Indiana Tribüne, Volume 8, Number 310, Indianapolis, Marion County, 27 July 1885 — Page 1
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Uf5 iAy fWWWWW JV Jahrgang 8. Office : No. 120 Ost Marhland Straße. Nummer 31. I ' Indianapolis. Jndiana, Montag, deu 27. Juli 1385. i
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ta dusn Spalte soselt dieselben nicht schlftsauzeigtn sind und den Raum von drei Zeilen nicht überfteigea, erden nnentgelt l ich ausgenommen. Dieselbe bleibe 8 Tage stehen, können ade beschränkt erneuert werden. Anzeizen, welche bis Mittag, l Übe adge. ft&en Verven, finden noch am selbigen Tage Uns ahme. Werlsast. B , l t 'in ädSen für Haurbelt in einer ttewen anilie. braucht nicht ,u aschen. aSu frage Zd7 rd Aladam Ltraje. 3vjl langt m'rd ein TOläen filr leiste Haular teil ei ftutent Lobn, in Dr, aod Store n Schwartz, 638 Süd eridiaa Straft. 23; l Serien ff t nizb ein Dienstmädchen. Ro. 30J Oft OHi, Strafe. ba Stellegesuche. 2c sncht wird Stelle in einer ftmilit von einem Mädchen. Zu erfrage o. 2bi Blake Straße. 26jl gesucht irgend elche Albeit von einem Wanne. ach,ufrage i der Wigensa-rik in der lle,, . lad nb Re J:rl, Sttaje, nördlich an , guth Straße. 3jjl escht ird Stelluna n einer ältere deutsche Nt tn einer kleinen Familie und resitktirr mehr auf gute Behandlung al3 großen Loh. Nachzufra ,e:7irdilsissivxt Straße. 28jl l? sucht irgend roelche rbett von inere Kanne tt Pferden umaehen kann. Nachzufragt bet I. raun, 187 54 Jllnoi Straß. ii z, sucht rotrdeine Stelle ,?n einer deutschen Jra die ii A ranke rfikge und allen büul'.ihen Äitei ten sehr bewandert ist, Räherea r Qeft und outtz euafce. 2.i Zu verkaufen. 8, erkaufen ein Sile-o. et Osfiee d Blatte. Nachzufraaen i Stiba gU uuT3ü Hnö-Rveiise! Unser ganzes Lager von Sommnhüten wird zu den allerniedrigsten Preisen ossertrt. Wir haben dat sZafte Assortiment ia dee ganzen Stadt. Zg.WdsrMr tti--! Ov WasbingtonNr.! Sommernachtsfest gegeben von der Alks loge So, 40, i of U UN Phoenix Garten, am Montag, 27. Juli '85. iC tCL a I NUUUU GUtlM ! ' N.O.Ecke Washington u. Caststr. Dieser beliebte llntttbah tUNgö-Platz ist jetzt eröffnet. Die besten Getränke und (Zrsrlschungen werden stets ver abrekcbt. Peter Wagner, Eigenthümer. Ileue Wirthschaft. em Pudliku im 2, meinen nn speziell den Veher der Lüd'eit diene hiermit ur Nachricht. daß ich ein neue Qitthschaft an der Ecke von Ost Str. und Lincoln Lane röffne habe. Wein Freunde und Bekannte, foroie lle die es erden ollen, sind um ihre gef. undschaft erfucht, nd e ir ir jederzeit ,u ergnäaen gereichen. lie mit frische ier, besten tgarren und au geafthl e etränken auf' Aufmerksamste ,u dedtenen. Achtungsvoll, dn Ebe?tedt. Zeffcrson-Haus. Deutscher Gast-Sos ! nebst Wein- undVierwlrtyschaft 61 & 63 Ost Süd Straße. I n d i a a p ol i k, I d. Vokn LienrJ Grünert, TigentZiunZe.
Neues per Telegraph,
WellrsuSsichlen. .Wash inffi on, D. C., 27. Juli. Stellenweise kleine Regenschauer, ver änderlicher Wind, etwa? würmerkS Wetter. Schön heitendeS Vrodibi tionö gesetzt s. . DeS Points. Ja.. 27. Juni. Um 2 Uhr gestern Morgen wurde im Wha!Cheer von 15 Männern der Ver such gemacht, eine im Basement der Post osfice befindliche Quantität Liquor, welche von der ProhibitionS Lage confiS zirt worden war. zu nehmen. Der Post meister wurde geweckt, und alk die Thüre eingebrochen wurde, scho er und tödtete einen Mann, Namen? John Dey. 19 Jahre. London, 27. Juli. Heute ist der 19. Jahrestag der Vollendung des at lantischen KadelS. Seit dieser Zeit war die telegraphische Verbindung mit Eu ropa niemals unterbrochen. Wahrscheinlich wahnsinnig vor Hidk. London, 27. Juli. Ein Heizer auf dem Dampser .Westphalia," der deute in Plymoulh ankam, sprang während der Fahrt plötzlich aus dem Maschinenraum herauf und in die See. ffc ertrank. Man vermuthet, dafe ihn die Hitze mahn finnig machte. Drahtnachrichten. Unzufriedenheit. Washington, 26. Juli. Man glaubt hier, daß e? noch möglich sein werde, die Grant'sche Familie zu veran lassen, einen anderen Platz a!S den Central Park in New York für die Bei setzung der Leiche Grant'S zu wählen. Wie Pre))t t fast einstimmig in der Ansicht, daö weder New Vork die geeig nete Stadt, noch der Central Park der geeignete Platz sei. Man bedauert allge mein, daß die Familie ohne mit Anderen zu berathen, sich durch da? New Vorker AverdieZen einnehmen ließ. . öemühun gen sind im Gange die Fami lie zu veranlassen, ihren Entschluß zu ändern. Man ist der Ansicht, daö die -j 4U j M . tVpUII Wfc Leiche sei. Selbst New Porker Zeitungen sprechen die Ansicht auS, dab Grant in der Haupt stadt des Lande? begraben werden sollte. Sein alter Kutscher. Mt. Mc Gregor. 26. Juli. Eine Depesche von Albert HawkinS, Grant'S altem Kutscher, kam heute an. worin der selbe darum nachsuchte, den Leichenwagen fahren zu dürfen. Wahrscheinlich wird die Familie dem Gesuche deS ManneZ nachkommen. Anarchisten Picnic. Chicago, 26. Juli. Die Anarchi' stkn hielten gestern in Ogden'S Geove JahreSpicnic. Ein Umzug fand-statt ei. o irn ?k. ... .:r: . i sten hielten gestern in Ogden'S Geove ihr an dem sich über 3000 Personen betheiligten. Viele Fahnen und Transparente wurden im Zuge getragen, darunter eine große rothe Fahne, welche von vier Frauen gc trn nrt murhf 91ns t'mtm frtnShnrfni janb. Wir betrauern nicht so sehr den Tod deS Generals Geant, als den deS "emen indes, das gestern verhungerte. Strike in Aussicht. Clev el an d, 26 Juli. Eine Spe. zialdepesche von Masstllon, O.. meldet. dak morgen in den zwölf Minen deS Distrikts eine Ankündigung angeschlagen werden wird, dak die Löhne von 75 aus 60 CentS per Tonne reduzirt werden. Die Reduktion soll am 1. August in Krast treten. Die Arbeiter waren vorher von der beabsichtigten Reduktion nicht unterrichtet worden. Wahrscheinlich wird ein allgemeiner Strike auSbrechen. Die Arbeiter haben jedoch wenig Mittel, und werden schwerlich im Stande sein, lange auszuhalten. Sonderbares Angebot. DallaS. Ter.. 26. Juli. Die Wahrheit der kürzlichen Kabeldepesche. dak eine teranische Firma dem Zaren hundert CowboyS für den Fall eines Krieges mit England angeboten habe, bestätigt sich. Die Offerte wurde von einem hiesigen polnischen Juden gemacht. Ver Kabel. DerMaurerstrike in Berlin. London, 26. Juli. DaS Comite der Maurer, welches den großen Strike leitete, berichtet, dak derselbe zu Ende sei und daß die Maurer größere Erfolge erzielt hätten, als sie erwarteten. Ueber die Einmischung d'r-Behörden zu Gun sten der Meister klagt daS Comite bitter. ES wird erklärt, daß selbst das Postamt die Arbeiter zu schädigen suchte, indem eS Gelder einhielt, welche den Strikern
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auö allen Theilen des Landes zugeschickt wurden. Sechstausend Maurer haben Berlin verlassen und eö herrscht noch immer ein so bittere? Gtfühl. daß daS Bau geschäft vollständig darniederliegt. Ein Mitglied deS ComueS der AuS' ständigen schrieb einem Maurer, der si nicht am Strike betbeiligteer möge doch während deS Strikt nicht unter dem verlangten Lohne arbeiten. sein Ar beitgebtr veranlakte ihn. daS Comitemitglied deshalb gewaltsam anzugreifen. waS derselbe auch so wirksam that, daß daS Comitemitglied den Verletzungen erlag. Die Behörden haben die bei dem Begräbnib beabsichtigte Prozession - un tersagt. D a v i t t. London. 26. Juli. Michael Davitt wurde aufgefordert für daS Parlament zu kandidiren. Er veröffentlichte einen Brief. worin er sagt, dad er unwiderruflich entschlössen sei, niemals einen Sitz in einem englischen Parlament einzunehmen. Der Braunschweiger Lande B vater. L o n d o n , 26. Juli. Generaladjutant Fürst Heinrich der Siebente von Reuß. deutscher Gesandter in Wien, wird vom Kaiser ermuthigt. sich um den Thron deS GrobherzogthumZ Bcaunschmeig zu bewerben. Der Landtag wird wahr scheinlich instruirt werden, ihm den Thron anzubieten. Ganzgewiktodt. Cai r o, 26. Juli. Der Bericht über den Tod deS Mahdi wird von verschiedenen Seiten bestätigt. Die französische Presse über Grant. Paris. 25. Juli. Die Pariser Presse legt eine bittere Stimmung gegen Grant an den Tag. Fast ohne AuS nähme sind sämmtliche Bemerkungen in Bezug aus das Ableben Grant'S feind selig, .ein Franzose sagt ein Blatt, .könne den Tod deS Manne? bedauern, der während des großen Krieges mit Deutschland auf Seite deS Letzteren stand.- Der .Figaro- bezeichnet Grant als ungerecht, weil er die Deutschen zu hren Siezen beglückwünschte. In die em 'Xnne sind alle Besprechungen se halten. Schit?sttatdrtek,". QueenStown. 26. Juli. Der British Peince" von Philadelphia ist heute b,er angekommen und fuhr nach Liverpool. L i v erp o o l. 26. Juli. .Sarma tian" von Montreal und Quebec ist hier angekommen. Live r Pool. 26. Juli. Der .Westphalia" von New Vork nach Hamburg bestimmt, ist angekommen. Marktpreise. W,,,,n-No.? N. c; o.Znth.SZk. ,rn o.Zwetß e:gelbe: an.c. as r o. metA Äd:; EemnajtZ. Oft 01 MC jl eil- ll 00. fctt S13.M). chtnteu 9-NXe Schultern -i-de. pt 9:. Seit an 7e. Schainfchmal, 7)5 7)e. eb l-amll? IZ.75-N.0): anc, $4.431.00: tra $1.50 13.20. ter nie ; tm eure ize, Butter tearnera 16-I8e: 2)atn IS 15c: Eountk, 6 10c. fitt)ni 9e je 51. ; lunce ize per Pf. Xixtt I fln neue $l.0O-9t.3S perjjauel. Hiesiges. Mysteriös. Heute früh um 4 Uhr wurde die Fami lie der Frau Thomas H. BowleS No.492 Nord MeridianStraße durch laute Hilfe. rufe aus dem Schlafe geweckt. Die Rufe kamen aus dem Zimmer im Hinterhause in welchem da? Dienstmädchen, Hannah Shea zu schlafen pflegte. Man erbrach die Thüre mit Gewalt und fand daö Mädchen schwer verwundet an? seinem Bette liegen. Nachdem ti sich einigermaßen von dem Schrecken erholt hatte, erzählte eS, daß eS von einem Manne gedrosselt und ge. schlagen wurde und daß der Mann seine Flucht durch daS Fenster genommen habe. DaS Mädchen kann sich nicht erinnern, wie der Mann in daS Zimmer, welches verschlossen war, gekommen sei. ,S xr "i nur. daß eS in dem Augenblick erwarte, als eS von dem Manne an der Kehle gepackt wurde. . Man sah übrigen? später, daß der Bursche durch eine Leiter, die er auS dem Nachbarhofe geholt hatte in'S Zim mer gelangt war. Auf' Diebstahl scheint er eS nicht abgesehen ge habt zu haben, denn der Koffer deS Mädchens stand offen und enthielt Geld,' eS war aber nichts daraus ent wendet. Die Polizei . wurde von dem sonderbaren Vorkommniß benachrichtigt. 7 JameS Hart wurde gestern Übend wegen NleindlebftahlS verhaftet.
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Selbstmordversuch. Gestern Nachmittag um 4 Uhr wurde Dr. Prunk in daS HauS der Frau John Allen No. 262 West Pearl Straße geru. fen, denn die Genannte hatte einen Selbstmordversuch vermittelst Morphium gemacht. Nach Anwendung der nöthigen Gegenmittel befand sie sich bald außer Gefahr. Man erfuhr, daß Frau Allen einen Streit mit ihrem Mann hatte. Dieser war dann, um weitere Streitigkeiten zu vermeiden, ausgegangen und darüber scheint sich die Frau so aufgeregt und ge ärgert zu haben, daß sie in Jzor'S Apo theke. Ecke der Washington und West Straße lief und sich acht Morphiumpillen kaufte, die sie dann auf einmal verschluckte. Frau Allen ist etwa 27 Jahre alt. Ihr Mann führt ein ProvisionSgeschüst an West Market Straße. . Feuer. Gestern Morgen brach in dem Rauch HauS, daS mit Archdeocon'S Geschäft an West Washington Straße in Verbindung steht. Feuer auS. Die Feuerwehr war schnell zur Hand und der Schaden betragt etwa $200. Heule Mittag brannte ti in dem Wodnhäuse No. 25 Biddle Straße. Schaden : etwa $30. DaS Haus ist Eigenthum der Bee Line Eisenbahn. Berichtigung. In unserer FreitaqSnummer berichte ten wir, daß in No. 276 Codurn Straße Dyphteria, herrsche. Dies war em bedauerlicher Irrthum, eS sollte statt Co burn Straße E. Court Str. heißen. In Deutschland giebt es Aooß Rechtsanwälte. ES kommen alss aus 100.00) Einwohner etwa II Anwälte. Nach diesem Verhältniß dürsten wir in Marion County 13 oder 14 Advokaten haben. Wir haben deren aber ungefähr 300. Dafür sind die meisten derselben auch bereit, selbst die schmutzigste Wäsche zu waschen, und viele führen sehr Partie matische Existenzen. Vom Ausland. Die Gazzetta di Meffl -
a" meldet folgenden sensauonellen Vor- den alle Diejenigen, die hinreichende fall: Der Fürst von Camporeale mir Kenntnisse besitzen,, oder deren Alter oder thete, von Palermo angekommen, einen Anlagen es möglich machen, solche zu er Fiaker, um sich nach den Bädern von werben. Die Laienbrüder, welche die Termini zu begeben. Das grobe Ae verschiedenen körperlichen Arbeiten vernehmen des Kutschers zog diesem Zurecht z richten, oder hie im Kloster nöthigen . ?r . gt'l w . o cy. fi. ... I r- c . ar.- . r - . ...r .
Weisungen von eilen des pursten zu auf welche der Automedon mit Thätlich leiten antwortete. Da ergriff der Fürst einen Revolver und feuerte auf seinen Angreifer, aber die Kugel traf einen Bruder des Kutschers, der auf den Lärm deS Zankes, mit einem langen Messer be Waffnet, herbeigeeilt war. Ein zweiter Schuß traf den Kutscher selbst in das Schulterblatt und machte ihn kampfun sähig. So befreit, stellte sich der Fürst als Gefangener beim Gericht." Die österreichischen Erz bischöfe und Bischöfe haben einen ge meinsamen Hirtenbrief erlassen, der auch daS politische Gebiet streift. So enthält derselbe eine scharfe Verurtheilung der Nationalitätenhetze. Es heißt diesbe züzlich : Als ein trauriges Zeugniß für vie Abschwächung des Glaubensbewußt seinS muffen wir auch eine andere betrü bende Erscheinung anführen wir mei nen die gegenseitige Erregung und Er bitterung der verschiedenen Völker und Sprach stamme in unserem lieben Oester reich man darf sie so nennen, die Na tionalitätenhetze. Nach christlicher An schauuna sind die verschiedenen Nationen des Erdkreises nichts Anderes als gleichberechtigte Glieder, als Geschwister der einen Völkerfamilie GotteS." Eineoriginelle Beleidi gungsklage) soll demnächst in Berlin vor der Jnjurien-Abtheilung deS Amtsge richtS zur Verhandlung gelangen. Im Norden der Ctqd seben zwei getreue" Nachbarfamilien, die sich am liebsten gegenseitig mit Dynamit vertilgen möchten. Da dieS aber nicht geht, so ärgern sie sich durch allerlei kleine Scherze, de ren einer der Frau des einen 'Nachbarn zu toll geworden ist. Als dieselbe eines ageS zum Fenster trnausbltckte. sah sie au ibrem Schrecken m - dem Garten des
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Nachbarn eine ausgestopfte Vogelscheuche, die in Maske und Kleidung ganz ihrem holden Exterieur glich. Das war natür lich zu viel, und der Jnjurienrichter soll nunmehr sein Urtheil über diese plastische Swdie abgeben. Seit vier Jahren b e st e h t eine Niederlassung französischer Trappi sten zu Neichenburg an der Save, an der Eisenbahn von Steinbrück nach Agram. Das Vaterland" schildert die Einrich. wngen dieses Klosters und berichtet Fol gendes über die Lebensweise der Trap Pisten : Aufstehen : gewöhnlich um 3 Uhr; an Sonn und Festtagen, je nach dem Grade der Feierlichkeit, um Mitternacht oder um l Uhr. Schlafengehen: vom 14. September bis Ostern um 7 Uhr Abends ; von Ostern bis 14. Sep tember um 8 Uhr und nach der Mittagsmahlzeit eine Stunde Ausruhen meinem gemeinschaftlichen Schlafjaale, wo man sich auf einen gesteppten Strobsack und ein ebenfalls mit Stroh angefülltes Kopfkissen vollständig angekleidet nieder legt. Mahlzeiten : Von Ostern bis 14. September Mittagsmahl um halb 12 Uhr und am Abend Collation ; vom 14. September bis Aschermittwoch eine ein zige Mahlzeit täglich um halb drei Uhr ; vom Aschermittwoch bis Ostern um halb fünf Uhr Abends. Die Speisen beste hin aus Gemüse, daS mit Wasser und Salz'zubereitet wird ; ferner aus Obst und Brod. Während der Advent- und Fastenzeit ist der Gebrauch von Milch untersagt, sowie auch alle Freitage, aus genommen von Ostern bis Pfingsten. Fleisch und Fische sind nur den Kranken erlaubt. Arbeit: Für die Chormönche ungefähr viereinhalb Stunden täglich vom 14. September bis Ostern, fünf bis sechs Stunden von Ostern bis zum 14. September. Alle Tage singen die Chormönche das Hochamt und die Iloras canonicae. Die freie Zeit zwischen s-den Ofsicien und der Arbeit ist dem Gebete oder dem Lesen frommer Bücher gewidmet im gemeinschaftlichen Capitel saale, wohin sich auch täglich nach der Prima die Gesellschaft begiebt, um die Auslegung der Regel anzuhören und sich dann wegen der Verstöße gegen dieselbe öffentlich anzuklagen. Es herrscht im merwährendes Stillschweigen; nur mit den Oberen ist es erlaubt, sich durch Worte zu verständigen ; die Mitglieder unter sich verkehren nur mittels Zeichen. Die Gesellschaft besteht aus zweierlei Personen : Chormönche, deren Kleidung weiß ist, und Laienbrüdern, deren Klei duna aus dunklem Stoffe beikebt. Als I Chormönche können aufgenommen wer Handwerke ausüben, gehören gewöhnlich ihrer Herkunst nach zu den Landwir then oder zum Handwerkerstande und müssen hinreichende Gesundheit und KörPerkraft besitzen; sie arbeiten durchschnitt lich zebn bis awölf Stunden täglich." In Cattaro hat sich der Festungs Artillerie-Lieutenant Bergham mer mittels einer Kanone im Artillerie Zeugsdepot erschossen. Wie die Triester Ztg." mittheilt, öffnete derselbe das gegen die Bergwand gelegene Thor deS Magazins, zog eine der siebencentimetrigen Gebirgskanonen hervor, richtete die selbe gegen das offene Thor und zündete die Ladung, nachdem er sich vor die Mün dung postirt hatte, mittels Zündhölzchens an. Der Schuß krachte und durchbohrte dem Unglücklichen die Brust, in die daS Geschoß ein rundes, regelmäßiges Loch schlug, während die Kugel, beim ZeugS depot hinaus und über den Kopf eines Postens fliegend, in der Felsenwand ftek ken blieb. Interessant ist, daß der Selbstmörder noch am Abend vorher gegen seine Kameraden sicb geäußert hatte, sich am kommenden Morgen mit einer Kanone erschießen zu wollen. UebrigenS mußte er sich lange auf diesen seltsamen Tod vorbereitet haben, wenigstens zeigt dieS die Art und Weise der Jnscenimng deS selben. So' hatte sich der Selbstmörder auS etwa 74 Gewehrpatronen, die er natürlich jede einzeln öffnen mußte, die nöthige Pulverlgdung für den Schuh bereitet. Sodann mußte er eine lange Manipulation noch vornehmen, um d Waffe gegen sich zur Verwendung gelan gen zu lassen. ' Es mußte nämlich die Kanone erst dervoraezogen, geladen und gerichtet, sodann abgefeuert werden. Der Verstorbene hinterließ drei Briefe, in welchen er als Motiv seiner venweifel . . rr ten That unbeftiedigte Liebe angab,
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