Indiana Tribüne, Volume 8, Number 321, Indianapolis, Marion County, 7 August 1885 — Page 3
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Msvternö it der AusdruF für den größten Scbmer;, und doch er klären die an Rheumatismus und Aeuralgia Leiden den. da .es de : Schmerz, den sie leiden, nicht voll fuittriiäi. Startn der Schmer; gehoben werden? Hcrr Bcnj. F. Conzdon. Randolrh, ??. I., schreibt: ftraa Vlirt I. ZZilce, t,,cht Zktzl tilrh,?el nlil trr.e für , alte Iziltn ton tntuntUdtm ftkcumatii. tnuf. fci( unfctiltar erscheint, ab mtt tnartt tfct fclAt IrrUiAteruHg cen eeit mattem echmnjk II Klylexhorc.9U ist eine rledizin brdporirt worden, die so erfolg reich warat
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und Zeugniffi über ihre Wirksamkeit kommen au allen TZeÜen des Landes, ohne daß daru gebeten wird. Herr R. B. Wakfsn, 181 Achtzeöute Straße, DeQvtt, Äich., sagt: Engii m l.TIin teurti meine S?ru den einem h.nizea niaü tun Äitutnatilmu tkimzeucht. ifci der und uniern ?ltee fdns2cn statt n, sie Im tflile Schmrizkn an ntufetc aicwtenUttU U Vnt tüten. fitx tceiuitin krschitden TtxtUl, ohn HNse u Knen, : am 1. Vlii ttutbe id übneet, mit thlexhero inn inu u rnatbc. ,'ichd, fi 441 on gnin tnrn, ttar fcrt 4mrrj ellig xi4oun6n nl die c 4wul!trait tttnmtliA tcuuU Xi Medtzi teirtte u in 4au!:nnittcl unb iA bin btt U,dnzjun,. fcaj ch tn cbei jraci gla(ct,m st oll:, htn ndn." Wenn Sie thlodSar,? niebt in Ihrer Apotheke er. Balten ttnnen, werden wir Jbnen nach Empfang de regulären Preises ein Toll vr Jlasche dafstlbe Vtt SrvreK franko zusenden. Wir fhen lieber, wenn Sie S von Ihrem Apotheker kaufen, de wenn; kr daiielde nicht führt, lassen Sie sich nickt Überreden, etwa Anderes ,u versuckien. sondern bestellen ,e so fort bei ni, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New Aork. üdliQ. 2Ht türzche nud beste Lahn nach Lonlsyille, Nashville, Moniplria, Chat t&noogs, Atlanta, Savannah, Jackson vilie, Mobile and New Orleans. ll ift dsktheilhaft für Passagie nach b.-rc Sädeu, ine itxtltt Route zu nehmen.. f&UH: Schlaf, und Parlor-Wagea zwrs Cdicags und Leaidi1le nu' St Loui "k Lsmsd.ike ofeu. Waaiawcchsel. Xomfori, 5 Anelligkli und Sickzerdett bitte die 3fif die alte zuverlässige Ml. & M. M. VI. Ik.. Drlk?, Assistent General Paffagiergent, ?roon.AS aihington und Jllins Str., Jnd! T.. W. McKknna, LnnsrintenÄsnt. eurr-Alarm-Signale. 4 Pennsylounta ud Marke:. 5 hauxtauattier dS Feuer De,arteentl. 6 Sti'StiiU und Sem Kort. 7 Nobel und Ml'Zizan Strai. S Re Je:se, -Straße und Aafsachusett. K Winfton und Nord'LtraZe. asiachufsettl Ave. nahe Neble Str. 3 Telawir, tr, und Fort Wa,n v. New Jerfe? und Fort Wa,n, Svenuk. 15 Peru Str. undWsssZchusett A 16 Ihnstian v. und Äsh Ttr. 27 Park oe. rnd Vutte: tr. IS Ban !tr. u,i d Malott 19 rcher und John rr. i23 slleze ee. und Siebente t. 121 Zlladama und Siebente Stt. 1Ä Veridi und Liedente Str. l& Handel T!r. und Lmeo'.n Av 111 zlu!t2ung.Sebäud. 1X8 deimal Cd, und Ächte Sie 131 Ubaaa und Morrison Cu 132 Rodapton und cht Ttr 5S4 Solege L?e. und Zehnte U. 435 fcon . und Delawar Str. 396 Dslaware d Mtchizan Str. ZI 3oe Cir., nah JStnoiZ. 2Z Vnns,lvania und Vratt Str. 25 o. S. ngine Huf Sechste, nd 26 lüisfisfirsi und et. Slair Str. 27 Jlinoi und Michizan Str. SS Pennsylvania Str. und Home v. ZZ issiZftrri und Vierte Str. 21? Tenneffe und William Str. iS Pnns,lvanta und Wtchizan Str. 24 Jüindit und Herbert Str. 31 Zadian Sv. und Michtgan Str. Jl i4nd;an und Walnut Str. ZI Ealisornta und Vermont Str. 35 Ut und Xtm Vor! Str. 80 JndtanaSoe. und St. leir Str 27 Stadt.HofpUal. ät malt und Nord St?. Ö tchtzan und ge Str. El köeft und Walnut Str. ZZ15 Seft und Tritt Str. 314 Siebente und Howard Skr. 41 Sashingt, nah West St. 43 eibendors und Washington St, 4ö iffourt und Ne Ksrk Str. 4S Rertdtau und Washi.zton Str. Jltnoi und Ohio Str. 47 TenneZsee und Oasitkzton Str, 4S an' Port House. Zndtansla. 412 Zvtiffourt und ar?land Str. 41 RtsftffiPpt und LSadaZH Str. 41S Zerzuson'i Pk Hous. 421 I. . r . Stound vous. 4 Znsane Z,lu. Illtnoi? und errtll Str. Z2tnot und Louiftan St, . h SeK und eZart, St,. 04 Seft und South Str. tü reauege und Seokgta St,. 17 BerUian nd a Str. 61 VtTdtlo, 2v. und Mr,tS Str. 5 ?adiso Ave. un Dunlop St, 112 Wft und ikouwood Str. bl entuS, Ave. und Sitxti 614 Nato ud rrtL Str SI6 Jlinoil und RmUl C 17 Morrii und ZZotah v. kl South nah Delaaar Str. ti Pans?!aia und Lsutftana See. ii Telaware und Ucart Str. V4 OS unb Ucar:, Str, Zlladama und Lirgiaaa ox. 7 LUkgtnta . und radltzaw 68 OK und odura Str. tt Pans,lvata Str. und kaditon e. 612 SteKeraa und Doughett? Vtt. ' 71 Lugtsta So, ah Huren Str. 73 Ost und tfeorflia Str. 73 Washington und entdn Str., 74 entdn und Seorita tr. 7LFrst Ave. und in. Siion ad a:e Str. U trzinwUve.und Diäsn. 7 $i$c?. nd Dikon. 71 traa und Peossett str. 918 nglijtz .at und aurel St,. 714 O?ang und Otto Str. Tli eU, und Veecher Str. 131 Ws.iv em Ierse, Str. ifi Washiagte und Llakr, Str. S Oft und 4iarl t,. bi , t)oxl und VavtbZsn Str Iaudtummn.Una1t. G6 cr. Staate rsenat. 7 Oriental und Washington Str 'i frautn esanzntZ. tu Schlauch. Oft Washingtsnslriö 4U artet und odl Srr. U14 Oh und Harn,, Str. 9t aryland nah ertdian Str. 92 Wendian nvd eorgia Strak. t- 1 Pnoat-Slgnal. m-k-l Und asten wiederholt, ,eiter'zZllr. & Signal für FeuerDruck. ei Schlage.Feuer au. Vrel SchUtc, Tru ab. Schlag,, 13 Chr VlUsgN
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Aoman von M. El ton. (Fortsedung.) Ein erschütternder Stoß gegen einen Baumstamm und der Graf wurde mitten in das dichte Geflecht der Wasserrosen hineingeschleudert. Doctor Sommer stand rvle aus den Platz-gebannt ; mit -nemVlicke sah er das überdemGrafen zu sammenschlagende Wasser und die Gräsin , oben aus der Höhe, die mit einer starren Uubenzeglichkeit dem grausigen Schauspiel zusah. Was war zu thun? Er schilt teile das Grauen ab und stürzte sich in das Wasser. Die Stengel der Nenuphar hieltenihn mit umstrickenden Armen fest, sie umschlangen und fesselten iyn und hemmten dieBewegung; mit einer verzwei selten Anstrengung löste er dieBande und griff mit sester Hand nach dem Grafen, der besinnungslos emportauchte. Som mer trug ihn aus starken Armen ans User und legte ihn da nieder. DerBedientewar mittlerweile denBerg herabgerollt, und stieß jammernd hervor: Das überlebe ich nicht, schuldig am To de meines Herrn zu sein! Der Schrei, den die Frau Gräfin ausstieß, war die Ursache, daß ich mich umwandte und mir der Wagen von dem schmalen Weg ab aus den Händen suhr und hinunter rollte. Das ist schrecklich, das ist entsetzlich ! Ist er. wirklich ganz todt und kann ihn keine Hilse mehr ins Leben rufen?" DerMann riß sich verzweifelnd in den Haaren und bildete einen sonderbaren Kontrast zu Doctor Sommer, der todtenbleich, aber mit sicherer ruhiger Hand BelebungS versuche an dem Ohnmächtigen anstellte. Er saßte ihn wieder in die Arme und trug ihn dem Schlosse zu. Die Be sinnung kehrte dem Grafen nach einiger Zeit zurück, aber erlitt surchtbareSchmer y n im ganzen Körper. Der Doctor der ließ ihn leinen Augenblick, er mußte sich überzeugen, ob keine innere Verletzungen vorhanden waren. Der .Diener, der an den Augen des Arztes hing, wich eben falls nicht von dem Kranken und flüsterte weinend, so ost der Gras in einen leisen Schlummer gefallen war, dem Doctor zu, daß dasUnglück seine Schuld sei, und daß er nie wieder sroh werden könne. .Wir waren aus dem Wege zum Tempelchen, die Frau Gräfin ging, wie alle Tage, mit ihrem Buche hintendrein, da stößt sie plötz lich einen leichten Schrei aus und wird ganz bleich, und wie ich mich nach ihr umwende und glaube, eine Schlange habe sie auf dem Wege erschreckt, da ist mir auch schon der Wagen aus der Hand ge fahren und stürzt den Berg hinunter ; heiliger Gott, diese Minute!" Doctor Sommer sagte nichts, schien außer dem Grasen nichts zu sehen und zu hören, und sah furchtbar bleich und entstellt aus. Es vergingen mehrere Tage, er durfte sich überzeugen, daß der Graf leine mnerenVerletzungen davon getragen Er verließ das Krankenzimmer und trat hinaus auf die Terrasse, und wunderte sich darüber, daß der Himmel sich blau über dem Schlosse wölbte, wie ehedem, und daß nicht die Welt seither aus den Fugen gegangen war. Das Kammermädchen der Gräsin naherte sich ihm verstört: Kommen Sie doch einmal zur Frau Gräsin, Herr Doctor," flüsterte sie ihm zu, sie ist in einem furchtbaren Zu :M Zeit dem Unfall des Herrn Grasen; sie lacht bald, ganz erschütternd, dann weint sie ebenso und will keinen Menschen sehen. Sagen Sie ihr nicht, daß Sie von ihrem Unwohlsein wissen, denn sie hat mir streng verboten Sie zu rufen." Der Arzt hörte ihr zerstreut zu, und verließ das Schloß; in derselben Nacht noch erreichte er Berlln. 14. Es ist nicht recht, alter Junge, daßDu keine meiner Episteln beantwortest, und nicht Rath schaust, daß schreiende Mltz bräuche abgeschasst werden. Wenn Du aus demWallroder Hofe umHab und Gut kommst, so ist es nicht die Schuld Deines treuen umsichtigen Hartmann, der die we nigen Minuten, die ihm der gestrenge Bürgermeister gönnt, der Aussicht über Dem Land und Deme Leute opfert. Menschen meines Schlages lernen nichts durch die Erfahrung ; da wo das Herz die erste Violine im großen Orchester des Lebens spielt, da säet man nur Liebe bis zum letzten Athemzuge, und der Urquell der Liebe weiß,wle das schnöde Menschen geschlecht es einem dant. Aber nur zu Hartmann," sage ich mir nach jeder tröstlosen Erfahrung, sie haben Dich nöthig. ihr kurzer Verstand reicht eben nicht wei ter." Das soll nicht in Bezug auf Dich gesagt sein, alter Junge, oegleich ich manchmal versucht bin. Dir ein besseres Gedächtniß zu wünschen. Wenn ich Dir vor einem Jahre mittheilte, daß ich mich wesentlich verbessert habe, lt ich in Del ner Seeburg und in der Pflege des alten Frauenzimmers bin, so ist dies heute nicht mehr wahr. Sie vernachlässigt mich und untergräbt mein Ansehen sichtlich bei dem Dienstpersonal durch Redensarten, die meiner Autorität schaden. Das alte Frauenzimmer wird mir dennoch nicht meine Rolle verleiden, die meine Lebens aufgäbe geworden ist: die Rolle des Schutzgeistes. Was mir denn doch leid für sie thut, ist dies, daß sie sichtlich ab nimmt. So wenig sie Mutterstelle an mir vertreten hat, so möchte ich nicht ein zweites Mal quasi als Waise zuruckblel ben. Als sie vor zwei Jahren so schleu nigst nach Berlin berufen wurde,um Dich im Nervensieber zu warten, das Du Dir damals geholt hattest, als Du den Gra feu aus dem Wasser schlepptest, da kam sie schon nicht mehr ganz gesund zurück. seitdem kränkelt sie. - Es war nicht be deutend genug, als daß ich Dir es hät te mittheilen sollen, nun aber scheint es ernstlich zu werden. Von Neuigkeiten weiß ich Dir nur die zu erzählen, daß sich der lahme Gras wieder verheuathet hat: wie es heißt, mit einer neapolitanischen Fürstin. Er. scheint seinem Grundsatz ungetreu zu werden, denn es ist gar keine Rede von seiner Wiederkehr. Wer hätte gedacht, da er seme schöne Manuela so schnell vergessen würde ? Es sind freilich fast zwei Jahre, dan sie am Typhus starb. kaum eine Woche nach Deiner Abreise. Wie doch die Zelt vergeht im unermüdll chen Schassen und Wirken für das Woh der Menschheit! Rathen aber muß ich Dir unbedinat. Dich einmal Zur jeinist.
Tage in die Seevurg zu seen,dcnn Mit; bräuche sind vorhanden, arge Mißbrau che !" Dein getreuer Hartmann. Doctor Sommer war nach Durchle, sung dieses Schreibens entschlosien, nach Wallrod zu reisen. Das Unwohlsein sei ner treuen Freundin, Jungfer Apollo nia'5, die ihn so unermüdlich in der langen Krankheit gepflegt, beunruhigte ihn und er wollte ihr persönlich alle nur mögliche Hülfe leisten. Was lag daran, wie hart es ihm wurde, Wallrod wiederzuse-den!
Die frische heitere Jugend war von oei Krankheit dahingestreist worden, ein ge reister ernster Mann, dessen dunkles Haar an den Schläfen schon zu bleichen begann, hatte sich mühfam mit der letzten Kraft semesWlllens demLeoen und dem segensvollen Wirkungskreis wiedergegeben. So trat er wieder m das Stadtchen. Das graue steinere Haus rief lauter schmerzli che Erinnerungen in ihm wach; ersah die alte Geheimräthin auf dem Steinsöl ler sitzen, aber er wendete den Blick ab und eilte dem Gasthos zu. Kaum hatte er sich ein wenig von der Ermüdung der langen Reise erholt, da erschien die alte Magd der Geheimrathm mit einer Empfehlung von ihrer Dame und dei Herr Sommer möge ihr doch das Vergnügen machen, sie zu besuchen. Sommer erschrak heftig und entschuldigte sich mit Ermüdung. und Mangel an Zeit, dann aber rief er der Magd nach, er wer de kommen, die Frau Geheimräthin einen Augenblick zu sehen. Auch das muß uoerftanoen weroen,vle guie lyeuererau, wenn sie wüßte" murmelte er und ging resignirt tom Hause zu. Alles wie srüher, und doch so ganz anders ; wo war der süße, frische Hauch hingekommen, der dem alten Hause ein so tausendfältiges Leben gab. Er beugte den Kopf wie von einer schweren Last niedergedrückt, und stieg die Treppe hinauf. Die Thüre des Balkonzimmer? öffnete sich und vor ihm stand lächelnd Manuela im ganzen Liebreiz der ersten Jugend ! Er glaubte ein Trugbild seiner kranken Einbildungskrast vor sich zu sehen, und be deckte mit bebender Hand das erbleichte Gesicht. Herr Doctor Sommer," flüsterte das liebliche Mädchen und blieb engelgleich in ihrem dustigen weißen Kleide vor ihm stehen, und als er zaghast die Hand von den Augen nahm, lächelten ihn die reinen blauen Augen so milde und Vertrauensvoll an, daß er begriff, daß das schöne Mädchen Fräulein Litt war. Doch welche Ähnlichkeit ! Nur die dämonischen Augen des heißgeliebten Weibeö waren dies nicht. Lili'S Augen waren voll tiefen seligen Friedens. (Sckluß folgt.) Das lrtztc Glück. Sezahlun, von Wilhelm Verg. 1. Die automatische Ente. Als im Herbst 1870 das deutsche Heer den gewaltigen Ring um Paris geschloffen hatte, trat eine Pause in dem großen Kriege ein. Welterschütternde Actionen waren eine Zeitlang erwartet; die Soldaten des kaiserlichen Frankreich, soweit sie nicht den Tod gesunden hatten, lagen eingeschloffen in den eigenen, oder gesangen in deutschen Festungen. Aus einem breiten Landgürtel südlich von Paris hatten unsere fliegenden Heere mit scharsem Besen jede feindliche Uniform hinweggefegt. Frei lagen unsere Straßen von der Grenze bis in das Herz Frankreichs. Bis an die Ausläufer deö sädenreichen Netzes saßen an den Knotenpunkten unsere Etappencommandos. Hin und her, nach Kalender und Uhr, bewegten sich durch diese Eontrolstationen die Söhne Germaniens, in scheinender Man tirung aus den heimischen ReservedepotS zur Front, mit der Wacht am Rhein" auf den sangeslustigen Lippen, und wieder zurück von der Front zu den Lazarethen am Wege in abgetragenerKleidung, müde Leute mit matten Augen, denen mehr noch die Strapazen als die Gcschoffe des Feindes die Spannkrast aus Körper und Geist geschüttelt hatten. Es war über Frankreich ein bitterböser Winter frühzeitig hereingebrochen und auf den fchneebekrusteten Landstraßen ließ es sich nicht mehr so angenehm morschiren als in den Herbsttagen. DaS emPfand namentlich ein Detachement Soldaten, die in Troyes fußkrank zurückgelaffen worden waren, aber vor nachrückender Landwehr angenehme Quartlere und leichten Dienst verlaffen mußten. und nun, unter Führung eines UnterossicierS, ihre verfchiedenen, nach Westen voreilendenMegimenter wieder einzuholen strebten. Trotz kleiner Tagesmärsche waren die Leute, als sie in Donnemarie einrückten, derartiger mattet, daß .ihnen ein Ruhetag bewilligt werden mußte. . . Der Gesreite Albert MagnuS hatte einen Quatierzettel erhaltender ihn an den Marquis d'Aurillac wies. ES wurde ihm schwer genug,die Wohnung seines Quar tiergebers zu finden; denn obgleich er die sranzösische Sprache geläufig redete, so wollte doch auf der Straße Niemand seine Frage nach dem Hotel des VZarquis verstehen. ES schien, als ob die gesammte, männliche wie weibliche Bevölkerung überein gekommen sei, von ihrem betitelten Mit büger die Unannehmlichkeit der Einquar tierung nach Kräften abzuwehren. Schließlich mußte ein Ortsvorsteher dem Ungeduldigen einen Boten mitgeben, da mit er endlich an das gesuchte Schloß gelange. Daß Edelleute immer in Schlöffern wohnen, mag wohl eine traditionelle Fiction unter dem französischen Land volle sein. Jedenfalls war das Chateau des Marquis d'Aurillac, welches der Bo te endlich dem müden Albert eben außerhalb des Städtchens vorwies, nach den Begriffen des Deutschen nur ein isolirt stehende?, mäßig großes Wohnhaus ohne sonderliche architektonische Reize. Aber Albert hatte schon mit viel schlechteren Quartieren vorlieb nehmen müssen und war mit dem Aussehen deS heutigen herzlich zufrieden. Der deutsche Soldat wurde von dem öffnenden Bedienten empfangen wie eine alltägliche Erscheinung. Als Albert dem Manne in grauer Livree folgte, der auf dem Teppichstreifen' der breiten Stein--wvve mit leichten Schritten vgrsnsmg.
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bemerkte er, trotz der üernmenven Vatt? . merung. daß die innere Einrichtung Ui ,d Ausstattung des Schloffes, im Geschm a cke der Renaissance gehalten, allerdivigs den Wohnsitz eines Aristokraten vermut' hen ließ. Der Bediente führte Albert in cin hi lbsch eingerichtetes Zimmer im dritten S tock werk und erkundigte sich auf das höflichste nach seinen Befehlen. Der ernlüdete 'Soldat indessen erklärte, kein anderes Bedürfniß zu haben als dasjenige der Ruhe, bat den Dicncr, ihn bei seinem Herrn su?c Heu te zu entschuldigen und begann seiwe Kleiser aozuiegen. Der Bediente entfernte sich; Albnt ver riegelte die Thür und streckte sich bald darauf mit großem Behagen in dem Vortreff lichen Bett aus, das der Marquis d'Au rillac zur Verfügung der ihm aufgenöthigten Gäste hielt. Diesmal war ihm das Kriegsglück hold; ein solch gutes Lager war ihm nicht geworden, seit er im Juli ls über Kopf aus Magdeburg in's Feld rücken mußte. Auf die hellen Fenstervorhänge schien der Mond, und von seinem Schein gelangte noch genug in's Zimmer, um in demselben ein angenehmes Dämmerlicht zu verbreiten. Da nun überdies tiese Stille herrschte, so konnte sich Albert mit Fug und Recht einbilden, er sei plötzlich in die hcimath entrückt worden. Wie ein Traum erschien es ihm jetzt, daß er schon so lange rastlos umhergetrieben worden war. von Vlvouac zuBivouac, von Gefecht zu Gefecht. Um ihn war wirklich und ge miß Friede, Ruhe und Sicherheit, und die Furien des Kriegs hatten die Erde verlassen. Holde, tröstliche Täuschung ! Aus dem Schlosse des Marquis d'Aurillac in Donnemarie schweifte Albert's Gedanken weithin in die fruchtbare Elbniederung und quer hinüber zu dem uralten Gebirgsstock des Harzes, und alle die alten Wünsche wurden wieder lebendig, deren Triebkrast die Mobilmachungsordre abgestellt hatte. Am Rande deö kuppenreichen Gebirges, in Blankenburg, lebte ein schönes Mädche:,, das Albert liebte. In den letzten Jahren war Albert häufig an schönen Sonntagen mit seinem Freunde Franz Langurt, dessen Tante und Pflegemutter dort wohnte, von Magdeburg hinübergefahren, und wenn es dann in die Berge ging, hatte Bertha Glimmer niemals in der Gesellschast gefehlt. Albert hatte sie ausgezeichnet auf seine ruhige, besonnene Weise; von seiner Leidenschaft aber hatte er sie nichts merken lassen. Er war Techniker und besaß für sein Fach eine hervorragende Begabung ; schon bezog er, jung wie er war, aus einigen seiner patentirten Erfindungen nicht unansehnliche Einnahmen ; indessen schienen ihm die Fundamente seiner bürgerlichen Existenz noch nicht breit genug, um darauf einen Hausstand mit beständig steigender VerI a i: f. v r . anirooniicyicu zu grunoen, uno er arvel tete stilb weiter, Stein an Stein fügend, fest darauf vertrauend, daß er dereinst das Ziel seiner geheimen Wünsche erreichen werde. Und als er sich jetzt Bertha's Bild vergegenwärtigte und die hellblauen Krystall äugen daraus auf sich strahlen ließ, dachte er nicht daran, daß hinter ihm im Vater lande das tägliche Leben seinen gewohnten Gang ging und neue Verhältnisse sich bildeten, ohne daß auf die Abwesenden die mindeste Rücksicht genommen wurde. Ihm stellte sich Alles in der Heimath noch genau so dar, wie er es verlaffen hatte. Dieblauen Augensterne blieben ihm so nah. als wenn sie unverrückbar fest an seinem Himmel ständen, bis der Schlaf kam und sie auslöschte. Am nächsten Morgen aber, mit dem Lichte eines jungen TageS, trat die Gegenwart wieder ihre Herrschast auch über Albert an. Er ließ sich nach genoffenem Kaffee von dem Diener in den Salon sühren und bei dem Marquis melden. Aus einer Seiten thür trat ein ältlicher, schlanker Herr mit buschigem grauen Haar, hellbraunen Au gen und blühender Gesichtsfarbe. Der lange Hausrock, den. er trug, hatte äugenfcheinlich schon eine Reihe von Jahren Dienste gethan, und zwar bei keiner über reinlichen Beschäftigung. Albert stellte sich vor, um Entschul digung bittend, daß er lästig sallen muffe. w .Wir sind an Besuche, wie die Ihrigen, hinlänglich gewöhnt, um keine Unbequemlichkeit mehr davon zu verspüren," entgeg nete der Marquis kühl. Bitten möchte ich nur, daß Sie die Güte haben, sich un serer Hausordnung zu fügen, so weit Sie können." Albert verneigte sich. In Betreff, des Dejeuners wollen Sie Jacques, dem Bedienten, Ihre Be fehle ertheilen. Zum Diner, pünktlich um sechs Uhr, würde uns Ihre Gegenwart an der gemeinsamen Tasel erwünscht sein." .Ich bin heute durch keinen Dienst gebunden und werde Ihre Hausordnung in ehalten. Würde es mir gestattet sein, vor Tisch der Frau Marquise meine Ausmartung zu machen ?" ' Die Marquise wird Sie mit Vergnügen dispensiren." Albert empfahl sich. Als er den Weg zur Thüre nahm, fiel fein Blick auf einen Gegenstand, der so sehr seine Neugierde erregte, daß er stehen blieb. Durch eine Glasglocke vor Staub geschützt stand, auf einem Schränkchen von Ebenholz die le bensgroßeNachbildung einer zahmen Ente, auS Blech getrieben und bunt bemalt. An einigen Stellen war das Blech leicht verbogen ; auch schimmerte hier und dort durch die verblaßten Farben das blanke Rohmaterial: Höflich erklärte, der Marquis : Ein Kunstwerk Vaucanson'S, eine automatische Ente." Ich dachte mir'S," erwiderte Albert; ein ähnliches Werk Vaucanson's habe ich in Lüttich unter den Händen ge habt." Diese Ente ist ein Geschenk Ludwig's des Vierzehnten," sagte der Marquis mit Stolz. Das Werk ist wohl invalide geworden, nicht wahr?" Leider," seufzte d'Aurillac. Der Ge nius für dergleichen scheint den Menschen abhanden gekommen zu sein; man hat mir in Paris gesagt, das Werk sei nicht zu repariren." .Verzeihen Sie, MarquiS; diese 'Spie lernen sind nur nicht mehr Mode. Wenn sich heutzutage ein Publicum dasür fände, so würde in kurier Zeit der Markt init
Automaten überschwemmt werden, gegen welche diejenigen Vaucanson's durchaus zurückstehen müßten." Sie reden sehr zuversichtlich," spottete der Herr Marquis. Thatsache dagegen ist, daß die geschicktesten Arbeiter in Frankreich den Mechanismus dieses, nach Ihrer Äceinung veralteten Spielzeugs nicht haben wieder herstellen können, wie ich bereits die Ehre hatte Ihnen zu bemer ken." Dem geschicktesten Arbeiter bleibt häu sig die constructive Idee einer Maschine verborgen, derenRäder ihm offen vor Au gen liegen. Nur ein Erfinder versteht den andern." Gehören Sie etwa zu dieser Gattung, mein Herr?" Jch bin Mechaniker, erwiderte Al bert. Das Jntereffe des Marquis für feinen Gast war plötzlich erweckt. Er bedauer te, daß er ihm ' gegenüber eine Haltung angenommen hatte, die es ihm jetzt unmöglich machte, um Prüfung des Kunst werls zu bitten. Seine Augen wanderten von dem intelligenten Gesichte des jungen Deutschen zu dem defecten Relict des großen Vaucanfon'und rathlos wieder zurück. Albert bemerkte es und lächelte. Wenn Sie mir das Werk anvertrauen wollen, Herr Marquis," sagte er, .so will ich versuchen, ob ich glücklicher bin, als meine Herren Fachgenoffen in Paris gewesen sind. Nur würde ich allerdings Werkzeuge nöthig haben, wie sie in die sem Schlöffe wohl schwerlich in Gebrauch sind." . Doch, doch, mein Herr rief d'Aurillac eifrig. Ich beschäftige mich ein wenig mit Schlofferarbeiten in den Mu ßestunden, die wir reichlich beschicken sind. Wahrscheinlich werden Sie in meiner Werkstatt Alles finden, was Sie bedür sen." Und im LVesen ganz umgewandelt, hob er die Glasglocke ab, ergriff die kostbare Blechente mit beiden Händen und bat Al bert, ihm zu folgen. Auf dem Eorridor erklärte er : Sie müffen wiffen, mein Herr, daß ein Theil der Glasplatte, worin das Thier einge lassen, beweglich ist. Wenn der Schnabel heruntersührt, so öffnet sich vor ihm das Glas; der Kops taucht sozusagen in'sWasser, und kommt mit einem Fisch zurück. Die Ente verschlingt ihn vor unsern Augen, hebt die Flügel mit dem Hintertheil und schnattert, wie eben Enten zu thun pflegen. Hier sind wir; bitte, mein Herr, öffnen Sie die Thüre und treten , Sie
ein.' 2.Jn der Werkstatt. Es war eine allerliebste Schlofferwerk statt, die sich der Marquis hatte einrichten laffen und worin er sich amüsirte und seinen Hausrock verschliß. Und recht fleißig schien der vornehme Herr darin zu arbeiten ; der Fußboden war voll von Eisenseilspänen ; aus dem offenen Heerde glimmte ein Kohlenseuer und von den Werkzeugen hingen nur wenige an ihrer Stelle. Fast mit dem ersten Blick sah Albert eine Anzahl Schlöffer von Ehaffepotge wehren, die neben einem Schraubstock aufgehäuft waren. Augenscheinlich hatte sich der Marquis noch ganz vor Kurzem damit beschäftigt, diese nicht unbedenklichen Geräthe in Stand zu setzen. Wie er sich 'bei dieser Entdeckung zu verhakten Habs, war Albert nur einen Augenblick zweifelhaft ; im nächsten griff er eine Schürze auf, die auf einem Holzblock vor ihm lag, und breitete sie mit rascher Bewegung über die verdächtigen Gegenstände. Ich habe so lange in meinem Fache nicht thätig sein können," sagte er, sich umschauend, daß ich mich ordentlich darauf freue, einmal wieder eine Zange zu faffen und das Raffeln der Feile aus dem Eisen zu hören. Ah ! eine hübsche Bohrmaschine ! Englische Arbeit, nicht wahr?" Wenn d'Aurillac beim Eintritt in die Werkstatt eine seiner Hände frei gehab! hätte, so würde er sich damit vor den vergeßlichen Kopf geschlagen haben. Starr sah er, wie Albert die verrätherischen Ge wehrtheile vyr sich und ihm verbarg; bei großmüthige Feind wollte nichts gesehen haben. (Forttstzupg folgt.) La!1 Uo&d Hat Store; i Sommer-Hüte ! Neuester Facon soeben ange k o m e n. Willige Preise ! Gute Bedienung ! f&an besichtige die große Äniwahl von Hcrrcll-u.KnabcllHütkn. 3Jo. 7 &st WisZingk Str. Zcfscrsonchauß. Deutscher Gast-Sos ! - nebft - Weitt-undVienvirtWaft ei & 63 0(1 Süd Straße. I n d i a n a p o.l i , I n d. 3ohn -Sbenrg Grünert, Eigenthümer. An'cÜMlleacoim's berühmter GAS - GNög absolut rein und der best im Vartte. Dieser Essig wird in Quart,rüge erkauft nd wir geben mit jevem Sruze ein Seschenk. Dia Gt schenke bestehen aul filbervlattirten Cafterl, heelöffeln, vlesser und Sebeln, Slalwaaren, a schentüchern. Binde, Bilder, vchmucksache . f. . Dies geschieht ,m Zmeck dr Sieklkn. YreiS p Qrug .... 10 GiC CT Cri cn C:;:::3 p zUz.
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