Indiana Tribüne, Volume 8, Number 314, Indianapolis, Marion County, 31 July 1885 — Page 3

Sieben

dem furchtbaren Schmer;, den RieuatiZk und enrilgie verursachkn, sind dieselben sehr gefährliche irankheiten. die häufig Tod wr ?olge haben. f ist sonderbar, daß die medizinische Wissenschaft erst kürz lich im Stande war, ein Mittel zu entdecken, da sicher in seinen Wirkungen und unfehlbar in der Heilung ist. es sind schon vorher Äittel entdeckt worden, dieselben find aber so gefährlich, daß sie. wenn nicht sehr sorg VMiq angetoandr, todttiche? als die Äranheit selbst wirken. ißeil ader völliz harmlos und dabei sicher heilend ist. hat es einen U Munderbaren Erfolg erzielt. Herr N. N. Ti!t?n, Chicago, Jll., schreibt : 3 hake Kundni,. durch thl,,tz, tf4te Orrkunk beebaitrt. keionfcil in ein 14 galt on Rkiurnitilrnut Ujalrijer turt, tret Jü.e utii tinm Wt itfiümmt ata irrn Obrnch een iirti jun tt ttt hatten tllif ton jtlem Schmnz fecfnit. Zch iitt 4 mit , ß,m rictj in uuuut o gtn gitmli an jetsanM." 3ta. A. Crandsle, Zweite und Walnut Ttt., DrS Newes, Ja., schreibt : ttzle,tze it mich mit sein Irrart i frtitauntn Kt. Ich tafct ri gUtchr (cn rrBjun lichtn RhcMinanlmul lektaucbt u nuM d ti JtatttaUnUjc. bu ich je gnnt. Ich fein ,,tz! ein tjoebt im tan, irnrn utiHtn na&utken nl tin ca tcSjBtmen ( Bnchn)eatngttt ttUig bcfwU." Wenn Sie thlfliftml nicht in Ihr Avthke er tzalten können, werden wir Jdnen, nach Smpfan de rezuIZren Prei'ks in Tollar per Flasche dasselbe per Lrvreg sraneo zusenden. Wir seh e lieber, wenn Eie e von Ihrem Apotbek? kaufen, der wenn r dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht Überrede, twat Anderes ,u versuchen, sondern bestelle sie ss lort bei uns, wie angezeden. Mhlophoros Co. 112 Wall Str., New York. SVliO. JI&IRK 2!e kürzeße uvto Mt Bahu nach Lonisvillo, Nashville, Mernphis, Ctal tanooga, Atlanta, Savannah, Jackonville, Mobile &nd New Orleans, ist dsrthel!)aft für Passagiere nach dem 3älrti, eine direkte Route ja nehme. Peckaft, Scklas. und Parlor-Wagen zwiscben rLZitSgZ und LsaiZdille uu) St Lours und Sjornlblilc ohk. Wageuwchft:. Co?ufork, Scönelli 'i! nnd Sierye ni(tl 3f;" alte zover'äZftge . Ml. &, B. M. 1. i. Derlnff, lfft'!nl Ocnciai Pagier. ?.afte aljtnzro und Jllins Str., Jdl K. s. McKznna, Superintentlent. Featt-Aiarm-Tigllale. 4 Pas?:ar,tI iHartCt. tz austjuarf.:r t4 5ut Dcjarteoitttl. OS'AttuB und S!w jltt. 7 KdUl und SSichtaaa etral. 8 Htxo Is,'LtkaSt und lÄarfi4ufttl?li. 9 S2ia statt d Nord.Straß. CJ cisaussett v. Zh Noble St. 7.i Delar, tr, und Fort WHN Zlve. m Zrfe, und Zsor, Sa? o. Ü3 5cra e:r. vndÄs!Z2chl.?tttt v 3.d hetftia u. und ZlZ, Str. 17 Var Sv. und Butler Str. li Lr?ers! Str. und alstt . 19 Sicher und Js, St. 123 EsltZt i!k und Sitbt.Ue Slt. Y2A Alabama nd Siebe ns Sri. I2d r'.ettdian on Ldenre St:. iti Handel Str. und Sirncotn Ä, ckus?leSung.Stdaud. ' Eentra! s. und Scht St, LA labZQtu und Äskrissn Ädtt L2 Rej?tS!t u 'S ik Stx 154 5o5fl? Sve. und Zehnt Str. lZS öS Lee. und Delawa? Str. l Dluwar d V!.chizan Str. 1 t. Joe e?tr., n; JZmsi,. LZ Pennsylvania und Pratt Etr. Ud o. S. Engine HduZ chJ, nh, :Yi". ifftlftrpi und 6t. lau ttt. X7 asinoil und Michiaen Str. . Pnns?l?ania ötr. und Hoe Äv. Z9 ttisftsfisri und Ltert Str. rli Xennefs und WlL'.am Str. ni PnnI,lvitN'.a und 1tizan Bit. :Ui J2ln,i und Herbert Str. '.M Jndiana Av. und ichtzan tr. jil e::d'.an und Wa'.nut Ltr. aA California und Vermont Ste. Xi'uU uud Ktjo Voll ZU. LS Inöiana Loe. und St. Tl-r k, , L? kdt,HolVitkI. - .d d St. A Vichtgan and Sn. m eft und SSalnut St. .-?IZ Rest und Tritt, tk. vtedent und Howard Su. i41 ashingt,, nah Wft St,. TZ Geitzindors und Washington SU tt Missouri und New Ziork Str. 45 eridtau und Washington Str. U Jlmotl und Ohio Str. 47 Xennifli und lSashtnits Str. tZ tngzn'I Psrk House. S Jndianola. 413 Zvtigouri und ar,land Str. 411 Visftsfipvi und Wadash tr. 412 Ferguson' Port House. 21 1. 8. 13. Reund Heus. 423 Jnsan iöfzlum. aEinoil und KrniH Ser. Jlinot und Louisisn St, eft und klart Str. S4 Best nd South St,. S6 lenness, und Sesrzia Str. VJ Man nd Rao Str. tt dtlo Sve. nd lorri Str. TV Vadif,n klve. un Tunlo? 5t, 103 SS und jkood Str. LI Ktck, So, und 1'ierrik Bll Uats uud orttl Str 51 Jlknotl und Kansz? S H17 küsrri un Dota) tZir. tl SotUh naht Ttlasare Str. Pennsylvania nd ouisian er. 43 Dlamar ad MeTatty Str. tt OA usd UkTättz Stt, öS Alabama ud virgiana . 7 Virginia . u.td Bradftzav , 4 O5 Nd Eöburv Str. 99 Pf,lata Sr. nd adtss -IU ScXunan und Toughttt, Sa. 71 Virginia o. ah Huron tr. 'N O?nd eorgta Str. ' 71 Sashragto und toa Str.' 74 ento nd eorgia Str. 7S5Sve.d Pin,. US LiÄSs und Bat, I S;r. .78 vi,tas U.Ud liSon. ? &U$t( d DiUvn. 771 Spruce ud Profxett tt. Jit injlUi Ss und au.l Srr. '.714 Oreng nd Olio Str. .NS ShsU und Äch,e Str. ' Q -.t,7 . AtL Aße, Str. .l ashisat, d Slsa.', St. Oft und 4 rl Str. U , rt und DavidfAN Cir e ZaubixamntR'flnvait. JsA Bf f. Staat Sri aal. Oriente! und Uashingtva tti. '23 Frauin Asangt. 112 S Sehlauch.Hau. Oft VashwgtdaKr,t i3 Wart tl und odl Str. fcX4 Ohi ud Harv Str - yt Mar? land nah tertdta St. W ,rUian und rgia trab. trl 1 PnvatStgnal. Und Kasten wiederholt, liter.Äl. S-9 Signal für Fuer,Druck. Ssei Sa)iäg,,Tuer aui. Schlag, Drck b i;f 4Ugif U Nd., ittagk!

IjTNW" Isi PHiiöS

Gmpor!

Roman von M. El to n. (Fortsevung.) ÄZä5 habe lch gethan V fragte stch der Pfarrer und sah mit einem langen traurigen Blick, wie sich der junge Mann mühsam erhob und dem Hause zuwankte. Sprach der arme Hartmann nicht von einem jungen Mädchen, welches mein gu ter Paul so sehr liebe, und wie er nur in der Aussicht, sie einst sein Weib nennen zu können so unermüdlich arbeite ? Ich habe kein Gewicht daraus gelegt, was der tolle Mensch in seiner frivolen Weise sagte, und nun muß es doch wohl sein, dafe sie mit der Gräfin von Erlen indentisch ist. O, diese Gräfin von Erlen,wlr beide,Paul und ich- und der gebeugte Mann schlug die Hände vor das Gesicht, und blieb in trostloses Nachsinnen ganz verloren. Herr Vetter, kommen Sie doch einmal ins Haus sagte Jungfer Apollonia ne den ihm, und gehenSie zum Herrn Doc tor. Er ist an der Küchenthür vorbeige gangen wie ein Handtuch, er hat sich in sein Zimmer eingeschlossen und macht mir nicht die Thür auf und giebt mir keine Antwort aus meine Fragen, ob ich nichts für ihn thun kann. Sassen Sie ihn in Frieden, Base", sagte der Pfarrer und wehrte nur mit der Hand auf alle Vorstellungen der Alten, daß Herr Paulchen ohnmächtig da liegen und ohne Hülse sterben werde." Erst spät, ehe der Pfarrer zurRuhe gehen voll te, klopfte er leise an Paul's Zimmer. Der Riegel wurde augenblicklich zurück geschoben, der Pfarrer öffnete weit seine Arme,und nach einem unterdrücktenSchrei sank Paul an da? Herz, das nun bald ausgekämpst, u. als die durchsichtige Hand sich auf sein Haupt legte und die Auaen wie verklärt nach oben schauten, da fühlte der Schüler sich so arm und klein grgin den geliebten Lehrer. Sie verstanden sich, kein Wort wurde zwischen ihnen ge wechselt. Paul irrte noch lange in den Wäldern und Feldern umher, und als er dem Pfarrer die Hand zum Abschied bot, fragte er nur : .Wie soll eS nun weiter rserden V ES war immer ein Lieblingösunsch von mkr. Dich ans fremden Universitäten ganij Deiner Ausbildung leben zu sehen. GeP nach England, nach Frankreich, nach Vel gien, ruhe und raste nicht und erwirb Dir Kenntnisse, so wird es Dir wieder wohl werden," sagte der Pfarrer mit Ueber zeugung. Und nun lebe wohl mein ge liebtes, theures Kind !" Er zog ihn ha stig an seine Brust und seine Fassung drohte ihn zu verlassen. Paul, welcher seine Bewegung nicht mehr verbergen konnte, verließ rasch das Hau seines Leh rers. O. Manuela athmete auf, alS die Groß mutte? sie nach ihrer Rückkehr aus Berlin mir Rührung begrüßte. Hier war doch Ruhe und Frieden, sie war hier doch frei, ungehindert in ihren Gefühlen undHand lungen. Die Großmutter war außer dem Husten nicht krank, und Lili versicherte freudestrahlend einmal über daS andere Mal, wie sehr sich die alte Dame nach Manuela gesehnt habe. Die Nachrichten von ihrem Freunde Paul kamen ihr son derbar vor : .Wann wird er unS einmal besuchen kommen V fragte sie. .Ein guter braver Mensch, man brauchte nur in sein Gesicht zu sehen", sagte Frau Schöl ler, .wer hätte gedacht, daß ein Doctor in ihm stecke ? .Und er ist ein junder Mann von bedeutender Schönheit und recht eleganter Tournüre gewordener würdet ihn kaum wiedererkennen," erzählte Manuela. Sie freute sich zu Hause zu sein, sie wurde nicht müde, der Großmutter zuzuhören, was eS Neues in dem Städtchen während ihrer Abwesenheit gegeben,und sie bewun derte Lili's neue Anlagen im Hauögärt chen und ihre kaum sichtbaren Pflanzchen, die sie in Blumentöpfen täglich derSonne aus dem Balkon aussetzte. .Sieh Manuela,die schönenPferde und den herrlichen Wagen !" rief Lili und blickte mit großen Augen von ihrer Blu menzucht auf dem Balkon hinunter aus die Straße. Zwei herrliche Rappen in silberglänzenden Geschirren zogen einen eleganten Landauer. Der Kutfcher und ein Bedienter in Livree saen' aus dem Bock, den zurückgelegten Wagen nahm ein junger Mann mit bleichemGesicht ein. Seine großen dunklen Augen blickten zum Balkon hilauf, wo die beiden Schwestern standen. .Wer war der junge Mann ?" fragte Manuela. . .Das ist der Graf von Erlen," ant wortete Lili, .die Großmama sagt, er ha be ein schönes großes Schloß und Gärten mit den prächtigsten Blumen ; aber er könne nicht gut gehen, die Beine seien ihm gelähmt." Lili trat in das Zimmer und wollte mehr wissen von dem reichen präch tigen Grafen, der nicht gehen könne. Die Großmutter erzählte den Enkelinnen die Familiengeschichte deSGrafen. Das war ga? interessant, besonders für Lili. Und nun zu ihrer Freude fuhren die schönen Rappen mit dem glänzenden Geschirr am Hause vorbei, und der junge Graf ließ langsamer fahren, sobald sie in die Nähe des Hauses kamen, und grüßte hinaus, wenn er die Frau GeheimeNath oderMa nuela sah. .ES muß ihm - viel an dem Grundstück liegen," sagte Frau Schöller; .vor einigen Tagen schrieb mir sein Nent meist, ich möge dem Grasen ein Grund stück verkaufen, das er zu besitzen wünscht.' Was er damit will begreise ich nicht, da eS allerdings mir weit ab vom Wege, ihm aber auch sehr sern von seiner Gemarkung liegt.' Am folgenden Tage hielt der Wagen vor Lili's erstaunten Blicken. So Herr lich sich auch Alles zusammen ausgenom men hatte, so war es doch ein Jammer mit anzusehen, wie der junge Graf mit Hilfe der Bedienten den Wagen verließ und wie er nun auf einen Stock gestützt in das Haus eintrat und der Diener ihn die Treppe hinauf schob. Sein Eintritt hatte einige Ausregung im Hause verur sacht, Frau Schöller war in das Neben zimmer gegangen, um eine andere Haube aufzusetzen, nur die Schwestern waren in dem Balkonzimmer geblieben. Die alte Dien:rin öffnete dem Grafen die Thür des Salons, und tijtrat herein, von dem Bedienten zu einem Sitz geleitet, den. jhyi Manuela anbot. ... . .

Ihr Herz war von Mitleid ersüllt sür den bedauernswürdigen jungen Mann, der so schone tiestraurige Augen und einen unverkennbaren Schmerzenszug in dem seinen bleichen Gesicht hatte. Seine Er scheinung war ganz aristokratisch und seine Unterhaltung, die sich um die Lage des Städtchens drehte, war ansprechend und gewandt. Frau Schöller erschien soglcich,zu Lili'S Erstaunen in ihrer allerbesten Haube. Das Grundstück gab das Motiv seines Besuches ab, wurde aber nicht weiter be rührt, da sich Frau Schöller geneigt zeig te, es zu verlausen. Der Besuch dauerte mehr wie eine halbe Stunde, "die Rappen stampsten, so daß Lili selbst über den langen Besuch ungeduldig wurde. Die Frau Geheimrath begleitete den Grasen, bis an die Hausthür und machte ihre tief ste und feierlichste Verneigimg, so daß Lili'S Respect sür den Grasen keine Gren zen fand. Manuela wunderte sich dar über, daß der Graf der Gegenstand der lebhaftestenUnterhaltungin den folgenden Tagen zwischen der Großmutter und dem Kinde wurde ; es war zwar so begreiflich in dem einfachen unbewegten Leben. Lange sollte Frau Schöller nicht in der Ansicht leben, daß es sich nur um daS Grundstück gehandelt habe. Es kamen Sendungen .der seltensten Blumen für das Fräulein von Kirnberg aus den Treibhäusern und Gärten von Schloß Erlendurg, und ein zweiter Besuch des Grafen ließ keinen Zweifel mehr über sei ne Ansichten. Ein Brief, den ein reiten der Diener brachte, war an FrauSchöller gerichtet, der Gras bat darin ohne jede weitere Einleitung um Manuela'S Hand. Die Großmutter zitterte an allenGliedern, als sie ihn gelesen,und war einerOhnmacht nahe. Das Glück, das unerhörte Glück," murmelte sie vor sich hin, .nun ist für mein armes kleines Kind gesorgt." Als Manuela mit Lili von einem Spa ziergang zurückkam, umarmte Frau Ge heimrath Schöller ihre beide Enkelinnen mit einer besonderen Feierlichkeit,während Thränen über ihre bleichen Wangen liefen. Manuela begriff nicht, was vorge fallen sein mochte, und LiU fragte besorgt, ob die Großmama krank sei, weil sie so bleich aussehe und weine. .Es ist die Freude, die mich so bewegt, meine Kinder," sagte sie, .es sind die er sten Freudenthränen, die ich in meinem langen Leben weine; Lili, frage Deine Schwester, ob sie Gräfin von Erlen werden will V Lili sah überrascht bald ihre Großmut ter, bald Manuela a, welche todtenbleich Frau Schöller anstarrte. .Geh' hinunter in den Garten, mein Kind, ich habe mit Deiner Schwester zu sprechen," sagte sie. .Als sich Lili zögernd entfernt hatte, fragte FrauSchöller: .Wie soll ich Derne Bewegung deuten, meine liebe En kelin ?' .Du fragst dies?- antwortete diese tonlos und ließ sich auf einen Stuhl nie der. .Ich soll die Frau des .lahmenMannes werden, dieser Jammergestalt, dit Mitleid erregend aus Jeden wirken muß ?" Was soll er denn mit Deinem Mitleid, das kann er wohl entbehren, menn Du es ihm nicht durch die That beweisen willst," sagte Frau Schüller und fiel aus allen ih ren Himmeln. Ich bin keine barmherzige Sckvester. Großmultcr", bemerkte Manuela ganz bitter. Thue, was Du willst, mir kannst Dui fa auch noch diese letzte Freude verderbe

es ist mir nie ein Wunsch im Leben ln Erfüllung gegangen, das Schicksal wäre inkonsequent, wenn eS mir für meine letz ten paarTage noch ein nie geahntes Glück'. u Theil werden ließe. .Frau Schöller verließ rasch das Zim mer. .Ein nie geahntes Glück !" widerholte Manuela und rang die Hände. .Was bin ich in ihren und der Tante Augen an derö als ein Wesen,das sich an denMeistbietenden verkaufen muß, es ist schrecklich,, zu schrecklich !" Sie weinte bitterlich und sah nicht, wie die Kleine sich hereingeschlichen, sie fühlte nur ihre heiße Wange an der ihren und hörte ihre beruhigende Stimme. .Weine nicht,Schwester,er kann ja auch so schlecht gehen, warum wird die Groß mutter garnicht daran denken ?" Frau Schöller, die als Kleinstädterin einen übertriebenen Respect vor den Gra fen von Erlen hatte, die sich immer in hochmüthiger Zurückgezogenheit von jeder Berührung mit dem bürgerlichen Element ferngehalten, konnte kaum den Gedanken, fassen, daß ihre Enkelin berufen sein soll te, die Nachfolgerin der hochgeborenen Gräsinnen auf dem stolzen Schlotzzu wer den. Wie bescheiden hatte sie sich dieZu kunft dieser beiden Kinder gedacht. Daß' sie die Töchter des Baronö vsn Kirnberg waren, das galt ihr nichtö,oder verschlim merte nur noch die Lage. Der Rang des Schwiegersohns siel bei ihr nicht in die Wagschale, er war nur einer von den Tausenden von adeligen Offizieren, die mit leeren Händen kommen,ein vermögen des Mädchen zu heirathen. . Schwere Sorgen drückten seit einiger Zeit die arme Frau, und wenn die Kleine ihre wachsame Augen so traurig und so besorgt auf die Großmutter richtete, dann mußte sich diese sehr zusammen neh men, um die Enkelinnen nichts merken zu lassen. Ihr ältester Sohn, der in einer sernen Provinz WestpreußenS als Beam ter wohnte, schrieb seiner Mutter, daß er tin starkes Defizit, in der VermaltungS lasse habe, durch allerlei häusliches Un glück, nicht durch Leichtsinn herbeigesührt, wolle sie ihm nicht die Mittel geben es zu decken, so bleibe ihm nichts übrig als seiner Schmach auf eine andere Art zu ent gehen. Ihr Sohn ein Dieb, ein Selbst mörder ? Dies hätte FrauSchöller nicht ertragen können, es mußte Rath geschasst werden. Das Geld war in einigen Ta gen durch den Verkauf von StaatSpapie ren flüssig und ging an den Sohn ab. Da nun Frau Schölle? wenig außer ih rer Pension blieb, beschloß sie, sich auf klei. nere Räume zu beschränken und den größ ten Theil ihres Hauses zu vermiethen. Für Manuela bedauerte sie diese Ein schränkung, in schweigendeuEinverständ niß war sie und die Kleine immer bestrebt gewesen, nurManuela's Bedürfnissen und Wünschen entgegenzukommen; das Mäd chen litt augenscheinlich unter jeder Art von pekuniärer Einschränkung, sie durste fecljtaft nicht iu nade qn. iit beranketen.

In diesem Augenblick war Frau Schöller empört über die Enkelin. Alles hatte daS verwöhnte Mädchen hingenommen, als verstände es sich von selbst, nun sollte sie die ganze Wahrheit kennen lernen. Ma nuela war in ihr Zimmer gegangm, als die Großmutter eintrat, lag sie auf ihrem Ruhebett und schluchzte herzzerreißend. .Du armesMnd," sagte sie mit blltcrer Ironie, .wie manchmal wirst Du in. dem Leben der Armuth, das Dir bevorsteht, an diese Stunde denken und sie mir dem ganzen Jammer, mit welchem Du sie nun beklagst. Händeringend zurückrufen. Ich habe bedeutende Summen eingebüßt, sür mein geringesEuikommen sehr bedeutende, deßhalb müssen wir an die äußerste Em schränkung denken. Selbst Dein Stub chen hier werde ichDir nicht lassen können, das ist mir recht leid, aber ändern kann ich es nicht. Unser Schlafzimmer ist groß genug,für Dein Bett findet sich auch noch ein Platz chen ; deßhalb fasse Deinen Entschluß nur in Erwägung dieser Kleinigkeiten ganz frei und unabhängig Die Großmutter ging. Die Enkelin starrte vor sich hin; so unbedeutend auch, wie Frau Schöller sagte, die Sache an und sürsich war, so kannte sie Manuela zu gut. Die Ankündigung, daß sie ihr son niges Zimmer, das sie mit den eleganten Ueberbleibseln ihrer elterlichenEinrichtung geschmackvoll ausmöblirt hatte, verlassen und wohl den ganzen oberen Stock mit Balkon von sremdenLeuten bewohnt sehen sollte, das war ja geradezu unerträglich. Sie griff nach Papier und Feder und schrieb an ihre Tante. Der ganze tröst lose Zustand der Dinge wurde ihr in flie gender Hast erzählt und die Antwort zö gerte nicht, sich beruhigend nach zweiTa gen in Manuela'S Händen zu besinden. Ich will Dir keineBorwüfe machen,mein geliebtes Kind," schrieb die: Baronin, .wir hätten aber allen diesen traurigen Vor kommnissen auS dem Weze gehen können, wenn Du Dich mit HoUe5)en verlobt hät test. Es ist nun erwiesene Thatsache,daß Deine Kälte ihn nur zu dem Coup de tete gebracht hat, er ist ein sehr sin sterer Bräutigam,wie alle Welt behauptet. Nun bin ich in diesem Äugenblicke selbst ganz rathlos; der Barcm vonFalkenstein ist vor Kurzem an eine Gichtanfall gestarben, und durch den Tod einer Schwä Äch für den Rest des Winters auch aus das HauS angewiesen. Das wollte ich immer verhüten, daß Deine Großmama mit ihren plebejischen Ansich tcn sich in die Sache mische. Gieb ihr nicht nach, Kind; ich denke, die alte Frau ist schwach geworden, daß sie Dir einen lahmen Menschen zum Mann ausgesucht hat. Was besticht denn nur um Gotteswillen die schreckliche Frau? Du hast mir nichts Näheres über den großmütter lichen AuSerwählten geschrieben. Ich bin schon so manchmal Deine Vorsehung ge Wesen, ich werde ganz gewiß meine Mut terpflichten aufrechterhalten, und der alten Dame ganz energisch entgegentreten. Nur Muth, geliebtes Herz, der Sieg muß un ser sein. Gieb Dich nur keinen unnützen Kummer wegen des groben,rückfichtslosen Borgehens der Frau hin ; ein Mädchen von 24 Jahren verblüht in einer einzigen in Kummer und Thränen zugebrachten Nacht. Verlaß Dich nur ausDeine zwei te Mutter, ich werde in einigen Tagen bei Dir sein und Frau Schöller unsern Willen diktircn." Manuela war ruhiger geworden, sie war etwas bleich und wich ihrerGroßmut ter aus. Frau Schöller ihrerseits hatte demGra fen geantwortet, daß sie sich sehr geehrt durch seinen Antrag fühle, daß sie aber einstweilen ihre Enkelin noch nicht in Kenntniß gesetzt habe, weil die Verwandten von väterlicher Seite ihres Dafürhal tens erst davon benachrichtigt werden .müßten. Wie wenig wahrscheinlich diese Ausrede war, sah die Alte selbst ein; aber es mußte dem Grasen eine Antwort wer den, Manuela beharrte daraus, nie und nimmer die Frau eines Mannes werden zu können, dessen Gebrechen ihr Furcht und Widerwillen einflöße. Die Dinge mochten denn lieber in der Schwebe blei den, bis .die tolle Person", wie Frau Schöller bei sich die Baronin titulirte.nach Manuela's Wunsch entschieden hatte.. Mit welcher Bitterkeit sie die Baronin er, wartete, welche von der Enkelin zur Hilfq herbeigerufen worden war, gab sich in ih. rer finstern Laune kund, die selbst Lili mit, ihrer ganzen zarten Sorge für die Groß' mutter nicht zu bannen vermochte. Die Bronin erschien wie ein strenger. Richter vor der alten Frau und ließM kampfbereit ihr gegenüber im Salon nie der. .WSeS SefühlwelcheS'Feuer inflir kst, Hättest Du nur Holleben "etwas . riflt!Manuela stand zweifelhaft da und wußte nicht, ob sie die beiden. Gegnerinnen allein lassen sollte ; alS sie Pch aber zum Gehen anschickte, sazte Frau Schöller mit einer gewissen Bewegung in der Stimme : .Ehe Du gehst, möchte ich der Frau Baronin sagen, daß ich vielleicht darin gefehlt habe. Dir unumwunden im ersten Augenblicke gezeigt zu haben, daß es mich freuen würde,Deine Zukunft in einer, we nigstenS von meiner Seite,fehr wünfchens werthenWe.se gesichert zu sehen. Selten findet man Alles bei einer Heirath nach Wunsch. Ich war nicht darauf gefaßt, daß wir so sehr in unserer Anschauung? eise differirten. Nun habeich mich dar in gesunden, mein Kind, widersteht Dir die Heirath, so sprechen wir nicht davon. Du bleibst ganz unbehelligt; ich habe es so ingerichtet, daß Du Dein Zimmer de hallst, lieber gebeich unten noch ein Zim mer ab. So, daS wollte ich Dir sagen, nun kannst Du gehen.Manuela äderte sich mit unsicheren Schritten der alten Frau, sie war sehr bewegt und aus die Hand der Großmut ter fiel eine Thräne. .Das ist ja eine wirkliche Komödie rief die Baronin. .Was soll ich denn bier, wenn Sie jetzt aus einmal die gütige Großmama sind, die den Willen und die Neigung Manuela's in keiner Weise forci ren will ? .Alte Leute sind wunderlich, Frau Ba ronin, es will mir selbst scheinen, alschätte meine Enkelin recht. Der Antrag des Grafen von Erlen kam mir in einem Au genblick der Sorge und Schlaflosigkeit, da greift man denn so ängstlich nach einem Strohhalm." Die Baronin fuhr aus und starite dii Alte an. ; . .

.Des Grafers von Erlen V fragte sie dann. .Jawohl, hat Manuela denn vergessen, Ihnen seinen men zu nennen !" sagte die alte Dame gleichgiltig. .Das ist unerhört, das ist ja rein mär chenhaft! rief die Baronin. .Ist er denn nicht der Sohn des Grasen Waldemar. des Sonderlings.der die schöne Serbicriu zur Frau hatte ?" .Derselbe," antwortete Frau Schölle: der Baronin. .Sie erinnern sich wohl noch, Frau Geheime Rath, daß ein Baron von Siren hier mit uns auf derHochzeit von Manue la's Eltern war. Er kannte Graf Wal demar und wir machten zusammen einen Ausflug nach dem Schloß. Es war seen hast mit seiner reizenden Umgebung, und die junge Gräfin war das schönste, eigen artigste Wesen, welches ich je gesehen. Ein bildschönes Kind, erst einige Wochen alt ruhte unter hohem Baldachin wie eine Königssee,ganz in den feinsten Aalencien ues eingehüllt, ganz echte, von welchen das Meter wenigstens elf Thaler gekostet haben mag, ohne Zoll selbstverständlich, ich bin später nicht, mehr mit der Familie zusammen gekommen; mein Besuch wu? de nicht angenommen, und da bin ich nicht mehr zurückgekehrt. Aber, beste Frau Geheime Rath,ist denn der kleineStamm Herr in den herrlichen ValencienneS bei Bewerber?" fragte die Baronin und er griff Frau Schöller'S 5)ände. .Derselbe erwiderte die alte Dame. .nur muß ich bemerkeil, daß aus dem hüb' schen Kinde ein armer, lahmer Mensch geworden ist, der mühsam seine Bein nachschleppt.Die Baronin konnte sich gar nicht sas sen, sie bewegte sich unruhig in dem Sa lon. .Was will das sagen, nenn eS nu, seine Beine sind," meinte sie. .Sonst außer seinem schmächtigen, ab gemagerten Körper ist er ein interessanter Mann," sagte Frau Schöller; .aber hier Über haben wir kein Wort mehr zu ver lieren, sein Gebrechen stößt Manuela ab. wir dürsen sie nicht weiter behelligen. .Und er ist das einzige Kind geblieben Ich glaube ja, die Eltern sind beide todt, Nicht ? Das ist superb, Frau Geheime Rath, ich mache Ihnen mein Kompliment. Manuela wird sich wundervoll in den brillanten Räumen des Schlosses auSneh men. Das giebt einen Sommeraufenthalt für uns ,d!e wir daS ganze Jahr in unserer Sandwüste schmachten müssen. Erlauben Sie mir, daß ich Sie umarme, verehrte Frau Geheime Rath," und die Baronin schloß die alte Frau,die sich nicht rührte, theatralisch in ihre Arme und zer drückte etwas in ihrem Auge, was eine Thräne sein sollte. .Sie vergessen, Frau Baronin, daß die Sache ausgegeben ist," erinnerte Frau Schöller. .Ei was, ausgegeben, wir denken rnchi daran, liebe Frau Geheime Rath. Sie sind eine zu gute Großmutter: es istrüh rend, daß Sie immer Manuela'S Launen nachgegeben haben; aber jedes Ding hat sein Maas; auch die Geduld einerHeili gen wie Sie, muß sich endlich erschöpfen. Mir wird es ganz unwohl in dem heißen Zimmer; dars ich Sie zu einem Spazier gano. durch den Garten einladen?" lFortlesung solgt.) Verlangt Mucho'S "Lest Hvanan Cigrars".

Hüte Dich vor Fälschungen. Eluhaltödesehl gegen eine Firma iu &i$i&att. Die Hop Bitter. Co. hat einen haUkbe fehl gegen Collatinuö D. Warner von Readiog, Mich., erwirkt, worin demselben die Avferti gnng von Deutschen HoPfen.Vitters nntersgt wird. Darin beißt es: Der Präsident der Ver. Staaten von Ame rika an Collatinuk D. Warner von Reading, Mich , dessen Angestellte, Arbeiter, Agenten und Verkäufer : Da in der Court of Chancery zu Detroit, Mich, gezeigt wurde, daß Sie durch eine betrü. gerische Nachahmung de Hopfen Bit t e r s, daö Publikum zu täuschen suchen, det halb ergeht an Sie hiermit da Verbot, da Wort Hopfen Bitt ers als Bezeichnxng für irgend e'ne Flüssigkeit i Alajchen zu ge brauchen, und dadurch den Vlaube zu er wecken, daß diese Flüssigkeit von den Klägern fabrizirt wurde, und et ist Ihnen Verbote, die von Ihnen .Deutsche Hopfen Bitter" genannte Flüssigkeit ferner unter dieser Bezeichnung z Verkäufen. Morrison N. Waite, Oberrichter der Der. Staaten. Zu Detroit, den 1ö. Juli A. D. 1885. Walter S. Harsha, Slerk. Verfolge bleOchwindler ! Wenn Du beim pothkkkr H,fe Bittet erlangst und r giebt Dt? etwa Andere all tn Flasche mit weißer Etiquette und daraus et grüne Hopsenbündel, so verklage ihn wegen Betrug und wir werden Dich liberal belohnen. Sieh den Einhalitttfkhl dtk Vundelgerichttk gegen . . Warner, Reading, Mich., und sein Agentur und Verkäufer. UM mm ü Es Eil 2, uud 4 Brknxer. 2tonitor Petroleum Oesen Alaska ßefrigerators ßisschränke. j Lsmpen-Oefen SS.vtt j ' ! NangeS und alle Sorten Oesen.!

foM7 (SEiETT

62 Oft Washington Str.

DZsM l MMM . ÄckWKM i i i W?W? M Jfefcffts . in i in . i

a3 beste Mitte! 'gen Rheumatismus, Heilen Im Seflcht. ezilederreiie. FrsKdeule, tcht. yrrenschuh, Sren,eh u vifieulkUe. Mccenschmerzen, - - r - d - f m r &trltn ftJt. Onttl. nlde. r!qe nn,eu. uu,. Zahnschmerzen, üffötojllinf Brüflf, flftafj, Vrdwudeu, ?aes?r,e fünde, , Selenkschmerzea, Ohreuwei nd elle Schzkn, welche em euSttttchei ViiUrt benLthige. Farmer und Viehzüchter finde in dem Ct. Jakob Oel ei unübertreffliche Heilmittel gegen di brechen de dstande. Sine Flasche St. Jikott Orl kostet SS Cent (fünf f t x. v w r t i. ta . m m Flaschen für $2.00). Ist in jeder Lpotheke ,u haben. tfV- m A Ä Ä mff w m . V Fjuv a.wi ctdcn frieren T c t nacy cuen z der er. Staate versandt. Vlan adressire : The Charles A. Vogeler Co.. Baltimore, Narzland. fe lZwee der Zndiana mbÄNe l empfiehlt fiö zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Srleflöpseu, 1 Preislisten. Quittungen, Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Grochüren, Constlwtioneu Mretzkartcn. JDeirtsclis W-W! EUfclirt seit 1859.

m

Charles Meyen & Ca, 39 und 41 Park Zovr, Hew York, fcetorgea an Arten to GeschJLftttueiren, ?9nemal&iiSDrdnuxfUi te. für dim Zeitung, toiri ttr illo deufcoica Blatte in dea Vc?. ßtaatca und Zhsxosa. . fttmnttlflf 2iiUc!AmeKat&lch faihmfta Uagan In uuertm Gcschäfta-LokAl rar rrelea Elukfct de Pafeükuna maL IM flirten BniUfber dantaefcor Blatter ttaiMPTaU nach aa Lax PubUr?a"ta s Bcsbtratu n bUeu&o

II. CoLxuur. KLEE & COLEMM, gatrllauien tcn Wnera! Wsssce, earkling Chpaign Cider u. Liitle Dais. Sbss alleinige Agenten dou DelsaS Ging unb Celzer.Wasser. Fontaine erden jederzeit auf SefteB, fitfalt gentatnen erden auch sermUtet. 226, 928 K SSO Söd Delswakt Str. 3ttdtaasM, 3. 2MC. ItC. Styer, xgr 2?u??W?? i r Clseoötthn.Zclt.Tc. Ankunft und Abgang der Eisindsnzgge in Indianapolis, an und nach Son.. tag, den 24 Mai 1885 ZtsserssndiÜk, Nadissn uud IndlvapsliZ kisenbadu. Abgang: Ankunft: Sd r tilg. .. ft.IO Rra ! 3fcUadnU. 9.45 X Hat ,... 8.15 m ' Nd5dikEr tSgI.4S Km 5d KRad Rat! z.tt R ! V 51 81 I. 7.00 Ka ftna , p tg. 6.45 Ka l 6 fi &fctflal0.4A Vandaliu Liue. veillrai, .... 7.15 a rv, V 12.00 Xern Haut See. 4.(X) R Vaeiste tr 10.45 R Zns'xl Seutd end Or 8.15 9m chn,!zns ZUV KaU nd Ba g (pu.... 3.3 a Mail unb'JUt.. 4.14 .a Sontd end And'xl r... ZSthedl 4.00)681 VthkNdZr lUoelanb, Colnrnlnl, tiaclnnali nd 3nuu . !! Als C-C . rti napoui i(SQa;a vtt unt.) R P8frU.. 4.o;cm , i etßai tag 6.10 m derso Wc.10.10 Orn llflütA 3et.ltjita oton i ffj.1U.05 nderso Kc... 21 ftm Rl)B ;.... 7.20$!ai.,36tf(1 5.1b Ra 8 3 oshen ;3.1U R p Ct fc.10.U tu vrigZtdood Diöifto, t. E.C.uub 3. fi;;ang tajli. 4.( CCa. 10.10 Ora 11.05 Ca .... Z.15 ?.m - tt,:ich. . täglich. 4.40 B. UM ... . Ka Ka Ugltch. 511 Ka täglich. 75 i t woii.iü.liiai lweinnatt, Zndiauadolis, St. Louis n. ihicaa, mir ri '.. il er i : r: iicnvaa. aiaiuma A;ioiXoa LLoutIo.fi. 4.0g vm ISntt-vgP Rcc. 10 MC, ClneiBnati m 'otlU r x. ll.uC tactnnatl ..11.15 i Gz.... X9tm ffj.8l f (.. l A Ctü M Ctne. Kcc 65 a ttgUch l u c c. I U Ka Chicago Dlbiftotu C(0 Butl ft. 7.10V 5tccuj , Ufilich teuft.. ZU km 2tcott Kcc ..1U ifi uc. iin:tnn&li kl. f 41 C&icago UUp.!2.10 estern r ft.lorn IM täglich I tc llüRra VMaburg, Cincicnati Se St. ouis tseniahK YPkSVHP , ichs k täglich 4.1 0 flenoa Sonnt. S.4S L D r ase lB n ostmtn Connt.lt JO Bn LDkeaukg. tag 4.00 Rrn VPir .tl.Uch ft h.. 4.35 Sa t) 09 ton culg Ccnn S.40 Vm ( tsgttch 11.41 vm JD aul. Sonntag .... 4.3AR V 9 0 9 i täglich lOJOSa Saat i a. enntcgt 7.uo mn Chieazs Rsute dia Aotoms. hicagv Schnei )g täg 11.15 Chicago ipre f. u.w$n 3d'A on. Schnellzug... 4.00 m Indxl'k öa. rxreß SIKa Wabash, St. Louis & Pacisie. ttckkhieAätl 7.1&CCI JC I 2.15 C&lA3Sflt!fl 8.00Ka 11 to j..io.4i tia Det u Eh ail. M9tm 4.0JC Tyt Mich I ( Cl... 7.15 Um Indianapolis nnd Vineennes Kisenbahn. all airo i 8.15 Brn I Brncinnel Bcc.19 49 B Biacinnel ee . 4.00 N I Katl Uixo. LZ a Ctattnuatt,t;amiIlca&2aliünafoivi?iftnfctt Jndx t2cuiJ 4.U0 Ba ConrikrlolLeeee tMi Ca ail. 110 Ba 2d etaaiia.WR. mciunktt 5., .onaetlBtUtsacc 4.2 Sndxls St. .11.1') Ra Stn D.r.etN.I d.Z5m Zndiana, Vloomingto rndWeftern kisenbah. Lak zu all.. .15 B nKkr F L k 5.05 N Trarosordo. ie. St Bu 3 i tägtl.10 iXm Tastern 6 Cj UgliS.... .... Crnc Sxee mioBt sn, 3 4iCa 11.00 ftm , 4 ja Km St. Loui, DikisiLU. or,ld .. 4 2JO ftatl a ag. gz. Bu acht f 11.50 Oestliche Oeftl.rail....4dLm Tägl. Stcxri....ll Z0Lm tlanttk Stp.... 4 4sR I Scachtr Stattn loa i ZAitm l.45m &SJIS I uoxtmt e.. Division. Paeifte r?Z... 3 9i... Wefter ix .... 7 459S 10 Z5m 4 4UX Judianapolii nnd Ct Lonis kisenbah. j rag Jtpret cc. täglich 7.10 Ba Bon u et 2 8J. 5.30 Ka V u 6t 8 9i täglich I c c. 10.55 Ka K 8 n 9 3 Ug cc 3.45 Brn Lvral PaZZengsr.10 Ka Da, ,e c tägl. 4Jia Jndiaaaxolt Sc 3.2 K Loniftdille,Nev Albanh Se Chicago. Air-Lin. Khtcag .tgl..li.2Z?:m Wonon fUc 5.0'Km ich Ett, hicag. El Rtl 12.455! hicago i. tgl.. lJ5fia 14onon Se 10X0)0 ich. it, hie 9t ail. 3.1IBS Lüge mit r. e. !hnjffel.sr it chlas.Söga. mit x, $txwiu ait si . tt'm4.or OHIO-INDIANA-MICHIGAN THE BUSINESS HAN Then he travcls rants to go finick. wtnta to be cornlortable, wanta to arrive at deatinatloa oii thue, in fact, vantg a strictly buaineea trip, ana consequently takes th popalar Wubash Route, feelins that be is suro to meet liU cn-riierueDts and continuo to prospor and be liappy. THE TOURIST ITas Ions slnco chosen'tho Wabath j'tb tavorite l-outetoallthe snmtner resortsof tb tast, Kortb ana West, and Winter Rtiorts of th South, as the Company hasfor ye&r pro vided better aecommodations andnoro at tractions tban aiiy 1 ita comretitors tor thl Cassottrayel. Tourist Ticket c&n babat at lcduced rates at all princlpal ol&cee et ihm Company. THE FAEMEB In searetaof a nerrhome.irhera be ean curo better returns for bis labor, boul4 r xncmberth&t the Wabash is the most direct rout to Ark&naaa, Texas. Hansas, Nebrakj and all pointa feoutb, West, and North weit, and that round-trip land-explorers tickets atverylow rates are alwavs on sala &t tha ticke oiuces. Descriptive adrertlsingr matter of Arkansas and Texas sent free to all appneants by aaorcssing tbe ueaexal raj seoscr Agent, THE INVALID

J. Klkx.

tmm 't "'Jvjt rx!jrü:xr. . TMAMMWJMM

wmm mmm

Will find tue Wabash the tnost conTa!tat H route to all of tha noted bealtb resorta ot) Illinois, Missouri, Arkan&as and Tex&a, and 1 fhfltthA Tt(naiva VirvnrvV u V

" , w tuvugv CBliCUl m M eupenor accommodatlona of thi populär liue will add greatly to bis comlort irbl mm yy route. Tamphlets descriptive of tbe vom- k celebratedTnineral spring of tha Wett aAÄBoutlisenttreeonapplication. THE CAPITALIST O Can gettbe Information necessarrto teerrfe I saf e and profitable Investments la agrieul- f tore, atock-raisinsr, xalninr. lnxnbennc; rr Lf any of the xnany InTitiag Leids thron Kbta tbe South and West, by addreulna- tbo naöenigned. fi .e- p cnAXDLTE, j Caenl futoxw ui TUt lg at, II. U ILLINOIS IOWA MISSOURI

t i 7 j

i y t i 0

i&