Indiana Tribüne, Volume 8, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1885 — Page 3

Nnr Tnz m Alsscken von tglopdoraS heilten ffrau M. Fiypatrick, 2 BaZer Str., 7ort ZSayne. Ind., von RheumatiS, v:ul, an dem sie jchon seit zwei Iahren gelitten. Tom Osten und 23cftcn kommen Zeugnisse Lber die wundervolle Heilung von NhenmatislnuS und Neuralgie, tuelcbe oft bei Leuten bewirkt wurden, welche lange an die? scbinerzdaften Äranlbeiten gelitten hatten und rergedlich HÜfe juchten, bis sie ihre Zuflucht nahmen zu

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Völlig HarmloS. rsirkt diese Vedizin schnell nd sicher, prompt erleichterung und Heilung derchassend. Fr Jno. D. ??uttinz, Notth Creek, N. S-, srriitaA2S.M2i18ö4: Drei Monate kanz r ich t Folge en Rben? tttmu dklfto, nac zwei und eine haldefflsche Vtilexhoros und bin iet nach einer Woche sät er gesund. Heke ret ich von r!echtctSe. (60 Iteil entfernt) Herber. Ich helte Ätblovd. ttt fr dt undkr,llue Medizin, die je gegen Rde. rnattirni entdeck wurde.- (Am 1. Vugust: Frau VJuuiitj Ut jet gänzlich wieder gesund sie bat einige ,ier,fg zissche Lthlsxdero ihre ach br erkaust.) enn Sie tü&iai.arol niit in Ihrer potheke er. galten könn, werden wir Ihnen, nach Empfang des regulären Preises in Toll per lasche daflel per Crore! fran zusenden. Wir sehen t lieber, wenn &t ei von Ihrem potbeker kaufen, ab wena er dasselbe ntöt fuhrt, lass Sie sich nicht überreden, etwa nderei iu versucben, sondern bestelle Sie so sz?t bet uni, wie angegeben. Athwphoros Co. 112 Wall Str.. New Bork. ÜVkich. J I&IR B Xlt kürzte AB deße 8a$a nach Iouisville, Nashville, Memphl8, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvllle, Mobile and New Orleans. 41 tS vsrihetlhaft für Passagiere nach dem Sädeu, tlue linste Noute zu nehm. Palast, Schlaf, nad ParlorVagen zwischen lifcUago uns LoutSöiU und Et Louil und LsutZdille oh Wagenwechstl. Komfort, EchaelligkeU und 6l&r.l)rtt biete! die .Ich" die alte znvel'äsflge D. Ml. & 5b. M. M. II. XI. üoriiig-, sfiftent Ventral Passagirgnt, ?ksrdoft.e Oast-infiton nj IlinsU Str., Iadvll W. McKknna. Snperintenüent. Feuer-Tllarm-Signale. 4 Pennsylvania uud Market. h HauNuartier Ui Feuer De?tentl. Oft.Straße und Ne otl. 7 9t6(l und Michigaa Stai. 3 X Jersetz Straße und Raisachusett. Winfton und Nord'Straje. 13 affachuffett Xoe. nah Noble Str. IS Delanjir St?, und Fort Qa,ne Sve. 14 Nem Jerse nd Kor, 2a,n venue. 15 Peru Str. undVassachufeU ve 1 hrtftia . und sd Str. 17 Park Ave. und utler Str. ane Ltr. und Malett lv. 19 rcher und John Str. 123 Tollkge So, und Liebente St,. 124 Ela&atna und Sieben Sn. 15 Veridian und Siebente Str. 12 Mandel Str. und Ltneoln v ITJ Lutntllungl.Skbäud. 138 entral Ho, und Schi u 131 Alabama und Morrison Str 132 Siodamoton und klchte Stt IM olege Lot. und Zehnt Str. 16 fcon v. und Delawal Str. 2.36 elawar nd ichtgan Str. 21 t. Jv Str nZ Jlline'... ' z Pennsylvania und Pratt Ltr. ZS S!s. . ngine Huse Sechfte. nhe I'"Z6 Viisftsfir?i und t. Ilair Ztr. 7 JZtnoi und ichtgan ir. Pennsvloarrta Str. und Home . ifftsftpvi und Viert Str. 2X1 Itnnefli und William Ttr. 13 yinafhloania undMichizanYt?. 2ii I2in,i und Herbert Str. ZI Jndiana So, und Rtchigan fix. 02 Ueristan und SZalnut Str. &i Ealtsornia und Vermont Slk. U lak, und S!, oxl ttt. M Jndiana ve. und St. Elst, ?tk 87 Stadt.tzoslital. U! und Nd tr. es retchlgan nd Agnel Str, Hl Clft und V2laut Str. S1 eft und DlUt St?. Tl Siebente uns oa,d Stt. 41 Oasiingttn, nahe Weft St,. 42 eikendors und ashtngto t, U Vissgurt und New Jork Str. U Ueridia und Washington St?. M JZmoiZ und Ohia Str. 47 renness, und Oasgingto Stt. U wgan'g Pork Heus,. 4? Indianola. 412 Diigouri und Vtarzland Str. 41? ississrt und Wadas tr. H5 Fergusvu' Pork Hous. 21 I.. O. Siounb Hous. 433 Znsan szlum. Zltnoil und Wrri? St?. JZinoi und Louistaaa St, 3 Seft und SlcSsrt Str. SA und South tr. (4 Tenneffe und eorzia Str. 7 endian und an Str. ti adtso So, und Stsnii Str. U iadissn . unlop St? tIZ veft und Ston'aood k,tr. UtixUii ,. nd feinst B . 14 Unis und orril Et, SIS Jltnsil und ansai v 17 Vorrit und Dacotah Bt,. U South nah Dlaar Str. Pennsalianta und Loutsian, Str. C3 XlUva, nd Vikkart, Str. 4 C un vekart, Stt, 8 BUtine Birgian . C7 vtkgwll 18 . Nd 8lftif W St, ä DU d obr Str. Pens,loata Str. nd adtso ,. 12 eeruan und DouzhMn S. 71 Virginia Ave. nah Hurs St,. Ti Ofi uad aeorzta Str. 7? OaZhingto und Venton Str., 74 ton und Seorgia Str. 75Fonft Av.ud Ptne. 75 DUlo und ate Str. 7 Virginia ve. und Tillsn. ?S letcher ve. und DtLon. TU Soruc und yrosxett Str. -71 ngltjh und Lauret St,. 714 Orange nd Oliv Str. 71b SHU? ad Leecher Str. .1 iHr.Ui ,Jt?s Stk. l&i ashtngto nd Dlaar Qli. Ost und 4Zarl Str. S4 I t)9xl uud Davids Str öS Tandaummen.Unftalt. ,. Staate rfenal. 7 Oriental und Sashtngton St, 52 raue esananiA. tvz o. Schauch.au, Oft SashinitdnftreI tii arte nd od tr. 514 Ohto und Hatt,? Str. 91 anztand nah iftenMan Str. W Wrtdian nd eorgia Strah. i2-1 Pnoat.Ttgnal. i2-1 Und Saften wiederholt, zweUex.Akkna. Signal für Fur.Z)ruk. gmti Schlag, Fur cu. ttt Schlag, LruS ab ftDiU 64Ugi U Nh, CtUatM

Gctavia.

Erzählung von G. Reuter. (Fortsetzung und Fchlub. Äuch das MenZcheniittd, welches zwtschen den blühenden Frühlingsboten knietY, die zarten Gebilde in zierlichem Strauß einsammelnd, hatte gebeugt ge barrt unter einer Dcckegewoben von den Üeberrcsten eines vergangenen Lebensabschnittes, im tiefsten Herzensgrunde eine bange Hoffnung, so dürftig, so farblos, wie ein kleines Winterpslänzchen, das verborgen unter Schnee und Eis leise treibt. Und endlich war das Pflänhen aufgeweckt worden zu fröblichem Ent' falten. Wie war es gekommen ? Langsam, allmählich, wie der Morgen dämmert, wie der Frühling kommt. Octavia wußte nicht, was geschehen war ; aber tief im Gemüth trug sie die Erinnerung an den ersten forschenden, fragenden, bittenden Blick der Augen, die tbr heb waren. O, so lieb, so heb ! Weit, wie das Land mit seiner glühenden Pracht und seinen öden Sandwüsten, da hin sie nicht zurückverlangte, lag alles einstige, leidenschaftliche Begebren, alles Irren und Fehlen. t P lVH nur ine er eine im nanv ior wie eine Sonne im Herzen. Zur gleichen Zeit schritt ein Anderer auf demselben schmalen Pfade in den Wald hinein. War es Zufall? Sem Antlitz war sehr bleich. Wie erschöpft lehnte er sich an einen Baum. Endlich murmelte er. Die Zeit hatte ihm lang geschienen. Hmter ibm rauschten die Zweige. Er sah die Frau zwischen den blauen und weißen Blumen knien. Sie sammelte öen verstreuten Strauß. Dann bob sie )ai Kopf. Eine leichte Nöthe floa ibr Kbe? die Wangen. Sie hielt ihm die Blumen entgegen. Es wird Frühling. Wulfhart umfaßte ihre Hand. Mit be bender Stimme fragte er : Können auch Blüthen, daraus der Frost siel, wieder treiben V Da leuchtete es auf in Ala s Zügen wie heller Sonnenschein. Ernst und bewegt lautete ihre Antwort: Wenn Gott Gnade giebt: Ja !" Und Wulfhart nahm sie an sein Herz. Dort ruhte sie still und geborgen und fühlte den Pulsschlag seiner Liebe, der sie sich selig ergab für ein neues Leben. Leise, fast scheu küßte er ibre'gcschlos senen Lider und den schönen Mund. Nicht meine Göttin," sprach er, mem Weib, vom Vater selbst mir bereitet. Herr ! wie viel höher sind Deine Gedan ken als unsere Gedanken ! Ata. Du bist über mich hinausgewachsen, wahrend mein Herz hart wurde in Bitterkeit und Zorn. Aus Deiner lieben Hand muß ich Vieles wieder empfangen, was ich im Kampf des Lcbens verlor." Octavla neigte demüthig das Haupt. Unser Glück soll wachsen bei Kampf und Noth und mit ihm Herz und Geist, bis sie frei und stark über dem Irdischen wohnen. Dahin laß uns zusammen streben," flüsterte sie, und schmiegte sich fest Vt Tntff ri ft VrtÄ fQli'trt vtVsTIi-f Mit Vlv ivv V VkiV vi itu iiku.y gesunden hatte. In dem Städtchen gab es viel . Verwunderung, als der stille Professor Wulfbart die schöne Fremde, die um seinetwil len ihren großen Reichthum fahren lassen mußte, in sem einfaches, altes Haus führ te. In der Pfarre war innige Freude darüber. Lenchen und Tabea standen am Hoch zeitstage blumenstteuend neben ihrer Herzenskönigln. Wenn auch der Onkel Wulf hart kein Konigssohn war wie em wun derbares Märchen erschien den Kindern die glänze Sache doch. SWtttrttti'& 9!rwrtn i-mtrS fim f stamente gemäß in seiner Vaterstadt vv. w vvmv 'vtvv vtitvti UV vmyrna zu wohlthätigen Stiftungen der wendet. Er wirkte so nach seinem Tode r ..... -t- .-. -r r r segensreicher, ms er je im eoen oeao sichtigt hatte. Konrao war es gelungen, sich aus der Verwaltung der Gelder semes Schwa gerS ein eigenes Vermögen zu erwerben. dessen Glanz ihm als Vergeltung. unsere alte reunvin leopalra totoizcnfels zur fm t 4V t J . 0 Gattin eintrug. Doch verließ sie ihn bald um eines mngen Griechen willen. mit dem sie besser harmonirte. Welche Frucht die Prüfungszeit seiner Ehe für onrad getragen, ist uns indessen nicht bekannt. Robert und Hans aber, die bis dahin blindlings auf Octavia's Reichthum gebaut hatten, wurden in den für ihr Leben entscheidendenJabren auf die eigene Kraft angewiesen. In Wulfhart fanden sie ei-' nen erfahrenen, herzlichen Freund und im Hause der Schwester eine liebevolle Aufnahme, so oft sie derselben begehren mochten. Beiden' wog das, was sie in den Augen der Welt verloren hatten, zu Octavia s Freude mit der Zeit reichlich auf. Wulfhart's '.Mittel genügten, seinem Weibe em behagliches Heim zu schaf fen. Lurus und Ueppigkeit lernte die Frau Professorin ohne Bedauern aufze ben, um den vielen Anforderungen zu genügen, die ieder Zeit an ibren milden Sinn und ihre offene Hznd gestellt wurden, denn sie hatte nicht vergessen, welche Gefahr die Noth in sich bergen kann. Ein reich ausgefülltes Leben wurde Octavia zu Theil. Blühende Kinder wuchsen kräftig um sie heran, der Mutter wenig Zelt lasseno, mit Sinnen und Ge danken in die Vergangenheit zurückzukeh ren. Nur an etlichen Tagen deS Jahres weilt ihre Erinnerung wehmüthig an einem kleinen Grabe auf dem einsamen, sandigen Friedhof Alexandriens. Ihr Mann Wehn es ihr nicht. 0 weiß, das aus die sem Kindergrabe entsproß, was ihn mit seinem Weibe verbindet, mehr als irdische Liebe vermag: der lebendige Glaube und das Leben für die bessere Zukunft. (Ende.) Gewohnheit. Fräulein : ..Ich finde nichts so schrecklich, als den jähen Tod, das plötzliche Sterben." Pensio nirter Major : Ja, ja ! Wir Soldaten

smd das allerdings mehr aewoont."

Kmpor !

Roman von M. E l t o n. (Fortsetzung.) 0 mrStt mir mirr Klößen V Vfrr' wr gute Laune verderben, Frau Geheunraty !" rief Frau von Steinbach; Sie haben eine recht düstere Weltanschauung und werden nur damit sich und den KinKindern daZ Leben erschweren, ich bedau ere Manuela. Ein bischen Vertrauen in die Zukunft schadet nichts, das bedenken sie nur. Ich bitte Sie gar sehr darum. meiner armen Manuela das Leben im hausi ivenigstens so angenehm wie mög lich zu machen,das Städtchen bietet ihr ja ohnehin nichts, dem Kinde von guter Ge burt, das sich m qarn anderen Kreisen bewegt hat," fügte sie noch hinzu, aber so leise, daß eS Frau Scholler fast nicht ver stand. Jyc da? Leben angenehm machen. sagte die alte Frau ärgerlich ; als ob ich mit meinen sechzig Jahren eine maitrs Zs plaisii wäre. ' Wer hat mir das Le ben je denn angenehm gemacht? Ich den ke, es ist an den- Kindern, die alte Frau ein wenig zu entschädigen für die langen Jahre des Kummers. Das arme kleine Wesen ist herzensgut, das möchte so gern der Großmutter mit den treuen Händchen die Sorgensalten au? dem Gesicht strei chen. Wenn nun Manuela unsere Lage und Situation richtig auffaßt, dann können wir friedliche Tage erleben." Am anderen Tage verabschiedete sich Vt Baronin von Steinbach von der alten Dame, Manuela kämpfte mächtig gegen den Schmerz, den ihr die Trennung von der treuen Tante verursachte; nun war sie ganz getrennt von der sonnigen Welt ; wie vereinsamt mußte sie sich fühlen. Nie mand war da. mit dem sie nur noch m der Erinerung an die Vergangenheit hat te leben können. Die Baronin ließ ihren Thränen freien Laus und flüsterte der Nichte, indem sie sie zärtlich umarmte, tröstend zu : .Du kommst nächsten Win ter zu uns ; für die erste Soiree nehmen wir Weiß mit Margueriten garnirt ; Ca melien sind nicht jugendlich ' genug für Dein erstes Auftreten. Habe nur guten Muth und verdirb Deine schönen Hände nicht mit der Hausarbeit." . Morgens, als der Mllchmnae semen gewöhnlichen Gang nach der Küche der Frau Geheunrathm machte, nahm die närrische Magd die Milch in Empfang, auch ließen sich die kleinen Füßchen aus der Treppe hören. Die blauen Augen des rosigen Kindes leuchteten freudig auf. als Paul ihm emen Strauß Vergißmein Nicht m die dicken Hände druckte; es waren der zarten Blümchen so viele, daß die beiden runden Hände den Strauß kaum umspannten. .Großmama, Großmama!" rief die Kleine in ihrem Entzücken und wollte forteilen. Gieb auch Deiner Schwester Blumen," sagte Paul ganz leise mit seuerrothem Gesicht. Da ging Manuela an der offe nen Küchenthür vorbei, demHof undGar ten zu. Das kleme Madchen ergrm mge der Vergißmeinnicht und bewegte sich aus ihre Schwester zu. .Hier Manuela,dle schen ke ich Dir,- sagte Lili mit einer Bewe gung, als gäbe sie ein Königreich. Das schöne Madchen schüttelte langsam den Kops und es stürzten ihr Thränen über die blassen Wangen. Manuela will keine Blumen," wandte sich daö Kind an den Milchjungen und ging getröstet immer mit dem rechten Beinchen aufsteigend, die lange Treppe hinauf. Paul sah, wie Manuela denHof durch schritt und wie das hellblaue Kleid hinter den Büschen des Gartens verschwand. Sie hatte seine Blumen, nicht gewollt ! der arme Bursche sühtte sich tief traurig. Konnte man denn so bitterlich weinen, wenn man so klare liebe Augen hatte und Wangcn so zart und hold gefärbt, wie die junge Mairose? Mit gebeugtemKop se ging er aus dem Hause, der Rückweg nach dem Hofgut Wallrod wurde schweig sam zurückgelegt. Zu Pauls Verdruß gesellte sich ein ehemaliger Bedienter des Schlosses, derjetzt imDorfe Wallrod eine Wirthschaft hielt zu ihm. .Immer noch munter bei dem Hunde geführt ?" fragte er und trat an Pauls Seite; .es ist auch bald kein Tagewerk mehr, für des Hofbauern Neffen, Du bist mir ja über den Kopf gewachsen. Junge; Dein Vetter sollte Dich nicht mehr mit dem Milchwägelchen in die Stadt schick! .Da8 wird schon aufhören wenn es Zeit ist gab Paul zur Antwort. .Ich meine auch, schöner wäre e? ge Wesen, wie Du mit dem Psarre? dhergezogen kamst die Bücher unter demArm, und Unsereiner Dich mit dem ehrwürdigen Herrn in die Bibliothek leiten mußte. Auf dem Schlosse hat fich's nun auch ver ändert ; ich beneide nicht die, welche nun da oben sind. Aus dem Munde des aU ten Grasen kommt kein gutes Wort den ganzen Tag. und das junge Herrchen war immer schwer zu behandeln." .Schade, daß die Frau Gränn gestor ben!" sagte Paul. Der Wirth lachte. .Zum Sterben hat sie sich gelangweilt bei dem alten und dem kränklichen Jungen." Sie ist doch viel gefahren und gerit ten versetzte Paul zweifelnd. .Als ob das solch einer Dame genug wäre spottete der Wirth und klopfte Paul auf die Schulter. Ich weiß ja, welche Abtritte es gegeben hat; der Gras war sehr eisersüchtig, daß kein Hauslehrer bleiben konnte; da mußte denn der alte Pfarrer Stunden geben. Der war denn so arglos wie ein Kind, sie ärgerte ihn zuerst in ihrem Uebermuth, wenn sie allerlei gegen die katholische Re ligion ausbrachte und als gute Protestan tin ihm dies und das wiedeclegte. Blieb er aber ans, dann ging sie zu ihm ins Pfa7rhaus u. bat so demüthig um Verzeihung, daß der Psaner wieder ins Schloß kam." Der Wirth blieb stehen und trocknete sich den Schweiß von der Stirn. . Auch Paul mit dem Gefährt machte Rast, das Gespräch sing an anziehend sür ihn zu werden. Es siel ihm bei, wie die schöne jugendliche Gräsin einmal in die Aiblio thek gekommen war, wie sie einige Minu ten lang hinter dem Stuhle gestanden, gerade dem Herrn Pfarrer gegenüber,wie dieser aber hartnäckig aus die lateinttSe

Grammanr gcoiiai und gethan hatte, als sehe er sie nicht. Der junge Graf hatte diesen Moment benutzt, und sich schnell seiner Krücke bemächtigt, um hinauszuhumpeln. .Sind Sie mir böse?" hatte die Gräsin leise und demüthig gefragt. .Paul, geh den Grafen zurückholen sag te der Pfarrer in einem strengen Tone,wie er ihm sonst nicht eigen war. Als er an ocr Tdür war und zufällig noch einmal ""-'ickienckt batte. ?ih er, wie sie Pfarrer bittend die Hand über den Tisch hinstreckte. Wir haben dafür büßen müssen; denn der Pfarrer war ein tüchtiger Mann, das

muß man fagen. Dumme Menschen gibt es immer, am Ende war es der Graf selbst, der ihn angezeigt hat; der Bischof versetzte ihn auf die schlechteste Stelle des Bisthums, und wir bekamen den KopfHänger, der nicht einZehen will, daß der Mann auch Sonntags seinen Schoppen trinken muß, wenn er die ganze Woche wie ein Neger gearbeitet hat. Der ver dirbt mir meine ganze Wirthschaft, wenn das so fortgeht, die Weiber hat er schon alle im Sack Gott stehe den Männern bei." Nun begriff Paul, warum sein Beschützer nicht zumBegräbniß der Gräsin gekommen war. Die gräfliche Equipage rollte an ihnen vorüber ; e3 saß ein bleicher junger Mann darin. .Wer wird denn da geholt worden sein ?" fragte der Wirth.der mit gro ßem Interesse die Vorgänge im Schlosse verfolgte und nun ansing seinen Schritt zu beschleunigen. Aus der ganzen Ver wandtschaft wüßte ich mich auf das Ge sicht nicht zu besinnen sagte er und ver lor sich in tausend Vermuthungen. Der Gärtner ftand in der Kastanienallee und besichtigte die Arbeiter. .Wen hat denn der Bast in der Stadt abgeholt," fragte der Wirth angelegentlichst. Den 5auslehrer des jungen Herrn Grafen gab der Gärtner kurz zur Ant' wort. Das ist ja schnell gegangen," lachte der Wirth und schlug den Weg zum Dor fe ein, während Paul link ab dem Hose Zufuhr. Der Sommer war mit seinen heißen Tagen gekommen und Paul fragte sich nun jeden Morgen ganz ernstlich: Wer de ich sie heute sehen ?" Manuela war jetzt öfter in der Küche, ihre kleinen, weißen Hände bereiteten manche Speise für die Großmama, und der Milchjunge hatte immer lange zu thun, bis er sich , das Gesäß geholt und die Milch hineingegossen und für Lili ge sorgt hatte, die nie mit ihrem Näpfchen fehlte. Wie wunderlieb sah doch das vornehmeMädchen in demzierlichenHauS kleid und dem immer so frischen weißen Latzenschürzchen aus ! Mit einm un glaublichen Geschick bewegte sie sich um den Herd, und die Feenhände brachten Alles im Fluge zu Stande. Streifte ihr Meld oen Burschen, wenn sie leicht an ihm vordeischwebte, dann durchzog eine unbeschreibliche Seligkeit sein ganzes We sen, und die Stelle an seiner blauen Blouse, die ihr Kleid berührt, wurde aus dem Heimwege mit andächtigem Entzücken betrachtet. Können Sie mit frische Eier für die Großmama besorgen?- sragte sie ihn eines Tages mit einer süßen sanften Stimme. Er konnte nicht sogleich antworten, das kam zu unerwartet, das Blut strömte ihm wieder zur Stirne und in die Augen, er fuhr sich mit der Hand über das Gesicht ; sie wurde nicht ungeduldig, sondern wiederholte die Frage, und als Paul eS wagte, seine Augen zu ihr zu erheben, senkten sich die ihrigen. ES lag etwas Müdes, Hoffnungsloses in der Haltung des Mäd chens. Ich werde Ihnen schon heute Abend frische Eier mitbringen, gnädiges Fräulein sagte er und nahm seinen ganzen Muth zusammen. Ich danke Ihnen antwortete sie da rauf und verließ die Küche. Das war mehr als Paul ertragen konnte. Sie dankte ihm! DaS gnädige Fräulein sagte ,Sie" zu ihm. Die Leute im Städtchen nannten ihn schlechtweg .Du"; selbst die alte Magd der Frau Geheim räthin mit einbegriffen. Heute wurde mit heller Stimme aus dem ganzen Rück weg gesungen, und Leo, der eö mit sicht barem Kummer empfand, daß sein Herr ihn vernachlässigte, erfreute sich heute ganz besonderer Liebkosungen. Paul fühlte sich gehoben und wich nicht scheu auS, als er in der Kastanienallee den jungen Gra fenin dem kleinen Wagen sah und den Herrn daneben, der im vorigen Frühjahr als Hauslehrer auf das Schloß g'kom men war. Munter trabte Leo an dem anderen Wägelchen vorbei, Paul Som mer zog seine Mütze und grüßte den Grasen. Er wußte selbst nicht, wie es gesche hen war, aber er stand vor dem bleichen, jungen Menschen, der wie ein Kind aus sah, und ihn mit einem leisen Anflug von Ironie betrachtete. Sie haben so schöne Bücher gehabt, Herr Gras redete er ihn an, .und der Herr Pfarrer hat mir deren so manche mit Ihrer Erlaubniß geliehen, würden Sie mir nicht noch einmal etwas zum Le sen geben ?" Der Hauslehrer war nahe zu seinem Schüler getreten und sah den kecken Bur? schen, der das Hundewägelchen führte.zu rechtwcisend durch seine Brille an. Gras Moritz kreutte die langen magern Arme und lehnte sich in das Wägelchen zurück, es schien ihn zu amüsiren, daß der ehe malige Studiengenoffe zum Milchjungen geworden war. Dein Hund zieht nicht schlecht sagte er und schenkte Leo seine aame Aufmerksamkeit, Rasse aber steckt keine in dem Vieh, er hat wohl den Kopf und Schwanz von einem Leonbcrger,aber auch fönst nichts." Es ist zu rauh, Herr Graf," mahnte der Kandidat, wir muffen wieder umkeh ren." . Der junge Mann gab keine Antwort) Schreibt Dir der Pfarrer manchmal ? fragte er den Burschen. Er hat mir nicht geschrieben," antwor tetePaul. Mir aber, als die Mama gestorben ... i .1 jt ? ' . war; er yai nur uuu),.giauoe ia), einen r. m t . r . Grün an Ntcy aufgetragen: oaS war dumm, wo sollte ich Dich denn sehen ?"

Herr Graf, ich bitte Sie ermähnte der Lehrer. Der junge Mensch machte eine ärgerli che Bewegung und suhr zu Paul, fort: .Bücher willst Du von mir haben ? De ren kannst Du so viel bekommen, als Du WillÜV T 1 . - i.

Ak.er bedenken Sie doch, die kostbaren Bücher mit den eleganten Einbänden die sem Menschen fuhr der Kanditat entrü stet auf. Ans den dunkeln Augen Paul's traf ihn ein so zorniger Blick, daß er ver stummte. Du kannst kommen und Dir die Bü chec holen," sagteGraf Moritz gleichgiltig, ich werde sie für Dich zurecht legen. Paul dankte, grüßte und fuhr schnell davon. .Nun auch noch Bücher so viel ich haben will !" rief er seelenvergnügt, es giebt doch gar zu schöne Tage im Le

den Im 5)ause des Vetters waren sei ne frischen Eier ; er stahl sich heimlich in das Vorf und fragte m jedem Hause nach. Es waren ernlge Stunden darüber ver gangen, ehe er endlich ein halbes Dutzend gesunden hatte. Der Vetter war beute in der Stadt auf dem Fruchtmarkt, da durfte sich der Neffe schon freier bewegen. Das war ein Glück, dem gnädigen Fräu lem emen Wunsch erfüllen zu können! DieEier lagen meinem Körbchen zwischen grünem MooS, er zupfte und verschönerte mit zitternden Händen daran, ehe er in das aus der FrauGeheimräthin eintrat. Die Magd nahm ihm mürrisch die Eier ab, er zögerte lange, aber Manuela kam nicht. Als er niedergeschlagen neben Leo der ging, der auf dem Rückzug seelenvergnügt durch das Städtchen lief, klopfte man ihm am Fenster eines Wirthshauses; die Stimme seines Onkels ließ sich hastig hnrrf Vn li?,'Nkiptpn !rtjfiirts ri!Wn sfl v wp vj v i ii fr y ,0f V.' 4 nen ?lua?nbllck. Niul Z" lm hnuZnnn ne schon kam ihm der Mann mit unsu?k ren Schritten entgegen: Gieb mir das Geld her, das Du sur die Milch emge nommen hast; ich bin da eben in einem Spielchen und reiche Nicht aus. Wüstes Geschrei schallte aus der Wirthsstube, die widerlichen Gerüche von verschütteten Getränken undTabaksqualm drangen au3 der halboffenen Thüre. Paul zog die kleine Baarschast heraus, und reichte sie demBetrunkenen. Mach' daß Du auf den Hof kommst," lallte jener .Tagedieb, auf dem Hofe keine Aufsicht, wenn ich in der Stadt das Korn verkau fen muß saubere Wirthschaft daS !" Damit taumelte er ' wieder zurück in die Wirthsstube. Paul bedachte, wie venig oft der Mor gen dem Abend gleiche, und verließ detrübt das Städtchen. Nun hat er daS Geld, daö er sür das Korn eingenommen, verspielt und vertrunken, wo soll nun das auf Ostern fällige Pachtgeld herkommen? Er ist schon seit Jahren im Rückstand, und der Gras sieht nicht mehr länger zu. Der herrliche Wallroder Hof, den meiner Mutter Vater, Groß und Urgroßvater schon bewirthschafteten, wo ich geboren bin und immer gelebt habe, der wird bald einen änderen Hosbauer bekommen. Leo, mein armer Freund, es sieht schlimm sür Dich und mich aus !" Im Vorbeigehen wollte er sich auch die Bücher im Schloß holen. Mit einem Gefühle scheuer Ehrfurcht betrat er wieder den Hof, den er in früheren Jahren mit mehr Sicherheit an derSeitedes Pfarrers durchschritten hatte. EinBedienter brach te ihm einen ganzen PackBücher, diePaul mit großer Erkenntlichkeit imHerzen unter den Arm nahm und davon eilte. o O. Da kam zu Beginn des Winters Etwas, das seine und des Hundes Lage sehr verschlimmerte. Leo besaß einen Feind in dem Städtchen, eine schwarze Dogge mit breiter Brust und brutalem Blick Ueber die erste Veranlassung dieserFeindschast lassen sich nur Vermuthungen ausstellen, jedenfalls war es ein bedeutendes Motiv, das den gegenseitigenHaß hervor gerufen; von nun an nährte er sich nur von Bagatellen,. die im Grunde genom men Leo's Beachtung unwürdig waren. Er beachtete aber Alles, sein erster Schritt ins Städtchen war kaum gethan.so spähten seine Augen nach rechts und links nach der breiten strammen Gestalt des Todfeindes. Kam dieser Leo mit dem breiten Gesicht und den weißen Zähnen in die Nähe, so war jenem der Tag ver dorben, selbst wenn sich die Begegnung auch nur auf ein drohendes Brummen beschränkte. Leo wagte nicht sich nieder zulegen, sondern blieb stehend im Wagen gespannt, so lange sein Herr abwesend war. Die Dogge war ihm seit Wochen nicht mehr begegnet, wahrscheinlich lag sie an der Kette, und Leo ruhte sich trotz dem frischen Wetter recht behaglich aus. Ein schöner Kalbsknochen lag zwischen den beiden Vorderpfoten, auf welchen der Kopf ruhte. Eine gute Seele hatte ihm den Knochen gebracht, und Leo war kein unmäßiger Hund, er sparte gern etwas für später auf. Sein Herr war eben erst mit der erstenKanne gegangen, Leo konn te sich auch, nachdem er ein wenig auöge ruht, an den Rest machen. Da spürte er plötzlich einen heißen Athem an seinerNa se. er riß die Augen weitaus und sah, wie die Dogge eilig den Knochen davon trug. Das war zu stark ! In wilder Wuth machte sich Leo auf und raste mit dem Milchwägelchen hinter seinem Todfeinde drein. Mit Windesschnelle glngZ durch die lange Straße, in eine enge Gasse hin ein, Leo hKte die Dogge erreicht, es entspann sich ein furchtbarer Kampf, daS Wägelchen stürzte mit heillosem Gerassel um und alle blechernen Kannen schlugen aus die Straße und gössen ganze Ströme von Milch ans. Ob dieser Anblick Leo zum Bewußtsein brachte, oder ob eö die vielen Menschen waren,die sich versammelt hatten, und die beiden stark blutenden Hunde mit Schlägen trennten, er stand da, wie erschrocken über das Unheil, das er angerichtet. Die Dogge ihrerseits lief davon. lForttetzupg folgt) Reöuklion im Gaspreis. Für Gas-Coosumeattn und Andere. Ei werden auf die bedeutend ReduMon de4 SaSxreiset vom l. Vlitf an aufmerksam gemacht. Der Preis beträgt jetzt 2lM sür I0X) ubtkfu. Der Preis ist niedrig genut., sowohl für Beleuchtung wie ,umochen. Die Bequemlichkeit ine aosn4 im Sommer kann bloß von Denjenigen gemärdigt wer den, welch Erfahrung darin haben. Wir haben in ben letzten 4 Jahren in große Än,ahi von SakSs verkaust. Gasolin, Oeien werben mit geringen Koke in Gaiöfen verwandelt. Oesen nd Satmaschtnen zum Lettauf bei der Ialla.iia.iollB Gas-Liglit & Coko Co.

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