Indiana Tribüne, Volume 8, Number 311, Indianapolis, Marion County, 28 July 1885 — Page 3
Aeben
trat furchtbaren Schmerz, den KhkilmatiZmn? und Neuralgie verursachen, sind dieselben seh? gefährlich Arankönttn. die häufig Tod ,ur Z?olze haben. 8 ist sonderbar, da die medizinische Zilisienschast erft kürz, lud im Stande war, in Mittel tu entdecken, das suchet in seinen Wirtunzen und unfehlbar in der Heilung ist. Es sind schon vorher Ittttel entdeckt worden, dieselben ttnd oder ss gefahrlich, da sie. toenn nicht sehr sorg scUrig angewandt, töötllcher al die Krankhett seifest ksirten. Itieii ab dSUig tjar.rtlo und dabei sicher hellend ist. hat ei eine j tounderbaren Erfolg erzielt. Herr N. W.Ziten, Chicago, Ill.,schrkibt: Zch ht, untrr, CiftUttarr rrie Cutnnjtn dkdachtt, lcion4tl i tintrn kdw Ji3 e KknirnitiJanl z lljätzrig tau, im trat jüi MM tiibt (Ftüsimt itn -na a.bra4 Iad tfU'ätn nt Irr tutient ratj n in rnx mtu Zch täte (I ma tBtJN rf9l In mnn zm fanlit njetsantu" Tko. A. Crandale, Zweit? Nv Qaluut Str., TSMoi?.eS, Jz., schreibt: tkIk.Te tz,t ?n tt kitr irakrtk Wt t mannen ,ttr,t. Ich .Uu--lim kmrimu gektauAt um sin t de )kz,il,kljk. fcte ich ie zkdt. Ich di ,etzt ich ttnet tte im tane, meiiun niln naujekm u) Im n tetlinr(ea a,chau, krit-" Wenn Sie ldlodisnk nht in Ihrer Lpothtke er. hatren nn,. tortn wir Ihnen, nach mpfana d regulären Preises in Dollar per Klasche dafftld ,er 9:vxt'i franco jusenden. Wir sebe litfer, enn ie ti von Worein Avotbekt? kausk, der enn er daffeibe nicht fuhrt. lafln Sie ftd irt ttdrnrcdei, ttai Anderei zu versuchen, sondern fcijxtil, sie so fort bei uns. Kie angegeben. MHZophoros Co. 112 Wall Str., New Bork. $Bü$ü$) 21 kürzkfle cri deSe Sajn n4 Jxmlaville, Nashville, Memphis, Chat tnoog3, Atlanta, Savannah, Jacx souville, Mobile and New Orleans. rft vsrthetthaft für Passagiere nach dem (IbUx, tnt trifte Aoute zu nehm. Valati-, Schlaf, neb Parlor-Wagen zwischen 'uazs Lö LssiZdille m5 St 2ouU und Zoni4villk oUv Wazenmechsil. fcornfoTt, SchaeLigKit und Elcherhttt dielet 2 ie JStft iie alt zudnsfige S. Ml. & 2. M. M. XI. Ifc. Doriiiff, Lsftftknr Sral Pössagir.zt, urdaV Sa.'.n.to ud JSinsU tr. Jdv!Z Ä. V. Mcri?, SupsrwtSQÄent. Feuer-llarW-Signale. 4 Panst)iasa uud NZt. j Hxtquartid Jeuer f arte. OS.ttie unt Ä Sort. I oel nd Nicht t?s$. s tw Zttst,trä8k undWaisulktti 9 infton und NordZt5aS. 13 Rassachuffett ,. ahe Redl t. U DlliVr, tr, und Fort Vaane Ave. 14 SRe 31 und Fort SJim Senn. 15 Peru vrr. undWafsauftttl Ko 18 hristiae vt. und 2sh Str. 17 Park v. und Vu!er Str. U. Varrorv Lt:. und Malott Lee. 19 TtSze? und J)n Ltk. US Eollez . und Siebente Str. 124 Eiabasu und CUbenie Cu. 1C5 KertiUn und eie!nt, Etr. 12 Handel tr. und Ltne?lp 137 ZKilkZ'ungl-Sebäud. US &4Ual Ko. und Ächte U 151 rlöazna und IZarrissn tr. 152 Stssemon u?.d Lchte Ltr IM Solist s. nd Zehnte Str. 135 Hör ?. d Telamar Str. iVi XtltoiU ,d ÄitgZN e:r. a et. zo et., nh Jiwoi. jA Pr.sZjlo?r.ta und Pratt Str. ÄS Ns. . agi Hdus, SchZ!, Nkh, J'l: SS Misftsftvxi nd et. lai, Str. 7 Jlwoil und Mtöizan Llr. P,nns?:aai et?, nd Ho: v. R isftsst?oi und Ltert ZU. Z1Z'lnn5e und UiLtani Str. i$ V,nnf,loania und tchigan Str. 211 liüinul und Herder! Cu. 31 a.idian . und Vichtgen Str. i UtttLiza und Walnut Sir. 4 Esltsscnia und Lsnt Str. &S Bla.it und sars York t,. 6 Jndiur., vt. und Lt. Tleir DU 7 StadtSosttal S lake nd Nord St,. M iHigia und Szntl Stt' Sft und LSalnut Str. Sll L,fi Nd TrUle Ztr. S14 Steient und Howard Ltr. 41 LLashtnzfn, nah West Str. 41 Skiiindors und Washington Cti 43 ifftmri und ?! Kork Str. 4ö Vertdiau und LZashtnzton Ltr. JZmoil und Ohio Ltr. 47 rnfs nd Sashwgto Br, tngtt'?:hous. 4i9 Jndiansla. Q3 tgsurt nd ar,laa Stt. 4. Mkri und Qubish Str. 42d? Agsn' Port Hous. 421 AV.S. und Heus. 423 Zns. n s,!uu. Jllta'tl und Str. ZZtnoiund Loutsigna St il kZeft und eart? Str. S4 eft und SoutZ Str. bö Xernuflt tvld tergta Stk. S7 ertdian n0 an Str. il ,diso ve. ni orrts ,r. U 4dis,n Ave. urx Tunk? fct t!3 Seil und jn tu, 613 ,ätuck s. und Sientll v 214 Onion und orriZ Stk SI JUtnotS nd ansa 417 Nrrts und D.eotaj Str. kl Soutch nahe Delawer, tr. ti PennZzloanta und Loutftena tu. Del nd Seau Str. b4 Oft und kart? E, k!adaaa und irziana Lo,. 7 VtkgwtT . ud Bradsha St, U Oft und kaburu ttu Paj,lata Gtr. und Radtson ,. 1Z KtHtma und Doughert, Str. 71 Lirivia So. naZ Hura vtt. 73 Ost uud Seorgta Str. 7Z Ssshinzu und Lentsn Str., 74 Vents und Georg'.a Str. 75?onft v. und ttn. 78 Dt2o und at5 Str. 7 irgtntaToe.und Dillon. 7 ?ltchr T,e. und Vns. r 711 ejruc ud $rcft t gtr. 714 ngltti o und aL?i. Sl:. 714 Oraug un Qlio Str. m eheid ad cchT et. Ifl ..i . N3i 3erca CtT. . .52 Waswtd, d Ti!akr Stk. Oft d 4arl etr. S4 Vt K?orl nd Davidson St, U raudaumsßn-RllftaU. ,. Staate Rrsenat. 7 Orttal und aih,ngt St,. V Flaue Gslagn:z. tUxo. chlauch.Hau. Ost Washtnglanftk.tt 13 artet nd obU tr. 414 Dhio nd Har?e Str. Hl Uanland nah Uendian Str. n Beriiian nd eorgta Ttra,e. 4t, PratStgnt. Und asl nederhsU, zweiter ZUr. Signal für Feuer.DtuS. Kwi Schtg, Feuer au. Sret Schlage, Lru d. f 41441 U W
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Kmpor!
Noman von M. E l to v. (Fortsedung.) Paul ging früh zu Bett. Morgens, eZ wr noch dunkel, weckte ihn eine Glocke aus dem besten Schlafe. Nicht gerade freudigen Herzens erhob er sich ; das wußte er aber aus Erfahrung daß die Pfarrer, wenn sie Messe lesen, es auch gerne haben, wenn die Leute in die Klrche hlnem gehen. Das war ja eine Meinigkelt; als Schuljunge war er es nicht anders gewöhnt gewesen, und das War das eine Kirche für den gelehrten Mann, der daL Predigen so gut verstand und der ein Herz besah, wie e? ' keinem Andern aeaeben war, der für sich nichts behalten konnte, und nur mit den schma r w . if. 's. - V I ich weisen yanoen auszuiyeilen verzlunv. Die Steinplatten im Gange waren zer, brechen, daß man mit den Füßen darin hängen blifb, die Kirchenstühle hielten Nicht zusammen und die oelöen lsklUnal täre waren so arm, nur mit schlechten ge m , rffc. fchmaalojen Paplervlumen uverlaoen. Nun durchschritt der Pfarrer die nied rige arme Kirche ; seine dohe edle Gestalt im langen schnzarzen Kleide paßte nicht in diese Umgebung, und doch wie er dem f. . i i "JT-i':. V. I yaupiaiiare zuging uno nq ues vor vem Kreuze verneigte, das hoch den ganz schmucklosen Altar überragte, da meinte er doch, daß die? das Einzige in der Kir che sei, das zum Herrn Pastor passe. Es kam ihm wie ein Verständniß von des verebrten Mannes stiller Rettonst. ß Frühling ins Lnd g.kmm.n und seine reiöeSand be auch daZ arme Thal nicht ergelien. Alles prangte im SÄSÄiS sah. um wie viel der junge Men ch wie. der vorgeschritten war. Der Pfarrer, welcher Anfangs denllnterricht etwas zerstt'ut ertheiltes an mit Interesse dem raschen- Gang von Paul s .Studien zu kaknen und Ti sckl enl cd Äafür rn htati stern. ' " ' v " Kein Brief, keine Nachricht aus dem Städtchen gelangte zu Paul z eS war besser so für ihn. Er htte wohl daran ge dacht, es sich von Hartmann schreiben zu lassen, wann Manuela, so nannte er sie fetzt auch, wieder von Berlin zurück sei. Nur konnte man Hartmann nicht AlleS glauben, was er sagte, und dann wollte er aus einmal von demExkandidaten weg, der sich an seine Fersen gehängt hätte, so lange der .Herzensfreund- noch im Be sitze eines Pfennigs war. Aus dem We ge zu seinem Ziel war jede Zerstreuung schädlich und unerlaubt. Manuela muß te wohl längst wieder von Berlin zurück gekommen jem und m dem großen stillen Hause weilen. Wohl sauste ihm biswei len der Gedanke durch den Kops, oan em Anderer kommen und ihm sein Idol weg nehmen könnte. Diese grauenhastenBlitze aber waren geradezu vernichtend und er hätte eS nicht mehr vermocht, weitn zu arbeiten und zu studieren, wenn er daran geglaubt hatte. Glücklicher Weise wurde Hartmann hier zur Autorität und Paul ! glaubte e5 felsenfest, daß ein Mädchen wie Manuela schwer zu veryelratyen lein werde: hartmann kannte die Welt, das mußte man ihm lassen. Die Jen verging rasch m dem ruhelo sen Schassen ; eö war ja für sie, für ihre Zukunft, was er that. Ein berühmter Arzt wollte er werden. So gut und Mild auch der Pfarrer ae I gen Paul war, näher ttat er ihm doch nicht. Ihre Unterhaltung war belebt und anziehend, aber sie berührte nur sernlie gendeJnteressen und Gegenstände. Selbst au Pauls "julun tZvlane erna der P ar rer nicht weiter ein; er schien anzunehmen, daS emzig und allem der Wissensdurst seinenSchüler voran web und einstweilen seinen Blick nicht weiter schweifen, als bis zum Maturitätsexamen. Die Bibliothek des Pfarrers, welche unten in demWohn und Studirzimme? aus einem Bücherge stell mit vier langen Brettern sich ausbret tete, stand ganz zu Paul'S Verfügung, und Abends griff er gerne nach einem Bal'.de, der freilich noch m der Reche der Unerreichbaren für ihn stand. Aber der Pfarrer hatte billigend den Kopf bewegt und mit seinem milden Lächeln gesagt : ft !-;( Mi. it. srif.nn fC(sl rr : imi ju, luiui. t-iyu iuuu siju mcht ganz verstandlich sem, v:r bei en morgen nach, wo es fehlt. So eilte er vergnügt Mit seiner neuen Eroberung hinauf in sein Stäbchen ; das Licht warf tief bis in die Nacht hinein feinen Schein aus den Kirchhof, und Leo, der trotz der. mageren Kost in dem ruhigen Leben sett geworden war, schnarchte uner m-iSIi YlrtiiT'a flsitrt fi.s.t ttvtvy. -fjUM -d ttujjt fc.vt. VVfc Schläfrigkeit zu, das Buch glitt auf den Boden und er hob es schlastrunken auf, em dunneS femes Blatt war zur yalfte herausgerutscht. .Es sind Notizen, die der Herr Pfarrer geschrieben hat dachte er und schob daS Blatt langsam inS Buch; im Hineinschie ben aber kamen ihm wunderliche Worte zu Gesicht. ES war nicht des Pfarrers Schrift, mußte aber wohl die Uebersetzung : 1 -fT - a f .ff!f i trgeno einer leue aua einem iiaiicacn Werk, wenn auch nicht ausPlaton's Ethik sein; eS war nur ein abgeriffenes Blatt. dhne Anfang und ohne Schluß, Paul'S Interesse aber war erregt, er faltete daS m rv , .i PiJ' M ? C . ounne Vian vorncyllg ausemanoer uno las : - .Wenn zwei Menschen sich aus einer "n. or. . r r.rf. n . n x. ;vuicn wcycijucn, v gejeue ic zu einander und werden sich unentbehrlich,
gehörte nun wieder zu seinem gegenwartt sagen und Ihre Hand zittert m der mti gen Leben. Paul gerieth in die tiefste nen. weil Sie mich lieben und Ihre sin Entrüstung, als er in die Kirche trat, siere Religion zwischen uns steht. Bei
fit irtrr ? frnnrt rtnm hm rftn Ktitnhfn I
Äte da erPauI'ö Plan ISÄOTÄ IS SSffSafi? bÄ SSS Äne?VV uch nun io ganz m zelne Sucher, oas ictn cx ,Äu.:.cl r-Z.& .: f..??; mArn In Paul's Seele hatte die e Sprache el
Ist aber der eine ein Mann, jung v.nd nicht. Du bist ein braver ehrlicherMensch, schön, beglückt mit Allem, waS wieder be und Dir will ich die ganze Wahrheit saglücken muß, imd der andere ein Weib, gen. Du verdienst es. Wenn Du nun
jung und nach Glück schmachtend, so ist t. v v'f. ..!v. crn.f anzuneymen, 005 oie e oeiocn vun men, die eS so nöthig haben an eine Vorsehung zu glauben, bestimmt sind sich zu finden und zu lieben. Gott hat nicht seine letz ten Offenbarungen im alten und im neu en Testament niedergelegt. DaS bestrel te ichJhnen heute und immer; .er offenbart f?j is-iijf. v ei- vt:x f c na laaucu uno uununaj m unirrnerzen: I r Ä rr . ! nur wouen Vie ttmenenoarungen Nicht
anWrtiL . ,
Neln, ich bestreite nichts meyr, taf rorn mich zu Ihrem eigensinnigen Glauben bekehren, ich will Alles thun, wasSie wol len. Quälen Sie mich, tyrannisiren Sie mich, aber lassen Sie mich nicht daran verzweifeln, in der kalten, unnahbaren Gestalt ein Herz zu finden. Nehmen Sie sich in Acht, Sie wissen nicht was ein Weib im Stande ist zu thun, das mit je dem Pulsschlag liebt und immer liebt. Wehren Sie sich, wenn Sie können,thür men Sie wie eine Barrikade dieHeiligkeit Ihres SchwureZ auf, es wird nichts mei
ner Macht widerstehen. JhrGesicht wird bleich wie Stein, wenn ich plötzlich eintrete ; ist das Schrecken, oder Wlderwlllen V O nein, lch bm ja schön, wie die Leute suchen Sie nicht mehr, mich auf die 5)ei ljgleit des Ehebündnisses zu verweisen ; Sie sind ein schlechter Versechter einer schlechten Sache. Sie wissen ja. dak mein Bater in Paris eine enorme Spiel r rf- w sT r . . qulo an oen grasen zu zayien yatte, zur Deckung der Schuld diente die Tochter. Und das nennen Sie die Heiligkeit der Ehe, meiner Ehe ! Sehen Sie doch nur. wie großen Gefallen Gott an ihr zeigt. Das verkrüppelte arme Wesen, vor dessen . . J J . . . 1 Anblick lch schaudere, ist die Frucht dieser schauerlichen Ehe. Der tägliche Umgang mit Ihnen, dem Edlen, Besten, genügte mir Jabre bindurch. aber nun verlanat mein 5)erz mehr, es verlangt nachFreiheit, r i r t. . t nacy Vesreiung aus oen grauenvollen Banden. Fliehen Sie mich, thun Sie was Sie wollen, Sie sind mein eigen sür die Ewigkeit. Stürzt JH?sinstererGlau. be Sie in einen Sieg über sich selbst, so sind Sie erst recht verloren, und bringen Sie dieDrobuna zur Aussühruna,mit mir iii entfliehen, so habe ich ein gar wirk "'i,VÄ?5.?"iu ntMm. J w&rZtä,VM 5.räÄsa fiÄ5 Ül'Lffii'? iuuvii Miup., UHU Ul IWVII (JllUlllVVtk . K lw .5 M Zr Stunde ZUZ en eine "uywvr Welt des Leidens verlchlosjen. Am nächsten Morgen nahm Paul die Ethik und eilte hinunter, er drückte das chängnchvolle Papier sest hmem und stellte das Buch an seinen Platz. Der Pfarrer trat bald darauf ein, und sie tranken, wie jeden Morgen, ihren Kaffe zusammen. .Paul fühlte sich beklommen, der schreckliche Brief war so nahe und sein Lehrer stand so ahnungslos. Wenn er starb und fremde Leute fanden das Blatt, sein reiner Name hätte besudelt werden können: wenigstens hätten die, die ihn nicht kannten, wie Paul ihn kannte, an ihm zweifeln können, da? Blatt mußte vernichtet werden; derPfarrer wußte nichts mehr von seiner Existenz, und es war an Paul, lhn vor Bösem zu behüten. &o bald der Lehrer daS Zimmer verlosten hatte, griff Paul nach dem Briefe und verbrannte ihn an einem Streichholz, Darauf setzte er sich beruhigt nieder und erwartete den Pfarrer. Glücklicherweise dachte er nicht mehr an Platon, die Stunden verlängerten sich bis Mittag, Lehrer und Schüler vergaßen Alles über dem Unterricht. .Ich wollteDich nicht mit falschen Hoff nungen trügen," sagte der Pfarrer und legte das Buch nieder, .aber heute, nach dem ich mich genau informirt habe, kann ich Dir mittheilen, daß Du in 3 Tagen nach N. gehen kannst. Dein Maturttcnsexamen abzulegen. Du bist ein ganz merkwürdiger Schü ler gewesen. In nicht drei Jahren hast Du den Weg bis zum Examen gemacht, sieh mich nur nicht so verstört an. Du kannst es wagen, ich bin Deiner Besaht. gung sicher. Nun vegetiren wir noch em wenig und dann begleite tchDlch nach I N., wo ich Mit einigen Profesforen be ! kannt bm." Paul war aufgesprungen und zeigte nicht übel Lust, sich in die Arme seines Lehrers zu werfen. Dieser streckte ihm I die Hand entgegen. .Und nun alle Geisteskräfte zusammen gehalten, mein liebes Kind schloß der Pfarrer und verließ rasch das Zimmer, WaS soll denn nur auS mir werden. wenn Du fortgehst, der Herr Vetter öffnet den ganzen Tag den Mund nicht, und ich :x.i. v im i iuiiu voaf mafi um uzn cicc teeren uan den sprechen so llaate Jungfer Apollo nia unaufhörlich und suchte Paul auf. so oft sie semer habhaft werden konnte. .5)öre Paul " saate sie am Taae vor sei ner Abreise und schloß vorsichtig die Thür von Paul's Zimmer omter sich zu. .ich muß Dich etwas fragen, ehe Du fortgehst. es hat mir die ganze Zeit schon schwer auf I X.. ... . f . ... m!tf Jmi!. Vfclit lyilJUI .itlll, UVU IIUII IVIU IUJ Ulll Dir darüber sprechen. Du bist kein Kind mehr, Paul, und Du warst doch vierzehn Jahre alt, wie wir von Wallrod fortzo gen, eS ist Dir gewiß hier und da etwaß zu Ohren gekommen, was man über den Herrn Vetter gesprochen hat. Ich sehe es an den erschreckten Augen, die Du mir zuwlrsst. Du weist davon. .Was soll ich wiffen 1m sagte er und verwirrte sich mehr und mehr, .der Herr I mr . o . n . Pfarrer roar zu emem sreuno geiuu- uno wurde da krank. Darüberkam seine Versetzung und er ist nicht mehr nach Wallrod zurückgekehrt ! .Das ist AlleS, waS die Leute gesagt It w 4m ? w. Atfrf . ff h . . ! P yaven r scagie oie Alle lopsjcyuttelno. .Geh Paul, Du kannst Dich Nicht verstel len ! sieh mich an und behaupte mir fest I D.r.Xi v.CL cTn.. . ri i . i ms vciiuji yuniii, vup ctler NillZlS weißt. Ah, nicht wahr, das kannst Du ein geschickter Doktor wirst, so kannst Du I A v . a cm: n-t c v . . . cicucimi oas imici nnoen, wie oem Herrn Vetter zu helfen ist. Ist er wie der einmal wie er früher war, so bleibt er keme Nacht mehr in dem verlorenen Dor e. r war ja mmi wie em Men cd, der eine fünf gesunden Sinne hat. als erden Bischof um die erste beste Stelle bat, und I ' . m v;. rx..rt - . wenn . es au 0 lalcrnicue in ).'.anoe I - " ! wärt.'
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seinen'Willen hierher verseht worden r fragte Paul. Jch dachte mir's," sagte die Haushälterin, nun setze Dich, Du sollst die Geschichte erfahren, wie fie ist Jungfer Apollonia nahm den anderen hölzernen Stuhl und setzte sich Paul gegenüber. Wie es kam, daß das Weib, welches nicht war wie andere, auf einmal nichts mehr fah, wie den Herrn Vetter, das weiß ich nicht zu sagen sing sie in sichtlicher Ver legenheit an. .Er hätte klug sein sollen . . W V ?
und nicht darüber lacuen, wie laz lym sag te, was alle Leute wußten, daß ein Zau ber von der Frau ausging. Du weißt das nicht mehr so. Du warst noch zu klein; aber wer mit ihr sprach, dem wurde eS sonderbar zu Muthe, ihre Augen waren nicht wie anderer Leute Augen, und wenn sie NachtS mit ihrem Pferde umherjagte, dann ging eS gewiß nicht mit richtigen Dingen zu. In einer Kirche hat man sie nie gesehen, obschon der Gras jeden Sonntag in die evangelische Kirche nach Rabach fuhr. ES schickte sich schon gar Nicht, daß der Herr Better der tägliche Gast auf dem Schlöffe war und den jun gen Grasen unterrichtete; aber hören that er nicht, ich mochte mich heiser sprechen. Da aus einmal fing die unheimliche Frau an, ins Pfarrhaus zu kommen, erst alle Vierteljahr einmal, dann öster. Ich erinnere mich wie heute, als ich sie zum ersten Male sah, wie sie die Küchen thur weit aufriß und nach dem Herrn Vetter fragte. Ich saß gerade am Butterfaß und drehte und die Butter fing schon an sich zu sammeln; aber beschwören will ich es vor dem heiligen Altare, daß an dem Tage die Butter zerstoffen ist, wie lauter Waf ser und d& nicht so viel Butter wie eme Erbse auS dem Faß gekommen lst. Dem Herrn Vetter waren ihre Besuche nicht angenehm, das sah man; ich weiß es auch, daß er dem Herrn Grafen schrieb, er könne seinem Sohne keine Stunden mehr geben, der vielen Arbeit im Dorfe wegen. Er ollev auch nicht mehr viel im Hause und sie traf ihn selten, wenn sie kam, oder er sagte ihr, er müsse nun ge rade zu einem Kranken, so daß sie nicht bleiben konnte. .Sie könnten ins Zimmer kommen. wenn die Frau Gräfin da ist, eS wäre mir lieber sagte er einmal zu mir, und ge treulich habe ich eS immer gethan, wenn auch aus ihren Augen höllische Blitze auf mich schaffen, sobald ich mich mit dem Strickstrumpf in die Ecke am Ofen setzte. Betrachtete ich sie mir dann verstohlen, so mußte ich mir gestehen, daß eS auf der ganzen Erde keine so schöne Frau mehr geben konnte. Welch eine Gestalt, welch ein Wuchs ! Das Fleisch so sest und rosenroth, und das lange gelbe Haar,das wie Sonnenstrahlen über die selngerun deten Schultern fiel bang wurde es mir, wenn ich sie betrachtete. Der Pfarrer wußte auch rnchi; wohin er bilden lollte, wenn ihre Äugen neb 10 mächtig aus ihn richteten. Eine Schrift nach der andern ging an den Herrn Bi schof ab, daß er den Herrn Vetter von Wallrod versetzen möge; der Herr Bischof antwortete, daß im Augenblick nichts für den Vetter da wäre, ei solle warten bis etwas Paffendes frei" würde. Mir wur de angst und bange bei der Geschichte; der Herr Vetter aß nichts mehr und ich hörte ihn ganze Nächte lang in seinem Zimmer aus und abgehen. Da geschah es eines Nachts, daß eS mir vorkam, als öffne sich leise die Haus thür, und als schleiche ein leiser Tritt die Treppe hinaus. Die Thür blieb öfters auf,besonders wenn schwerkranke imDor fe waren, dann brauchte ich nicht immer heraus zum Oeffnen ; die Leute konnten dann nur gradeaus gehen, und an die Thür des Herrn Vetters ttopfen. Ich dachte, eS muffe wohl ein Kind sein, daS io leise und flüchtig inS HauS kam, als aber der Herr Vetter rief : .Wer ist da V und ich draußen die Stimme der Frau Gräfin erkannte, die mit bebender Stim me antwortete : Oeffnen Sie mir, ich bis te Sie da fuhr ich in die Kleider. Wie ich aus meiner Stube kam, da schloß sich gerade die Thür hinter ihr.' Mit einem Sprunge stand ich da, und blickte hinein. Du lieber Jesu ! Sie kniete vor seinen Füßen, sie küßte seine Soutane und glich mit ihren langen Haaren ganz der heili gen Magdalena, wie sie in der Kirche von Wallrod zu den Füßen des Erlösers kniet. Der Herr Vetter aber war nicht wieder zu erkennen, er entzog sich ihren bittendenHänden und gab ihr harteWor te und sah so bleich und verstört aus, daß er mich jammerte. Da plötzlich, wie sie mit den Augen voll Thränen und mit ei nem wahren SchmerzenS Gesicht, noch immer auf den Knieen, zu ihm aufsah, da ich meine, es muß ein Teufelsspuk ge wesen sein, da riß er sie wild in seine Arme und drückte sie sest an seine Brust. Sie schrie laut auf vor Freude, da stieß er sie von sich und sah sie an mit Augen, die einem ganz Tollen zu gehören schie nen. Meine Füße wollten nicht voran, ich konnte nicht vom Platze; da aus einmal wird die Thür weit ausgeriffen und an mir vorüber stürzt der Vetter, wie Einer, der den Verstand verloren- hat. Die Gräfin drinnen fällt mit einem lauten Schrei auf den Boden, und wie ich hinlause, da ist sie ohnmächtig. Sie kam gar nicht wieder zu sich und so groß auch meine Angst vor ihr war, so wusch ich ihr doch das Gesicht mit Allem, was wir im Hause hatten, bis sie wieder die Augen aufschlug. Sie schaute sich mit großen Augen im Zimmer um, nahm dann ihre Handschuhe und ihre Reitgerte und ging hmauS. Ihr Schritt war aber nicht sest, sie wankte und hielt sich am Geländer, als sie die Treppe hinunter ging. In diesem Zustand durf te ich sie doch nicht allein lassen, und dann hatte ich Angst davor, sie möchte dem Pfarrer begegnen ; so ging ich denn hinter ihr zum Hause hinaus, bis wir inS freit Feld kamen. Da stand ihr Pferd an einen Baum gebunden, und wieherte lustig auf, IS ne herbeikam und auf sei nen Rücken flog. Nun ging'S über Stock und Stein, über Gräben und Hecken.aber mcht dem Schlosse zu, sondern m der ent gegengesetzten Richtung, bis sie meinen Augen entschwunden war. Mir war es auch, als sollte ich die Be
sinnung verlieren, ich zitterte und bebte an Allen Gliedern, denn nun wußte ich' bestimmt, daß es mit der Gräfin nicht mit rechten Dingen zuging. So mögen die Seien reiten, aber kein ehrlicher Cbriüen .' -.-.
mensch sttegk fö durch die Luft, wie sie in jener Nacht gethan hat; eS war eine gräuliche Nacht, gerade die WalpurgiSnacht. Der Herr Vetter aber war verfchwun den un) blieb den ganzen Tag aus. Ich riß mir die Haare in meinerVerzweiflung aus, und durfte doch keinem Menschen sagen, wie groß meine Angst war, daß er sich ein Leids angethan haben möge, da kam Abends ein Mann, der brachte mir einige Worte von ihm. Er war bei dem Pfarrer von M. und wußte noch nicht, wie lavge er da bleiben werde. Ich war
wohl beruhigt, aber was sollte ich den Leuten sagen, und was sollte die Gemein de ohne Pfarrer machen ? Da bekam er das hitzige Fieber in M. und als ich ihn gepflegt hatte und wieder nach Wallrod kam. um unsere Sachen zu packen, denn der Herr Vetter wollte ja lieber aus die schlechteste Stelle in dem Lande gehen, als wieder nach Wallrod zurückkehren, da hörte ich, daß die Gräfin krank sei, u. daß viele berühmte Aerzte auf dem Schloß versammelt wären. Es wur de viel gemunkelt, sie sagten, die Gräsin hätte Gift genommen; daS muß nicht wahr gewesen sein, sonst hätte sie doch nicht noch zweiJahre lang gelebt. Siehst Du, so sind wir hierher gekommen; wenn sich der Böse hineinmischt, dann HLrtAlleS auf. Aber wenn Dir Einer sagt, der Herr Vetter sei nicht freiwillig hierher ge gangen, da ist er schlecht belehrt, oder er lügt in seinen Hals hinein Jungfer Apollonia verließ mit lauten Seufzern Paul's Stäbchen. Des jungen Mannes. Herz schlug stürmisch; die nächt liche Szene in des Pfarrers Zimmer ver wirrte feine Begriffe und erhitzte sein Blut ; er wollte sich sammeln vor seinem Koffer, der gepackt vor ihm stand.er woll te seinen Gedanken an der nächsten Zu kunft sest halten, seine kräftige Brust ar beitete, und rang nach Lust, e3 war Alles umsonst. Da schlug die Glocke an sein Ohr, langsam, hoffnungslos erklangen einzelne Schläge. .Das ist's! Das Einzige, was ausgleicht, was das große Räthsel löst !" rief er laut und trat dicht ans Fenster und sah unter dem Geläute der Glocken einen Leichenzug durch das Kirchhofsthor eintreten. Der Pfarrer stand cnn offenen Grabe, sein schönerKopf war erhoben und er sah hinüber in daS Abendroth, das sein Gesicht wunderbar verklärte. Ein unbeschreiblicher Ausdruck von heiligem Frieden lag auf seinem Gesichte. Als es unter seinem Fenster ruhig ge worden war und sie die Verstorbene dem ewigen Schlaf in der kühlen Erde über geben hatten, da griff Paul nach einem Blatte Papier und schrieb eiligst anHart mann. Er konnte seinemerzenswunsche, von Manuela zu hören, nicht widerstehen. Von seiner bevorstehenden Abreise schrieb er aus wohlerwogenen Gründen keine Silbe. (Fortietzung folgt.) UM GAS0LI II 0 E F E 11 2, S uud 4 Vrenner. IftonitorI?etroIeiuzi Oeffen Alaska Refrigerators ßisschränke. - LampcN'Oesen 92. SkargeZ und alle Sorten Oesen. sgM. EfofllETT 62 Oft Washington Str. NcöuMon im Gaspreis. Für GaS-Consumenteu und Andere, St rverden aus di edutde Reduktio de aSprets vom 1. ar, an ausmrksam ach. Der Preis teträgt jetzt Ji-80 sür 100 ubtkfut. JXi Prt ist niedrig enu., sowohl für Sluchtun sie lchen. Die quinUchkit in aosn im Sommer kann bloß von Denjenigen gewürdigt er den, eiche Srsahrung darin haben. Wir haben in den letzten 4 Jahren eine groß njahl , as erkauft. föf Gasolin. Defen erd it geringen ftoften in 0a5fn verwandelt. Defen und Salmaschine lurn erkauf d, der Indianapolis Gas-Liglit & Coke Co. 47 Süd Pennsylvania Straße. . X. Pray, Sekretär. N. GERARDY'S lMtZ V5o. 228 Ost Washington Straße. Nachfolgerdon WM. PP2EFFLIN, Dr. O. G. Psass, Qrzt, Wundarzt Geburtshelfer. Nach folg er des Dr. H. 0. Pantzer, Office und Vohnuüg : -12 5 Madißon Ayonuo, Cpr 3ftun fe n : ggorgen so 8tn 9 Uftc Nachmittag! von ll s Uhr. !, ,, 7 til I V5r. tfZT Ul,,vo S&S. TiiiS PAPEn nay be sourul on fil- at Gbo. P. Rowexx Ja Goa
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