Indiana Tribüne, Volume 8, Number 325, Indianapolis, Marion County, 11 August 1885 — Page 2
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Zndmns HriSnns. Er sch eis ßslich, Z?öHtNiZ csstegs.
Äfft: ISO.Marvlandstr. fVt5jhchs Titane- kostet durch den Tre,I? xer Wsch:. ii Sonntag ..Tttbü-b Cent! x ISodj!. e ii ;ufan?na 1 mtl. V Y?st tu?I Vit Scritioeiahluna I5 per Ahr. Indianapolis, Ind., 11. August 1635. Aus San DoLlingo. San Tomingo, einer der beiden !fte gtt-F?eist2ten" auf der Insel Hayti (westindischer Ärchixel) wird nächstens . seine ersteCisenbahn erhalten,derenErrich . rung dn Anbruch einer neuenAera fürdas Land, wenigstens in geschäftlicher Beziehung, bedeuten dürste. Schon vor etwa 20 Jahren "faßten mehrere amerikanische , Capualisten einen derartigen Plan, doch bie Sackc zerschlug sich wieder, weil die Schwieriz!citen zu groß schienen. Vor 3 Jahren machte endlich ein reicher Schotte, tarnen Alexander Baird, mit mehreren Geschäftsfreunden einen energifchen Versuch, die Bahn in's Leben zu rufen, und, wie cs scheint, mit Erfolg. Die Äabn wird von der Samana-Bai durch das Thal La Vega Real nach Santiago de los Caballeros gehen eine Strecke von etwa 88 Meilen. Man bcffl,.daß 05 Meilen davon (bis La Vega de la Concepcione) nächstes Frühjähr bereits in: Betrieb sein werden. Herr Band war dieserTage in New?)ork und machte über das Unternehmen und über die dortigen Verhältnisse folgende Mittheilungen, die allerdings mit Vorficht aufzuncbmen sind : Das Thal Vega Real enthält die "fruchtbarsten Ladstrecken von San Domingo uns von Westindien überhaupt. Was man von dem Gold- und Silber ?cichthum und dcn riesigen sichtenwäldern erzählt, ist ;war leeres Gefasel, da gegen läßt sich der Landbau dort auf eine sehr hohe Stufe bringen. Schon jetzt werden w.s dem Thale jährlich 6000 Tonnen Taba! erportirt, der größtentbcils nach Deutschland gebt. Es ist zwar keine besonders gute borte, doch liegt dies -nicht an dem Lande, sondern lediglich am Betrieb. Der Cacao- und der Zucke ?rohrba'.l werden nach Errichlung unserer Bahn außerordentlich viel eintragen. Voil der Regierung werden wir nur wenig unterstützt. Obwohl die Regie 7unz geneigt ist. an uns, wie auch an jede andere Geschäft, Landschenkungen ZU macken, so sind dieselben ohne praktlschen Wertb, fceil das ganze Land auf Grund uralter spanischer Nechtstitel, die zu der Zeit Z5arls V. datiren, von Dem und Jenen beansprucht wird, und die Nezicrung nur wenig thatsächliche Gewalt ha:.' Die gegenwärtig sehr ruhige und friedliche Bevölkerung braucht allerdings auch wenig Negierung und fühlt sich sehr glücklich, daß sie kein großes Beamtenheer zu ernähren hat. Das Eigentbum ist dort so ' sicher, wie nur ' irgendwo. Die Bevölkerung treibt gar keine Politik mebr, in der sie noch vor wenigen Jahren schwelgte. Äiezer stimmen oft für Weiße, und Weiße für Neger. Unsere Arbetter sind entweder Mischlinge vonZtegern und Spaniern, oder die Nachkommen, der Neger, welche geqen Ende des Bürgerkriegcs aus den Ver. Staaten ausw'anderten. Letztere Arbeiter sindbei Wei tem die beeren. Der Gesundheitszustand in dieser Gegend ist ein ziemlich guter. Diejenigen, welche San Domingo mit dem Isthmus von Panama vergleichen, sind sebr im Irrthum. Vierzig Meilen weit ist der Bahndämm bereits gediehen. Unser Material bezieben wir aus den Ver. Staaten ; nur die Eisenschienen kommen aus England. Ich glaube, daß es nach Vollendung der Bahn die Ver. Staaten reuen wird, San Domingo seiner Zeit nicht annectirt zu haben, wie cs unter Grant's Administration geplant war. Die Ausländer werden gesellschaftlich hier sehr gut behandelt." Weniger günstig klingt, was jünst ein uninteressirter Bewohner von San Dozningo Über letzteren Punkt äußerte. Die Amerikaner," sagte er, werden hier wie Vieh behandelt. Wer kein großes Capital mitbringen kann, sollte gar nicht hierher kommen, und wer solches besitzt, hat immer noch einen sehr harten Stand. Die hiesigen Amerikaner sind Weiße, wäbrend die Vertreter der Bundesrezierung Farbige sind, welche ihre ! w r , . - i A-Usgaoe nicyr vertteyen. Die persönliche Sicherheit, die hier der Amerikaner genießt, ist im Vergleich zu de? des Ettglänoers verzweifelt gering." Onkel SamS ?iekruten. Bei unseren schlechten Zeiten sehen viele arbeitslose junge Burschen in dem Bundesmilitärdienst ihr letztes Nettungs Mittel. Derselbe ':t aber gewöhnlich . . ......' . r . i ' mcyr nur well oavon emsernr, oen gewünschten Erwartungen zu entsprechen. sondern auch gar ntcht so letcht zugäng lich, als N!anche glauben. Onkel Sam hat eine große Auswahl unter den Be Werbern und ist deshalb auch sehr wäh lerisch wenigstens in Friedenszeiten. Jeder, 'der sich zum Bundesheer meldet, wird einer äußerst genauen und vielseitigen Prüfung unterworfen, welche Viele nicht bestehen können. Wie' diese Prüsunz vorgenommen wird, mögen nachfolgende Fälle zeigen, welche jüngst in einem unsere? größten Nekrutirungsbureaur vorkamen : (Sin juncz'r Mensch mit bleichem Hun gerleidergesicht kam herein und wünschte in die Arznee aufgenommen m werden. Wie alt?" fragte ihn der Ofsicier. ,25 Jahre," war die Antwort. " Oeffnen Sie den A!und", fuhr der Ofsicier fort, faßte den Bewerber am Kinn und an der Stirn und sah lange in den Mund hinein. Ich kann Sie nicbt brauchen", sagte der Ofsicier endlich, und der Applikant entfernte sich traurig. Es fehlten ihm die drei Vak kenäbne an cer einen ene , vemerne v) 7 .-v ... ' (V rr nachher der Aeamie einem ucyauer. Bald darauf kam ein Zweiter berein.
r wurde it der gtethen Weise, wie Je ner, untersucht, und die Zähne bcfricdigend gefunden. Das war aber nur der Anfang. Man ließ nun den Mann in einer Entfernung von 20 Fuß auf Landkarten sehen, deren Punkte sich auf diese Weise genau' so groß ausnahmen, wie das Centrum einer Schießscheibe auf 100 Z)ards Entfernung. An die Sehprobe schloß sich die der Farbenblindheit an. Darauf ersuchte man den Applicanten, sich völlig zu entkleiden, und maß seine Höhe, seinen Brustumfang, :c. Dann mußte er eine aame Reihe Freiübungen
mit den Armen und den Beinen auf Commando machen, und jede Bewegung wurde auf das Genaueste beobachtet. Darauf untersuchte man den Körper von unten bis oben nach allen äußeren oder inneren Mängeln ; besonders sah man nach sog. Krampfadern, sowie nach Plattfüßen verwachsenen' Zehennägeln :c. In den emen Arm war em Anker aus blauer Tinte tätowirt. Wir haben gegen dergleichen im Allgemeinen nichts," bemerkte der Ofsicier, manchmal aber hat Einer sich ein ob scönes Bild in die Haut ritzen lassen, und dann weisen wir ihn unbedingt zurück.". Darauf wurden noch alle Muttermale, Narben :c. sowie die Farbe der Augen und sonstige Erkennungszeichen sorgfältig notrrt. Endlich liefe man ihn ncy wieder ankleiden und stellte dann noch eine große Anzahl Fragen an ihn betreffs erblicher Krankheiten, früherer Beschäftigung und aller sonstigen Antecede'ntien. Als alles dies- befriedigend ausgesätlen war, wurden die Nekrutirungspapiere in drei Exemplaren ausgefertigt, und die Aufnahme war überstanden. Wie viele Militärpflichtige in Deutschland würden es von herzen gerne leven, wenn t ebenso genau geprüft und ebenso leicht verworfen würden ! Veränderung der Wnste. Seitdem die Vicbbarone eingesehen haben, daß sie unter keinen Umständen nn Jndianerterntormm werden bleiben dürfen, haben sie ihr Augenmerk von Neuem auf die Große amerikanische Wüste" gerichtet. Schon auf ihrer letzten Jahresconvention beschlossen sie, den Eongreß um Ueberlassung alles wüsten Negierungslandes ;u dem Pachtpreise von einem Cent für den Acker zu ersuchen. Sie behausten, dan es jenseit des hundertsten Längengrades 1,200, 000,009 Acker Land gebe, das lediglich für Weidezweae verwendbar iei. hrc Angaben sind jedoch völlig aus der Lust gegriffen. Vor nicht viel mehr als zwanzig Iah: ren war der Glaube an die Existenz einer riesigen amerikanischen Wüste ganz allgemein. Dieselbe sing auf den älteren Karten fast unmittelbar auf dem Westuser des Mississippi an und reichte bis dicht an den stillen Ocean. Selbst in den geologischen Werken, die auf Staatskosten erschienen, wurde bis in die siebenztger Jahre hinein das unfruchthare Gebiet als außerordentlich ausqedeynt' beschrieben. AuS dieser Annahme erklärt es stch auch.daß der Congreß so fabelhaft freigebig mit der Verschenkung von Ländereien an die Pacisicbahn-Gesellschaften war. Was kam denn aus ein paar tausend Ouadratmeilen mehr oder weniger an, wenn auf . der ganzen Strecke doch nichts wuchs, als Salbei und Büffelgras? Ein ganzes Königreich ohne Waffer konnte ja kaum so viel werth seui als eine gut bewäfferte Farm von mäßigem Umfange. Inzwischen ist die angebliche Wüste durch die Eisenbahnen schloffen und f - fä 'r ' et , r i "t aus ein veryalmipmaßlg seyr oecyeioenes Maß reducirt worden. Die reichsten Weizen- und Maisernten werden gerade da erzeugt, wo man jeden Ackerbau für aussichtslos hielt. . Allerdings giebt es breite Striche völlig unfruchtbaren Landes im Westen, so namentlich in den Territorien, welche vom Felsengebirge durchschnitten tverden, aber von einer ununterbrochenen Wüste, die viele Dagereisen breit ist, kann gar keine Rede sein. Und selbst dort, wo wegen Regenmangels thatsächlich nichts wuchs, sind durch. künstliche Vewäfferunz wahre Paradiese geschaffen worden. Es bezahlt sich nur noch nicht, die Bewäfferungsanlagen in großartigem Maßstabe vorzunehmen, etwa wie in Egypten oder Indien. Noch ist Land in den Ver. Staaten so wohlfeil, daß der Gewinn, den solche Anlagen brächten, in keinem Verhältniffe zu den Kosten stehen würde,aber man weiß bereits, was auf diesem Gebiete möglich ist. Gerade deshalb aber suchen die Viehbarone alles sogenannte Wüstenland durch Einzäunung mit Be schlag zu belegen und die eigentlichen Ansiedler auf alle Zeiten fernzuhalten. Sie befürchten, daß die Wüste immer kleiner wird, je mehr die Civilisation vorrückt. Die bei Weitem , merkwürdigste Veränderung der sogenannten amerikanischen Sahara vollzieht sich jedoch .nicht auf künstlichem, sondern auf ganz natürlichem Wege. Es ist 'eine gar nicht mehr zu bestreitende Thatsache, . daß die Reaengrenze" sich von Jahr zu Jahr weiter schiebt, d. h. daß es in Gegenden zu regnen anfängt, in denen früher auch nicht ein Tropfen des himmlischen Nasses fiel. In seinem amtlichen Bericht über die westliche Viehzucht sagt der ehemalige Negierungsstatistiker Nimmo : Man kann es als feststehende Thatsache betrachten, daß in den Staaten Kansaö und Nebraska die Grenzen des durch natürlichen Negenfall für Ackerbamwecke brauchbar gemachten Gebietes sich in den letzten 20 Jahren um 150 bis 200 Meilen nach Westen zu ertveitert haben. Dies scheint dafür zu sprechen, daß eine ausgedehnte Fläche, die jetzt nur Weidezwecken dient, für. den Ackerbau erobert werden kann. Man glaubt, daß. diese nach Westen erfolgende Ausdehnung des anbaufähigen Landes hauptsächlich ans die vermehrte Ausdünstung von Lände reien zurückzuführen ist, die im Westen und Südwesten unter Cultur gebracht worden sind. Selbst einzelne Nindermonopolisten geben zu, daß diese Veränderung Platz gegriffen hat, denn ste sagen, ui den letz ten zwei Jahren sei dem Büffelgras viel fach durch Regen seine nährende Eigen schüft entzogen worden. Es 'habe sich ausgewachsen und die Folge davon iei, daß ihr Vieb.!U Eruyde ginge. Aus
Sooa SpnngS im Territorium Zdaho, welches übrigens früher für das Herz der Wüste und die trostloseste Gegend auf der ganzen Erde galt, jetzt aber schon eine starke Vauernbevölkerung aufzuweisen hat, wird über eine geradezu wunderbare Veränderung berichtet. Vor 12 Jahren gab es dort noch große Strecken, die mit Salz und Sand bedeckt waren und selbst durch künstliche Bewässerung nicht in brauchbare: Zustand versetzt werden konnten. Jetzt aber ist der Regen gekommen und hat nicht nur jenen Boden anbaufähig gemacht, sondern auch die
für den Ackerbau günstige Jahreszelt verlängert. Statt einer öden, weißgrauen Landschaft erblickt das Auge grüne Matten, und die Wüste erweist sich als so fruchtbar, daß sie binnen Kurzem schon eine bedeutende Anzahl von Menschen ernähren wird. Diese Erscheinung steht in wohlthuendem Gegensatze zu der fürchterlichen Waldverwüstung, welche die Ansiedler im Osten und Norden unseres Landes sich haben zu Schulden kommen laffen. Der Verschlechterung des Klimasund Bodens in dem einen Landestheile steht eine jedenfalls viel nachhaltigere Verbefferung des anderen gegenüber. Auch in diesem Falle heilt die Civilisation die Wunden, die sie geschlagen hat. Das Volk aber weiß jetzt, welche Bewandtniß es mit der amerikanischen Sahara hat, und wird nicht so thöricht sein, ungeheuere Strekken ewigen Monopolisten zu überlassen. Wo der Ansiedler sich niederlaffen will. da soll er nicht auf Stacheldraht-aune und die Büchsen der Cowboys stoßen. So wichtig die Beschaffung wohlfeilen Fleisches für das Land ist, so unwuthscbafllich wäre e, bis zu 30 Acker an daiis.ihigcn Bodens für die Ernährung eip.es einzig Thieres jährlich bei Seite iu I . nen. Der jüngste Wirbelsturm. Wie sich auf einem Schlachtfelde erst wenn Alles vorüber ist die volle Größe des Verlustes überschauen laßt, so kann auch der ungeheuere Schaden des Wirbelsturmes, der dieser Tage über einen Theil von Pennsylvanien und Delawari brauste, erst jetzt genauer festgestellt werden. Am allerschlimmsten hat der Wirbelstürm bekanntlich in Philadelphia gehaust. Die Trümmerfelder, die er hin tr! äffen, bieten einen schrecklichen An blick. Von Süden nach Norden ist die Bahn des Wirbelsturmes durch einen 2 Steilen langen Strich zerstörter Gebäude im Geschäftstheil der Stadt bezeichnet. Das Niesenetablissement der Penn sylvania Salzwerke" ist völlig vernichtet. Der Sturm drückte die Mauern ein, als waren sie von Pappdeckel, schleuderte das ungeheuere Dach in die Luft, zerschmet terte es in tausend Stücke und warf ei' nen Zug Waggons, die mit Zucker und Kohlen beladen waren, 30 Fuß weit. Am anderen Tage waren 500 Arbeiter damit beschäftigt, die Trümmer zu sam meln. Viele Straßen fand man binterkä? fast ihrer ganzen Länge nach mit Haustrümmern, entwurzelten Bäumen, zer brochencn Telegraphenpfählen u.s.w. gefüllt. Am meisten hatten die kleineren Straßen, zwischen der Zweiten und Vierten, zu leiden, wo die ärmere Bevölkerung wohnt. An ganzen Häuserreihen Wurden nicht nur alle Dächer weggefegt, sondern auch die beiden obersten Stockwerke zerschmettert, und Betten und Möbel rettungslos der Gewalt des Sturmes und des darauffolgenden furchtbaren Regens preisgegeben. Das Jammergcschui vieler Mütter, deren Angehärige vor ihren Augen von den einstürzenden Trümmern erschlagen oder verletzt wurden, übertönte noch das Tosen und Pfeifen des Wirbelwindes. Ucberall, wo unter den Zinndächern irgend ein freier Raum war, sauste der Wirbelsturm hinein, rollte das Dach wie eine Kugel oder einen Cylinder zusammen und warf es dann unter entsetzlichem Krachen auf die Straße. Eine Unmaffe Häuser hat auf solche Art ihre Dächer verloren. Völlig zerstört wurden alle im Bau begriffenen Gebäude, welche in der Bahn des Wirbelsturmes lagen; sogar ihre Fundamente wurden vielfach von der Stelle gerückt. Was der Wirbelwind verschonte, zerstörte größtentheils der Regensturm, welcher die Keller von. mehr als 300 Haufern mit Waer füllte, viele Gebäude ganz und gar durchnäßte und den Eisen-bahn-und Dampfergesellschaften schreckliche Verluste verursachte. Die eiserne Brücke der Pennsylvania-Bahn" z. B., welche oberhalb PhilippsburgS liegt, stürzte zum Theil in den Delaware, und einer der Zugänge wurde ebenfalls weggefegt. Die Schnelligkeit, mit der diese wichtige Brücke binnen- 24 Stunden soweit wieder hergestellt wurde, daß die Züge darüber laufen konnten, ist bewundernswerth. Nach den allermäßigsten Schätzungen beläuft sich der Eigenthumsschaden, welchen der Wirbelsturm m den Heimgesuchten Theilen von Philadelphia angerich tet, allein auf 5500,000. Viele aber geben das Doppelte an. Dazu kommen noch die ungeheuren Verluste an vielen benachbarten Plätzen. Sehr trostlose Berichte liefen u. A. von Norristown, Easton, Port Jervis und Wilmington, Del., ein. Die Zahl der Getödteten in Philadelphia wurde aus sieben angegeben. Außerdem sind aber über 100 Personen mehr oder weniger schwer verletzt worden, und noch manche darunter werden wahrscheinlich sterben müffen. Manche Personen wurden vom Sturme weite Strecken fortgeschleudert, sielen dann nieder und erlitten Schädelbrüche. ' Selbstverständlich hatten in den Tagen unmittelbar nach dem Sturmeswüthen die Maurer, Zimmerleute u. s. w. alle Hände voll zu thun. Glücklicherweise war ihnen das Wetter sehr günstig zur schleunigen Vollendung ihrer Arbeiten. Die ineilenweiten Trümmerhaufen und die emsige Thätigkeit der Tausende, welche das Zerstörte wieder ausbauten, boten ein eigenthümliches buntes Bild, das der Verewigung durch den Pinsel des Malers würdig gewesen wäre. Noch sind die Berichte über die Ver. heerungen des Wirbelsturmes nickt vollj ständig. Soviel aber steht fest, daß dieser Wirbelwind einer der furchtbarsten, bösartiasten seit vielen Jahren war. '
Amerikanisches Neapel. In San Francisco, Cal., giebt es über 1000 italienische Fischer, welche 265 Boote besitzen und ihre Waaren nach dem malerisch aussehenden italienischen Fischmarkt bringen. Die Küste, wo diese Boote liegen oder abfahren, hat häusig für den Beobachter viel Ähnlichkeit mit der berühmten Bai von Neapel. Wenn man auch nicht in derFernc einen Vesuv rauchen sieht, so fehlt es doch nicht an sonstigen Naturschönheiten in der Umgebung. Man hat schon vieles über die Trachten und Ledenszewohnheitcn dieser Menschenklaffe geschrieben, die einen bedcutend günstigeren Eindruck macht, als B. das Jtalicncrthum in New Jork. Man hat das Aussehen ihrer reizenden Boote beschrieben, worin die sonnengebräunten Fischer in ihren müßigen Stunden lustig plaudernd und Cigaretten rauchend beisammen sitzen oder eifrig ihre 3!etze ausbessern. Dagegen wurde bisher nur wenig über das eigentliche Geschäftsleben dieser Leute, über die praktische Seite ihrer Industrie gesagt. Die Appeninnensöhne verrichten im Gegensatz zu den meisten ihrer Landsleute eine anstrengende und gefährliche Arbeit. Sie betreiben den Fang und den Großverkauf von Tiefwaffersischen. Es sind keine Arbeitgeberund Angestellte, sondern sie arbeiten alle genoffenschaftlich. Die Boote sind mit 36 Personen bemannt. Die Stärke der Bemannung hängt nicht von der Große, sondern von dem Charakter der Boote ab. Diejenigen auf denen Angelsischerei betrieben wird, enthalten immer'6 Mann. Der Kenner wird zugeben, daß dies nicht zu viel ist für ein Boot, wo 7000 Haken und Schnuren ausgeworfen werden ! Auf den Netzbooten besinden sich nur drei bis vier Mann. Die Netzboote fahren 50 100 Meilen weit. Eine Fischtour dauert drei bis vier Tage. Länger darf sie nicht ausgedehnt werden ; auch wenn das Fahrzeug erst halb mit Fischen gefüllt ist, kehren die Fischer am vierten Tage um, da sich sonst die gefangenen Thiere nicht in gutem Zustand erhalten bis zu der Zeit, wo sie in die Hände der Consumenten kommen. Ein solches Boot wird vor seiner Ausfahrt reichlich mit Lebensmitteln versehen, die durchaus nicht so schlecht sind, als man sie sonst bei Italienern der niedrigeren schichten zu finden gewohnt ist. Besonders gut versehen sich die Fischer mit frischem Fleisch und Nothwein. Wenn es daö Wetter erlaubt, verbinden sie mit der Fischtour noch einen anderen Zweck. Sie fahren unterwegs mit kleineren Booten an den Strand, gehen auf irgend eine Viehfarm und kaufen ihre Milch, Butter- und Eiervorräth?, fowie auch Hühner ein, fei es für baares Geld oder für frische Fische. Der italienische Fischmarkt wird jeder. Morgen zwischen 2 und 3 Uhr geöffnet, und es werden da täglich gegen 50,000 Vfund Fische verkaust. Deutsche Lokal-Nachrichten. Trauter, bürg. Im Äai nächsten Jahres wird die kgl. lkacemie der Künste in Berlin ihr 100 jätnigcs Jubiläum feiern Das unweit Coitdus gelegene Dorf Briescn ist durch eine gewaltige Feuersbrunst fast ganz eingeäschert worden. Der Schaden wird aus 200,000 300,000 M. geschätzt Ein Man und ein Mädchen sind in den Flammen umgekommen. Der Schiffer W. Groner aus Gustcbück'sc ist von dort spurlos verschwunden. Man glaubt, er sei das Opfer eines Verbrechens geworden. Durch Blitzschläge wurden eingeäschert in Neuwalde das Anwesen des Kossätbcn Zimmermann, in Arnoldshof die Gebäude der Büdner Dünow und Fritsch, in Schönwalde das Görz'sche Wohnhaus, in Gurkau das Haus des Gärtners Vogels dcffen I8jähriger Sohn hierbei gelodiet i?urde. in Zäckerr.in ein Wohnhanö, in Bcrgenborst das Keil'sche Haus, in Fürstenwalde das des Eizentdümers Rusch. Osiprugn. f zu Königsberg der frühere Abgev'.dnete Justizrath Krieger. Durch Blitzschlag wurden getöd'tet : Zu Errehlcnest der 17jährize Hirt des Besitzers Schweda, zu Gufenhofen" der 24jährige Sohn des Besitzers Groß, zu Szcezinken der Töpfcrgeselle Meyer aus Marggrabowa, zu Orsechcwen die Witthsfrau Salz, zu Nucken der Knabe Fricdr. Schwecbta, zu Wittmannödorf der Wirth Tan ach. Vrivin, Westpreuen. In Konitz hat der Arbeiter Julius Blohm seinen Schwiegervater, den Schuhmacher Meschke, im NausÄe erstochen. Der 2f Jahre alte Käthner Wvllschläger in Blissarven hat, um seine Mutter rascher zu beerben dieselbe erwürgt und sodann aufgeknüpft. vommrn. . Nach 12jährigem Streben und unend lichem Hin- und Herrathcn ist in Kolberg jetzt endlich die neue Wafferleitung zu Stande gekommen. Selbstmord bcgingen : in Kallres der Bremer Holle, in Stettin der Küfer Grotb. Beim Baden ertranken : in der Ostsee der Eigenthümer Mertsching aus Kolberg, in der Nega bei Greifenberg der löjäbrige Obertertianer Paul Müfor, Sohn des Kaufmanns M. zu Naugard, zu Stralsund der Malergehilfe Ludw. Lerch und der Bäckerlehrling Johannes Bünzer, in der Trebel der Knecht Friedlich Koppen zu Wotenick, in der Swante der Schloffer lehrling Albert Stühm aus Züllchow. In Ahlbeck legte eine im Hause der Wittwe Nehberg entstandeneFeuerebrunst 18 Gebäude in Asche. LcbleSmkg.Holftein. Wegen wiederholten Dienstvergehens ist derÄ!arineJntendanturbeamte Schütt in Kiel entlassen worden. Der überaus großen Hitze im letzten Monat sind zum Opfer gefallen : in Apenrade der Fischer Claus Holdt, in Jnnien der Arbeiter ökamm, in Langwedel der Barbiergehilfe Jörs. Eine Maffe Personen wird aus allen Theilen der Provinz als beim Ba den ertrunken einberichtet. In GlasHütte" bei Quickborn wurden der 20jährige Sohn des Anbauers Milde und der Knecht des Landmanns Bück vom Blitz erschlagen. Vrovin, Schlesien. Die Eisenbahn Breslau-Zobten-Strö bei wurde eröffnet. Der Strike auf der Qobeniollernarude bei Beuthen O.-S. ist
;u (Gunsten der Arbeiter beendet. Daö Töchterlein des Buchhändlers'Reichelt zu Ernsdorf wurde von einem Pferde todt lich verletzt. Handelsmann Sal. Sohrauer von Gleiwitz erhielt wegen eines Streites mit der Corporalschaft d?s c geanten Nau 9 Monate Gefängniß. Eine Stadtverordnetensitzung in Guttentag mußte geschlossen werden, weil eine Schlägerei zu befürchten war. DieFrau deö Hausbesitzers Schulz aus OberAltLauban wurde verhaftet, weil sie angeb lich ihren Mann zu Tode mißhandelte. Gegen den früheren Director der Pro-vincial-Jrrenanstalt zu Lcubus, Dr. Jung, wurde eine Untersuchung wegen Betrugs und Urkundenfälschung einge-
leitet. Selbstmord begingen : Handelö-o mann Gebhard scn. zu Freizburg, Maurer und Weber Hofemeister zu Friedrichsgründ, Bürstenmacher Binner zu Glogau, Fabrikarbeiterin Pauline Janske zu Pöpelwiy und der frühere Müllermeister I. Wuttke zu Nieder-Polkwitz. Verunglückt : Gerber P. Hein zu Breslau, 'Klempnerlehrling Baum zu Brieg, Forsteleve M. Sabath zu Girlachsdorf, Lithograph M. Krimmer zuGleiwitz, Handelsmann Peschmann zu Hainau, zwei Jungen des Bauergutsbesitzers Kunze aus Jätschau, die Frau des Kutschers Lemberg in Semmelwitz, Bautechniker - O.Breitenfeld aus Lieanitz, Kohlenhändler Piwowarsly zu 9!eustadt O.-S. und der Sohn des Arbeiters Schwarzwalder aus Trebnitz. Vosen. In dem Dorfe Anielin hat der Arbeiter Svdlowski seine 56jährige Frau, weil sie keinen Schnaps holen wollte, derartig mißhandelt, daß sie bald darauf starb. In Bromberg erschoß sich zahl reicher Schulden halber der Hauptmann Wüstefeldt vom Regt. No. 129. vrovin; Lachsen. Der bei der Wegebaucommission in Halle beschäftigte Techniker Geschke wurde wegen Unterschlagungen verhaftet. Der 76jährige Güteragent Moses Somincrgluth in Nordhausen erhielt wegen Wechselsälschung 4 Jahre Zuchthaus. Selbstmord begingen: Handlungsreisem der E. Wenzel aus Erfurt, Handelsmann Gebhardt, scn., in Frevburg a. d. U., die geschiedene Frau Haupt in Großkmeh len, der Häusler F. Bänke zu Hornhausen, die ledige Wilhelmine Rückmann zu Lauchstcdt, der Arbeiter F. Eonrad zu Magdeburg-Sudenburg, die ledige Dorothea Leßmann zu Osterwieck, der Knecht Eh. Heidenreich zn Quedlinburg, der Hausbesitzer Koitzsch zu Neideburg, der Student Engel zu Salzwedcl, der Maschinenwärter Fr. Faber aus Schwaplau, und die Frau des Schuhmachers Bartsitz zu Sceburg. Verunglückt : Oekonom W. Ritz zu Bisch leben, Arbeiter W. Wienecke zu Drübeck, die beiden Söhne des Kauf manns Ludwig zu Dürrenberg, Arbeiter G.Kippe zu Garsena, Schneiderin Emma Uhlemann zu Greppin, Commis Max Heine zu Halle, Wagenschieber Lorenz ebenda, Dienstknecht F. Ecke zu Helbra, Schüler G. Börner zu Hohenweiden, Hüfner Biermann zu Klitzschena, Bäckergeselle W. Adam ZU Parey a. E., Einwohner Nothbart zu Pölsfeld, die Frau des' Bergmanns Eh. Dreffel zu Straßberg, Arbeiter Malchau zu Tangermünde, und Schneider G. Hübner zu Wclslcben. Hannover. In Hannover hat der 30jährige Schlos sergeselle Oelgarte in einem Anfall von Eifersucht aus seine Geliebte, Mai Kni ger, einen Revolverschuß abgefeuert, der nicht traf, worauf er sich selbst durch einen Schuß in den Mund schwer verletzte. In der Clausthaler Grube .,Elisabeth" ist der Schacht zusammengestürzt; 3 in der Tiefe arbeitende Bergleute wurden verschüttet. Die Oclheimer Petro-leum-Jndustrie-Gesellschaft schließt daö Jahr 1881 mit einer Unterbilanz von 91,513 M. (gegen 45,047 M. BruttoUeberschuß im Jahre 1883). Der gestörte Aohrbetrieb, die Vkehrausgaben für die Wasserablcitung und Verluste bei Vrwertbunq der Hemlinger Nückst-ä"de haben das ungünstigeNesultat veranlaß?. Der in der Zuckerfabrik zu Uslar be schäftizte Kupferschmied Opitz auö Magdebürg wurde auf den Eisenbahnschienen als Leiche gesunden. Der. Gastwinh Schoppe in Bollensen, bei dem Opitz wohnte, machte zuerst die Anzeige und Wurde nebst seiner Haushälterin in Haft genommen, da es sich herausgestellt hatte, oaß Schoppe in der Nacht einen Gegenstand au einem Schiebkarren in der .'tichtuna. nach der Bahn gefahren. Hiitc Dich vor Fälschungen. lxiuhaltsdkskhl gegen eine Firma in Nichigan. Die Hop BittkrS Co. hat einen Einhaltsbefehl gegen CollatinuS D. Warner von Neadiag, Mich,, erwirkt, worin demselben die Avferti. gung von Deutschen Hopsen-Bitters untersagt wird. Darin heißt es: Der Präsidfnt der Ver. Staaten von Ame. rika an CoäatinuS D. Werner von R'.ading, Mich., dessen Angestellte, Arbeiter, Agenten und Veikäufer : Da in der Court of Chancery zu Detroit, Mich, gezeigt wurde, daß Sie durch eine betlii. gerische Nachahmung des Hopfen Bit t erö, da Publikum zu täuschen juche, deö. Ka'.b ergeht an Sie hiermit da Verbot, das Wort Hopfen Bitt ers als Bezeichnung sür irgend e'ne Flüssigkeit in Flaschen zu ge. brauchen, uud dadurch den Glauben zu erwccken, daß diese Flüs5gkeit von den Klägern fabrizirt wurde, und es ist Ihnen verboten, die von Ihnen Deutsche Hopfen Bitteri" genannte Flüssigkeit ferner unter dieser Bezeichnung zu verkaufen. Morrison R. Waite, Oberrichter der Ver. Staaten. Zu Detroit, den 15. Juli A. D. 1385. Walter S. Harsh a, Clerk. Verfolge die Schwindler ! Wnn Du beim Apotheker Hovfen Bitter erlangst und er giebt Dir etwa ndereS alö eine Flasche mit weißer Etiquette und darauf et grüne Hopfenbundel, s verk.ag ihn wegen Betrugs und mt mervtn Dich liberal belohnen. Lieh den Einhalttbefehl de Bundelgerichtek gegen S. D. Warner. Readlng, Mich., nd seine Agentur und Lertäuser.
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