Indiana Tribüne, Volume 8, Number 336, Indianapolis, Marion County, 22 August 1885 — Page 1

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IY s0 ,. Sahrgsng 8. Ossiee: No. 120 OS Marhland Straße. feiner 336. Judicnapollo, Jndiana Samstag, Den 22. August- 1883.

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Vuzeigen 3 lUjci Spalte soseit dieselbe mcht e lchäftttnzeizen sind nd den Raum von drei Zeile nicht übersteigen, werde u n e n t g e l U l ich aufgenommen. Dieselben bleiben Tage stehen, können aber beschräntt erneuert werden. finiei-, welche bit Mittag 1 Übe adge. -zeben v, den, finden noch am selbizeu Tage Lufnahme. 3ctlnnU rlnqt wird in Porter. Nzchnufraztn ,m Ei?elPrk Hotel. erlangt: ii g-rter Barbier, sofort. Nahm kr, gen 31 o. u S2d Saft Strafe. 25 Verlangt wird ein Di'nstmZdchtu. 5!. 401 Madisgn Äo'nue. 23a a verllnqt: Si stirker jngr ann färgevöhn ttche Skdeit. Sk,,ufra,n No.Si Park Aoenue 23 y r l a n qt w'.rd et-i guter dro nd Zkachenblcker. guter Lsd-, dei J. iniit', Rulhvill:. Ind. 2? verla t ein Ishen fäe HzuZ,rbitin einer k!i.-.en imilw, brajcht niil , l mafchen. Sairn fragen .V7 Hon HUSatni Strafee. da Stslleqesuche. such': Tret den er uS Dcuis $lan ekom wen Idchxn säten S.au"g, smS'liS al Ä3tnen. Nzch,usrugn No. 4 Ost 'ket Srade. besucht: Ein junger deutscher Barbier sucht e schäfti uri. Nach, fragen bn Lamberr ctrumbol., Scke Union un Staq Straße. Z'ag 3 Todes - Anzeige. erwandten nd Zeeuden die teaurize Utthei Uni, daß unser geliedter Satte und Late, Charles RückerSfeldt, t,a Viittig um 12 Uhr gestorben tft. Die Beerdtzan findet n,rgn Nachmittag um 2 Qhr osTraurh,ufe. 3lo.3i Fletcher venue au, statt, vjtt rgebenst einladen. Barbara ?tückerisldt, nebst Ä indem. August Fruchte. WaS wir noch von Sommer Hüten übrig haben, wird zn irgend einem Preis losgeschlagen. Bit erhalten j'tzt schon die Vorposten von den neuesten Moden in Scrbsthnten und bitten um recht zahlreiche Zuspruch. Bamberger Vko. 10 OS SSasblngtonstr. gcntivw ach Cincinnati! a Tonntag. den 23. August, veranstaltet vom Maennorclior ! 'Aundfayrt $250. Ter Zug verläit dal Union Dexot an Sonntag Vorgen 7Udr 3S Ki'. Ilitt fär die SRUdsadrt sind Eorintlgi und rtoutag aus allen Zäzen pUU. Näher Jnfo'mativn ertheilt P al H. Xrtat, d 23 Äotb Pennsqloan.o tiafee oder die Union Xepot tiietDIpce PHCENIX GARTEN, Südweft Scke NsrriS und Meridianftr. Frlebr. Kroeckel, . Eigenthümer. Samstag Abend, 22. August, N. Miller'S Orcbest,r. Die besten Erfrischungen aller Art stett dar rathig. Für strenge Ordnung ist besten! gesorgt. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein JÜVI!'. Eroookol. Joseph Ernst, Ätukatcm, Iü8tervr.Z No. DaviS Straße. ft4 glttaze erden liaigjaad x,xt Igeiirt

Fearaaught,

Neues per Telegraph. W t t , r u l i ch t e n. Washington. D. S., 22. August. Schönt? Wetter, veränderlicher Wind, geringes Fallen der Temperatur. Katholisch. ' Berlin. 22. August. Dr. Windt horst beabstchtigt. bei der im Septemier in Münster stattfindenden Versammlung deutscher Katholiken eine Vereinigung aller Katholiken der Welt zur Vertheidl gung der Kirche anzubahnen.' Der Plan arnd vom Vatikan gutgeheißen. Aus Afrika. C a i r o. 22.. Aug. Der Mudlr von Dongola ist heimgezogen. Er denkt die vom Mahdi ausgegangene Bewegung sei vorüber und der nächste Mustelmäanische Ausstand werde in Algerien aushrechen Ebitorielles. In Mi'vaukee findet heute ein Convent deutZch-amerikanischer Journalisten stztt. der den Zweck hat. einen nationalen Deutsch amerikanischen Journalisten und Schriftstellervereiv zu gründen. Mehrere bekannte Journalisten aus Nem York. Philadelphia und Chicago betheiligkn sich an dem Convent und eS scheint, daß man sich im Osten mehr für die Sache interessier, all im Westen. Mit Ausnahme der genannten Städte und St. Louis ist übrigens keine größere Stadt des Landes vertreten. t W Unsere Jndianapoliser MugwumpS sind zu bedauern. Bei den östlichen Muaaumpzeitungen finden sie keiuen 5?dst, dieselben stellen sich meist auf Seite der Administration. - Natürlich, die G schichte mit dem Nem ?)orker Postmeister ist eben eine ganz andere, wie die mit dem Jndianapoliser. Außerdem können sie sich auf die Brust klopfen und sagen: .Wir haben's gethan !" Der Egoismus der New Vorker MugmumpS wird die Herren Swist und Collegen nicht mit be sonderer Freude ersüllen. aber sie erden noch einsehen lernen, daß Civildienstre form ntcht für ein Parteiprogramm auZ reicht. Gesinnungslumperei, Charakterlo sigkeit und Fanatismus sind meist ge paart. Die Prohibitionisten von Ohio haben in der Person de Methodistenpre digerS Dr. Leonard einen GouvernörS kandidaten aufgestellt, der für seine au? sichtölose Kandidatur nach Krästen stumpt. Da warf ibm ein College vor, daß er sich vor einigen Jahren durch den Genuk von ' Ale von der Dyspepsta kurirt . habe. Der ProhibitionSkandl' dat nun, statt daS, va doch an sich ganz unschuldig ist, zuzugeben. nennt den Andern einen Lügner, woraus ihm der Andere haarklein nachweist, bafc er selbst der Lügner sei. Q, dah die Engel so weit fallen, und die heiligen Temperenzler, selbst in der Gestalt der Verkündig deS Worte? Gottes fallen! Wem soll man in der Politik noch Glauben schenken ? Polizei ist Polizei, im republikani schen Amerika, wie im monarchischen Europa. AlleS, was Uniform trägt, sei c3 Polizei oder Miliz ist gegen jede frei heitliche selbstständige Bewegung. Alle. was Uniform trügt, steht im Dienste der herrschenden Gewalt, und die herrschende Gewalt ist zur Zeit das Kapitol. In New Jerk sind die .Cloak MakerS" am Strike. Ueber da? Benehmen der Polizei den StrikerS gegenüber, welche sich soweit noch aat keine Ausschreitungen haben zu Schulden kommen lassen, ent nehmen wir der New Jorker VolkSzei tung- Folgendes: Zwei Striker, wovon der eine vorge flern, der andere gestern verhaftet wur den. erlangten bereit? wieder ihre Frei beit. Die Striker beklagten sich bitter über da Verhalten der Polizei, indem die in den Fadriken stationirten Polizi sten. sobald ein einzelner Mann a!S Comite erscheint, denselben sofort mit dem Knüppel bearbeiten. . Einer derlei ben. welchem am Montag von dem Poli zisten (Nummer 662) der Schädel zer schlagen wurde, erhob gestern Klage im Poltzethaupt quartier und wurde dor einfach ausgelacht und heimgeschickt. Die Elkcutwe laut die Sache sedoch nicht hier bei bewenden, sondern laßt die Num mern sämmtlicher Poltusten feststellen welche mit den StrrkelS .in solch brn taler Weise verfahren, um die Angelegenheit mit diesen Helden später auSzusechten.

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DrahtnaHrichten. Der Strike an der Wabash Bah n. Washington. 21. Aug. T. W. Pownerly, Grand Master Workman der KntghtS of Labor kam heute hier an, und hatte eine Conferenz mit einer An zahl hervorraaender KnightS of Labor in Bezug auf den Wabash Strike. ES wurde nichts Bestimmte? beschlossen. Morgen trifft da? St. Louiser Comite ein, und dann wird wieder eine Eonstrenz stattfinden. Eine Depesche von St. Louis sagt: In de? Situation bez. de? Strike? der Knight? of Labor hat sich Nicht? geün dert. Die Arbeiter in den Missouri Pacific Shop? arbeiten nicht an Loko Motiven der Wabash Bahn. BiU Hogen? wurde letzten Abend aus diesem Grunde entlassen. Der Werksührer wurde notl fizirt, dak Hogen? wieder angestellt und für die verlorene Zeit bezahlt werden müsse, oder ein allgemeiner Ausstand würde erfolgen. Dem Verlangen wurde nachgegeben. Auf beiden Seiten wird mit großer Vorsicht vorgegangen. Vom Felde der Arbeit. Terre Ha ute. 21. August. Die ' nail seedere" gründeten letzte Nacht eine Union und weigern sich nun an den Maschinen zu arbeiten. Sie haben sich mit den ."aallere" gee'mgt. Liefert sich auS. KnightStown, 21. Aug. Heule Nachmittag überlieferte John McFee sich selbst den Behörden. Er wurde unter $20.000 Bürgschaft gestellt und in Er mangelung derselben eingesteckt. Er de hauptet, die ganze Zeit übe? im Orte versteckt gewesen zu sein. Scheintod. D e t r o i t. 21. Aug. Am Dienstag Morgen starb ein Kind von Cbarle? Sullivan, und alle Vorbereitungen für die Beerdigung wurden getroffen. Füns. zehn Stunden später, als die Familie den Sarg umstand, fing da? Kind plo&Uch zu weinen an. Der Vater nahm da? Kind au? dem Sarge, brachte es zu Bett, und dasselbe befindet sich bedeutend bis ser. al? vorher. Prohibitionisten. Cincinna ti. 21. Aug. Die Convention der Prohibitionisten von Hamil ton County fand heute statt. Resolutlo neu wurden angenommen, in denen die Convention ihr Vertrauen zu dem prohi bitionistischen GouvernörSkandidaten Dr. Leonard ausspricht. Schurkerei. Marshall. Jll.. 21. Aug. Ein Mädchen, das erst vor 3 Wochen die Schweiz verlieb, kam letzte Nacht hierher und erzählte eine traurige Geschichte. Sie hatte sich zunächst zu ihrem Onkel. einem Buchbinder, Namen? Geisert in Fort Wavne begeben. Ihr Name ist Louise Geisert. Am Dienstag ging sie von Fort Wayne weg, um sich zu ihrem Onkel John Hoffmann zu begeben. Sie war angewiesen, nach Marshall, Jll., zu eine Metzger. Namen? Walli? zu gehen von wo sie Hoffmann abholen würde. Sie kam nach Indianapolis und im Bahnhof wurde sie von einem Mann in Deutsch angesprochen, der sich nach kur zer Unterhaltung erbot, ihr ha? Billet zu besorgen. Sie gab ihm eine Zwanzig' dollarnote und der Mann begab sich da mit fort, ohne wiederzukommen. Sie hatte noch 17 und kaufte ein Ticket nach VincenneS. Dort angekommen, lief sie weinend im Bahnhof umher, und die Bahnbeamten, al? sie ihre Geschichte hör ten. beförderten sie nach Marfhall. Da selbst giebt eS nun allerdings einen Flel scher Namen? Walli?. derselbe kennt aber keinen Hoffmann. Depeschen an den Onkel de? Mädchen? in Fort Wavne blieben unbeantwortet, und man glaubt, dab Letzterer da? Mädchen, da? geistig sehr beschränkt ist, in herzloser Weise in die Weite geschickt hat, um e? lo? zu wer den. DaS Mädchen befindet sich zur Zeit bei einer deutschen Frau und wird nach Fort Wayne zurückbesötdert werden. OOiffSnaQrtQteu. New Jork. 21. Aug. .Pennland" von Antwerpen. Hamburg, 21. August, .hiitia- von New ?)ork. Queen Stown, 21. Aug. .Germanic- von New Pork. Angek.: Angek. : Angek. :

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Ver Kabel. Unte?gangine?deutschen Kriegsschiffe?. Berlin. 21. Aug. Die Nachricht von dem Untergange der deutschen Cor vette .Augusta" bestätigt sich. Die Mannschaft. '280 an der Zahl, ging zu Grunde. Ihr Werth war $1.750.(00. Sie ging im rothen Meer während eine? Sturme? unter. Die Cholera. Madrid, 21. August. Die Zahl de? Erkrankungen 5,101 gestern, Zahl der Todesfälle 1,&U. Auf den canarischen Inseln herrscht große Ausregung und Furcht vor der Cholera. Man erlaubt dort keine Spa nier an'S Land zu kommen. Eine Aus nähme wurde im Falle de? neuen Gou vernörS gemacht, aber als er ankam, schmiß die Bevölkerung mit Steinen nach ihm. Die Lokalbehörden haben abge dankt. Die Soldaten haben die Stra ßen und öffentlichen Gebäude besetzt. In Marseille? starben öS Personen während der letzten 24 Stunden an der Cholera. Seit dem AuSbruch der Cho lera erlagen hie? derselben 600 Per sonen. Der Streit um die Karoli nen in s e ln. Madrid, 21. August. Die Erbtt terung gegen.Deutschland ist im Zuneh men. Der deutsche Gesanöte.' Graf von SalmSSonnewald, meidet die Theater, die Promenaden und öffentlichen Ver gnügungsplätze. Offiziös wird gemel det, dab die Regierung beabsichtige die diplomatischen Beziehungen zu Deutsch land abzubrechen. König Alfonso hat den spanischen Gc sandten in London beauftragt, sich nach Berlin zu begeben und Kaiser Wilhelm zu bitten, von der Besetzung der Karoli neninseln abzustehen, weil r. besörchtet, sonst von seinen Unterthanen abgesetzt zu werden. Seh? bedauerlich. L o n d o n, 21. Augstu. Glabstone'S Arzt sagt, dab dessen Leiden chronischer Natur sei, und dab er seine volle Stimme nie wieder bekommen werde. Er kann zwar so weit kurirt werden, dab er im Stande sein wird, eine kurze Konver sation zu halten, eine einzige Rede jedoch würde zur Folge haben, dab er auf min bestens einen Monat der Spracht ganz und gar beraubt würde. Marktpreise. et, n-flo. 1 n. 92c ; . ) roth, 89c. or No.2 weiß 48:; gelt 41c; aernisch. e. ! a. ci 2&ei gscht s, ggea öte jl,U-'M.7. stttt IU.50. S),ntn SX-ttX Schult rn b7xe, , Se. ett 7k. echtschaI, 7K-7X. eh l all $3.7511.0); ane 4.40-1.Ö0; frtrt 11. W 13.20. tit 10c; ta6totcl3:. Battcr tiearntrv 18 22c; Str 14 16c; Coaatr? 8 11t. Sahn -lo vtr l ; junge 10c per Ps. tto ekeln neu 75e-Z1.l.0 per Barrel. Toma to s 7Scperush. MI I1.0J 2.Wp. . . Von Auslande. Au? Rom wird über die fernern Schicksale und da? muthmaß liebe Ende der neuen Madonna von Corano" berichtet. Nachdem eS öffent. lich bekannt geworden, daß die Madonna an einem bestimmten Tage erscheinen werde, ließ sich der Bürgermeister deS Dorfe, Herr Mazzi, von dem -Präfeeten von Piacenza Truppen und Polizisten anweisen und gegen 11 Uhr, als der Zu dreng der Gläubigen am stärksten war, den kleinen Schrein der, wre bereits bemerkt, aus einem aufgeputzten Korbe bestand aufheben und den Umstehenden mit seinen Bändern, Tüchern und sonstiger Ausstaffirung zur Ansicht vor halten. Das kleine Gebüsch lieb er dann niederhauen und den steilen Fußweg durch Fortwälzung der Trittsteine ungangbar machen. Dann zog er sich zurück, ward aber nach zwei .Stunden mitsammt seinen Polizisten wieder gern fen; denn wenn auch Volk theils schweigend, theil? Beifall klatschend die Zerstörung deS neuen Götzendienstes hingenommen, so gaben doch nicht alle die Sache aus. Zwei Mädchen behaupteten, die Madonna trotz des fehlenden Schreins gesehen zu haben, und warfen sich unter den bekannten Verzückungen zu Boden. Der Bürgermeister lieh eines aufgreisen, das andere erhob sich von selbst, um dann in theatralischer Weise in Ohnmacht zu fallen. Da niemand zugriff, um es zu unterstützen, so schlug es hart auf den Byden nieder, kam sofort wieder zn sich und floh. Die Menge harrte geduldig bis Ä.ittnnacht. um (iä dann. nt.Uv

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darüber, datz kein Wunder emaetreten war, zu entfernen, seitdem wird der . in C i s r. . i rr . r - vom noergtauocn geyelttgle tfiea von oe waffneten Schutzengeln in Polizeitracht bewacht. Bezeichnend für den Aber glauben des Russischen Landvolkes ist ein Vorfall, über welchen dem Odess. Listok" aus Majaki im Gouvernement Cherson berichtet wird. Dieser Tage, so schreibt das' genannte Blatt, wurde ein auf dem Dniester schwimmender Sarg bemerkt. Nachdem derselbe an's Ufer gebracht worden war, fand sich in demselben eine Leiche mit abgehauenen Fü ßen. Einer der Einwohner gab folgende Erklärung ab : Sein Onkel, ein begüterter Hausbesitzer des Ortes, dessen Leiche in dem Sarge lag, war vor einiger Zeit gestorben. Nach seiner Beerdigung schien es den Bewohnern des Dorfes, als ob die Leiche des alten Mannes Nachts herumwandere; ja Einige be haupteten sogar, das Gespenst sei ihnen erschienen und habe erklärt, daß, so lange sein Körper im Dorfe bleibe, eS in der Gegend nicht regnen würde. Um sich end lich Ruhe zu verschaffen, begaben sich elf Bauern aus den Friedhof, gruben die Leiche aus und n?arfen' dieselbe, nachdem sie ihr zur größeren Sicherheit nöch die Füße abgehauen hatten,, mitsammt dem Sarge in den Fluß.'' Ob und wie weit diese Erzählung der Wahrheit entspricht, wird die Untersuchung herausstellen. Drei der obengenannten elf Bauern sol len übrigens schon arrelirt sein. Die neueste Nummer der Deutschen EolonialZeitung" verössent licht ein an daS Präsidium des Deutschen Colonial-Vereins gerichtetes Schreiben des bekannten AsrikaMeisenden G. Schweinfurth, in welchem derselbe auf eine Lücke aufmerksam macht, die ihm bei allen aus das tropische Afrika bezüg lichen Bestrebungen der Neuzeit aufgefallen sei, und die er im Interesse der all gemeinen Wohlfahrt bald ausgefüllt se hen möchte. Die Lücke besteht indem Mangel an botanischen Special-For schungen. Während die Engländer und Franzosen den größten Werth auf eine schnelle und gründliche Erforschung ihre? Colonien in botanischer Hinsicht legen, vermißt man bei den deutschen Afrika Reisenden meistens gründlich gebildete Botaniker. Und doch bestehen dleHaupt schätze des tropischen Asrika'aus Produc ten des Pflanzenreiches. In Deutsch land ist das Studium der Flora des tropischen Afrika bis jetzt mit großen Schwierigkeiten verknüpft, da eS bei uns an ausgedehnten Sammlungen fehlt, wie solche in England beispielsweise in dem mustergiltigen botanischen Garten zu Kent vorhanden sind. Schweinfurth halt unter den obwaltenden Verhältnissen die Neugründung eines hauptsächlich auf den Erwerb botanischer Sammlun gen bedachten Museums (etwa eines Colonial-Dtuseums), das alle natürli chen Erzeugnisse der von Deutschland zu kommerziellen und colonisatorischenZwekken ins Auge gefaßten Länder in sich aufzunehmen hätte, seh? von Nöthen." -Einen allerdings eigen thümlichen, für russische Verhaltnisse charakteristischen Nachruf widmet der Grashdanin dem am Schlagsluß verstor denen Gouverneur von Tomsk, Herrn Krassowsti. Alle Ehrenmänner schreibt genanntes Blatt müssen sich im Geiste vor dem Staube dieses ManneS beugen. Als er starb, erwies eS sich, daß er weder Schulden noch Geld hatte. Es war nichts vorhanden, um die Beerdigung zu bezahlen. Man wollte , ihn auf Sub scription beerdigen Aber das Mini sterium des Innern übernahm telegra phisch die Unkosten für eine der Stellung eines Gouverneurs angemessene Beerdi gung. Der alte Iwan Jwanowitsch Krassoweki war ein Ssebastopoler. Er liebte es, Allen seinen Ssebastopoler goldenen Säbel zu zeigen und sich seiner zu rühmen. Du bist ihm, braver Iwan Jwanowitsch, bis zum Tode nicht treulos geworden! Du bist in Sibirien, im Lande der reichgewordenen Kaufleute, der GoldwäscherMäcene und der colossa len Bestechungen als Gouverneur gestor ben, ohne Geld genug zur Beerdigung zu hinterlassen. Frieden sei dem Staube deS Ehrenmannes Es giebt solcher beinahe keine mebr in Rußland !" . Llormania Garten ! W. Ecke Noble und Narket Straße. Dieser beliebte Garten ist j-tzt. wieder off net und sehr schön eingerichtet. , Jeden Samstag u. Mittwoch Avend CDCDICDlEIiro'in?

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