Indiana Tribüne, Volume 8, Number 307, Indianapolis, Marion County, 24 July 1885 — Page 1

HO M'I il VW ww Ai-JA Sahrgaug 8. Ossice : No. 120 Oft MMZaud Sttaße. Nummer 307. Indianapolis, Jndiana. Freitag, Yen 2. Juli 1333,

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NeneS ver Telegraph.

icitsKu4iiÖttn. Washtngi on, D. C., 24. Juli. Zeitweilige Regenschauer. Südwind, stationäre Temperatur. Frecher Raub. Muncie. 24. Juli. In Adarnion fc Cropper'S Grocery kamen gestern lV3t Münner, und während der Eine mit Herrn Cropper sprach, begab sich de? Andere unbemerkt in den hinteren Theil deS Ladens und stahl aus einer Schub lade 1172. Die beiden Spitzbuben ent. kamen. Furchtbarer Sturn. L o n d o n, 24. Juli. In Terre Caje. tani in Italien herrschte gestern ein furchtbarer Sturm. Dreizehn Personen wurden vom Blitz erschlagen und 22 der letzt. Eöitoriclles. Diejenigen, welche einmal behaup' teten, die Krankheit Grant' sei simulirt. zu dem Zwecke, daß er penstonirt werde, werden jetzt wohl zufriedengestellt sein. Grant hat vor seinem Tode noch seine Memoiren vollendet und die Farai lie wird ein große? Einkommen nach Hunderttausend zählend, au? demBuche erzielen. AuS allen Theilen des Landes und von allen hervorragenden Männern wurden gestern der Familie deS verstorbenen Grant Condolationsdepeschen zu geschickt. Ebenso kommen aus allen Städten und Ortschaften deS Landes Mittheilungen, wie die Nachricht auszenommen wurde. Diese Mittheilungen lauten fast alle gleich und es ist unnöthig, sie zn wiederholen. Der zum Tode verurtheilte Liette . M. . (V tf. . . m m m roiro Das 3UQummei Der eonlon er? greifen. Wir zweifeln, dag eS ihm wa? nützen wird. rast der See, und will sein Opfer haben Der Bitte seines Vertheidigers gegenüber, ein Geständnik abzulegen, erklärte er wiederholt, daß er an der Ermordung Rumpfs'S unschuldig sei. In einer Gegend Italiens, nicht sehr weit von Mailand ist ein Bauern ausstand auSzebrochen. Die Bauern. von den Pächtern und Grundbesitzern aus'S Aeuberste gedrückt, durchziehen mit dem Rufe : .Nieder mit den Pächtern, Tod den Reichen !" das Land. Natürlich wird den Bauern Militär ent gegengeschickt. dasselbe hat aber noch Nicht? ausrichten können, denn die Bauern sind verzweifelt, und sagen, daß sie Tod und Gefängniß dem Leben, daS sie zu führen gezwungen sind, vorziehen. Wir begreifen das, und sind nicht einen Augenblick darüber im Zweifel, daß eS auch bei uns zu Lande Taufende giebt, welche schlechter zu leben gezwungen sind, alS ZuchthauSstrüflinge leben. ES giebt einen Grad deS Elends, in welchem man sogar den T,d alS Freund betrachtet. Die Elevelander Steiler haben eine Erklärung an . da? Publikum erlassen, worin sie schildern, wie sie aus der Hei math gelockt wurden, wie man ihnen alle möglichen Versprechungen machte, ihnen aber verschwieg, daß sie dazu benutzt wer den sollten, einen Strike zu brechen, wie sie mit Revolvern und Messern versehen wurden, um sich gegen die Striker zu schützen, wie sie dann diese Revolver und Messer selbst bezahlen mußten, und wie an sie nachher aus einen Hungerlohn herabsetzte. Die Einfachheit der Darstellung, macht dieselbe um so erschütternder. Man lese folgende Stelle aus derselben. .Reiche Leuts wissen nicht, wie hart eS ist, mit einem solch geringen Verdienst auskommen zu müssen. Die Zeitungen sagen, wir seien ungebildete und rohe Mnner. Wie können wir uns bild: und unsere Kinder erziehen, wenn wir kau genug verdienen, um Leid und Seele zusammenzuhalten? Wir gehen Morgens 6 Uhr im Arbeit und kehren Abends 7 Udr heim,' wir sind dann so müde von der harten Arbeit, daß wir kaum unsere krge Mahlzeit gerzießen können und sofort in Schlaf versinken. Wir können uns in diesem Zustand nicht mit unseren Meinen beschäftigen. So ist unsere Lage," Und was Ist die Antwort aus diese herzzerreißende Klage? Polizei und Knüppel ! Wie lange wird es noch dauern, bis der Tag der Erlösung kommt ? Drahtnachrichten. Tra u e r u m d e n D a h in g e s ch i d e n e n. Washington. 22. Juni. Gene rallieutenant Sheridan hat angeordnet, daß am Tage deS Begräbnisse Grant' yon allen Fort und Milltärposten Sa

lutschüsse abgefeuert werden, daß die Of fiziere Traueradzeichen am linken Arm und am Degen tragen und daß alle Fah nen für die Dauer von sechs Monaten mit Trauerabzeichen versehen werden. Der Marinestkeetär hat eine dreißig, täglge Trauer der ganzen Marine ange ordnet. Der Präsident hat den Generalodju tanten Drum nach New Vork geschickt um mit Frau Grant wegen der Beerdigung zu consultiren.

Offeriern eine letzte Ruhe starre. Die CommMre siir die Soldatenbeimath drückten in einer Depesche an Fred. Grant den Wunsch auS. daß Graut'S Leiche dortselbst beigesetzt werde. Das Comite hat einen Platz ausgewählt, von dem auS man die ganze Stadt und Um gegend übersehen kann, und hält densel den für geeignet zur Beisetzung ver Leiche. Gouvernörvroklamationen Hartford. Conn.. 22. Juli. Gou. vernör Harrifon erließ eine Proklam' tion und ordnete Aufziehen der Flagge und da? Abfeuern von Salutschüssen an. Topeka, Kan.. 22. Juli. Gou. vernör Martin erließ eine Proklamation, ordnete die Dropirung des Capitals und die Schließung aller Staatkämter am Tage des Begräbnisses an. Baton Rouge. La.. 23. Juli Gouvernör McEnery ordnete Aufziehen der Flaggen und Drapirung des Eapi tolS an. Atlanta. Ga.. 22 Juli. DieLe. gislatur vertagte sich auS Achtung, vor dem Andenken des Verstorbenen. ' . Kein Jnd tan r krieg. . To peka, Kan.. 22. Juli. Gouver. nör Martin erhielt eine Depesche von Gen. Sheridan des Inhalt, daß die Ansiedler im südwestlichen KansaS Nicht von den CheyenneS und ArapahoeS zu befürchten . baben. und daß eS keine Schwierigkeiten bereiten werde, da? all gemeine Vertrauen wiederherzustellen Zwei Tage. Chicago. 23. Juli. Richter Mo ran hat die Vollziehung M Urtheils gegen den Wadlschwindler Mackin um zwei Tage hinausgeschoben, um seinen Anwälten Zeit zu geben, ein Gesuch um Ueberweisung de Falles an die Supreme Court und Einstellung de Urtheil? zu unterbreiten. Ver Sad,l. Die Nachricht in London. London. 22. Juli. Die Flagge auf dem amerikanischen. Consulat wurde auf halbmast gezogen. Dal amerikani sche GesandtschaslSgebäude und da .American Eichange" Gebäude wurde so fort beim Eintreffen der Nachricht mit Trauerflor dekorirt, ebenso das Gebäude de amerikanischen Club. Eme-Ver sammlung von Amerikanern wird im Hause deS Gesandten PhelpS stattfinden, um weitere Schritte zu berathen. Der .Daily Telegraph widmet dem Verstorbenen zwei Spalten, auch die übrigen Londoner Zeitungen heben die Verdienge Grant'S in längeren Leitarti' keln hervor. Der radikaleDa vitt. L o N d o n, 22. Juli. Michael Davitt schrieb einen Brief an Joseph Cham berlain, worin er sagt, er würde stolz darauf sein, bei dessen Besuch in Irland auf ein und derselben Platsorm mit ihm zu stehen. DieS bedeutet einen Bruch zwischen den beiden Faktionen der irischen Partei. Davitt weigerte sich, wieder inS Parlament einzutreten,' weil er in solchem Falle der Königin hätte Treue schwören müssen. Er erklärt, daß er ein unbeugsamer Feind englischer Macht in Irland sein werde. Heirath. O vorne, 22. Juli. Heute fand die Heirath der Prinzessin Beatrice, der jüngsten Tochter der Königin Victoria mit dem Prinzen Heinrich von Batten berg statt. Die Cholera in Spanien. Madrid. 22. Juli. Zahl der Er. frankungen beute 1227. der Todesfälle 948. in dir tztadt Madrid erkrankten 14 und starben 8. . Auödem Sudan. Cairo. 22. Juli. Major Chermfide schreibt, daß sich Kassala noch immer halte. London,?? Juli. E heißt, daß die Regierung Nachrichten erhalten habe, welche den Tod de Mahdi bestätigen. In Cairo ist ein Scheikh angekommen, welcher erklärt, er habe drc Begräbniß de Mahdi beigewohnt. &-Bm i i SStffsnaürtütkn. Ou eenSto an, 22. Juli. Ange ommen: Der Dampfer .Wyoming"

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von New Vork nach Liverpool bestimmt, kam heute Nacht hier an. Southampto n. 22. Juli. An. gekommen : .EmS" von New sJjoi nach Bremen bestimmt. Glasgow. 23. Juli. Angekom. men: Dampfer .State of Jndianavon New Vork. New York. 22. Juli. Angekommen: Dampfer .British Oueen von London. ' Marktpreise. ZU!, o. ? . 7c: . 1 93. st o x n o. 2 aa to: geld 47e; gisch. ,'. oaa WC i 7iv. a ut bh 3ac, Pi-5ll.W. U X13.ÖU. chinl SQultm 6h 0, 6tin TXt. Vchtnsmal, :. b l S?imÜo 3.74 14.0); nc U.4O-4.60, jrtun.yv-w;). 9 1 10c ; in Sto,e 12. fluttcr Srcameta 1C-18; au 13 15c; Cdanlra 6 Uk. Sd t9c rr Ps ; jung 12c xe, U atf ff In neu tt.dk. 11.0 rer Barrel. " . Deutsche Lokal - Nachrichten. rßderi0Htd' Vad ... Der verstorbene Professor Dr. Alban Stolz erhält in Bühl ein Denkmal. -t der Bürgermeister und LandtagZabg. Heinrich Ganter, in Donaueschingen. -Der lljäbrige Sohn des Göppert wurde als der Brandstifter ermittelt, welcher den Meyerlenzhofe in Schweiahausen in Asche legte, wobei die 72jäbrige Vlntter des Besitzers Joseph Göppert ihren Tod in den Flammen fand. der Industrielle Oskar Dufner in Wiesleth. In Pforzheim wird ein Exportmustcr lager für Biouteriewaaren sowie eineJndustriehalle errichtet Werden. Schwurgerichtsfälle. Wegen Hausfriedensbruchs und Verleitung zum Meineid wurde in Karlsruhe der Winkelkonsulent Haber stroh aus Pforzheim zu 3 Jahren ZuchtHaus verurtherlt, wegen Nothzucht der Kutscher Joseph Jhle von Baden-Baden zu 1 Jahr Zuchthaus, wegen Kindsmords dre 19jährige Katharine Müller von Königsbach zu 1 Jahren Gefängniß, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tod der Metzger Karl Bolz von Grötzingen zu 2$ Jahren Gefängniß, wegen Brandstiftung Ferdinand Reinhold von Gundelsingen zu 7 Jahren Zuchthaus. Selbstmorde. In Bühl hat sich der Domaineverwalter Munke erhängt, in 3!aV ftSV, fvft TOVVtXrli. ffil (Snm m tfcWen; in WieZloch bie iunae Frau Elisabeth Eschenauer erhängt. Im Haardtwali. bei KarlZruhe fand man die Leiche eine unbekannten Selbstmör. der,, der in seiner Tasche eine Karte : ,'Adam Ritter, wakschemlich . us Bonndorf, tmg. Arandsälle. In Karlsruhe ist das große Holzlager der Him melbeber'schen Möbelfabrik ganzlich, der Maschinensaal von Gschwind & Co. theil tveise verbrannt. Der Schaden wird auf 100,000 M. geschätzt. . Drei Feuer tvehrleute wurden schwer verletzt. In Seelsingen bei Stockach brannte das AnWesen des Landwitth Andr. Schellhammer nieder, in St. Märgen die sog. Kussenschmiede, in Jttendorf das Anwesen des Landwirths Wendelin Pflughaar und in Folge Blitzschlags das Gasthaus Zum Prinzen" in Ottenheim bei Lahr. Elsal'kotdxinge. t BürgermeisterScherer in Häusern. In Merzweiler wurde daö neue Rathhaus feierlich eingeweiht. Holzschneider Hein rich Vögele inOffweiler ist seiner Ve'rhaf tung Wegen Wilddiebstahls aus dem Wege gegangen und entflohen. Der zum Commissär jn Angra Peauena ernannte Landgerichtsrath Dr. Stumpf jn Metz ist nach seinem Wirkungsort abgereist. In Mecleuves hatderBauer Andre Schramm seinen Bruder erschossen. Schwurge richtsfälle : Wegen Körperverletzung mit Ngchqefolgtem Tod wurden der Schreiner Achitl Collin vpn Zlltweier und der Ackerer Avollinarius Lothringer von GeiSHausen zu je 2 Jahren Gefängniß, wegen Brandstiftung der Maurer Albert Schmitt von Viülhausen zu 4 Jahren iöefängniß verurtheilt. Unglücks- und Brandfälle: Jn Bischheim kam die Frau des Tagners I, Gießner durch einen Sturz vom Wagen um's Leben ; in Bisch Weiler ertrank der 16 Jahre alte Notariatöschreiber Kleinklaus; in Schiltigheim starb die Tochterdes Milchhändlers Klein an Brandwunden. Ein Raub der Flammen wurden : in Gerstheim der Gasthof Zum Lamm", in Rodern das Anwesen des Schreiners Fabian, bei

usslenyerm das orstyaus' onau berg" und in Urbeis das Valentin Hagele'sche Haus. Häaele wurde bald da-

rauf als der Brandstiftung verdächtig verhaftet. In Walscheid wurde die Tochter des Fabrikarbeiters Anton Christopy durch lieberfahren getodtet. vraunschweig. Anhalt. Lippe. In Hessen herrscht die Dipbtberitis w r . c . . . c -v. ' uno soroerr vuit Spser. Zn Braun schweig fand kürzlich eine Bundesver sammlung der freien religiösen Gemein den Deutschlands statt. Die Zigeunerin Marie Jacob wurde bei Braunschweig von zwer ryrer tammesgenvssen erschlagen. Der Erbprinz von Anhalt-Dessau l n : t . i i c . r i " i n tnrm vrvrn!ne.n Vruuroen er' krankt. Vom Ausland. Der franzöfifcheMinister deS Auswärtigen, . de Frevcinet, läßt die Sensationsnachricht dementiren, nach welcher er den französischen Botschafter in London, Waddington, angewiesen haden soll, während der Dauer der Hof trauer um den Prinzen Friedrich Karl keiner Hoffeftlichkeit beizuwohnen, um nicht der Etikette gemäß ae;wunaen ;u 4-lin,-.M si"'p"N "fosüttfft edenf a t $ d üi Trauer anzulegen. Das von Lehrern Schülern gegenüber zu übende Züchtigungsrecht beschäftige seit 0 Jahren die Ober behorden und Gerichte in Deutschland anhaltend, und es hat sich sicherlich schon eine ganze Literatur über den Gegenstand zusammenstellen lassen. Neuerdings hat das Oberverwaltungsgericht die Befug niß der Lehrer an mcbrklassigen Schulen zur Züchtigung der Schüler selbst in dem Falle anerkannt, daß diese ihrer Klasse nicht angehören und die bestrafte Ueber tretung außerhalb der Schule vorgekom men ist. Eine Anzahl Schulknaben hatte nämlich auf einem freien Platze, an wel chem zufällig die Wohnung des Lehrers lregt, unter lärmendem Geschrei gespielt. Der dadurch belästigte Lehrer ging beHufs Nuhestifwng hinaus und gab einem unter den Lärmenden befindlichen Schü ler der ersten Knabenklasse eine Ohrfelge. Der Vater des Geschlagenen suchte Rechtshilfe und das Schöffengericht er kannte den Angeklagten der vorsätzlichen Körperverletzung für schuldig, indem es erwog, daß der Angeklagte, weil er Mb thenlehrer und nur zur Züchtigung feiner eigenen Schulkinder berechtigt sei, den Knaben unrechtmäßigerweise mißhandelt .Nachdem der Angeklagte. Ami. "gk.cgi, eryo? uno regrunüett l. $ Neg'emng dm Confl.kt. dchm die Etrafkammer deZ betreffen. Äf" unbegründet, da, . KKKmK daWen kur begründet U TZ 1 T&X tZMtSSS1 und Mädchen bestehe, somit eine einbeit liche fei. DaS Oberverwaltungsgericht erachtet es für zweifellos, daß sich da Recht deS Angeklagten zur Ausübung der Schulzucht und des Erzrehungsrechts auch auf den seiner Klasse nicht angehörigen Knaben erstrecke und es vermöge dieser Befugniß dem Lehrer obgelegen habe, über das sittliche Verhalten der Schul kinder auch außer der Schulzeit und Schulräume zu wachen." Das Rechts verfahren wurde für unstatthaft erklärt und damit ein weittragender und viel angefochtener Grundsatz aufgestellt. Nun hat auch der Mahdi Mahommed Ächmrd seinen Orden ! Auf die Einnahme von Khartum folgte be kanntlich eine allgemeine Plünderung der Stadt, bei der theils in den Privat Wohnungen, theils in den BazarS und Kaufläden etliche hundert Stück Taschenuhren, goldene, silberne und broncene erbeutet wurden, die jedoch am nächsten Tage schon auf Befehl des Mahdi von dessen Soldaten wieder an seinen Schatz merster abgeliefert werden mußten. Man war nun neugierig, was eigentlich Moharnmed Achmed mit dieser Menge von Taschenuhren anfangen werde. Die Auf klärung folgte bald. Mohammed Ach med vertheilte die Uhren als OrdensDecorationen an seine Krieger. Pieser jedenfalls neuartige Orden hat drei Classen ; es wurden nämlich goldene, sil herne und broncene Uhren vertheilt. Jeder Deeorirte trägt die Uhr an seiner Brust befestigt, was dagegen dm schon von früher her im Besitze von Uhren ve findlichen Nrchtdecorirten strengsten derboten lst. Natürlich dürfte dieser neue Orden nur infolange verliehen" werden bis der Uhrenvorrath Mohammed USmed'S erschöpft ist.

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