Indiana Tribüne, Volume 8, Number 332, Indianapolis, Marion County, 18 August 1885 — Page 3

Was Diejenigen sagen, die an Stcawti itrji und Slcuralji gelitten haben. fanfing, 3a.. 10. SpriMSSl. . ,.Ä15!cJfi6riiJ tat mir gut itden. 9ck muy rint Jslafcfce Uvcn fttt? an Hans daden. da mein öideu atismv tr?niser ?ititr ; und trenn ri auch ke,uerelligk kiiuug few.rft. ss tat ti :? wenig f n fftr grc&r SrtfTii::rut!3 erfasst rrttdalb ich laiTelfcc ltctl cinpfttln !ar.n." Jos. Urmeröbach. rau Ivbn I. Nuit-nz. ?crth (Erte!, N. D., schreibt: Ich c-ate NtdlsvSsvoS in riner Anzsdl o gZllrn ren tronn".if:a UtNn:nattiav.ri nr.t ttuncfna&tni vtrfclr arzwzndk. Icd glaube, ehek fiiii.jtarcl iräre ich tni JUüprtf." S!ch Zeugnisse, elchs faen, rcaJ

vj 'ß 1 E ri iw I v 1 IIj fcfr5? r M V m I fl&j n fnilU g K

ttilatt bat, fir.b Ux bei 2eS für da, tss t fu öie thun wird. Frsu I. T.tlhn Sorten von ELiwort T?e.. schreibt: Ti H sin Jadr larc fcnrer an tUTjat'.Irnn rid tffsralt ge litttrt, 9?rfuic ich idlophnoß. 04 titr f j'tt'ntpanie $uit enc-mmen ane t Bat mich rtarf: und mir na eaiC iuliit fjlefütl, te forter in, Äoi-fe tersiif: ; rtr aenn ich urrft fcle 2Kiitn oer.einmft hat's rn? kann aufzqzrdert werten c jre. für ti'fcle SW.W ju teuMe. ürtc ich mii mit fTOr.gnt bate?k. Ich uz tritt taten baden. Äcin Äsnn und xruint !: Stutm scZen rafjctre auch nefmea." Cenn t tdlcpksrsv rlt in ?!rer ArstbeZe er. hatten können, roerjers tvir I-ner?. r.al Empfang des regulären Prei'c ,:n Icllar rer ?lische dasselbe per S-vre! f?z?c? ufensert. Wir seden ei ueber, wenn Sie es xvn Il'rr'n Tctdeker fau'en, aber wen eriüf-Lbenrtt'utir. IvMn 2ic sich nicbt Lderreben. twaS Hintere u rcr:r.re ionkern b,:e!lcn Sie so zt bei ur.i, wie snzezkder,. Athlophoros Co. 112 Wa.'l Str.. ?kcw Aork. Sdlich. JM&IRR ZU ttvtfi d tt$i ai kouisville, Ntwhvillc, Menipliis, Chat tanoogk, Atlanta, Savannah, Jackjjonvüle, Mobile anil New Orleans. t(T TJPflijrUta far Paffagi'tt uach SSdk, fetteste Jiüute zn körne. fllifi-. S!cf- un? .ri.'Wagen ische l'iicacf ur?t ?3b4m1! ao- ?t ssu" yoi CJStSi'lJj Otjfcv aflwepel. Co-i?3tt, T.?'. !.!;.-'! s -Sififtl bw' :e .Jeff s,e zue'äffqe B. M. z?. K. Ut;riu:, f Trister.: iSjnetal Pa?iagr,Sgent, itölM ';mz:sn an Jüi SU., 2abl r.. W MoKknna. rinperintorcdeiit. acrs'fllaristsSifltiale. I ;tA-;:ca!:3 -ra:?ei. 5ü??5utwr il ?;ur ltr. Süsti - 05t:-ie i;t tu Z,k. : ?(stel uns 2U:c.u. ? f:a Z.zk unt Äaszi.'ez.! i SOtntlcn an VitraS;e. iJ SzchaettZ vk. zh v.'Zdl ?tk. tS Li'rir Giz, u6 Jurt 2ßaie ?.ot. it s.en, Aerkey und j?or. Äayne cnw 15 Per Ctr. unt Rachut: U '.S ins o. ?d Str. 17 t:t 351. und 8ut:cr fstt. irtcroJ u b Kalstx Si tU' und Zsdn ?N. tict Ts2eg So, tnfc siebente in. 5.24 Kaiaaia und ie6Pt tt. RetiMan und Sicitnt Ltt. td take tr. ur.i fcintcln St t37 aulielangl-Cebaup. XI ii:lt2l C:t. und $te SU tU Ut3ia5 und r?ctri?3rt etr IS2 Sc;ainrton und chte Stt IM ougt Are. und ehr.te tt. jS Los Äs, und Te!an!U7 Sr? 1 25tUi50re und tijan "5tc Ü et. Ist s:?., r:se 52ir.il. i3 Pennsylvania und Pratt Lv. L Rs. S. Engine Houfe Sechste, S!isfisfi?ri und t. lair r. il? ILinei und ichigan S:r. ti Z?ennZ?l2nia C:r. und Love So. 53 isftsstsrt und Vier! Etr. 12 Zennejsee und S.Bian icr. PennsHloania unotchigan Ji Iln,tl und Herdert tt. 1 tiians Ar, und Vichiga tt. iÄJtr.iuit und öal.nut St?. SA itlÜAvati Vd Sfmo.nt etr. J aee ud ea Ysrk Stt . 06 IkZdizn See. u.td St. SUir ti S7 uöt-coteUaL SS lste und std Str. ZZtchtgan und Agnei Str ' HI Seft d Wut Git. U3 XäeU und tn:c F14 Sudente und oaa: ?. 41 ashington, nze Weft Str. 43 et&indoit und AaliWgtsn t? issouri und Ne ijox: 6tt. 5 SBertbiua and Washington . 3Uxäi und Odi St,. 47 re25fftt und Ueltnötd tk. tngau'Pk Heuk. AS JndtanolZ. 4U rffsurt uud??!.! er. 41 9tt13fcipt und Wbasö Str tIS Setzuson' Pdtk Houss. 421 I. . V. und ul. Jnsan s'zlum. IkinoiZ und,ttt2 ZU, ItnctC um Louiftaa 6 Ut und RcCsVtv -tt. SiiÄ nnd -LsutS s:t. 4-5 TeA5 und eotfti. Str. ff! rtii und ag SU. id K8ii tZ5. und Viinii Äle. Sg adtssn 2. su Xu.oo Lt? Z JStlt und !rtcu;-5c-1 1 ilS Jtcntui Abc. und S)4cr;i514 2un und iSe ml tftr 51 3fcs:l und lanfal e 7 iSrtU und Daestai tx. ßl ux ai SeUsai et:. 62 PnnZ?Isia und ioatr.an Str. 63 Ltikioiit und "Rcviartfl tr. U D5 ) Carti CU, Udses ud JLsn S. II leugtui ui radztzs, t, Oft ud 4t Str. P,n:ats Sir. u:,d adi?sk. . AtZ Rkiernan tot? suze, Stt. 71 Virginia Set. ni;i Hucon Str. TS Oft und Seorzia Str. fZ Szs'tzingtdn un, tntdn Str." 74 tt und Eeorgia Str. 75ZoZi As, n 4kn. 79 txidu ua uiälti str. ?Ä Ctijtnt se.and D2sn. 7 Ut4e: o. kk täcn. 71 cra;t und 'vcjjest tu. :J8 nzttjz iv uaj Jjurt: sti. 714 Ciüna swfcCliu .:t. S5id ctt. Jsl !w r:: iiri 9 6'tz ZsiwHtLN CM iUDJT 6tl. 4 und vari su. 4 zk ud titidten Cti Z5 X3u3numuS'uaU. ,. t3$ct(a em.'ai. tf Cner.tai srivs!;ttn eti 8 ff:B-i;i cngwi. ii 4.a SchlauchVauI. Ost fflaljuiatanljij Jd spartet und ob u. 14 CttJ und tatt? ttx 8t Umland nahe Wertdtat et, tt imoton nnd (Ätoxfiia Ltra,. -5t l PnretSigns!. Und Saften rsiederzstt, ,kit,t Llar. Signal für FeuerTru. tZet Lq,.ae, Jii,r au, tltj Schlag?. IcuZ echliz,.U PUtajW

Das letzte Glück.

Erzählung don Wilhelm Serger. (Fortsedung.) ' Seme Schwäche lebhaft verwünschend. nahm Albert verschiedene Geräthschasten auf, die umherlagen und schleuderte sie durch das Tecksenster. Au-Z der Och ! nung zog langsam der Rauch ab ; höher brannte das Licht aus. Nun galt es. die Ohnrnäckii-ge schleunigst zum Leben zu erwecken. 2er Techniker , wußte Nnty: er führte von den Pslen ner Jnduc tionZmaschine Drähte zu Bertha's Hand aelenken und trieb den eleZtromaqnetischen Storm durch ihren Körper. ' Sie zuckte, schlug die Äugen aus und nutete iq in die Höhe. Im 9!n war Albert bei . ihr. f Titele nieder, löste die Drähte von ihren Armen und half dann der noch Attulrrten vollendZ empor. Er muhte die Schwankende halten; sie lehnte sich an ihn mit wieder geschlosicncn Augen; ihr Haupt ruhte an seiner Brust. Kostbare Secunden verstrichen; unttn polterte es von fallenden holzstückcn und hrftiger quoll der Rauch aus den Rihen in Fußboden und Wän den. .Wie ist Dir, Liebchen ?" fragte Albert endlich.' Selig l" antwortete Bertha leise, legte ihm die Arme um den Hals und blickte mit verschleierten Augen zu ihm auf. Dann nestelte sie sich wieder an ihn; er spürte, daß ein Stauer sie durchzit terte. ffomm' zu Dir, Geliebte!" mahnte Albert. Unter uns wallt sengende Gluth aus und will ims an's Leben. Durch Feuer führt unser Weg ; noch ist er den Muthigen offen; aber mit jeder Mi nute Verzug schließt er sich enger und enger zusammen. Laß uns hinab, ich stühe Dich.!" Vertha umschlang ihn fester. .Ich kann noch nicht." sagte sie. .Laß mich noch ein kleines Weilchen an Dir ruhen. Du lieber, ungeduldiger Mann ! Meinst Du denn, da Leben, welches für uns jenseits des Flammengürtels liegt, werde uns noch eine Stunde schenken, so schön wie diese?" 0 Du schwärmendes, liebes Mädchen! Was vermag' uns diese angstvolle Stun de zu bieten, in welcher der Tod auf.unS lauert?" D Tod ! Wiederholte Bertha. .Wär's denn so schrecklich, wenn wir jetzt miteinander stürben? Seit Du mich in den Armen hältst, hab' ich keinen Wunsch mehr." Daß Du kommen würdest. Lieb??, wux.:' ich. Als mich Barbara vorhin hier einsperrte, hab' ich mich auf den Boden gesetzt und auf Dich gewartet. Allmälia wurde mir das Athmen immer schwerer; ich merkte, daß eö im Hause brannte. Dennoch kam mir keine Angst; nur müde wurde ich, immer müder, und ich schämte mich, daß Du mich am Ende schlafend antreffen würdest. Wie kindisch war da von mir, nicht wahr?" .Aus Allem, was Du sagst, aus Allern, was Du thust, höre, sehe ich nur, daß Du mich liebst. . O Bertha ! wie lange schon hab' ich nach Deinem Herzen hingclauscht, ob nichts darin für mich zu reden beginne, und ich hörte nichts, nichts als das sanste Murmeln eine? Freundschaft, die mich beglücken konnte. Und nun auf einmal braust und rauscht eS da rin wie ein Wildbach bei der Schnee schmelze. Imme? wieder muß ich staunen und mich sragen, ob eö denn wirklich so ist. und ganz werde ich'Z erst fassen, wenn wir der fürchterlichen Gefahr entronnen sind, die unS am Leben bedroht. Geliebte, komm'; nicht länge? dürfen wir zögern !" Mit sanfter Gewalt zog Albert daS Mädchen zum Auszange hin. Ein star kes Geräusch scholl in diesem Augenblicke von unten herauf, als wenn auf den Steinboden des Erdgeschosses Balken nie derprasselten. Albert riß die Thür auf. Die Aretterumkleidung der hinabführenden Treppe war größtentheils durchgebrannt; durch die entstandenen Lücken strahlte heiße Gluth. Noch schien das e rüst der Treppe sicher: nur die unteren Ztu fen. aus frischem Holze geschnitten, flackerten langsam ans. '.'lldcrt that einige Schritte hinab und spähte mißtrauisch nach unten. Schau dernd kam er zurück. Wir sind verloren," sagte er, .die untere Treppe ist verschwnnden; die Flammen haben ihr oberes Ende weggefressen und sie ist hinunter gestürzt. Aon jenem letzten Tritt, den Du dort brennen siehst, gehl'S unmittelbar . I) ln die T ese." So komm," rief Bertba mü wilder Heiterkeit, .komm zurück in' unsere Ci tadelle!" Sie leitete den betäubten Freund herein und schloß die Thüre. .Der Boden wird heiß." fuhr sie fort. meine Fukfohlen fanacn an zu schmer zen. Wohin stüchten wir uns ? Hier der Tisch gewahrt uns Schutz. Setze Dich zu mir. Liebster; laß uns plaudern, bis unser Unsterbliches tn feuriger Lohn davonährt !" .Woher kommt Dir Dein Heldenmuth. Mädchen ? Süßer müßte Dir daö Leben fein als jemals, und dennoch gehst I Du freudig der Vernichtung entgegen ! Könnte ich doch empfinden wie Du ! Könnte ich doch mit Dl? den Bildern der Welt den Rücken kehren wie nichtigen Träumen, die Niemand mit Schuld belasten ! Zldcr wo Tu frei wandelst, aus dem Licht zum Lichte, hält mich die Sunde geoun den. Dunkelheit ist hinter mir, Dunkelhclt vor mtr, und iji mir Angst und Grau en." Verstummend wandte sich Albert ab. Bertha doa ihm sanft das Haupt zu rück. .Du lieber, unbegreiflicher Mann sagte sie. du Gegenwart bietct Dir daS letzte Glück, und Du suchst noch Qual in der Vergangenheit ? Siehst Du nicht vor Dir Morgenroth eines ewigen Ta ges ausdämmern ? Und - bleibt mcht alle Sunde, alle Schuld mit Demem ar wen sterblichen Theil hinter Dir in der Aacht zurück, auf der verlassenen Erde, auf welcher Vollkommene nicht wohnen kann V .Wohl gewahren mir die letzten, rasch ! verrinnenden Minuten wetnesLebenS ein lance deck ersehntes Glück. berLualejch

aucy die Erkenntniß, daß ich es nicht genießen darf. O Bertha ! ich hätte Dich, meiden sollen, anstatt 'Dich zu suchen! Ueber mir hing die dunkle Wetterwolke göttlichen Zornes. Nun sährt der Blitz herab und trifft Dich wie mich. Mir Un. seligem verdankst Du, daß. Du sterben, mußt, sterben, in Deine? , blühenden Jugend, sterben an der Schwelle irdischen Paradieses. Verwünschen solltest Du die Liebe zu mir. die Dir den .Tod brachte, als Du sie bekanntest!.Nimmermehr ! Mit Dir tausendmal den Tod zu leiden wäre Seligkeit. NoÄ sind UNS unendlich lange Minuten geschenkt. Wirf von Dir. was Dich unselig macht; glaube mir der Geist der Liebe hat Erbarmen mit jcdcrSchwäche, die mensch lich ist, und wäre ihr Name auf Erden noch so schwarz! Sieh', wie abgeschiedene Geister schweben wir zwischen Erde und Himmel; verschlossen ist'unS die Rückkehr nach unten, und über uns öffnen sich langsam die Pforten, die uns . den Zu gang zum Paradiese gestatten. Laß mich der Engel sein, der Dich löst aus dem Banne finsterer Gedanken ! Ich liebe Mch, und

was ich vergeben kann, wird Dir auch dort vergeben werden, wo aller Liebe Urquell ist!' , ... .. . So bore wich. Du Abbild himmll scher Güte, und nimm mich auf unter die Seligen oder verwirf mich für jetzt und immerdar. Seit ich Dich kenne. Bertha. hab' ich .Dich geliebt. Als mich der Krieg aus Deiner Nähe riß, stand es fest in mir, daß ich Dich dereinst besitzen müsse. Dies war der Gedanke, der mich in . allem Wechsel der wechfelvollen K?iegszeit nie verließ. Da eines Abends, in Donnemarte Du weißt trifft Franz mich tm Quartler. Ich durste nach Kunde von Dir; wir strecken uns am Kamin und er sprudelt seine Neuigkeiten heraus, ohne Rückhalt, offenherzig bis zur Selbstverspottung., Er gestand, daß er um Dich geworben hätte aus Selbstsucht, angesta chelt von feiner Pflegemutter, dem . ver armten Weibe,das dem Sohn Ersatz schaffen wollte für das verlorene Erbe. Kein Hehl machte er daraus, daß er keine Neigung zu Dir fühlte. Und ich ich muß" te schweigend auhoren, daß Du Ahnungslose verkuppelt worden warst; denn Du hattest, so wurde mir gesagt, dem schönen Gespielen von Kindheit an Deine Liebe zugewandt. Mit dem prahlenden Nebenbuhler stieß ich auf Euer Glück an. und ml? dem Glase, woraus ich getrunken, begrub ich meine Hoffnungen auf immer in . der Gluth des französischen Kamins auf immer, so wahr ich noch leb: !" Jilm nächsten Morgen aber," fuhr Al bert zögernd fort, .bei jenem Ueberfall,, führte mich im Verlaufe des Gefechts der Zufall so, daß ich, selbst unbeachtet, einen Jranctlreur die Buchse aus Franz anle gen sah. Ich hätte den Feind fällen kön nen, ehe er schoß; doch keine Secunde durft' ich mich besinnen. Da, Bertha dacht' ich an Dich und zögerte; die Secunde verrann und 'brachte Franz den Tod. Und wäre Deine Liebe zu mir auch hun dertmal größer, lö sie ist: diese meine That vermöchte sie nicht zu beschönigen. Mörder mußt Du mich - nennen, wie ich mich Mörder nenne. Einer Todsünde bin ich schuldig. Du weißt es; jetzt nimm mich mit Dir in Dein Paradies, wenn Du kannst!" (Schluß folgt.) Trübe und lichte Tage. Novelle don Clarifsa Lohdk. (Fortsetzung Obwohl nicht ohne Unruhe deswegen. überwog doch bei Johannes die Freude über das lange schon v n ihm gewünschte Geschenk. Und wie Mancherlei konnte zuch gerade während der Wtibnachtszeit in einem deutschen Hause, wo die arbeitsamen Hände der Frauen wochenlang unermüdlich sich zu regen pflegen, dieses schweigen veranlagt haben? Stundenlang vermochte er sich in den Anblick des geliebten Bildes zu verlieren. Wie, schön mußte Dora in seinerAbwesenseit geworden sein ! Wie viel ausdrucksvoller blickten die Augen, wie leicht und anmuthig ringelte sich daS Gelock um. das seinge formte, liehreizende Antlitz! In einem Briefe voll des feurigsten Dankes für die Gabe, sündigte er Dora zugleich seine be vorstehende Rückkehr an und machte ihr Mittheilung von semen Aussichten, dem ganzen Jubel feiner Seele über das be vorstehende, nahe Wiedersehen Ausdruck gebend. Der Brief, on die Freundin adressirt, mit einigen Worten des DankeS auch für diese versehen, blieb ganzlich ohne Antwort. Johannes ersann alle möglichen Gründe, die dieses seltsame Verstummen zu erklären vermochten, zuletzt glaubte er, fein Brief oder einer von Dora müsse verloren .gegangen sein, was bei der schlechten PostVerwaltung der Türkei durchaus nichts Ungewöhnliches wäre. So entschloß er sich denn, noch einmal zu schreiben, bat aber, die Antwort ihm nach Neapel poste restante zu senden, da er sie ;n Konstarnmopel nicht mehr abwarten könne. II. Die Nebel begannen kick ein wenka "in lichten, der erste Sonnenstrahl siel auf k. 9 rfV 4. ote weisen yaufer von Aeapez. auf ven fnnfiltftTin mit tinn ßtftrttn nmn. -y V 1 1 . fr f w . . ...... vvii nnt denen Villen, aus die malerische Ruine deS Palastes der Königin Johanna. DaS Deck deS dem Mol sich nabende Dampfschisses wurde belebter. Jeder eilte nach feinem Gepäck und kaum war der Anker aeworfen. da ruderten, auch schon zahlreiche Barken heran, die Passagiere an .daö ersehnte Land zu bringen. Veraeblich suchte Johannes unter der drängenden Menge au dem Molo die pertraute Gestalt des Freundes. So bestimmt hatte er gehofft, von Max hier er, wartet zu werden, da er ihm Zag und Stunde seiner Ankunft, ja selbst den Na men Zclnes Kämpfers gemeldet hatte. Längeres Suchen war hier indessen nicht möalich. Johanne übergab sein Geväck einem der ihn umdrängenden Fachini und schlug den Weg nach der ihiatamona ein, zu der bescheidenen deutschen Pension, in der e? schon vor Jahren gewohnt und sich vorsorglich Quartier für eine Woche oorauS b'ftkllt hatte. Max Lienhard war aus Gesundheitsrücksichten in ein höher gelegenes Hotel auf dem Eorfg Vittsre Emanuele gezogen ; seine genauere AdreIe wußte Johannes nicht, hsgtt

fie jedoch sicher in der dem leintoc von ihm bezeichneten deutschen Pension vorzufinden. Die behäbige deutsche Wirthin, eine schmucke Bayerin, empfing den jungen, durch seine Freundlichkeit und Anspruchslosigkeit bei ihr in guter Erinnerung gebliebenen Gast mit Keller Freude. .Das. schönste Zimmer ist für den Herrn Doktor bereit rief sie, .zwar zwei Treppen hoch, aber die Ansicht um fo köstlicher.'Damit eille sie ihm voran, die Treppf hinauf zu einem geräumigen be quem ausgestatteten Zimmer, durch dessen rt . V. ...e . Clsf .".

tuen onfnnenenor. aui einen utivil illarende.Thür der frische Luftzug des Mee- ! res hereinströmtc. Johannes' erste Frage galt dem Freun de. Die Wirthin schüttelte den Kopf. Bei ibr habe sich kein Maler deS von ihm ge nannten Namens gemeldet. Doch wohne ein deutscher Maler im Hause, der viel Verlor mit Landsleuten habe, vielleicht wisse der etwas von dem Herrn. Kann ich ihn sprechen, ist er zu Hause ?" fragte Johannes ungeduldig. Die Wirthin verneinte das ; doch zu Tisch käme er jedenfalls, da würde der r Doktor ihn sprechen können. Johannes mußte sich an dieser Antwort genügen lassen. Trotz der Müdigkeit nach einer fünftägigen und zuletzt recht stürmifchen Seefahrt, .fühlte e? sich innerlich zu unruhig, rnn schlafen zu können.. Er wechfette daher nur seinen Anug und schlug den Weg zu? Post ein. Das Fenster, an welchem die unter dem Vermerk, poste restante" eingelaufenen Briefe ausge geben wurden, war wie gewöhnlich von einer AnzahlWartender umlagert; Johannes mußte sich geraume Zeit gedulden, ehe er heran kam. Endlich vermochte er, seinen Namen zu nennen. Sein Auge folgte erwartungsvoll dem Postbeamten, wie dieser Packe! nacö Packet zum Durchsehen aus dem Fache nahm; das Herz sing ihm vor Uugeduld heftig zu pochen an. Noch i:n mer nichts ! Jetzt war daS letzte Packet durchmustert, der Postbcamte wendete sich achselzuckend zu ihm hin: Niente Öignore."; Johannes zog sich zurück; eine beklemmende" Angst übersiel ihn plötzlich. Es mußte etwas geschehen sein, ihm war, als fühlte er den geheimnisvollen Jlügelschlag eineS nahenden Unheils. Trüben SinneS trat er den Heimweg an. Die Sonne hatte jetzt alle Nebel verfcheucht und der Golf bg in feiner ganzen heitern Schönheit vor ihm. Tiefblauer' glänzte das Meer, nur über den Inseln : Eapri, Jschia und Nisoda ruhte ein zarter Duft, während die Ortschaften am Fuße des Vesuvs und dieser selbst von Licht umstoßen waren. Muthigcr lenkte er seine Schritte heimwärts und legte sich, in seinem Zimmer angelangt, der Natur seinen Tribut zu zollen, auf da Bett, roa er bald in Schlas versank. Aber auch im Traume noch verfolgten ihn die Bilder von Dora, von Ma; und immer sah er die Beiden neben einander und so bleich und traurig, als wollten sie die Lippen öffneu, um ihm irgend etwas Unheilvolles zu verkünden. Zur Zeit des pranze klovste man an seine Thür. Er fuhr erschreckt vom Lager empor, besann sich aber sogleich, und trat wenige Augenblicke darauf in den Speisesaal. Die Gesellschaft war, wie in all solchen Pensionen, eine aus allen Nationen zufammengewürfelte. Den obersten Platz nahm ein älteres, englisches Ehepaar, alljährliche Stammgäste des Hauses, ein. Die jeh? aufgeputzte Frau führte eine leb hafte Unterhaltung in englischer Sprache mit' einem neben ihr sitzenden, gelb aussehenden Individuum, einem spanischen Grande von gemischtem Blute, der ein Sa'mmetkäppchen aus dem schwarzen Haare trug, desien goldne Troddel beim Gespräche unruhig auf der gelben Stirn und übe? den buschigen Augenbrauen hin und' her fuhr. Neben ihm der völlig stumm sich verhaltende junge Mann mit unverkennbar malaiischem Gesichtssch'nitte, wurde Johannes von seinem Nachbarn, einemTeutschen,des Spaniers Lecrotano bezeichnet. Der andere Platz neben Johannes war unbesetzt. - Der'Jnhaber desselben fehlte noch. Ihm gegenüber saß ein junges, of fcnbar auf der Hochzeitsreise begriffenes Ehepaar, das nur Augen und Ohren für sich hatte. Johannes fühlte sich von der zur Schau getragenen Zärtlichkeit um so mehr unangenehm berührt, da die junge Frau von unbefchreiblicher Häßlichkeit, ihr Gatte dagcgen ein stattlicher Mann von militärischer Haftung war. .Sie hat daS Geld flüsterte der ge fällige NachbarJohannes wieder in's Ohr, als er dessen Blick auf dem Paar hasten sah. .Ein srüherer Ossizier, der sich mit der Frau ein schönes Rittergut erheirathet hat. wie er mir selbst sehr harmlos anvertraute." Und sür wen ist der leere Platz an meiner Seite bestimmt ?" .Für den Maler Schelzer doch da ist er ja schon selbst." Bei Nennung des Namens .Schelzer' blickte Johannes auf. Er ar ihm aus dem letzten Briefe von Max bekannt, der den Ma'er Schelzer als den Kunstgeoffen bezeichnet hatte, mit dem gemeinsam er nach seiner völligen Wiederherstellung eine Tour nach Slcilien zur Durch, ssrschung der dortigen Kunst- und Na. turfchönheiten zu unternehmen beabnch. tige. Der kleine, blonde Maler mit den energischen Zügen und scharf blickenden Augen gmg schnell und mit finsterer Mie ne aus seine Platz zu, nach kurzem Gru ße an die Gesellschaft, sich dort niederlassend. Nun, wie steht'S. Herr Schrfur? fragte der neben Johannes sitzende Deutsche mit leiser Stimme, hinter dessen cm . i. v . - " nuaen zu oem Aeuangelommenen ich deu gend:: .Sie komme doch aus dem AI uesü.8 r .Schlecht," war die Antwort, .hoff nungSlos ! Heute Nacht ist die Krisis. - t . . ... .V f . . . , ?.. .. . ' Qotr er wiro sie wayrjcyeinilcy n.Hl über leben.Ein Schauer ging durch Johannes Kör per, eine Ahnung erfaßte ihn. .Herr Schelzer wandte er sich rasch an seinen Nachbar, der stumm mit sei ner Suppe beschäftigt war,: .Gestatter. Sie mir, mich Ihnen vorzustellen: Mein Name ist Grieben, Johannes Grieben Der Maler ließ feinen Löffel in du Suppe falle ii und wandte sich mit sinn fast erschreckten Bewegung dem'ihn An redenden zu.

. DoZtor Grieben auZ Konstantins-pcl?-Gaz recht!" Schelzer ergriff des neben, ihm Sitzen den $)ai,0 und drückte sie heftig. .Sie kommen leider zu spät. Mit welcher Sehnsucht hat er Sie noch in sei. nen Fieberphantasieen gerufen !" .So ist der hoffttilnzsioZ im Ho5pltal A.1 (resu Darniederliegcnöe ? " Max Lienhart." Dumps kam de? Name von des Malers Lippen; Johannes erbleichte. Er schob seinen Stuhl zurück, und seinem Rachbar die Bitte zuflüsternd, ihn nach Tische ansznsilchen, begab er sich wankenden Schrit tcs auf sein Zimmer. Dort angelom wen, stieß er mit heftiger Bewegung die während des Sonnen Untergang? sorgsam geschloffene Balkonthür auf. ihm war. als müffe er ersticken. Er stützte die Arme auf das gußeiserne Geländer und den Kopf in dieselben. War es denn mög lich, sollte er jetzt, gerade jetzt, wo er die Früchte feines mühsamen Strebcns und Ringens in den Armen der Freundschaft und Liebe zu ernten gedachte, gleich das Theuerste dahingehen müssen, was ihm ein gütiges Geschick gespendet, den liebsten, trenesten Freund ? Doch wie konnte er jetzt nur an sich, an den Verlust denken, .der ihn bedrohte ? . Max ma? ein reich begabter Künstler, die Hoffnung seiner V I 1

Gallon, feiner '.'ingeyorigen, feiner Freun, de und er sollte dahingerafft werden, kaum erst im Beginn seiner Lausbahn ? Konnte Gott, der nllzülige Gott das wollen? Johannes richtete den Kopf empor. Die Nacht war bereits angebrochen, eine jener köstlichen, milden Frühlingsnächte, wie sie nur der Süden kennt. Noch lag das Meer im tiefen Dunkel da, über dem Vesuv aber stieg der sMond empor; so groß, fo leuchtend hmg die gewaltige Scheide desselben an der Spitze des feurige Garben aus dem Krater empor schleudernden Vulkans, daß dieser fast klein gegen den leuchtenden Himmelskörder nusiab. Unten aber von Pnrrisv und Torre del Oreco bis ZUM Molo von Neapel blikte Licht an Licht auf. mit schimmernder Kette den wogenden Busen ves Meeres umfchilekend. Jodannes aiy mete tief auf. Dle Schönheit, der Friede dieser Natur sänftiate auch die erreaten Wogen in seiner Brust. Unwillkürlich falteten sich feine Hände, der Sohn des braven, frontmen Pastors Grieben hatte nicht zu beten verlernt : .Dein Wille geschebe !" Als Schelzer bereintrat. fand er Jo hannes wieder aeiakt. wenn auch tief er schüttert. Schelzer erzählte, daß Max, schon in Noui von deftigen Kieberanfailen geschwächt, hier nach anfänglicher Er holung auf einer Damvsschifffahrt nach Vorrenricy wolzl auf'sceue erkaltet habe und in Zolae dessen vom TvvbuS er griffen fei. Anfänglich fei er nuch in sei nem)olel auf deN)oye verpflegt worden. Doch habe die Krankheit bald einen so be deutlichen Charakter angenommen, daß aucy er, isazelzcr, dem Transport nach dem Krankenhause hatte zustimmen müs7 ... - 0?---C fc " .1!.. cu, Ivo icnyarl vorigen eine vorzugiia,e ärztliche Behandlung und die beste Pflege genaue. .Und es ist keine Hoffnung, daß er die Krisis übersteht?" Schelzer zuckte die Achseln. So lange er noch athmet, darf man ja die Hoffnung nicht aufgeben. Die Aerzte halten indessen die Kräfte des Kranken schon sür zu sehr gesunken " .Hallen Sie es sür möglich, daß man mich heute noch zu dem Kranken läßt ?" Die erlaubte Besuchszeit ist freilich lange vorbei," meinte Schelzer, .abcr uu ter den obwaltenden Umständen wäre es doch zu versuchen. Ich kenne einen der dirigircnden Acrzle." So lassen Sie uns aufbrechen!" rief Johannes und hüllte sich, leicht fchauernd, in feinen Mantel, um mit dem Maler deu schmerzlichsten Gang seines Lebens anzutreten, (Fortsetzung folgt.) Hüte Dich vor Fälschungen. Eivhaltsbkskhl gegen eine Firma ia LZlchigan. Die Hop Bitter Ca. hat einen S'nbalibe fehl gegen Collatmuö D. Warner vsa R'adivg, Mich , erwirkt, worin demselben die 3 srrii gvug Von Deutschen Hopfen.Pitterk nntersazt dird. Darin beißt eö: Der Prasidvt der Wer. Ctaatcn von Ame. rika an Collatinns D. Warner don Neading, Mich., dessen Angestellte, Arbeiter, Agenten und Verkäufer : Da ln der Court es Chancery zu Detroit, Mich, gezeigt wsrde, daß Sie durch eine bchn gerische Nachahmung deS Hopfen Bit t e r S, das Publikum zu täuschen suchen, des ha b ergeht an Sie biermit dai Verbot, das Wo,t Hopfen Bitt erS al Beze'chnung für irgend e ne Flüssigkeit in glaichen zu ge brauten, und dadurch den Glauben zu er v'cken, daß diese Flüs igkett don den Klägern fabrizirt wurde, und et 'st Ihnen verboten, die von Ihnen, Deutsche Hopfen Bitters" genannte Flüssigkeit serner unter dieser Bezeichnung z Verkäufen. Mor.-ison N. Walte, Oberr'chter d?r Der. Staaten. Zu Detroit, den 15. Juli A. D. 18SS. Walter S. Harsh a, Cletk. Verfolge die Schwindler ! Wenn Du beim Vvotbeker Hopfen Bitter erlanxft und er tedt D,r etwa Anbete al eine E lasche mit weißer Etiquette und darau ein glüne ovsendundel, io erk ge ihn wegen Bttrug un, mx werden Dich liberal belohnen. Sieh den Slnhal!bksehl de Bundesaerichiek ' gegen S. t- Warner, Reading, iH., und sita ' Agentur und Brtauir. ZcffersoN-HaUS.! Deutscher Gast-Sos! nedft Wein- ndWierwirtßschast 61 6:63 Ost Süd Strabe. Indianapolis, Ind. Doln enr Grünerk. Eigenthümer.

jPllpte MHv &j5&-J f. ißM tzj&, - act- ,kS5WWOSMM ,l v13 :2k rvS l" &---.-evrmp&5m MrzM'52M5 öSSP. M15! Vtr-. IV c--rr i "Si ''VSj yt ,.. wtefr

'Da? teste Mittel e'znk j 51 s. Akißeu im eZeslcht. CHiefterreiftra, Lriüdeule. icht. berenkSni. - reuMrtz und KüstruleiHe. Möenschmerzen, 8ttfcnt4e, Greife $tlj, Quetschungen. rudng, . Frische Wnnien. Schutt,,!. Zahnschmerzen, yeschdikleoe riste, 7psweH, Braudwuuden, sgesprnngrne ßiOr, . -. - 1". ' elenkschmerien. Oyrendeh, nd alle Cchmerzen. welche ein feierliche SKUtcl benöthigen. Farmer und Viehzüchter Knden in dem St. Jakob Oel ein unübertreffliche Heilmittel gegen die gebrechen deS Viehstandes. Eine Flasche St. JakebA el kostet S3 Cent (fünf Flaschen sür $.00). Ist inieder Apotheke ,u haben. TZlir S3.00 werden zwölf Flaschi frei nach eilen Thei len der Set. Statten versandt. Man adressire; The Charles A. Voeeter Co., Baltimore, Mailand. fc Wfc irt Zndiana mbÄ l laif.tUi ftch zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten. Quittungen. EinttWkarten. Mitgliederkarten, Brochüren, Constitutionen Mreßkartcn. )SiifrssQh. kirn -k "9 0 9 lUblirt eit Iöö9. Charles Meyen & Co,, 29 uuä 41 Zovr, ITew Ycrfc, besorgen &114 Arten ton 0scttästaiixeigen, Penoiialanffordenuxea etc. für diese Zeitung, iowit fix lUo doutecioa Blätter ia den Vcr. Staaten und Europa. fitxnmtllche Dratsc-Aznerixanlsche Zeitungen liegen in unserem CieAchiista-Lokal ,mr freiem Xia&icat des Fubllkuui os. Die geehrten llenmigeber dentscher BUtter nrerdea AchtangsTcil enuch. nae lnre JPMblittonea Ur naaen fiegiitxatar ra n iiieeinliin

Rheumätismu

ninn

ÜUU4

T f71TÄ m TVTJ1 JA. XXJuJtJLi-lßX Ö rj A 55 45 C 1 4 t, Ns. 22S Cjl SBafiunfon Sttaßc. achfolzc: von xv?z. jTP2ti:,zrjriis.

. . v "7 ie , ...-.i ' v ... s. W . t . --- l'$ . , y;VgrrS?U?L MWMMAe s-j 1 km mtrrrstr.'.''- -c L - - - -- -ZlZX-

Eisenbahn -Zctt-Tsöcüc. Ankunft und Abgang der Fisendahnzüge in Jndianavolie,2N und nach Sonn, tag. den 24. Mai 1855. SesinZondllle, Vadissn nr Indlsvsdoltt eeniahu. Abgang: Ankunft: üd r tlg. r ... 3dau:t. s. Hab ee... 8 15 i.m ' ndkdteSr tSat. Znd ad ail Z n, I Z) Fl 7iy jha end $ v tag. 6 43 vm et ff tJjto.u r Pavdaliu Line. ntilteat .... 7.15 m. eihnllzg S.ROOq Tag 9 iv, v 12iÜt j ttail und tk.. ..,- rr Haute ee. M "tv ag itvtti Z A ila vacikie et 10. .' 3 tau nb Fee. f. Jn:'xlLouih Send Sr 8.1.iÖct 9 ti endl4.m Esutd ttr .nb'ri i... 550 EthBendSl Seeland, Celumdus, Cinctunatt ud Jdt. napoliL S'.sendahJ (Lee Line.) frt.. i Vm . 8 t r tag I.IOPb noerson e...!J1?Lm 8(9U Jr.lt Deponie Tl 10.05 m Sinterson c... 2.(5 j: 1) 7 10 , 3 htü 9i Tau 8 a oj;tn iJ.bu 3:a ?i n St ej.iü j.i Briohtisood Tidificu, t. e.C.uud I. Abgang täglich. .. lO.U 'm It.l5l!ta .... . 115 w glich. 3.3U L. tflfiUi. 6.40 Cm llüha 3.04 Xi euj üjiYchl izi tealich. la tSLitch.IL.Ii kwcinuatt, Jndtanepoli, Ct. Lcni u. Ehicago mm 1 t . T- t -1 9K R. tzenoan. inanncn x.is:it03. 0UllD. rt2. 4.(10 Pn Jndiünas r. 10 43 st ktnctnnati i&cr Vm Ätnetnnati L... 11.15 Sö'rii,e Six. ii.au rn ZKeöers ix.... 6 2)9rm C 8i ,e we. &cc s..4.s e St I a S.bS Sim tigliq u cc. 4ai Chicago Division. Peo Cutl 9r. 7.1CU I 5tc Ä Lsu F 8. thiesgo ail x.:2.t0 ?tm s tögltch ccui.. Z.v Uestetn Or d.w R , Lafaset: ik..tu tt l, S tigkch S. Z. t C 11.30 N C in ein nctl tt. 0 i ku piMburg, Ciniinuatt & St. rcnil eiskeish VPWBvP , ich ee ou. täglich 4.10 Cs genant evnnt. S.tS v Dckreuge UVViVV ommnSnnt.ltLOL , & lü;(ich 11.43 Ca ÄCCBUlg. Ü VI ftk. vonateg I.COa, o-ntagi .... 4.3i3 VVKP VU irP j täglich tj.. 4.S&Krn i idäl'ch lOJUKtu Danton G au(g , Tasten j osl. eonr.t 5.4-j Cn Sinntazs ?.W Ca icags Stsnte via Äoforao. luago cqnea ia tSg 11.15 Nm Ehag lxrek.tl.0 Jnd'S Lsn. Schr.eLzug... 4.00 e Jnbpi' heu. ipr6 36 Wabash, Et. Loui, & Pacific. et 5ieaoil 7.1b vm 4r ?.id s: KiH rtSg .r JLOIX gttä SX..10 4) vm Dkt UaU. 6 IS 4.', itwi3 i c c... ..... 7ld S!m Zndianapslis und LinceLnek eisenbadn. Nail air ; 8.15 m i rreenne aet..tü 40 trn fetBtennel cc . 4.w &tl :. eo Twcinuati,HamiltsnZkJndiünapsUtSiseubshn. Jadp St: ix) s e-ONHCtlSlCeACC 4.23 SiU Jndxi u St. .tl.tiS! Eonl.totSeZlee St llaiL 1U0 Ob Jndp u etauillj W Km n D.T.etLZ.Z) v.65 m i eixtctnnatt cc $M Hm Judiana, Lloomington rudLeftern TiseÄtah. PkeiU.. L.15L an Tel I Lee 5.v5m keawsordv... Sim Bu I t 11.10 m kastern S Er. täilich Z45VM ftinc Sxee ll.W Xa tiantle SU. 45 St. Lsuts Division. onftkldkkk... 4 2)m,Aachtl SJMKm Lii n Zaß9i. 8.3J Sa Siaii a reg x.ltf.44 n Kacht x ll.:0öim i renild .. e.Z Oeftliche Division. 0ftl.rai!....4.1:l Paeisic rxreZ... 7 45V ragt, coretz....!! 2vm S Ji 2 rf 10 35 ktlantte jp.... 4 4sm Gestern 5;? .... 4UXa Indianapolis und St. Lonis Eisenbahn. Tag 9tjxtt c c. ülltt3t; tag tüglich 7.19 Bit I c c 3.'5 Brn oft St L 9s. 5.30 Local PafZengkr Iv.vuSt Kutdr , Dayre etal. täglich u cc. 10.55 9In i ?n,iaoxok cc b.i Lonijville,Re, Albany & Chicago. Atr.Line. hicago r tgl..ttJm l 5'cag, tgU. 3.3VB ünon ftcc 5.0J3in I ienon Äc ich Cita Ehieag. viich. Ei!, t Ehie. t aU 12.45 SZm l aO. 315V fiftge mit r. c. Lel)nseel,Zsr mit I., Cchlaf'ägsg:-. mit p.crut'ior. tt v . i(tt4a. OHiO INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS MAN TThen he trarela wnnts to jro qttick. n-ants to bo comtortable, wants to aiTive at clestmatioa on tiine, ln fuct, wants a strlcily busmea tiip, und conseqacntly takrs th populär AVubash Route, feelmcr th.itlio 13 sure to met hU onsragcinects and continuo to prosper and be bappy. THE TOURIST ITaa lotif elnce chosen tho Wabah as fbf lavorite routetoalltLo snnimer resortsof ttt ilivst, Nortb anl West, and inter Resorts et the Soutü, as tüe Company hasforveara proidod better accommodationa ana moro at tractions than any of Its competitora lor thl c.iasaof travcl. Tourist Tickets can bo bad at i edueed rates at all principal Oüce? et tho i;oiBpa7. THE FARMER In Beareh of a new home, vbers li en ?G eure better returu, lor ha labor, ehould reincmbcrtiiat the Wabasü 1s the inust d irret routeto Arkansas, Texas, Kansa3. Nebraska. and all pointa South, West, and Northwest, and that round-trlp land-explorcrs ticketa titverylow rates are always on ä'.o at the) ticket oistee. Descriptive advcrtUing ciattcr of Arkansas end Texas 6ent free to kU npplicants by addressing tlie Crcaerd Pa& ecufcr Agent. THE INVALID Will Und tue Wabosn tho most corrrcnlent route to all of the noted bealth re&orts lUiuoia, Missouri, Arkansaa and Texas, and that the extensive througü car System and

WISIf Hfl tfÄBMSffll 111T1S

eupenor accommouations ci tui9 populär line will add greatly to hi? comfort -whiloen route. Pamphlets descriptive of the maiy celebrated mineral sprinjrä of tho We5t & South Beut freo on appiieution. THE CAPITALIST Can pet the Information necessary to ecnr aale and profitable Investments In apriculture, etock-raislng, mininfr. lnmhenufr, or any of the many Invitin? fields tbrourhout " the South and West, by ddre3sing tho uaccr&bjned. F. CILVNDLER, Ceeniraueir3trtadTklrtl;eat.St.itk,B U1IN0IS IOWA MISSOURI

i

7 k V . ' 4