Indiana Tribüne, Volume 8, Number 328, Indianapolis, Marion County, 14 August 1885 — Page 3
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Das letzte Glück. mm Erzählung von Wilhelm Berg er.
(Fortsedung.) Dav in Ihrem Alter noch o stu beutenbof t leichtsinnig reden können, Nen dant Glimmer gab Barbara zurück, .ist mir unbegreiflich. Und dabei gährt eZ in Ihrem Kopse von neuen Projrcten, und Sie stellen sich an, a! könnten Sie bis zum lüngsten Tage Bier brauen : Wahrhaftig: Sie sollten das Gaukelspiel, wie es auf der Schützenwiese und außer halb derselben getrieben wird, schon längst satt sein !- .Wir müssen Papa heute den Willen thun, Tante Barbaras wandte sich Berlha zu ihr. .Bedenke, dak ihm eine große Sorgenlast abgenommen wird; 0a ist es nur natürlich, daß er seiner sZreude darüber gerne in heiterer Ge Zellschaft freien Lauf lanen möchte, und wir dürfen ihm den Abe.-.d nicht verder ben.Nun ja entgegnete Barbara, ,mei netwegen. Uebrigen würde ich für mich allein nicht gesprochen haben; ich kann Augen und Ohren gegen Alles schließen, was mir nicht behagt. Wenn nur gewisse jüngere Leute, die zeitlebens Trauer zu tragen sich vermaßkn, nicht wieder anfan gen, begehrlich in die Welt zu schielen! Ich bab' es recht wohl bemerkt, Bertha, daß Dir heute vor der Ausfahrt plötzlich eine blaue Sckleife aus die Bruft gerathen ist." Nächsten hoss' ich, wird da5 ganze üU'ft blau werden." sagte der Rendant uci;er. .Und auch Sie, verehrtes Frau lein, würde etwas Bunteö nicht übel klei den. Erinnere ich mich doch recht wohl, daß srüher Orange Ihre Lieblingssarbe war. Wie wär's, wenn Sie von dem alten Putz wieder einmal etwas hervorhol ten?" .Ich möchte bitten, Herr Rendant, daß Sie sich um meinen Anzug nicht beküm mern Lichts für ungut. Tante Barbara. Ich sehe nun einmal am Liebsten die Frauenzimmer ein bischen bunt, wie die Blumen, und wenn Sie demnächst bei uns wohnen werden, so könnten Sie mei nem Geschmack wohl etwas Rechnung tra gen." .Ich bei Ihnen wohtten, Herr Ren dant ?" erwiderte Barbara. .Darüber haben wir meines Wissens noch nichts ab gemacht. Mein Haus ist nun freilich verkaust, und, Gott sei'S geklagt, billig genug ; aber damit ist noch nicht gesagt, daß ich mich zu dem Ersten Besten in die Sklaverei begeben muß. Ich werde mir von meinem Einkommen keine tfnt sche halten können, das weiß ich recht gut; aber was mir bleibt, wird schon für die wenigen Bedürfnisse genügen, die ich noch habe .Erlauben Sie mir, Fräulein Roswvk nahm Albert das Wort, .daß ich Ihnen in Betreff Ihrer Zukunft einen Vorschlag mache. Ich beabsichtige, baldigst hierher überzusiedeln, und in dem Hause Woh nung zu nehmen, welches gegenwärtig der Braumeister inne hat. Die Art mei ner Beschäftigung macht es mir wün schenswerth, einen Haushalt- zu besihcn, der einen stillen, regelmäßigen Gang geht, und mir den wenigen Eomfort, dessen ich bedarf, gewährt, ohne daß ich mich weiter darum zu kümmern brauche. Ihnen wiederum, Fräulein Roswyk, wird eine leichte, regelmäßige Thätigkeit ersprieß lich sein, und so könnte uns Beiden dadurch geholfen werden, daß Sie die Füh rung meines kleinen Hauswesens überneh men Barbara starrte den Redner verwun dert an. .Ich möchte Sie genauer ken ncn lernen, Herr Albert MagnuS sagte sie, .ehe ich Ihre Hausgenossin werde. In meinem Alter knüpft man kein neu es Verhältniß vom Morgen bis zum Abend .Ich mache keinen Anspruch auf ein Verhältniß erwiderte Herr Albert lä chelnd. .Es soll Ihnen ganz frei stehen, wie Sie mich behandeln wollen, wenn Sie sich nur meinen LebenSgewohnheiten sü gen .Unter dieser Bedingung wage ich's ielleicht .So leicht gibst Du uns auf, Tante Barbara V fragte Bertha. .Ich Dich aufgeben, Kind ? Woran denkst Du? Unö brennt gemeinsam die heilige Lampe des Schmerzes, und ich wer de ihre Hüterin bleiben, wo ich auch bin. Wenigstens soll sie nicht verlöschen, so fange ich lebe Der Wagen hielt am Festplatze. Mit Albert langsam den Damen über die Wiese folgend, sagte der Rendant : .Es wäre mir sehr damit gedient, wenn Sie die alte Jungser bewegen konnten, nach Boderode zu ziehen. Ich habe nichts ge gen Franz Langurt gehabt; daß aber sein Geist beständig in meinem Hause umge hen soll, ist gar nicht nach meinem Ge schmack. Es ist auch meiner Tochter tte gen. Keine Wunde schließt sich, wenn fort während daran herumgefahren wird, und ich wünsche sehr, daß meinem Kinde nicht Jugend und Leben gänzlich verloren ge hen .Ich verstehe erwiderte Albert, .und werde mein Möglichstes thun Unterdessen hatte die kleine Gesellschaft das Hauptgebäude aus dem Plötze erreicht, eine große, an drei Seiten halb offene, mit Laub und bunten Stoffen ausge schmückte Holzbude, deren mittlerer Raum für die Tanzenden freigehalten wurde, während rings umher auf einer Art Em porium den Besuchern Gelegenheit gebo ten war, sich niederzulassen. Hier ermit telte der Rendant einen unbesetzten Tisch sür sich und die Seinigen. Bald fand sich auch der Braumeister herzu, und nachdem er vernommen, was im Werke war, mach te er sich ein Geschäft daraus, seine Bekannten unter denHonoratioren einen nach dem andern herbeizuholen,und Albert den selben als demnächstigen Stadtgenoffen vorzustellen. Der Rendant, heiterer als er zu ir gend einer Zeit während des letzten Jahres aewesen war, schonte den Weinvorrath des Wirthes nicht, und nöthigte emsig die ? . X.7.I..V rtt n , v . raca roeajjcinoen 2aue, lym Jöqajeio zu thun. Albert hatte seinen Platz neben Bertha genommen, die am Rande des Empo ziumö, den Tanzenden zunächst, saß. Die ' pirbelnde Bewegung der Paare unter ihr.
i& die dröhnende Blechmusik, die laute Un terhaltung um sie, das ÄlleS nahm ihr den Kopf ein. Wie war sie doch so alt ge worden, seit sie zum letzten Male getanzt hatte! Müde wandte sie sich an Albert mit der Frage, ob es auch ihm ergehe wie ihr; ob auch er das Verständniß für den. Reiz einer solchen Lustbarkeit verloren habe? .Ich habe das volle Verständniß dasür nie bescffen,-Fräulein Glimme? erwiderte Albert. .Wohl habe ich bemerkt, daß die meisten Menschen zu irgend einer Zeit ih res Lebens eine Art von Schmetterlings stadium durchmachen, wahrend dessen die Freude an der Bewegung sie zu allerlei, zwecklosen Flatterslückchen treibt. Ich in dessen bin mit einer Arbeitsblenennatur geboren worden und nur selten kann ich während des Fluges vergessen,daß die Zel len zu Hause auf mich warten. Damals, als wir Sonntags mit einander in die Berge wanderten, als fröhliche Glieder ei neS fröhlichen Schwarmes, damals waren für mich die Zeiten solchen Vergeffens ; nachher nie wieder." Sinnend verweilte Bertha's Blick auf den Zügen des ernsten Mannes neben ihr, während er sprach. Es scheint, wir sind Beide alt aewor den seit damals sagte sie. .Der Eine wird's früher, der Andere später antwortete Albert, .und die Iah re, die er zählt, haben wenig damit zu thun. Wenn Jemand den Tod in seinem nächsten Kreise geschäftig gesehen hat, so kann es sich leicht ereignen, daß er darüber bis in die Wurzeln erschrickt. Run meint er, es sei auch mit ihm vorbei; er zieht sich still in sich selbst zusammen und blickt mit Mißtrauen auf den nächsten Tag. Weder zu wünschen noch zu hossen wagt er mehr, und läßt sich eine Zeit lang unthätig weiter schieben aus der Lebensbahn. Aber nach einer Weile sängt das stockende herz wieder an zu schlagen; Bilder der Zukunft stellen sich ein und beginnen zu wirken. Auch bei einem wichtigen Ereigniß im Leben, das einen Abschnitt markirl, hat man wohl das Gesühl, als ob man nunmehr den Hafen der Ruhe erreicht habe und die Segel sür immer einziehen könne. Doch ehe man sich's versieht, taucht in der Ferne ei ne blaue Kuue aus, welche die Sehnsucht entfacht; die Segel stiegen am Mast em por und daS Schiff läuft in den Ocean zurück Bertha dankte dem Redner für den wohlgemeinten Versuch, ihr die Zukunft aufzuhellen. .Ehedem pflegten wir mit weniger Weisheit auszukommen fuhr sie lächelnd fort, .und waren glücklicher dabei. Ich lachte gerne, und ein vernünftiges Wort war bei mir übel angebracht. Sie waren der Einzige, der hin und wieder eine Aeu ßerung that, die sich an meinen Geist wandte. Jetzt, nachdem ich das Lachen verlernt habe, scheut sich Niemand mehr, mich wie ein denkendes Wesen zu beban deln .Ich habe mich niemals durch Ihr Sonntagsgesicht täuschen lasten, Frau lein Glimmer, und kannte Sie besser, als Sie damals noch sich selbst kann len; wir waren indeffen Mitwirkende bei einem Lustspiel, und da schickte es sich nicht, allzuhäusig aus dem Schalkston zu fallen, der darin die Herrschast führen soll Ein Zunger Bursche näherte sich, der be reits früher Bertha zum Tanze aufgesor dert hatte und von ihr kurz abgewiesen worden war. Der Mensch war einer jener Störenfriede, die bei Lustbarkeiten selten sehlten. Ausgegangen, sich um jeden Preis einen guten Tag in ihrem Sinne zu ma chen, von Natur derb, händelsüchtig und ohne Achtung vor den Rechten Anderer, sind diese Leute mit ihrem Uebermaß an roher Laune ein unangenehmes Element in jeder Gesellschaft. DaS junge Volk im Tanzraum hatte bisher die Freiheiten, welche jener Bur sche sich herausnahm, mit leidlicher Ge duld ertragen, weil man nicht ohne Noth einen. heftigen Auftritt erregen wollte; indessen war doch das Kerbholz des Ue belthäterS allmälig voll geworden, und die Gekränkten warteten nur auf den nächsten Friedensbruch, um ihrer ange sammelten Erbitterung freien Lauf zu lassen. Der Mensch, mußte die Abweisung übel genommen haben, die ihm Bertha ertheilt hatte. Nachdem er in anderen Theilen des Saals einige lästige Extravaganzen verübt, auch wohl dem Becher weiter zu gesprochen hatte, kehrte er in ihre Nähe zurück, starrte sie eine Weile mit unvcr schämten Blicken an, und stand dann plötzlich wieder vor ihr. Erschrocken rück te Fräulein Bertha mit dem Stuhle zu rück. Ter Zudringliche erneuerte seine Ein ladung zum Tanze in wenig gewählten Ausdrücken und streckte endlich mit häßli chem Lachen die Arme aus, um das Mäd chen zu greifen und auf den Tanzboden herabzuziehen. Da traf ihn Albert's Faust mit solcher Gewalt vor die Brust, daß er zurück taumelte und zu Boden siel. Zwar raffte er sich rasch wieder empor und mach te Miene, sich auf Albert zu stürzen, der vor Bertha getreten war; inzwischen aber eilten schon von allen Seiten diejenigenheran, denen der Betrunkene lästig gefallen war, und der Aufforderung Albert's, den Unverschämten hinauszuwerfen, wur de sofort mit jubelnder Bereitwilligkeit ,'ntsprczchen. Was der arme Mensch gethan habe, verlangte Barbara zu wissen, daß man ihm solch rauhe Behandlung augedeihen laste? Albert, sich niedersetzend, blickte die Fra gende verwundert an. .Es läßt sich nicht jeder Zudringliche mit süßen Mienen ab wehren entgegnete er spöttisch, .so wenig sich jede Krankheit mit lauwarmem Zu ckerwasser kuriren läfct. Das letzte und wirksamste aller Mittel ist und bleibt die Gewalt Ihr habt im Kriege scharfe Praris üben gelernt sagte die alte Jungfer köpf schüttelnd. . .Wer wird nur gleich so zu fahren, als ob er einen Stier fällen woll' te?" .Wer gezwungen wird, Gewalt anzuwenden, Fräulein Roswyk.soll damit weder zaudern, noch aus schwächlicher Weich Herzigkeit dieKrast des notwendigen Schlages mildern. Wenn es nach Ihren Maximen ginge, so würde immer der Hund erst zum Beißen gelassen werden, ehe er Schlä ge bekäme, und der Gebissene könnte sich am Geheul des Köters trösten. Glauben Sie mir: die lässiae Praxis in Abwehr
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und Strafe ist öie schlimmste. Das tiav: Uebel, mit Sammethändchett ausgefas:c, damit kein verzärtelter Nerv aufzuck, , wächst zum großen ; belachte Unart rard) zur Flegelhaftigkeit So viel sehe ich nahm Barbara noch einmal daS Wort : .wer sich ntcr das Volk mischt, ist keinen Augttiblick seines Lebens sicher, und wenn er lauter Heilige zu Geleitsmännern hätte. Ich werde mich künftig hüten, näher als eine halbe Meile an Eure Volksfeste heranzugehen !" Der Rendant mahnte zum Aufbruch, da die Sonne schon dem Untergange na he sei und er die Nachtluft nicht vertra gen könne. AIS die Gesellschaft über die Wiese zurückging, um ihren Wagen auf zusuchen. Bertha am Arme Albert nahm das Mädchen die Gelegenheit wahr, ih ren Ritter vor der Rache des rohen Men schen zu warnen, der, meinte sie, ihm viel leicht mit gleichgearteten Kumpanen ir gendwo auf dem Platze auflauern werde, um unter dem Schutze de? Dunkelheit den empfangenen Stoß mit Zinsen zurückzu geben. .Der Braumeister hat mich eingeladen, bei ihm zu übernachten, erwiderte Al bert. .Es sollte mir herzlich leid thun, wenn sich der freundliche Herr etwa Rech nung daraus gemacht hat, den Abend im Zelte zuzubringen; denn ich habe die Ad sicht, ihn sogleich nach Ihrer Abfahrt zu seinem 5)ause zu nöthigen. Unser Bau Projekt duldet keinen Aufschub ; wir sind bereits im Hochsommer, und die neuen Dächer müsjcn vor Eintritt des Herbstes geschloffen sein. Und da ich für's Erste meine Zeit zwischen hier und Magdeburg zu theilen habe, so muß ich an beiden En den so viel daraus machen, wie ich irgend kann. Uebrigens werden Sie schwerlich im Ernste geglaubt hab, Fräulein Bertha, daß ich mich nach Ihrer Entsernnng in jene Menge zurückbegeben würde, für deren tumultuarisches Treiben wir beiden alten Leute ja kein Verständniß mehr be sitzen Bertha sah vor sich nieder. Ich freue mich sagte sie, .Sie gebor gen zu wiffen. Gehören Sie doch jetzt mit zur Familie, und ich darf mich um Ihr Wohlergehen mit bekümmern .Fremde Sorge um mein Wohl ist mir ungewohnt versetzte Herr Albert, .und ich wüßte Niemand außer Ihnen, von dem ich sie mir gerne gefallen lasten möch te Zurück nach Blankenburg in der Abenddämmerung rollte der Wagen 'des Ren danken. Lange Zeit waren die Insassen stille mit ihren Gedanken beschäftigt. Endlich wurde Tsnte Barbara das lange Schweiaen unheimlich. .Ihr mögt nun saqcn,was Ihr wollt begann sie, .dieser Magnus ist dock ein jähzorniger Mensch, und es muß schlecht mit ihm Kirschen essen sein. Ucberdles hat er ein Auge wie ein Löwenbändiger, und dagegen sind die schärfsten Krallen macht los Der Rendant lachte. .Unser junger Freund entgegnete er, ist einer von denjenigen Menschen, die dazu geboren sind, über Andere zu herrschen. Es ist nichts Weiches an ihm, und das gcsällt Euch Frauenzimmern nicht, die Ihr nun einmal daraus ange wiesen seid, uns an schwachen Stellen bei zukommen. Ich meinerseits bin recht wohl zusrieden mit dem Einblick in me: neö Compagnons Charakter und Tempe rament, den mir der Vorfall heute Nach mittag verschafft hat. Und es will mir scheinen, Fräulein RoSwyk, als wenn Diejenige, welche dieser Akann unter sein Vach aufnimmt, daselbst so sicher aufgeho . r.;.'V . r- m . uzn jcin wiro, an tage sie IN vivrayam ? Schoß .Vor Muth und Entschlossenheit ha den nun einmal solche Leute einen gewal tigen Rtspect, die selbst wenig davon be sitzen versetzte Tante Barbara. .Na türllch gebe ich zu, daß an sich diese Eigen schaften vortrefflich sind; aber der Räuber in den Abruzzen hat sie auch und ver dient doch zehnfach den Galgen. Das sage ich Ihnen, Rendant Glimmer, wenn ich zu Ihrem gefährlichen Compagnon in'ö HauS ziehe, so thue ich'S nur aus Liebe zu Ihrer Tochter. Ich hab: zu meinem Schaden ersahren, wie'3 in der Welt zugeht, und will schon auspassen, daß dieser energische Gesell nicht auch eines Tages, wie mein Bankier, mit dem Ver mögen anderer Leute über Trieft nach Ländern r:ist, wo die Polizei nichts zu sa gen hat Bertha saß zurückgelehnt, und blickte zum Himmel empor, wo an ungeahnten stellen ein Stern nach dem andern auf blinkte und von Minute zu Minute an Helligkeit zunahm. Wohl hörte sie das aberwitzige Geschwätz der verwirrten alten Jungfer, die neben ihr saß. Aber was ging sie'S an ? Und wenn sie auch wußte, daß sie den verlästerten Mann tausendmal bester seinem Werthe nach er kannte als die Blinde und de? Halbbinde neben ih?, brauchte sie ihn zu vertheidi gen ? War'S nicht genug, daß sie an ihn glaubte? Der Rendant redete sie an : .Und wie lautet denn Dein Urtheil, Bertha, über den Bedauernswerthen, der gewiß nicht ahnt, welch schwarze Thaten ihm Tante Barbara zutraut V .Er ist nicht zu dem geboren was die Menschen Glück nennen erwiderte Fräulein Bertha zögernd. .Aber er hat von der Natur Beharrlichkeit und Krast empfangen, um das Glück Anderer zu befördern. Wer ihn sich zum Freunde gewinnt, ist wohl- daran, denn nicht leicht wird die Noth mächtiger sein als er 8. Böse Geister. Albert, obgleich von der Natur mit größerer Arbeitskraft ausgerüstet als ins igemein Erfinder, Denker und Dichter zu besitzen pflegten, hatte sich dennoch mehr aufgeladen, als seine Schultern bequem tragen konnten. Zu einer Zeit, in wel cher sich allenthalben habgieriges Capital zusammenrottete, um durch Anlage in dustrieller Werke wagelustigen Actionären eine sette Gründungsprümie vorweg ab zunehmen, fehlte es tüchtigen Constructeu ren nicht an Austrägen. Und Albert, der die Stellung in Bode rode als ein Provisorium betrachtete, das ihm zunächst zumBesitze Berthas verheilen sollte, und daraus bedacht war, die Pe riode des Goldregens auszunützen, um sich ein eigenes Vermögen zu erwerben, ge wann es nur. schwer über, sich, irgend eine Arbeit, die ihm angetragen wurde, zurück luweito, . . . .
U:'d da er pcy auch ven Jnspecnons renn nach Boderode mit der Gewiffen- !' chigkcir unterzog, die seinen ganzen Ge sryöstebetrieb auszeichnete, so kam er we nlg zur Ruhe, und nur die Sonntage, die er jetzt regelmäßig, wenigstens zur Hälfte, inBlankenburg zubrachte, verschaff, tcn lkm diejenige Erholung, deren er be durste. Es blieb nicht aus, daß Albert während dieser regelmäßigen Besuche in Blankenbürg alte Bekanntschaften erneuerte, und allmälig wurde auch Bertha wieder in jenen geselligen Kreis hineingezogen, von welchem sie seit Franzens Tode sich fern gehalten hatte. Wieder wurden, wie früher, Ausflüge in die Umgegend ver anstaltet, und wieder, wie früher, stützte sich Bertha auf Albert's Arm, wenn des Tages Lust zu Ende ging und die aufglimmenden Sterne zur Heimkehr mahn ttn. Aber es war nicht mehr dieselbe Bertha wie ehedem. Nicht mehr sah. sie die Erde für einen Spielplatz an. jungen Mädchen dargeboten, um sich darauf ge dankenlos ihres Lebens zu freuen. Selbst in Leiden geworfen, war ihr klar gewor den, über wie viel Leiden das bunte Treiben hinweggleitet. das sie früher für den Inhalt aller Bewegung genommen. Und cm Ende ihrer Lehrzeit war Albert zu ihr getreten, ein freundlich ernster Füh rer, der Schlcicr aus Schleier von dem Bilde der Welt vor ihr hinwegnahm. Wunderbar schnell lernte sie mit seinen Augen zu sehen, sein Unheil zu anticipi ren, in seinem Sinne thätig zu werden. Die beobachtenden Freunde wußten nicht recht, was sie aus einem Verhältniß ma chen sollten, worin von Verliebtheit nichts ;u entdecken war. Ein srcimüthiger Bekannte? äußerte einmal zu Albert: .Wenn Ihr Beide nicht so grundverschieden aussähet, daß jeder Gedanke an Verwandt jchast ausgeschlossen ist, so müßte man Euch sür Bruder und Schwester halten. Dem Charakter und der Sinnesart nach seid Ihr es; fragt man nach etwas, wo von Ihr Beide Auskunft geben könnt, so erhält man von jedem die gleiche Antwort; handelt es sich um eine Entscheidung über Weg und Richtung, Gehen und Bleiben, so seid Ihr stets de?selben Mei nung Diese Worte bekümmerten Albert mehr, als sie ihn fckuten. Auch er hatte bereit? zu bemerken geglaubt, daß die Neigung Berthas zu ihm, di: sich unverhohlen zeig te, derjenigen einer Schwester zu einem älteren Bruder weit mehr glich, als der Weibesliebe, die er sich wünschte. Es war nicht seine Art. anders zu werben als in dem er, sich frei gebend, seine Persönlich keit wirken ließ. Konnte Bertha ihm, ihrer Natur nach, nichts anderes gewäh ren als herzliche Frcundschast, so war damit zwischen ihnen eine Schranke gezogen über welche ihm die größte Wärme des eigenen Gesühles, die höchste Kunst der Ueberreduug nicht hinweghelfen konnte. Albert schien dem Kunstliebhaber zu gleichen, der sür ein Oclbild sein gan zes Vermögen bingegeben hat und dem sich unter den ständen das beiß geliebte Original in einen matten Kupferstich ver wandelt. lFort.etzupg folgt.)
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