Indiana Tribüne, Volume 8, Number 315, Indianapolis, Marion County, 1 August 1885 — Page 3

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rei furchtbaren Seinen, den NheumätlZsns und fleuralale cernrfachen. sind dieselben shr gefährlich Äranfbeiten. die fcäufta 2b ur ?olge habn. ES vt sonderbar, daß die mebi,:nische Wiftenschaft erst kürz, lii im stände war. i:t Mittel zu entdtitn, da sicher tit seinen WirZunaen und unser) Itar in der Heiluna ist. sr sind schon vorder Mittel entdeckt worden, dieselben nnd der so ßcfäörlt, daß sie. wenn nicht sehr sorg altia, angewandt, fcjttlufcer ali die rankheit selbst wirken. Weil ader Völlig barmloZ und dabei sicher heilend ist, hat ti einen o wunderbaren Erfolz erzielt Herr M. M.Tilton, Chicago, JZ., schreibt: ..Ich liht V:tnttrbirt, tut Ct$Utorel tturfa6tc Zjutunarn bestattet, liortfcil in nein iJ&tsrrtn Zk.lle sen St.tumatilmul ISjatrirr tauet, in bcm it unb fcäntt tebt getränt mt atm na4 bcm 9btaua tan ftti jUien st brr Patient tSttij n jtbem Gchmnz bctrt-.t. 3 habe e mit jteirtn ftol in sinnet eigene f jinlit anjtrojatt." G5. A. Grcrtale, Zweite r.b WalkAt Str., Teö Mowes, Ja., schreibt : ,.lMcitctcl hat mich mitsein unbutarm JtxtH iit hüaunen gntt. Ich habt prei Flasche eze titfjüirt lijben Mheumatt.mul gebrauit unb finec cl die trfit attaUnU3e, die ich je gemalt. Ich bin et na einer 9t im feum, meinen .ttiHtn nadzgebn n bin sn xchmrrjen aber Anichncllun gen eQirf befreit." Wenn SU LtblodhuraZ nicht in Ihrer Apotbke er (alten können, werden mir Jbnen. nach Empfang tti ujulirtn Preises ein Toüar per Flasche da sseide der örvres ftanco zusenden. Wir sehen ei lieber. rBn Sie e von Jbrein potbeker kaufen, aber tvenn tc dasselbe niit fuhrt, laste Sie sich nicht überreden, etwa? Andere zu venucken, sondern dest?en sie ss fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 WaU Str., New Bork. SSSUch. j I & I R B Xit tHxt$t nun defte Sah nach Louisville, Nashville, Mcmpliis, Chat unooga, Atlanta, Savaunah, Jackonvillo, Mobile and 5ew Orleans. Cl Ist forttjftlb'jft rt Paffazi,rr na dem SSden, tZ SxTtiti Rcmte zu edmeu. palüft. Slaf aad ParlocWaaZVlsckei. ivöicago stnd tfttintll nn Tt tmö V.'NttmÜe öS. W.:aenw,cd?e!. Cornsöit, d&DclUafetl aai fttietbeit bwtfl t k .Jeff- die altf ,nv?r'äsftg? . -M. & 3. M. JHt. IX. Derintf, Uüsiiltrt (?(fral Paffagieri.gknl, )Ji;m14j aihrngron u.O Jil.noiZ Str., JndI? K. W JMoKenna. Saperintenöent. Zsttcr-Alarm-Signale. 4 'ötn'liz, uuft llartt. 5 jjauttuartur sei ,1: X.caitviutl. Cfi-otMie und Jtta? tjcit. 7 Stodrl unb Michiza 5'.raB. K Ät Jkj,6trzße ub SffaSauIrn -t. S Westen und 9:orb5tra6. 12 Wsffachafetll S?. nahe 5!dle L:r. IZ Telam,? Lt?. und Fort 3ant Ä,. s II iew Zerl? und ?ort Sa,n ve. 15 Pet Str. und?.ssachurt v, I Shn.ta . und A?lz Str. 17 Park So, und Butter Str. I? arron? Ltr. und Bi2ltt . IS rcher und John iix. 23 Zolles So, und Sttdnt Sn iil Alabama und Sieben S. 12S Wertdian und ?ldtnt ti. Ucj Gondel Str. und Lincoln tl ftulTtiaunjI-Oedaub. 1 enttalCoe. und Acht St, 1ZI NladLa und Sisrrison r 2 Siodamx.sn und Kch! Stt Ä4 Eolleg ,. und Zehn e. Hoe Loe. und Te.asare 136 Xtlatoart nd Michiza t:. 21 t. I St,., nah Jllmvi,. LZ Pennsylvania und :nt Sn. 23 38o. 6. Enzin Heus Suchst, nd 5 r.isfisfixxi und :. Sleir Str. 27 Jllinsit und klichtzan Str. Pennslo.,; Tte. nd cjrn io. S9 WifWUppt und Liette tr. 1X3 Tnnsse und SiiSiarn Stt. tt3 Pnn1,liia nnd Bttchigan ver. tii J2ln,it und Herder. Str. St Zudlana Sv. und Uichlgan Str. j2 liendian und 5?alnut Str. K alilernta und Sitnaont Str. S& Oukt an ftcia 1oil SU. CS Jndiana Hoc. und St. S.ai, ti n Stadt.HoUal. BUK nd ord Mtchtj.n und 31 tr III Q4 and SSiInut T:r. 313 ad XitU tr. 314 CUÖenU nd Homard Str. 1 Sashtetu, naht West St,. 41 Gizcdors ud ZZashtngtdn t U S3rguri nd New fio.l tk. 45 UUrtdia unb Washington u. 44 Jltnoi und Chio Str. . 47 Xcnncff und kLashingto et,. 4 tngan'I Port Hus. 9 Zadtanola. ÜJ Mitiffou und ar?laad St,. US RiMkixi und WaöasZ Ctt. 410 JttZussn'I $orf Haus,. 411 3. . 3. öiound Hoas. 43 Znsan, fijtux. glknois und Tlttxiü 3t,. gatBoil und Louisiana Se, iZ TUji und Kctarto Str. 44 Qf nd South St,. 4 &BJUtkt und Öeotflia Ste. ' f7 nrOU und Ra, Stk. Radtsa A,. uns Rorrt Str. b9 dtl 2. uu Dunto, St, UZ tUfl d ÜiMa) St,. 613 ntuck, ve. und Sittn e 114 Nün und ttonil 5t, ZA ZZtnst und ans S 417 Ksrrit und Dacotah Sn. 41 Sauth nah Telamar St,. SS PJns?loanta und Lauifiana St,. U Telavare und Vcan Srr. K4 Oft und k?art, Str. 55 Itllabaraa und Sirgtana at. 47 vtrgtat o. und radstzam St, ti Oft nd Eodurn Str. 4? Pns,lJaia Str. und adtZa 413 veKrnan und Doughrto Str. 71 Virginia . nah Huron t. n Oft und srgta Str. U Kitashingto und nion Str. ti rnUa und 9torta Stt. 7S?ieft . d Pin. 54 tü& und aI Str. U VzWZs R.und XlOdn. 7 $ ictchcx Äot. und DiSon. 71 Sprite ud Pr1xt 6tt. tu GvLttjh ftu und au?,! tu. 71 Vrang, und Ol! St,. Tli 5 U 3 ai ch, eu. a 1K es Jtrs, Stk. z2 Wasnstoa d Llsar St,. Oft nd art Str. S4 o,t und VTAtdisa St, M Taudumn,nftaU. 56 B,. Staateu rseaaU 47 Ortental nd Washington St, .4? rau, esangnt,. 612 Sto.S chlauch'Vau, Oft ZLashiugt,nlrtz S,a tt nd ode Str. 814 Oh d Ha, t, Uaryland ah dtan Str. 92 Vttridtan nnd orgia Strafe. CA 1 PnoatStgnal. und asten tDictctholt, nUr.Una. 3-3 Clgnu tu, Terru. ZeiSqcigt,Zeuerau. öi.echtt?.D":b. mm jtöl SGS, AM

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Kinpor!

Roman von M. tzlto r. (Fortsedung.) 3ianut;a nanv. vom "xxTiltl fi die Güte der Großmutter ersüüi, am Jen ster ihres Zimmers. Es wurde ihr aus einmal klar, wie gut man immer gegen sie gewesen, wie die Großmutter und Lili ge wetteifert hatten, ihre Wünsche zu befrle digen. Da nahtenStimmen unter ihrem Fenster, die Tante hatte den Arm in den von Frau Scholler gelegt und sprach mit einer außergewöhnlichen Liebenswürdigkeil, das Gesicht hoch gerothet. zu der al ten Dame. Was soll dies denn bedeu tm?" fragte sich Manuela und erbleichte. Alsbald aber zog ein Lächeln über ihr Gesicht. Die Tante ist doch eine recht gutherzige Frau, nun möchte sie derGroß mama Alles zu Liede thun, weil sie mir freie Wahl gelassen hat," sagte sie sich, und ein Gefühl der Erlösung, der Freude zog durch ihreBrust. Nach einer Viertel stunde klopfte man an ihre Thür. .Ich bin es, geliebtes Herz, darf ich eintreten ?" fragte die Baronin. Manurla öffnete rasch die Thür und ihre Tante warf sich mit lautem Schluch zen in ihre Arme. .Es sollte Deine Mutter sein, die in dieser feierlichen Stunde Dich umarmt!" sagte sie unter reichlichen Thränen. Die. die Mutterstelle an Dir vertreten,soll auch die erste sein, die Dir Glück wünscht zu einer ganz fabelhaft glänzenden Heirath." Sie weinte und lachte, sie sah nicht, vie Manuela betreten von ihr zurückwich und sie mit tief erbleichtem Gesicht anstarrte. .Ihre Dienerin, gnädigste Frau Grästn ; wann wird es der ergedeenTante erlaubt ihre Aufwartung in dem stolzen Schlosse zu machen C und die Baronin machte ihre graziöseste Verneigung vor dem jungen Mädchen, das sprachlos zurückgetreten war und sich fragte, ob die Baronin bei Sinnen sei. Scherz beiSeite.süßeSHerz; böse sollte ich sein, daß Du mir den Na men und Stand deö Bewerbers verschwie zen hast, das ändert ja die Sache total; und ich habe nichts zu sagen, als daß ich eher nicht von hier weiche, bis Verlobung und Hochzeit vorüber sind. Du Glücks !ind. Du wunderbare Schönheit, die zu Höchsten auserlesen war !" Wie konnte ich von Dir Beistand er '.varlen brachte Manuela tonlos hervor, ich muß dann bei der Großmutter Trost suche!!. Da Du fahnenflüchtig geworden bist.' Fahnenflüchtig ! Der Ausdruck ist gut und wieder nicht gut, denn ich kannte die Fahne nicht, liebstes Her. Deine Großmutter ist eine wackere Frau, eine höchst verständige Frau, ich thue ihrAbbiite,daß ich erst heute den Vortheil hatte, sie ken nen zu lernen. Das aber sage ich Dir, Du wirst ihr das Herz brechen, wenn Du den Grafen nicht heirathest : ganz abgese Yen davon, daß ich von der Stunde an meine Hände von Dir abziehen werde." Es wird der Großmama das Herz brechen, jagst Du? Gott, mein Gott, wie bin ich unglücklich ! Was soll au der armen, kleinen Lili werden, wenn sie stirbt?" stöhnte Manuela und bedeckte das Gksicht mit beiden Händen. Da? srage ich mich auch siel dieBaronin ein, und was soll ausDir werden? Der Baron wird noch in diesem Jahre pensionirt, das ist gewiß, und meine flot ten Lieutenants sparen nicht,bei uns müs sen die größten Einschränkungen einge führt werden.Ich danke Dir, Tante sagteManue la in starrer Ruhe; sei so gut und lasse mich nun allein." Als die Baronin da? Zimmer verlas sen hatte, blieb das junge A!ädchen wie vernichtet. Sie starrte vor sich hin, und von Zeit zu Zeit lies eine Thräne über die marmorblassen Wangen. W gut und großmüthig ist die Großmama ! Ich will ihr nicht dasür das Herz brechen, nein.das will ich nicht und wie geistesabwesend sing sie an zu schreiben : Geehrter Herr Graf ! Meine Großmama hat mirMittheilungen vonJhrem geschätztenAntrage gemacht, den ich mit den besten Gefühlen anneh nie." Das war Alles. Spute Dich, Lili, und trage diesen Brief auf die Post, aber eile Dich,damit er aus demHause kommt," sagte sie in großer Ausregung zu der Klei neu. die liebevoll und besorgt in daZ blei che Gesicht ihrer Schwester sah. Am folgenden Tage verlobte sich Ma nuela von Kirnberg feierlich mit demGra fen von Erlen. Als seine Arme sie um singen und er glückstrahlend so elend neben der. herrlichen Erscheinung stand, d: iberkam die Großmutter ein schmexz tiches Gefühl und sie blickte . sinster auf die Baronin, die sich ihr in dieArme wer sen wollte. Der Brautstand war nur kurz. Jeder Tag wurde dem Grafen zu lang, und sobald die nöthigen Forma lilälen besorgt waren,wurde derHochzeits tag festgesetzt. Manuela war ruhig, und still: wie ein edleö schönes Marmorbild sah sie den Zurüstungen zu, als hatten dieselben keinerleiBeziehung zu ihrer Per son. Die Großmutter versuchte mit der bleichen stillen Enkelin zu sprechen, allein diese küßte innbrünstig die welken Hände der alten Frau und schnitt jedes weitere Eingehen mit denWorten ab : Ich habe es nie so tief gesühlt, wie gut Du bist, Großmama, und habe Dich auch nie so ausrichtig geliebt, wie zu dieser Stunde." Der Baronin Zärtlichkeit entzog sie sich und klieb mehr wie je in ihrem sonnigen Zimmer; die prächtigen Geschenke des Grafen erhielten kaum einen Blick von ihr, desto mehr freute sich die Baronin darüber. Sie war überhaupt in einem Freudentaumel ; von dem Besuch, den sie auf dem Schloß machte, kam sie ganz ge örochen zurück; fast sprachlos ließ sie sich bei der kleinen Familie nieder und hauch tt. übermüdet vom Sehen und hören: Zu viel des Glückes, welchePracht, welch ein Reichthum und welch ein charmanter Mann!" Manuela hatte es ihrem Bräutigam abgeschlagen, den zukünftigen Wohnort vor der Hochzeit zu sehen ; sie war damit einverstanden, daß die Trauung in der Tchloßkapelle stattfand, auf diese Weise wurde das Aussehen in dem Städtchen vermieden. Sie schien ihrenAngehörigen eine Andere geworden, als sie langsamen, ruhigen Schrittes im weißen Atlaskleid, in den mit Orapgen überZSeten Braut

schleicr gehüllt, durch die Kapelle an den Altar rauschte. Das silbcrgeflickte Kleid mit der langen schweren Schleppe gab ihr etwas wahrhast Königliches, und derarme Mensch, welcher sich mühsam amSto cke neben ihr he?sa)!cppte, sah an ihrer Seite noch elender aus. Sie schien es nicht zu fühlcn,sie hörte nicht dasSchluch zen der Großmutter und der Kleinen und svrach das bedeutungsvolle Ja" mit Ruhe und Klarheit. Ein kleines Früh stück wurde im großen pomphaften Spei sesaal servirt, wobei die Baronin die Ko stcn der UnterhaltuW trug; dann zog sich die junae Gräfin in die sür sie bereiteten Zimmer zurück und kam im Neiseanzug zurück. Nur als sie von der Großmutter Abschied nahm, drokte ihre Ruhe sie einen Augenblick zu verlassen, es mochte deßhalb sein, weil die Umarmung der alten Dame gar zu heftig und zu schmerzlich bewegt war. Aber die Baronin flüsterte ihr schon zu: Fürstlich, rein fürstlich sind die Geschenke, mit denen der Graf Dich in Deinem Boudoir überraschthat: ohne die FamiUendiamanten, die wenigstens einen Werth von achtzigtausend Thaler haben, möchte ich die märchenhaften Toi leiten, die indischen Shawls und die Spitzen wenigstens auf zwanzigtausend Thaler schätzen. Sehen Sie nur, liebe Frau geheime Rath, wie wegwerfend unsere junge Gräsin solche Bagatellen be handelt; sie ist wie geschaffen für ihre Stellung." Frau Schöller kam krank und nieder geschlagen in ihr Haus zurück,derBaronin war es, als erwache sie aus einem schönen Traum, und sie zögerte nicht, eiligst nach Berlin abzureisen.

10. . Paul fühlte nur zu wohl, daß dieFreu de mit der er bis jetzt seinen Beruf erfüllt, dahin war. Er wollte wohl dem Wunsche seines einzigen Freundes nachkommen, aber er war. wie in seinem gan zen moralischen Selbst gelähmt ; ein Tag nach dem andern verging in Berlin, er besorgte mechanisch seine Berussgeschäfte, und immer tönte es dennoch in seinem Herzennach: Warum? Warum noch Etwas wollen?" Da riß ihn die Nach richt von des Pfarrers Tode aus dem düstern Hinbrüten. Als er nach einer kaum vierzchntägigen Abwesenheit wieder in das Dörfchen kam. lag der Pfarrer schon 8 Tage aus dem Kirchhof. Der trostlo sen Haushälterin, welche nicht wußte.was nun "aus ihr werden sollte, versprach der junge Arzt von nun an sür sie zu sorgen. Sie zog es vor, nach Wallrod zurückzu kehreuund Paul war der ganz verwirrten Alten behü'.nich, ihren Umzug zu bewert stelligcu. Er ging noch einmal zum frifch ai:sgeworftnenGrabe und von da reiste er zu seinem ttönncr. dem Geheimen Rath G. dem er innigst für sein Wohlwollen dankte und ihm den Entschluß, noch weiter freunde Ilniversitälen zu besuchen, mittheille. Planlos ging er in die weite Welt. Wehmüthig sckaute er auf den alten Leo, der ihn wieder begleitete: Unsere besten Tage sind dabin," sagte er zu ihm, und der Hunv ließ traurig deu Kops hängen, und schien Bettachtungen über das tröstlose Wort Vergänglichkeit" anzustellen. Nach Paris zuerst," beschloß der junge Arzt. Und es war merkwürdig, wie in jener Weltstadt ein Tag nach dem andern einen Theil seiner düstern Abgeschlossenhett hmwegnahm,die Medizin, seine theu re Wissenschaft, regle ihn wieder lebhast an, und er wurde einer der eifrigsten Be sucher der Ec3le de rnedicine. Auch Bekanntschaften der verschiedensten Art beschäftigten und erheiterten ihn und zo gen seinen Geist von unnützen Erwägun gen ab. Der junge Arzt wunderte sich selbst darüber, daß er ohne den unterge gangenen Stern wieder mit frohemMuthe arbeiten und genießen konnte. SeinStre ben, das er nun ein recht kindliches nann te, erschien ihm manchmal über alle Be schreibung unsinnig, so daß er nicht begriff, wie er später als vernünftiger und doch ein wenig durch Erfahrung gereifter junger Mann daran hatte festhalten fön nen. Es wollte ihn bedünken, daß das junge Mädchen ihm nie Veranlassung zu seinen Hoffnungen gegeben, und daß sie selbst damals in Berlin nur die liebenswürdige junge Dame gewesen, die wohl zuviel natürlicheGüte besaß, um dem ehe maligen .Milchjungen" hochmüthig zu begegnen. Es war gut, daß er vor dem piramidalen Unsinn, den Brief, das Werk so mancher Jahre, an sie abzuschicken, ge waltsam zur Vernunft gebracht worden war. Doctor Sommer hatte keine Ur fache, sich zu unterschätzen; auch war ihm schon von so manchenSeiten gezeigt wor den, daß er wohl volle Berechtigung hatte an sich zu glauben, daß er wohl als Be .Werber von Fräulein von Kirnberg hätte auftreten können. Aber gerade für sie, die ihn vor Zeiten mit den Milchtöpfen gesehen,sür sie wären dieVerhältnisse ganz andere gewesen,wie sür jedes andere junge Mädchen, Obschon kaum ein halbes Jahr darüber hingegangen war, daß im Pfarrgarten die Bäume in alter Pracht geblüht und das Abendroth das edle Ge ficht seines Wohlthäters mit trügerischem Leben gefärbt, so war eS dem jungenArzt, als lägen Jahrzehnte zwischen heute und dem Abend, der so furchtbar seine jungen Hoffnungen zerstört. Zu langen Betrach tungen kam er nicht, neue Entdeckungen auf dem Gebiete der Medizin reizten ihn mächtig an,und die medizinischeZeitschrift in Deutschland erhielt mancheAbhandlung von ihm, die von den Aerzten gebührend geschätzt wurden und ihm so viel eintrugen, daß ex mit dem Honorar und dem Rest seiner Habe ausreichxn konnte. Es freute ihn, daß ihm ein neuer Ansporn auS sei ner pekuniären Lage erwuchs, er fühlte es mit Befriedigung, daß er seinerSituation gewachsen war. Nach einem Jahre, dgZ ihm die schönsten und reichsten Genüsse verschafft, verließ er Paris. Nur eine traurige Erinnerung nahm er von Paris mit. Leo lag da begraben. Mit dem letzten Reste seiner Baarschaft begab sichSommer nachEngland. Durch Zufall kam er auf einer Reise, die er mit einigen Bekannten nach Schottland ge macht, nach Manchester. Es war nicht schwer, seinen Onkel zu finden, er war Besitzer einer Baumwollspinnerei, und wenn er auch nicht zu den bedeutenden Besitzern gehörte, so zeigte doch sein Haus mit der eleganten Einrichtung, daß er ein wohlhabender Mann sein mußte. Der Neffe trat ihm frei und unabhängig ent gegen, die kurze gedrungene Gestalt mit dem kleinen fp&ea.tfotfe und dem wenig

angenehmen Gestcht sagte ihm gar nichts; leine Erinnerung aus der frühen Kind heit hastete an diesem Manne, der ruhig auf seinem Ruhebett bei Sommer's Ein tritt sitzen geblieben war und ihn fragend ansah .Ich komme nur im Vorübergehen, lieber Onkel," sagte Paul und streckte ihm die Hand entgegen, mein Weg führt mich schon in einigcnStunden wieder nachLon don zurück." .Was thust Du denn in London ? Se tze Dich, nur einen Augenblick, lange habe ich nicht Zeit." Das kann ich auch stehend abthun,On kel, Ihnen zu sagen, was ich in London thue," und er gab dem Manne einen kur zen Bericht über sein Leben. So setze Dich doch," sagte der Onkel und streckte das dünne spitze Haupt noch weiter vor und stellte eine Menge Fragen an ihn. Das gefällt mir nicht übel von Dir, daß Du Dich zu einem rechten Manne gemacht hast, es liegt freilich in der Art, und Du hattest mein Beispiel," meinte er und lehnte sich behaglich zurück, indem er langsam den bunten türkischen Schlafrock über seine Kniee zog. Kannst heute Hierbleiben," sagte er in einem Tone, als gewähre er eine Gnade, .bin freilich den Abend im Club, die Damen mögen sich mit Dir beschäftigen." Ich danke Ihnen, Onkel, ich muß ab solut morgen wieder in London sein," sag te Paul entschieden. Dummes Zeug, Du bleibst hier, das sage ich !" rief er und sah den Neffen herausfordernd an. .Ich danke Ihnen für ihre Freundlichkeit, habe aber keine Zeit zu verlieren; le ben Sie wohl, es freut mich, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben," sagte der Herr Doctor und reichte ihm seine Hand hin. Ei, Du Teuselsjunge, wer giebt Dir denn das Recht, so mit Deinem Onkel zu sprechen?" rief der kleineMann und sprang auf; wenn ich sage. Du bleibst heute hier, so bleibst Du, und damit Basta," und er schlug energisch seine fleischige Rechte in die Linke und drückte an dem Knopf, daß es weit ins Haus hinein schallte. Eary soll kommen. Du weißt ja, die Mtis Cary", Du Schafskopf," sagte er zu dem Bedienten, der seine Livree so stolz trug, als sei er an das Haus eines Lords attachirt. Der Neffe stand unschlüffig da, als sich die Thür öffnete und ein Wesen herein schlüpfte, zart und durchsichtig wie ein Hauch. Ihre schlanke und zart abgerun dete Gestalt, ließ darauf schließen, das sie gerade kein 12jährigeS Kind mehr sei. Tiesdunkle, außergewöhnlich große Augen schauten unter den lichtblonden Haaren, die ihr tief über die Stirn hingen, her vor. Da, begrüße Deinen Vetter Paul, den Herrn Doctor Sommer und sei fein artig gegen ihn, er will einige Tage bei uns bleiben," sagte Herr Schmidt zu seiner Tochter. Still, Junge, Du hast hier nichts mitzuschwätzen. Du bleibst, sage ich." Aber Onkel, meine Zeit erlaubt es mir nicht," demonstrirte Paul. .Aha, ich merke schon, will sich beliebt bei dem Onkel machen, der es sich hinter's Ohr geschrieben, daß Zeit Geld ist sagte der Alte schmunzelnd und klopste demNefsen wohlwollend aus die Schulter. .Ich gebeDich frei für morgen, telegraphire an wen Du willst in London, nimm ihn mit Dir, Cary, ich muß nun zu der Spinnerei." ' Paul zögerte; seine Cousine, die ihn nur groß mit den sonderbaren Augen an starrte und dieArme übereinander geschlagen hielt, als wolle sie ihre Hände verste cken, reichte ihm nun hastig beide Hände hin. .Verzeihe, Cousin sagte sie mit einer leichten zarten Stimme, die man doch nicht eigentlich schwach nennen konnte, .mein Vater hat mir nie gesagt, daß ich einen Cousin hätte. Du bleibst, hier, selbst verstandlich, wenn nicht des Onkels wegen, der nie vonDir gesprochen hat, dann doch Deine? Cousine wegen, die Dir von dieser Stunde an gut sein will, wenn Du es verdienst. Nun, so ernsthaft brauchst Du dieSache garnicht zu nehmen, Cary," sagte der Oheim, der Vetter geht bald wieder nach Deutschland zurück, und dann ist es mit Gutsein vorbei; Kindergeschwätz das, hatte andere Sachen zu thun, als den Paul zu warten und zu pflegen. War auch aus dem Hof besser ausgehoben.Der junge Arzt hielt die kleinen durch sichtigen Dinger von Händm in seiner Rechten. Ich danke Dir, Cary," sagte er, .und Dir zu Liebe bleibe ich bis morgen hier, wenn Du es wünschest." .Ei sage, welches Alter giebst Du denn meiner Tochter? Ich wette drum. Du nimmst sie für ein kleines Kind; sage ihm doch, daß Du achtzehn Jahre alt gewor den bist, Cary," lachte Schmidt. Seiner Cousine Augen blickten so tief und still zu ihm auf, und er erröthetc bis in sein dunkellockiges Haar hinein, Sie sah es, blieb aber ruhig, und er hielt immer noch die beiden Händchen, leicht und bleich wie zwei Lilienblätter,in seinerRechten. Komm von hier fort, Paul sagte Cary mit einer gewiffett Hast. Aha, sie wird schon wieder weiß wie Baumwolle," rief der Vater, das bischen Tabakgeruch in meinem Tusculum lernt sie nun einmal gar nicht ertragen! In dem prunkvollen Salon, wohin Cary ihren Cousin führte, saß eine korpu lente Dame in einer derFensternischcn mit einer Handarbeit beschäftigt. Sie nickte nur mit dem Kopfe, als Cary ihr sagte : .Er, ist mein Cousin. Miß Bake." Die Dame nahm keinen Theil an der Unter Haltung der beiden Verwandten, sondern verließ ab und zu das Zimmer und kehrte wieder auf ihren Platz zurück, die Arbeit schweigend wieder aufnehmend. .Miß Bake ist Alles in Allem", erklär te Cary ihrem Vetter, als er sie fragte, .sie leitet das Hauswesen, sie begleitet mich wenn ich ausgehe und sie giebt mir Unterricht in der französischen und italienischen Sprache; sie ist seit zehnJah ren hier im Hause, seit meine Mutter loM ist Sie sprach sonst nichts über sich und ihreVergangenheit, aber sie wollte von Paul viel über Deutschland und über Paris wissen. Cary war nicht sehr unter haltend; die großen dunklenAugen träum ten meistens vor sich hin, schwieg aber Paul, so erhoben sie sich sebr verwunden

' zu lym und sie sagte: Erzähle weiter r ..

viPiiin, .oa3 i)ore icy o gern. Um fluis Uhr fand das Diner statt. Herr Sckxnidt, oder Smith", wie er sich nannte, krachte einige Herren mit, die er dem Nef??n vorstellte. Das junge Dachen nahm den Platz der Frau vom hau se ein ud erledigte ihre Aufgabe mit einer Würde, die Niemand wie den Cousin delustigte und überraschte. Miß Bake saß am Ende desTischcs und verhielt sich ganz schweigsam und man würde ihre Anwe senheit kaum bemerkt haben, wenn Herr Schmidt in seiner angeregten Laune ihr nicht zugerufen : Nicht zu laut. Miß Bake, Sie überschreien uns Alle," oder: die Unterhaltungsgabe, die Miß Cary Ihnen verdankt," und dergleichen. Miß Bake machte eine Anstrengung und be lohnte seinen Witz mit einem kaum merkbaren Lächeln und mit einem That 'II do, oder never rnind. Das Dämchen in der Mitte des Tisches schien gewöhnt an ihres VaterZ Ausfälle, sie versah ihr Amt nur desto ernsthafter und feierlicher, als das Diner vorüber war und Herr Smith die stolzesten Insassen seines Kel lers auf dem Tische erscheinen ließ, da erhob sich die ätherische Cousine und ver ließ das Speisezimmer, nachdem sie ihrem Vater und Bette? die Hand gereicht. Miß Bake folgte ihr auf dem Fuße. Am andern Tage reiste Paul früh nach London ab; der Onkel sagte ihm gähnend, er schäm sich des Neffen nicht, und die durchsichtige Cousine war noch nicht aus ihrem Schlasgemach hervorgetreten. Miß Bake schüttelte nur den Kops, als Doctor Sommer nach ihr fragte, sich zu verabschieden. Es waren kaum 14 Tage seil seinem Besuch vergangen, da erhielt er eine Einladung aus ein in der NäheMan chesters gelegenes Landgut seines OnkelS. Diese Einladung kam ihm ungelegen; tx war bereits ein Jahr in London und dachte ganz ernstlich daran, bald nachBer lin zurückzukehren. Bei der größten Sparsamkeit.dcren er sich immer beflissen, um bei verhältnißmäßig geringen Mitteln seine Zwecke zu versolgen, gingen doch seine Hilfsquellen zu Ende. So beschloß er denn zu gleicher Zeit den Abschiedsbe such mit der Einladung zu verbinden. Das Landgut lag einigcMeilen vonMan chester, es war ein bescheidenes haus in Bauart und Einrichtung. Herr Schmidt schien sich hier besonders wohl zu fühlen, er machte den Neffen auf die vorzügliche Luft aufmerksam, wie sie besser und reiner nicht in ganz England zu finden sei, und er bewerkstelligte das Einathmen der guten Lust auf die gcwiffenhafteste Weise, indem er lange Pausen im Gespräch eintreten ließ und neben dem Neffen schnauste und die Backen aufblies, dem kurzen Landaufenthalt so viel gute Luft abzugewinnen, wie möglich. Es steckt in der Art sagte er zum Neffen, den er auf den Feldern umhersührte, ich sehne mich in der Stadt immer nach Feld und Wald, meine Wiesen selbst zu bewässern, hinter dem Pflug hergehen, das ist sür mich das Ideal von einem Dasein. Geld wirdwenig damit verdient, und ich werde m'lr den Luxus auch erst gönnen, wenn mein Schwiegersöhn sür eine annehmbare Summe die Spinnerei übernommen hat. Das mag nun auch noch sechs bis achtJahre dauern, jetzt denke ich noch nicht daran.mich zurückzuziehen ; in dieser Lust aber werde ich hundert Jahre alt", und er sing wieder an, gute Lust in sich hinein zu arbeiten. Als sie zumLandhaus zurückkehrten,waren auch die beiden Damen angekommen; Cary in ihrem weißen Kleide, das immer dasselbe zu sein schien und immer so blendend und srisch war, reichte diesmal dem Vetter die schmale seine Wange zumKusse hin. Sie war immer neben ihm und ih re großen Augen beobachteten ihn unter den tief herunterhängenden Haaren hervor; zu sagen aber hatte sie ihm nichts. Mehrere ältere und jüngere Herren er schienen im Lause des Tages, man durch strich die Wälder, man machte eine Fahrt auf dem großen Teich, die Gesellschaft war sehr munter, und auch Paul fand Gefallen an der schönen Natur und dem allgemeinen Frohsinn. Das weißeKleidchen schimmerte überall im breiten Schatten des Waldes, aber eigentlichen Antheil an der Freude nahm Cary nicht. Die schweigsame Dame fing an.Paul im hoch sten Grade unangenehm zu werden, aus seine Frage, ob denn Cary keine Freunbinnen erwarte, ob sie überhaupt keinen Umgang mit ihren Altersgenoffen pflege, hatte sie ihm nur geantwortet: .01. 110 (Jorttedung folgt j Bau- nnd Unterlage- ' Iikz! Zve! nnd dreifaches Dachaaterial Dach-Fgz, Vech, Koblen-Tbeer, Dach-Farben ,e. 8IMS & SMITHER, 159 Wett Matylaud Str. Kommt und seht unsere LYMAH CASQLII! 0EFEII 4 2, S nud 4 Brenner. I&oB.torFetroleuin Ocscn Alaska Refrigerators ßisschränke. Lamven'Oefe $2.00 Nangcs und alle Torten Oefen. ' io$Eoir? & s TR r ft, ivlr 62 Oft Washington Str.

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