seine Contractoren bei Bauten Material ver wendet und Arbeiter beschäftigt hatten, welche nicht den Stempel der Arbeiterge nossenschast trugen. Die Gewerkschaftler hätten in diesem Kampf schwerlich gesiegt, wenn sie nicht die Unterstützung der Wirthe gefunden hätten. Diese waren nicht mehr gewillt, länger die Verluste zu tragen, welche der Boycott" ihnen ver ursacht, und da manche von ihnen gerade nicht nach Belieben ihren Brauer wechseln konnten, so strikten sie ebenfalls und er klarten, falls Heinrich nicht nachgebe, würden sie andere Biere verfchänken. Man kabelte an den gerade in Deutschland befindlichen Heinrich, und dieser, weil jetzt faktisch so ziemlich sein, ganzes Geschäft auf dem Spiele stand, gab nach und erklärte, künftighin nur Unionleute und nur Material, daS aus Unionwerk stättcn kommt, verwerthen zu wollen. Der deutsche Uhrmacher A. Müller aus Louisville, Ky., hat eine Miniatur-Dampfmaschine hergestellt, die in ihrer Art ein wirkliches Kunstwerk ist. Die aanze Maschine ist aus einemDrittel des Metalles eines Nickels, sowie einer englischen Nadel No. I hergestellt, und ihr Gesammtzewicht beträgt nur Ij- Pen nv Weight ein Penny Weight Gold ist der zwanzigste Theil einer Unze. Die Dimensionen des Kessels sind bei Ultt Zoll und wird derselbe von 2j T'ropfen gespeist ; der Durchmesser des .Schwungrades beträgt Zoll, und die Maschine kann mit der vorgenannten Wasserfüllung 4 Minuten laufen. Von den immensen Schwierigkeiten, welche Herr Müller bei der Construction seines Kunstwerkes zu überwinden gehabt, kann man sich einen Begriff machen, wenn man erwägt, daß die ganze Maschine auS 135 Stücken besteht, worunter nicht we niger als 47 Schrauben sind. Ein gro ßer Theil der letzteren, fowie die winzi gen Zahnrädchen, welche zur Uebertra gung der Bewegung dienen,sind fo klein, daß sie mit der Hand angefertigt werden mußten, weil keine Werkzeug-Maschinen von solcher Kleinheit existiren. Waö die Liliput-Maschine des Herrn Müller noch weiter im höchsten Grade brmerkcnswerth macht, ist der Umstand, daß ihre Bewegunaen vor und rückläusig sind. Herr Müller hat an dem kleinen Dinge Jahre lang gearbeitet,d. h. nur in seinen Mußestunden. xn-w"jiiian. ME ATS and GAME. , 13?sTXr&&oDL ME ATS and GAME. -fürPie - Nies! bei Smil Queller, 900 OS Wasdlnqwn Otr. Ecke New Jersey Straße. IekepSouS87. i ii ' i .i i Zesserson-Haus. Deutscher Gast-Hos ! nebft Wein- undWierwlrtyschast 61 L?e3Ost.SüdStrabe. I ndianapolis, Jud. 5$olm Seng rün?rf, Eigenthümer. TC3IS PAPER may bo foxmH cm rill at GlO. PßavEii. Jt c&m Kewspaper AdTrtlin2 Bureau 10 Sunic v txeet),heoaav: ririf tforir'v ' SÄ-fsDIEu VßEsiX

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