Indiana Tribüne, Volume 8, Number 310, Indianapolis, Marion County, 27 July 1885 — Page 3
Neben
im furchtbaren Schmerz, den RhknaatiSmnk und Äeurslgie verursachen, sind dieselben sebr gefahrliche Krankdnten, die c-dufi Tod ,ur olge haben. 5 ist sonderbar, daß die medizinische Wiffenfckaft erst kur,, lich im Stande war. ein Mittel zu entdecken, daS sicher xn seinen Wirkungen und uneylbar in der Heilung ist. sind schon vorder Mittel entdeckt worden, dieselben sind aber so fleiährlick, daß sie, wenn nicht febr forg ?iiltia angewandt. tödtl:aer ali die Krankheit selbst ?,rken. mieil aber Völlig darin los und dabei sicher heilend ist. J)dt ti einen so wunderbaren Erfolg erhielt. Herr M. Ä.Tilton. Cbiczzo, 32., schreibt: 3 tiVt untrrtate, durch ÄtUotetol fttfa4e ?!?ku?k ttsha-tu bicru: in rratnt 14nsxrn (JÜ ten SKktjmitifmtit cen lSjikrtgrT taiux.in trat Äß rtfc tinte Hift gfriittmt tearf och ttzn 0mtuch ro Tii !$UlAn nat d TUttenl tJBtj ten tctns EchmrrH Mrt. 34 dk el mt liefern tftrolj tn nrnn r3 trca JjTntii amimantt." Ges. A. Grantelt, ßrttitt und SBalnat Str., rt Koinee, Ja., schreib! : HtMcrero Kai ich mit1rT unberijtrn StraH in tfurtfrt üeffft. Ich kalt jei Klach tjn ntjün litn RfcrumaiUmul fcbiauAt um tin 4 feit fcrfec 3pitalnl."j, ttt ich l tmid. Ich feia xtzk nach eir.ei (it ctantc, meinrn jitrn na&ugctra nd d an EAmcTim d SnBscüungtn tUtg bmeu." Wenn Eie UtSlofcSorflJ nicht in Ihrer Aporbe erKalten können, werden wir 7hnen, nach empfang deZ regulären Preises ein Touar per Flasche dafseUe der Ervre franco zusenden. Wir sehen tl lieber, wertn Sie ti von Ibrein Avoebeker kaufe, aber wen er dasselbe nicht führt, lafien Sie sich nicht überreden. tsaJ Ändert zu versuchen, sondern beftiZe sie so srt bei uns. wi angegeben. Mhlophoros Co. 112 Wall Str., New York. m&PU IRS Die kürzrge xri Uftt Sahn nch Louiaville, Nashville, Mempbis, Chat Unooga, Atlanta, Savannah, JackBonville, Mobile and New Orleans, C tü vorttieUHaft faT Passagine ach brn Säden, eine direkte Rente zn nehmen. 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Roman von M. El to n. (Fortsedung.) Er und.5)artmann hatten nur oenOsft zieren gespeist, die Herren waren sehr ar tig, der Kandidat war unerschöpflich in Zitaten und guten Wihen gewesen, die Einladungskarten waren mit großemEmpressement den beiden Freunden gereicht worden, und nun erging die liebcnswürdige Aussorderung an sle,die Offiziere aus einem Spaziergang durch die Stadt zu begleiten. ging augenscheinlich den Offizieren wie Paul, der Exkandidat gefiel ihnen. Der Abend war gekommen, die Bcwe gung im Hause wuchs von Minute zu Minute, die Baßqeige brnmmte schon einzelne Töne aus dem TanZsaal herüber, Paul ging mit unruhigen Schritten in seinem Zimmer aus und ab, und zog und knöpfte an seinen hellen Glaehandschuhen. Hartmann war wieder überall die Vorsehung gewesen, er hatte selbstverstündlich sür leinen Freund und auch sur sich gesorgt, dast sie den guten Eindruck bei den Herren Ossizieren nicht durch eine vernachlässigt? Toilette störten. Paul erwartete nur das vielseitige, unentbehr llche Faktotum, um sich mit ihm aus den Ball zu begeben. Der junge Mensch be fand iichin einemZujtande derAusregung. daß es ihm ganz unwohl wurde. Glück licher Weise ließ Hartmann nicht auf sich warten. Sein Anzug war untadelhast, er sah wirklich sehr fein und gut aus. Laß Dich betrachten, mein Junge, sagte er und prüfte Paul von allen Sei ten. Gut, schön, es sikt alles unverflleichlich, die Herren Offiziere werden Dich nicht ausstechen. Aber nur Muth, Paul; biZ zur Tollkühnheit, hörst Du. .Es gut thr herz zu rühren," nur orauf loö, siegen, kühnen Männern qehört die Welt !" Er nahm rajchPaul's Arm und führte ihn über die langen Korridore dem Ballsaale zu. Sie machtenRast in einem an den Tanzsaal stoßenden Zimmer und sahen durch die weitgeöffnete Flügelthür ein Gewoge von bunten lustigen Stoffe und Blumenkränzen. SU ist noch nicht hier flüsterte Hartmann dem in der peinlichstenBerlegenheit dastehenden Paul zu. Von den Gesich tern aus dem Balliaal sah er eunge sich mit spottisckem Lachen gegen ihn wenden. mit Blumen und Locken geschmückte u gendliche Köpfe, und alle strengen Köpfe in Hauben bewegten sich mit Lebhaftig keit und er glaubte auf ihren Lippen zu lesen : Aber der Milchjunge, das ist stark !" Eine ausfallende Bewegung war im Saal entstanden, neben der Frau Ge heimrath, die von dem Obersten von Zed litz, einem Freunde desBarons von 5ttrn berg, geführt wurde, erschien Manuela. Paul sah nur eine lichte blaue Wolle und Ranken von blauen Winden,-die sich um tief schwarze Locken schlangen, preßte dieZahne aus die bebenden tief erolelcuten Lippen. Als der Tanz begann und Paul sich noch nicht von der Stelle bewegt hatte, sah er, daß die Frau Geheimrath gerade derSaalthüre gegenüber saß. Er konnte sich nicht täuschen, ihr Gesicht war fest und streilge aus ihn gerichtet, er las deutlich einenVerwcis darin. Das erschreckte den armen Jungen, er sah zerknirscht und tief beschämt auf seine gelben Glaehand schuhe nieder und zog sich langsam in da? Zimmer zurück. Hartmann tanzte wie ein Rasender. Nach jedem Tanz setzte er sich zu Paul und trank mit ihm und forderte ihn auf, sich zu bewegen. ..Mach' einen Spaziergang durch den Saal, nimm den Arm des tleinenLieulenantsThielen oder komm mit mir, aber sitz nicht so einfältig da. Du, geh zu Deiner liebenswürdigen Freundin, zur Geheimräthin, sir macht schon ein bitterböses Gesicht, daß Du ihr noch nicht die Aufmerksamkeit erwiesen hast. Manuela, tanzt den nächsten Tanz mit Thielen, mach daßDu zu ihm kommst und versäume nicht, wenigstens eine Tour mit ihr zu machen." Paul schüttelte den Kopf und Hart mann stürzte sich wieder in den Tanz. Die Offiziere waren von den Honoratio ren des Städtchens umgeben, und derExkandidat konnte nicht so recht ankommen. Der junge freundliche Lieutenant tanzte mit Manuela, sie standen nur ein paar Schritte von Paul, wenn er es wagte ! Er zog an seinen Handschuhen, er erbob sich und setzte sich wieder, und das Herz drohte ihm die Brust zu zersprengen. Vor sie hin zu treten, sie zu berühren, sie im Arme zu halten, das war zu viel sür ihn, das mußte ihn ja von Sinnen bringen. Der kleine fröhliche Lieutenant bot seine ganze Un terhaltungsgabe auf ; über Manuela's schöne Gesicht glitt hier und da ein zer streules Lächeln, lebhaften Antheil nahm sie nicht an dem Gespräch. Paul's Au gen berauschten sich den ganzen- Abend lang an ihrem Anblick ; es war ihm aus gefallen, daß sie sich nicht mit derLust dem Tanze und der Unterhaltung hingab wie die anderen jungen Mädchen der Stadt. Ihre Augen leuchteten innig zudem alten Obersten auf, schweiften aber sonst gleich giltig durch den Saal, trotz aller Huldi gungen, die ihr wurden. Auch Paul traf ein Blick, während der Lieutenant mit ihr sprach, kein spottender zermalmender Blick, der ihm bis in die tiesste Seele drang und ihm den Himmel zu öffnen schien. Der Tanz war zu Ende, der Offizier bot Ma nuela die Hand und führte sie davon. Wie ein Mensch, der imFluge alleSchätze der Welt erobert hat,-der plötzlich von einem überirdischen Licht geblendet worden ist, so sühlte sich Paul getroffen und be seliat. Mit dem Höchsten, was ihm ge worden, eilte er fort, es in die Stille sei ueS Zimmer? zu tragen.- Entzückt faltete er die Hände, seine breite Brust hob sich und es jubelte und stürmte in ihr, daß sie ihm zu eng wurde sein Glück zu saffen. Sie erringende besitzen!- rief er athem los und kalteSchweißtropsen perlten unter feinem lockigen Haare hervor. Die Nacht verging ihm in dieser fieberhasten Aufre gung. Tausend Projekte wurden ent morsen, keines schien ihmManuela'S wür dlg. Die Musik tönte übernächtig in sein einsames Zimmer, eS fröstelte, es fror ihn. Paul, Herzensfreund, öffne!" rief egen 4 Uhr MorgenSHartmann'SStim
me: Paul schldß die Thüre aus, und der Mentor trat mit unsicheren Schritten herein. Eben mich von den Offizieren verabschiedet, keine üblen Leute; wollten mich absolut beim Champagner festhalten, reisen Alle zusammen mit dem Scchsuhrzug ab. Hast Dich davor, gemacht, als die Alte schon um Mitternacht Manuela entführte; war eine grobe Beleidigung gegen dieOfsiziere. Hast Dich dumm ge stellt, nimm mir's nicht übel, Paul, wer hat denn nicht gesehen, wie Dich Manue la's Augen aufforderten mit ihr zu ge hen?" Hartmann entfernte sich polternd, die Musik war verstummt. Es war nicht da ran zu denken, in dieser Nacht zu schlafen, und die Gewißheit des Glückes in Berges senheit hüllen, wenn man wachend ' den Blick der zauberhasten Augen glückselig festhalten kann ? Um sechs Uhr hörte er die Offiziere zur Eisenbahn ausbrechen,du müden Augen sielen ihm zu und seine Lippen murmelten noch : Sie erringen, sie besitzen !"
iK Ist dies Alles in dem Briefe gefchrie ben, Manuela? Daß Du nach Berlin kommen sollst, daß der Onkel bis nach Kassel kommen wird. Dich abzuholen und daß die Tante sich so sehr auf Deine An kunft freut? fragte Lili erstaunt,und fuhr bedächtig mit dem Zeigesinger von einer Linie zur andern in dem auf Manuelas Arbeitstischchen liegenden Briefe. Das junge Madchen, welches in Trau me versunken am Fenster saß, stand rasch aus und nahm den Brief unter den kleinen Händen weg. Mußt Du denn nach Allem greifen und die Ohren überall haben,Du lästiges Kind V sagte Manuela ärgerlich. Da habe ich den Brief nur sür mich hin gele sen und dachte gar nicht daran, daß die kleine Plaudertasche in meinem Zimmer sei. Run wirst Du gehen und Großmama berichten, was Tante Emma geschrie den hat, und aus meiner Reise wird nichts werden. Wie unangenehm, wie verdrieß lich, daß ich in meiner Herzensfreude das Kind nicht bemerkt habe." Lili's freundliche Augen versinsterten sich, sie stellte sich vor ihrer Schwester aus und nahm eine herausfordernde Haltung an. Die Großmama ist keine alte launen haste Frau," sagte sie, und die schönen Augen, die denen der Schwester glichen, blitzten aus den strotzenden Wangen her vor. Gewiß nicht. Du Närrchen," ant wortete Manuela begütigend, Tante Emma spricht von ihrer Großmutter." Die Kleine ließ sich nicht beirren, und suhr fort : Die Großmama sperrt Dich nicht ein ; sie ist mit Dir auf den Ball gegangen, und sie hat doch so viel gehu stet und war am andern Tage noch sehr krank." Manuela machte eine ungeduldige Be wegung. Du bist ein sehr dummes Kind, Lili, Du hast garnicht verstanden. Hier,nimm den Brief und trage ihn der Großmama hin." Lili machte große Augen, sie sah nicht, wie Manuela ihren Brief in die Tasche steckte und nur die Einlage an die Frau Geheime Rath ihr reichte. Sie verließ eilends das Zimmer ihrer Schwester,Ma nuela aber folgte ihr auf dem Fuße. Welches Anliegen hat denn Frau von Steinbach V fragte die alte Dame und las eifrig durch die Brille, während Lili mit besorgtem Blick aus sie sah. Auch Nkanuela beobachtete die Groß mutter mit sichtlicher Ausregung. Frau Schöller nahm die Brille ab, faltete den Brief sorgfältig und begann ihren Morgenkaffe zu trinken, die Kleine folgte be ruhigt ihrem Beispiel. Dies Schweigen beunruhigte abcrMa nuela. Was sagst Du zu Tante Em ma's Einladung V sragte sie endlich. Ihr Gesicht leicht geröthet und derKaffee lösfel, den sie auf ihrem feinen schlanken Finger bewegte, zitterte. Würdest Du gern nach Berlin reisen?" sragte die Großmutter, in einem ihr sonst nicht eigenen milden' Tone. Sehr gern," antwortete Manuela rasch. Nicht sortgehcn,nicht fortgehen,ich will ja brav sein," rief Lili und sing bitterlich zu weinen an. Die Schwester zog die gegen sie aus gestreckten Händchen zu sich und küßte die thränenfeuchten Wangen Lilis. Der Großmutter Augen ruhten mit einem be sonderen Ausdruck aus den zwei Enkelkin dern. Die Gelegenheit ist gut. Dein Onkel kommt in Geschäften nach Kassel, und Marie kann Dich bis nach Kassel beglei ten. An Deiner Garderobe wird Man ches zn ändern und zu ergänzen sein. Ich habe gestern 100 Thaler eingenommen, die kannst Du sür Deine Toiletten verwenden; Du hast ja Geschmack und kannst Deine Tante itten,Dir mit ihrem Rathe beizustehen." Die Großmutter sagte dies Alles milde und ruhig. Manuela fühlte sich von Dankbarkeit durchdrungen, sie erhob sich rasch und umarmte die alte Frau mit war mer Innigkeit. Diese schien mehr über rasch! über die heißen Küffe, wie gerührt zu sein, und als das junge Mäd chen das Zimmer verlassen, seufzte sie tief auf und murmelte: Wäre nur ihr Gesühlsausbruch wen! niger deplacirt gewesen. ES hat Gele genheit gegeben, da hätte er mir so innigst wohl gethan, nun kommt er zum ersten Male mit derBesriedigung ihres Herzens wunfcheS Paul erfuhr Manuela's Abreise an dem Tage, als ihm zum ersten Male Leo wie der begegnete. Der Hund bewies Paul eine solche Anhänglichkeit, daß der letztere ihn nicht mehr abzuschütteln vermochte. Er bot dem Hosbauer 20 Thaler für den treuen Gefährten und dieser war mit dem Angebot zufrieden. Am Abend deffelben Tages ersuchte Paul die Wirthin um die Rechnung und schritt mit Leo sememZlm mer zu. Die Rechnung wurde Paul überbracht und die Nachricht, daß Herr Hartmann dagewesen sei, und daß er um sechs Uhr wiederkommen wolle. Er öffnete seinen Koffer und zog eine Brieftasche hervor ; verschiedene Rechnungen wurden aus den Tisch gelegt und das Geld daraus, dann machte Paul eine Pause. Siebenhundert Thaler in den weniaen Monaten," sagte er leise vor sich hin; .den Rest wollen wir bester verwenden, so Gott i 1 wuu , .
Die Dämmerung legte sich bkreits über das Städtchen, Alles war gethan, die Rechnung bezahlt und der Koffer gut gepackt. Der Abschied wird mir nicht schwer," sagte er leise und sah sich noch einmal in dm Zimmer um. Sie athmet nicht mehr in den Mauern der Stadt," sprach er laut und lächelte dann über sich selbst. Das lautet wie Hartmann, nicht wie Paul Sommer, weiland Milchjunge", fügte er mit einem leisen Seufzer hinzu. 'Die Wirthin erkundigte sich, als er in das Gastzimmer trat, ob Herr Sommer
gedenke eine längere Reise zu machen und bis zu welcher Zeit sie ihn wieder erwar ten dürfe. . Darüber können Jahre vergehen, ehe ich wieder hierher komme," antwortete er; seien Sie nnr so gut und schicken Sie meinen Koffer an die Adresse, die ich Jh nen in einigen Tagen geben werde. Und nun Adieu, Frau Wirthin, schönen Dank für Alles; sagen Sie Herrn Hartmann, ich ließe ihn grüßen." Am andernMorgen setzte er seineWanderung in der frischen klaren Februarluft fort. Die Sonne neigte sich bereits, alsHerr und Hund vor einem kleinen Dörfchen Rast machten. Es lag tief unter ihnen, der Kirchthurm ragte aus der Tiefe, und im Schutze der Kirche waren friedlich eine Schaar weißer Kreuze gelagert. Halb hinter dem Gotteshaus versteckt,zeigte sich ein niedriges Haus, das aus zwei Seiten an den Kirchhof stieß. Paul faßte ganz besonders dieses Haus in's Auge, die auf der andern Seite zerstreuten Hütten küm rierten ihn nicht. Nun klopft mir doch das Herz, daß ich so mir nichts, Dir nichts, ihm ins Haus kommen will, ohne vorher seine Erlaubniß geholt zu haben," sagte Paul und blickte zaghaft hinunter. Leo saß ganz behaglich auf dem Vor sprung, von dem man auf einem abschüssigen Wege in dasThal hinunter gelang te, und stellte Betrachtungen über die Ge gendan. Irisch gewagt Leo," rief Paul und setzte sich wieder in Marsch, kann er uns nicht brauchen, so giebt er uns sicherlich den besten Rath." Und in Freuden 'sprängen flog der Hund den Berg hinun ter und Paul folgte ihm getrost nach. Wie arm, wie arm ist das Dörschen," sagte Paul, als er, von zerlumpten Kin dern angegafft, an den Hütten vorbeizog. Wie stattlich sieht es dagegen inWallrod aus. Der arme brave Herr Pfarrer!" Eine alte Frau steckte den Kopf aus der Thür der Küche, als Paul mit dem Hunde in den engen Hausgang trat. Sie riß an der Küchenschürze und warf einen besorgten Blick auf ihre gerade nicht all zusaubcre Kleidung, ehe sie heraustrat. Was istJhr Begehr, gnädiger Herr ? sragte sie unterwürfig. Ei, Jungfer Apollonia, kennt Ihr den Paul Sommer nicht mehr?" rief Paul und streckte der Alten beide Hände entgegen. Du, Paul, der kleine Paul ?" rief sie, und ihr Gesicht klärte sich auf. Bist ein großer Herr geworden, kommst wohl vom reichen Onkel aus England ?" Paul schüttelte den Kops. Alles werde ich Euch erzählen ; nun sagt mir aber erst, wo pnde ich den Herrn Pfarrer?" Sie eilte ihm voraus und riß eineThür weit auf. Der Paul ist da !" rief sie, schloß aber die Thür, als Paul und sein Hund eingetreten waren und die alte Haushälterin gesehen, wie groß ihr Herr von seinem Buche aufgeschaut und dann aufgestanden war. Der ehemalige Schüler stürzte seinem Lehrer entgegen und kämpfte sichtlich mit tiefer Bewegung. Die große hagere Gestatt des Pfarrers stand vor ihm, seine bleiche, schlanke Rechte wurde von Paul's beiden Händen, der nicht Herr über seine Rührung werden konnte, fest gedrückt. Herr Pfarrer, wie freut es mich, Sje wiederzusehen, Sie sind doch nicht krank, Herr Pfarrer?" sagte er und sah ihm besorgt und verlegen in das erregte Gesicht. Des Pfarrers bleiches, edles Gesicht lächelte seltsam, er drückte Pauls Häude und sagte nein. Jungfer Apollonia soll das Beste auftragen, was im Hause ist." sagte der Pfarrer, und ein mildesLächeln glitt über sein Gesicht. Setze Dich Kind, rücke näher an den Ofen, der Ostwind mag Dich gehörig durchgeblasen haben." Gt fragte nach dem, vag es Neues ln Wallrod gegeben habe, er fragte auch nach dem jungen Grafen, von dem Tode der Gräsin sprach er nicht, und Paul wußte nun auch durch daS Gerede des wallroder Wirthes, daß er nicht davon anzufangen habe, wenn der Pfarrer sich nicht danach erkundigte. Sie müssen nämlich wissen, Herr Pfarrer, daß ich seit dem 23. November nicht mehr auf dem Hofe bin," sing er endlich, durch den guten Empfang ermu thigt, an. ' Mein Onkel war zu grob gegen mich, ich konnte nicht mehr bei ihm bleiben ; da kam es mir nun gerade ge legen, daß meine Tante in England mir 2000 Thaler hinterließ, als sie starb. 050 davon sind nun fort ; ich wußte doch im Augenblick nicht gerade wohin und blieb deshalb in der Stadt. Länger durste aber das Leben so nicht fortgehen. Da dachte ich an Sie, wie Sie immer so gut gegen mich gewesen. Probiren konn te ich es ja. Nehmen Sie mir es aber nicht übel, wenn ich da einen Plan ge macht habe, der ganz und gar auf Ihnen ruht. Kann es nicht sein, was ich vor habe, so geben Sie mir gefälligst einen guten Rath. Paul stockte oft in seiner Rede und wagte gar nicht, den Pfarrer anzusehen; seine Augen hafteten auf denAugenLeo's, der zu seiuen Füßen lag und Verständniß voll ihn anblickte. Nur zu, mein Kind," ermuntert ihn der Pfarrer, und ein schneller BlickPaul's auf das milde bleiche Gesicht seines Leh rers gab ihm Muth, fortzufahren. Nun dachte ich, weil ich immer leicht gelernt habe, sei es vielleicht möglich, mich weiter auszubilden. Wenn Sie mir alle Tage nur eine Stunde geben wollten, so würde ich Tag und Nacht lernen, um in einigen Jahren das MaturitätSExamen machen zu können und dann auf der Uni versität zu studiren." Paul hatte mit Mühe und Stottern die letzten Worte herausgebracht, seine veidenLiPpen zitterten und er sah tief un ru
Der Pfarrer lächelte. Probicen ?Snneu wir es immer, Paul", sagte er nach einigem Nachdenken; wir haben vier Iahre verloren, das ist viel. Beginnen wir immerhin, das Weitere wird sich schon sinden !" Die Augen des jungen Burschen rich tetcn sich freudig zu des Pfarres Ange gesicht auf, wenn auch mein leiblicher Onkel in Manchester mich abweist, Sie nehmen den Paul auf und thun ihm das Beste an, was ihm ein Mensch anthun kann." Die gebräunten Hände bedeckten sein Gesicht und versuchten, die Thränen zu verstecken; aber ein gewaltsames Schluch zen aus übervoller Brust ließ sich nicht zu rückdrängcn. Liebreich sah derPfarrer über den Tisch gebeugt. Erinnerungen zogen an ihm vorüber. Paul's Gesicht. Pauls Stimme riefen ihn zurück in weite,glänzende Räume, in blühende Gärten, er fübrte die bleiche Hand nach der Stirn und über sein Gesicht'zog es wie tiefe Hoffnungs losigkeit; aber nur einen Moment blieb es so, dann lächelte er in stiller Erge bung. Der junge Mann hatte sich wieder gefaßt, er wischte schnell die Thränen ab, und griff in die Brusttasche seines Rockes. Hier sind die noch übrigen 13)0 Thaler, Herr Pfarrer," sagte cr und reichte die Brieftasche hin, wollen Sie so gut sein und das Geld ausheben, und jedes Jahr das Kostgeld und sür den Unterricht da von abziehen ; ich müßte mich sonst in den Tod hinein schämen, daß ich starker kräftiger Bursche hier auf Ihre Kosten leben sollte, und Sie sich für mich abmü hen und absorgen sollten. Nicht wahr, Sie thun es mir zu Liebe, Herr Pfarrer, sonst müßte ich ja heute wieder den Stock ergreifen und weiter gehen." Drr Pfarrer nahm ohne Widerrede das Geld in Empfang, Abends als Paul und sein Leo von Jungfer Apollonia die enge steile Treppe hinauf geführt und ih nen das Schlafzimmer angewiesen wurde, da siegelte der Pfarrer ein Papier um Pauls Brieftasche und schrieb daraus: Aus Paul Sommer's Händen zur Aufbewahrung erhalten; ihm im Falle meines Todes unverzüglich einzuhändigen." Jungfer Apollonia deckte unterdeffen das Bett auf und setzte die Unterhaltung fort. Schaue nur 'hinaus, mein Junge, Du siehst nichts, wie die weißen Leichensteine, wir sind nicht mehr in Wollrode, das wirst Du merken. Bei uns willst Du nun bleiben ?" Nun, das ist so übel nicht, für meinen Herrn Vetter isi es ganz gut. Du mußt ihn nur recht erheitern, füi mich freilich giebt es mehr Arbeit. Du wirst ein guter Esser sein und der große Hund nun gar ? Der mag die Kartoffeln ungeschält srcffen, so genau wird es ihm nicht darauf ankommen. Hast Du nicht den Herrn Vetter recht verändert gefunden ? Ich meine, er ver geht langsam, seit wir in dem Neste sind, wo sich die Füchse gute Nacht gesagt ha ben." (Forttebukig folgt.)
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Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge ' in Indianapolis, an und nach Sonn ! tag, den 24. Mai 1885. , i
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