Indiana Tribüne, Volume 8, Number 305, Indianapolis, Marion County, 22 July 1885 — Page 4
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Indianapolis deutsche gegeoseitigt QersichernnqS'GkseUschaft. KeineAuslage.
Gestern Abend fand tie erste JahresVersammlung der neuen deutschen Versi cherungSgesellschast statt. Man hatte dem Jahresabschlüsse mit ziemlicher Spannung entgegengesehen, und so war es natürlich, daß trotz der großen Hitze die Versammlung sehr gut besucht war. Nachdem der Präsident Herr Henry Bauer die Versammlung eröffnet und der Sekretär die Protokolle verlesen hatte, wurde mit dem Wahlakte begonnen. Acht Direktoren schieden auS und an deren Stelle waren neue zu wählen. Unter der Constitution der Gesellschast kann Niemand zwei Mal hintereinander gewählt werden. Nachdem die zu? Zeit Anwesenden ge stimmt hatten, verlas der Sekretär den Jahresbericht. Der Bericht umfaßt den Zeitraum vom 5. August 1884 bis zum 15. Juli 1835. Wir entnehmen demselben zunächst sol gende Zahlen : .Zahl dve in Kraft stehenden Policen 339.' Zahl der Mitglieder 256, Betrag der Versicherungssumme 5103.015. DaS Vermögen der Gesellschaft ist folgendes: In Händen des SchatzmeisterS $1,80092, Betrag der Prämium noten nach Abzug der Anzahlungen 566.660.41. Werth der OZficeeinrichtung 1100, zusammen 563.561 33. Die Einnahmen der Gesellschast bette fen sich auf Z3 997.10. die Ausgaben auf $1.593 68. Der Gehalt des Sekretärs ist $1200 per Jahr, ferner waren Bücher, Doku mente. Einrichtung u. s. m. neu zu be. schaffen, dazu kommt Miethe, Heizung u. s. w. man sieht also, daß die Vermal tung gar nicht ökonomischer hatte geführt werden können. Beamte und Direktoren bekommen keinen Gehalt. Deren Stellen sind wirkliche Ehrenstellen. Nachdem der Bericht verlesen war. bemerkte Herr Rappaport. daß er glaube, sich erdreisten zu dürsen. im Namen sämmtlicher Mitglieder seine Anerken nung für den ausgezeichneten Bericht auSzusprechen. Derselbe zeige dreierlei: Erstens, daß eS einer ehrlich verwalteten gegenseitigen Gesellschaft möglich ist. genaue Rechnung über Einnahmen und Ausgaben vorzulegen, zweitens, daß die Gesellschaft eine wirklich gegenseitige ist, welche nicht durch ungesetzliche Auflagen zum Besten Einzelner den Mitgliedern daS Geld aus der Tasche stiehlt, und drittens, daß Di rektorium und Sekretär in höchst aner kennenöwerther Weise ihre Pflicht erfüllt haben. Er beantrage deShalh. den Be richt anzunehmen und den Direktoren für ihre selbstlose ausopfernde Mühewaltung, sowie dem Sekretär sür treue Pflicdter süllung den Dank der Mitglieder auSzu sprechen. Der Antrag wurde einstimmig ange nommen. Dieser Dank ist in d?r That ein wohl verdienter. Bedknkt man, daß es erst ein Jahr her ist. doß die Gesellschast ohne irgend welche Mittel anfing und daß ihr kern anderes Kapital zu Gebote stand, als die moralische Ent rüstung über die gaunerhaZte Führung einer anderen Gesellschaft, und daß sie heute schon 256 Mitglidee zählt und in daS zweite Jahr , mit einem Baarüber schusse von nahezu $2000 und ohne die Nnthwendigkeit eine Auflage zu erheben, eintritt, so wird man gewiß der Verwal tung der Gesellschaft die böchste Anerken nung zu Theil werden lassen müssen. Natürlicher Weise veranlaßt der Be richt zu Vergleichen mit einer gewissen anderen Gesellschaft. Die Thatsache allein, daß die Einseitige bei $9000 Ver. lusten $14.000 Auflagen erhebt, und daß die Gegenseitige nach Deckung aller Kosten noch einen Ueberschuß hat, und keint Auflage erhebt. spricht allein schon genug. Braucht man sich jedoch darüber zu wundern ? Bedenkt man z. B., daß die Gegenseitige sür Bücher. Drucksachen u. s. w., waS Alle? neu zu bischaffen war. $100 ausgab und die Einseitige als sie die Nichtmitgliederversicherung einsührte sür den gleichen Zweck $191, ohne jsdoch mehr dafür zu beschaffen, so begreift man. warum die Einseitige ihre Mitglie der beraubt. Hier haben wir außerdem einen Bericht, der alle Ausgaben detaillirt aufführt. Das bat die Einseitige nie gethan. Hier haben wir eS mit einer Gesell schast zu thun, welche die Prämiennoten nach gesktzlicher Vorschrift heilig für den Zweck der Sicherung der Mitglieder hält und sie nicht in korrupter Weise dazu verwendet, die Mitglieder zu ungesetzli chen Zahlungen zu zwingen, und Gelder anzuhäufen, welche, wer weiß wem? ganz gewiß aber nicht Denjenigen zu Nutzen ' gereichen, welche sie bezahlt haben. ES braucht jetzt wohl kaum mehr ver sichert zu werden, daß die Gesellschaft über jeden Zweifel hinaus zuverlässig ist. und wir sind fest überzeugt, daß die Gesellschast in aller Zukunft keine A u fl a g e n zu erheben braucht. Im. abgelaufenen Jahre hat sie keine Verluste gehabt. Man' könnte denken. dies fei ' Zufall. Nein, das ist Vorsicht in der Annahme von Versicherungen durch sorgfältige Erwägung der Feuer gefährlrchkeit. Ist eS doch Thatsache, daß die Gesellschaft während deS JahreS drei Versicherungen zurückwies und daß ge rade in diesen drei Fällen später F?uer schaden entstand. Sowohl da Bestehen der Gesellschast, wie der-. Bericht .über daS abgelaufene j Jahr bilden ein riestges moralisches Ver-
pÄl;;JtfK?H 1 i iuWk I a r , i -Tv O ' 1 . sfy"-i p : ijj v- -tlA myM chMMI t " i 1 1 tn t v ,.! ".,4 :' .',; k, ., 1 V ' '! ,".V. r'!.- ;H !.,! .. . Vi:!.isW.; ??H i -ir :,"!. n. ,w,m ip - -
dammungöurtheil sür die .Machet der Eiseitiaen. Wir prophezeien der neuen Gesellschast eine glänzende Zukunft, eine Zukunft, welche dem Deutschthum der Stadt nicht zur Schande, sondern zur Ehre gereichen wird. ES wurde von der gestrigen Versamm lung beschlossen, tausend Exemplare deS Jahresberichts drucken zu lassen. Folgende Herren wurden als Direkte ren gewählt: Aug. Aldag. Frank Von. negut. Christ. Off. Ernst ttnodek. Christ. Waterman, Conr. Rüste. Alb. Sah und F W. Simon. Ein Revisionscomite wurde aufgestellt, bestehend au5 den Herren Geo. Albrecht, F. I. Rapp und Ernst Knodel. Sekretär der Gesellschaft bleibt in Folge einstimmiger Erwühlung Herr Herrmann Sieboldt. Eine Tchi'Haffair,. Dr. Marsee erhielt gestern Nachmittag eine Depesche von Kankakee, Jll., nach einem verwundeten Manne zu schauen. der mit dem Zuge von Chicago ankam men werde. Der Mann heißt Charles George und wohnt 9 Virginia Avenue. Derselbe arbeitete seit 2 Monaten in Chicago und wollte hierher reisen um die Seinigen zu besuchen. Zu diesrm Zwecke bestieg er einen Frachtzug. um sich freie Fahrt zu verschaffen. Ein Zugbedien tester schoß auf ihn, und als man ihn vom Wagen treiben wollte, glaubte man ihm nicht, daß er geschossen sei. Man warf ihn vom Zuc? und der Arme lag die ganze Nacht neben den Eisenbahnge leise. Am nächsten Morgen gelang eS ihm, unter großen Schmerzen nach dem Fracht bahnhofe zu Kankakee zu gehen, wo ihm die erste ärztliche Hilfe zu Theil wu?de. Die MugwsmpS auf dem Kriegs pfadk. Herr LuciuS Swift ist von Wafhing ton zurückgekehrt. Er war dort und überreichte dem Präsidenten eine Petition um Absetzung des Postmeisters JoneS. Die Petition trug 4, sage und schreibe mit Worten vier Unterschriften. Diesel ben lauteten : A. A. McKain, Lindley Vinton. LewiS Hswland und LuciuS Swist. In der Petition wird gesagt, daß die Unabhängigen Herrn Cleveland bei der Wahl aus die Versicherung der Demo kraten hin unterstützen, daß durchgrei sende Civildienstresorm einqesührt werde. Nun habe aber in der Jndianapoliser Postosfice bis jetzt daö gerade Gegentheil 1?on Civildienstresorm geherrscht. Von den obersten bis zu den untersten Stellen sei der große Besen in Anwendung ge bracht worden, und ohne Rücksicht auf den Dienst habe man die besten Leute ab gesetzt, bloß weil sie Republikaner waren. DaS könnten natürlich die Mugwumps nicht .ständen- und deshalb soll der Prä sident den Pcstmeister absetzen. Herr Swist ist fest überzeugt, daß der Präsident ein aufrichtiger Civildienstre former ist, und daß er den Postmeister absetzen wird. Nicht ganz derselben Meinung scheint übrigens der Postmeister zu sein. Sein Bauch ist noch so groß wie vorher, und eö scheint, daß ihm die Sorge um seine Stelle noch keine Unze Fett gekostet hat. Die Schwiegermutter kommt zu Hilfe. Frank Chapman, ein Angestellter im Billiardzlmmer des BateS House, wurde gestern von Schneider Reger aus $15 sür einen Anzug verklagt und der Kläger er wirkte einen CapiaS. Frank wollte an demselben Abend Hochzeit machen und daS wäre doch nicht leicht möglich gewe fen, wenn er in die Jail gemußt hätte Geld hatte er aber keinS. Da kam die Schwiegermutter zu Hilfe und berappte So kannte denn am Abend Hochzeit fein. Selbstmord. Die Frau des MilchereibesitzerS George Wagner an der Shelbyville Road nahm sich gestern vermittelst Arsenik daS Leben. Sie hatte das Gift in ScotsS Apotheke geksust. Man schickte sofort .nach Dr. Cunningham, ehe derselbe aber ankam, war die Frau bereits verschieden. Sie war 53 Jahre alt, und verübte die That wahrscheinlich in einem Anfalle von Geistesstörung in Folge eine? Frauen lerdenS. Leichenbestatter Herrmann wurde zugezogen und dieser notisizirte den Coroner. r Gestern wurde das Freibad von 600 Personen besucht. Meinen Freunden u. dem Vndllkum zur Nachricht, das) ich die Wirthschaft deS Herrn Gottfried Monniuger, No. 8 und 10 Vine Straße, übernvmmen bade. Achtungsvoll, Georg Kienzle, Geschäftsführer.
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