Indiana Tribüne, Volume 8, Number 313, Indianapolis, Marion County, 30 July 1885 — Page 3
Aeben
Um furchtbaren Seimen, den Nhemtisnl und enralgie verursach, sind dieselben sehr gefährliche Krankheiten, die häusiz Tod zurLolge haben. S ist sonderbar, daß die medizinische Wifsenschast erst kürz, lich im Stand war, ein Mittel zu entdecken, da? sicher in sinn Wirkunzen und unfehlbar in der Heilung ist. SZ sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben sind aber so gefährlich, daß sie, wenn nicht sehr sorg fältia angewandt, töötlicder als die rankheit selbst KixUn. Weil aber Slliz harmlo und dabei sicher heilend ist, hat e ein o wunderbaren Srfolz erzielt. Herr M. M.Tilton. Chicago. 31I.,f4mtt: 14 bad, ndertir,. tut th et4t Lltttunfrn derdalki. tienbei im eine 1nfrm iit er. imuilmu tn lüilrij tu, i im ijuie nt tinht Mkt f tftummi H Eedrch ni ri J.a'im trat btt aimt tUtj .. tca ch, Itftr.t. Ich kait , mi , T7J ta atttner etgnte ariltc nimcRM." Geo. A. Crsndale. Zweite üb SBafeut Str.. Xe ifoine, Ja., schreibt: VtftLtkttc hat mich mit in dnt,m rt i rnunfn ,e,,t. Ich kabt jUitj t mtjuiVx lich mmatilrnu ,dradt un finfc 4 knc krftc UntaUnUt, k , ich t jtrna. Ich bia üt na ttn ßoi im ttanb, Bitirt Jlcichitfn ,ch,u,tzm ur.d dt cn Echm cotx njch2u, VUt, kfw." Wenn Sie thloddor, nicht in Ihrer Apotheke er halten können, derben wir Idnen. nach Empsanz Ui zulören Prnies ein Dollar ptt Flasche dasselbe per erpreß frans zusenden. Wir she lieber, enn i ei von Ihrem Lpotöeker Kufen, aber wenn dasselbe nicht führt. lafien Sie sich nicht überreden, etwa Ändere ,u versuchen, sondern tcjtaa sie so, fort bei uns, an anzezeden. Athlophoroö Co. 112 Wall Str., New Aork. üVUch. & I R R ti tzntft Itflt Ski a5 LouisvillG, Nashville, Mernphi3, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. ift dHttldöft stlc PüiZaett aai des. Säde, ine direkte Route zu nehme. Palast-, CSIaf und Parlor'Wagen zV'.sürr. Ehieags rnd Lontödill5 &ut St fcoui ctfLoAdill odk Vgnr?echirl. fcornfort, Scbuellts??U n tÖeU Uriti ä-it ,3rf IU alte zud-i'üsstge S. M. &, D. M. II. FT.. Oox-Ijitx. ssistest eneral Pafsagter-Sgent, 9nKto$9i Washington und JSino Str., Jdll K W. McKenna, Superintendent. Fcer-N!arW-Gigna!e. I Pnn?'.v?na sud f?at?ft. 6 ijauruartiet b4 5fiir iipartiintl. CtraSi und Jork. 7 5todel??lt4iLa StraZk. 6 Sie 2er'tS'.a ukt, S,tuchttt S S'.nston und NorbH'Nse. 9 SJffaaf!eUI äc. Nsb! 6u. 2i laior Etr, und Fort LZazne . U cm Jersey und jkkt Wayn Zloenu' Ve: k5tr. unüTi tflachuseit a 5?iMas . und L!h Str. S.1 ?it! o. unb S?utlet Str. IS S8arto4 Str. und UaUtx So. 19 ZlrHkr aabJbjn St. 123 e'oüige SS b Sitntt UIM Slaiaata und Söent, s. ZV ?!,td!sn und Eiebk.nt Ttl. l.a r.tei Str. und Ltnee! A, It7 Su2kNLs-Sbäub. : W ntial und Achte St, 'Ust lab3ja unk LIsrrison Str 032 Weftettiifa und Xchtt tr 134 loüije Se. und Zehn Stt. ZS Hme KV, i'.d Str .136 li'.docn xsb tt'ch'.gan tl:. II t. Joe Sts .h Sßinei. l Pennszlvinta und Pratt d.. '2S Ro. 5. tSnjise Hsus Sechste. ö NUstsfisri und St. SUlx Ltr. JLinot und Sttchigzn Str. .AZ Pennsylvania Str. uv.i He v : VisftZfirvi und Lurt, Str. Vii Tenneff und ü.aiarn Sr. tii $mr.lf(02nia undW'Sigan Ste. tU n-tnH und ittbttt Str. tl Jndian, S. und ichiga S t2 !SftiM3n und Sainut Str. . H ffau'ornia und Lermznt Vrr. Zj v'.S.t und k Ivkk Str. 06 Jndisna . und Lt. $Uu eti 57 ttabt-öosrUai. last und Stsrd ti. tt RHizan ad und Walnut Str. 21? Ost und Drttt t?. taUnU und choa:d Sn. shtngn, nah West St. I iiendorf und Washington n 4 tssourt und Nem gor! Str. S& Vrtdia und Washington 5tr. 4tz 2tr.oil und Ctto Lt. -4T ff und ttashingto St. U inz'I Pork Hovs,. ,Z Zkvdllöl. 2 Sxisiouri JKatolanl St,. -8 VkisfiZftxrt und kSaSafh SU. -Q5 Ferzuson'k Pork jsus. I Z. . !3. und tcu1. 421 ansän Esqlau. ailnoil und vierril Str. ZZinotZ und Louiftsn, vt, kft und eart, Str. S4 Oeft und South Str. kennefs und Seorzta b? Uertdian und Ra, Ltr. SUdifo oj. und r St. i) kiadiz Zt. UN Tunlov St, 12 Dfk nd !Kaaoob et. 611 ftintttlf ve. und unll' S14 Union und S,ri5 Ltr S1 J2iiZ und stankt O S17 Kirril und jDac&ü) Stt. TI South eh titLatnaxt Str. 3J PsnvszlJanis und LouiftanA Str. Tel und ZKrSznq St. Oft d cart, Su, SI L!ada und Ltrgtanz L. 7 vtritni . und Sradsi er? Oft nd odurn Str. Z Pennszlvsnia Str. und SZadiso s. 12 veKerusu uns Doughett, Str. 71 Virginia Zlv. naj Huron Str. n Oft und orgia Str. tt vashtrgun und inion Str., 74 Stuten und eorjta Str. 7i?rft Lv. und Pin. 7 Dikon und gaitl Str. 78 iiintao.und Dvlloa. 7 ?Itcher Sv. und Diltsu. 71 Sptuer und Prosxik Gn. 71J English v und Lauril ixr. 714 Orsna und Otto tt. 711 SHUq ud chtk Str. u ?.t ititn 3s9 i&l ashinzro d D!a St. Oft und 4ari Str. 54 ijo:! und Davttsen ZU K Tudaumnnftalt. A6 ,. Staat rjenal. tl Oriental und Washington Str i Frau saagntH. tu . chlauch.Hau. Oft Sashistftkz 51 Uarttt und odt Str. 4 Dfcto und Harv, SU 91 Uan,land nah jidta Str. 9 rtdian ad srg Etrad. t 1 Pnsat-Ltgnal. 11-1 Und aften wiederholt, ,Vttr Llirm J- Signal ll? Fkuer.Drucl. ßt Schlag,, Feuer au. rU SchUst.Iru kl. 9Bif ichUiz,, 1J N), M.
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Roman von M. E l to r. (Fortsttzung.) .Es war mir doch ganz entfallen, wie entzückt der Baron von Falkenstein über unsere schöne Nichte war, und Dein On kel hätte mir es auch früher als vor einer halben Stunde sagen können, daß der Baron 'ihm klar seine Absichten ausae sprechen hat," fuhr sie lebhaft fort und die lange Schleppe ihres aus einem türkischen Shawl gemachten MorgenklcideZ hüpfte fröhlich hinter ihr her. .Ich erinnere mich," sagte Manuela u. gähnte hinter der zarten 5)and, .Baron von Falkenstein, der vor einigen Wochen mit uns speiste ; hat derAltc einenSohn ? Ich glaubie, er sei Hagestolz." .Freilich ist er daS, ein herrlicherGreis, wiegt noch heute alle unsere jungen Männer auf. dabei ein fürstliches Schloß und ein fürstliches Vermögen,- meinte die Tante. Manuela's Mund verzog sich ein wenig, sie äußerte nichts weiter, sondern ließ die Baronin ununterbrochen in ihren Zukunftsplänen fortfahren. Als eine Pause eingetreten war, und die Tante sich zum Weggehen anschickte, bemerkte die Nichte : .Ich b:n doch in einiger Unruhe der Großmama wegen; Lili schreibt, daß sie wieder einen so heftigen Husten hat, und gar keinen Appetit dabei; Litt, so lieb u. gut sie ist, ist doch immer nur ein Nind, müßte ich nicht lieber zu Großmama'S Pflege zurückkehren ? .ein Wort davon rief die Barooin heftig. DaS will nichts sagen, daß eine alte Frau hustet. dieS kannst Du nicht verhindern, dabei haben wir hier die Zeit zu gebrauchen, die nächsten achtTage wer den mancherlei bringen. Ich habe eS immer gedacht, mein Kind ; daß Du zu ernst und vernünftig für einen unserer heutigen jungen Männer bist, die wollen amüürt lein.Da? Kammermädchen brachte einen Brief für das gnädige Fräulein. .Von Lili-, sagte Manuela und erbrach hastig daS Schreiben. Sie überflog die Zeilen und reichte der Tante den Brief. .Unter solchen Umständen muß ich den nächsten Zug nehmen erkärte sie ; .daS arme, gute Kind will mich nicht er schrecken, das sehe ich klar, und sie wiT mir nicht sagen, daß die Großmama sehr krank ist; v:eöeicht hat jene eS Lili auch verboten; zurückkehren aber muß ich unter allen Umständen..Was fällt Dir ein, Kind ? In dem Briefe der Kleinen ist ja gar nichtsBeun ruhigendeö zu lesen. Würde man Deine schleunige Abreise nicht mit Holleben Verlobung in Verbindung bringen ? Und wie stehen wir denn mit dem Baron von Falkenstein, wenn Du plötzlich wieder in der Nacht verschwindest? Ich werde selbst en Deine Großmama schreiben ; an Du ne Abreise ist unter den bewandten Um ständen nicht zu denken Als sie daS Zimmer verlassen hatte. erhob sich Manuela hastig und sing an ihren Koffer zu packen. Wenn eS mit der Großmutter nicht so schlimm stand, so war es ja um so ersreulicher ; aber daS Gewebe, welches die Tante immer dichter um sie spann,drohte sie zu ersticken und sie lächerlich zu machen. Sie sah ja die gu, ten Absichle und verkannte sie nicht, aber dieses ganze Treiben war ihr widerwar tig. Gegen Mittag erschien daS Kammer mädchen und meldete, daß die Baronin das gnädige Fräulein zu den Besuchen erwarte, Manuela ging selbst und fand die Tante schon in Hut und pelzgesütter tem Sammetmaotel im Salon aus sie wartend. .ES geht sittlich nicht, liebe Tante sagte sie ganz bestimmt, .ich muß nach Hause; ruhig würde ich ja doch nicht sein können, deßhalb laß mich ziehen, der nächste Zug geht gegen 2 Uhr ab, diesen werde ich nehmen." .Ich sehe, daß die Alte mir den Rang abgelaufen hat,- meinte dieBaronin und legte ruhig Mantel und Hut bei Seite. .Du sympathiesirst mehr mitDeinerGroß mutter, wie mit mir, selbstverständlich mußten sich zwei kalte ruhige Naturen sin den und verstehen, deshalb gehe nur da hin, wohin Dich Dein 5)erz zieht .Du bist ungerecht, Tante,- sagte M. nuela und versuchte der Baronin Wider strebende Hand zu ergreifen. Sie ging ohne ein weiteres Wort zu sagen, aus dem Salon, und als die Nichte unschlüs sig, was sie thun sollte, noch da stand, wurde ihr eine Karte von dem Burschen überreicht. Manuela las zerstreut den Namen HPaul Sommer, Slud. der Me dicin." Zu mir will der Herr ? Fragen Sie ihn noch einmal, ich erinnere mich nicht, so führen Sie ihn ein und sagen Sie es der Frau Baronin, ich habe so wenig Zeit. Paul trat mit hochklopsendem Herzen ein und stand nun vor Manuela. Einen Augenblick schien sie sich zu besinnen.dann aber kam ihr eine Erinnerung. Er hatte dies in seiner Verwirrung, ihr so unver hofft gegenüber zu stehen, nicht bemerkt. ,Sieentschuldiczen,gnädiges.Fräulein fing er an und nahm seine ganze Willens kraft usammen.um fortfahren zu können. .Ich sah Sie gestern Abend im Opern hau und alte liebe Erinnerungen leb ten heftig in mir auf; verzeihen Sie, daß ich dem Wunsche nicht widerstehen kannte, Sie einen Augenblick zu sehen, um mich nach dem Befinden der Frau Geheimen Rath und meiner kleinen Freundin Lili zu kundigen. Ich bin nun schon sechs Jahre meiner Studien wegen, aus der alten liebenHeimath entsernt,gedenke aber so gern der Menschen, deren Wohlwollen mich beglückt hat .Sie sind sehr freundlich, Herr Som mer, und eö freut mich, Sie vor meine? Abreise zu sehen. Leider bedingt der Ge sundheitszustand meinerGroßmama meine AüZkehr; sie und Lili werden sich freuen, wenn ich ihnen erzählen kann.welcheS In leresie Sie zu mir geführt hat." Sie sprach so gütig zu ihm, ihr Gesicht zeigte einen milden, süßen Ausdruck; da? war Paul neu an ihr, so lebte sie nicht in feiner Erinnerung; er war glücklich, selig, dieses liebreizende Bild mit sich nehmen zu können. Er saß in ihrer Nähe, sie sprachen über Berlin, übe? die Großmut ter und über Lili; auch selbst LeoS wurde gedacht und wie Lili staunen werde, daß - v i - . ri 4.. - i iiSM.n oer auLiMol uce. ?as r?qr em
Geplauocc, so lieb und fo hold und Paul sragte sich, ob es Wirklichkeit sei, daß er seinem süßen Traum leibhaftig gegen über sihe, daß ihre bezaubernden Äugen ihm nun voll und wahrhastig zulächelten. Sie hatte ihm gesagt, daß sie in einer Stunde abreisen wollte, er mußte also gc Hut. Manuela reichte ihm die schmale, kleine Hand und fragte nach seinen Aufträgen für die Großmama und Lili. DaS war zu viel, die Augen gingen ihm fast über, als er die seine Hand in der seinen hielt, er hätte laut aufjauchzen mögen vor un
ausivrechllcher Wonne. Wie er auf die Straße trat, wehte ihn die Luft eisig an.er glaubte aus dem wun derbarsten der Träume zu erwache. Da war wirklich so gewesen, sie hatte zu ihm gesprochen mit ihrer weichen, liebenstim me, mit ihm geplaudert, wie man mit grennden und Bekannten plaudert. .Nun mögen die langen Fasten begin nen :- rief er begetuerl aus, als er ,n sein Zimmer trat. Er betrachtete mit inniaem Blicke seme Hand, den braunen Glacehandschuh, in dem ihre Rechte geruht und zog lyn lehr forgfaltkg von der Hand. .Ihre Hand hat ihn berührt, er ist mir theuer, er ist mir werth sagte er inbrün stig, und schlug ihn in ein Papier ein. ?eme ganze Person erschien ihm in einem wunderbar glücklichen Lichte, seit ihre Au gen ihn freundlich umfaßt. Noch an dem selben age meldete er nch zum Staats examen, die inJrankreich verbrachten Mo nale wurden ihm durch Vermittelung deZ GeheimenRathes G. inAnschlag gebracht; er wurde nun ruhiger, als er sich seinem Ziele um so viel näher gerückt sah. Er war nun gewiß, daß Manuela ein Engel an Herzensgüte sei, mochte sie nun darü ber staunen, wenn er ihr schrieb, daß er nur im Hinblick aus sie gearbeitet und ge wirkt habe, gerührt war sie gewiß darüber, wenn auch sonst gar kein anderes Gefühl für ihn sprach. Und das konnte er un möglich annehmen, sie war ja als stolz und zurückhaltend bekannt, warum war sie es nie gegen ihn gewesen ? Der Geheime Rath G. hatte Paul zu verstehen gegeben, daß er ihm nach zurückgelegtem Examen sein Praxis zu überge den wünsche. Diese Aussichten waren schön und erfreulich.und doppelt erfreulich wäien sie ihm gewesen, wenn er mit der qanzen Dankbarkeit, die des Geheimen 'tatyS Schätzung und Vertrauen verdien !en, daraus hätte eingehen können. Paul war ja kein fader, eingebildeter Mensch, aber es war klar, und er vermochte sich nicht der Erkenntniß zu verschließen, daß sein Gönner ihn über alle Beschreibung ehren wolle, indem ex ihm sein einziges siebenzehnjähriges Töchterchen verlobte. Der Geheime Rath mochte, da er schon in den Sechzigern war und das Kind mit unsäglicher Mühe und Sorge nach dem Tode der früh verstorbenen Mutter aus erzogen hatte, seine Tochter am liebsten einem tüchtigen Arzte anvertrauen, der. als Schwiegersohn besonders guignt! war, dem alten Manne einen Theil seiner geschäftlichen Last abzunehmen. Paul war oft Gast im Hause des Geheimen Raths und verkehrte ganz freundschaftlich mit dem schönen jungen Mädchen. Mit liebenswürdigem Vertrauen kam sie Paul entgegen, aber sie machte ihm die Situa tion durchaus nicht, beunruhigend. Nur sah er aus der Stirn seines Gönners dü stere Wolken, das Töchterchen fuhr schnell mit demTaschentuchüber die Augen,wenn Paul in den Salon trat und redete sich in eine erzwungene Munterkeit, blieb aber gut und freundlich gegen ihn. Da kam sie eines Aiorgens glüSstrah lend ihm entgegen, als er in des Gehe! men Raths Zimmer eintreten wollte. .Kommen Sie einen Augenblick in den Salon sagte sie leise und ganz ver traulich zu ihm. .ich habe Ihnen etwas mitzutheilen Paul trat ein. Nur einen Augenblick, gnädiges Fräulein, der Geheime Rath er wartet mich sagte Paul. .Nun ja, so geht es immer entgegnete sie; .wie weit der Papa gegangen ist, daS weiß ich nicht, aber das weiß ich, daßHerr Sommer und Papa nicht ganz derselben Meinung war. Werden Sie nur nicht so roth im Gesicht, ich liebe Sie ja sehr, und wenn ich den Andern nicht drei Wochen vorJhnen gesehen und mein Herz unwiderbringlich an ihn verloren hätte, so wären wohl Papas Wünsche in Ecfül lung gegangen, salls eö auch die Ihrigen gewesen. Sagen Sie nichts, Herr Som mer, ich will annehmen, Sie wären damit einverstanden gewesen, daS gefällt mir besser. Seit gestern bin ich Braut, das sagt sich so herrlich, und wenn Sie erst wüßten.wie eS mir innerlich so wundersam zu Mirthe ist. Denken Sie sich, mein Ritter hat meine Liebe zu ihm gar nicht geahnt, und ich habe doch Alles gethan, ihn davon zu überzeugen. Wir kommen nun auch nicht allzu häusig mit den Ofsi zieren zusammen, und ich kann sagen, daß er erst vor acht Tagen aufmerksam aus mjch wurde und mich mit seinen Huldi gungen umgab. Das war eineSeligkeit, und aus der andern Seite Papa'? hitter böseö Gesicht: Gestern nun ist cr gekom men, und hat um meine Hand gebeten, Papa durste nicht Nein sagen, sonst wäre ich vor.Gram gestorben. So gratuliren Sie mir doch und seienSie mir nicht böse. O Sie garstiger Mann, welch ein fröhli cheS Gesicht Sie machen, da? beleidigt Blich." .Sie sind so glücklich, und ich als Ihr Freund, wie Sie mich immer genannt ha den, sollte mich nicht über JhrGlück freu en? Aber wies heißt Ihr Bräutigam, vielleicht habe ich das tVergnügen, ihn zu kennen." . .Nein.er kenntSie nicht.eö ist derHaupt mann von Holleben." ' .So wünsche ich herzlich Glück, eS ist aber die höchste Zeit, daß ich zum Herrn Geheimen Rath gehe sagte Pauli und trat bei dem alten Herrn ein. Er fand ihn nicht in der besten ' Stimmung,, und entsernte sich bald,nachdem ihm sein Gön ner einige Austrä'ge gegeben.' Der GeheimeRath kam nicht mehr, aus da? Project zurück, und daöExamen nahm seinen Gang. Ein halbes Jahr.nachdem er Manuela gesehen, war Paul nach vor züglich bestandenem Examen unter die Zahl der Mediziner aufgenommen. Der Geheime Rath wünschte ihm mit einem warmen Händedruck Glück und sagte nur: .Von heute an sind Sie mein Assistent, wenn es Ihnen recht ist." An dem Abende dieses glorreichen Ta tj tnnt Vaul es. nicht versgiun.
den Brief an Manuela auszusetzen. .So Gott will, noch sech? Monate, dann ist meine Stellung hinreichend befestigt und ich darf den Brief an sie abschicken sagte er mit hochklopfendem Herzen. Es war ihm so wohl, die Bilder seiner Bergan genheit zogen langsam in der Reihenfolge an ihm vorüber und Leo's braune Augen sahen ihn so verständnißinnig an, als wisse er auch, daß nunAlles errungen war bis aus Eines, das Höchste, das Beste, die Krone und der Preis seines heißen rastlo sen Strebens. Er suhlte sich in diesem Dahinträumen so selig, allerlei beglücken
de Ideen umspannten ihn, sie war noch nicht verheirathet, das wäre gradezu un begreiflich bei ihrer so blendenden Schön heit gewesen, wenn eS nicht vielleicht ein ganz geheimesMotiv gab,das sie bestimm te, zu warten. Ja, zu warten ! Die Ahnungen fliegen uns zu, wir wissen nicht, woher sie kommen, sie ahnte, daß Jemand arbeitete, unermüdlich arbeitete seit Iah ren, nur um sie zu erringen. Paul benutzte seine freie Zeit zu einer Reise in die Heimath. Wieder, wie vor acht Jahren, sah er das traurige Dörfchen zu seinenFüßen tief unten im Thal. Leo, der ansing die Ruhe und Bequem lichkeit zu lieben,, hatte sich bereits oben niedergesetzt und schaute zwischen seinen lang herabhängenden Ohren hervor, in ernste Betrachtungen verloren, gerade auf die Kirche und das Pfarrhaus daneben. DaS Dörschen stand, in seinem säzönsten Schmucke, alle Bäume waren in Blüthe und der frischeste Teppich von weichem, saftigem Grün lagerte sich um die armen Hütten. Jungfer Apollonia kehrte eben den Platz vor dem Pfarrhause, als sie den jungen Mann einige Schritte vor sich er blickte. .Paulchen " schrie sie aus, warf den Besen zur Seite und putzte sich dieHände, ehe sie dieselben dem jungenManne reich te, an ihrer Küchenschürze ab. In ihren Augen standen Thränen, als die hohe Gestalt des schönen, jungen Mannes sie mit dem alten treuen Lächeln begrüßte. .Was wird der Herr Vetter sagen ? Drei Jahre werden es auf Michaeli, daß Du da? Pfarrhaus zum letzten Male gefehen hast, wollte ich sagen : Sie, Herr Doc tor..Lassen Sie es gut sein, JungserApollonia sagte Paul und trat in das Haus ein. .Wie geht es dem Herrn Pfarrer?" fragte er leise zur Alten gebeugt. Sie hob die Schultern und sagte nur: .Dem Herrn Vetter ist nicht mehr zu hel sen, nun sind die Maigesetze da, und der Herr Bischof ist geflohen, man weiß nicht wohin, wir kommen nicht mehr aus diesem Nest heraus Der Pfarrer war in seinem Garten ? seine hohe, zum Aeußersten abgemagerte Gestalt bewegte sich langsam zwischen den blühenden Bäumen. Sein ehemaliger Schüler war von dieser so auffallenden Veränderung so schmerzlich betroffen. Die schlanke, bleiche Hand seines Lehrers lag kalt in der seinen, in dem stillen Ge sicht aber sprach sich eine unverkennbare Freude aus. Mit den sichtlich abnehmen den Kräften trat die gcuize Herzensgüte seines Wesens hervor. Seines Schülers Erfolge machten ihm Freude und er verbarg sie nicht wie ehedem,sondern interes sirte sich sür Alles, was Paul anging. Er mußte ihm Alles erzählen, alle Lücken ausfüllen, die die Briefe gelassen, und der junge Mann überraschte ihn manchmal, wie die stillen Augen, die aus der Welt nichts mehr zu bekehren und zu erwarten schienen, mit thellnehmender Innigkeit aus ihm ruhten. Jungfer Apollonia trug, des lieben, hochgeehrten Gastes wegen, mit hocherho benem Haupte lukullische Mahlzeiten auf. und dem Pfarrer wurden die Tage zu kurz und sein Schüler mußte nicht selten um Mitternacht die lebhafte Unterhaltung abbrechen und zum Ausbruche inS Schlas zimmer mahnen, wenn er mit Besorgniß des Pfarrers sonderbar glänzende Augen und die rothen Flecken aus seinen schma len Wangen sah. Der Lehrer gab dem Schüler lächelnd nach und erhob sich; ein mal aber sagte er : .Du meinst, ich sei lrauk, meiu Kind, uny ich kann Dich ver. sichern, daß ich mich seit lange nicht so wohl und leicht befunden habe, wie in letz ter Zeit." DaS war das'erste Mal, daß er überhaupt über seine Person sprach ; wenn aber der junge Arzt Nachts den un heimlichen, hohlen Husten härte, der auS des Pfarrers Schlafzimmer zu ihm her über schallte, dann wußte er, was eS mit dem Wohlfühlen zu bedeuten hatte. In der Eigenschaft als Arzt begnügte er sich nicht damit, die Sache nur oberflächlich zu berühren, sondern suchte den Kranken zu einem Lustwechsel zu überreden, und erbot sich, ihn an einen Kurort zu begleiten. .Du wirst mich, trotz dem Vertrauen, das ich in Deine Kenntnisse setze,nicht da von überzeugen, daß ich krank bin sagte der Pfarrer. .Als Arzt magst Durecht r)aben, als Mensch nie und nimmer füg te er schnell hinzu und ließ langsam die gefalteten Hände aus seine Kniee fallen. ES war sichtbar genug, daß jede Erwäh nung seine! Leidens ihn, aufregte und mißstimmte, die Tage gingen dahin, und Paul hatte nur noch acht Tage vor sich und die Unruhe und die Sehnsucht ver zehrten ihn. Der Psarrer wußte wohl, daß Paul die Absicht hegte, einmal seine alte Heimath wiederzusehen. .WaS wird aus dem Menschen geworden sein, der vor Jahren hierher gekommen ist. Dich zu be suchen?" fragte der Pfarrer. .Sollte er noch in M. sein, so mußt Du vorsich tig zu Werke gehen ; er zeigte damals große Lust, sich ganz an Deine Person z, fesseln. Möglich ist eö sreilich immer,daß er irgend einen kleinenLebensberus erwählt hat..Aber nicht wahrscheinlich entgegnete Paul. .Sie haben recht, ich werde Mühe haben ihn zu vermeiden, aber mich seiner erwehren, das muß ich unter allen Um ständen. Morgen will ich meine Reise in die alte Heimath . antreten, es ist die höchste Zeit." Sie saßen an dem warmen Maiabend in dem Pfarrgarten unter blühendenBäu men; hinter der hohen Mauer, die den Garten vom Kirchhofe trennte, schlug eine Nachtigall; es war so wonnig indem tiefen Frieden. Lehrer und Schüler waren verstummt; des einen Brust füllte die Ge wißheit, daß der nächste Mai feine Blüh ten auf ein einsames Grab streuen würde, des anderen Herz jubelte selig aus in dei ?offnung auf ein über jeden Begriff er adenes Glück. Der Gesang der Nach. itislaveralüenMerolb rnsiä.
ten des Pfarrers Gedanken in freund li chere Zeiten zurücktrogen und er sagte zu Paul: Sollten Dich Deine Geschäfte nach Wallrod führen, so besuche doch ein mal den Grafen Moritz. Er ist ja Deir. Studiengenosse. und mir würde es Ver gnügen machen von ihm zu hören, wenn Du zurückkommst.-
.Mit Vergnügen werde ich das thun. Herr Pfarrer; Sie haben wohl bismei len von dem armen jungen Menschen gehört?- erwiderte Paul in einiger Verle genheit wegen des von seinem Wohlthätet selbst angeregten Themas. .Nicht oft sagte der Pfarrer ; .nur bei besonderen Veranlassungen, als der Vater starb, der alte Herr Graf,eS mögen über zwei Jahre fein. Seitdem ist Graf Moritz wieder auf Schloß Erlenburg, er war einige Jahre lang auf Reifen ; es sind wohl drei Jahre, da ersuchten mich beide, Vater uud Sohn.den jungenMann auf seinen Reisen zu begleiten, das ging nun nicht, ging absolut nicht.Er versank eine Zeit lang in tiefes Schweigen. .Und seitdem haben Sie nur noch die Todesanzeige desGrafen erhalten?- fragte Paul ohne eigentliches Jnleresse an der Familie von Erlen. .Vor einiger Zeit theilte mirMoritz sei ne Vermählung mit, er schien sehr glück lich im Besitze einer liebenswürdigen Gat tin." .Er hat sich verheirathet V sragte er befremdet. .Hat sich denn seine Gesund heit gebessert und ist er nicht mehr der arme verkrüppelte Mensch, der er wzr V Ich glaube nicht, daß ein Wechsel zum Besseren in seinem Zustande eingetreten ist,- meinte der Pfarrer, .und deshalb hat er wohlgethan, sich eine Frau zu nehmen, die gewiß einen wohlthätigen Einfluß auf den armen, von früher Jugend an ver einsamten Menschen ausüben wird." Der Pfarrer seufzte leise und Paul beschloß, die Unterhaltung fallen zu lassen, die wie der die rothen Flecken aus des Kranken Wangen hervorrief. .Du sollst seinen Aries lesen, meinKind. er ist nur kurz, aber er wirkt wohlthuend durch die glückliche Ausgleichung, die dem armen Grafen in seiner Gattin geworden ist, die wohl eine große Herzensgüte best tzen muß ' Der Psarrer brachte nach wenigen Mi. nuten den Brief und reichte ihn Paul. Er überflog ihn ohne weitere Theilnahme, bis er auf den Ausdruck .meine Manue la- stieß. Paul erbebte, die Buchstaber. verwirrten sich vor seinen Augen. Eö war nicht möglich ; was wollte der Nanu sagen? .Sie ist die Tochter d:s verstorbene Barons von Kirnberg: ganz mir nahe in tieferZurückgezogenheit erblühte dieWun derblume, beschützt und gepflegt von de, alten Großmama, der Frau Geheimrath Schöller so stand es klar und deutlich auf dem Blatt. Ein schwarzer Vorhang rollte über das Abendroth, er zog sich mit rasender Eile über die blühende Erde, der Gesang der Nachtigall erstarb in einem schrillen Schrei, und des Pfarrers bleiches geängstetes Geficht erschien ganz dicht vöi Paul's erlöschenden Augen. .Es ist nichts stöhnte er und versuchn eine übermenschliche Anstrengung. lForüebung folgt.) An'cHndeacoira's berühmter jgttg - ffß absolut rein und der best lm Markt. Dieser Essig wird tn Quart,rügen verkauft nd wir geben mit jesem Kruge ein Seschenk. Tt 9t schenke bestehen aui siiberxlattirt kaftr, Sß nd Zheelöffeln, VeZser und Säbeln, SlaZwaaren, Ta schentüchern. Binde, Bilder, SchmuZsachen . s. . Die geschieht zum Zwecke der Reklame Preis per Krug . . . . 10 C$t CET Bei allen Groeers zu haben. Oto. Mayer &Ö0O öftersten Die beste Qualität, die größte Auswahl, die schönsten Muster, die billigsten Preise Va Kinöer-Wägen ! und aller in ihr Fach einschlagender Artikel. Alleinige Agenten für Wbitueh und Hehwood Klnderwägen. 2S UNd SÄ Wcft Waföingtou Straßr. LYMAH GÄSOLI !1 OEFEII i 2, und 4 sner. Z&ottitorIetroleH.in O eibn Alaska Refrigerators ßisfchränke. Lsmpeu-Oefen Ranges und alle Sorten Oesen. sf iV inHlHO An T (Bereit 62 Ost Washington Str. Zcfscrson-Haus.!
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