Indiana Tribüne, Volume 8, Number 304, Indianapolis, Marion County, 21 July 1885 — Page 3
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5!af4en tn klthsodhsroS heilten ffrau M. FitzpatrUk, 36 Baker C:r., vort Wayne, Ind., ,on Rheumas mal, an dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. om Osten und LZZesten konnn Ztugmsse übe? die dsndervolle Heilung von NheumatlSmuS und Neuralgie, velche oft bei Leuten bewirkt wurden, welche lange an diese schmer?hasttn Krankheiten gelitten hatten und Skbtkch Hitze suchten, biS sie Thre Zuflucht nahm zu B8Clf harmles. roirkt diese üedizia schnell und sicher, prompt erleichterunz uns Heilung ver schaffend. Frau Ins. D. Nuttinz, Notth Creek. 71. S., schreibt a 29. Mai 1554: Xrrf 2J?te lang rett ich f 5Tje n 9ftf arismu dilßo. ahm let und eine haltelasche Cibleide-re dl jetzt ach in Q4 fift ieder ßksu,d. Heute rem ich Vkechniktlle.. (60 Meile entfernt) Herber. Ich kalte trMfco rti für die unternES Medizi. die i gegen Rdeu atiem entdeck! u?.- (Amt. Ngutt 8ra ftattisg it itt gi,ttch toleter ges,d , sie bat einige ieri'Z glasch Lthlophor, ihre Räch dar, miaust.) enn Sie ÄladSatfll nüSt in Ihn? Srotheke r hatt, könne, werden wir Jhe. Empfang fc4 reguläre Preises Dollar Jlasche danelb r expreß sranc zusenden. Wir sehen 4 lieber, wen &t von Ihrem potbeker kaufe, ade? wen r dasselbe nicht führt, laff, Sie sich nicht überrede, twei nderes ux versuchen, sondern beKell U so fort dei ani, wie angegeben. Athlophoros Co. 212 Wall Str.. Ne Aork. üd5ßch. Jffi&IRR Die ttxi$t uK beöe Ski kch IXul8TÜle, Naahville, Mempbis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. tf ist vortHeLHaft sät Passagiere uach dem Sädeu, i direkte Route zu H. Palast, Schl2f. und ParlorWagen zvischen Chicago uud Lsaiöde naß St LouU ant LouiZdille o$u Sazenvechs!. Comfort, Schnellizkeit und Sicherheit bietet die JScfi die alle ,?d'Sffige 3. M. & 5b. M. M. II. R. Dorine:, sftstent er,l Pafsagi,gt, ftKdatt.94 asingtsn und Illinois Str.. Zndvll K. W. McKxnna, Superintendent. Feuer-AlarmsSiguale. 4 Pennsoloania uud Startet, ft Hau,tqua?tr des Feuer DexarternentR. C Oft.Ltraße und ?Ze Fork. 7 Nobel und Züichigan Straie. New Jrs,Strai und Vassachusetti &u Wtnfton ud Nord'Ltrasze. Vt afsachulsettl v. ah Noble tr. 13 Dlaur Str, und Fort Sa,n v. U Neu Irse? und ZZorrWazn, venu. H Peru Str. und affachufetts 19 hriZttan ve. und Ash Str. 17 Park o. und But-ler Str. 13 Ltr. unda!tt,. 19 rcher und Joh Str. US E2eg UM. und E'.kbnt Stf. 134 kdama und ubtntt Sn. 12 eridian und CUUnU Str. US Landes Ctr. und Stncoln v ' U7 2nLunöt.EbSubt. 138 Ctntral o. und Acht, Lt, 131 Alabama und Rorrison Str. 132 9c & ras ton und Lchte Bte 1Z4 Lege v. und L'hnte Str. 135 Hose Zlv. und Telaware Str. 154 D!aar und tchigan Str. 21 St. Joe Str nah Jlinoi. SZ Pennszlvania und Pratt Str. Sko. ö. Sngin Hous Sechste, na), " 36 ?t!sftsst?Vi und St. lair Str. Jlinai und SZtchigan Str. tS Pennsylvania Str. und Home . N VisstZstkii und Vierte Str. :W kenneffe und fSillicrn Str. '413 Pennstzloanta und Wtchigan Str. IStnois und Herbert Str. M Jndian, Lv. und ichigan Str. 42 ertdta und Qalnut Str. 24 Ealifsrnia und Vermont Str. 35 8U! und Ne gort Str. 34 Jndian, . und St. Slair St, 37 etadt.Hosxttal. 3 lak und Nord Str. 9 Vitchizan und ?ge? Str413 OS und Walnut Str. 31 Best und tiitu 6tt. üi CUbente und Howard 5n. H Washington, nahe ZLeft St. 42 eißendorf und Washington St 43 iffouri nd New Kork Str. sö Vteridtaa nd Washin,ton Str. 44 ZZmotl und Ohio ZU. 47 Xennifsc und iZasbtnzto Str. 43 wgan's Port Hous,. i IadianolZ. 412 Ktffourt nd Mailand Str. 411 tlfisfixxi und Sabash Str. 15 Lerzason'3 Psrk Hous,. 121 I. 3. B. Staunt Hous. iOZ 2njni Sfslurn. actaoil Nd Kerrta Str. flllnail und Louiflana St, 3 Bist und Stewart Ctr. 34 334 nd utd Str. t rnBtgu und scersu v:,. 37 ntdian und Ray Str. 34 IBaMfoa ,. nd Xüorrtt Ott W3iMJinloi.ua XsnUpSti 413 KI II d StoWoiss St. 619 Jtnuu Kt. und trift z Slt llnun ua srni St: 02 3Iinti unk Äarfa - 017 Uern und Daesta rr. s 41 auttz naj Telaaa? Str. Z Pans,l,ntu nd boutstan C3 XXUaaxe und ßclajt Ctr. 44 DU nd Kcffarta Str, Z Alabama und Sirglan Av. 47 Lt-srnia ve. ud S:arz et, 4 Oft nd f sura Str. 33 ?5s5NZ,lvaittZ Str. und Siadisoa v,. 412 HtcJttvi&a oö Doagrt, Str. 71 Otißinta Zi. ui Huro Str, Ti Oft und (3ic:sU Sir. 73 Bassin g w und öenten Str.r 74 ento und Seorzia Str. 78 galtst Ao. und 76 DUto und as Hit. K Virginia se.und t2on. 79 ietcher Sve. und XUcn. 71 t5ptut ad PiSsper Ölt. 713 ngUli b nd üauttl LN. 714 Vrang, und LUre zu TU SVet9 und i'c?5er Str. Ö , 3tsa St. L&i ashtngto nd AetOkr t5t.-. LZ C1 uab cerl etr. 44 m uost nd Davidson Stl B5 Aandum,nftait, et. Ltaattu Arsenal. 37 Oriental und Wasdington St 4 Vrau, Gesangnt. 41Z .ch.auch.Hau. Oft ZSashiutovstri 313 arlst und odl Str. 14 Oht und Har, Str. 91 Uar?land natz e,tdta Str. N Reridian nd esrgia Ltrs,. 4-4 1 PrtVat.Tiznal. Und aften derbolt, ,Ue llar. 3-3 Signal tur Feuer.Tru. gmei Schläge, Feuer aus. rt SchUge.Dru ad. mitii) 11 ii pmta3M
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SrzZhlZinz von S. Rente r. (Fortsekung. 'Äuch niclt, wenn Sie dort trösten kennen V meinte Via sanft. Trösten? Trost ist Unsinn. Ich kann nicht mit ansehen, wenn ein Geschöpf sich quält. Helfen kann ich nicht, so milk man eben das Weltbild seinen Weg gehen lassen. Es - kommt mit " . , - r . . r r der Jett aucy zu uns, vls oaym aoer soll man sich ihm nicht entgegenstellen. Daß doch keine Rose verschont wird !" Und sie blühte so in," jagte hrau Niviotti wehmüthig. ..Ich meme nicht das,Zilnd," brummte Schlippendorf. Diese Thränen um ein Wesen, das unentfaltet zurücksinkt in die große Weltseele, ohne den Schmerz gekostet zu haben, der uns einen langsamen Tod sterben läßt !" Octavia sah mit nassen Augen in die ( IJClllt. Wenn nur dle Sehnsucht nicht Ware, flüsterte sie. Des Grafen Zeucht verzog na) zu wunderlichen Grimassen. Unter der gol denenVrille zwinkerten die kleinen grauen Augen seltsam. Dat; man solch seelen und gei tlo es Geschöpfchen vermissen kann, wirklich verminen murmelte er. 'on ynen ist das natürlich, es war ein Theil Ihrer selbst mütterlicher Instinkt. Es war eben Gewohnheit," stieß er heftig hervor. ..Ich hatte mich daran gewöhnt, zu Ihnen zu kommen und zu sehen, wie es ' - . ,v. r wuchs und sich entsattete. 'cun kann icy Ml? Ihr Hauö nicht oenlen ohne das ind. Aus Feigheit wollte ich Sie nicht wiedersehen!" Er hatte den Arm aufS nie und den Kopf in die Hand gestützt und wühlte mit der flechten m den Haaren, oav sie wie ein Strohkranz um das faltige Gesicht standen. Aber jetzt lachte Frau Riviotti nickt darüber. ..Ich danke Ihnen," sagte sie Zanig, ihm die Hand reichend. Wosür Z" statte er kurz. rnin fiArptthTi ItT nphnüt 10 w w W haben. Es hat wenig Liebe sonst ge funden. Em lang von Bitterkeit lag in ihrer Stimme, bei dem Schlippendorf herbe tackelte. Wollen Sie nicht etwas zu essen haben?" fragte er plötzlich. Mögen Sie Apfelsinen Oder wie heißt das Zeug?(5c ging, ohne ihre Antwort abzuwcrrten, hinunter und kehrte nach einer Weile mit einem Theebrett voll Erfri schungen zurück. Er trug es ungeschickt auf dem schwankenden Boden ; von al len Seiten fielen Früchte und Backwerk herunter. Frau Niviotti half aufsammeln. Sie sind ein schlechter Kellner," sagte sie neckend. Damit war das Gespräch in gleichgiltigere Bahnen gelenkt. Schlippendors erzählte, er reise Nicht als Person um diese barbarische Jahreszeit in die Kälte hinein, sondern nur als Huter seiner Alterthümer. Er wolle sie sicher in dem Museum einer deutschen Nesidenz unterbringen. Wenn ich nicht dabei bin, machen die Herren Gelehrten dort nur Thorheiten. Ich kenne die Bande. Den Mund voll hochtrabender Phrasen, Stroh und Wind dahinter." Via meinte, er solle den Stand nicht tadeln, dem er selbst angehöre. Habe ich gesagt, ich sei beer ? Wir taugen Alle mit einander so viel, um zusammengekehrt und verbrannt zu werden." So schwatzte er fort, wie es seine Art war. Frau Niviotti aber war herzlich dankbar für seine Gesellschaft, die ihr die Tage ängstlichen Wartens verkürzte. Auch hatte sie nun einen Blick in das Gemüth gethan, welches unter dem Wust von Gelehrsamkeit und Wunderlichkeit verborgen lag. Obgleich der Graf bemüht schien, den Eindruck zu verwi schen, Octavia wußte doch, was sie gesehen. Die frische Seeluft röthete trotz Sorge und Gram Octavia's blasse Wangen und stählte sie zu allem Kommenden. In den letzten Tagen schlug das Wetter um. Als die Neisenden Venedig erreichten, Plätscherte der Regen traurig auf dem dünklen Wasser der Kanäle. Das Hotel lag in einem Seitengäßchen des Markusplatzes. Bei der trüben Beleuchwng war es fast abendlich dunkel darin. Im Korridor brannten die Gasflammen. Stolzenfels', Mutter und Tochter, stürzten der Ankommenden aufgeregt entgegen. Er hat einen neuen Anfall gehabt," rief die Baronin, Octavia heftig umschlingend. sv stirbt gewiß! Oh, raa cherie, welch ein Glück, daß Sie da sind ! Ich bin ganz erschöpft vor Angst und Furcht. Aö, la pauvre, wie blaß sie ist ! Er soll nach Ihren verlangt vaoen, ce eher Moobieur ! I bin naturlich nicht drin aewesen. I fürchte mich todt. Vielleicht steckt es auch an." 3ch war bei ihm, heut Morgen," rief Kleopatta wichtig. Er röchelte und konnte sich nicht bewegen, trotzdem er wollte," erzählte sie mit einem grausigen Behagen. Ungerathenes Geschöpf ! Hatte ich es Dir nicht verboten!" unterbrach die Mutter sie scheltend. Komm' mir nicht zu nahe." Sie floh, mit dem stark parfürmirten Taschentuch den vermeinten Ansteckungsstojf von sich wehend, in ihr Zimmer. Octavia hörte nicht mehr von diesem Auftritt. Sie stand schon am Lager ihres Gatten. Die Leute, die um den Kranken versammelt waren, bewunderten die Ruhe der jungen Frau. Aber ihr Antlitz war schneebleich. Sie wies die Fremden hinaus, legte ihre Sachen ab und ließ sich vom Arzt in der Pflege des Kranken verweisen. Als dieser nach einer Weile seinen Patienten verließ, wurde er im Korridor von Schlippendorf, welcher, nachdem e?- die Ausladung seiner werthvol len Kisten übettvacht hatte, Madame Riviotti gefolgt war. bei Seite genom-men..
Wie steht es? Ich bin ein Freund der Familie." Der Arzt zuckte die Achseln. Lebensgefahr scheint augenblicklich uicht vorhanden. Die Lähmung wird allerdings so bald nicht weichen. Ob der Mann je wieder gesund wird, ist sehr fraglich." Der Arzt entfernte sich. Herr Schlippendorf schritt wie ein zorniger Löwe in dem Gange auf und nie der. Sie hält's nicht aus, es geht ihr wi-
der die Natur," murmelte er nach einer Weile. Warum konnte der Esel nicht sterben ?! Wenn man nun die Theorie von dem Kampf um's Dasein praltlZch anwendete und für sich zu erwerden suchte, was doch ein Anderer, früher oder später, gewinnt. Sie ist ja eine Frau! Was sie hier erwartet ist: bei lebendigem Leibe.begraben lu werden. Es ist unmöglich... Dazu ist solche Schönheit nicht geschaffen." Ein Lächeln ging wie ein verklärender Sonnenstrahl durch des Grafen Gesicht. Lange stand er in Gedanken. 14. Als Schlippendorf nach drei Monaten aus Deutschland zurückkehrte, seines Hüteramts entledigt, fand er Riviotti's in einem verwitterten Palazzo am Eanale grande häuslich eingerichtet. Madame kam ihm auf der mit steinernen Verzierungen überladenen Treppe entgegen und begrüßte ihn herzlich. Sie führte ihn durch eine Reihe weiter Säle, hallender Gemächer mit zerbröckelndem Stuckwerk, dunkeln Oelgemälden und schweren, verblichenen Seidenmöbeln. Dazwischen war modernes, in der Eile ohne Wahl zusammengekaustes Hausgeräth gestellt.. Feuchte, kellerige Luft herrschte in den Räumen. Der Winter machte sich auch ohne Eis und Schnee emvsindlich fühlbar. Aber Via sah gut aus in einem einsacken, dunkelblauen Tuchkleide. Mein Mann wünschte, ich solle die Trauer ablegen," sagte sie erklärend. Sie war frischer als wie im Herbst und sprach vergnügt mit dem Grafen. Riviotti lag, in Decken gehüllt, auf einem Ruhebett. Neben ihm auf einem niederen Sessel saZ Kleopatra Stolzenfels. Sie war auf ihres Vaters Wunsch, dem zuweilen in der Erinnerung an seine frühere Existenz Träume einer gediegenen Bildnng für seine Tochter aufstiegen, in Venedig in Pension gegeben worden. Die Eltern suchten Egypten wieder auf, wo der Baron augenblicklich nicht Pascha von sieben Noßschweifen, sondern viel vermögender Mann bei den Staatssinanzen war, eine, zwar nicht ruhmreiche, aber sehr einträgliche Stellung. Kleopatra wurde also gebildet," das 1 ist C ! C yeltzi, sie lnaooerie in oen mnoen Bonbons, unterrichtete ihre Pensionsschwerern von allen Skandalgeschichten der Nachbarschaft, die ihr beständig auf irgend eine geheimnißvolle Weise zu Ohren kamen, brachte durch ihre Infolenz Vorsteherin und Lehrer zu Verzweiflung. Frau Niviotti liebte das Mädchen tot nig. Deshalb sah sie es auch jetzt nicht ungern, daß gleich nach dem Grafen eine , Wf-mn e"5cl'ien Kleopatra ab;ubolen. Diese warf die Lippen auf, begann ein kleines Spiel mit den Schultern, welches ihre Unzufriedenheit ausdrücken sollte,und blieb sitzen, bis Via dem Diener befahl, ihr Hut und Mantel zu bringen und sie so zum Aufbruch nöthigte. ip. Die Tage kamen und gingen, Wandelten sich zu Wochen und die Wochen zu Monaten. Dann ging das alte Jahr zur Neige, ein neues stieg herauf und ihm folgte ein anderes. Octavia's Leben spann sich gleichförmig am Krankenbett des Gatten ab, der ohne Hoffnung auf Besserung, ohne Aussicht auf ein Ende dahinsiechte. Aus Alexandrien bekam sie die Nachricht von dem allmählichen Hinsterben ihres Vaters,endlich von seinem sanften Verscheiden. Es war ihr ein großer Kummer, keine fürsorgende Hand um ihn zu wissen, die ihm den letzten Liebesdienst erweisen, , ihm die Augen zudrücken konnte. Denn Konrad's Herz schien sich mit der Zeit ganz in Banknoten aufzulösen. Madame Niviozti's volle Gestalt war schlanker geworden und sie trug den stol zen Nacken ein wenig gebeugt. Aber tapfer harrte sie aus in ihrer Aufgabe, ein stilles Heldenthum, dem Keiner den Kranz wand. Nur unter den Dienstleuten und Nachbarn verbiet icte sich eine Verehrung für die fremde Frau, die so ergeben und geduldig ihren dornigen Pfad wandelte. Sie äußerte sich wohl darin, daß ein Mädchen .ihr verschäntt die Hand küßte oder ein alter Mann ihr einen Strauß von den Blüthen seines einzigen Granatbäumchens brachte. Darin bestanden ihre klei nen Freuden. Solche Freundlichkit und Ihre Briefe," schrieb Frau Riviotti in jener Zeit an die Pastorin Langer, sind wie einzelne Strahlen einer hinter Wolken vervorgenen Sonne, aus Gnade gespendet, damit wir ihr Dasein nicht vergessen und mit einer Dankbarkeit empfangen, mit der wir selten den vollen Schein begrüßen. Denn je mehr Kummer das Herz gekostet hat, desto tiefer empsindet es jedes kleinste Glück." 15. Dicht siel der Schnee und begann die kleine Stadt . sammt den sie umgebenden Höhen in weiße Decken zu hüllen. Schon graute der Abend. Es war der letzte Tag vor dem Weihnachtsfeste. In allen Häusern herrschte unruhiges Treiben, geschäftiges Hantiren. In dem Pfarrhause aber, wo Marie Langer schaltete und .waltete, ging es heut noch ruhiger her, als in anderen fahren. Die kleine Frau flatterte mit der ihr eigenen zierlichen Lebendigkeit durch alle Näume desselben, sie mit prüfendem Blicke musternd, ob auch nirgends mehr ein Stäubchen zu entdecken wäre. Dann verweilte sie in der traulichen Wobnstube, die buntgestickten Stückenkissen und die weißen Schoner wurden glatt gezupft, das Klavier zum allerletzten Male abgewischtund auf dem Sophatisch die goldgeränderten Tassen auS.dem Glasschrank und ein Teller mit dujten
dem frischgebacknenWeihnachttkuchen geordnet. ( Aus dem Garten kam das älteste Töchterlein, Lenchen. Lachend schüttelte sie die Flocken von ihren Kleidern und wies der Mutier stolz einen Strauß von Tannenzweigen, Immergrün und Ebristblumen, welchen sie dem gestrengen Herrn Winter abgewonnen hatte. Gieb ihn mir, damit ich ihn unserem lieben Gast in die Stube stelle," rief die Pastorin. Theilen könntest Du ihn wohl nicht gut?" ..Wenn ich noch Moos hole, dann
geht's," rief das Kind vergnügt und eilte auf's Neue "in das Schneegestöber I hinaus. So!" kam sie nach zwei Minuten wieder, nun habe ich genug, um auch den Kuchen zu bekränzen." Das thu lieber nicht, Lenchen," meinte die Mutter. Weißt Du, es könnte so festlich aussehen, und Frau Riviotti kommt dock nicht in Freude zu uns. Ihr Mann ist ja kaum feit einem Jahre todt. Aber Ottochen könntest Du anziehen und Dir eine reine Schürze vorbinden. Ach ! Da schlägt's schon vier sie wird gleich hier sein ! Mo mögen nur Gustav, Paul und Martin stecken ? Tabea läuft gewiß auch mit ihnen draußen herum, die wilde Himmel !" Ich glaube, sie sind mit Vater zur Bahn gegangen," beruhigte Lenchen die Pastorin. Diese sprang schnell die Treppen hinauf, das kleine Gastzimmer mit dem Strauß zu schmücken und aus einer mit großen Respekt behandelten Flasche Lau de Cologno einige Tropfen über das Sopha zu sprengen Es verrieth durch den ihm anhaftenden studirstüblichen Tabaksduft, daß es vom Hausherrn derBe haglichkeit des geehrten Gastes geopfert worden war. Nun mußte Frau Marie aber eilen, sich selbst ein würdigeres Gewand überzustreifen. In der Schlafstube tanzte Tabea mit Bürste und Kamm umher. Lenchen kniete vor dem kleinen Bruder und paßte diesem geduldig die Goldkäferschuhe und wobei mancher Schweißtropfen über die Stirn des Magdleins perlte. Hui!" rief Tabea mit blikenden Augen und schüttelte ihren flachsblonden Krauskopf, wie ich mich freue !" Nicht wahr", fragte sie ihre Mutter ge!eimnlßvoll, Frau Riviotti ist doch chwarz?" Die Pastorin hielt entsetzt im Schließen ihres Kleides inne. Wie kommst Du denn auf diese tolle Idee?" Na," sagte Tabea keck, sie kommt doch aus Afrika ! Da wohnen doch die Mohren !" Ein Wagen rasselte vor die Hausthür. Die Pastorin überließ es den Thatsachen, Tabea eines Besseren- zu belehren und Sog, ihren Kleinsten auf dem Arm, der reundin entgegen. Im sandbestreuten Flur stand Oetavia Riviotti's hohe, von Trauergewändern umhüllte Gestalt. Sie wurde fast verlegen unter den vielen, sie anstarrenden Kinderau'gen. Aber als sie die Arme der Pastorin sich fest um ihren Nacken 'schlingen fühlte und in die guten, treuen Augen blickte, die voll Thränen standen, als der Pastor ihr mit den herzlichen Worten : Willkommen in unserem 'Haus, der Herr segne Ihren Eingang !" die Hand reichte, überkam sie nach der langen Reife ein unbeschreiblich wohliges Gefühl des Ausruhens. Der Tod Riviotti's lag ihr schwer und dichter im Gedächtniß, denn ihre Hilfe hatte den Kamps mit dem Sterben, der qualvoll lange gewährt, nicht milden können. Danach war geraume Zeit vergangen, ehe ihre erschütterte Gesundheit wiederhergestellt war. Als am Ende ihre kräftige Natur den Sieg davon trug und die junge Frau sich im Leben wieder umzuschauen begann, traf sie die Einladung Ä!arie Langer's, das Weihnachtsfest in ihrer Familie zu feiern. Gern folgte sie der freundlichen Bitte. Die Brüder waren ihr fremd geworden. Die Beziehungen ihres früheren Daseins wollte sie nicht wieder anknüpfen. Das Heim der Freundin war der einzige Ort, wohin daö Herz sie zog. Wohl konnte hier ein Herz, welche der Welt Zreud' und Leid batten erkranken lassen, Gesundheit, Kraft und Frische wiedergewinnen. Nicht, daß eS ein ideales Pfarrhaus gewesen wäre ach nein ! Das wußte Frau Marie selbst am besten. Ihr Andreas war zwar schon ein Pfarrer, wie er sein sollte, daran war nichts zu tadeln. Aber sie und die Kinder ach, und der knappe Gehalt Doch durch alle Mängel und Unvollkommheiten hindurch wehte ein fröhlicher Geist der Liebe und entführte alles Herbe. Böse daraus. Er wandelte sanften Fußes durch alle Räume. Er war es, der in der Studirstube bekümmerte Herzen tröstete und von der Kanzel der Gemeinde Leben und Wahrheit verkündete, der die Kinder trotz aller Wildheit in Gehorsam band, der Alltags in der Küche schasste und Sonntags das Wohnzimmer oder die Laube im Garten zu einem lustigen Festräume umschus, der es verstand, die ein fachsten Dinge in Herrlichkeiten zu verwandeln und selbst der drallen Magd ein immer freundliches Grinsen um den breiten Mund legte Nach wenigen Stunden schon fühlte Madame Niviotti sich in der neuen Umge bung daheim. Sie schürzte ihre Schleppe, über welche die Kinder beständig stolperten und erbot sich zur Hilfe bei den FestVorbereitungen. Tabea hatte zwar den Brüdern seufzend vertraut, sie hätten es viel hübscher gefunden, wenn Frau Niviotti schwarz wäre und solche rothe Jacken trüge, wie die Frau in der Löwenbude auf dem Jahrmarkt. Trotz dieser Enttäuschung war sie die Erste, die dem Gast, eine zu trauliche Freundschaft widmete und den selben aufforderte, ihre noch weit im Rück . i r r l r i. . cxr r . uanv vtnnvtlwe Weiynacylsaroeit em Serviettenband für die Mutt vollen den zu helfen. Lenchen beneidete den Muth der jünge ren cywencr. . zyr war vas Herz zu voll, als daß sie das Wagniß hätte unternehmen können, die wunderbare Frau anzureden. Wie eine Vision von Schönheit war die Fremde mit der vornehmen Saltuna in ibrem Leben aMetauüt, ifo?
Kinderseele mit stiller, seliger VegePerung füllet. 16' Der heilige Abend war ms Land gezogen, still und weiß und kalt, wie ein rechter Cbr'istabend in Deutschland es sein soll. Frau Marie war im Verein mit Octavia beschäftigt, den Tannenbaum zu schmücken. Was Frau Marie heut $eleistet hatte, grenzte an das Unbegreifliche. Freilich verschwieg sie der Freundin, daß sie die vergangene Nacht zu Hilfe genommen. Als die Kirchenglocken . p 1 t r t r i . v i
Mit felerlicyen cyiagcn uoer vie laoi zu tönen begannen, die Christnacht einläutend, war ihr Aufbau in der Feststube fast vollendet. ..Es ist herrlich, wenn die HeinzelMännchen Einem so hübsch unter die Arme greisen," sagte sie vergnügt, Octavia einen Kuß auf die erröthende Wange drückend. Und ich sehe nicht ein, warum ich Ihre Gaben nicht annehmen soll. Mein Andreas schalt mich heute Morgen darum. Dann hat er eingesehen, daß das unter Freunden nur in der Ordnung ist. Wäre ich in Ihrer Lage, würde ich ja dasselbe thun. So hier ist Ihr n . .r r r Play, o, ie oursen nicyr yereyen, sonst bläst Ihnen der Weihnachtsmann die Augen aus, wie die Kinder sagen und bier der von Rudolf." Kommen denn auch Fremde zu der Bescheerung?" fragte Frau Niviotti erschrocken. ..Fremde ? Bewahre ! Mein Vetter, der immer den heiligen Abend mit uns verlebt hat. Guztav und Lene," rief ne ins Kinderzimmer, habt Ihr den Onkel gebeten, zu kommen ?" Ja, Mutterchen," gab Lenchen zur Antwort. Aber denk' nur, er will nicht." Ist er denn krank?" fragte die Pastorin überrascht. Ich weiß nicht. Er hatte ein sonder bares Wesen und sah traurig aus." Der sürchtet sich vor Ihnen!" rief die Pastorin Octavia lachend zu. Die Herren Gelehrten werden am Ende über ihren Büchern zu menschenscheuen Son derlingen mein Herr Vetter wenigstens hat Anlagen dazu ! Aber wie leid es mir thur, daß er nicht kommen will Da läutet'S zum letzten Mal! Bei der Christmesse darf Keiner aus der Pfarre fehlen. Kommen Sie, Liebe ! Gustav, Lene, holt der Tante Hut und Mantel !" Ob der Christöaum wohl schon brennt ?" flüsterte Tabea auf dem Heimweg, von Erwartung durchschauen nach den Fenstern der Pfarre hinüberblickend. Ach, Du dummes Ding," sagte Gustav mit weiser Miene, Mutter muß ihn doch erst anstecken !" Das Christkind könnte es aber doch gethan haben," flüsterte Tabea geheimnißvoll. Es weiß gewiß nur nicht, wo die Schwefelhölzchen stehen," sagte der dreijährige Ä!artin, beruhigt über den guten Willen des Christkindleins. Ich freue mich so sehr !" flüsterte das innige Lenchen Frau Riviotti ins Ohr, während die Pastorin geschäftig vorauseilte. Weihnachten ist zu schön !" Via schaute auf die erregten Kinder. O, das Glidck, welches hell und groß um sie her blühte. Wie einsam stand sie dazwischen. Und doch fühlte sie den Lebenssaft durch alle Adern rinnen ; doch rauschte in ihr ein Quell, so reich und überströmend in Kraft, zu beglücken und glücklich zu sein. Konnte denn das Herz niemals ruhig werden, auch wenn das Schicksal ihm Alles genommen hatte ? Müßte es immer weiter klopfen mit sehnendem Verlangen? In dem dunklen Zimmer, darin die Pastorenkinder zitternd harrten, bis die Thüren zu ihrem Paradiese sich öffnen sollten, kämpfte die junge Frau einen harten Kampf mit dem Geschick. (Fortetzurg folgt.) Ncöilkiioil im Gaspreis. Für Gas-Covsumenten und Andere. Sie erden auf di bedeutende Reduktion dI GaSpreise vom t. Vlixi an aufmerksam gemacht. Der Preii ket-ägt jetzt SU) für )&0 ubikf,. D Preis tft niedrig genu., sowohl für Beleuchtung ie ,uochen. Die eauemtichkeit eines aofn im Sommer kann bloß von Denjenigen gewürrizt er oen, eich rsayrung dann aven. wir yaven t oen tk,ren t Jagrea em gr3 niagi o a0s erkautt. SasolW.Oefen werden mit geringen oSe in Gasöfen verwandelt. Oefen und Salmaschinen un erlai et er Indianapolis Gas-Iight & Colie Co. 47 Süd Pennsylvania Sttaße. . I. J?x"xy, Sekretär. Die Bee Line !" nach Cledeland, Lake CHatavqua. Niagara Fall, Tyouwuv Island, Laie George, Lake Eham. plain, Sarakoga. Whtte Mountaiol, Old Orchard, Rye Beach ad alle CurplöKe von NEW ENGLAND Mit zwei Schnellzügen täglich. Die einzige Bah n Indianapolis ach New Tork and Boston ncld)c durchgehende SBaoen it Verbind it dr saic gvre un . y. tntrai tfetiDa tat. vt einzige ahn, welche im rznd Central Devot t emork inläuft. &tn eftttch gehender Schnellzug wnrd ingerich tet uns Passagiere, weiche nach Missouri, Kansa, NebraZka. Colorado, Mexico und ffaitfornta reisen ollen, finden deste lkkomadation und niedrig Staren. Nundrelse.vtllete. Man hol sich bet W. I. Ntch ol . gent, kst Tickets in allen regulären Tickkt.Ofsieek. S.B.THoma. O.B.Skinner, eneral Manager. rrafftegnt. V. I. Gmlth, Gen. Paff. Lgt.. leveland. O. W . X. IVleliols, Passagier-Vgent. Jndlanapott, Ind. o. 3 Bat, Haut und 134 No. ad Illinois 45trtc Aufforderung. Beermann geb.Lockbom, Gertrud, aus LlÜnker, Prruvrn. Unterlauf Sari, Le"rer au echan, Preußen. GaterÄenkdict, üller aus (amkkschwang, O2tt ttmbtra. nobel ffart, Metzger an Bai'Ngen. ürttemdera. n . L jiLil U, . . .. un..4: nr , . . . . Uiu cuui, aut Innungen, riiemvera, räderte Seschwier. aus Sinzheim, Baden. U Fran, aus Bühl, Baden. Ech 'ch. Hermann, aus ötxtingen, vaden. Drever Loren,, aus Zimmern, Baden. eckJohn ottl. ans Luchenberg. ade. Weder Wild, aus Zkaotevda,. ak,. Weidenhaui, Anna M. und Sophie aui Lrüntiziu, ren. Die Obengennten olle sich weg Qrtsas! ngeiegenhkUkn wenden an Herr !Z?niiiz IfcarodaoirS, 139 0? Baral ratze, 2 U:;
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