Indiana Tribüne, Volume 8, Number 335, Indianapolis, Marion County, 21 August 1885 — Page 3
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Was Diejenigen sagen, die an Nhcuma:Z?:rus ur.b Neuralgie gelitten haben. La nsing. Ja.. 10. April 1884. MölapSorsS tat mir gut gethan. Ich mß eine Zluiche tavoil ut an Hauv kaden. da mein Rheu matizmu chroni.'cher Natur ist; und wenn i auch keine völlige Heilung bewirkt, so bat f mir entg pen sebr große ErleiSterunz verschafft esbald ich tasselde eil emxfeilen kann." Jzs. Nrmerebäch. Krau John D. Nuiting, North Creek. N. F., schreibt : ..Ich laie LihloySoroS in eiaer Enjatl vo gZ?eu 5SZ ircnisirm N)eumatsmu mit wuvterVoüem Erfelge angewandt. Ich glaube, ohne SldluKhorol äre ich trn älru?xcl." Selche Zeugnisse. w:lche saz:n. vaZ
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trst. " n Mnj r pcgcm dar, sind d:? beste BeveiZ f2r deZ, val e für Gie thun wird. Frau I. Nelssn Jsrdo von ELSirortb, 22., schreibt: . La ich ein Iir larg fairer an Nbeumatismus nd Neuralgie gelitten, ersuchte ich fUdlajhSTfll . Ich had fall eine gsnze Flasche genommen nd rt bat mich gestärkt und mir ew eientdümlicheS Sefütl. besonder im Kovfe verschafft; der wen ich zuerk die Medizin aenommea dätte nd kann aufgefordert worden are. für tteselde 550.00 in dezadle, würd ich mich nicht p weigert dadeu. Zck muj mehr da ,o baden. i'!na Manu und meiae alte Matt fcsicn tasselie auch nehmen." Wenn Sie StklophoroS nit in Jbrer potheke er. ballen können, werden wir dnen. nacd Empfang regulären Preises in Tollar per Flasche daffelbe per Ervrek sranco zusenden. Wir seden ti lieber. t?nn Sie e von Idrem Apotheker kaufen, der wen er dasielbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, ttoai Anderes tu versuchen, sondern bestellen Sie sofort bei unS, wie angegbn. Athwphoros'Go. 112 Wall Str.. New York. sssch. Tik kärjrfik LZ, beöe Lat ach QouisvIUs, KdvUls, Mempli!, Chat tAnoopra, Atlanta, Savannah, Jacksonville. Mobile and New Orleans. SS ist V5r!ök'!d2ft ?:?r PaZsagiere ach ita Säden, ine direkt ZieuU zu nehmen. Pülasi-, sus 96tlcröagw zwis. 5M50 und L?üirM, ca& St Louis tint VJcTiiJöillr oIjäw BaitniueftUl. Csf?rt, TÄklli.tt qnd Sicherheit biete' fc .3kff die alte z-htt'Zssige B. M. 5. M. M. XI. Tfc. Oorlngr jsiZen: General PaflazierAgvt, ' Wtarfiae RLashingte und Ivlno te., 3dl K. V. McKenva, Superlntenaent.' Feuek-AZa-Q Signals. pnlöar.fa nd -ÖiaitttHL?t?ua?t.r des Fir $.:ruulf. s )-$.-ZiiJst und ilca Kork. 7 eltliindü?; frage. 3 35t Jerse,Tir2ze und SZaftachu'ett Z2in?rsn nd SotitT4. tl aich:isseuk Sv. nah Noble Gu. 1 Dla2?ar etr, und Fort Wa,ne 14 t Zerse, und ffs Wa,n senv. 15 Per Str. und Vienachufett? 3e 1 C&rttian re. und Ä:b S. 17 Park Sv. unb Vuer Str. 13 arcora 5 er. und 47a Ist t 14 rcher und Jsbn ti. 123 olleg . und Ettbente Tl. 1Ä labama und Siebente Srr. !Ä ertdian und Liebeni SN. toi Handel Str.und Lmesln ?.s , Sn?:kZunL.baud. f iii Stniral fiae. und 2ch : Gt, 131 Slabama und SZorrtssn Str. zz? Skshamrtsn u?d rch Kollege Tv. und Lehnte Str. LSS Home Hl, nd Dlaare Six 1 Delarsa nd Nichizan Str. 21 Et. Jo Str., nhe Jllinsi. Pennsylvania und Pratt Er?. 25 S!. 5. Engine Hiuse echste, 36 tZftsftrxi nd et. Cla CtxJlwoil und Michigan tt. KZ Pnns?lsani Et?, und ome Ä,. issisftrvt und Vierte Etr. ZU Tenness, und Silltam Hr. JXZ ?enj,lvanla und Piichigan Str. 'jil Slrntil und Herbert tr. 21 Jbian So, und ich lg an Str. Lg Ueruutn und Qalnut Str. &l Ea!isrvi und Vermsne Str. !a:e und Neu, V'r' Str. Jndiana 49. und Et. lair rr 27 LtadtHoxUal. malt und rd Qi. VNchigan und gne Etr' veft und Walnut Str. ZU Veft und Dritte :?. 314 Ete beute und Howard Str. 41 ZZasZinztsn. nah West Ttr. Ai etidrf und Wasingt Gu 43 Zi?ouN Nd Nero Szrk Etk. 4S Neribiau und Oasdlngts Str. Jlinsi und Ohts Str. 47 renseff und üaZjingbo Str. 48 Äingin'l Port Hovs. 49 Idtasla. V v v txi ,noun UN, iarjiano v.r. I nf(fnl imk ?J w 415 Fergussn'Z Port Houle. 421 3. 0. 5 Q. Sisnnd Houf. 423 Znsan sylu. JNin,t4 und WerrtU St. 2?insii und Eouiftsns tt ii eft und ckcrtq G. S4 eft ud euth Etr. iü Tennefse uud (Secigva Str. ftl netidiau nd Ra St,. S Redtlo Soe. uns :snt4 Srr. tt Zabissn So, uu Zizuutos Vt SI2 Rft un 9cp08 tu. L,tu5, io. und itxtiU Cl Hala und s Stt 014 J2tsi4 und &n'a3 t C17 Worril und iacoiai Cu. 1 SotUft nah 2Uuait $U. 4i PtNksSLniä n üiuiftana eti. ei jCeUwax und üSrCattg Etr. 4 Oft und Stt esr und Sirziana ti mtnU bck. nd radftz St, 8 rd Esba St?. Pennjz'.saata Str. und Kadtso" 12 SRcXtraan und Bouztzktt Str. 71 Virginia 8m, nah, Huten Ctr. 71 Oft und Sgia tt. 71 SafZingun und enton S:r,, ' 4 nto und Seargia Etr. 75?fts. und n. 73 iil3 nd ate Gu. ' n Vtrztta.nd vflca. 79 HUxch und iti:n. 713 Exruee und P?xktt Sa. 71S ttcsül) Kn und Laure! Ätt. 714 pianct und O!io Str. tlb syetd zer i e Jerze? Vtt fi sssötnttsa Nd eaire Str. r uab .ri titr. M sork und Pasidssn SU öS Lub'tuLunntinfta!l. .Staate Ars, pal. 7 Orientst nd WaldinLrs ,. ck a.....n a sän ant. tU Sto.s Schlauch'öau. Ost WaZjingtonftiaI , w tl .1.1. J4t v 81 man w. 14 Ob ud Harten Skr , enkznd ade eridian En. 92 eridian nnd Seorzia Straße. PnsakLisnal. " und anen itderhstt, zseiter Klar. ' , Signal fö, Feer.Truck. i BoilMiJj.?'' ' Liet EchU,DrU ad. ' ..l?. rr. ; 34 " H fc
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Trübe und lichte Tage.
Novelle von Clariffa Lohde. (Fortsedung. lwas wle Spott lagerte UN dit Winkel seines MundeS. älZ er mit de, ihm eigenen leichten Nonchalance um derte : Allerdings, der Herr Pfarrer hat daZ Verdienst, Ihren Sohn einer guten Pen sion üdergeven zu haben, deren nicht ge ringe Kosten Sie tragen müssen !" viun, und was welter?- , Sie blickte den unter dem' flammenden strahl ihrer Augen sich beugenden Ver ehrer strenge an. Pekuniäre Opfer für mich zu drlngen, dazu relchen memeS Oheims Mittel freilich nicht; aber er wacht über die moralische und intellektuelle Ent Wickelung meines Sohnes, nnd daö ist mehr, als das geiftkge Leben an Werth über dem materiellen stellt." .Denken ?le nicht gar 10 aerina übe: den Werth des Materiellen," warf de. Bankier ein wenig gereizt ein. .DaS Gold ijt eme Macht, weil man eS gebraucht, und Niemand kann des blinkenden Me talles weniger entbehren - als geradi &itr Sie zuckte zusammen und leise bebend kam es über die bleichen Lippen gleich tu ner bittern Selbstanklage: .Leider! Eben das ist das Unalüä meines LeöenS!" . Int Vorzimmer wurde es jetzt laut. mehrere Gäste traten ein. Altenburg schieu die letzte Aeußerung seiner Freun bin nicht gehört zu haben, oder wollte su nicht hören.. War er doch schon an' die skn Wechsel der Stimmungen der schöne Frau, an diesen uebergang von tiesster Melancholie zur ausgelassensten Lustigkeil gewohnt, und gerade dieser Wechsel, die ses immer Neue an ihr zog ihn so mach tig an, daß er nicht ohne Schrecken ae ci v r" - v jiano crea iiaj ganziia) in !yrem Vanne. unter der Herrschaft ihrer Augen stand und von ihr sich leiten ließ wie ein Kind am Gängelbande. Den Bankler Altenburg allein bei dci liebenswürdigen Frau Mosch zu finden. war Niemand ausfallend. Schon bei Lebzeiten von Ferdinand Mosch verkehr teil die Fammen Altenburg uuo Mosch ans's Engste zusammen und nach deffeo Tode war, wie man wußte, durch die that bereite Freundschast des Bankiers diese, Verkehr noch vertrauter geworden. Nie mand bemängelte daS oder legte ne g? naue Sonde an die Art des Verhältnisses, das den Millionär mit der interessante Wittwe, verband. Man amüsirte sich , ir den Gesellschaften Hulda'S, wurde gul bewirthet, das war die Hauptsache; wc die schöne Frau die. Mlttel ,u ihrer Ge selligkeit hernahm, ging jaim Grunde Keinen etwas an. Als Johannes eintrat, waren die'mei sien der geladenen Gäste schon anwesend. Hulda empfing ihn mit einem bezauberu den Lächeln und stellte ihn sogleich ihre intimsten Freunden und Wohlthätern. dem Medizinalrath Wlllmer, Professoi Ebert und Bankier Altenburg, vor. Du beiden erstgenannten Herren kannte Jo hannes bereu, Altenburg sah er zum er pen Male. Dieser, im Bestreben, die vorherig, kleine Differenz mit Hulda wieder gut zu machen, kam dem ihm schon seinem Rufe nach als ernster Mann und Gelehr ter nicht sehr sympathischen Vetter dersel ben dennoch mit großer Zuvorkommenheil entgegen. Er hoffe, ein so naher Ver wandter seiner hochverehrten Freundin werde auch sein Haus nicht verschmähen. er bäte, den Herrn Prosettor sogleich ser ner Tocyter zuführen zu dürsen. Sein Frau babe leider, eines vorübergehenden Unwohlseins wegen, ihn beute nicht be gleiten können. Damit ergriff er den Arm von Johannes und zog ihn nach dem Fenster hin, an welchem eine Grup pe von Damen stand. Herr Professor Grieben -meine Tochier Melanie", stellte er vo Eine schlanke, sehr hübsche sunge Da ine grüßte den Vorgestellten mit leichter Lerneigung und einem sanften Augen äusschlag, der etwas ungemein Liebliches hatte. 'Der Bankier, der immer nur dem :inen Sterne folgte und Hulda im vit benzimmer eben den Flügel öffnen sah. um ein Lied zu singen, zog sich eiligst dorthin wieder zurück, den jungen Prosel jor Johannes freilich hielt sich bei sei nen I) Jahren durchaus nicht mehr für iung dem Kreise der unverheirotheten Damen überlassend, die alle, wie eben flügge gewordene Tauben, dicht aneinan öer qeschasrt standen, neugierige Blicke aus den gelehrten Herrn werfend, der äußerlich so stattlich und hübsch und gar nicht so vertrocknet ' und strepge aussah, wie sie sich ihn wohl vorgestellt haben mochten. Hulda war eine Meisterin deS Gesan ges. Bon ihrem Manne ausgebildet. sang sie, obwohl'mit einer Nicht mehr fn jeden Stimme, so doch mit dem feinsten Verständniß und edelster Vollendung deS Vortrages. Melanie horte leuchten den Auges zu: .Ihre Frau Cousine wandte sie sich an Johannes, als der Ge fang beendet war, .ist die hervorragendste musikalische ttrast in unserer Stadt, der wir viel genußcelche Stunven veroan IW .Neben Deiner Mama, Melanie. warf eine der um sie stehenden, ngen Damen ein. .Mama ist eine Virtuosm aus dem Klavier meinte Melanie darauf, .doch ziehe ich sür meine Person drc mensch liehe Stimme jeder Instrumentalmusik vor. Die jungen Mädchen hatten sich ine! nen Halbkreis zusammengesetzt, Johannes mitten unter ihnen. Melanie in teressirte ihn; eS lag etwas Fesselndes in dem Blicke ihrer Augen, Augen, in denen er mehr zu lesen glaubte, als man sonst in Jrauenaugen zu lesen pflegt, waS den Wunsch in ihm erregte, sie na her kennen zu lernen, tiefer in daS Ge heimnltz dieser jungfräulichen Seele ein tudringen. Die Konversation machte sich leicht und anregend genug, d'.e redegewandten Frau lein boten ihre ganze Liebenswürdig keit auf, um diesen neu aufgehenden Stern der Gesellschaft als Kavalier, in ihren Kreis zu bannen. Erst die Auf forderung zum Souper löste denselben wieder. Johannes -war von ' hulda die Ehre zstttöeilt Mrden. eise der Älteren Da-
men zu Tische zu führen. Die für sehr gelehrt geltende Frau, angelegentlich be müht, ihr geschultes Denken dem neuen Prostssor darzulegen,und denselben in ein philosophisches Gespräch zu ziehen, fand zu ihrem Verdruffe nur einen merklich zerstreuten Zuhörer an ihm. Johannes Augen wie seine Gedanken weilten noch immer bei der reizenden Melanie, die troy der Fülle von Jugend und Schön heit, die hier, versammelt war, doch alle Andern durch die Frische und natürliche Anmuth ihrer Erscheinung überstrahlte.
Und zu dem Interesse gesellte sich bald noch Mitleid, als er ihren Vater neben Hulda beobachtend, die etwas unter fader ?. - . r- v . r"w i. . t. lZalanlerie sicy versergenoe cloenicys, des Lebemannes für feine schöne Cousine erkannte. WaS mußte die reine Seele des jungen Mädchens dabei empfinden ? Oder war sie wirklich, wie ihre harmlose Heiterkeit eS annehmen ließ, ganz ah nungslos oencn, was unter tyren Äugen .sich abspielte ? Dle Nachbarin, der Alchtung von Jo hanneS Blicken folgend,' bemerkte nicht ohne emcn Anflug von Spott: .Nicht wahr, ein sehr schönes Mädchen, Frau lein Melanie Altenburg?. Schade, daß ihre Stiefmutter heute nicht hier ist. Es macht immer Vergnügen, diese beiden so kontrastlrenden Schönheiten neben einan der zu sehen. Manche ziehen die Mutter vor. Sie hat mehr Haltung, ist eleganter und obwohl man sagt, daß sie aus ziem lich beschränkten Verhältnissen hervorgegangen sei, versteht sie doch meisterlich die Frau deS Millionärs hervorzukehren. Kühl bis an'S Herz hinan. Vielleicht auch ist es Klugheit, die sie diese MaSke des Stol zes und der Unnahbarkeit vornehmen läßt. r' . . ..!v rrt. ... r v jr inner von ocn oeioen ugcgaucn muß ooq die Würde des Hauses repräsentiren, und der gute Altenburg vergißt daS lei der zuweilen. Johannes konnte, es. Nicht verhindern, daß ihm bei dieser letzten Aeußerung daS Blut-in'S Gesicht stieg. Er schämte sich in der SeeleHulda'S, die eine in solcher Weife dargebrachte Huldigung annahm, ja an nehmen mußte, weil, wie man sagte, ihre ganze Eristenz von der Beihilfe deS Mil lionärS abhänge. Doch Sie kennen Frau Altenburg ae wiß schon, Herr Professor V fuhr dle ödet die Wirkung ihrer Worte sehr besriedigti Nachbarin fort. .Ich habe biö jetzt noch nicht die Ehre entgegnete Johannes etwas abweisend kühl. Die Malice der gelehrten Frau ver droß ihn noch mehr, als vorhin ihre phi losophlsqe Gelehrsamkeit. Nach ausgehobener Tafel trat der Ban kier wieder an ihn heran und fragte, ob er eS wohl wagen dürfe, dem Herrn Professor eme Einladung zu einem in den nächsten Tagen bei ihm stattfindenden kleinen Diuer zu senden. Neben ihrem Vater stand Melanie, mit einem sanften Blick ihrer Augen die Bitte desselben un terstützend. Johannes hatte das dunkle Gefühl, als wäre es besser abzulehnen und sich von dem Verkehr in dem reichen Hause fern zu halten. Aber schon hat ten diese Augen Pcacht genug über ihn gewonnen, und die warnende Stimme seine Innern zu übertäuben. Er ver neigte sich zustimmend und nahm des Mil lionärS artiges Entgegenkommen dankend Am Tage nach dem Diner bei Alten burg'S machte Johannes sich gegen Abend auf den Weg, einen früheren Schulfreund und Sohn eines seinem Vater benach darten Pfarrers zu . besuchen, der, in Z. an einer der Hauptkirchen als Prediger an gestellt, seit vielen Jahren bereits verhei rathet und Familienvater war. Predi ger Raimund war Johannes in jeder Be ziehung werth, sowohl als Charakter, wie als hochgebildeter und strebender Mensch. Heute aber empfand er ein besonderes Bedürfniß, sich in dessen stiller, anmu thender Häuslichkeit, die ihn stets an das eigene, geliebte . Elternhaus, an seine glückliche Jugend erinnerte, zu erholen von den . Erlebnissen deS gestrigen Ta ges. War doch das Unerhörte geschehen. waS er selbst im Traum nie sür möglich gehalten, daß er als Gast an einer Tafel geseffen.woDvra, die ungetreue, verräthe rische Dora als Wirthin präsidirte. Wie aber hätte er ahnen können, daß er in der Frau deS Millionärs, der vielbesproche nen, eleganten Weltdame, der Stiefmutter Melanie, die einstige Geliebte wiederfinden würde ? Mit gut gespielter Gelassenheit hatte sie ihn empfangen und er hätte sich sagen dürfen: War das denn Dora? Welche Wandlung war mit dem lebhaften, etwas koketten, viel leicht ein venig zu aufgeregten - Kinde vorgegangen, in das er. lehrend, ein noch gar junger Lehrer, sich verliebt hatte? Schöner noch als damals warsie jetzt, das gestand er sich zu, und ihre ganze Erscheinung im Glanz einer kostbaren und dabei gewählten Toilette paßte in den Rahmen dieses reichen Hauses,' zu den mit seidenen Tapeten, mit Gemälden und Spiegele bedeckten Wänden der Gemächer, zu der schwersälligen. Pracht deö Speisesaales, dessen Büffet und Tafel von der Fülle des Silber und Kryflal les. den Majoliken und Schaugeräthen ast erdrückt zu werden schien. Und den loch 'sagte ihm. der erste Blick in diese ileiche, kühle Antlitz, in die großen, mit :igenthümlichem .Ausdruck zu ihm aus 'chauenden Aügen, daß die Seele, die in )iesem schönen Körper wohne, weder Glück loch Frieden gesunden habe, daß sie in nitten dieses Glanzes leer und öde ge vorden sei. Er hatte seine Bewegung, sein Erschre Un bei dieser so unverhofften Bewegung iicht ganz zu verbergen vermocht, und ein Ülick auf die der Begrüßung beiwohnen )e Hulda sagte ihm, das S auch von ihr nicht unbemerkt geblieben war. Noch i.wankte er, ob es nicht bester sei, die sremde MaSke abzuwerfen, und Dora als ri früherer Bekannter zu begrüßen. Aber :in bittender Blick aus Dora'S melancholischen Augen sagte ihm :' Schweige über die BerganLenheit, . berühre nicht die Wunde meines Herzens, die noch immer dlutet. Seltsam, wie dieser Blick ihn verwirrte, wie er. den geheimnißvollen Zauber desselben wieder auf sich wirken fühlte, denselben Zauber, der ihn einmal schon bethört hatte. ( 'Nein, fort; fort aus der Macht der Sirenenblicke ! Ein Glück war es, daß man sogleich .zu Tische ging und er Melanie zur. Seile hatte. Ihre reitte,.er quickende Nähe brachte ihm die Besinnung, die ihn überüutbenden Erinn,run.
gen zurückzudrängen.lenkte er dasGespräch aus ernstere Gegenstande, als man sonst in Gesellschaft zu thun pflegt. Er fand ein williges Entgegenkommen von Seiten des jungen Vcadchens, so weit' dessenVerständniß reichte. Melanie war in der Lust der Salons groß geworden und trotz der angeborenen Anmuth ihrer Seele konnte sie den Einfluß dieser Lust doch nicht ganz verleugnen. Johannes erkannte dies mit Bedauern. Ihr Geist war beweglich, aber nicht tief, ohne Em psindung leicht erregt, doch eben so leicht n j. n.üi: v v v...x f. . t. ..(.; l
nuj ecijui'iiijuitf uuu uiuiy vzjuuuijiigcii an den herrschenden Ton ihrer Kreise gebunden. Dach, trug sie die Schuld daran, daß ihr Innenleben nicht sorgsame?, entwickelt war, fiel das nicht viel mehr den Eltern, besonders der Stiefmutter zur Last, deren Sorge, wie ihm erzählt worden, dle Tochter gerade in dem Uebergangsalter vom Kinde zur Jungsrau übergeben worden war? Um so mehr reizte es ihn, den Versuch zu machen, den Mangel in dieser schönen Natur auszugleichen. Er fragte nach den Beschäftigungen Melanie'S ; sie erzählte ihm lächelnd und nicht ohne Selbstironisirung, wie ihre Tages' stunden ausgefüllt wären, so sehr, daß sie oft kaum zur Besinnung käme ; sie reite, male, höre wissenschaftliche Vortrage, musizire, Gesangunterricht ertheile ihr Frau Mosch, natürlich nur aus Gefälligkeit, da sie fönst keine Schülerinnen annehme. Warum natürlich? fragte Johannes sich in seinem Innern. . AIS ob eS nicht viel natürlicher, besonders aber viel ehrenvoller für die Cousine Hulda wäre, sie ließe sich ihre Unterrichtsstunden bezahlen, statt von den Almosen wenn auch sehr glänzenden ihrer Freunde zu leben. .JedensallS sind Sie auch eine Virkuosin auf dem Klavier ? warf Johannes ein wenig spöttisch ein. Sie schüttelte ohne Empfindlichkeit harmlos lachend den Kopf : .O nein, ich spiele ja doch nur so für das Haus, wie man es nennt. Da Mama eine so ausgezeichnete Spielerin ist nnd ich weder ihr Talent besitze, noch die Hoffnung habe, je ihre Fertigkeit erreichen zu können, kultivire ich lieber den Gesang, um so mehr, da Frau Mosch mein Stimme nicht übel findet .In diesem Falle würde ich dle andern Studien sür einige Zeit bei Seite legen und mich allein dem Studium des Gesanges widmen Sie blickte ihn überrascht an. .Meinen Sie das im Erust i. Gewiß! Ich wenigstens für meine Person bin kein Freund von diesem Vielerlei des Lernen?. Man könnte den bekannten Spruch unseres Altmeisters Goe the: In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, in Beivg darauf so ausdehnen, daß auch der Schüler sich zu beschränken verstehen müsse, wolle er in Wahrheit et was lernen. . Melanie erröthete ein venig. 'Sie mögen wohl Recht haben, Herr Professor, aber der Schüler ist gewöhnlich nicht unabhängig und muß sich dem fügen, was Andere über ihn bestim men .So lange der Schüler ein Kind ist. ge wiß ! Erwachsene Schüler jedoch pflegen schon eine gewisse Selbstbestimmung zu haben, und ich glaube mit Sicherheit an nehmen zu dürfen, daß Fräulein Melanie Altenburg keinem despotischen Zwange bei der Wahl ihrer Studien unterworfen wird Noch dunkler färbten sich des jungen Mädchens Wangen. Jch habe indessen Niemand sagte sie leise, .der mir eine bestimmte Leitung darin giebt, der mir räth: das ergreife, das lasse fort. Und dann die Pflichten der Geselligkeit ! Sie nehmen so viel Zeit in Anspruch, daß diese mir für wirklich ernste Studien fehlt .Das darf aber nicht sein eiserte er dagegen. DaS Leben ist zu ernst, mein Fräulein, um eS in den Pflichten der, Geselligkeit aufgehen zu lassen. Unaufhörlicher Genuß hat in seinem Gefolge unabweiSlich Uebersättigung und Blasirtheit, diese beiden Dämonen, die schon so vieles Menschenglück vernichtet haben und denen Sie, Fräulein Melanie. nicht zum Opfer fallen sollen und dürfen Melanie sah ihn mit großen, erschreck ten Augen an. .Wie ernst Sie das sagen .ES ist mir auch Ernst damit Sie seufzte. .Ich verstehe. Sie wohl ! Vermag abei ich. das alleinstehende Mädchen, ViHSlt nisse durchbrechen, die mit eisernen Ban den mich gekanaen balten ?" . .Dem ernsten Willen gelingt Manches! yaven isle den Muth zu wollen. Fräulein Melanie, und" er neigte sich näher an ihr Ohr .wenn Sie eines Berathers bedürfen, der Ihnen gefehlt, wie Sie sagen, so nehmen Sie mich als solchen an. Nur zu gern stelle ich mich Ihnen zu Diensten Sie wandte ihm mit einem strahlen den Ausdruck des Glückes ihr Antlitz zu. .Ich danke Ihnen, danke tausendmal, Herr Professor, und werde Sie. ich ver spreche es, sehr bald an dieses freundliche Wort erinnern Nach Tisch, al! der Kasse im Salon genommen wurde, winkte Hulda Johan neö an ihre Seite. .Erkläre mir Ein S flüsterte sie ihm in ihrer siegesgewohnten, von jedem Man m. ftl . C .f. f . W V AM f r.m nc eyor,m loroernoen Weise zu: .ur weiche. , der beiden Damen Altenburg glühst Du eigentlich ?-Mit Frau Dora wechselst Du Blicke, die zum Glück für Alch Niemand außer mir bemerkt hat, und Melanie nabmst Du Sbrend des Essens so gefangen, daß sie für Nichts aiS sur Vlch noch Augen und Ohren hatte. . y, bitte, vertheidige Dich nicht! Was ihait fit njfrfi rn,nn 3Sn ifcr ffr gewäiin.est? , Melanie ist, so viel ich weiß, noch frei und eine Parthie, . wie es reine zweite in der Stadt giebt, dle Toch ter , eines Millionärs und zugleich unabhängige Erbin eine? vermögenden Mut ter .Ich bitte Dich unterbrach Johan neö sie unmuthig .lasse diesen Scherz! Ich dächte Fräulein Melanie ist liebenz. würdig. genug, um die Aufmerksamkeit auf sich zu neben, auch ohne beaebrlicbe m - ' - - ' ' . Blicke aus die in Auöjicht stehende Mit. am .Wer bestreiket daZ denn 1" lachte sie. ,Jm Gegenthel ist es mir eine Beruh!gnng, daß eS Dir die klaren Augen dieses Kindes, nicht aber die lockenden Sterne iener kaltberuaen Frau anactfian iu ha
icu scheinen, die in seltsamen Glulhen zu Dir ausflammten Er schüttelte verdrossen da? Haupt. .Deine wunderlichen Einfülle könnten mich in dem Vorwurf leicht bestärken, den ich selbst mir schon zu machen anfange, der Einladung Deines Freundes Allenburg gesolgt zu sein. Auch im Scherz sollte man Maß halten, 5ulda !" Sie blickte dem Fottgehenden mit ei nem Lächeln innerer Bef:::'oigung nach. Glaubte sie doch jetzt ihrer Sache gewiß zu sein, und den Grund von Johannes Erschrecken bei seiner Begegnung mit Dora zu kennen. Ihr in letzter Zeit durch die stolze Frau des Hauses oft mit Rücksichtslosigkeit verletzter Stolz empfand es wie einen Triumph, nun auch an der hochmütblgen Feindin eine verwundbare Stelle entdeckt zu haben. Johannes aber wär von dem scheinbar so harmlosen Spott der Cousine tiefer getroffen worden, als sie selbst es wollte. Ahnte sie doch nicht, daß wirklich ein ernstes Gesühl für Melanie sich in des Vetters Seele zu re gen begann. Ueber dieses Gesühl aber waren die sckerzenden Worte Hulda's wie ein Eiseshauch gefahren. .Er ein Bewerberum die Geldsäcke des Millionärs ! Freilich, wie konnte man in dieser Gesellschaft, der der Schein, der Glanz des Lebens Alles war, denn auch anders denken ? Durste er aber nach dem Allem noch weitet dem Zuge seines Herzens folgen, da diese Neigung ihn mit sich selbst, mit sei ner ganzen Vergangenheit in unlösbare Konflikte zu stürzen drohte, da das holde Mädchen, in dessen Augen er süi seine Seelenruhe vielleicht schon zu spät geschaut hatte, die Stieftochter Dora'S. die Tochter des Millionärs war, zlz dem er in Lebensführung und Lebens Neigungen im entschiedensten Gegensatzi stand? Von solchen aufregenden Gedanken be stürmt, hatte Johannes an diesemAbende sein Haus verlassen. Beim Prediger Raimund fand er Be' such, zwei Damen von schlichtem Aeuße ren, Mutter und Tochter, die Gerichtsrä thin Franzius und Fräulein Adelaidl FranziuS, eine junge Dame in der Mitte der Zwanzig vielleicht, mit nicht gerade
hübschen, aber sehr angenehmen Gesichts zugen. Letztere leitete, wie die llebenS würdige Pastorin ihm mit mütterliche Stolze mittheilte, seit einigen Wochen den Klavierunterricht ihr?? ältesten, jetzt acht Jahre altenTochte,. Fräulein Franziui sei eine vorzügliche Lehrerin, und dabei mit einer so sympathischenwohlgebildeter, Stimme begabt, daß ste, die Predigerin. keinen höheren Genuß kenne, als sie sin gen zu hören. Mit bereitwilliger Gefälligkeit setzte sic die junqe Dame denn auch an'3 Klavier, und trug einige Schubert'sche Lieder mii so tiefer Empfindung und so edler Ge sangSweise vor. daß alle Anwesenden ihl in vollerAndacht lauschten. Ja, Johannes konnte, es sich nicht versagen, ihr besonders seinen Dank auszujprechen. Fühlte e, doch, wie hier in diesem Frieden, bei denKlängen dieser ernsten und edlenMu sik, die Disharmonien seines Innern siet, zu lösen begannen, und er allmählich sei ne frühere Ruhe wiederfand. Der Abenl verging in solcher Weise sehr angenehm Die GerichtZräthin wie ihre Tochter wa ren hochgebildete Frauen und die Unter Haltung konnte sich daher vertiefen, ohm irgendwie Anstoß oder Langewcil zu erre gen. Der Prediger, als er nach eingenom. menem Thee sich mit Johannes sür kurz, Zeit in fein Rauchzimmer zurückzog, äu ßerte sich mit großer Anerkennung über du beiden Frauen. Sie wissen bei einem geringen Ein kommen doch so anständig sich durchzu. bngen sagte er. .Die GerichtSräthik hat recht schwere Schicksale erlebt, unt noch heute wandelt sie nicht auf Raset und hat manchcnKampf zu bestehen. Abei welche Harmonie in ihrem Wesen, welch, Ergebung, welch Gottvertrauen ! Denk, nur, daß sie die Schwester deS reichen Al tenburg ist, mit dem Du auch bekannt ge worden. Beides sind Kinder eines un bemittelten Beamten. Der Banquie, scheint aber ein besonders kaufmännische! Genie zu sein; dabei hat er das Glück ge habt, durch eine reiche Heirath, die da Tod bald wieder löste, eine feste Grund läge für sein Geschäft zu gewinnen unl ist nun Millionär. Aber weich und mild, thätig scheint ihn das viele Geld nicht ge. macht zu haben. - Die Rälhiir hat n eine sehr geringe Pension ; aber'trotz sei nes Reichthums ist der Zuschuß, den e. ihr und ihren Kindern giebt einschließ, lich deS Sohnes, der unbesoldeter Rese. rendarius ist, ein so geringer, daß di. Frauen nicht bestehen könnten, weni FräuleinAdeliade durchStundengeben siel nicht eine ganz beträchtliche Summe da;, erwürbe. Nun, daß sie arbeiten muß, if weiter kein Unglück, im Gegentheil ; abr. ich glaube, die beiden Frauen haben sonf noch manche Kränkung von dem reichet Manne hinzunehmen. Man läßt sie woh rechtost ihre Armuth bitter empfinden Während der reiche Bruder Tausende n . Gastmahlen verschwendet, seine Frau unl Tochter in glänzender Karosse fahren, odeauf schönen Pferden von galonnirten Di nern gefolgt durch deu Park reiten, den ken sie mit keinem Athemzuge daran, ih'.ei .nahen Angehörigen auch nur eincbeschei. dene Freude zu bereiten - ja, nie komm es vor, daß Frau oder Fräulein Altenbürg der Schwagerin und Cousine eine, Pllatz in ihrem Wagen anbieten, oder fi in ihrem Hause mit verwandtschaftliche: Herzlichkeit empfangen, - Nur hier uni da zu großen Gesellschaften geladen, wi di? ichlichten Frauen sich in der Meng, verlieren, fühlen diese sich nirgends unbehaglicher als bei de.m reichen Bruder unl Oheim, der seinerseits die größte Aus. merksamkeit verlangt, und den sie zu er. zürnen sürchten müssen, da sie immerhit noch von seiner Unterstützung abhängie sind. , (Fortsetzung folgt.) InfaalrasIfiMe Depositen, . 5to. 49 Oft Washington Straße. Jndtanaxoltk, Ind. ckellettionen. Wechsel auf da ulland. Linsen auf Dexosi'.e. Aufbewahrung von Werthgegen standen. Tos. A.. Moore fMMUIZZW Newspaper Adrertieing Bureau 10 Storno ßtreeu.wneioaclTer-rirar"! f fHP ssssots uiu. u ä
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