Indiana Tribüne, Volume 8, Number 324, Indianapolis, Marion County, 10 August 1885 — Page 3
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Was als Wunder fU.r diele Cecie rfictrt, ist in tr EBirflictftit nur das "SruUat der Änwendunz von Äenr.tniffen und von ge Junten: Verstand. S.ielc Personen, die an
eumatismuS und Neuralgie ItiUn, zogern in der Anwendung nti Mitte!?, da sie retten. 5 mädtt ibncn ni&t ttlUn, iir.o sie dtjtreU fein, et t Ander trirklicy so geholfen, wie behauptet ruf. Herr C. R. Sruser, ten Urbsna, O., har.deltt 8n:cri. Ersrcidt: A:bK;trre t tii Vtt, vil ?5 je nut. 5 ss ?f -- !. dK man tntcb umtrr.tTi iiiuftt, nr.b i irtKtaT'tf ti cutimi laijrt SttlctDfie und dquu utrt litt, tatirlt r.tbmenj 34 l-.tt, tsa rtn IRann hui iin f.mn. na bin etrr e'm tarun nnt baenrebeb ittnt !St rein ftt. tcr-,f !?Tte uuin bnreen, un in naintn l'Jitäca kennt iJ) ebne tlwif zum Krüdück o, ES ist fein Gewicht in Gold werth." vJ rft k:in Qur.derdinq. fernern e5 r.tir e?n sicher? jjfiir.ittcl für Ilhamatlsnus und Hnrl5i und es ttiit ebenso fier und f&i&t. Sie heilen, wie cJ ?n:send Andere ereilt JatWenn Sie klthloddareZ rt.it in Ihrer Avotlre er. halten kennen, werden wir hnen, nach Emvsanz des regulären Treif ein Toar per Flasche dsnelb ' xcr Crsrtfc srsnco uientcu. Wir )tben 1 lieder. tstrtn sie es von Ibrem Äo:beker kaufen, aber wenn er dasielbe nick: fudrr. Sie sich mit überreden. tivai Änderet jit verfugen, sondern bestellen Ei so crt bei uns, wie angegeden. festlrtttTtnitnä tsffn -vvv w x 112 Wall Str., New AorZ. j ffl & I R R XU kürzeste ou5 beste SaZu ach fouisvillc, Nashville, Mempliis, Chat Unooga, Atlanta, Savannah, J ackaoiiville, Mobile and New Orleans. ti ia vort5iZdatt fu? Passagiere nach des 5ödk, ine fcltrttc Rsute zu nehmen. PalaS. Schlaf. o.".d ParlorWagkn Jtoififier. lööicago nno toiiUf un St Lsu nn O aKk 'Vlrt.n .Tl.ff Komfort, SedneU'gk.'U nnfc Htcheihki! Mete bis .Jeff' fcis alle zndtt'afstge B. "ZIN. & B. M. M. II. It. Uerliiß, sftent ffeuersl Pagagtergnt. ,?o.'kk Waibingtii und J?oU Str., Jdl 'iV. SuporintenSent. Feuee-ÄZarm-Slgnale. tnn!siuinta ud Watset. 5 Hi.urrquttr d ZZur Vxemnti. i CjitTate und k ?)ork. 7 cd! und Michigin Vtraße. S Nw ?rrsk,'-:?aße und rtasjachujettS?, 9 Ctnston und NordStraie. 13 zqz.ufikttö So, nahe Noble Stt. IS Ltr. und.Fott Wayne Se. 14 s: Jersk? und fton Wsne Aoenu. 13 Veru Str. und Llsssachusettk re t 45r..a So, und AI 5 Str. 17 itl Aoe. und Vutler I rrowZ St?, und akstt o,. 19 rche? und Jodn ?tr. US ZzLeg S?e. und Sieden: St. 121 Aladas n td Liedent Stt. 1 e:ldan und Ttedent Ztr. lÄ -Znde tr. und L'ncol,, 2 117 ÄUIeBanäJ-iddui. 133 Üentral Bse. und Achte I!, 131 ttladiraa und?!okliso:t SU 132 Äodaptsn und Ächte Ltr 1 ?o2eze und Zehnte 135 home As, nd Telasare Err. I Delamar nd Atchigan 5tt. 21 Ct. Joe tr.. nai Jlinoi. ti Pennf?l?zr.ia und Pratt Etr. s So. 0. Snfiin Housk Sechste, nd 2ü WisftsstVrt und 1. latt Str. 7 Jlinoii und Biitigan ir. B6 Pennsylvania Str. und H?m te. WifstlstVri nd iktte Etr. 21? Tennesse und Z2:2iem SU. 2Vi PennfHlranlS und Wich gan Ett. 1U i'l.ai:J und tixUxt til. Ül Jndiaaa Sv. und WiHlgan Str. ti iHiitMan und Lalnut Str. iK alikornia und SSenno.it tr, 85 xiiaU und lltw J)otl M Jndiana ve. und St. ililk t, 37 Stadt.Hosrttal. SS Blak, und ord tr. 89 ichizsn und Xfinti Ltt, Hl Zft und Walnut tr. HZ Des! und Dritt Str. 814 Siebente und oa,d Str. 4! WasZtngn, nahe West St,. 0 Seißendorf und Washington Sti tffourt und em Vork Str. iä 5?!kNdiau und Washington Sri. 13 Zlllnoil und Djisl Lti. 47 Tenn.sse und ZZasitngtaa Str. U ingan' Pork Hous. 42 Jndtanol. 413 Wiflonri und 55? land . 41 tjftZsizxt und Bavasa s:r. 415 Ferguson' Port Hous. 421 I. . LZ. Round ouZ. 4ZZ Znsan, Ls?lust. ISWoi und Z,rtl t,. Jlwoll und Louisiana Sn SS LA und Mctaiti) Sn. 54 Best und South et. 58 Xtnntftct und Sk:gia St:. 57 Ketiiian und Ray St. S dtso . u or,t tr. Bat'.jon fic. un Tnnlo? St? tl2 iZeft und Kouooofe ttr, 613 entzZ, v. und i'ietntt e 514 Union und srtt St 10 J?woi und ansai 417 viorri und Taeotah SU. U South ih Dklawar Str. ' LZ Pennsylvania und Louisiana St,. U Delaware und Zcätt Str. b4 Oft und ieEart, St?, W Aladama und i'giana So. 7 irgini, o. und radsam St, Zft und Ssburn Str. Ps,lv,aia Str. und adtso . 113 VicKeruan und Doaghettv Str. 71 Sirginu v. nah Huron Str. 7 Oft und Zorgia Str. TZ vashmgron und tntvn Str., 74 enton und Seokg'z St. 7AZforJoe. und Pin. 7 Ztll uns atk tr. 7 Lugtntao.und DiSon. 75 letcher lv. und Trllo.-:. 71 Svruc und Prosxeu Str. 71? nglish ve und Laurel St. , 714 Orang und Oliv SU. 71b Shld nd !Ctt Cxz. jct r.i , Jt,, Str. itl Washingto und Z)laar t. O und varl Str. &4 9i0 kort und avidson t, LS audumnn?aU. ,r. Staate rsnat. Onntat und llaskington St, 55 kauen sängnt,. 12 o. schlauch. au. Ost Wasi'ngtonstrZß S, artet und tr. 14 Oht, und cLt? Str l Uarland nah licitsisn Str. VJ Verisran nno eotqia Strar. 1 Pr,vat.iual. .'1-1 Und aften wiederholt, znettr lar. Signal tür Feuer.IruS. 5 , Stag, euer au. LSDtuSab. öis qL
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Gnvöich.
Das letzte Glück.
Crzähluvg don Wilhelm Berg er. (FortskdUNg.) - Und dl'.bei leine Abwechslung ! Ein Tag wie der andere ! Nicht einmal hin und wieder in kleines Gefecht, worüber man eine sensationelle Postkarte nach Hause schreiben könnte! Vierzehn Tage laufe ich nun in Feindesland umher meinst Du. ick, haltt schon eine Flinte knalj len hören P i Du brennst vor Kampfbeaier, nicht wahr ? Nur Geduld ; auch Du wirst rochl einmal zum Schiepen kommen. Es ist nicht so amüsant, als Du zu denken scheinst." Pah ! was will dies Gestndel, dies " JAomm," unterbrach ihn Albert hsstig und warf einen unruhigen Blick zur Tisch gesellschasi hinüber, wir wollen die Leu te nicht länger warten lassen. Hernach werden wir Zeit genug zum Plaudern ha den.' während dieser Unterhaltung waren auch dic'Znngen der Franzosen nicht müßiz gewesen. $6dch ein hübscher Mann !" flüsterte die Marquise. Sie Kalte Necht ; Franz Zangurt war ein hübscher Mann und wußte es. Vol lend der Französin mußte er gefallen mit seiner Hautfarbe wie Milch und Blut, dem sorgfältig gepflegten blonden Vollbart, den hellblauen Augen. Ich warne Sie, meine Freundin scherzte der Pfarrer. Die schönen Männer nehmen nur Qpfcr und bringen keine" ; sie sind !n? gemein wanlelmüthig und indiscret. Und dieser Blonde ist so eitel wie ein Mädchen, dem wir den Tugendpreis verliehen ha-ben.-Dccosse hatte mit gesenkten Lidern der Uttterredwig zwischen den beiden Deut schen zugehört. Ter Neue sagte er leise mit emporezogenrr Oberlippe, geliört zu jener Gattung von Prahlhausen, die sich leider Gottes auch in unserer Armee znr Genüge findet. Er kommt frisch aus dem heimischen Rccrutendepot und möchte Alles niederknallen. Er ist einer jener Halbgötter, die heutzutage nur noch inGermanien ge züchtet werden. Was können wir noch zu erreichen hoffen im Kampfe gegen diese erhabene Race, wir untergeordnete Wesen, Geschöpfe, die. nach ihren Zeitungen, dem Affen näher verwandt sind, als den Menschen r Nicht so heftig, mein junger Freund beschwichtigte der Herr Marquis den Redner, ibm die Hand auf den Arm le gend. Zu beobachten und zu schweigen ist unsere Aufgabe, bis unsere Zeit kommt." Herr Langurt !" stellte in diesem Au. genblick Albert den Freund vor. .Die 5)erren scheinen alte Bekannte," sagte d'Aurillac. Allerdings," antwortete Albert, vom Knabenalter her. Wir haben zusammen dieselbe Schule besucht und sind seitdem in Verbindung geblieben; doch hat Herr Lan gurt den Vortheil, etwas jünger zu sein als ich." Der Pfarrer spitzte die Ohren, als er das Wort Schule hörte. Ihre Unterrichtsanstalten wandte er sich an Albert, .genießen auch im AuS lande eines sehr guten Gruses; ich würde Ihnen verbunden sein, wie Sie mir über Einrichtung und Ziele derselben einige Auskunft ertheilen wollten." . ES war eine starkeZumuthung des wiß begierigen Franzosen an Albert, daß er ihn zwsschen Artischocken u. Äebhuhnpastete darüber auskläre,wenn eigentlich die deutsche Bildung erzeugt werde ; indessen hals sich Albert damit, daß er kurz über den LehrcursuSdesGymnasiums reserirte, welches er besucht hatte. Durch Zwischenbe merkungen zeigte sich der Franzose über die Materie nicht übel unterrichtet, so daß sich die Unterhaltung zwischen ihm und Albert längere Zeit mit ziemlicher Lebhaftigkeit sortspann. , Während der Pfarrer gerade sprach, wandte sich Franz plötzlich über den Tisch hinüber an Albert. Ich begreife Dich nicht," sagte n in deutscher Sprache, daß Du Deine Perlen an diese Menschen verschwendest ! Der Angeredete that, als ob er die Aeußerung nicht gehört habe. Nach einer Weile unterbrach Franz wieder: Gib Dir doch keine Mühe ! Dem Bornirten kann kein Gott helsen. Das Volk hier zu Lande denkt, die Kraft, wel che sie durchoscbläut hat, stecke im Prügel. Und nach beendetem Kriege wird die erste stabile Regierung auch über diesen bäurischen Gedanken nicht hinauskommen. Man wird die taltische Einrichtung unserer Ar mee copiren ; die Jugend wird ein paar Jahre lang turnen ; die Offiziere werden etwas weniger Absynth trinken. Jm Uebrigen wird Alles beim Alten bleiben. Es ist hier kein Feld für den deutschen Schulmeister." Du redest sehr ungenirt," sagte Albert leise mit gerunzelter Siirn und fuhr laut in französischer Sprache fort: Mein Freund erinnert daran, daß nach unserem ttriege mit Oesterreich Jemand den Ausspruch that, der deutsche Schulmeister hade Schlachten gewonnen. DaZ Wort fand damals viel Beifall, weil es den Werth der Kenntnisse, des WissenZ, der Bildung feiert." Sie übersetzen geschickt, HerrMagnu? nahm Decoffe das Wort und streifte Franz mit einem bösen Blick. Napoleon ich meine natürlich jenen, den man den Gro ßen nennt soll gesagt haben,daö Kriegsglück sei immer aus der Seite Desjenigen, der die meistenKanonen habe. Diese Aeußerung ist zwar brutal, genan so brutal wie der Mann, der sie gethan haben soll; aber sie kommt der Wahrheit näher, meine ich, als jene schöne Redensart, die man bei Ihnen nach Sadowa in CourZ gesetzt hat." Nur ist es das Genie des Feldherrn," erwiderte Albert, welches im richtigen Augenblick immer die erforderliche Mehrzahl der Kanonen zur Stelle hat. UebrigeuS hoffe ich," lenkte Albert ein, daß die Zeit kommen wird, wann Feldherrngenie wie Kanonen überflüssig sein werden. Ich kann nicht glauben, daß der Fortschritt auf dem Wege des Kriegs liegt. ' Dies wird immer allgemeiner erkannt werden. Heute noch kann auf .dem Schlachtfelve
Ruym gewonnen wcrven ; dereinit, tn fünfhundert, in tausend Jahren nicht mehr." In tausend Jahren!" wiederholte seufzend der Marquis. Was haben wir davon, die wir uns vor den Götzen der Gegenwart beugen müssen ?" Man muß nur an eint bessere Zukunft glauben," sagte Albert, ..und man genießt sie mit." Das ist ein schönes, tröstliches Wort in bitterer Stunde!- rief der Pfarrer. Tn ken wir auf die Zukunft! Trinken wir aus die kommende Aera der Brüderlichkeit unter den Menschen !" Die Gläser klangen aneinander; nur Decosse vermied es, mit den beiden Deutschen anzustoßen. Wo hast Du nur diese sentimentalen Grillen gefangen?" wandte sich Franz' lachend an Albert. Ein preußischer Feldsoldat als Fachbeter von Elihu Burritt so hieß er ja wohl, der Friedensapostel ist etwas ganz Neues ! Und unsere charmanten Feinde nehmen Deine Phrasen, als vb sie ernsthaft gemeint wären !" Herr Franz ließ seiner Heiterkeit freien Laus. Es ist Jemand am Tische," warnte Herr Albert leise, der Deutsch versteht." Meinst Du denn, daß mich das kümmert ?" gab Franz zurück. Laß sie doch verstehen, was sie mir zu sagen nicht wehren können ! Glaubst Du, ich ließe mich durch daS vornehme Wesen einschüchtern, daS hier herrscht ? Ich sage Dir : jene Menschen sind viel gewöhnlicher als Du und ich. Betrachte zum Exempel jene Frau, die einen Titel führt, so gewöhnlich hier zu Lande wie bei uns der Name Müller. Sie würde wahrhastig Niemandem als etwas Apartes auffallen, wenn sie in Magdeburg auf dem Markt Gemüse seilböte !" Albert sah. daß Decosse zusammenfuhr und den Griff eines Messers umklammerte, das ihm zur Hand lag. In der nächsten Secunde schien er sich besonnen zu haben; er warf die schlechte Waffe aufden Tisch, neigte sich zur Marquise hinüber und flüsterte ihr etwa? zu. Die Marquise wurde roth und erhob sich. Ich bitte um Ihren Arm, Herr Decosse," sagte sie und verließ das Zimmer, ohne ein weiteres Wort. Aus die fragenden Blicke des Marquis und deS Pfarrers antwortete Decosse, zu .seinem Platze zurückkehrend: Die Frau Marquise wünscht, jene Herren in einer Privatunterhaltung nicht zu ftören, die sich mit ihrer Person beschäftigt." Der Sprecher warf dabei einen Blick voll des glühendsten Hasses auf Franz, der mit großer Gelassenheit an einer kostbaren Malagatraube pflückte, dem Paradestücke deS Fruchtaussatzes. Herr Albert saß starr ; er kannte die vulkanische Natur der Franzosen und befürchtete einen AuSbruch. Indessen rief der Pfarrer dem aufgeregten jungen Freunde einige warnende Worte in dem Idiom der Provinz zu und der Marquis stand rasch aus, das Diner beendigend. Als ob nichts Störendes vorgefallen sei, wandte sich der alte Aristokrat an Albert. .Entschuldigen Sie uns, wenn wir Sie allein lassen sagte er; wir sind gewöhnt, nach Tisch unser Spielchen zumachen. Ich habe mir gedacht, Sie würden am liebsten den Abend hier in der Warme zu bringen, und habe JacqueS angewiesen. Sie mit Wein zu bedienen ; mein Keller enthält einige Sorten, die Ihnen gefallen werden." Albert,. der sich für seinen unmanierlichen Genosse schämte, hätte am liebsten das freundliche Anerbieten des beleidigten Wirthes abgelehnt und wäre still auf sein Zimmer gegangen ; aber vom Tische aus, wo er sitzen geblieben war, um einige Wallnüsse zu knacken, fuhr Franz dazwischen. Das ist ein sehr vrrnünstigcr Gedan--ke von dem alten Herrn,- sagte er essend. Ich habe Dir eine Menge Neuigkeiten zu erzählen. Albert, und dabei ist ein guter Tropfen sehr willkommen. Wer weiß, wie weit unsere Marschroute dieselbe ist ! Und wenn wir auch bis über Me lun hinaus Gefährten bleiben sollten, ein solch loderndes Kaminfeuer und freier Zugang zu den Schätzen eines alten WeinlagerS wird uns schwerlich wieder geboten !" Neuigkeiten! Das war die Lockung, die Albert festhielt in dem Speisesaal, an der Seite des alten Freundes, der ihm noch nie so unausstehlich erschienen war als an diesem Abend. Neuigkeiten auS der heimath sollte er erfahren, auS der Heimath, woher ihm, außer seinem Patentagenten, Niemand während seiner fünfmonatlichen Abwesenheit geschrieben hatte, Neuigkeiten von dem schönen Mädchen in Blankenburg am HarzHastig, mit einigen Worten des Dan keS, nahm Albert die Einladung des MarquiS an. Einen Augenblick noch zögerte d'Aurillac, ehe er sich den beiden Hausfreunden anschloß, die an der Thür auf ihn warteten. Es schien Albert, als ob er ihm noch etwas sagen wollte, ein flüchtiges, bedeutsames. Wort. Aber das scharfe Auge von Decosse weilte mißtrauisch aus der Gruppe am Kamin, und das Wort blieb ungesprachen. Ehe wir uns an jenem Feuer häuslich niederlassen," sagte Franz, als die Freunde allein waren, will ich meine Pfeife holen. Es wird dem Teint der Amoretten dort oben an der Decke nicht groß schaden, wenn der Rauch von deutschem Licbestabakdarübersährt. Natürlich mißbilligst Du diese neue Freiheit, die ich im Begrisf stehe, mir zu nehmen ; ich seh' Dir's an. Aber es hilst Dir nichts, alter Junge. Ueberhaupt nimm mir's nicht übel Dein Respect vor Menschen und Dingen in diesem Hotel des Marquis wie heißt er doch gleich ? ist ein byzanti nischeZ Gefühl, eine unmoderne Schwäche. Ich lobe mir die Nespectlosigkeit, und werde mir den Genuß meiner Pfeife durch keinerlei Rücksichten verkümmern lassen. Nachdem ich die Madame ein Gemüseweib genannt habe, steht ohnehin in diesen Hallen mein Barbarencharakter bis in die dritte und vierte Generation fest, und mehr Russe, als ich bereits scheine, kann ich nicht werden, wenn ich auch im Laufe des Abends sämmtliche Stearinkerzen verspeiste !" Und lachend ging Franz hinauZ.
4. A m K a m i n. Albert zog einen Sessel in die Nähe des Feuers, warf sich hinein, schlug die Arme übereinander und starrte in oie Gluth. Was werde ich von dem Uebermüthigen vernommen haben," sprach er vor sich hin. wenn die Uhr dort auf dem Sims die nächste Stunde schlägt? Ich weiß nicht, wie mir plötzlich zu Muthe ist; eine eigenthümlicheBangigkeit ergreist mich.als ob ich etwas erfahren würde, das mich nahe angeht, und doch will mir keme Ahnung kommen, was eS sein könnte. Nichts besitze ich an irdischen Gütern, dessen Verlust mich erschüttern würde. t Meine Angchö rigen sind todt; Freunde'mir zu gewinnen habe ich keiue Zeit gehabt; nur dieser eine ist mir angeflogen, ich weiß nichj wie. ES muß etwas mit Butha geschehen seinKalt überlief'S den Ahmuigvollen. Er sprang auf und ging im Saale umher. Unwillkürlich blieb er vor einem der aus die Wandflächen gemalten Bilder stehen, da einen Jäger mit vorgestrecktem Speer darstellte, welchem sich ein Eber entgcgenwarf. Er zittert nicht, wie ich," sagte Albert, und doch ist sein Leben in Gefahr ! Und ich bin wie ein Kind, das im Dunkel Ge spenster sieht und sich vor einem Nichts fürchtet ! Habe ich nicht bereits schwere Enttäuschungen erfahren, und lebe noch, und strebe noch; und meine Kraft ist nicht geringer geworden? Monatelang habe ich schon mit rasendem Eifer ein Idee verfolgt, die zu einer neuen Erfindung zu leiten versprach, jede Bequemlichkeit des Daseins opserud, den Schlaf mir versagend, aus Besorgniß. daS schattenhafte Wild möge mir entschlüpfen; und am Ende der Jagd zerrann mir daS Ding in den Händen, und ich mußte zum Aufange des Weges zurückschleichen ! Wahrlich : ich sollte gegen jede fernere Enttäu schung unempsindlich sein ! Den Specr vor ! Möge heranstürmen, was da wol le : von den Füßen soll's mich nicht werfen !" Polternd kam Franz zurück, dichte Rauchwolken vor sich herblasend ; hintei ihm trug der Bediente Wein heran. Franz nahm die Flaschen, rangirte sie aus dem Kaminsims und las die Etiketten mit großer Aufmerksamkeit. Es gibt noch manche Sorte, die rnn mer ich probirt," sagte er. Wie lange werde ich noch trinken müssen, ehe ich die Bekanntschaft sämmtlicher Weingeschlech ter gemacht habe, die aus jener von Noah ergatterten Paradiesrebe herstammen ! Fangen wir bei dieser Flasche Öriateau Ducru Beaucaillou an Was meinst Du, Albert?" Meinetwegen. Meine Zunge ist nicht sein, wie Du weißt. Und dem Kelche, den Du mir da vollschenkst, werde ich schwerlich auf den Grund kommen. Ich fürchte die Wirkung, und kenne mein Maß nicht." O,Du unverbesserlicher Philister!" riej Franz. Hast Du vielleicht die Absicht, heut' Abend noch, ehe Du zu Bett gehst, eine verwickelte mathematische Ausgabe zu lösen, um in der Uebung zu bleiben ? Es sähe Dir ähnlich." Die Klugheit gebietet, in Feindesland nüchtern zu bleiben." Die Klugheit ist eine alte Großmutter! Sind wir hier nicht aufgehoben, wie in Abraham's Schoß? Ist der Marquis nicht der liebenswürdigste aller Wirthe ? Ihm bringe ich das eiste GlaS ! Dieses Gewächs wie heißt's doch gleich? Ducro Beaucaillou ist gar nicht übel." Albert nippte. Du vergißt," sagt er, daß Du nicht der liebenswürdigste aller Gäste gewesen bist. Können wir wissen, wie die Aeußerungen wirken, die Du über Tisch gemacht hast? Ich traue jenem schwarzäugigen Decosse nicht. Sind wir sicher, daß nicht in diesem Augenblick ein Anschlag gegen uns gebraut wird, die wir hier was senlos dem Studium neuer Weinsorten obliegen?" Den Henker auch !" rief Franz alar mirt. und begann, zur Thüre Stühle zu schleppen. Gib Dirkeine Mübe," bemerkte Albert gelassen; gegen Schußwaffen helfen keine Stuhlbarrikaden. Wenn man uns hier wirklich an's Leben wollte, so wären wir verlorene Leute." Und das sagst Du so, als ob eS sich darum handelte, höchstens nasse Füße zu bekommen!" erwiderte Franz. Ich begreife Dich nicht! Ich meinestheils sinde diese Situation verteufelt ungemüthlich!" Albert lehnte sich bequem im Sessel zurück und schlug ein Bein über das an dere. Auf Gemüthlichkeit haben wir in FeindeSland keine Ansprüche zu machen," erwiderte er. Wir sind hierher gekommen, um zu morden. Allerdings führen wir unsern Krieg auf ritterliche Weise; wir haben einen humanisirtcn Codex deS Angriffs und der Abwehr; aber wir können nicht verhindern, daß der Gegner gelegentlich in mittelalterliche Bräuche zurückfüllt und unerlaubten Todtschlag verübt. Dies sollte Dir doch längst klar geworden sein. Komm, setz' Dich hin, und erzähle mir von Hause." Franz sah den Freund von der Seite an. Du würdest nicht so ruhig sein," sagte er, wenn Du an Gesahr glaubtest." Es mag sein, daß ich unS in diesem Schlosse sür sicher halte," entgegnete Albert. Keinesfalls aber würde ich die Sorglosigkeit soweit treiben, vor französischen Ohren von unserer Marschroute m
reden." Soll diese letzte Bemerkung etwa auf mich gehen ?" Allerding?. Du hast vorhin bei Tische erwähnt, daß wir morgen früh nach Melun marschiren." Ich? hab' ich wirklich? Wahrhaftiz, ich weiß es nicht mehr. Es kann wohl sein. WaS ist denn daran gelegen?" Vielleicht nichts, vielleicht sehr viel." Du bist dickblütig geworden, alter Freund," sagte Franz kopsschüttelnd, und wirst nächstens jeden Weidenstumpf für einen Franctireur ansehen ! Beinahe ist mir über Deinen fatalen Reden der Durst vergangen, und die Pfeife ist fchon lange aus." Du wolltest mir eine Menge Neuigkeiten erzählen," mahnte Albert. Was hast Du im Sommer erlebt?" ...
?ranz brannte die Pfeife wieder an, sH.nkte sich ein Glas Wcin ein und trank c5 gemächlich aus. Im Allgemeinen war der Sommer vctgnügt genug." sagte er endlich, und lich sich am Kamin nieder. Bis Anfang August freilich hatteit wir etwas Angst. Nachdem die ersten Turcos gefangen waren und es sich hcrausstcllte, daß die Mitraillcuscn des Herrn Louis denn doch nicht unsere Leute gleich compagnieweise wegputzten, athmeten die alten Weiber in Deutschland wieder auf. Und dann kam ein Siegesfest nach dem andern: das Jlluminiren hörte gar nicht auf. teilte mit zugeknöpften Taschen gab'S nicht mehr ; Jeder hatte Geld übrig, für die Verwundeten, für die Kranken, für die Weiber und Kinder der im Felde be findlichen Soldaten, und für sich selber." Und in Deinen Angelegenheiten hat sich auch nicht' verändert? Hast Du Dich zu irgcnd einem Fache fest entschlojfen ? Franz holte eine Bürste aus der Tasche und srisirte mit Sorgfalt seinen Bart. Mit mir sind wunderlicheGeschichten Passirt," sagte er dann. Denke Dir: ich bin in kurzer Zeit arm und wieder reich geworden. Das heißt, nicht eigentlich ich, denn ich habe heute noch so wenig, als icb jemals hatte." Du sprichst in Räthseln! erkläre Dich!" bat Albert etwas ungeduldig, als der Andere, wie in Gedanken, schwieg und dicke Rauchwollen in die Ocjfnung des KaminS sandte. Du weißt," fuhr Franz fort, daß Tante Barbara, die gute Seele, mich adoptict hat, als ich noch nicht lange auf der Welt war, wo mich meine Eltern als jungen Pauper zurückgelassen hatten. Ein nettesVermögen befaß meine jungfräulichc Stiefmutter, das mir dermaleinst zu gute kommen sollte. Und sie hielt mich derartig, daß ich wahrhaftig nicht nöthig hatte, ihren Tod zu wünschen. Eines Tages aber war Tante Barbara's Reichthum zerstoben wircin Sprcuhaufe im Wirbelwind." Wie ist denn das gekommen ? Fräulein Roswyk schien mir doch in weltlichen Dingen wohlbewandert, und von vorsichtiger, wenn nicht mißtrauischer Natur." Gmj recht ; sie würde ihrem ältesten BekankUcn keine hundert Mark ohne doppelte Bürgschaft leihen. Aber einem Bankier in Magdeburg, den sie gar nicht kannte, hatte sie ungefähr ihr ganzes Vermögen zur Verwaltung anvertraut, nur weil sich der Kerl Bankier nannte und sie mit diesem Worte kindlicher Weise den Begriff von einem Menschen verband, der sich fortwährend in Millionen wälzt.-Die-ser ihr Bankier verreiste einmal und kam nicht wieder. Und in dem feuerfesten Gewölbe neben seinem Eontor, worin unter anderen werthvollcn Sachen auch Taute Barbara's Staatspapiere hätten sein sollen, befanden sich nur leere Eonvo-lute.-.Wie trug Fräulein Roswyk ihren Verliist P Fraui lackte. (Forlletzupg folgt.)
Ueber das tragische Ende eines jungen Künstlers wird aus Berlin berichtet: Im Präparirsaal der Kunst Akademie an der hiesigen Anatomie befindet sich ein Gestell, auf dem dieLeichen in aufrechter Stellung hingestellt und die ausgestreckten Arme derselben durch Haken festgehalten werden, so daß der Körper in sogenannte gekreuzigter Stel lung befindet. Die Studirenden der hiesigen Kunst-Akademie haben wöchentlich zweimal Vorträge an diesen Leichen und werden veranlaßt, zur Ausbildung des Kunstverständnisses einzelne Körpertheile, namentlich Arm und Beinmuskew anatomisch zu Präpariren. Ein Schüler der Akademie befand sich vor nnhreren Wochen noch spät Abends im Secirsaale allein und war damit beschäftigt, an dem vor ihm stehenden Leichname Modellstudien zu machen, als plötzlich ein Arm der Leiche aus dem Haken sich losriß, der Oberkörper nach vorn überfiel und die Hand des Todten dem jungen Bildhauer in's Gesicht schlug. Gellend schrie dieser auf und stürzte aus. dem Saale. Erst nachStundcn gelang eS ihm, sich einiger maßen zu beruhigen. Doch hat dieser Vorfall für den jungen Mann verhäng, nißvolle Folgen gehabt. Bald stellten sich heftige Fiebererschemungen e,n, der zunge Künstler verfiel in ein heftiges Nervensieber, in dem ihm seine Fieber phantasieen den Vorgang au dem Se cirsaale stets vorspiegelten. Vor einigen Tagen ist er dem Nervensieber erlegen. Ar. O. G. Pfass, ?lrzt, Wundarzt Geburtshelfer. Nachfolge, de Dr. H. 0. Paiitzer, Office und Wohnung : 4S5 Madison ATenne Sp,chftkk bn: W,g ,0 8k 9 Uhr. RachmUtag von 1 vtl 3 Uhr. Tond von 7 lil t Uhr. CJ Xitobon 193. m . 1 j WH Y. AKT 50C9 MORK BOOK. JICENTS i o z i ' SZUs ö o a 1$" so? the FEHtiOSAL niSTOHYOV SSE TT. 55. GRAUT. "i tos S. fl r".r: ÜtflinlW tz"rt iVUry. iri fi :.Ui r.t.trtj un, iu..-.i rmplct .,! rrUtlt hotory fhhmt. lt. iuytji 4 hf u.iair'-i f fr. ai Afruta" onwli. A Uir j.nii ). t k nsofir iif. tb 33 Ulu.rrsaca. "S44LD OIiLl BVOL'iS AOKSS. W. vu. irt emt im wwrrj tnmt Amj Veutmailn 9Tf ln.it. bci? tsap tjiiUymrOcuXMnutitafKaAl. TI&M. "O aO 1 . er . M-iTr e --j .t mi -a lin. bo. for Mtt A4dnM sLA.WI2iiTi.tt X HAT C 11. liartioni. Cu,
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