Indiana Tribüne, Volume 8, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1885 — Page 4

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Die Leiche eloeö ManneS.

Auf dem Felde von John Johnson, eine Meile nördlich von Castleton wurde gestern Nachmittag die schon in Verwe sung übergegangene Leiche eines Mannes gefunden. Joe Sauers. ein Arbeiter Johnsons, war am Mühen, als er plödlich auf den Leichnam, der einen fürchterlichen Geruch vtrbreitete, fließ. Er machte sofort bei seinem Arbeitgeber Mittheilung von dem schauerlichen Fund. Die Leiche hatte jedenfalls schon einige Wochen an der Stelle gelegen und war die eine 5 Fuö 6 Zoll hohen ManneS. Der Mann mag etwa 40 Jahre alt ge wesen sein, hatte schwarzes Haar und einen dunkeln Bart. Er lag auf der linken Seite auf seinem Rock, unter seinem Kopse lag ein Bündel Heu. Der linke Hemdärmel war aufgerissen, und am Arm hatte er eine Verwundung, die offenbar von einem Schusse herrührte. An feiner Person fand man ein Taschen messer, einen Kamm, eine Pfeife und etwas Tabak, aber keinerlei Papiere, die Auskunft über ihn gegeben hätten. Weder Stiefel noch Hut konnten gefun den werden. Die Leiche wurde gestern Nacht zu später Stunde hierhergebracht. Man hatte keine Ahnung wer der Mann war. Die Leute des Farmers wollen sich erinnern, daß sie vor etwa 3 Wochen als sie mit Kcautpflanzen be schästigt waren einen fremden Mann auf dem Feldeherumstreichen sahen. Auch ein anderes Ereignis wird mit dem schauerlichen Fund in Verbindung gebracht. ES war gm Abend des 25. Juni, zv schen 8 und 9 Uhr a!Z Tom Henry, ein junger Mann nökdlich von Castleton wohnhaft von einem Feste nach Hause kam, und erzählte, daß er unterwegs von einem Manne angegriffen wurde. Der selbe habe aus ihn geschossen und er, Henry habe mit einigen Schüssen geant wortet, wisse aber nicht, ob er seinen Angreifer verwundete. Die Stelle, wo die Leiche gefunden wurde, ist etwa eine Viertelmeile von dem Platze entfernt, an welchem die Schießerei stattfand. Heute Vormittag wurde eine Post MortemUntersuchung vorgenommen und dabei stellte es sich heraus, dak der Mann außer der Wunde am Arm auch einige Schußwunden in der Brust hatte, und daß der Tod eine Folge dieser Ver ledungen var. Weiler ist nichts NcueZ an den Tag gekommen. Freibäder. Heute Abend um 6 Uhr werden die Freibäder dem Publikum eröffnet werden. Der Name sagt schon, bafc Jedermann freien Zutritt zu denselben hat. Die Badezeit für Frauen und Mädchen ist aus Montag, Mittwoch und Freitag von Morgen 7 bis Mittag? 12 Uhr fetfisttzt. Um diese Zeit wird eine Frau zur Be dienung in der Badeanstalt sein. Die Badezeit für Männer und Knaben ist Montag, Mittwoch und Freitag von 1 Uhr Nachmittags bis 9 Uhr Abends. An den übrigen Tagen von 7 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends. Sonn tagS von 7 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mittags. Jeder Badende mu& mit Badekleidern versehen sein, wenn er solche nicht mitbringt hat er für diese 2 CentS, für in Handtuch 1 Cent zu bezahlen. ES ist dafür gesorgt, dak Niemand durch Ertrinken gesährdet st. indem Stricke und Pfosten angebracht stnd Die Bäder stehen unter der direkten Verwaltung der Friendly Jnn. deren Superintendent C. C. Bogert ist. Die .Times" hat $700 zur Errichtung der Badeanstalt aufgebracht: Dieselbe befindet sich an der Ecke der Canal und Blackford Strafe. mm 9i , LJnÄSkS-Venet. Mary CollinS hatte einen Haftbefehl gegen Peter Swartz wegen Verführung erwirkt und Letzterer wurde heute Mor gen um 4 Uhr verhaftet. Er verzichtete auf ein Vorverhör und wurde unter V2000 Bürg schast gestellt. Oliver JoneS war angeklagt, dem JameZ Mullery eine silberne Taschenuhr gestohlen zu haben. Er wurde der Grand Jury überviesen. MoseS Johnson war wegen einer Peü gelei. Ruhestörung und Widerstandes gegen die Polizei angeklagt. Der arme Teufel wurde in allen drei Fällen bestraft. bekam zehn Tage Haft, und Strafe und Kosten belaufen sich zusammen auf unge fähr $60. Zur gefälligen Rotkznahm Meinen Freunden und Bekannten und dem Publikum im Allgemeinen zur Nach richt, dak ich die Wirtdickakt von Michael Lenker, No. 323 Süd Delaware Straße als GtlchattStUyrer übernommen habe. Ich werde nur gute Getränke und gute Cigarren verkaufen. Um geneigten Zu spruch bittet John Stein. Agent. Zu den besten FeuerBerstcherungS. Gesellschasten deö Westen? gehört unbe dinot die .Z?ranklin von 5lndianavo!iS Ihr Vermögen beträgt $320,000. Diese Compagnie repräsentier die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen iki.0u7.1v3 92 und die .German Ameri can- von New York veren Vermögen Über k3.095.029.59 hitzäai. Xttntr r. dräsentirt ste die Fire Association of London Vermögen $1,000.000 und die Hannover or cew viork' mit emem Ver mntn tsn tO TCiTi Atfl OM. cv..i' m viiviw,xaw. jui uiuiiiiii; ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil fte mcht nur billige Raten hat, sondern weu auer oen regelmöbigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aus. schlag erfolgt. Herr H e r a n T Brandt, ist Agent für die hichg, Stadt und Umgezend.

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Der Telephonkriea. Der Telephonkrieg geht heute zu Ende. Die Compagnie und daS Comite der Telephonbeamten waren gestern den ganzen Tag über in Berathung und am Abend wurde folgendes Uebereinkommen abgeschlossen : Die Gesellschaft und da Comite wer den gemeinschaftlich einen Testsall an hängig machen, wodurch die Supreme Court von Jndiana entscheiden soll, ob da neue Gesetz konstitutionell ist, oder nicht. Man glaubt, dob eine Entschei dung bis Ende September oder Ansang? Oktober ersolgen kann.Zwischen der Compagnie und den Abonnenten sollen die alten Contrakte mit folgenden zujüglichen Bestimmungen abgeschlossen werden: 1. Die Raten sollen je r-a Entler. nung gleichmäßig sein. 2. Für das Instrument und sür die Bedienung sollen besondere Preise berech net werden. 3. Sollte da? neue Gesetz für ungiltig erklärt werden, so bleiben die alten Ra ten. Sollte e? für giltig erklärt und zu gleich daS Recht der Gesellschaft aner. sannt werden, Eltroberechnung für Drähte, Bedienung etc. zu machen, so bleibt eS auch bei den bisherigen Raten. 4. Die Gesellschaft ksllektirt in der Mille deS Vierteljahres und bezahlt AlleS zurück, waS nach der Entscheidung der Supreme Court ungesetzlich ist. 6. ES ist ausdrücklich verstanden, daß die getttnnte Berechnung für Instrument und Bedienung nicht als gesetzlich von den Abonnenten angesehen wird, sondern nur zu dem Zwecke unterschrieben wird, um einen Teftfall anhängig machen zu können. Die alten Contrakte mit den vorhergehenden Bestimmungen sollen den Abonnenten tofort zur Unterschrift vor gelegt und die entfernten Instrumente zurückgebracht erden. Aus Verlangen müssen diese Stipulaüonen auf den neuen bereits unterzeichneten Controkten beigefügt, oder für dieselben alte Con trakte substituirt werden. DaS Uebereinkommen ist von den Mitgliedern des Comite? und von der Gesellschaft unterzeichnet. Der Unterschied zwischzn diesem Ueber einkommen und dem aus welchem die Gesellschast früher bestand, liegt darin, daß die Entscheidung des StaatSoberge richts endgiltig sein soll, mährend früher die Gesellschast nur die Entscheidung des BundeSobergerichtS welche erst in 3 bis 4 Jahren hätte erfolgen können als maß gebend anerkennen wollte. Die Gesellschast bedält stch nach der Entscheidung eine fünszehntügige Kündi gungssrist vor. Der Fluck deS Journalismus. Ein geistvoller französischer Dramatiker widmet den körperlichen Anstrengungen deS JournalistendiensteS einige Worte und sädrt dann fort : .Jeden Tag schreiben! Jeden Tag Geist haben! Der Leser ahnt gar nicht, welche Forcetour in diesen wenigen Worten enthalten ist. Ich bin fast versucht, zu glauben, daß in der Lehrsabel vom SisyphuS.Felsea die tägliche Frohnarbeit des Journalisten voraus empsunden worden ist. WaS ein Journalist an Geist und Talent ad sorbirt, erklärt den MaraSmuS der Litera tur mehr als genug. Dieser Mino tauruS um nicht auS der Mythologie herauszufallen dieser Minotaurus, der stch eine Sirene zugesellt, lockt und ver zehlt eine Plejade von glänzenden Inte! lige.-.zen, welche eine Zierde der Literatur geworden wären, und deren verstreute Arbeiten und fliegende Blätter nach vier Himmelsgegenden auseinander gefegt werden. Es existirt der Satz: .wie viele Glückliche könnte man mit Dem machen, was stch aus Erden an Glück vttflüchtigt V Ebenso dürste man sagen: welche schöne Bücher könnte msn mit all' dem Talent mach:n das stch in den Zeitungen zersplittert. SauverrnUS. E. I. HaineS, Cottage an Greenwood Str.. zwischen 11. und 12. Str. $1000. John F. Brown, Frame HauS an No. U Bradshaw Str. $250. John D. Webb. Cottage an Wood lawn Str.. zwischen Spruce und Reed Str. $1.100. George H. Campbell, ein Advo kat, hatte gestern Abend eine zu groß Dost? Morphium genommen, und mußte stch in StationSbauS einer - Pumpkur unterwersen. tZT Der Contraktor JungclauS, be gab stch gestern in Geschäften in eine Wagenfabrik an Maryland Straße und ließ seinen Rock auf seinem Wagen liegen. Als er nach 5 Minuten wieder heraus kam. und in seine Rocktasche langte, ge wahrte er. daß die 10 Ticket nach Put in-Bay. welche er eben für $50 erstanden hatte, gestohlen waren.

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