Indiana Tribüne, Volume 8, Number 331, Indianapolis, Marion County, 17 August 1885 — Page 1
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Neues per Telegraph. l&t!ttcufl$itn. Wathington. D. C.. 17. August. Schönt? Wetter, vttönderlichtt Wind, stationäre Tkmperatu?. 40.000. " . New York. 17. Aug. Man schSdt dlt Zab! Derjenigen, selche gestern die
BegrädnMStte Grant'S besuchten, aus! 40.000. Hossnungen. NittSkuka. 17. Vua. Die AuS - -U - - sichten in dem Eisengeschast sind außer ordentttck önRia. .tiSen der Bekle rung machen sich täglich bemerkbar. Die Btsteuunaen nebmen zu und man che Fabriken arbeiten Tag und Tkacht. EditortcKss. Ueber eine dieser Tage adgegeene Entscheidung eines Lyoner Gerichtshofes werden unsere Philister die Hände über den Kovf zusammenschlagen und über den Niedergang der persönlichen Freiheit jammren. Die Entscheidung erfolgt unter den Bestimmungen deS neuen Gesetzes übe: die Aebeitersyndikate. DaS Syndikat der Bortenwirker war gerichtlich belangt worden, weil es . sM M K. A emen Arcettaeve? tn Ar etiiari haue. DaS Gericht hat nun ent schieden, daß nach dem Wortlaut deS besagten G:setzeS die Arbeiter daS Recht haben, sich zum Zeck einer ArbeitSein stellung zu verständigen; die Strafen, Achtverbängungen.AuSZchliebungen, vel che von den Strikekommissionen gegen Arbeiter ausgesprochen und angewandt werden, um die Arbeitseinstellung durch zusetzen, sind gesetzlich unanfechtbar. Diese Kommissionen baden hierzu durch aus das Recht, um die widerspenstigen Arbeiter zur Einstellung der Arbeit zu zwingen. Ebenso ist nichts dage gen einzuwenden, wenn die Strrkekom Missionen zu demselben Z recke die Ver hängung der Acht über einen Arbeitgeber mittelst Mauernanschlägen. Einrücken in den Zeitungen rc. bekannt geben. Mit den bisherigen landtäufigen Anschauungen stimmen weder solche Ge setze, noch solche Entscheidungen Überein, und unsere Patentinhaber individueller Freiheit werden dergleichen immer unbe greiflich finden. Wir haben wenig Hoffnung, datz die von den Knights of Labor und den Trabes UnionS angeregte Eztrasttzung deS Eongresies vom Präsidenten bewilligt wird. Soweit die Sache die Arbeiter betrifft, ist dies im Grunde auch ganz einerlei. Wir begreifen in der That nicht, waS eigentlich der Eongretz thun sollte, um die Lage de? Arbeiter zu ver bessern. Dank unserem eigenthümllchen Systeme der Gewaltthettung zwischen den einzelnen Staaten und dem Bund, hat derConareß garnicht die Macht irgend etwas Entscheidendes zu thun. Der Congrek ist nicht in der Lage, eine ein zige Magregel zu treffen, welche der ge sammten Arbeittr. Bevölkerung zum Vor theil gereichen könnte. Derartige regeln, wie z. B. die Einführung eine gesetzlichen achtstündigen Arbeitstage liegen ausschließlich in der Machtsphüre der Einzelstaaten. Aber selbst gesetzten Falls der Congreß hätte die nöthige Gewalt, wie wäre von einem Conzreffe, der auf Grund der ge genwärtigen Gesetze, auf Grund der zur Zeit allgemein herrschenden Anschauung gewählt ist, von einem Congreffe. der in dem einen Theile fast au lauter Millio nären und in dem andern auö Leuten de steht, welche vor der Macht des Kapitals im Staube kriechen, zu erwarten, dak er wirksame Maßnahmen zu Gunsten der Arbeiter treffe ? ES stellt sich denn auch tn der That heraus, daß Diejenigen, welche die Bern sung der ELtrasitzung verlangen, von den vagsten lächerlichsten Jde:n beseelt sind. Sie legen eine Unkenntnis der Verhält niste an den Tag, welche wahrhaft er staunlich ist. Einer der Führer der Bewegung, Tho maö A.. Armstrong von Pennsylvania von einem Interviewer befragt, was man denn eigentlich vom Congrek erwarte, erwiderte, daß für 200 Millionen Dollars BondS eingelöst erden sollen, damit die seS Geld in Zirkulation komme. Wir wollen von der thörichten An schauung absehen, daß die Geschäftslage von der Menge deS in Zirkulation be findlichen Geld,? abhängt. eS ist ja satt sam genug bekannt, daß ein Dollar die Wirkung von fünf Dollar? hat. wenn er fünf Mal Hände wechselt, daß ferner unser Check und CrediZsystem baareS Geld vielfach ersetzt. Aber wissen denn die Leute nicht, daß durchaus kein Geldmangel efistUt, dab in den Banken das Geld millionenweise angehäuft ist, und keine Verwendung findet ? Würde unter solchen Umständen
die verlangte Makreael nicht daS gerade Gegentheil dezwecken? AegierungSbsndS sind vielfach in Händen kleiner Kapitaliften, welche wenn sie ihr Geld zurückerhalten, also kein Zinsen mehr bekommen, und daS Geld nicht wieder zinSbrivgend anlegen fön ncn, was gegenwärtig sehr schwer ist. jedenfaüs im Verhältniß ihre Ausgaben einschränken werdtn. Dadurch würde da Geschäft noch mehr verschlechtert.
Die Herren, welche an der Spitze dieser Bewegung stehen, sind offenbar schlechte Doktoren. Keinesfalls aber tollten Arbeiter Etwas von einem Congreb er arten, den sie nicht selbst gewählt haben. Drahtnachrichten. Maxwell. S t. L o u i S. 16. Aug. Der vermuth liche Mörder Preller'S. Walter L. Max. well, alias D'Augier. alia Brooks, kam beute Morgen in Begleitung zweier DetectiveS hier an. Etwa 3000 Personen. Männer. Frauen und Kinder, waren am Bahnhof. Der Polizeichef erwartete ihn mit einer Abtheilung Polizisten und brachte ihn sofort in'S Gefängniß. Die DetectiveS sagen, daß er sich bis jetzt be harrlich geweigert habe, über den Mord zu sprechen, und daß alle Mittheilungen über angebliche Geständnisse auS der Luft gegriffen feien. Ein neues Monopol. PittSburg. IS. Aug. David Hostetter schloß heute die Uteehandlun gen ad. durch welche er alleiniger Eigenthümer der beiden consolidirten Compzgnieen wird, in deren Händen sich die Leitungen für daS natürliche GiS befan. den. Wahrscheinlich wird nun auch eine Eonsoltdalion Hostettee'S mit der We. stinghsüse Compagnie statifiiden und das neue Monopol ist damit fertig. Gedüchtnißfeier. New York. 16. Aug. Unter den Auspizien der Joung Men'S Hebrew Association fand gestern eine Gedächtniß feier zuFhien deS verstorbenen Sir Mo se Montesiore statt. Ausstellung eröffnet. LouiSville. Ky, 16. Aug. Die südliche Ausstellung wurde gestern rn fzierlicher Weise eröffnet. Für R i e l. Montreal, 16. Aug. H:ute fand wieder eine von 4000 Personen besuchte Versammlung statt, bei welcher Resolu tionen gesaßt wurden, in denen der Prozeß Aiel'S alS verfassungswidrig bezeichnet wird. Aufgepaßt. Bloomingron. Jll.. IS. August. Vor etwa zwei Wochen erhielten die Viehhändler Michael BroS. eine Sendung von 61 Stück Vieh von Hutchinson. Kan. Am Freitag stellten sich Zeichen von Erkrankung ein, und 15 Stück sind bereits verendet. Thierärzte sagen, die Krankheit sei da? ächte DxaS Fieber. Fünfzehn Stück wurden nach In dianapolis geschickt. Ver Kade!. ES wird immer schöner. C a i r o, 16. August. Berichte sind hier eingelaufen, welche melden, daß in Khartum ein Bürgerkrieg auSgebrochen fei, daß die öffentlichen Gelder geplündert wurden und daß der Nachfolger deS Mahdi und andere Beamte getüdtet wur den. Die Cholera. Mad r id, 16. Aug. Die Gefammt zahl der neuen Erkrankungen am Sam stag betrug 4.706 und der Todesfälle 1.758. In Barcelona hat die Krankheit ebenfalls ihr Erscheinen gemacht. Bis jetzt sind nach ossiziellen Zahlen der Krankheit 57.219 Personen zum Opfer gefallen. Ohne Zueistl sind es jedoch 7000 8000 mehr. Die Berichte enthüllen durchaus nicht vollständig die entsetzlichen Zustände, rxelche im Lande herrschen.' Marseilles, 16. August. Am Samstag starben hier 34 Personen. Mehrere Fälle kamen im Irrenhause vor. London. 17. August. Ein Brief von Saigon meldet, daß in Formosa600 französische Soldaten der Cholera erle gen sind. Wegen Verrath verhaftet. Rom, 16. August. Signor Docide, Redakteur deS .Moniteur de Rome- und ein Assistent desselben wurden verhastet. Sie sind beschuldigt, Pläne italienischer Festungen, speziell die von Spezzia und Sardinia an eine auswärtige Macht ut kauft zu haben. Ein Protest. Constantinopek, 16. August. Herr Heay, der amerikanische Konsul
sandte der Pforte wieder einen, in euer-
glscher Sprache abgefaßten Protest zu gegen die Ausweisung von Amerikanern auS Jerusalem ans denGrund hinzu, daß dieselben Juden seien. Er. sagt darin, daß die Ausweisungen bestehende Ver träge verletzen, und zu Schwierigkeiten führen dürsten. Der Consul hat über die Sache nach Washington berichtet. Colonialvo litik. Pari S, 16. Aug. Eine Depesche von Berlin an daS Journal deS Debats besagt, daß Deutschland entschlossen sei. die Ansprüche Spanien? an die Karoli neninseln zu bestreiten. ,, . ,1 m i i ve5is?rtaSrtSe. Fa t h er Point. 16. August. Der Dampfer .Montreal' ist von Liverpool angekommen. New VorrV 16. August. Der Dampfer .Aurania" ist von Liverpool angekommen. , , P l y m o u t h. 16. Aug. Der Dom pfer ftugia", von New Z)ork für Ham bürg bestimmt, kam hier an.'' Q u e e n S t o w n, 15. Aug. Dampfer Servil, von New Port für L vnpool unterwegs, kam beute hier an. Die .Etruria-, von Liverpool, f ging heute nach New Vork ad. t Marktpreise. t3cti o. 1 a. 9Zc : o. rot), 89c. ttn .3 tt .;gtlU:; etni4.43. He.s r o. foeit Mt; 85 i. 9t0g am 54c tj(tt-tl73. i ßu I1U50. etjB 9x-iix 64altl tn 7te, ' , gk. Veiten 7e. Schin1qnl, ?X eb l-amil,Z.7S-tt.t: t N.il)-1.60: ltra?Z.-,s.2l. t e tUK ; tat tot 12c. B 1 1 e r Cteaiaem IS -22t : Datt, 14 16c: Cutr 8 -12c. 8 a ) n , nie xtx t ; z iuc rer Pf. nrt seit neue 7e-tt. Oper Barrel. Tom to e75e,ee Bush, pfe l 1. k2.d ret Bbl. Deutsche Loeal Nachrichten. Vraukedur. fc 1 zu Berlin der Generallieutenant z. D. Karl v. Keiser. In Berlin hat sich der Bankier Oskar Hertz von der Firma Zehrmann u. Hertz eines Frauenzimmers wegen erschossen. Ein in der Hollmann straße No. 35 zu Berlin ausgebrochenes Feuer legte die Telegraphenbauanstalt von Horn, die Schraubenfabrik von Bar tels, die Albumfabrik von Külper, die Eisengießerei von Salinger und die Me tall und Bronzewaarenfabrik von Schrodel u. Urban in Asche. Der Gesammtschaden wird auf über 1 Million M. geschätzt; etwa 500 Arbeiter sind durch die Feuersbrunst brodlos geworden. Aus allen Theilen der Provinz laufen Berichte pber die Unwetter der letzten Tage ein. f zu Gennin der frühere Kreis und Landtagsabgeordnete Herm. Nehse. Brandfälle : In Forst brach aus dem Schützenfestplatz Feuer aus, durch welches viele dort aufgestellten Buden eingeäschert wurden. Der Schaden be tragt über 20,000 M. In Soldin ist das SchützenhauS niedergebrannt, in Schmarfendorf bei Schönfließ das Gutsgebäude und zwei Familienhäuser, in Rirdorf ein Theil der englischen Kork' teppichfabrik. Ostpreußen. Die Provinzen Ost- und Westpreußen sind in diesem Jahr durch Hagelschlag sy schwer heimgesucht worden, daß bei den verschiedenen PersicherungSgesellschaften bereits 12 Million M. Hagelschäden angemeldet worden sind. Durch Unglücksfälle haben ihr Leben eingebüßt: zu Gumbrnnen der 14jährige Schuhmacherlehrling Eduard Gehrmann, zu Johannisburg die Maurergesellen Teichert und Orlowek; (ertrunken), zu Lichtfelde der beim Rittergutsbesitzer Schaubert he fchäftigte Arbeiter Wolf, zu Ma'ggradowa der Arbeiter Nydzowski, zu Nem,' mersdorf der einzige Sohn des Landraths Frhr. v. Lyncker, zu Platenhof der Knecht Paul Broseille, zu Schwarzort der 20jährige Sohn Adolf des Gutsbesitzers Erdmann. . S,stpreu,n Im verflossenen Jahr sind von Elbing aus 7000 Schock Sieunaugen exportirt Worden. Unweit Thorn wurde der Torfmeister Grabowski auS Orsikowko in einem Torfmoor erschossen aufgefunden. Selbstmord begingen : in Karbowo der. Gestütwärter Runk und inSchynberg der Ortsarme Strauß. Eins große An zahl Personen, vor allem Kinder, sind in verschiedenen Theilen der Provinz beim Baden ertrunken, vrovink Vommern. In Greifswald kam es anläßlich des Schützenfestes, des sog. Schwedenulk" zu einem Studentenerawall ; 7 Studenten wurden von der Polizei verhaftet. Im Steinkrauß'schen Gasthof zu Ai Quetzin legte sich der Eigenthümer Keller in Folge ejner Wette unter das Spintusfaß und ließ sich die Flüssigkeit in den V!und laufen. Nach' wenigen Stuyden gab er fernen Gerst aus. Der General-Superintendent der Provinz Pornmern, Prälat Dr. Jaspis in Stettin sowie der Dekan Lenz in Wangerin feier ten ihr SOjährigeS Pfrrsrnttz läum. f, AlelnWfGclJUln, Pie GermaniaWerft" in Kiel hat. von der kaiserl. Admiralität den Auf
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trag wm Bau deS Aviso ..l5rsad.Lore lev" erhalten, für welches Schiff imEtat 2 Millionen Mk. ausgeworfen sind. Durch Unfälle kamen umS Leben : im Flensburger Hafen der Sohn des Brükkenarbeiters Th. Möller; in Oster-Mel. lerupp der 80 Jahre alte Hofbesitzer Gregors Andreasen. vroolnj Tchikklen. - Zur Bekämpfung des Landstreicherthums wurden in Frankenstein, Reichen stein. Silberberg und Wattha Natural verpftegünasstationen errichtet. Arbei ter A. Halle von Hirschberg wurde wegen Berubung eines gräßlichen SittlichkertsVerbrechens verhaftet. Auf dem Schüt zenfest ,n Juliusburg wurde der zweite Schützenzieler, Maurer Nettig, zufällig erschossen. Die verhaftete Frau des Hausbesitzers Schulz in Lauban gestand, ihren Mann erwürgt zu haben. Knappschaftsarzt Dr. A.Muth zu NoSdzin starb in Folge der Rettung eineS Arbeiters, welcher Schwefelsäure verschluckt hatte. Arbeiter Grohmann von Sagan wurde wegen Verbrechens an einem 13jährigen Mädchen verhaftet. Selbst mord begingen: Schuhmacher Orlik zu Gleiwitz, Aauergutöbesitzer Langer zu Leutmannsdorf, Louife Scholz zu Malt schawe, Former Thiel zu Modlan, Hu sarengesreiter Schwarzer zu Neustadt, O.-S., Einliegerfrau Maria Pospischil zu Groß'Tabor und die Nätherin Bertha Scharf yx Waldenburg. Verunglückt: Musketler Frey und Haushälter Kundke zu Vreslau, Freigärtner A. Fleischer zu Esdorf, Unteroffizier Keßler, Stafsirer H. Kirchner und Ofensetzer Martin ülttetsch zu Ratibor, das Söbnchen des Musikers Deulschmann zu Wühleisen, Arbeiter Kirchner zu Gleiwitz. die Frau des Lohnfuhrwerkbesitzers Kahle zu Gör litz, Holzhändler I. Äugst zu Liebwerda, Gemeindevorsteher Wonneberger zu ?mnn?s?i N,,or,,tSk,k!t,, tt -'MMvitHv'Viv vy. i nisch zu Alt Bielawe, Stellenbesitzer A. 3!uppik zu Tyrden und Einlieger F. Heidersli zu Woischnik. Hessn?keffau. . In Stork bei Zvulda lebt noch ein We. teran aus den Befreiungskriegen, der 97 Jayre alte Peter Alzert. Derselbe bezieht als Pension monatlich ganze 3 Mark. t m Hattenbeim der bekannte Hermann Schumann. Auf der Wörsdorser Mühle berJdstem wurde dreFrau des Mühlenbesibers Mever" unter sebr verdächtigen Umständen in der Scheune eryangr gesunden, yr Mann war schon seit mehreren Tagen verreist, und vermuthet man einen an der Frau begangenen lauvmorv. Aus dem Bmdtg'schen Felsenkeller in Sachsenhausen stürzte ein Theil des im Bau bearissenen neuen Gährkellers ein; 6 Maurer wurden schwer verletzt unter den krummern hervorgezogen. Königreich Sachse. In Dresden taate die 5. deutscbeScbub: mackerconferenzi. verbunden mit einer Ausstellung. Aus Eleveland, O., traf die Nachricht ein, daß der frühere Führer der Socialdemokraten in Borna. Schleifer Beyer, der mit Hinterlassung von Frau und Kindern nach Amerika gegangen war, wegen' Einbruchs und Diebstahls verhaftet worden ist. Die antisemitische Bewegung in Leipzig greift stark um sich. In Leisnig wird jetzt den Steuerrestanten der Besuch von Restaurants und anzplatzen untersagt. Jda Drechsler in Potchappel wurde von ihrem früheren Geliebten, dem Eisendreher G. Neumann aus )üeuven, erstochen Selbstmord beainaen: Klemvneraefelle Mal, ther von Geisinz und Hausbesitzer Neffler JZaTk C1.' .f.". Ji. . f7 ? in iiw(iL'u )riuligluui . Aja Söbncken des leiscbers Anaermann von Dresden, Maurerpolierer H.Straßburger in Bautzen, ein Sohn des Försters Scolick in Dürrhennersdorf, Arbeitöburscke K. G. Mock von Marientbal. Kauk. mannslehrling Eule in Meißen, ein ocytcrcyen des Servers . Kühne m 3!aunhof, die Mutter deS Waldarbeiters Götz in Carlsfeld, der Sohn deS Garten .sTi. 4L ffi Äf.f . i r ßuiüciiyct jyetjiet in reiyensoors, Frau Naumann in Marsdorf und Frau Lempe in Wendischkarsdork. , m Ein pensionirte? Neallehrer auS Darmstadt, der seinem in Mainz wohnenden Bruder einen Besuch abstattete, wollte sich auch einmal die Sehenswürdigkeiten von Mainz ansehen und, da er ein vorzüglicher Zeichner ip, so beschloß er, eine Zeichnung der neuen Brücke seinem Ek'zzenbuch einzuverlei ben. Zu diesem Zwecke ging Herr A. dem Kastcler Ufer entlang, ließ sich dor ten nieder und begann zu zeichnen. Plötzlich ward er aber durch eine Wacht Patrouille in seiner Arbeit unangenehm gestört, denn deren Führer forderte ihn zuf, ihm das Skizzenbuch zu überlassen und ihm zu folgen. In Kasiel wurde oer Lehrer in die Kaserne abgeführt und ihm dort eröffnet, daß er gegen daS Strafgesetzbuch Verfrhlt, indem er einen Theil, der Festung Mainz durch eine Zeichnung aufgenommen habe. Wie ein Verbrecher wurde nun der Lehrer unter Militärbedeckung nach Mainz abgeführt und dort der Hauptwache abgeliefert. Lon Seiten der Militärbehörde wurde der Polizeibehörde von dem Vorfall Kenntniß gegeben, und nachdem der Verbrecher" von Pontius zu Pilatus" gebracht worden, und zweifellos nachge wiesen worden war, daß der Mann gar nichts beabsichtigt hatte, als eine Zeichnung der Rheinbrücke einzuverleiben, wurde er am Abend wieder , aus seiner unfreiwilligen Situation entlassen.
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