Indiana Tribüne, Volume 8, Number 320, Indianapolis, Marion County, 6 August 1885 — Page 1

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n t . . . . W i AA A A. i ani . m nr r i Viu ww Zahrgasg 8. Office : No. 120 OS Mm yland Straße. Nummer 320. Indianapolis, Jndlana. Donnerstag, den . August 1886.

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Neues per Telegraph. Wttt,-uSitchten. W a s V t n g i sn. D. C.. 6. August. Strichregen, etwa höhere Temperatur. That eine Wahnsinnigen. Attica. Ind., 6 August. Dr. Aborn von Marsöftld sollte nach dem Irrenhause gebracht werden. Er ging

nach Williamsport, um btl zu verhiN' dern. Aon dort brachte ihn sein Freund Dr. Bayer nach Hause und blieb bei ihm über Nacht. Gegen Mitternacht nahm Aborn ein tzweischneidige? Messer auk seinem In ftrumentenkasten. Seine Frau floh auk dem Hause und der Wahnsinnige stürzte sich aus Dr. Boyt?, denselben entsetzlich am Halse und an der Brust verwundend. FZ gelang demselben schließlich, sich los tu machen, woraus der Irrsinnige sich selbst den HalS abschnitt. Grantauf dein Paradebett. Ne I ork. 6. Aug. 150 Palizisten befinden sich im City Hall Park, um die Ordnung ausrecht zu erhalten. 30 Rann vom zwSisten Regiment halten die Ordnung in der C ly Hall ausrecht. Schon um 6 Uhr heute Morgen wurden die Thüren geöffnet und Besucher zuge lassen. Der erste Besucher war eine Frau mit zwei Kindern an den Händen. Seit dem ergiekt sich ein nicht enden wollend:? Menschenstrom durch den Carridor und etwa hundert Personen passteen jede Mi nute an dem Katafalk. Drahtnachrichten. Die Ankunft in New Det. Ntv Zlork. ö. Aug. Die Mim Grand Central Depot zeigte au? fünf al der Zug mit der Leicht Granl's ankam. Trok de5 heftigen Regen hatten sich viele Menschen eingesunden. und gerade al der Zug hereinfuhr, brach die Sonne durch die Wolken und da Wetter klärte sich auf. Der Sarg wurde auf einem kleinen Schiebtwagen nach der Platsorm aus der Westseite dk Bahnhose. gebracht und auf den Leichenwagen gehoben. Gen Hancock und sein Stab verliefen eiligst den Bahnhos. Psetde waren für sie in Bereitschast und sie ritten im allopp nach der fünften Avenue um die Spitze der Leichenprozesston einzunehmen. AI der Sarg hinau zu dem großen ttatasalk getragen wurde, entblöße die ganze versammelte Menge da Haupt. Der Wagen it dem Katafalk war mit zwölf Pferden, sämmtlich schwarz drapirt

bespannt, und jede Pferd wurde von einen Schwarze geführt. Eine halbe Stunde nach Ankunft de Eisenbahnzuge setzte sich die Prozesston in Bewegung, zwölf berittene Polizisten voraus. Die Straken waren gedrängt voll Mtnschen, alle Fenster waren besetzt, aus den Dächern saßen sie und selbst die Lapenpsosten und Telegraphersosttn hatten sie erklettert. Viele Häuser an der sünsten Avenue und am Broadwaq waren mit Traueremblemen versehen. ' Trotzde sich dlok Militär, reguläre und Milizsoldaten in der Prozession be. sanden, var der Zug doch über eine Meile lang. Die Waffen urden umgekehrt getragen und die Fahnen waren in Flor gehüllt. Der Zug ging in der gestern beschriebenen Ordnung vor sich. E war sieben Uhr. al derselbe am City Hall Pnk ankam. Gkn. Hancock und sein Stab begaben sich in die schwarz auSge schlagene Mayor' Ossice, wo sie vom Mauor empfangen urden. In der Mitte der City Hall besand sch ein schwarzer Thronhimmel, unter welchem der Sarg gestellt wurde. Während derselbe hineingetragen wurde, söielte die Musik einen Trauerarsch. Gen. Hancock übergab in sor Miller Weist die Leiche dem Rayor. Inzwischen war die Äacht Angebrochen, und da elektrische Licht und die tiefen S.chat? tcn deselbe machten die Szene zu einer höchst eindruckoollen. Bi 1 Uhr Mor gen blieben die Thüren geöffnet und etwa 34,000 Personen pasfirten dH den Eorridor und besichtigten die Leiche. D i e K o st e n. Von den riesigen ttosten, welche ein solche Lelchenbegänzniß. wie da Grant's verursacht, machen sich nur Wenige eine Begriff. Die Ausgaben für da reguläre Militär betragen etwa Z2000. die Augabea der VZilizen, un gesähr 25.000 Mann, $90,0G0, die Ausgaben der Stadt belaufen sich aus $30.000, die Betheiligung der verschiede nen bürgerlichen Vereine und Gesellschaf ten kostet etwa $250,000 und die Drap! rungen und Dekorationen ungesähr $500.000. zusammen $872.000. Mt. Mr Gregor. 6.' August.--Frau Grant befindet sich hier und wird nicht nach Pork gehen. CivildienftIig a. Nevp ort. R. I. ö. Aug. Die Lidttdienst Liga hielt heu't ihre vierte :'?-;

Jahresversammlung. George Wn. Cur tik, der wieder zum Präsidenten gewählt wurde, hielt eine Rede, worin er den Prä stdenten wegen seine Bestreben in der Richtung der Eioildienstresorm belobte. r ctahfl.

London, 6 August. Eine Drpe sche von Wien an den .Telegrph" mel hf. fcrt&svrfrri(f hif amerikanische R? aieruna ofkiiieki notMnrt babe. dak bitt ( Rttitn htr üflrtiAWAtn Veaieruna nickt ! als amerikanischer Gesandter genehm sei. und dak denen Abberufung geunlcht erde. Selbstmord. London. 6. August. Während der Fahrt de Dampfer City of Chicago nach England veranlaßte eine Frau ihren Mann ihr $500 in Geld zu geben. Sie steckte da Geld in die Tasche und stürzte sich dann in da Meer. Da Gewicht de Gelde zog sie rasch in die Tiefe hinab. Die Frau war Mutter von ö Kindern. Kann nicht helfe n. London, 5. Aug. Premier SaliS bury ertbeilte einer Deputation von Zackerfabrikanten, welche um Vergel tungmaßregeln gegen die Ver. Staaten, welche den Zuckersabrikanten Bounty be zahlen, nachsuchten, daß er nicht in der Lage sei, ihnen zu helfen. Feier ine großen Ereig nisse. L o n d o n, i. Aug. Cyru W. Field gab heute Abend ein Bankett zur Feier de 2ö. Jahrestage der Vollendung de ersten atlantischen Kabel. CAirTioaätidtfti. New Z)o?k. 6. August. Angekom men: Wisconsin" von Liverpool. N e v P o r k. 2. August. Angekom men:' .State of Jndiana von Gla' gow. Bremen, 5. Aug. Angekommen: .Gen. Werder" von New Psrk. Liv erpo ol. S. Aug. Der Dampfer .Eitv of Rome- von New Bork Pas sirte Fastnale. Lond o n, 5. Au. Der Damvser .Rhynland-, von New Psrk nach Ant werpen bestimmt, passirte. Bremen, 5. Aug. Angekommen: Main von New York. N e w V o r k. 5. Aug. Angekommen : .MaaSland" von Antwerpen. Marktvreise. &,, XX. 95: 5k. i ,otd. 95k. am fK.1mK 47: gld aemtsch. Ux. ßof f SRa.ltwt.'i6c; ßettchtZ2t. oga Me Zl al,-!? 00. fcau lu.M. eatnleu 4ltr b-?xr. peck Se. Seite 7. Scht,sqal, 7tf-7Xi. eh l-Zamt!, $3.7S-44.aj; anc, ti.IO-l.Sa: eiuija.5o rsjo. t c t 10c ; tm tete 13c. tter-Ek,aa,r, 16-15: eir, u - 16c; Twntr, S Ist. Mm X Vt. : j-g lc per Vf. Mrt ffm neue per Varrel. 2mtUll-2V?5 X ush. epfe l ,1.LU ,r dl. H i e fi g e S. Oouderbacer Todesfall. Maggie, da 6jährige Töchterchen von George Shaw ist vorgestern Abend ganz plötzlich gestorben. Da Kind und fein Vater wohnten in dem Hause de Herrn Eli Strickler. 7lo. 174 Ost Washington Straße. Da Kind war am Abend damit beschäftigt seine Hände zu waschen, al e plötzlich am ganzen Körper steif wurde und zu Fra Strickler gewendet, ausrief: O Mama, mein ikökver wird steis, laß mich nicht sterben.- Im uäch. sten Augenblick war da Kind eine Leiche. Man vermuthet, daß da Mädchen in Fgz'ge der Verletzung gestorben ist. die e por etwa drei Monaten erlitt, indem , von ein Wagenrad an die Schläfe ge stoßen, würd. Ptftjtiä gesZorde. Loui Grein er, der deutsche Uhrmacher, dessen Geschäft sich No. 190 W. Washing. ton Straße befindet, ist heute Morgen um 5 Uhr plötzlich glstorben. Der Mann war llerding schon seit längerer Zeit leidend, er hatte die Schwindsucht, trotz den waren seine Angehörigen nicht daraus gefaßt, daß sein Tod so bald ein trete würde. Er hinterläßt eine Frau und vier ginder, die No. 215 Bright Straße wohnen. Er war 25 öiahre alt. Er war die kacht über in Stuhl gesessen, und al er sich heute früh in Bett legen wollte, fiel er um und gab seinen Geist auf. Er war Mitglied der ttnight of Honor und der American Brotherhood. IXT .Die Glocke" da yrgan der Vivcenne Diöcefe wird von Evanville hierher verletzt werden.

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Naub. Heute früh wurde der Kaffaschrank in der Postosfice zu Southport gesprengt. $60 in Marken, sowie ein Schublüdchen, welche Privatpapiere enthielt, wurde gestohlen. Letztere fand man fpater neben einem Gartenzaun liegen. Die Ditbe kamen jedenfalls au Indianapolis. FSÄibert W. Wishard wurde zum Verwalter derNachlaffenschaftvon Gkor gia Kruv eingesetzt. Bürgschaft $l,000. tZT John Feller' Kind, No. 83 S. Mississippi Straße, wurde gestern Nach. mittag von einem Hunde gediffen. Au der Wohnung der Frau Printz No. 70 Cincinnati Strafe, wur den vorgestern Nacht mehrere Damen und Kindeikleider gestohlen. ftr Charles Stellhorn wurde wegen thätlichen Angriff? auf Jeffe Tboma von Squire Smock um $!. und Kosten bestraft. EzT Colonel Robert Emmet reiste heute Morgen nach New Pork ab, um als Repräsentant von Gouverneur Gray'S Stab dem Leichenbegänzniß Grands bei zuDohnen. t&- Catbarine Haas machte eine Re plevinklage gegen LewiS Hammel anhän gig, in dessen Besitze sich in Folge Kaufs ein Pfero befindet, welche der Klägerin gestohlen worden ist.X7 Magdalena MauS ließ Absalon Jacob'S Saloon an Jndiana Avenue mit Beschlag belegen um eine Schuld von $127 einzutreiben, und Rachel Borne reichte eine Gegenklaze ein. behauptend, daß die Einrichtung ihr gehöre. S- Die 15jährige Tochter, der in No. 169 Süd Tennessee Straße wohnen den Frau PhlppZ, lief vor mehreren Tagen von Hause fort und wurde gestern Nacht mit ihrem Liebhaber in einem Zimmer in English Block gefunden, und ihrer Mutter zugeführt. Jake McConnell, ein gefährlicher Bursche, der unter demNamen "six llngcr Jack'1 bekannt ist, warf heute Mittag Herrn Anton Rasener. 23 Ost McCarty Str. einen großen Stein an den Kops, ihn schwer verwundend. Der Bursche wurde eingesteckt. tZT Die Grand Jury hat Ji'm Dowling wkgen der BestechnogSangele genheit vorladen lassen. Im Uedrigen handelt eS fich bei der ganzen Angelegenheit nur um eine Untersuchung zur Fest ftellung der Thatsachen, da die Sache nach dem Gesetze verjährt ist. . ET Robert Phillips, der Farbige welcher seine Frau ermordet hat, dat einen Rücklall im städtischen Hospital erlitte. Sein HalS ist angeschwollen und er ist fast die ganze Zeit über im Bett. Auch ist er jetzt recht niedergeschlagen und er sprach die Absicht au, sich wenn eS zum Prozesse kommt, sofort schuldig zu bekennen. C3S Soziale Turnverein hat in seiner gestrigen Geschäftsversammlung sünf neue Mitglieder aufgenommen, und $25 zur Anschaffung neuer Bücher sür seine Bibliothek ausgeworfen. Eine Postkarte banden Herren .ChaS. Kihne und Z)r. Hugo Pantzer, weiche in Dresden gelegentlich des Turnseste ge schrieben war. wurde verlesen und ein dreifache Gut Hell wurde auf die beiden Herren gebracht. Vom NuSlaud. Zu den von den französi-. sehen Truppen in Hue erbeuteten tausend Kanonen melden die Pariser Blätter: ,Ln einem Telegramm deS Generals de Courcy heißt es, daß wir tausend Stück ArtillerieGeschüp in der Citadelse von Hue erobert haben, wonach ein Geschütz auf je zehn Mete? de Festungswerkes käme ; man muß aber bedenken, daß, da die Citadelle gleichzeitig ein Arsenal ist, man dabei auch daS Neserve.Material mitzuzählen hat. Die tausend Kanonen gehpren allen Epochen und Modellen an, mit. gezogeenen und geraden Läufen., gegossene, eiserne und kupferne. Ja, es giebt darunter sogar hölzerne Kanonen'

Wer hätte je gedacht, daß in Nußland, diesem Reiche der beftändi gen politischen Processe und Hinrichtungen (in Nußland werden nur die politischen Verbrecher gehenkt), eS einmal gar keinen Henker geben werde ? ! In ganz Nußland ist nämlich heute nicht ein einziger ofsicieller Henker da. Der einzige bis jetzt ofsiciell angestellte Henker, Naubmörder Iwan Froloff, litzt heute wegen verschiedener gemeiner verbrechen, alö: Diebstahl, Gewaltthätigkeit u. dgl. im Moskauer Gefängniß, resp, in dem Spi tal dieses Gefängnisses, da er an hochgradigem Delirium tromens leidet, und in Folge dessen mußte der noch vor zwei Wochen zum Tode verurtheilte Ni hilist Lißjanski, welcher den Charkow Polizeibeamten Fessenko erschoß, warten, bis in dem großen russischen Neiche ein Häftling gefunden wurde, der sich erbot, iln, Lißjaniki, natürlich für eine glänzende Belohnung, aufzuknüpfen. Dieser freiwillige Henker fand fich endlich in dem Warschauer Kcrker ; er erwies sich aber bei der amL.Juli inCharkow innerhalb dcs dortigen Gebäudes der Arrestanten - Notten vollzogenen Hinrichwng so ungeschickt, daß der Delinquent über eine Viertelstunde am Galgen zuckte und an allen Gliedern bebte, ehe der Tod eintrat. Der pariser Jntransi"geant" veröffentlicht folgende sensationelle Nachricht : Dem ehemaligen Diplomalen Villing habe der Mahdi vor der Einnahme von Khattum angeboten, den General Gerden gegen em Lösegeld von 1,250,000 Francs, welches Lord Lyons nach dem Eintreffen der offiziellen Bestätigung von der Freilassung Gordon's zahlen sollte, zu den englischen Vorposten zurückzuschicken. Villing habe diesen Vorschlag in Paris Lord Lyons mitgetheilt, derselbe sei jedoch von d?m englischen Ä)!inisterium auf Verlangen Lord Granville's abgelehnt worden. Die sensationellen Nachrichten des Nochcfort' schen Blattes haben sich bis jetzt durch weg als reine Erfindungen, mindestens als Uebertreibungen herausgestellt. Vor stehende Nachricht erscheint gänzlich im glaubwürdig. Der Hauptmann Baron Polier, welcher seit dem 4. November vorigen Jahres in Wien unter dem Verdacht des Landesverraths in Haft ist, leidet an krampfartigen Nervenanfällen, weigert fich jedoch. in'S Spital zu gehen. Die eigentliche Untersuchung wird erst beginnen, wenn daS Material aus Ber lin einlangt. Polier betheuert, daß er eine Unvorsichtigkeit bei Absenkung eineS Packeis an einen Freund begangen, je doch sei eine gewinnsüchtige oder verrät iberische Absicht ausgeschlossen.

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